Wir verkosten: Wolfburn First General Release

Wolfburn First General Release 46,0 %
Originalabfüllung
nicht gefärbt, nicht kühlfiltriert
Verkoster: Dirk Piesczek
Sample: Alba Import

wolfburn first general

Wir haben ihn schon gewürdigt: den Wolfburn First General Release wählten wir zu unserem Whisky des Monats April. Und in unserem vierten Whiskyexperts Jahr sind wir immer noch zu Premieren fähig. Im Text zum Wolfburn First General Release findet sich nicht eine noch so kleine Spur einer Verkostungsnotiz. Denn nicht so sehr der Whisky, sondern wie sich Wolfburn in seinen ersten drei Jahren präsentiert hat, gab den Ausschlag für unsere Entscheidung.

Bei aller unserer Begeisterung für das Gesamtkonzept: es geht natürlich auch um Whisky, als Getränk, als Genussmittel. Es geht um Stil, um Aromen, um Charakter.

Nase: Ein dezenter Start. Getreidenoten, Vanille und Rauch in einem zarten Wechselspiel, ohne dass sich hier jemand in den Vordergrund drängt.

Gaumen: Eine volle getreidige Süße mit einer, hier erstmals wahrnehmbaren prickelnden alkoholischen Schärfe. Ein Anflug einer leichten Nussigkeit rundet das Ganze ab.

Finish: Mit einer leichten Schärfe, wärmend, Getreide- und Nussaromen verweilen lang.

Alles in allem: Wie schon beim Wolfburn Inaugural wurden hier hauptsächlich Quarter Casks verwendet, welche eine schnellere Reifung ermöglichen. Doch dies macht nicht alleine den Whisky der Wolfburn Brennerei aus. Eine lange Fermentation in Kombination mit einer gemächlichen Destillation – beides bei den meisten schottischen Brennereien nicht unbedingt so verbreitet – ermöglichen uns einen hervorragenden dreijährigen Whisky, der seinesgleichen sucht. Und möglicherweise nicht so schnell findet.

Old Fashioned neu interpretiert: Kentucky Blues Old Fashioned

0

Am Montag fand in Wien der Launch des Jim Beam Double Oak, einer neuen Qualität des weltweit führenden Bourbons, Jim Beam, für Österreich statt. Über den Jim Beam Double Oak haben wir ja schon zum Start in Deutschland ausführlich berichtet (die Details zu ihm können Sie hier nachlesen) – heute möchten wir Ihnen das Rezept vorstellen, das Benjamin Schuchard, Barchef der Eberts Cocktail Bar, zum Marktstart des Bourbons kreiert hat und mit dem er die Jim Beam Double Oak Competition gewann.

: v.l.n.r.: Karl Wurm, Commercial Director Beam Suntory Österreich, Juror Wolfgang Schedelberger, Chefredakteur Drinks sowie Lust & Leben,, Sieger Ben Schuchard, Barchef Eberts Cocktail Bar, Juror Kuba Jarosiewicz, Barchef The Bank Brasserie & Bar, Juror Christof Habres, Autor Wiener Barbuch, Marcel Schuster, Rare Collection Manager bei Beam Suntory Österreich. Bild: (c) Beam Suntory/Daniel Willinger|OE
v.l.n.r.: Karl Wurm, Commercial Director Beam Suntory Österreich, Juror Wolfgang Schedelberger, Chefredakteur Drinks sowie Lust & Leben, Sieger Ben Schuchard, Barchef Eberts Cocktail Bar, Juror Kuba Jarosiewicz, Barchef The Bank Brasserie & Bar, Juror Christof Habres, Autor Wiener Barbuch, Marcel Schuster, Rare Collection Manager bei Beam Suntory Österreich. Bild: (c) Beam Suntory/Daniel Willinger|OE

Der Jim Beam Double Oak betont durch die doppelte Reifung in gekohlten Bourbon-Fässern die karamelligen und vanilligen Aromen im Bourbon und eignet sich dadurch als robuste Basis für gehaltvolle Cocktails. Sein Charakter wird durch das Rezept von Benjamin Schuchard, das mit reduziertem Sherry spielt, unterstützt und ergänzt:

