PR: Brown-Forman launcht Woodford Reserve Kentucky Straight Rye Whiskey

Von Brown-Forman Deutschland, der lokalen Repräsentanz des Erzeugers von (unter anderem) Jack Daniel’s, und seit einiger Zeit auch Besitzer von BenRiach, Glendronach und Glenglassaugh, haben wir Nachricht vom Deutschlandstart eines neuen Rye-Whiskeys aus der Woodford Reserve Distillery erhalten – zusammen mit einem Rezept für einen klassischen Sazerac-Cocktail. Untenstehend alle Informationen im Originalwortlaut:

Woodford Reserve Kentucky Straight Rye – in bester Handwerkskunst hergestellte Whiskey Innovation aus dem Hause Brown-Forman

Der limitierte, kräftig-würzige Premium Rye aus der traditionsreichen Woodford Reserve Distillery in Kentucky ist die Antwort auf die wachsende Nachfrage im Rye Segment.

Hamburg, 7.9.2016 – Als Spezialist für American Whiskey und Treiber der Kategorie bringt Brown-Forman Deutschland ab sofort eine neue Variante auf den Markt: Mit Woodford Reserve Kentucky Straight Rye bereichert der erste Rye das American Whiskey Portfolio des Unternehmens .

„Unser neuer Woodford Reserve Kentucky Straight Rye Whiskey verspricht passionierten Whiskeyliebhabern mit seinem würzigen Geschmack von sattem Getreide und Anklängen von Minze, Nelke, Honig und Apfel ein ganz besonderes Geschmackserlebnis. Bartendern bietet er die Möglichkeit, ihr Angebot um eine exklusive und gleichzeitig authentische Whiskey Spezialität zu erweitern“,

so Stefanie Dürr, verantwortliche Marketing Managerin bei Brown-Forman Deutschland.


woodford reserve rye text

Der Whiskey wird in der kleinsten und ältesten sich in Betrieb befindlichen Destillerie im malerischen Woodford County in Kentucky hergestellt. Seit 200 Jahren verpflichtet man sich hier höchster Handwerkskunst. Überliefertes Wissen und die große Liebe zum Detail bis hin zur individuellen Etikettierung jeder einzelnen Flasche zeichnen die Woodford Reserve Distillery aus. Der Fluss Glenn Creek, an dessen Ufer die Destillerie liegt, liefert das eisenfreie Wasser. Während ein Bourbon wie der Klassiker Woodford Reserve zu mindestens 51 Prozent aus Mais bestehen muss, enthält Rye mindestens 51 Prozent Roggen. Der Anteil an Roggen liegt bei Woodford Reserve Rye bei 53 Prozent.

Seine außergewöhnliche Geschmackstiefe verdankt Whiskey aus der Woodford Reserve Distillery dem einzigartigen Herstellungsverfahren: Als einziger amerikanischer Whiskey wird er nicht nur zweifach, sondern in traditionellen, kupfernen „Pot-Stills“ gleich dreifach destilliert. Anschließend reift er in kleinen steinernen Lagerhäusern in Fässern aus amerikanischer Weißeiche, bis Master Distiller Chris Morris entscheidet, dass der Whiskey seine volle Reife erreicht hat. „Würzig und süß mit einem wunderbar langen und weichen Abgang ist Woodford Reserve Kentucky Straight Rye Whiskey pur oder auf Eis ein besonderer Genuss. Als Zutat in Cocktails verspricht er eine exklusive Note“, schwärmt Stefanie Dürr. Jede Flasche des honiggoldbraunen Whiskeys wird durch eine „Batch & Bottle Number“ gekennzeichnet und darf somit zu Recht als einzigartig bezeichnet werden. Woodford Reserve Kentucky Straight Rye (Alkoholvolumen 45,2 Prozent) ist ausschließlich in der 0,7-l Flasche im Getränkefachgroßhandel und in der Top Gastronomie erhältlich.

