Die English Whisky Company hat ein neues Design und mit ihm die ersten beiden neugestalteten Whiskys vorgestellt. Bislang waren die Bottlings aus der St. George’s Destillerie in Norfolk ja eher mittelalterlich gestaltet, nun hat man die Agentur Breeze Creative damit beauftragt, für die Range einen neuen Look zu gestalten, der nun sehr klar und zeitgenössisch ausgefallen ist.
Die beiden ersten Abfüllungen, die in den Genuss der Neugestaltung kommen, sind der neue Original und der Smokey, die beide unter dem Mantel „The English“ firmieren. Beide sind mit 43% abgefüllt und kosten am heimischen Markt 35 Pfund. Während der Original den Geschmack von tropischen Früchten und Vanille tragen soll, ist der Smokey, dem Namen entsprechend, leicht rauchig.
Zwei neue Abfüllungen aus der indischen Destillerie Amrut, darunter eine mit gemälztem Roggen, haben heute die Aufmerksamkeit von Serge Valentin erregt. Amrut zählt ja zu jenen indischen Whiskys, die man – neben Paul John zum Beispiel – eher häufiger im Fachhhandel antreffen kann.
Die Wertungen von Serge fallen ganz respektabel aus, und wie immer sind die Beschreibungen, die zu den numerischen Ergebnissen der Verkostung führen, das wirkliche Salz in der Suppe und damit lesenswert:
Amrut ‘Rye’ (50%, OB, India, +/-2016): 86 Punkte
Amrut 12 yo ‘Greedy Angels’ (60%, OB, India, decanter, 2016: 89 Punkte
Der Palast von Bangalore, der Heimat von Amrut. By SMit224 – Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15973101
Knapp 78.000 Euro hat ein Käufer für eine einzige Flasche Whisky auf den Tisch gelegt – und damit den Schätzwert des Whiskys deutlich überboten (der lag bei ca. 35.000 Euro). Der Glenfiddich Collection 1937 wurde im Jahr 2001 abgefüllt, und es gab oder gibt aus dem Fass 842 ganze 60 Flaschen von ihm.
Mit dem Verkauf durch Bonhams in Edinburgh wurden gleich mehrere Rekorde gebrochen: Es ist der höchste Preis, den ein Glenfiddich jemals erzielte, und es ist auch die höchste Summe, die bei einer Auktion in Schottland für einen Whisky geboten wurde.
Käufer, so berichtet Herald Scotland, ist ein namentlich nicht bekannter Mann aus Asien. Er bekam den Zuschlag nach einer Bieterschlacht, die wohl für den hohen Preis verantwortlich ist.
Diesmal begeben wir uns mit unserer Rubrik Whisky im Bild nach Irland, in die Kilbeggan Distillery, im gleichnamigen Ort am Fluss Brusna. Sie ist die älteste Destillerie Irlands und – was Whiskey anbelangt – auch die älteste der Welt. Sie wurde 1757 gegründet und arbeitete bis 1957, als sie wegen der hohen Anforderungen des amerikanischen Marktes schließen musste.
John Teeling, dem Gründer der Cooley Distillery und Vater der Teeling-Brüder, die nun die gleichnamige Destillerie in Dublin betreiben, verdanken wir es, dass sie im Jahr 2007 wieder eröffnet wurde. Sie ist ein arbeitendes Museum – eine Tour durch sie zahlt sich in jedem Fall aus, auch wenn die Drams nach der Tour eher bescheiden sind.