Rezept: Kentucky Blues Old Fashioned

  • 60 ml Jim Beam Double Oak
  • 10 ml Smoky PX

Zubereitung Smoky PX:

  • 1000 ml Lustau PX auf 300 ml reduzieren.
  • Abkühlen lassen und mit 30 Tropfen Hickory Liquid Smoke vermischen.
Kentucky Blues Old Fashioned, Sieger-Cocktail von Benjamin Schuchard, Barchef der Eberts Cocktail Bar: (c) Photo by Captivo Picture
Kentucky Blues Old Fashioned, Sieger-Cocktail von Benjamin Schuchard, Barchef der Eberts Cocktail Bar: (c) Photo by Captivo Picture

Whiskyexperts war auf dem Event nicht nur in der journalistischen Rolle tätig, unser Redakteur Reinhard Pohorec leitete dort auch einen Cocktail-Workshop für Journalisten, bei dem sie ihre eigenen Interpretationen des Old Fashioned mixen konnten.

Reinhard Pohorec führt durch den Cocktail-Workshop (c) Beam Suntory/Daniel Willinger|OE
Reinhard Pohorec führt durch den Cocktail-Workshop (c) Beam Suntory/Daniel Willinger|OE
Launch Jim Beam Double Oak_2
c) Beam Suntory/Daniel Willinger|OE
(c) Photo by Captivo Picture
(c) Photo by Captivo Picture

Neu: Kilchoman Loch Gorm 2016

Die Destillerie Kilchoman auf Islay hat informiert, dass zur Zeit der Loch Gorm 2016 abgefüllt und für den Versand an die Händler vorbereitet wird. Diese fünfte Abfülllung des rein in Oloroso-Fässern (first oder refill) gereiften Whiskys ist auf 17 Fässer limitiert und ist die älteste Loch Gorm – Ausgabe bislang, mit allen Fässern älter als 6 Jahre.

Die Verpackung ist neu gestaltet und zeigt einen Blick über Loch Gorm. Der mit 46% abgefüllte, nicht gefärbte und nicht kältefiltrierte Whisky ist ab 7. April auf der Website der Destillerie bestellbar und wird in Bälde weltweit an Händler ausgeliefert.

loch gorm 2016

The Spirits Business: 20 schwierige Destillerienamen – und wie man sie ausspricht

Ein nettes Feature gibt es momentan auf The Spirits Business: Man hat dort 2×10 Destillerienamen und Markennamen zusammengestellt, die zumeist falsch ausgesprochen werden – und gleichzeitig dazugeschrieben, wie man sie richtig ausspricht. Dafür ist es allerdings hilfreich, wenn man lautmalerisch geschriebenes Englisch lesen kann (zum Beispiel spricht man „Glen Geery“ in Deutsch als „Glen Gieri“ aus – und gemeint ist die Destillerie Glen Garioch).

Der Artikel gliedert sich in zwei Teile, Teil 1 finden Sie hier, Teil 2 hier.

Bild: Destillerie Allt A Bhaine. Bildrechte bei Lars Pechmann.

Serge verkostet: Linkwood

Linkwood – eine Destillerie, die man eigentlich vor allem bei Unabhängigen findet, weil es von diesen Malts keine Standardabfüllungen gibt (wohl aber einige Destillerieabfüllungen). Generell kann man Linkwood als angenehm zu trinken und geradlinig bezeichnen, und wer einen unaufgeregten Speysider sucht, ist dort oft gut aufgehoben.

