Neu: Arran White Stag Second Release

Mitglieder des White Stag Clubs von Arran können sich auf die zweite Club-Release freuen – sie wurde soeben angekündigt. Dabei handelt es sich um einen Whisky aus dem Sherry Butt, der 1996 ins Fass kam:

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Hier die „technischen Daten“ dazu:

The White Stag Second Release

  • Cask Type: Sherry Butt
  • Cask Number: 1996/1335
  • Verfügbare Flaschen: approx. 525
  • Erhältlich: November (das exakte Datum wird Mitte Oktober angekündigt)
  • Kosten: £150
  • Pro Person 1 Flasche

Verkauf wird es nur über die Arran-Website geben, Vorreservierungen sind nicht möglich. Das genaue Veröffentlichungsdatum wird in einer Mail an die Mitglieder bekanntgegeben und sonst nirgendwo (wir halten uns natürlich an diese Vorgabe und werden das exakte Veröffentlichungsdatum nicht bekanntgeben, damit wirklich nur Clubmitglieder bestellen können ).

Wer sich für die Abfüllung interessiert und noch kein Mitglied des Clubs ist, sollte sich anmelden (Sie können das hier machen) – man muss aber damit rechnen, dass nicht jeder Wunsch nach einer Flasche bedient werden wird, dazu gibt es zu viele Mitglieder und zu wenige Flaschen.

Whisky im Bild: Glen Etive

Wer den Film Skyfall gesehen hat, der kennt aus einer kurzen Szene das Glen Etive, ein rund 20km langes Seitental des Glen Coe und vielleicht einer der wildromantischsten Plätze in den Highlands. Eine einspurige Straße führt hinein, und an ihr stand Daniel Craig als James Bond neben seinem Auto und blickte in das Tal.

Seinen eigenen Blick hat Marcel Freudenstein durch seine Kamera gefunden und das daraus entstandene wunderbare Bild mit uns geteilt. Die Schönheit des Tals ist in ihm kondensiert – klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern..

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Neu: Chivas Regal Ultis Blended Malt

Zum ersten Mal in seiner Geschichte veröffentlicht Chivas Regal einen Blended Malt, also einen Whisky, der ausschließlich aus Single Malts verschiedener Destillerien hergestellt wird. Der Chivas Regal Ultis enthält Malts aus fünf Speyside Destillerien: Tormore, Longmorn, Strathisla, Allt A’Bhainne und Braeval.

Gleichzeitig soll der Ultis auch eine Hommage an die Master Blender sein, die seit 1909 das Geschick der Marke mitbestimmt haben: Charles Howard, Charles Julian, Allan Baillie, Jimmy Lang und Colin Scott.

Der Release des Ultis wird weltweit stattfinden, bei ausgesuchten Händlern wie auch im Travel Retail, als Verkaufspreis wird im Artikel von The Spirits Business 200 Dollar genannt.

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Travel Retail: Segment für Wein und Spirituosen wächst wieder

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Gute Nachrichten (nicht nur) für die Produzenten von Whisky kommen aus dem Travel Retail: Nach dem Rückgang der Verkäufe im Jahr 2015 um 4.2%, dürften diese im 1. Quartal 2016 wieder um 4% steigen, berichtet The Spirits Business auf Grundlage der Zahlen von Generation Research.

Damit ist das Segment das zweitstärkste, was Wachstum betrifft – hinter den Kosmetika, die 7.8% Wachstum erzielen konnten. Alle anderen Marktsegmente im Travel Retail sind weiter rückläufig.

Sieht man sich die Zahlen nach Regionen an, so wuchs Asien um 5%, Europa um 1.8% – im Rest der Welt ist der Verkauf weiter rückläufig.

