PR: Neues farbenfrohes Flaschendesign bei der SMWS – ganz nach Geschmack

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Die Flaschen der Scotch Malt Whisky Society bekommen ein neues Design! Darüber haben wir bereits vorab berichtet, heute informiert uns die SMWS in einer offiziellen Pressemitteilung, die Sie hier ungekürzt lesen können:

Neues farbenfrohes Flaschendesign – ganz nach Geschmack

Die Scotch Malt Whisky Society stellt Ihnen ihre Flaschen in farbigem neuen Design vor, mit dem die 12 Geschmacksprofile hervorgehoben werden sollen. Dies ist die erste Änderung in der Aufmachung unserer Flaschen seit fast zehn Jahren. Die unverwechselbare grüne Flasche genauso wie das volle Engagement der Society für Single Cask Whiskys bleiben unverändert. Neu aufgemacht sind die 12 Farben der Verschlüsse, ein Streifen auf dem Etikett und die Altersangabe. Jede Farbe repräsentiert eines der 12 ausgeprägten Geschmacksprofile der Society wie z. B. ‘Jung & Spritzig’ oder ‘Alt & Gediegen’.

Diese 12 Profile haben wir 2014 erarbeitet, um Whiskyfans die Auswahl aus den Hunderten von Flaschen, die die Society jedes Jahr abfüllt, zu erleichtern. Außerdem möchten wir Sie dazu ermutigen, sich mehr mit den Geschmacksnoten eines Whiskys zu befassen als sich einfach auf die herkömmliche Charakterisierung nach Region zu verlassen.

In der neuen Aufmachung wird auch die Altersangabe größer geschrieben. Damit wollen wir unterstreichen, dass wir uns bei der Whiskyabfüllung nicht unbedingt an traditonelle Altersangaben wie 10, 12 oder 18 Jahre halten, sondern dann abfüllen, wenn wir glauben, dass dies der perfekte Zeitpunkt für einen individuellen Whisky ist.

Als Schlussnote haben wir auch das Logo aufgefrischt. Es richtet sich nach der Form einer Whiskyflasche in der geistigen Heimat der Society in den Gewölben von Leith in Edinburgh. Die evokativen und manchmal ausgefallenen Whiskynamen, die sich auf den Geschmack beziehen (z. B. ‘Saftig & Charmant‘), scheinen weiterhin auf dem Etikett auf und sollen ebenfalls die individuellen Geschmacksnoten hervorheben.

“An unseren berühmten grünen Flaschen und an unserem vollen Engagement, unseren Mitgliedern außergewöhnliche Single Cask Whiskys zu kredenzen, hat sich jedoch überhaupt nichts geändert.”

“Wir zelebrieren Whisky in seiner immensen Geschmacksvielfalt seit vielen Jahren und stellen unseren Mitgliedern einzigartige Namen und Verkostungsnotizen bereit, während die Brennereien unser Geheimnis bleiben. Die neue Aufmachung unserer Flaschen fügt sich harmonisch in unsere fortwährende Reise durch die schottische Whiskylandschaft ein.

Irish Distillers stellt „Method and Madness“-Range vor

In Dublin wurde gestern eine neue Produktrange von Irish Distillers (Pernod Ricard) vorgestellt: Method and Madness. Diese vier irischen Whiskeys gehören den Worten des Erzeugers nach der „experimental super-premium Irish whiskeys“-Kategorie an und bieten interessante Variationen der Fassreifung:

  • Der erste Whiskey ist ein Single Grain Whiskey aus ex-Bourbon Fässern mit einem 12monatigen Virgin Spanish Oak Finish. Abgefüllt mit 46% kostet er 49 Euro.
  • Whiskey Nummer 2 ist ein Single Pot Still Whiskey aus ex-Oloroso und ex-Bourbon Fässern, der danach in Kastanienfässern aus der Region Isére in Frankreich gefinisht wurde. Ebenfalls mit 46% abgefüllt ist er um 69 Euro erhältlich.
  • Der dritte Whiskey ist ein Single Malt Irish Whiskey aus ex-Bourbon Fässern, der danach zum Teil in Limousin-Eiche aus Frankreich gefinisht wurde. Kostenpunkt: 79 Euro (46%).
  • Nummer vier ist ein 31jähriger Single Grain aus ex-Bourbon Fässern. Ihn gibt es als drei Einzelfassabfüllungen mit 51.3%, 51.8% und 52.5%. Kostenpunkt 1.500 Euro.

In Deutschland wird es diese Whiskeys aller Voraussicht nach nicht offiziell importiert geben, angekündigt sind sie für UK, Frankreich und Irland. Sollte sich das ändern, erfahren Sie es hier.