Cocktailempfehlung: Sazerac

sazerac

Zutaten:

  • 5 cl Woodford Reserve Kentucky Straigt Rye Whiskey
  • 1 Barlöffel Zuckersirup
  • 3 Spritzer Bitters
  • 1 Barlöffel Absinth
  • 1 Zitronenzeste

Glas: Tumbler
Eis: Eiswürfel

Zubereitung:

Woodford Reserve Kentucky Straight Rye Whiskey, Zuckersirup, Bitters mit Eis in einem Mixingglas verrühren. Absinth in einen gefrosteten Tumbler geben und durch Drehbewegungen das Glas von innen mit Absinth benetzen. Anschließend den Inhalt des Mixingglas in den Tumbler füllen. Weitere Informationen unter www.woodfordreserve.de

Bourbon Cocktail: Beyond the Pine von Christina Wu und Martin Ramberger

Zur Vorstellung des Jim Beam Double Oak (wir berichteten hier) im Frühjahr in Wien schufen österreichische Barkeeper auch einige neue Rezepte mit diesem aromatischen doppelt gereiften Bourbon (einige davon haben wir bereits veröffentlicht, Sie können sie in unserer Rubrik „Cocktails“ gemeinsam mit anderen finden). Noch einmal möchten wir Ihnen eine Komposition vorstellen, die im Rahmen des Events damals vorgestellt wurden.

Beyond the Pine ist eine Kreation von Christina Wu und Martin Ramberger, beide aus der Sign Lounge in Wien. Vielleicht nicht ganz einfach nachzumachen, des Tannenzapfens wegen, aber das Ergebnis macht richtig Freude:

Beyond the Pine von Christina Wu und Martin Ramberger

Photo by WESUAL CLICK (c) Beam Suntory Austria
Photo by WESUAL CLICK (c) Beam Suntory Austria
  • 5 cl Jim Beam Double Oak
  • 1,5 cl Tannenzapfenlikör
  • 1 cl Verjus
  • 2 Dash Angostura Bitter
  • Gesmoked mit Tannenzapfen

Garnitur: Karamellisierte Apfelscheibe

Dornoch Whisky Festival: 28.- bis 30. Oktober

Die Veranstalter des Dornoch Whisky Festivals, das vom 28. bis 30. Oktober in den Highlands in  Dornoch und an anderen Plätzen in Zusammenarbeit mit den benachbarten Destillerien stattfindet, haben uns gebeten, unsere Leser auf dieses zum zweiten Mal stattfindende Festival aufmerksam zu machen – was wir hiermit gerne tun.

dornoch titel

Das Festival bietet verschiedenste Veranstaltungen und exklusive Destillerietouren, zum Beispiel bei Dalmore, Glenmorangie, Clynelish oder Glen Ord, Tastings mit Charles Maclean und diverse Gala-Dinners. Eine Aufstellung aller Events samt Buchungsmöglichkeiten finden Sie auf der offiziellen Website. Hauptveranstaltung ist ein großes Gala-Tasting im Dornoch Castle Hotel, wo man unterschiedliche Whiskys probieren kann (Eintritt: 25 Pfund). Es wird auch Musik und Essen geben, und für den Eintritt gibt es eine Gutscheinkarte für Drams und ein Glencairn-Glas sowie einige kleine Aufmerksamkeiten.

Mehr über das Festival können Sie auch auf Facebook und Twitter erfahren. Falls Sie mit dem Gedanken spielen, das Festival zu besuchen: Bringen Sie uns bitte Fotos mit 🙂

logodornoch

By Hajotthu - Own work, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11213989
Dornoch Castle Hotel – By Hajotthu – Own work, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11213989

 

Serge verkostet: Mannochmore

Zwei Abfüllungen aus der Destillerie Mannochmore stehen heute auf dem Plan der Verkostung bei Serge Valentin. Die Speyside-Destillerie ist keine Berühmtheit, aber man findet bei ihr doch recht ansehnliche Abfüllungen von Unabhängigen – und eine berühmt-berüchtigte aus der Destillerie ebenfalls: Der legendäre, weil (höflich ausgedrückt) seltsame Loch Dhu Black Whisky aus dem Jahr 2000 stammte aus ihr.

Hier aber die Wertungen der beiden Whiskys, die bei Serge verkostet wurden – einer von Gordon & MacPhail, der andere von Cadenhead:

  • Mannochmore 21 yo 1993/2015 (48.8%, Gordon & MacPhail Exclusive for The Whisky Shop Dufftown, refill bourbon hogshead, cask #6883): 86 Punkte
  • Mannochmore 19 yo 1997/2016 (54.7%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 264 bottles): 87 Punkte
Mannochmore. Bild: Potstill Vienna
Mannochmore. Bild: Potstill Vienna

Whisky im Bild: Ardbeg Ardventurer – Tag 1

Die Ardbeg Ardventurer Tour hat gestern definitiv begonnen: Unter Führung von Destillerie-Manager Mickey Heads und dem erfahrenen Explorer und BBC-Moderator Monty Hall werden insgesamt 10 Teilnehmer aus Großbritannien, den USA, Kanada, Schweden, Japan, zwei aus Deutschland, von heute an die wilde Natur der südlichsten Hebriden-Insel durchwandern.