Von Kim Traynor - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=20522480
Von Kim TraynorEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=20522480

Schwäbischer Whiskytag – ein Foto-Nachbericht

An diesem Samstag fand in Tübingen der 7. Schwäbische Whiskytag statt. Petra Milde von meinwhisky.com war vor Ort und hat uns freundlicherweise einen Fotobericht zur Verfügung gestellt, der ein paar Eindrücke von dieser Veranstaltung zeigt. Vorab einige Infos zum schon traditionellen Whiskytag mit freiem Eintritt, die wir einer Pressemitteilung entnommen haben:

Mit dem Fokus auf regionale Whisky-Brennereien und deren Erzeugnisse findet dieses einzigartige regionale Whisky-Event jährlich im Rahmen des großen Tübinger Herbst-Regionalmarktes statt.

Auf dem schönen Platz neben der „Alten Aula“ hinter der Stiftskirche trifft der interessierte Besucher von 12- 19 Uhr auf regionale Whisky-Brenner ˮzum Anfassenˮ die hier ihre oftmals hochprämierten Whiskys und auch neue Abfüllungen präsentieren. Kulinarische Leckereien und Craft Beer – ebenfalls produziert aus dem Whisky-Rohstoff Getreide – runden das Angebot ab.

Begleitend zum Schwäbischen Whisky Tag bietet der Tübinger Whisky-Brenner Volker Theurer in seinem Gasthof Lamm in Tübingen-Unterjesingen auch ein abendliches Whisky-Menü an.

Beim 7. Schwäbischen-Whisky-Tag 2016 waren 16 Whisky-Destillerien anwesend.

Hier nun die Bilder – alle Bildrechte bei Petra Milde:

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Serge verkostet: Drei „verrückte“ Dalmore

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In der Einleitung zu seiner Verkostung von drei Abfüllungen von Dalmore weist der Altmeister der Verkostungen auf ein seltsames Phänomen hin, das wohl fast jeder aus eigener Beobachtung bestätigen kann: Während man die Marke Dalmore mit etwas Skepsis betrachtet (siehe oben), LIEBT man die Leute, die dort arbeiten (Richard Paterson, anyone?). Vielleicht ist es gerade dieses Spannungsfeld, das der Marke ihre Bedeutung und ihr Leben einhaucht.

Aber: Wie sind die Whiskys von dort? Serge beantwortet die Frage für drei von ihnen hier:

  • Dalmore ‘Quintessence’ (45%, OB, 2016): 83 Punkte
  • Dalmore 20 yo 1995/2016 (53%, OB, for La Maison du Whisky, Sauternes finish, cask #4, 290 bottles): 85 Punkte
  • Dalmore 35 yo (40%, OB, 2016): 89 Punkte

Warum Serge die Whiskys als „verrückt“ bezeichnet, liegt wohl weniger an ihrem Geschmack als an ihrem Preis. Denn während sie beim ersten der drei Whiskys um knapp über 1000 Euro dabei sind, legen Sie für Nummer drei schon knapp an die 4000 Euro auf den Tresen. Oder, im Fall von Otto Normalverbraucher, eher nicht :-).

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Forbes: Elf Kleindestillerien, die die Whiskyindustrie verändern werden

Eine zweiteilige Artikelserie in Forbes (sie finden hier Teil 1 und Teil 2) stellt Ihnen elf kleine Destillerien vor, die der Meinung des Autors nach die Whiskyindustrie mit ihrem Konzept der geringen Größe in ähnlicher Weise verändern werden wie es in Amerika bereits die Microdistilleries taten.

In den beiden Artikeln werden die elf Destillerien kurz vorgestellt und ihr momentaner Status beschrieben. Es geht dabei um

  • Kilchoman
  • Wolfburn
  • Annandale
  • Kingsbarns
  • Glengyle
  • Strathearn
  • The Glasgow Distillery Company
  • Abhainn Dearg
  • Ardnamurchan
  • R & B Distillers und die
  • Holyrood Distillery

Erwarten Sie sich von den beiden Artikelteilen weniger detaillierte Infos und Tiefgang als einen komprimierten Überblick. Als solcher sind die beiden Seiten absolut lesenswert…

Ardnamurchan im Januar 2015. Fororechte bei Mark Armin Giesler
Ardnamurchan im Januar 2015. Fotorechte bei Mark Armin Giesler

Video: Ralfy verkostet Rosebank 1981, Rare Malts Selection (Review #600)