Die nachfolgenden sechs Bilder stammen einmal mehr von Marcel Freudenstein, der sie uns zur Veröffentlichung zur Verfügung stellte:
Kilbeggan. Foto: Marcel FreudensteinKilbeggan. Foto: Marcel FreudensteinAlte Coffee Stills in Kilbeggan. Foto: Marcel FreudensteinAlte Stills in Kilbeggan. Foto: Marcel FreudensteinLagerhäuser von Kilbeggan. Foto: Marcel FreudensteinDas Wasserrad in Kilbeggan. Foto: Marcel Freudenstein
Von der Distilled Spirits Council of the United States (DISCUS) haben wir eine Pressemitteilung über den Auftritt amerikanischer Spirituosenproduzenten auf dem Bar Convent Berlin, der Fachbesuchermesse am 11. und 12. Oktober, erhalten. Wer sich auch über die kleineren US-Destillerien informieren will, kann dies am Discus Gemeinschaftsstand tun, an dem aber natürlich auch die Großen der Industrie vertreten sind. Hier der Text der Aussendung, der auch einige interessante Fakten über die Entwicklung des Marktes enthält:
Entdecken Sie die Vielfalt US-amerikanischer Spirituosen auf dem Bar Convent Berlin (BCB). Rund 20 Distillerien werden ihre Brände der deutschen und europäischen Barszene und Besuchern des Spirituosenhandels auf der Fachmesse BCB am 11. und 12. Oktober 2016 präsentieren.
Berlin, Oktober 2016. Das Distilled Spirits Council of the United States (DISCUS), der Fachverband der amerikanischen Spirituosenindustrie, fördert im Rahmen einer Exportinitiative den amerikanischen Gemeinschaftsstand auf dem BCB, an dem 16 kleinere US-amerikanische Brennereien ihre Erzeugnisse dem Fachpublikum vorstellen. Der US-Spirituosenpavillon wird vom amerikanischen Landwirtschaftsministerium unterstützt, um sowohl den Export etablierter als auch neuer Brenner nach Europa auszubauen.
Die Bandbreite der Aussteller reicht von kleinen Manufaktur-Brennereien bis hin zu weltbekannten Marken, feinsten amerikanischen Spirituosen aus verschiedensten Bundesstaaten der USA, von Whiskey über Gin bis hin zu Wodka und mehr. Interessierte Besucher können die wahrhaft historische Revolution in Vielfalt und Qualität der US-Spirituosenindustrie hautnah nachvollziehen. Wenn auch nach wie vor der Schwerpunkt auf den traditionell berühmten Whiskeysorten liegt, so werden doch jeden Tag neue, originelle Brände kreiert und auf den Markt gebracht.
Am Dienstag den 11. Oktober von 18:15 Uhr bis 19:00 Uhr ist DISCUS Gastgeber in der “Demonstration Bar B” und wird das Augenmerk auf die unverwechselbaren Aromen USamerikanischer Spirituosen und deren Vielseitigkeit in Cocktails legen. Die Präsentation unter dem Titel ‘American Craft Spirits on the Rise: Explore and Taste the Latest Trends in the United States’ wird von Craft-Distillern moderiert, gefolgt von einer Verkostung von Cocktails.
Verschiedene US-Whiskeys bei einem Tasting mit Bernie Lubbers in Wien (Bild: Whiskyexperts)
Im dritten Jahr in Folge haben die weltweiten US-amerikanischen Spirituosenexporte mit über US $ 1,5 Mrd. einen neuen Rekord erreicht.
Die europäische Nachfrage nach amerikanischen Bränden ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. So haben die US-Spirituosenexporte nach Deutschland 2015 fast $ 130 Millionen erreicht, was einem Anstieg von 68% gegenüber 2005 entspricht. Bourbon und Tennessee Whiskey sind die treibenden Kräfte des Exportwachstums nach Deutschland und machen rund 63% des Werts und 39% des Volumens aus. Der deutsche Spirituosenmarkt ist nach wie vor der drittgrößte Exportmarkt für amerikanische Spirituosen und bietet weiteres Wachstumspotenzial für kleine wie große Distillerien. Zudem gilt Deutschland als Trendmarkt in Geschmack und Lifestyle in Europa sowie als Tor zu den wachsenden Märkten in Europa.
Der Bar Convent Berlin als die europaweit expansivste Messe für Bartender sowie die Spirituosen- und Getränkeindustrie, ist für DISCUS in Europa die wichtigste Plattform um insbesondere neue Distillerien und neue Brände einem breiten Fachpublikum vorzustellen und sich mit Mitgliedern der europäischen Spirituosengemeinde auszutauschen.
Diverse US-Whiskeys bei einem Tasting der EBRA in Wien. (Bild: Whiskyexperts)
Die am Bar Convent Berlin ausstellenden Distillierien sind u.a.