Video: Ralfy verkostet Glen Elgin 21yo Old Particular (Review #628)

Ralfy Mitchell hat wieder ein neues Verkostungsvideo gedreht, in ihm geht es um den Glen Elgin 21yo aus der Old Particular-Reihe von Douglas Laing. Bei dieser Abfüllung scheint für Ralfy alles zu stimmen – der Whisky erhält von ihm 90 von 100 Punkten.

Wie üblich spricht Ralfy in dem Video nicht nur über den Whisky, sondern auch über andere, dazugehörige Themen. Diesmal bespricht er die Wichtigkeit, für ein abgerundetes Bild, einen Whisky mehrfach zu verkosten, weil die Geschmacksempfindungen durch viele Dinge verändert werden können, vom Parfüm des Nachbarn bis zu Geschirrspülmittelrückständen im Glas.

Viel Vergnügen beim Ansehen, hier oder auf Youtube!

Serge verkostet: Whisky aus Frankreich

Frankreich ist nicht nur der größte Whiskykonsument Europas, das Land erzeugt auch einige interessante und gute Whiskys selbst. Whiskys, die bei uns nicht immer jene Beachtung finden, die sie vielleicht verdient hätten.

Vielleicht ändert sich daran ja etwas durch die Verkostung von Serge Valentin von heute, die die Bandbreite des Angebotes aus Frankreich etwas verdeutlicht. Und so unterschiedlich die Whiskys sind, so breit gestreut sind auch seine Wertungen:

  • Guillon ‘No.1’ (46%, OB, France, +/-2016?): 70 Punkte
  • Armorik ‘Dervenn’ (46%, OB, France, 2016): 84 Punkte
  • Ed Gwenn (45%, OB, France, 2016): 82 Punkte
  • Glann ar Mor ‘Marris Otter Barley 16’ (46%, OB, France, 2016): 88 Punkte
  • Armorik ‘Maitre de Chai’ (46%, OB, France, 2016): 80 Punkte
  • Eddu ‘Diamant’ (44%, OB, France, 350 bottles, 2015): 86 Punkte
Worm Tub Kondensatoren in Glann ar Mor © Jean Donnay

Ex-Master Distiller Jim McEwan darf seinen eigenen Namen benutzen

Für den Laien eigenartig klingende Prozesse um Namens- und Markenangelegenheiten kennen wir aus den USA zur Genüge, aber nicht nur von dort (in Erinnerung ist vielleicht der Kampf um die „Kinder“-Webdomain zwischen einem Schokoladeproduzenten und einer Organisation, den die Schokoladenmarke für sich entschied).

Ein solcher Prozess ist nun auch in Schottland zu Ende gegangen. Eine schottische Biermarke (McEwan’s) wollte wegen Verwechslungsgefahr dem ehemaligen Master Distiller von Bruichladdich, Jim McEwan, die Verwendung seines Namens für Whisky oder eine Whiskyfirma verbieten und klagte den 68jährigen.

Jim McEwan, der nach einer kurzen Ruhepause wieder im Business ist und bei der im Aufbau befindlichen Ardnahoe Distillery auf Islay tätig sein wird, konnte sich vor Gericht aber durchsetzen. Er darf seinen Namen als Trademark registrieren lassen, berichtet die Scottish Sun. Somit ist ein Streit, den man durchaus als skurril bezeichnen darf, zu Ende gegangen – ohne Jims Liebe zur klagenden Biermarke zu schmälern, die er „als bestes Bier der Welt“ bezeichnet.

Ob wir deswegen schon bald einen McEwan-Whisky trinken können, bleibt abzuwarten.

Jim McEwan in seiner Zeit bei Bruichladdich. Bild: Bruichladdich

 

Press & Journal: Baugenehmigung für Ardross Distillery erteilt

Die Spatzen haben es schon Anfang der Woche von den Dächern gepfiffen, dass die Ardross Distillery die Baugenehmigung erteilt bekommen wird, und nun ist es auch offiziell: Press & Journal berichtet, dass die zuständigen Stellen grünes Licht für den Bau der neuen Highland-Destillerie gegeben haben.

Trotz einiger Bürgerbedenken, die aber letztlich ausgeräumt werden konnten, hat sich der mit der Baugenehmigung beschäftigte Rat einstimmig für die Erteilung der Genehmigung entschieden. Die Gebäude aus dem 19. Jahrhundert bei Alness können nun für die Destillerie modifiziert werden.