Am ersten Tag musste man sich zunächst einmal als Lehrling in der Destillerie verdingen – und dort alle Aufgaben rund um die Arbeit in einer Destillerie erledigen. Danach wurde man von Survival-Experten Monty Hall in der Kunst des Überlebens in freier Wildbahn unterwiesen. Von dieser Phase des Tages eins stammen die ersten Bilder hier:

Contestants in The Ultimate Ardbeg ARDventurer Challenge today embarked on a Distillery apprenticeship, in which they learned how the world’s smokiest, peatiest Islay single malt is made. In the Filling Store Keishi Iwata, of GQ Japan, and the other contestants rolled 235kg casks full of Ardbeg Ten Years Old into position, so they could be sampled and emptied, in preparation for bottling.
Keishi Iwata, von GQ Japan, und die anderen Teilnehmer rollen 235kg Fässer mit Ardbeg Ten Years Old in Position fürs Öffnen und Leeren.
Contestants in The Ultimate Ardbeg ARDventurer Challenge today created their own blends of Ardbeg whisky as part of a Distillery apprenticeship to learn how the world’s smokiest, peatiest Islay single malt is made. Swedish radio personality Titti Schultz and the other contestants blended together three different whiskies – matured in first-fill and second-fill bourbon barrels, and sherry casks, to replicate the aromas and tastes of Ardbeg Uigeadail. The ten contestants will be judged on the results.
Der schwedische Radiostar Titti Schultz und die anderen blendeten drei unterschiedliche Whiskys aus first-fill und second-fill bourbon barrels, sowie sherry casks, um den Ardbeg Uigeadail nachzubauen. Die Ergebnisse werden von einer Jury bewertet.
Contestants in The Ultimate Ardbeg ARDventurer Challenge today surveyed the landscape around the Ardbeg Distillery, in which they will be immersed during their three-day odyssey, and were inducted into field craft by survival expert Monty Halls, who will lead the challenge.
Überlebenstraining mit Monty Hall.
Contestants in The Ultimate Ardbeg ARDventurer Challenge were today inducted into field craft by survival expert Monty Halls, learning skills vital to the success of their quest, such as lighting fires, safety precautions and how to avoid the west coast midge. Here, Benedikt Lüning of the German whisky website whisky.de, tries his hand a lighting a fire.
Benedikt Lüning von whisky.de beim Feuermachen
Contestants in The Ultimate Ardbeg ARDventurer Challenge were today inducted into field craft by survival expert Monty Halls, learning skills vital to the success of their quest, such as lighting fires, safety precautions and how to avoid the west coast midge. Here, Benedikt Lüning of the German whisky website whisky.de, tries his hand a lighting a fire.
Die letzten Momente, bevor der Funke überspringt…

Danach ging es in Richtung Loch Uigeadail, wo man in Zelten übernachtete. Sobald der Fotograf den Weg zurück in die Inselzivilisation (jene von Menschen besiedelten Gebiete auf Islay, in denen man Internetanschluss hat – also relativ wenige *g*) gefunden und die Bilder übermittelt hat, werden wir sie hier nachreichen.

Update 20:50 – hier die restlichen Bilder von Tag 1The Ultimate Ardbeg ARDventurer The Ultimate Ardbeg ARDventurer The Ultimate Ardbeg ARDventurer The Ultimate Ardbeg ARDventurer The Ultimate Ardbeg ARDventurer The Ultimate Ardbeg ARDventurer The Ultimate Ardbeg ARDventurer The Ultimate Ardbeg ARDventurer The Ultimate Ardbeg ARDventurer The Ultimate Ardbeg ARDventurer The Ultimate Ardbeg ARDventurer The Ultimate Ardbeg ARDventurer The Ultimate Ardbeg ARDventurer

Sazerac (Buffalo Trace) kauft The Last Drop Distillers

Eine Tendenz, die wir in den letzten Monaten immer deutlicher beobachten können, ist das wachsende Interesse amerikanischer Unternehmen an schottischen oder irischen Marken – man denke nur an den Kauf von BenRiach, Glendronach und Glenglassaugh durch Brown Forman.