Brown-Forman (Jack Daniel’s, Woodford Reserve), Beam-Suntory (Maker’s Mark, Knob Creek), Diageo (Bulleit Bourbon) und Campari USA (Wild Turkey) sowie viele kleine Distillerien quer durch die USA inklusive Catoctin Creek Distillery (Virginia), Cleveland (Ohio), Death’s Door Distillery (Wisconsin), Golden Moon Distillery (Colorado), House Spirits Distillery (Oregon), KOVAL Distillery (Illinois), New Colombia Distillers (Washington, DC), Osocalis Distillery (California), Philadelphia Distilling (Pennsylvania), Traverse City Whiskey Company (Michigan) und Vodquila (Alabama).
Die gesamte US-Spirituosenindustrie ist die Selbstverpflichtung zu sozialer Verantwortung eingegangen. Erwachsene, die Alkohol konsumieren, sollten dies jederzeit in Maßen und verantwortungsvoll tun. Weitere Informationen finden Sie unter www.drinkinmoderation.org
Darüber hinaus stellt sich der Verband ausdrücklich gegen jegliche Art von Diskriminierung gegenüber Menschen mit unterschiedlicher Rasse, Religion, Herkunft, Geschlecht, Behinderung oder anderer schützenswerter Lebenslage.
Eine jener Lost Distilleries, aus der kaum noch neue Abfüllungen auf den Markt kommen, ist Coleburn. Seit 2011 gab es nur drei davon – in diesem Jahr gar keine.
Das Gebäude der ehemaligen Destillerie steht noch, und wie aufmerksame Leser von Whiskyexperts wissen, gibt es schon seit längerem Pläne, sie zu einem Hotel und Seminarzentrum umzubauen (unseren Bericht dazu können Sie hier nachlesen).
Die Pläne dafür sind relativ weit gediehen, und das Brüderpaar, das dieses Hotel- und Freizeitzentrum plant, will sie bald schon in die Tat umsetzen. Dale und Mark Winchester haben nun laut einem Bericht von Press & Journal öffentlich gemacht, dass zwei Firmen konkrete Ambitionen zeigen, in das Projekt einzusteigen – und das Magazin schätzt, dass sich die beiden Firmen (deren Namen nicht bekanntgegeben werden) einen regelrechten Bieterkrieg um die Beteiligung liefern könnten. Man vermutet viel Potential in dem Projekt, in dem neben dem Hotel auch ein Konferenzzentrum und ein größerer Wellnessbereich sowie ein Whiskymuseum Platz finden sollen.
Die Chancen, dass Coleburn jemals wieder produzieren wird, sind damit natürlich weiter gesunken.
Unser Titelbild zeigt die Lagerhallen von Coleburn
Coleburn Destillerie, Foto von C A Millar, CC-Lizenz
Zwei unlängst erschienene Abfüllungen von The Glenlivet verkostet Serge heute: Den alterslosen Cipher und einen einundverzigjährigen Whisky, der in der Signatory Vintage-Linie erschienen ist. Dunkle Flasche gegen dunklen Whisky – wie Serge augenzwinkernd anmerkt.
Der Cipher, der ja nicht nur ohne Altersstatement, sondern auch ohne jegliche Angaben über den Inhalt auf den Markt gekommen ist, konnte nicht so wirklich gefallen und bleibt knapp unter 80 Punkten. Der Signatory kratzt an den 90 Punkten und gefällt vor allem durch seine enorme Eichenlast:
Glenlivet ‘Cipher’ (48%, OB, 2016): 79 Punkte
Glenlivet 41 yo 1974/2015 (46.8%, Signatory Vintage, oloroso finish, cask #1, 363 bottles): 89 Punkte
Bei Harrod’s in London können Sie bei Interesse die neueste Abfüllung aus der Winchester Collection von The Glenlivet erwerben: einen 50 Jahre alten Whisky aus dem Jahr 1966. Er ist unter der Ägide des derzeitigen Master Distillers Alan Winchester veröffentlicht worden, so wie der The Glenlivet 1964 vor zwei Jahren (wir berichteten hier). Ins Fass kam er noch unter Robert Arthur.