Ein kleines Jubiläum feiert Ralfy – die 600. Ausgabe seiner Videotastings, und aus diesem Anlass hat er sich etwas einfallen lassen: Er verkostet einen besonderen Whisky an einem besonderen Ort. Der besondere Ort ist ein Hügel an der Nordostküste der Isle of Man, und der besondere Whisky ist ein Rosebank aus der Rare Malts Selection, und zwar der Rosebank 1981, der heute gut und gerne 500 Euro kosten würde. Ralfy gibt ihm 90 von 100 Punkte und erzählt viel Wissenswertes rund um die Lost Distillery Rosebank, die Rare Malts Selection und die Whiskys der Lowlands.

Eine besondere Schrecksekunde können Sie im sehr windgeplagten Video bei 14:13 sehen – und Ralfy tut danach das einzig Richtige :-). Wie immer ein lehrreiches und interessantes Video auf Youtube, wenn auch die Tonqualität manchmal durch den Wind leidet…

 

Video: Die Hebriden aus der Luft

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Und weiter geht es in unserer Serie mit Drohnenaufnahmen schottischer Landschaften, diesmal mit Flugaufnahmen der Hebriden, genauer gesagt von Glenfinnan, Arisaig, Isle of Skye (Sligachan, Quiraing, Old Man of Stor) Isle of North Uist, Eriskay (Bonnie Prince Charlie Beach) Berneray und der Isle Of Harris, Northton, Sielebost, Horgabost, MacLeod Stone Beach und Luskintyre).

Erst gestern von User godgie77 auf Youtube hochgeladen, stammen die Aufnahmen von einem Urlaubstrip im August dieses Jahres. Aufnahmegerät war ein  DJI Phantom 3 Standard.

Genießen Sie die wunderschönen fünf Minuten in Full HD – wir hoffen, Sie bringen Ihnen ein paar Momente des Sommers zurück. Einen schönen Sonntag wünschen wir all unseren Lesern!

Whisky-Club FS: Interview mit Andrea Caminneci

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Auf der Website des Whisky-Clubs Fränkische Schweiz findet sich heute ein Interview mit Andrea Caminneci, der mit seinen beiden Unternehmen Caminneci Wine & Spirit Partner und C&S Dram ein fester Bestandteil der deutschen Whiskyszene ist. Im Gespräch mit Patrick Grasser erzählt er unter dem launigen Titel „Von der Baumschule zum Keeper of the Quaich“ über seinen Werdegang und seine Beziehung zu Schottland und schottischem Whisky. Hier eine eher private Frage und Antwort aus dem sehr ausführlichen Interview:

PG: Wenn man sich beruflich intensiv mit Whisky beschäftigt, hat man dann überhaupt noch Lust oder Gelegenheit, einen Whisky am Abend einfach nur für sich oder mit Freunden zu genießen?
AC: Also, so ganz allein für mich, eher selten. Ich habe jetzt seit fast dreißig Jahren beruflich mit Alkohol zu tun. Das machst Du nicht so lange, wenn Du jeden Tag die Produktqualität überprüfst 😉 . Aber ab und an kommt es doch vor. Ich würde allerdings behaupten, weniger als ein dutzendmal im Jahr.
Mit Freunden ist das etwas anderes. Whisky und Geselligkeit gehen für mich sehr eng zusammen, da wird dann auch gerne mal gegenseitig der aktuelle Favorit präsentiert. Allerdings ist für mich selten mehr als 1 cl im Glas.

Auch über die Arbeit als unabhängiger Abfüller gibt es im Interview sehr interessante Einsichten – für uns eine schöne Lektüre zum Wochenende.

Was tut sich am Whisky-Sammlermarkt? Quartalsbericht für Oktober 2016

Whisky wird seit jeher nicht nur getrunken, sondern auch gesammelt – sei es, um besondere Tropfen für später aufzuheben oder rein des Sammelns willen. Immer schon, und verstärkt in den letzten Jahren, war Whisky auch ein Gegenstand der Wertanlage – begünstigt durch den Umstand, dass ältere Jahrgänge immer rarer werden und sich der Markt für Whisky global ausweitet.