Serge Valentin hat heute eine ganze Latte unabhängiger Linkwoods verkostet, mit gemischten Ergebnissen:

  • Linkwood 1991/2004 (43%, Jean Boyer, Best Casks of Scotland, 1st fill sherry, cask #1086): 78 Punkte
  • Linkwood 1992/2015 ‚Afternoon Tea on the Terrace‘ (46%, Wemyss Malts, hogshead, 305 bottles): 84 Punkte
  • Linkwood 24 yo 1991/2015 (53.8%, The Single Malts of Scotland, cask # 586497, 268 bottles): 86 Punkte
  • Linkwood 18 yo 1997/2016 (48%, Distiller’s Art, refill hogshead, 148 bottles): 83 Punkte
  • Linkwood 1980/2015 (57.7%, Gordon & MacPhail, Exclusive for La Maison du Whisky, refill hogshead, cask #8250, 179 bottles):89 Punkte
  • Linkwood 18 yo 1997/2015 (59.5%, Jack Wiebers, Steamship Line, hogshead, cask #7141: 82 Punkte
  • Linkwood 1997/2015 (53.1%, Rest & Be Thankful, bourbon, cask #10195, 270 bottles): 87 Punkte
  • Linkwood 30 yo 1984/2015 (54.4%, Riegger’s Selection, Amarone finish, cask #5270, 372 bottles): 85 Punkte
  • Linkwood-Glenlivet 28 yo 1987/2015 (58.4%, Cadenhead, Small Batch, sherry butts, 1062 bottles): 89 Punkte

Bild: Linkwood Destillerie. Bild von Christopher Gillan, CC-Lizenz

Eater.com: Der Kampf um Transparenz bei Scotch Whisky

Ein Thema, das nicht nur unsere Schlagzeilen Anfang des Jahres beherrscht hat, war der Konflikt, den das Unternehmen Compass Box mit den Regulatoren für Whisky (einerseits sind das die Gesetzgeber in Großbritannien und Europa, andererseits die Scotch Whisky Association, die diesen Gesetzen verpflichtet ist) auszutragen hatte.

Es ging um die Offenheit bei den Angaben zu den in einem Whisky enthaltenen Anteilen von verschiedenen Fässern. Und es ging darum, wie die gesetzlichen Regelungen den Interessen der Konsumenten und Teilen der Produzenten zuwiderlaufen. Wie die Industrie damit umgeht, denn da gab es durchaus Unternehmen wie Bruichladdich oder Tomatin, die sich demonstrativ auf die Seite John Glasers stellten, und was unternommen wird, um das gesetzliche Korsett den heutigen Bedürfnissen anzupassen.

Auf Eater.com können Sie heute einen ausführlichen Artikel zu diesem Thema lesen, der die Positionen und die Motive in diesem (wir meinen: segensreichen) Konflikt erläutert. Die Standpunkte anderer Unternehmen werden dargestellt, Tendenzen in den Entwicklungen analysiert und ein Ausblick auf die Zukunft gegeben. Im Artikel können Sie auch Möglichkeiten nachlesen, wie man die Transparenzinitiative, die Compass Box ins Leben gerufen hat, unterstützen kann.

Insgesamt ein sehr lesenswerter, weil informativer, ausführlicher und auch kurzweiliger Artikel, den wir Ihnen sehr ans Herz legen wollen.

Unser Bild zeigt John Glaser von Compass Box

Irischer Whiskey: Boom könnte durch Engpässe gebremst werden

Irischer Whiskey erlebt zur Zeit eine Renaissance – die Exporte steigen mengen- und wertmäßig. Allerdings könnte das, glaubt man den Schlussfolgerungen in einem Artikel im irischen The Journal, in absehbarer Zeit zu Engpässen führen, weil die Produzenten unter Umständen der Nachfrage hinterherhinken werden. Zwar sind in Irland viele neue Destillerien im Werden, aber der Boom findet bereits jetzt statt und das könnte, so die Zeitung, knapp werden und die Expansion einbremsen.

Das prognostizierte weitere Wachstum soll vor allem aus Europa kommen, und hier aus England, Frankreich und Deutschland. Aber auch Nigeria, Japan und Russland sind Hoffnungsmärkte für den irischen Whiskey.

Ganz besonders aber, so der Artikel, soll die Entwicklung von der Situation in Indien abhängen. Der riesige indische Markt wird zwar zu 98% aus dem eigenen Land bedient, aber der Report sieht dort dennoch große Chancen für irischen und amerikanischen Whiskey.