Felder bei Alness. Photo credit: foxypar4 via VisualHunt.com / CC BY

Neu im April: Old Rip Van Winkle 25yo

Wer den haben will, sollte vorplanen, gute Beziehungen in die USA haben – und eine echte Liebe für ausgefallene Bourbons:  Old Rip Van Winkle 25yo, 50%. Nicht mehr als 710 Flaschen wird es von ihm geben. Und Sie müssen sich von 1.800 Dollar trennen, wenn Sie ihn besitzen wollen:

Jetzt im Bruichladdich Onlineshop: Octomore OBA Concept

Update 24.2.: Der OBA Concept ist nun komplett ausverkauft.

Knapp 3 Minuten nach Bekanntgabe ist der Bruichladdich-Server implodiert, aber wer Geduld und das dringende Bedürfnis nach einem besonderen Octomore hat, der sollte nicht aufgeben: Bruichladdich veröffentlicht den Octomore OBA Concept – und zwar (leider) nur exklusiv über den Online-Shop.

Was ist nun der OBA Concept? Es ist Adam Hannet’s Geheimnis, er verrät nichts über die Zusammensetzung des Whiskys, der extrem komplex sein soll. 3000 Flaschen zu 500ml gibt es, und man erhält sie zu einem Preis von je 95 Pfund plus Porto und Verpackung (danke an unseren Facebook-Leser König Eckat Der Erste).

Hier jedenfalls das, was Head Distiller Adam Hannett über ihn zu sagen hat:

 

“Curiosity has led us to a release full of complexity; layered flavours that combine and overlap each other in a way we haven’t seen before in Octomore. The dark dried fruit and bitter chocolate combination on the nose is followed by an explosion on the palate. Dry peat smoke, spicy ginger, liquorice and then tea leaves and damp tobacco. Apricot and sea salt wrapped in a blanket of salty, smoky dried fruit. This whisky has deep, dark depths to discover.”

„The complexity holds everything together, tightly bound and secret. A combination of the rarest spirit and casks we have. The finish is desperately long, the lingering flavours will twist and turn as they compete for the final word from this outrageous dram.“

Interessiert? Hier wäre er zu kaufen, wenn die Website wieder funktioniert…


 

Holyrood: Schottlands Destillerien im Wandel

Die Zeiten ändern sich – ändern sich auch die schottischen Destillerien? Und wenn ja, wie? Ein Artikel unter dem Titel „By the barrel: The changing face of Scotland’s distilleries“ im Holyrood-Magazin versucht, dieser Frage nachzugehen – und tut es ausführlich am Beispiel der Isle of Harris Distillery. Man interviewt Simon Erlanger, den Managing Director der Brennerei, und spricht mit dem Chairman der Scottish Craft Distillers Association, Alan Wolstenholme.

Auch die SWA, die Scotch Whisky Association, kommt im Artikel zu Wort – gemeinsam ergibt das sehr interessante Einblicke, die wir Ihnen als Lektüre ans Herz legen wollen.

Isle of Harris Destillerie
Isle of Harris Destillerie vor der Fertigstellung. Bild: Dr. Mario Prinz

Scotsman Food&Drink: Fünf der schönsten Destillerien Schottlands

Schönheit liegt zwar im Auge des Betrachters, aber die Auswahl, die man bei Scotsman Food and Drink bezüglich der schönsten Destillerien Schottlands getroffen hat, die kann man generell ganz gut nachvollziehen – und man setzt sie ja mit dem Titel relativ, nicht absolut.

Fünf Destillerien aus allen Epochen wurden ausgewählt, und man findet darunter Klassisches wie Blair Athol (unser Titelbild zeigt sie) oder Modernes wie Dalmunach. Auch noch dabei: Tormore, Ardbeg und Strathisla. Wieviele davon haben Sie schon besucht?

Für mehr Infos folgen Sie unserem Link zum Ursprungsartikel

Die Destillerie Blair Athol. Bild: Marcel Freudenstein
Die Destillerie Blair Athol. Bild: Marcel Freudenstein

Exklusiv: Fotografischer Rundgang auf der Hanse Spirit 2017

Die Hanse Spirit 2017 ist vorbei, und sie war bei Besuchern und Ausstellern ein großer Erfolg, glaubt man den Stimmen, die man nach der Messe vernommen hat. Über 60 Aussteller konnten gezählten 4886 Besuchern diverse Gattungen an Spirituosen, darunter natürlich auch eine große Whiskyauswahl präsentieren. Auch die gemütlichen Momente an den Food Trucks (davon wird es im nächsten Jahr des großen Erfolges wegen noch mehr geben) und Fachsimpeleien kamen nicht zu kurz. So ist es kein Wunder, dass die Messe auch schon für das nächste Jahr in Planung ist.