Märkte sind dynamisch und ändern sich. Gastautor Marco Jansen von der Whisky Investments GmbH wirft für uns vierteljährlich einen Blick auf den Sammlermarkt und berichtet dabei über relevante Ereignisse und Entwicklungen. Hier ist sein aktueller Beitrag:

Der Whisky-Sammlermarkt – Bericht für Q3 2016

Mehr als drei Monate sind seit der denkwürdigen Abstimmung über den Verbleib Großbritanniens in der EU vergangen und was ist passiert – nichts. Wie zu erwarten war wird sich der Prozess der Verhandlungen bis zu einem endgültigen Austritt über mehrere Jahre hinziehen und somit kann über eventuelle Auswirkungen auf Whiskymarkt und Preise weiter nur spekuliert werden.

Die Preisspirale bei den Whiskyraritäten dreht sich immer schneller. In den ersten 8 Monaten des Jahres 2016 konnte der APEX 1000, ein von der schottischen Rare Whisky 101 Ltd. berechneter, marktbreiter Index von Whiskyraritäten, um unglaubliche 19.74% zulegen. Waren zu Beginn des Jahres die Hauptwerttreiber noch die Abfüllungen von Macallan, hat der Aufschwung mittlerweile die komplette Breite des Marktes erfasst und auch bei sehr hochpreisigen Abfüllungen von Destillerien wie Port Ellen und Brora sind zweistellige Preissteigerungen zu verbuchen. Von Sammlern links liegen gelassen werden aktuell die Abfüllungen der japanischen Kariuzawa-Destillerie, hier waren die Preise seit Anfang des Jahres sogar leicht rückläufig.

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Ebenso ungebremst entwickelt sich die Anzahl an neuen Releases.  Obwohl sehr viele Neuerscheinungen des letzten Quartals eher im hochpreisigen Segments bei teilweise über 1.000 Euro angesiedelt waren, ist die Nachfrage der Sammler und Genießer ungebremst und viele Releases waren kaum in den Regalen der Händler angekommen schon wieder ausverkauft.

Dies ist sicherlich neben dem Sachwertcharakter von Single Malt Whisky in Zeiten von Negativzinsen auch auf die immer breitere werdende Basis der Whiskysammler und Genießer zurückzuführen – unserer Meinung nach ein Zeichen für eine solide Marktentwicklung.

Marco Jansen von Whisky-Investments.de
Marco Jansen von Whisky-Investments.de

Autor Marco Jansen, Gesellschafter der Whisky Investments GmbH, arbeitet seit 16 Jahren in der Finanzbranche und sein Betätigungsfeld – neben der Betreuung von vermögenden Privatkunden – sind die internationalen Kapitalmärkte. Vor etwa 10 Jahren entdeckte er bei einer Reise nach Schottland  seine Leidenschaft für Single Malt Whisky. Seitdem verfolgt er mit Interesse die Whiskymärkte und eine kleine Sammlung erlesener Tropfen füllt die speziell dafür eingerichtete Vitrine in seiner Heimat am Niederrhein.

(Unser Titelbild zeigt die Catedral do Whisky, die größte Whiskysammlung der Welt)

Whisky des Monats: The Glenlivet Nàdurra

Monat für Monat präsentieren wir Ihnen einen Whisky, welchen wir beachtenswert finden, der problemlos erhältlich ist und auch preislich im Rahmen bleibt. Dieser wird dann zum Whisky des Monats gekürt – und wie gewohnt äußerst subjektiv. Nach einer längeren Zeit der Abwesenheit befinden wir uns mal wieder in der Speyside, denn unser Whisky des Monats Oktober ist The Glenlivet Nàdurra.