Der Whisky wurde in eine Glaskaraffe von Glasstorm aus Tain gefüllt, die durch ihre geschwungenen Linien das Element Wasser verkörpern soll. Geschützt wird er durch eine hölzerne Schatulle von John Galvin.
Vom Whisky wurden 100 Flaschen abgefüllt – Kostenpunkt: 20.000 Pfund die Flasche.
Master Distiller Alan Winchester präsentiert die 50jährige Abfüllung. Bild: The Glenlivet
Wie Whiskycast heute berichtet, hat die New Yorker Firma Constellation Brands die High West Distillery in Utah für die kolportierte Summe von 160 Millionen Dollar gekauft. Damit ist das Unternehmen, das wir hier in Europa wohl am besten für seine Marke Corona Bier kennen, als Sieger über Pernod Ricard, Moët Hennessy und andere Interessenten ausgestiegen.
Mit der High West Distillery, die insgesamt 200 Angestellte beschäftigt, will Constellation Brands ein Portfolio von Craft Distilleries stärken. Man ist, um sich mehr auf diesen Geschäftsbereich zu fokussieren, auch bestrebt, seine kanadischen Weingüter zu verkaufen, die bis zu einer Milliarde Dollar bringen können.
Wer ein paar Eindrücke aus der High West Distillery gewinnen will, dem empfehlen wir unseren Artikel von einem Besuch bei der Destillerie aus dem Jahr 2014 – immer eingedenk der Tatsache, dass dies nur der „herzeigbare“ Teil der Destillerie ist – nicht alles wird hier auch gebrannt…
Die Fassade des für Besucher zugänglichen Teils der Destillerie, die 200 Mitarbeiter beschäftigt. Bild: Erhard Ruthner
In den letzten Wochen konnten wir regelmäßig Neues von den Isle of Arran Distillers berichten. Und auch finden wir bei Drinks International einen Bericht mit weiteren Details zur neuen Destillerie im Süden und zur bestehenden im Norden der Insel. Die neue Destillerie, deren Bau im August genehmigt wurde, wird zwar eine Kapazität von 800.000 Litern Alkohol pro Jahr haben, zu Beginn ist allerdings eine Jahres-Produktion von ca. 200.000 bis 250.000 Litern Alkohol geplant. Erst mit einer Etablierung der neuen Marke soll die Produktion erhöht werden. Der Whisky der neuen Brennerei, beide noch ohne Namen, wird schwer getorft sein. Angegeben ist ein Wert von 50 ppm, damit zielen die Isle of Arran Distillers auf den Teil des Whisky-Marktes, der bis jetzt von Islay-Brennereien sowie Talisker abgedeckt wird.
Hier soll die Destillerie entstehen
Auch für die bestehende Destillerie in Lochranza gibt es ehrgeizige Pläne. Hier soll die Kapazität auf 1,2 Millionen Alkohol pro Jahr verdoppelt werden. Isle of Arran Distillers wären nach Drinks International dann der größte unabhängige Whisky-Produzent in Schottland – hinter William Grant & Sons.
Das W-Wort kommt immer näher – in absehbarer Zeit beginnt man sich wieder darüber Gedanken zu machen, was man wem schenken könnte (und was man sich von wem schenken lassen sollte). Wenn es um whiskybezogene Geschenke geht, hat Beam Suntory Deutschland wie in jedem Jahr mit seinen Marken Weihnachtspäckchen geschnürt, die man uns in einer Pressemitteilung vorstellte, damit wir selbiges für Sie tun. Schauen Sie mal rein, vielleicht finden Sie etwas zum Verschenken und beschenken lassen:
Exklusive Geschenkideen für Genießer
Die neuen Geschenksets von Beam Suntory sind ein Highlight unter jedem Weihnachtsbaum
Frankfurt am Main, 04. Oktober 2016. Vom klassischen Kentucky Straight Bourbon über rauchig-torfigen Single Malt bis hin zu exquisitem Cognac – die hochwertigen Geschenkverpackungen von Beam Suntory bieten für jeden Geschmack das passende Weihnachtsgeschenk. Neben erlesenen Spirituosen verfügen die Geschenkverpackungen über einzigartige Zugaben, die die jeweiligen Besonderheiten hervorheben: Whisky-Tumbler und Nosinggläser für stilechten Genuss, Eiskugelformen und Rezeptkarten für perfekte Longdrinks. Ob Jim Beam Double Oak mit erlesenem Kristall-Tumbler, rauchiger Laphroaig Quarter Cask mit Nosingglas oder Courvosier VSOP mit ChampagnercocktailGlas – alle Sets sind ab diesem Herbst im Handel erhältlich und sorgen für eine ganz besondere Weihnachtszeit.