Wir waren diesmal in Form unserer freien Mitarbeiterin Petra Milde von meinwhisky.com vor Ort: Von ihr und dem Veranstalter stammen die nachfolgenden Bilder, die allen, die nicht auf der Hanse Spirit waren, einen visuellen Eindruck von der Messe geben sollen – und vielleicht findet sich der eine oder andere, der an den beiden Tagen dort war, ja darauf wieder:

Bild: © Hanse Spirit
Bild: © Petra Milde
Bild: © Hanse Spirit
Bild: © Petra Milde
Bild: © Hanse Spirit
Bild: © Petra Milde
Bild: © Hanse Spirit
Bild: © Petra Milde
Bild: © Hanse Spirit
Bild: © Petra Milde
Bild: © Hanse Spirit
Bild: © Petra Milde
Bild: © Hanse Spirit
Bild: © Petra Milde
Bild: © Hanse Spirit
Bild: © Petra Milde
Bild: © Hanse Spirit
Bild: © Petra Milde
Bild: © Petra Milde
Bild: © Petra Milde
Bild: © Petra Milde
Bild: © Petra Milde
Bild: © Petra Milde
Bild: © Petra Milde

Ardgowan mit weiteren Beratern, sucht 12 Millionen Pfund von Investoren

Weiter Gas gibt die geplante Lowland-Destillerie Ardgowan: Nach der Ernennung des früheren Managing Directors von Macallan, Willie Phillips (wir berichteten hier), kommen nun auch der frühere Direktor von Bruichladdich und Springbank, Gordon Wright, sowie der Experte für Destillation, Michael Egan, in beratenden Rollen an Bord. Sie sollen die Prozesse bei Ardgowan überwachen und erstklassige Ergebnisse im Produkt garantieren, berichtet Herald Scotland

Ardgowan CEO Martin McAdam gab auch bekannt, dass er über private Investoren 12 Millionen Pfund einsammeln möchte, um die Destilleriepläne weiter voranzutreiben. Bis 2019 soll die Brennerei dann in Betrieb gehen.

John Preston Neale: Das Ardgowan Estate bei Inverkip in einem alten Stich

N24: Loch Ness hat mehr Geheimnisse als nur Nessie

Ein Reisebericht über Schottland, mit einem Fokus auf die Gegend um Loch Ness, findet sich heute auf der Website von N24.de. In ihm geht es vor allem um die Sehenswürdigkeiten Schottlands, aber natürlich sind auch Whisky und Destillerien ein Thema. Berichtet wird von einem Besuch bei Tomatin, ohne dabei weiter in die Tiefe zu gehen.

Die Website gibt die Lesedauer des Artikels mit 7 Minuten an, die gestalten sich recht entspannt, wie dieser Ausschnitt zeigt:

Kultur in Reinform gibt es auch beim Besuch einer Whisky-Destillerie. 108 Brennereinen in Schottland sind noch aktiv. Darunter populäre Namen wie Glenfiddich und Dalmore. Weniger bekannt, aber hoch interessant ist die Tomatin-Brennerei am östlichen Rand der Monadhliath Mountains. Für die Marke Tomatin wird Single-Malt-Whisky produziert. Als Getreide wird ausschließlich gemälzte Gerste verwendet, woraus sich der Begriff Single Malt herleitet.

Urquhart Castle, Loch Ness. Photo credit: Michel Curi via VisualHunt / CC BY
Tomatin im Winter. Und mit Schafen.

Serge verkostet: Tullibardine

Die Highland-Destillerie Tullibardine ist eine der jüngeren Brennereien in Schottland und erst nach dem zweiten Weltkrieg entstanden. Sie ist beileibe kein Baujuwel und sorgt eher mit ihren Whiskys für Aufmerksamkeit – die zumeist ohne großes Marketinggetöse erscheinen.

Serge Valentin hat heute vier Abfüllungen aus Tullibardine verkostet, darunter nicht nur den 225, eine Standardabfüllung aus der Cask Finish Serie, sondern auch den neuen „The Murray“, der durch Fassstärke, aufwendige Verpackung und niedrigen Preis auffällt. Wie es um den Geschmack desselben steht, können Sie auf Whiskyfun nachlesen. Hier jedenfalls einmal die Punktewertungen:

  • Tullibardine ‚225‘ (43%, OB, +/-2016): 78 Punkte
  • Tullibardine 10 yo 2006/2016 (57.6%, Lady of the Glen, bourbon, cask #35): 85 Punkte
  • Tullibardine 12 yo 2004/2016 ‘The Murray’ (56.1%, OB, Marquess Collection): 80 Punkte
  • Tullibardine 27 yo 1989/2016 (51.1%, Maltbarn, bourbon, 134 bottles):85 Punkte