Die Brennerei Glenlivet hat in ihrer Geschichte eine gewisse Routine entwickelt, sich gegen Widerstände durchzusetzen und ambitionierte Ziele zu verfolgen. Als ihr Gründer George Smith 1823 als Erster nach dem „Act of Excise“ seiner Destillerie ein legales Fundament gab, missfiel dies den benachbarten Brennern, die ihre Tätigkeit weiterhin abseits einer britischen Kontrolle ausüben wollten. Wobei Missfallen nicht die richtige Beschreibung ist. George Smith trug danach immer, tags wie nachts, zwei geladene Pistolen bei sich, um sich notfalls auch gegen dieses „Missfallen“ wehren zu können. Diese Pistolen werden im Besucherzentrum ausgestellt, und mit einem bisschen Stolz weisen die Guides bei den Destillerie-Touren darauf hin, dass sie immer noch geladen seien – wobei der Beweis zum Glück ausbleibt.

Destillerie Glenlivet. Bildrechte bei Lars Pechmann.
Destillerie Glenlivet. Bildrechte bei Lars Pechmann.

Glenlivet bedeutet nichts anderes als Tal des Livet. Entlang dieses Flusses durch die Speyside siedelten sich sehr viele Brennereien an, die hier hervorragende Bedingungen zur Whisky-Herstellung vorfanden. Und in der Destillerie Glenlivet fanden sie einen Nachbarn, der recht schnell für die herausragende Qualität seines Whiskys berühmt wurde. Da bot es sich für verschiedene Brennereien an, sich den Namen auszuleihen und hinter ihrem ein „Glenlivet“ hinzu zu fügen. Diese Praxis missfiel der Brennerei deutlich, und 1880 wurde ihr in einem Musterprozess bestätigt, als einzige den Namen „The Glenlivet“ führen zu dürfen.

Mehr als 100 Jahre später, The Glenlivet gehört mittlerweile dem französischen Konzern Pernod Ricard, erweiterte die Brennerei ihre Kapazitäten um 75%. Im Juni 2010 wurde ein neues Gebäude mit einer neuen Mash Tun, acht neuen Washbacks aus Pinienholz sowie sechs neuen kupfernen Brennblasen eröffnet. Das Ziel hinter dieser 10 Millionen Pfund Investition wurde dann auch 2014 erreicht: The Glenlivet löste Glenfiddich vom Platz 1 der weltweit meistverkauften Single Malt Whiskys ab.

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Um diesen Platz auch in den nächsten Jahren verteidigen zu können, mussten in der Core-Range leichte Anpassungen vorgenommen werden. So verschwand der The Glenlivet 12 yo in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus dem Portfolio und wurde durch den The Glenlivet Founder’s Reserve ersetzt. Und auch bei unserem Whisky des Monats verschwand 2014 die Altersangabe. Bis dahin wies der The Glenlivet Nàdurra – gälisch für natürlich – ein Alter von 16 Jahren auf. Mit dem Verschwinden der Altersangabe änderten sich auch die verwendeten Fässer. Nicht mehr ausschließlich First Fill Bourbon Casks kamen zum Einsatz, neben First Fill Oloroso Sherry Fässern ergänzte The Glenlivet die Nàdurra-Reihe durch ein Peated Whisky Cask Finish. Geblieben ist, dass diese Whiskys in Fassstärke und ohne Kühlfilterung in kleinen Batches abgefüllt werden.

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Der elegante und reine Stil des The Glenlivet Whiskys kommt in der Nàdurra-Reihe am deutlichsten zum Ausdruck. Deutlich komplex, erschließen sich die Whiskys in der Nase und am Gaumen nicht augenblicklich und benötigen Zeit und Muße. Die Fassstärke ermöglicht das Spiel mit der Zugabe von einigen Tropfen Wasser und so das Entlocken unterschiedlicher Aromen.

The Glenlivet Nàdurra sollte im gut sortierten Fachhandel erhältlich sein und liegt preislich bei um die 60 €.

 

Whisky im Bild: Glen Coe – Three Sisters

An der Südseite des Glen Coe, einem Tal in den schottischen Highlands, liegt die markante Felsformation der Three Sisters, ein beliebtes Motiv für Fotografen. Sie gehören zum Massiv des 1150 Meter hohen Bidean nam Bian.

Unser heutiges Whisky im Bild stammt einmal mehr von Marcel Freudenstein, der uns immer wieder mit fantastischen Bildern aus Schottland versorgt. An dieser Stelle einmal öffentlich herzlichen Dank dafür.

