Die Orkneys sind nicht nur Heimat zweier ausgezeichneter aktiver Destillerien (Scapa und Highland Park), sondern auch Kulturboden, der seit Jahrtausenden von Menschen besiedelt ist. Ein knapp zehnminütiges Video auf Youtube, das wir Ihnen hier bringen, widmet sich der reichhaltigen Geschichte der Inseln und bietet einen schönen Überblick über die Kulturen, die dort beheimatet waren und sind. Viele interessante Informationen sind im Video zu erfahren – wussten Sie zum Beispiel, dass die Orkneys einstmals zum Königreich Norwegen gehörten?
Besonders gefällt, dass auch die aktuelle Geschichte der Inseln nicht zu kurz kommt. Sehenswerte 10 Minuten in HD, zu denen wir viel Vergnügen wünschen.
Zu gut, um die amerikanischen Westland Whiskeys in einer „quer durch die USA“-Session zu verstecken – so beschreibt Serge Valentin die Objekte seiner heutigen Verkostung. Westland ist ein amerikanischer Single Malt Whiskey, der in Seattle im amerikanischen Bundesstaat Washington hergestellt wird. Die übersichtlich gestaltete Homepage der Destillerie beschreibt ihn und seine Produktion sehr ausführlich.
Serge hat vier Abfüllungen aus der Destillerie verkostet, und – abgesehen von einem Ausreißer für einen „Youngster“ – vergibt er dabei recht ansehnliche Wertungen:
Westland (54.4%, OB, for LMDW 60th Anniversary, USA, single malt, cask #397, 232 bottles, 2016): 89 Punkte
Westland 25 mo (58%, OB, USA, single malt, cask #312, 288 bottles, 2014): 72 Punkte
Westland 28 mo (54%, OB, USA, single malt, cask #242, 223 bottles, 2014): 87 Punkte
Westland ‘Garryana Edition 1/1’ (56.2%, OB, USA, single malt, 2500 bottles, 2016): 82 Punkte
Unser Gewinnspiel um die 3×2 Eintrittskarten für das Whisky-Weekend in den Kavernen von Salzburg ist vorbei. Schon zum siebten Mal findet die Veranstaltung statt, in diesem Jahr am 7. und 8. Oktober. Und längst ist sie über die Grenzen der Region hinaus bekannt – das merkt man auch an den zahlreichen Einsendungen, die wir erhalten haben.
Unsere Glücksfee namens Zufallszahlengenerator hat drei glückliche Gewinner bestimmt, die wir auch noch per Mail benachrichtigen werden. Wir gratulieren ganz herzlich:
Johann F. aus Seekirchen
Engelbert R. aus Oberhaching
und Remo A. aus Götzis
Instruktionen, wie Sie als Gewinner zu den Eintrittskarten kommen (den Tag können Sie sich natürlich aussuchen), finden Sie in der Mail, die Ihnen heute am Vormittag noch zugehen wird.
Für die Planung hier nochmals das Programm der beiden Tage (mehr Infos auf der Homepage):
Fr 7. Oktober – 14 Uhr bis 21 Uhr
Bühne in der Kaverne 2
16.00: Bunoscionn – Traditionelle irische Musik
19.00: Irish Beat Factory – Irische Tanzgruppe
Zigarren-Lounge:
15.00: Bruichladdich Ewald Stromer (8 Euro)
Im Kellergewölbe:
15.00: Malts of Distinction Malts of Distinction – Einzigartige Reise durch die Welt der Single Malts mit Bowmore, Auchentoshan und Laphroaig (8 Euro)
Wir sollten, müssten, könnten Jim Murray dankbar sein. Denn sind wir doch mal ehrlich: Wer von uns hatte den japanischen Whisky fest im Blick (und im Glas), bevor 2015 in der Whisky Bibel ein Yamazaki zum World Whisky of the Year erklärt wurde? Und wer kannte Whisky aus Indien, bevor 2010 Amrut mit ihrem Fusion zum drittbesten Whisky in the World erklärt wurde?
So begann Krish Kumar seine Präsentation der Paul John Whiskys im Oberhausener Whiskyhort. Kurz zuvor hatte sich Paul John, Geschäftsführer der indischen John Distillers, knapp und bescheiden vorgestellt, und dann seinem Referenten das Feld überlassen. Ihm oblag es dann auch, den anwesenden Whiskyfreunden das Besondere Indiens und des indischen Whiskys zu erläutern.