Serge verkostet: Blends – Barr und Berry

Serge Valentin hat sich in seiner heutigen Verkostung Blends gewidmet, und zwar auf beiden Enden des Spektrums, was die Qualität der verkosteten Abfüllungen angeht. Zum einen wäre hier die Marke John Barr, ein Johnnie Walker – Lookalike, das von Richard Paterson komponiert wurde, zum anderen alte Abfüllungen von Berry Bros. & Rudd, dem unabhängigen Abfüller aus London. Und wenn man sich die Wertungen ansieht, war dies eine Reise aus der Hölle in den Himmel:

  • John Barr ‘Red’ (40%, OB, blend, +/-2015): 55 Punkte
  • John Barr ‘Black’ (40%, OB, blend, +/-2015): 65 Punkte
  • Choicest Liqueur Scotch Whisky of Great Age (70° proof, Berry Bros & Rudd, blend, 26 2/3 fl ozs, +/-1970): 90 Punkte
  • Choicest Liqueur Scotch Whisky of Great Age (70° proof, Berry Bros & Rudd, blend, +/-1950): 93 Punkte
  • Berry’s Best Liqueur Blended Scotch Whisky (Berry Bros & Rudd, +/-1950): 92 Punkte
  • Berry’s Best Blended Scotch Whisky (Berry Bros & Rudd, 1930s?):92 Punkte

Sku’s Recent Eats: Gefälschte Whisk(e)ys – wie real ist die Gefahr?

In Zeiten, wo für manche Whiskys wie Port Ellen, Macallan oder – aus den USA – Pappy van Winkle am Sekundärmarkt hohe Preise gezahlt werden, finden sich auf eben jenem Sekundärmarkt nicht nur vertrauenswürdige Verkäufer. Das mag man schon allein daran erkennen, zu welchen absurden Preisen teilweise Leerflaschen alter Whiskys auf ebay aufgekauft werden. Das macht man in der Regel nur, wenn man vorhat, diese Flaschen, neu befüllt, noch weitaus teurer zu verkaufen. Und das geschieht. Leider.

Das Problem mit gefälschten Abfüllungen ist bei Scotch seit mehr als einem Jahrzehnt virulent. Jetzt, mit dem Boom auf dem Bourbon-Markt, schwappt es auch auf amerikanischen Whiskey über. Auf Sku’s Recent Eats findet sich zu diesem Thema ein Interview mit Adam Herz, dem Gründer der LA Whiskey Society, der sich mit dem Problem ausführlich beschäftigt hat und über die Fälscherszene in den USA erzählt.

Seine Einsichten und vor allem seine Tipps, wie man gefälschte Whisk(e)ys erkennen kann, gelten in hohem Maße auch für den bei uns natürlich noch immer weiter verbreiteten Scotch-Sekundärmarkt, und wer auch nur daran denkt, Whisky nicht im Fachhandel, bei angesehenen Auktionshäusern oder von guten Freunden zu kaufen, sondern auf ebay, der sollte das Interview lesen. Und selbst wenn man seine Whiskys nur bei einwandfreien Quellen bezieht, ist das Wissen um Fälschungen und den Markt dafür sehr lehrsam.

Bild von Edsel Little auf  Flickr – CC-Lizenz

Whiskyclub FS: Interview mit George S. Grant (Glenfarclas)

Ein interessantes Interview mit George S. Grant, Markenbotschafter und – zusammen mit seinem Vater – Manager und Besitzer von Glenfarclas, findet sich heute auf den Seiten des Whiskyclubs Fränkische Schweiz. Darin gibt es auch Antworten von George S. Grant, die etwas tiefer in die Produktphilosophie von Glenfarclas blicken lassen. So zum Beispiel diese Frage und Antwort über Sherryfässer und deren typisches Mischungsverhältnis in der Destillerie:

PG: Sherryfässer werden für die Whiskyreifung mehrmals verwendet. Kannst Du etwas über das Mischungsverhältnis bei Eurem 15-jährigen und dem 25-jährigen Whisky verraten? Ist der Anteil an first-, second- und third-fill Fässern immer gleich?
GG: Alle Standardabfüllungen von Glenfarclas haben ein Mischverhältnis von sechzig Prozent first- und second-fill Sherryfässern und vierzig Prozent third- und fourth-fill Fässern.