Eine ähnliche Übernahme, allerdings in anderen Dimensionen, ist uns heute mit einer Pressemitteilung des US-amerikanischen Familienunternehmen Sazerac bekanntgegeben worden: Sazerac kauft das von James Espey und Tom Jago im Jahr 2008 gegründete Unternehmen The Last Drop Distillers, das sich auf Luxusspirituosen spezialisiert hat.

Sazerac, bei uns am bekanntesten vielleicht durch ihren Bourbon Buffalo Trace und den Sazerac Rye (auf unserem Titelbild), möchte sich mit dem Kauf wohl nicht nur ein schottisches Standbein schaffen, sondern auch in das Ultra-Premium-Segment investieren. Für The Last Drop Distillers ist das eine Möglichkeit, mit einem starken Partner zu expandieren, so die Pressemitteilung. Man wird dort übrigens in der Stammbesetzung weiter die Marke führen.

lastdrop

Neu: anCnoc Stack

Am 24. September wird die siebente Erweiterung der Peated-Reihe der Destillerie Knockdhu vorgestellt: Nach Peatlands, Tushkar, Rutter, Flaughter, Cutter und Rascan kommt nun anCnoc Stack, wie The Spirits Business heute berichtet. Stack steht für den Stapel, zu dem die Torfziegel zum Trocknen aufgeschichtet werden, bevor sie verbrannt werden.

Das verwendete Malz hatte einen Phenolgehalt von 20ppm, der Whisky, obschon alterslos, durfte nach Angaben der Destillerie über 10 Jahre lang in amerikanischen Eichenfässern reifen.

6000 Flaschen werden davon weltweit aufgelegt, der Whisky wird noch im September in West- und Osteuropa erscheinen, ab 21. Oktober ist er dann auch in Skandinavien erhältlich.

ancnoc stack

PR: Alle Islay Whiskys im Sack!

Erst gestern berichteten wir über die diesjährige Big Peat Weihnachtsedition aus dem Hause des unabhängigen Abfüllers Douglas Laing & Co.. Heute finden wir in unserem Briefkasten die dazu gehörige Pressemitteilung des Bremer Spirituosen Contors, welche wir ungekürzt an dieser Stelle mit Ihnen teilen:

Bremen, 05. September 2016. Die neuesten Nachrichten aus dem Haus Douglas Laing & Co. versüßen die Vorweihnachtszeit ganz ohne das schlechte Gewissen aufgrund übermäßigen Kalorienverzehrs. Ab sofort ist die lang ersehnte limitierte Big Peat Christmas Edition 2016 auf dem deutschen Markt verfügbar. Obwohl es sich bereits um die sechste Version aus der Weihnachts-Reihe handelt, wird das schottische Familienunternehmen seinem Titel als „Brand Innovator of the Year“ gerecht und überrascht mit einer einmaligen Abfüllung, wie es sie noch nie gegeben hat. Zum ersten Mal sind in der neuesten Sonderabfüllung des beliebten Big Peat Islay Malts alle aktiven Islay Brennereien plus die lange geschlossene Port Ellen Distillery enthalten. Im Einklang mit der Philosophie des Hauses Douglas Laing & Co. wurde der „All Islay“ Malt in Fassstärke mit 54,6% vol. abgefüllt. Selbstverständlich wurde auf Kältefiltration und die Zugabe von Farbstoffen verzichtet.

BP Christmas 2016 with tube titel

Einen eigenen Kultstatus haben auch die eigenwilligen und hochwertigen Flaschendesigns der Sonderabfüllungen bei den Fans. Die Liebe zum Detail im Hause Douglas Laing & Co. zeigt sich auch bei der Big Peat Christmas Edition 2016. Die maßgeschneiderte, sehr lebendige Illustration zeigt einen entspannten Big Peat in seinem Haus auf Islay im Sessel sitzend neben einem gemütlichen Kaminfeuer. Ein schönes Detail sind die abgebildeten traditionellen Weihnachtsstrümpfe am Kaminsims, welche die Flaschen der neun enthaltenen Single Malt Scotch Whiskys dieses einmaligen Weihnachts-Malts repräsentieren. Alle Fans von Big Peat werden auf der aufwendig gestalteten Geschenkverpackung auch seine „Kumpel“ aus der „Remarkable Regional Malts“-Reihe erkennen. Die Flaschen vom The Epicurean, Timorous Beastie, Scallywag und Rock Oyster lugen verschmitzt aus dem Geschenkesack hervor.