Krish Kumar und Paul John mit den beiden exklusiv für Deutschland abgefüllten Fässern.
Auf dem Subkontinent Indien mit über einer Milliarde Einwohnern gilt (fast) jedes fassgelagerte alkoholische Getränk als Whisky. Die uns bekannten Regularien gelten dort nicht, so ist die Verwendung von Industrie-Alkohol ebenso gestattet wie der Zusatz von Aromen. Neben unter anderem auch Brandy produzieren die John Distillers die Marke Original Choice (Absatz: 10 Millionen cases pro Jahr), nicht zu verwechseln mit der indischen Whisky-Marke Officer’s Choice, die Nummer 1 in Indien und mittlerweile auch auf der Welt.
Mit ihrer Range hat sich Paul John Whisky sehr breit aufgestellt, alle Whiskys sind ungefiltert und ungefärbt. Brilliance, ungetorft und mit 46 Vol. % abgefüllt, ist der leichte Einstieg in die Paul John Whiskys. Für den Edited (46 Vol. %) wird aus Schottland importierter Torf für das Darren der Gerste verwendet (Phenolgehalt ca. 8 ppm). Der Dritte im Bunde ist der Bold, der deutlich stärker getorft ist (ca. 30 ppm). Hinzu kommen noch zwei Select Cask Abfüllungen in den Varianten unpeated und peated und mit knapp über 55 Vol. % in Fassstärke abgefüllt. Für den deutschen Markt gibt es auch zwei exklusive Einzelfass-Abfüllungen, Fass #1615 in der ungetorften Variante und Fass #745.
Die Gerste für Paul John Whisky wird im Himalaya angebaut. Sie ist 6-zeilig trägt mehr Protein, allerdings weniger Stärke als die in Schottland verwendete 2-zeilige Gerste. Deshalb muss dreimal soviel Gerste verwendet werden und der Alkoholgehalt des Wort beträgt nur ca. 5 Vol. % und damit in etwa 3 % weniger als z.B. in Schottland. Dies führt zu einem sehr fruchtigen Whisky, der neben einer Honigsüße auch mit floralen Noten aufwartet. In Verbindung mit recht kurzer Reifezeit – durch die hohen Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit in Goa reift der Whisky einfach schneller – sind die Paul John Whiskys sehr cremig.
Ihre Stärken spielen die Whiskys von Paul John am besten und auf hohem Niveau in ihren ungetorften Varianten aus. Und bieten uns damit, was wir von einem indischen Whisky vielleicht erwarten: eine gewisse Exotik, eine gewisse Andersartigkeit, die zu entdecken ein lohnendes Unterfangen ist.
Jene, die sich etwas intensiver mit dem Wasser des Lebens beschäftigen, werden die sieben vorgestellten Unternehmen im Artikel von Forbes natürlich kennen, aber selbst für alte Hasen ist es immer wieder interessant, sich vor Augen zu führen, WIE ungleich aufgeteilt der weltweite Markt für Scotch tatsächlich ist.
Während nämlich die ersten vier Unternehmen, die in der Liste von Forbes aufgeführt und beschrieben sind, insgesamt 68% Marktanteil haben, sind die Nummer 6 und 7 jeweils nur mehr mit 0.5% am Gesamtkuchen beteiligt.
Die Gewichte verschieben sich natürlich ein wenig, wenn man den Markt für Bourbon oder irischen Whiskey in die Betrachtung miteinbezieht, aber was schottischen Whisky anbelangt, ist die Konzentration enorm. Zudem, auch das erwähnt der Artikel, sind nur mehr ein Viertel der schottischen Destillerien in schottischem Besitz.
Folgen Sie also unserem Link und lernen Sie die sieben Großen des schottischen Whiskys etwas näher kennen.
Zwei Neuigkeiten zur schwedischen Destillerie Mackmyra haben wir heute zu vermelden: Zunächst einmal wird der bisherige Chief Financial Officer, Ulf Söderlund, mit dem Jahreswechsel aus dem Unternehmen ausscheiden. Als Nachfolger, so Reuters, ist Björn Biberg vorgesehen.
Und es gibt eine neue Abfüllung, den Mackmyra Vinterdröm. Der mit 46.1% abgefüllte Single Malt, ein fruchtiger Single Malt mit Gewürznoten, der in limitierter Auflage abgefüllt wurde. Er entstammt einer Zusammenarbeit mit Plantation Rum und wurde in Fässern gefinisht, die zuvor Rum aus Barbados und Jamaica enthielten. Im Ergebnis soll er leichte Eichennoten mit Orange, Vanille und Demerara-Zucker verbinden.