Mehr Fragen und Antworten hinter unserem Link.

Foto: John Paul

Mittelbayerische: Der stärkste Whisky der Welt kommt aus Nürnberg

Ayrer’s Mastercut“ nennt sich der Whisky, um den es im Artikel der Mittelbayerischen Zeitung geht – und er ist nicht nur in der Alkoholstärke (74%) etwas Besonderes, betonen die Besitzer der Hausbrauerei Altstadthof, denn:

„Uns geht es nicht um den Alkoholgehalt, sondern um die Aromadichte“, sagt Reinhard Engel. „Wir nehmen den Extrakt vom Extrakt, um den gesamten Geschmack ins Fass zu bekommen.“

Und in der Tat ist der Whisky vielleicht der stärkste, weil am intensivsten schmeckende Whisky der Welt (das ist ja immer subjektiv), von der Alkoholstärke wird er zumindest von einem 16jährigen Heaven Hill der European Bourbon and Rye Association und einer Abbfüllung der Belgian Own Distillery noch geschlagen – haben nämlich 82.7% und 76.5% (Danke an Lukas Jenschke für die Info).

Der Fünfjährige der Hausbrauerei ist eine Ergänzung zu deren Bierproduktion und lagert 5 Jahre im Fass, bevor er abgefüllt wird. Und er findet nicht nur lokal Beachtung, wie der Whisky-Spezialist Bernhard Schäfer, selbst Nürnberger, im Artikel feststellt, sondern wird über die Region hinaus geschätzt.

„Ich habe den Eindruck, dass die Bierbrauer ein besseres Händchen für Whiskys haben als die traditionellen Obstbrenner. Mich als Whisky-Freund freut es einfach, dass einige fränkische Bierbrauer wie die Altstadthofbrauerei in Nürnberg jetzt auch noch einen guten Whisky brennen“

Mehr über den Ayrer’s Mastercut und die Leute dahinter im Artikel der Mittelbayerischen.

Serge verkostet: Kontinentaleuropäische Whiskys

Whiskys aus der Schweiz, aus Deutschland, Finnland und Schweden sind heute die Probanden in der Verkostung von Serge Valentin. Wer unter unseren Lesern zu den Neugierigen und Experimentierfreudigen gehört, der mag die eine oder andere Abfüllung davon schon im Glas gehabt haben und wird bestätigen können, dass man nicht Englisch als Muttersprache haben muss, um guten Whisky brennen zu können. Sicher, die „nichtklassischen“ Whiskys haben alle irgendwie Lokalkolorit, aber welchen Sinn sollte es für zum Beispiel deutsche Whiskybrenner haben, ihr Produkt wie ein hundertprozentiges Scotch-Lookalike zu gestalten? Es lebe der feine Unterschied, um einmal einen alten Werbespruch zu bemühen.

Hier jedenfalls die Wertungen der Verkostung bei Serge:

  • Chicken Hill (42%, OB, Single Malt, Switzerland, +/-2015): 77 Punkte
  • Chicken Hill ‘Rauch’ (42%, OB, Single Malt, Switzerland, +/-2015): 78 Punkte
  • Finch ‘Black Label’ (42%, OB, Hofgut Aglishardt, Germany, 2015): 80 Punkte
  • Teerenpeli 10 yo (43%, OB, Finland, +/-2015): 78 Punkte
  • Mackmyra ‘Svensk Rök’ (46.1%, OB, Sweden, +/-2015): 84 Punkte
  • Smögen 4 yo 2011/2015 (57.3%, OB, Sweden, cask #7/2011, 429 bottles): 89 Punkte

Unser Bild zeigt die Mackmyra-Destillerie in Schweden

Whiskycast: Videointerview mit Master Blender Brian Kinsman

0

Seit 2009 arbeitet Brian Kinsman als sechster Master Blender bei William Grant & Sons. Er ist David Stewart (der nach wie vor bei The Balvenie Master Blender ist) in dieser Position nachgefolgt, und kümmert sich um die anderen Marken des Unternehmens, darunter auch Glenfiddich und seit der Eröffnung der Tullamore Distillery im Jahr 2014 Tullamore D.E.W.. Mark Gillespie hat mit ihm ein gut zehnminütiges Videointerview geführt, das Einblicke in die Arbeit eines Master Blenders gibt. Sie können es bei uns oder auf Youtube sehen.