Marketing Managerin Jenny Rogerson über die Big Peat Christmas Edition 2016:
„Die alljährliche Big Peat Christmas Edition wurde von den Fans unseres torfigen Islay-Fischers auf der ganzen Welt sehnsüchtig erwartet. Wir sind selber extrem begeistert über die Veröffentlichung der diesjährigen Limited Edition, die zweifellos ein absolut innovatives Produkt darstellt. Sowohl in Bezug auf den Whisky, als auch auf die Verpackung.“
Die Big Peat Christmas Edition 2016 ist ab sofort im Whisky-Fachhandel erhältlich. Nur 3000 Flaschen werden in Deutschland verfügbar sein.

Big Peat Cask Strength “Christmas Edition 2016”
Islay Blended Malt
54,6%, 0,70 Ltr, UVP 65 €

Neu: Kilchoman Sauternes Cask Matured

Am 7. September ab 10 Uhr britischer Zeit (also 11 Uhr bei uns) wird er weltweit in einer Auflage von 6000 Flaschen veröffentlicht: Der neue Kilchoman Sauternes Cask Matured ist soeben in einer email von der Islay-Destillerie angekündigt worden.

Der 5jährige Whisky konnte die ganze Zeit in Sauternes-Fässern aus Bordeaux reifen und wurde mit 50% abgefüllt. Er ist also wie schon mehrmals der im Alkoholgehalt verringerte Nachfolger des Club-Bottlings, der ebenfalls ein Sauternesfass-Whisky war.

Er kostet in Großbritannien 73.50 Pfund. In Deutschland wird er voraussichtlich ab 19. September im Handel erhältlich sein.

Bild: Alba Import
Bild: Alba Import

Whisky im Bild: Ardbeg Ardventurer – Die Ankunft auf Islay

Die Ardbeg Ardventurer sind endlich unterwegs: Unter Führung von Destillerie-Manager Mickey Heads und dem erfahrenen Explorer und BBC-Moderator Monty Hall werden insgesamt 10 Teilnehmer aus Großbritannien, den USA, Kanada, Schweden, Japan, zwei aus Deutschland, von heute an die wilde Natur der südlichsten Hebriden-Insel durchwandern.

Gestern war der Tag der Ankunft, und wir bringen Ihnen hier in unserer Rubrik „Whisky im Bild“ die Fotos dazu:

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Wird die Destillerie Coleburn ein Freizeitzentrum?

Wer gehofft hat, dass die Destillerie Coleburn eventuell wieder zum Leben erweckt werden könnte (sie ist seit 1985 stillgelegt und hat seit 1992 keine Lizenz mehr), der sollte die Hoffnung jetzt langsam aufgeben: Wie Press und Journal heute berichtet, gibt es Pläne, die denkmalgeschützten Gebäude in ein Freizeitzentrum umzuwandeln.

Um 14 Millionen Pfund soll dort bei Longmorn in dem 1897 erbauten Komplex ein Hotel mit Spa und einem Kongresszentrum errichtet werden. Der Destillerie wird ein Museum gewidmet.

Ob dieser Umbau, der seit 2009 angedacht und nun forciert vorangetrieben wird, tatsächlich stattfinden soll, wird heute in den zuständigen Gremien der lokalen Verwaltung entschieden werden.

Ganz ohne Whiskybusiness wird es aber in den nächsten 20 Jahren dort nicht ablaufen: Vor 2 Jahren hat der unabhängige Abfüller Aceo (Murray McDavid) dort um 100.000 Pfund Lagerhäuser renoviert und für die nächsten 25 Jahre gepachtet – wir berichteten damals hier.

Unser Titelbild zeigt ein Detail aus dem Gebäudekomplex. Bild: Dr. Mario Prinz

Coleburn Destillerie, Foto von C A Millar, CC-Lizenz
Coleburn Destillerie, Foto von C A Millar, CC-Lizenz

Serge verkostet: Stromness vs. Highland Park (Verkostung Nr. 12.000)

12.000 Tasting Notes hat Serge Valentin insgesamt auf Whiskyfun publiziert – wir verneigen uns in Ehrfurcht und sagen Danke für die excellente Orientierungshilfe, die der Altmeister der Verkostungsnotiz damit gegeben hat. Man mag nicht mit allen seinen Bewertungen übereinstimmen, aber allein durch die schiere Menge und vor allem Breite kann man für sich schon herausfinden, wo sich sein und der eigene Geschmack ähnlich sind und wo nicht.