Bourbon
Jim Beam Kentucky Straight Bourbon: Ein echter Klassiker seit über 220 Jahren
Jim Beam Kentucky Straight Bourbon Whiskey vereint Qualität, Tradition und Leidenschaft. Seinen vollen und milden Geschmack erhält er dank der längeren Reifezeit von vier Jahren. Ab Oktober gibt es die Geschenkedition mit limitiertem Designglas. Das Besondere an dem Glas ist das Original Zitat von Fred Noe, dem Urenkel von Jim Beam und Master Distiller in 7. Generation. Der Rezeptvorschlag im Inneren erleichtert Profis sowie Hobby-Barkeepern das Nachmixen eines erfrischenden Jim Beam Lime Splash. Dafür ein Glas mit Eis und Jim Beam füllen und die dreifache Menge Zitronenlimonade hinzufügen. Einen Spritzer Limettensaft hinzugeben, mit einer Limettenscheibe garnieren, fertig ist der Longdrink. Unverbindliche Preisempfehlung: 13,99 Euro.
Jim Beam Devil’s Cut: Intensives Aroma aus dem Fassholz extrahiert
Wenn Bourbon reift, verdunstet ein kleiner Teil – der „Angel’s Share“. Aber ein kräftigerer Bourbon bleibt im Holz gefangen. Das ist der Devil’s Cut, der dank eines einzigartigen Verfahrens aus dem Fassholz extrahiert wird. Jim Beam Devil’s Cut ist ein markanter und vollmundiger Bourbon und besticht mit einem komplexen Charakter aus Eichenaromen mit einer weichen Vanillenote. Wer ihn aus einem stilechten Tumbler-Glas genießen oder verschenken möchte, trifft mit diesem Geschenkset genau die richtige Wahl. Egal ob pur, auf Eis oder als Longdrink – seine intensiven Aromen überraschen selbst Bourbon-Kenner. Das Set ist ab Oktober erhältlich. Unverbindliche Preisempfehlung: 19,99 Euro.
Jim Beam Double Oak: Zweifach gereift für ein doppeltes Geschmackserlebnis
Jim Beam Double Oak reift zweifach in neu ausgeflammten Eichenfässern. Der längere Kontakt mit dem Eichenholz ergibt einen intensiven und komplexen Bourbon, der gleichzeitig ausgewogen im Geschmack ist. Zeitlos, elegant und ein Garant für stilechten Genuss ist der exklusive Kristall-Tumbler, der in dem neuen Geschenkset enthalten ist. Ebenfalls in der Geschenkverpackung enthalten ist ein praktischer Rezeptvorschlag zum Nachmixen des Signature Drinks Jim Beam Double Oak Fashioned. Er besteht aus 6 cl Jim Beam Double Oak, 4 Spritzern Cocktailbitter, 2 Zuckerwürfeln und einer Zitronen- sowie einer Orangenzeste. Das Geschenkset ist ab Oktober im Handel erhältlich. Unverbindliche Preisempfehlung: 22,99 Euro.
Single Malts und Irish Whiskeys
Laphroaig Quarter Cask: Die Nr. 1 unter den getorften Single Malts
Von der rauhen schottischen Insel Islay stammend, polarisiert diese Ikone unter den Single Malts. Seine intensiven Torfnoten sind einzigartig und sorgen auch bei eingefleischten Whisky-Fans für konträre Meinungen. Genau in diesen unverwechselbaren Geschmacksnoten liegt sein einzigartiger Charakter – nicht zuletzt ist Laphroaig die Nr. 1 unter den getorften Single Malts. Für alle Fans gibt es ab sofort ein edles Geschenkset mit zwei von drei hochwertigen Nosing-Gläsern mit echten, unverkennbaren Laphroaig Sprüchen zum Sammeln, Verkosten und Trinken. Unverbindliche Preisempfehlung: 36,99 Euro.