Auf der Website von Mackmyra gibt es ein Datenblatt über ihn, inklusive der Tasting Notes, das Sie hier direkt herunterladen können. Ein Preis ist nicht angegeben. Danke an unseren Leser Andy Gotter für den Hinweis!
Heute verkostet Serge Valentin ein Trio aus der Destillerie Ardbeg, darunter auch den neuen Ardbeg Twenty One – eine Abfüllung, die nicht nur bei uns auf Whiskyexperts, sondern auch bei anderen Verkostern großes Lob einheimsen konnte.
So wie wir verkostet ihn Serge nicht als Einzigen, sondern stellt ihn in den Kontext anderer ungefähr gleichaltriger Abfüllungen aus der Islay-Destillerie. Mit dabei der Ardbeg 1975/2000 und der unabhängige Ardbeg 1974/1996 von Sestante. Eines vorweg: Das hat Serge sicher Freude gemacht. Hier die Wertungen:
Ardbeg 1975/2000 (43%, OB): 91 Punkte
Ardbeg 21 yo ‘Twenty One’ (46%, OB, bourbon casks, 2016): 91 Punkte
Ardbeg 22 yo 1974/1996 (40%, Sestante, Mellow Matured): 94 Punkte
Von Irish-Whiskeys.de haben wir eine Information über zwei neue Tipperary-Abfüllungen erhalten, die Stuart Nickerson (ex-Glenglassaugh) gemeinsam mit seiner Tochter und ihrem Verlobten auf den Markt gebracht hat. Die Tipperary-Abfüllungen sind Small Batch Whiskeys, die mit der Expertise von Stuart Nickerson aus jeweils nur sechs Fässern komponiert wurden. Hier finden Sie alle dazugehörigen Informationen.
Tipperary Whiskey – Stuart Nickerson goes Irish
Im Süden Irlands im wunderschönen County Tipperary entsteht eine neue Destillerie: Tipperary Boutique Distillery. Der Ort an dem die Destillerie entstehen soll ist bereits gefunden und die Genehmigung liegt vor. Die Tipperary Destillerie wird auf dem Grundstück einer Farm gebaut, die einem der Miteigentümer gehört. Die Gerste für den Whiskey wächst bereits auf den Feldern. Bild: Mareike Spitzer
Wer steht hinter der Destillerie?
Die Eigentümer der Tipperary Boutique Distillery sind Stuart Nickerson, seine Tochter Jennifer Nickerson und ihr Verlobter Liam Ahearn. Stuart Nickerson hat bereits für viele große Destillerien in Schottland gearbeitet und ist bekannt als Berater im Bereich schottischer und irischer Whiskeys. Stuart hat das technische Know-How, Jennifer ist die Geschäftsfrau und Liam pflanzt großartige Gerste auf den Feldern seiner Farm in Ballindoney. Sie haben alle Zutaten, um einen großartigen Whiskey produzieren zu können.
Die Destillerie wird auf dem Farmland in Ballindoney gebaut werden. Diese Farm gehört der Familie Ahearn bereits seit 5 Generationen. Die Gerste für den Whiskey wächst bereits und ist bereit dazu im nächsten Jahr verarbeitet zu werden.
Bis die Destillerie gebaut und der erste eigene Whiskey produziert ist, füllt Tipperary Whiskeys als unabhängiger Abfüller ab und hat zwei hervorragende Single Malt Whiskeys auf den Markt gebracht. Für beide Whiskeys wurden die Fässer von Stuart Nickerson persönlich ausgewählt.
Tipperary Watershed Single Malt Whiskey
Tipperary Watershed Whiskey, ist der erste Whiskey, der mit dem Wasser der Quelle der Ballindoney Farm auf Trinkstärke gebracht wurde.
Das Land der Ballindoney Farm wird von der Familie Ahearn, den Co-Gründern von Tipperary, seit über 200 Jahren bewirtschaftet. So lange reichen die Aufzeichnungen der Gemeinde zurück. Die Farm liegt in Irlands goldenem Tal. Im Frühling ist das Land frisch und grün und wird golden, wenn das Getreide reif ist für die Ernte. Ein tolles Farbspiel, das dort jedes Jahr zu sehen ist. Die Farm liegt in einem Flachland, geschützt durch die Berge Galtee, Knockmealsdown und Comeragh, von denen das frische Wasser fließt und welches benutzt wurde, um den Watershed Whiskey auf Trinkstärke zu reduzieren.