Die Verkostung heute begeht Serge Valentin mit zwei ganz besonderen Tropfen: Da wäre zunächst einmal ein Stromness aus dem Jahr 1930, ein Whisky einer schon längst verlorenen Destillerie auf den Orkneys (Serge beschreibt ihre Geschichte im Artikel), und dazu ein Highland Park aus dem Jahr 1950. Schauen Sie sich zunächst bitte die Wertungen an, und dann gönnen Sie sich das Vergnügen, die Notes auch zu lesen:

  • Double OO ‘Old Orkney’ (no ABV stated, OB, Real Liqueur Whisky, McConnell’s, Stromness Distillery, +/-1930): 97 Punkte
  • Highland Park 10 yo (20 u.p., OB, 1950s): 96 Punkte

Unser Titelbild zeigt den Ort Stromness auf den Orkney Islands

Wir verkosten: Wolfburn Aurora

Wolfburn Aurora

Originalabfüllung
ohne Farbstoff, ohne Kältefiltrierung
46%, No Age Statement (3 Jahre)
Sample: alexanderwhisky.ch
Verkoster: Silvia Behrens und Bernhard Rems

sample aurora

Nase: helle Früchte, Zitronennoten, Puderzucker, eingekochte Birnen, heller Bisquitteig, etwas Weincreme – insgesamt frisch, leicht, weich und süß

Gaumen: im ersten Antrunk für Augenblicke verhalten, dann buttrige, helle Mousse, karamellisierter Zucker, weich und ölig, Fruchtgelee, etwas Zitronenschale, zerstoßener Pfeffer. Bleibt mundfüllend.

Finish: üppig, süß, zum langen Ende hin prickelnd und mit Noten von frischem Holz, Süße als Hintergrund.

Alles in allem: Wer sich beim ersten Release von Wolfburn gewundert hat, wie präsent ein dreijähriger Whisky sein kann, der wird beim Aurora wahrscheinlich noch mehr staunen. Die Melange aus 20% Sherry- und 80% Bourbonfässern trifft den „sweet spot“ exakt, der Aurora ist ein schön ausbalanciertes Vergnügen, das mehr ist als die Summe seiner Teile. Was wiederum auffällt ist die Weichheit des Whiskys. Shane Fraser hat einmal gemeint, dass er sich für die Arbeit bei Wolfburn entschieden habe, als er den ersten Schluck aus der Wasserquelle gemacht habe – man kann ihn verstehen. Noch im September sollte der Wolfburn Aurora bei uns im Handel auftauchen – freuen Sie sich auf ihn!

Seit Beginn des Jahres verzichten wir in unseren Tasting Notes auf numerische Bewertungen und geben unseren Eindruck nur mehr über die Beschreibung wieder. Wir tragen damit unserem Gefühl Rechnung, dass man mit einem starren Punkteschema Vergleiche forciert, die den Whiskys nicht gerecht werden. PS: Wir haben Geschmack. Unseren. Nicht Ihren. Unsere Verkostungsnotizen sind also kein richterliches Urteil, sondern unser persönlicher Eindruck.

aurora

Video: Richard Paterson feiert 50 Jahre in der Whiskyindustrie

Heute feiert „The Nose“ Richard Paterson den 50. Jahrestag seiner Tätigkeit in der Whiskyindustrie.

Für viele ist der Master Blender von Dalmore DIE Identifikationsfigur in Sachen Whisky, mit seiner unnachahmlichen Art und seiner exorbitanten Expertise in Sachen Wasser des Lebens. Als Assistent der Produktion hat er seine Karriere bei A. Giles & Company Whisky Blender & Brokers in Glasgow begonnen, bald darauf ist er zu Whyte & MacKay gewechselt und dort mit 26 Jahren Master Blender geworden.

Wer Paterson kennt, der weiß, dass er das Jubiläum nicht in Ruhe und mit einem Rückblick feiert – er wird in den nächsten 18 Monaten auf eine weltweite Tasting-Tour gehen und dort unter anderem den Dalmore Quintessence vorstellen, einen in fünf verschiedenen Rotweinfässern gefinishten Dalmore, der rund 1000 Pfund pro Flasche kostet.

quintessence

Wir gratulieren jedenfalls von ganzem Herzen! Hello … how are you … quite well, thank you very much, kind Sir!