Bowmore 12 Jahre: Der Single Malt aus den berühmten No. 1 Vaults
Bowmore 12 Jahre stammt nicht nur aus der ersten Destillerie der renommierten Insel Islay, sondern auch aus dem ältesten schottischen Whiskylagerhaus: den berühmten No.1 Vaults. Die kühle, salzige Meeresluft und eine Lagerung über 12 Jahre unter dem Meeresspiegel verleihen Bowmore 12 ein ganz besonderes Aroma. Der getorfte Single Malt vereint Anklänge von Heidekraut und Honig mit einer rauchigen Torfnote und einem langanhaltenden, feinen Abgang. Als Geschenkset inklusive hochwertigem Nosing-Glas ist er ab sofort im Handel erhältlich. Unverbindliche Preisempfehlung: 29,99 Euro.
The Ardmore Legacy: Der perfekte Einstieg in die Welt der torfigen Malts
The Ardmore ist tief verwurzelt mit seiner Heimat, den schottischen Highlands. Zur Trocknung der Gerste verwendet die Brennerei ausschließlich Highland Torf aus der Region. Dieser verleiht The Ardmore Legacy eine angenehme, leichte Rauchnote – perfekt geeignet sowohl für Einsteiger als auch Kenner rauchig-torfiger Single Malts. Ab sofort ist der Highland Single Malt mit dem Geschmack cremiger Vanille, rauchiger Holzkohle und süßem Honig als limitierte Geschenkedition erhältlich. Neben der 0,7-Liter-Flasche enthält das Set einen außergewöhnlichen Tumbler mit Adler in Kupferoptik, der symbolisch für die nach der Destillerie benannten Adler steht. Diese schweben noch heute majestätisch über der Brennerei in den schottischen Highlands. Unverbindliche Preisempfehlung: 24,99 Euro.
Connemara: Der einzige getorfte Irish Whiskey
Er ist mild wie ein Ire und rauchig wie ein Schotte: Connemara Single Malt Whiskey aus der gleichnamigen Region im Westen Irlands. Ab sofort ist der wunderbar ausgeglichene Single Malt im edlen Geschenkset mit einem Nosing-Glas für die private Verkostung zu Hause erhältlich. Ob pur, auf Eis oder mit einem Tropfen Wasser entfaltet Connemara ein reichhaltiges, rauchiges Aroma mit einem Hauch von Honig, Malz und süßen Früchten. Unverbindliche Preisempfehlung: 24,99 Euro.
Peated Malts of Distinction: Ausgewählte Single Malts im hochwertigen Probierset
Charakteristisch für die Peated Malts ist ihr rauchig-torfiger Geschmack, der durch die Trocknung der Gerste mit regionalem Torf entsteht. Vier dieser herausragenden Single Malts vereint die „Peated Malts of Distinction“-Kollektion und bietet damit eine perfekte Geschenkidee für alle, die einzigartigen Whisky-Genuss in idealer Probiergröße verschenken möchten. Das Set ist ab sofort im Handel erhältlich. Es beinhaltet 0,05l Versionen von Laphroaig 10 Jahre, Bowmore 12 Jahre, The Ardmore Legacy und Connemara Original. Unverbindliche Preisempfehlung: 19,99 Euro.
The Glenrothes Select Reserve: Aromatischer Malt von der besonderen Region Speyside
The Glenrothes Select Reserve stammt aus der kleinen, von den Highlands umgebenen Region Speyside. Diese schottische Traditionsregion ist dafür bekannt, dass sie einige der raffiniertesten und elegantesten Whiskys hervorbringt. The Glenrothes Select Reserve vereint die besten Whiskys eines Jahres als „Vintage“, also Jahrgangswhisky. Dieser Single Malt überzeugt durch sein Vanille-, Kokosnuss- und Pflaumenaroma. Ab sofort ist er in einem attraktiven Geschenkset mit zwei hochwertigen WhiskyTumblern im Handel erhältlich. Unverbindliche Preisempfehlung: 38,99 Euro.