Wir haben uns entschlossen, diesmal das Bild auch in der vollen Größe (2687×1080) von fast 3MB zum Download bereitzustellen – durch unsere Komprimierung, die wir aus Performancegründen anwenden, gehen dann doch einige feine Details verloren. Die reduzierte Version sehen Sie hier (durch Anklicken vergrößern):

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PR: OMAR Single Malt Whisky aus Taiwan debütiert in Europa

Das Bremer Spirituosen Contor informiert uns heute in ihrer Pressemitteilung über den Neuzugang in ihrem Portfolio, die taiwanesischen Whiskys von OMAR:

OMAR Single Malt Whisky aus Taiwan debütiert in Europa

Bremen, 29. September 2016. Mit der Übertragung des europaweiten Vertriebs der preisgekrönten taiwanesischen Whiskys von OMAR an die französische Firma „Les Whiskies du Monde“ werden Whisky-Fans schon bald die Gelegenheit haben, OMAR über Whisky-Fachhändler, Online-Händler und in Premium-Bars zu kaufen. Der Einstieg von OMAR auf den europäischen Markt wird für Vielfalt und Auswahl in der Welt der taiwanesischen Premium-Whiskys sorgen, die bisher von Kavalan Whisky als einzige Alternative dominiert wurde. Für den deutschen Markt erfolgt der Vertrieb von OMAR Single Malt Whisky über den Generalimporteur Bremer Spirituosen Contor.

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OMAR Single Malt Whisky wird in der taiwanesischen Nantou Distillery, im Besitz der Taiwan Tabak und Alkohol-Corporation (TTL), destilliert. Die Brennerei liegt im Zentrum von Taiwan im Nordwesten von Nantou County und ist die zweite Brennerei der Insel. Umrahmt ist sie von der herrlichen Bergkette von Bagua und dem Fluss Maoluo. Bekannt ist die Region mit dem subtropischen Klima besonders für die Herstellung von Tee. Seit 2008 werden jetzt auch die Single Malt Whiskys von OMAR produziert.

Der Name OMAR bedeutet ‚Bernstein‘ im Gälischen, genau wie die Farbe des Whiskys. Die Verwendung der gälischen Sprache ist eine Hommage an das große Whiskyerbe Schottlands und Irlands. Der Stil des Whiskys lehnt sich zum einen an die schottische Whisky-Expertise an und wird mit der modernen östlichen Exotik Taiwans und der Leidenschaft für die Erweiterung des Whisky-Know-hows ergänzt.

Das Sortiment von OMAR umfasst zwei Single Malts. Die Reifung erfolgt, wie der Name schon andeutet, beim OMAR Bourbon Cask zu hundert Prozent in ex-Bourbon Eichenfässern und beim OMAR Sherry Cask in Ex-Sherryfässern. Die Whiskys werden mit 46% vol. abgefüllt und sind nicht kältefiltriert. Beide Abfüllungen wurden in zahlreichen führenden internationalen Whisky Wettbewerben ausgezeichnet.

Tasting Notes

OMAR BOURBON CASK

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Nase: Erfrischend und komplex – weiße Blüten, Vanille, Honig, malziges Getreide, Zedernholz.
Geschmack: Mittlerer Körper mit einem samtigen Abgang.
Finish: Langanhaltend – Vanille, Milch Toffee, frische Mandarinen.
Auszeichnungen: Silver Outstanding medal, IWSC 2016; Bronzemedaille, ISC 2016; Bronzemedaille, 2015 World Whiskies Awards.

OMAR SHERRY CASK

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Nase: Intensiv – blumig, frische gekochte Marmelade, dunkle Schokolade, salzig.
Geschmack: Voller Körper und weich – Hauch von Rauchnoten, Karamell.
Finish: Langanhaltend – getrocknete Früchte, Aromen von Orangenkuchen
Auszeichnungen: (Silver Outstanding medal, IWSC 2016; Silbermedaille, ISC 2016; Silbermedaille 2015 World Whiskies Awards)