Es werden immer nur 6 First-Fill Bourbonfässer für jede Batch des Watershed Whiskey ausgesucht. Die Auswahl für den Whiskey trifft der Malt Master Stuart Nickerson. Nachdem der Whiskey reduziert und mit 47 % abgefüllt wurde, wird jede Flasche einzeln nummeriert. Außerdem ist der Whiskey nicht kühlgefiltert. So ist jede Flasche etwas Besonderes.
Tasting Notes:
Nase: Vanille, süße Fruchtnoten, etwas Grain Geschmack: schwarzer Pfeffer, Vanille, Karamell, etwas Rosinen Nachklang: langes warmes Finish mit etwas Honig
Der UVP für Watershed Single Malt liegt bei: 43,90 €
Tipperary The Mountain Range – Knockmealdowns
Tipperary Knockmealdowns 10 Jahre Single Malt ist der erste Whiskey aus der Mountain Range Reihe von Tipperary Boutique Distillery. Mit dieser Serie möchten sie die Berge im County Tipperary ehren.
Für den ersten Whiskey aus dieser Reihe „The Knockmealdowns“ wurden 6 Fässer ausgewählt, die für 10 Jahre in ehemaligen Bourbonfässern reiften. Bevor der Whiskey abgefüllt wurde, wurde er mit dem Wasser der Quelle der Ballindoney Farm auf 47 % Trinkstärke reduziert. Die Farm gehört der Mitbegründer Familie, den Ahearns.
Jede Flasche ist einzeln nummeriert, nicht gefärbt und nicht kühlgefiltert.
Der Knockmealdowns Whiskey ehrt die Bergkette an der Grenze der Countys Tipperary und Waterford. Der höchste Berg ist der Knockmealdowns mit 795 m, von ihm aus überblickt man das komplette Flachland, auf dessen auch die Ballindoney Farm steht.
Die Knockmealdowns Berge stehen in dem „Vee“, eine steile V-Kurve, wenn man zu Sugarloaf Berg hinauffährt. Dies ist einer der schönsten Ausblicke Irlands. An einem klaren Tag kann man von hieraus drei Countys überblicken: Tipperary, Waterford und Limerick.
Wie in vielen Gegenden Irlands, gibt es auch hier einige Erzählungen über mysteriöse Dinge, die in der Vergangenheit passiert sind. Einige dieser Geschichten gehen zurück auf einen wunderschönen See, Bay Lough, nahe gelegen des Vee. Man erzählt, dass dieser See bodenlos ist und „Petticoat Loose“ darin wohnt: eine unglückliche Frau, die dorthin verbannt wurde, um den See mit einem Fingerhut zu leeren.
Tasting Notes:
Nase: frisches Holz, Karamell, Vanille, Schokolade Geschmack: weich und ölig, Honig, Zitrusnoten, Pfeffernoten, komplex Nachklang: langes Finish mit Holznoten und etwas Ingwer
Der UVP des Knockmealdowns Whiskey liegt bei: 59,90 €
Tipperary Boutique Distillery wir in Deutschland exklusiv vertrieben durch: Irish-Whiskeys.de
Vom unabhängigen Abfüller Wemyss Malts haben wir gerade Infos zur neuen Serie an Single Cask Bottlings erhalten, die in diesem Herbst veröffentlicht werden. Insgesamt gibt es 12 Abfüllungen, jeweils mit 46% abgefüllt (Ausnahme ist der Glenrothes in Fassstärke), und sie sind zwischen 14 und 27 Jahre alt. Hier die komplette Liste:
Die Abfüllungen kosten in England zwischen 70 und 270 Pfund, und sie sind bald bei ausgesuchten Händlern auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich erhältlich.
Eben noch durch einen spektakulären Einbruchsdiebstahl in den Schlagzeilen gewesen, jetzt mit einer wesentlich positiveren Nachricht: Laut einem Artikel in Press & Journal kann die Highland-Destillerie Tullibardine auf einen Rekordgewinn von 4.5 Millionen Pfund verweisen, nach 2.39 Millionen Pfund im Jahr 2014. Auch der Umsatz stieg von 16 Millionen Pfund auf nahezu 20 Millionen Pfund.
Laut den Besitzern, Terroirs Distillers aus Frankreich, arbeitete die Destillerie im Jahr 2015 nahe an der Kapazitätsgrenze und wird dies auch in diesem Jahr wieder tun. Man glaubt auch, dass sie das Wachstum in diesem Jahr fortsetzen wird, so die Unternehmensleitung.