Highland Park 12 Jahre: Raues Aroma von der nördlichsten Destillerie Schottlands
Salzige Meeresluft, kühle Temperaturen und holzarmer Torf – seine Herkunftsregion, die schottischen Orkney Islands, prägen den Geschmack von Highland Park 12 Jahre. Der Single Malt vereint auf einzigartige Art und Weise rauchige Süße mit einem vollmundigen Malzton. Ab sofort ist die in ehemaligen Sherryfässern gelagerte Premium-Abfüllung in einem exklusiven Geschenkset erhältlich – mit einer 0,7-Liter-Flasche Highland Park 12 Jahre und gleich zwei passenden Nosing-Gläsern. Unverbindliche Preisempfehlung: 39,99 Euro.
Auchentoshan American Oak: Ideal für Trendsetter
Ganz nach dem Motto „distilled different“ ist Auchentoshan der einzige schottische Single Malt, der dreifach destilliert wird. Dadurch erhält er seinen einzigartigen zugänglichen Geschmack mit Noten von Vanille, Kokos und weißen Pfirsichen. Das aktuelle Geschenkset bietet neben der 0,7-Liter-Flasche eine Emaille-Tasse wie sie aktuell unter Top-Barkeepern in den Metropolen der Welt eingesetzt wird. Mit Hilfe des beiliegenden Rezeptbuchs lässt sich damit der Signature Drink Auchentoshan & Ale perfekt kreieren. Das Set ist ab sofort im Handel erhältlich. Unverbindliche Preisempfehlung: 29,99 Euro.
Kilbeggan: Geheimtipp unterm Weihnachtsbaum
Der Irish Whiskey Kilbeggan wird bereits seit 1757 in der gleichnamigen ältesten lizenzierten Whiskey-Destillerie der Welt hergestellt. Er gilt seit jeher als bestgehütetes Whiskey-Geheimnis Irlands. Der aus der meist ausgezeichneten Destillerie der grünen Insel stammende Whiskey ist zweifach destilliert, schmeckt daher besonders mild und vereint harmonische Noten von Pfirsichen, Karamell, Vanille, Mandel-Nougat und Malz. Mit dem Geschenkset können Sie ab sofort Irlands feinsten Whiskey in einem hochwertigen Whiskey Tumbler entdecken. Unverbindliche Preisempfehlung: 13,99 Euro.
Gestern haben wir ja bereits kurz vom Erscheinen des neuen Chivas Ultis berichtet – heute erreicht uns dazu eine Pressemitteilung von Chivas Deutschland, die den neuen Blended Malt von Chivas Regal genauer vorstellt. Hier der Text:
Chivas Regal Ultis: Die Essenz von Chivas Regal
Nur die fünf wertvollsten Single Malts der Speyside werden in diesem neuen Blended Malt Scotch Whisky vereint
Köln, 4. Oktober 2016. Mit Chivas Regal Ultis, dem ersten Blended Malt Scotch Whisky aus dem Hause Chivas, erweitert Pernod Ricard Deutschland das Sortiment seiner Prestige Selection um eine exzellente Qualität. Für die Gewinnung der wahren Essenz von Chivas Regal werden ausschließlich die fünf wertvollsten und für die Destillerie charakteristischsten Single Malts aus der berühmten Speyside-Region verwendet.
Durch die Auswahl der handverlesenen Single Malts von Tormore, Longmorn, Strathisla, Allt A’Bhainne und Braeval spiegelt der Blend den typischen Stil und die unerschöpfliche Vielfalt dieser prestigeträchtigen Whisky-Gegend auf unverwechselbare Weise wider.