Wir präsentieren: Die letzten Gewinner unseres Mega-Gewinnspiels!

Aus, aus, vorbei! Nach einem Monat Spaß und Spannung, 27 Flaschen und insgesamt etwas über 26.000 Einsendungen ist unser Gewinnspiel vorbei. Heute zu Mittag haben wir die letzten vier Gewinner mittels Zufallszahlengenerator ermittelt – und können sie Ihnen hier und jetzt präsentieren, noch bevor die Glücklichen per Mail von ihrem Gewinn verständigt wurden. Los gehts:

Am Montag verlosten wir einen wunderbaren, speziellen Whisky von Michel Couvreur, dem Wein- und Spirituosenhändler aus dem Burgund: den Mrs. Couvreur’s Choice von unserem Partner Brühler Whiskyhaus.

12053262_1038512626207689_2107806150_n

Südlich von Leipzig, in Altenburg, darf sich ein Whiskyfreund über diesen tollen Tropfen freuen: Herzlichen Glückwunsch, Ronny Vogel!

Am Dienstag ging es um einen japanischen Whisky aus Bordeaux- und Sherryfässern: den Yamazaki Distiller’s Reserve, der uns von Beam Suntory Austria für das Gewinnspiel zur Verfügung gestellt wurde.

yamazaki

Unsere Gratulation geht in einen Ort im Nordwesten von Regensburg – dort in Brunn wohnt Marwin Cordes – unsere besten Glückwünsche zu diesem schönen Japaner!

Die Urform des Wasser des Lebens haben wir am Mittwoch vorgestellt: den Coomara Poitin, der uns von Irish-whiskeys.de zur Verfügung gestellt wurde.

Coomara_Irish_Poitin_-_Irish_Whiskeys

Ganz im Westen Deutschlands liegt Heinsberg, westlicher noch als Mönchengladbach, und dort lebt Elke Erkens, die diese Spezialität jetzt probieren kann. Wir gratulieren!

Am Donnerstag, dem letzten Tag, an dem wir eine Flasche vorstellten, ging es um einen herrlichen Single Grain, den Deerstalker North British 20yo, der uns von unserem Partner Die Whiskybotschaft GmbH zur Verfügung gestellt wurde.

North British Deerstalker

Und auch der letzte Gewinner unserer Verlosung ist eine Gewinnerin, und sie lebt eigentlich ganz in der Nähe von Elke: westlich von Düsseldorf. Ulrike Pooth aus Korschenbroich ist die Glückliche. Ganz herzlichen Glückwunsch – und vielleicht, weils ja ganz in der Nähe ist, sehen wir uns auf der Whisky Fair Rhein Ruhr am nächsten Wochenende?

Alle Flaschen werden wie üblich direkt von unseren Partnern versendet – sie sind informiert und werden die Gewinne zeitnah auf den Weg bringen.

Uns hat die Verlosung jedenfalls sehr viel Spaß gemacht, wir hoffen, auch Ihnen. Klar, leider können nur einige gewinnen, aber man sagt ja: Dabeisein ist alles – und eines können wir garantieren: Das war sicher nicht die letzte Verlosung auf Whiskyexperts!

In diesem Sinne: Danke fürs Mitmachen, im Namen der Redaktion und der untenstehenden Partner. Besuchen Sie deren Websites – dahinter stehen großartige und großzügige Leute, und über solche Menschen kann man sich gar nicht genug freuen.

Bild: By Fieldington at English Wikipedia, CC BY-SA 3.0 – Fireworks