Von Douglas Laing sind wir über den Launch des zweiten Malts der dreiteiligen Yula-Serie informiert worden: Yula 21yo – der Nachfolger des Yula 20yo aus dem Jahr 2015.
Yula 21yo ist aus getorften Malts verschiedener Destillerien komponiert, ohne Farbstoffe und ohne Kältefiltration mit 52.3% abgefüllt. Benannt ist der Whisky nach einer nordischen Göttin, die der Legende nach auf Islay gestorben ist, auf der Suche nach ihrem Liebsten.
Yula kommt noch im September in den Handel, mit gerade mal 900 Flaschen weltweit. Der unverbindliche Verkaufspreis pro Flasche beträgt laut Auskunft des Importeurs, dem Bremer Spirituosen Contor, ca. 160 Euro.
Hier noch die originalen Tasting Notes in unserer Übersetzung:
In der Nase, Ozon und Meeresgischt mit etwas Torfrauch, der sich dazugesellt. Am Gaumen süße Butterscotch-Noten, danach verkohltes Holz, BBQ, Asche – insgesamt recht sanft im Charakter. Diese Noten sind auch im Finish zu finden, dazu verbrannter, süßer Toast, kräuterige Hustenbonbons und ganz subtile Phenolnoten.
Treuen Lesern unserer Newssite werden die beiden neuen Abfüllungen von Compass Box, die dieser Tage erscheinen, bekannt vorkommen, denn von beiden hatten wir beim Auftauchen der Labels auf der TTB Datenbank berichtet (hier und hier).
Nun aber sind der Three Year Old Deluxe (man könnte ihn durchaus als einen kleinen Stinkefinger in der Debatte um die Transparenz bezüglich der Zusammensetzung von Abfüllungen bezeichnen) und der Spice Tree Extravaganza (eine Neuinterpretation des Klassikers von Compass Box mit höherem Sherryfass-Anteil) offiziell veröffentlicht worden (die Links bringen Sie zu den jeweiligen Seiten bei Compass Box).
Wie üblich hat man sie von Compass Box aus mit größtmöglicher Transparenz ausgestattet: Zu beiden neuen Abfüllungen gibt es herunterladbare Fact Sheets und Infoblätter über die Zusammensetzung (sie finden diese auf den oben angeführten Produktseiten).
Wir haben hier für Sie die Flaschen und die Inhaltsangaben in einer Übersicht zusammengestellt:
Die Preise sind nicht angegeben, sobald wir darüber Bescheid wissen, reichen wir sie nach.
Vor kurzem hat Glenfiddich zwei neue experimentelle Abfüllungen veröffentlicht, den Glenfiddich IPA Experiment, einen im Bierfass gefinishten Single Malt, und den Glenfiddich Project XX, einen weiteren Single Malt aus von den Brand Ambassadors ausgewählten und von Brian Kinsman geblendeten Fässern. Die mediale Begleitung dieser Releases war durchaus beachtlich, und zumindest von dieser Warte aus betrachtet dürfte Glenfiddich der Launch durchaus gelungen sein.
Serge Valentin hat nun heute diese beiden Abfüllungen verkostet, und wenn man seinem geschmacklichen Urteil folgt, dann sind die beiden Abfüllungen zwar ganz ok, aber in keiner Weise herausragend. Er bevorzugt den XX, der IPA bekommt weniger als 80 Punkte. Folgen Sie unserem Link, um seine Anmerkungen zu lesen. Hier die Wertungen:
Glenfiddich ‘IPA Experiment’ (43%, OB, 2016): 78 Punkte
Glenfiddich ‘Project XX’ (47%, OB, 2016): 82 Punkte
In der Datenbank des Tax and Trade Bureaus aus den USA gibt es wieder eine interessante neue Abfüllung zu entdecken: Es scheint, als würde Beam entgegen dem Trend zu NAS einen irischen Single Malt Whiskey mit Altersangabe auf den Markt bringen, den Tyrconnell 16yo. Zumindest deutet ein Label für den amerikanischen Markt darauf hin:
Ob und wann der mit 46% abgefüllte Single Malt nach Deutschland kommen wird, haben wir bislang noch nicht in Erfahrung bringen können. Auch über den Preis ist natürlich in einem so frühen Stadium der Veröffentlichung noch nicht wirklich etwas bekannt. Wir bleiben aber dran.
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.