Chivas Regal Ultis begeistert mit komplexen Geschmacksnoten, goldener Farbe und einem intensiven Aroma. Aus dem enormen Bestand von über einer Million in Fässern gelagerten Whiskys suchte das Team um Master Blender Colin Scott weniger als ein Prozent aus, um Chivas Regal Ultis zu kreieren. Durch dieses sorgfältige Selektieren und individuelles Nosing wurden nur die hochwertigsten Fässer ausgewählt. Dieses traditionelle Verfahren der Handlese zählt in der modernen Whiskyindustrie längst nicht mehr zum Standard.Seit 1909 gab es lediglich fünf Master Blender, die es geschafft haben, den ikonischen Stil des Hauses meisterhaft zu treffen: Charles Howard, Charles Julian, Alan Baillie, Jimmy Lang sowie der derzeitige Master Blender Colin Scott. Chivas Regal Ultis ist eine Würdigung der Kraft ihrer Vision, ihres Engagements und ihrer Disziplin.
„Ich fühle mich geehrt, einer von nur fünf Master Blendern von Chivas Regal zu sein und glaube fest daran, dass Chivas Regal Ultis die wahre Essenz dieses ikonischen Scotchs repräsentiert. Denn um diesen luxuriösen Blended Malt Whisky zu kreieren, wurden ausschließlich die edelsten Single Malts von den fünf Signature Destillerien der Speyside-Region ausgesucht“, betont Colin Scott und erklärt: „Die zarte Frische des Tormore vermählt sich mit einem Hauch würziger Wärme des Allt A’Bhainne, während der Single Malt von Longmorn eine harmonische Balance beisteuert. Der blumige Stil des Braeval ergänzt die fruchtige Süße des Strathisla, so dass ein komplexer und gehaltvoller Blended Malt Scotch Whisky entstanden ist.
Chivas Regal Ultis basiert auf einer Expertise, die über Generationen weitergegeben wurde und Whisky-Liebhaber auf der ganzen Welt überzeugen wird.“ Die hochwertige Chivas Regal Ultis Flasche unterstreicht die hohe Qualität des Whiskys und wurde designt, um mit ihrer schlanken Form und einem auffallenden Frontlabel, das ein zeitgenössisches Wappen im Champagnerton darstellt, wirkungsvoll hervorzustechen. Zu Ehren der Chivas Regal Master Blender sowie der fünf ausgewählten Single Malts ist die Flasche mit einem einzigartigen Verschluss ausgestattet, der von fünf Ringen umrandet ist.
Das sehr fein dekorierte Etikett ist ebenfalls von der römischen Ziffer V geprägt, die sich zusätzlich in dem schweren und strukturierten Glasboden der Flasche wiederfindet.
Chivas Regal Ultis hat einen Alkoholgehalt von 40 % und wird ab Oktober 2016 weltweit bei Fachhändlern und in der gehobenen Gastronomie erhältlich sein.
Glen Grant hat vor kurzem seinen Auftritt geändert und in der Core Range einige neue Whiskys präsentiert. Grund genug für Serge, einen der neuen gegen einen unabhängigen Glen Grant zu verkosten. Der Unabhängige ist ein 14jähriger von Duthies, der aus der Destillerie der neue 18jährige. Serge kommt nicht umhin zu bemerken, dass die Aufschrift „extremely rare“ auf der Flasche der beste Lebensmittelwitz sei, den er seit langem gehört hat.
Ganz so lustig hat er es mit den beiden Whiskys nicht, sie kommen beide nicht auffällig über die 80 Punkte Marke hinaus…
Glen Grant 14 yo (46%, Duthies, +/-2014): 80 Punkte
Inver House Distillers, Besitzer von Old Pulteney, Speyburn, anCnoc und Balblair, konnten im abgelaufenen Finanzjahr auf Grund von Umstrukturierungen im Handel mit den USA und geringeren Verkäufen von Spirit weniger Gewinn und weniger Umsatz verbuchen.
Konkret ging der Gewinn um mehr als 20% zurück, der Umsatz um 15.2%. Gut verkauften sich die Single Malts, durch weniger „bulk sales“ von Spirit (den man aus strukturellen Gründen anstrebte) und vor allem durch den Verzicht auf einen eigenen US-Vertrieb (das Zusammengehen dort mit Sazerac brachte höhere Aufwendungen) kam es allerdings zu oben genannten Einbrüchen.
Man ist allerdings zuversichtlich, dass sich das Wachstum wieder erholen wird, so ein Unternehmenssprecher.