Video: Ardbeg und Islay 2016 (Flugaufnahmen)

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Wollen wir heute wieder einmal in die Luft gehen? Wir haben für Sie auf Youtube ein Video gefunden, das Ihnen Islay aus der Vogelperspektive zeigt – und zwar in Full HD und mit wirklich gelungenen Einstellungen und hervorragendem Schnitt. Aufgenommen hat es Nikolai Schubert, leider fehlen die Angaben über das verwendete Gerät. Der Flug beginnt bei Ardbeg, führt danach aber zu anderen Plätzen wie zum Beispiel Kildalton Cross.

Das Video dauert etwas über fünf Minuten, ist mit ausgezeichneter Musik unterlegt – und, so finden wir, ein schöner Begleiter für diesen Sonntag. Genießen Sie es, genießen Sie ihn.

PR: Kirsch Whisky auf dem Bar Convent Berlin

Von Kirsch Whisky haben wir Informationen über ihre Präsenz beim Bar Convent Berlin, der an ein Fachpublikum gerichteten Messe in der Bundeshauptstadt, erhalten. Wir bringen für Sie die auf Whisky bezogenen Teile wie üblich im uns übersendeten Originaltext:

Ausgewählte Marken und spannende Exoten: Kirsch Whisky präsentiert sein hochwertiges Sortiment auf dem Bar Convent Berlin

Kirsch Whisky und La Maison du Whisky feiern 100 Jahre Kompetenz im Import und der Distribution von Spirituosen

Hamburg, Oktober 2016 – Auf dem Bar Convent Berlin vom 11.10 bis 12.10.16 bietet Kirsch Whisky zusammen mit La Maison du Whisky ihr umfangreiches Sortiment an. Gemeinsam feiern die Whisky-Importeure dort ihre Jubiläen: 40-jähriges Bestehen von Kirsch Whisky und 60 Jahre LMDW. So kommen beiden Partner gemeinsam auf 100 Jahre Kompetenz und Erfahrung für den Import und die Distribution von Spirituosen, besonders für Whisky. In der Halle 4 am Stand M07 können Sie die zwei Unternehmen an beiden Tagen besuchen und neben zahlreiche Whiskys, Rums und anderen Spirituosen herausragender Qualität auch ab 16 Uhr verschiedene Drinks probieren. Dazu werden Kirsch Whisky und LMDW von talentierten Bartendern aus Hamburg und Frankfurt tatkräftig unterstützt.

 Selbstverständlich präsentieren Kirsch Whisky und LMDW die breite Spirituosenpalette aus verschiedensten Regionen, für die man seit Jahrzenten bekannt ist. Für den Bereich Single Malt Scotch werden renommierten Marken wie Signatory Vintage, Edradour und Gordon & MacPhail präsentiert. Mit über 120 Jahren Erfahrung gehört Gordon & MacPhail zu einem der ältesten unabhängigen Abfüller für Scotch und kann dadurch mit besonders seltenen und ausgefallenen Abfüllungen seine Fans erfreuen. Die Marken Signatory Vintage und Edradour stehen beide unter der Führung von Whisky-Koryphäe Andrew Symington, der es geschafft hat in Deutschland mit herausragender Qualität eine große Fangemeinde und Bekanntheit zu gewinnen.

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Auch mit Whiskys aus anderen Nationen präsentieren Kirsch Whisky und LMDW hervorragende Marken in Ihrem Portfolio. Besonders nennenswert sind hier West Cork aus Irland, Eddu Whisky aus Frankreich, Dad´s Hat Rye aus Pennsylvania und Floki der Eimverk Distillerie in Irland.

Wer sich persönlich von der herausragenden Auswahl an Whiskys und weiteren Spirituosen überzeugen möchte, ist herzlich zur Verkostung am Kirsch Whisky Stand auf der Bar Convent Berlin eingeladen.

Douglas Laing mit 900.000 Pfund Gewinn

Allen Grund zur Freude haben Fred und Cara Laing: Ihr Unternehmen Douglas Laing konnte im letzten Finanzjahr fast 900.000 Pfund Profit verbuchen – so berichtet es Herald Scotland in der heutigen Ausgabe.

Das Unternehmen aus Glasgow gab an, dass der Wert des im Firmenbesitz befindlichen Whiskys von 4.6 auf 7 Millionen Pfund stieg, und dass das Nettovermögen von 3.7 auf 4.5 Millionen Pfund anwuchs.

Douglas Laing gehörte bis 2013 Fred und seinem Bruder Stewart, dann ging man getrennte Wege und holte die Kinder mit ins Boot. Stewart ist nun mit der Firma Hunter Laing tätig.

Übrigens: Auch wir dürfen uns dem Vernehmen nach freuen – und zwar auf eine neue Abfüllung Anfang November. Genaueres dann zu gegebener Zeit…

Fred und Cara Laing
Fred und Cara Laing

Zwei neue Bushmills (Red Bush, The Causeway Collection) in der TTB-Datenbank

Auch von Bushmills sind zwei neue Abfüllungen in der TTB Datenbank zu finden, wie Sku’s Recent Eats berichtet. Ein Blend, der Red Bush, und ein Single Malt, die Nummer 1 in der Causeway Collection. Beide sind für die USA eingereicht, ein Erscheinen in Europa sollte aber recht wahrscheinlich sein.

Über beide Abfüllungen können wir noch nicht mehr berichten, als auf den Labeln steht (sie sind beide mit 40% abgefüllt, vom Single Malt wissen wir, dass er in 1st Fill American White Oak Casks gereift wurde), also sehen Sie bitte selbst:

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redcause2

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Neu in der TTB Database: Hammerhead 25yo aus Tschechien

Es geht offensichtlich noch älter als 23 Jahre: Wie Sku’s Recent Eats berichtet, findet sich in der TTB-Datenbank ein neues Label für einen 25jährigen Hammerhead aus der Tschechischen Republik. Der 23jährige war ja durchaus schon ein interessanter und angenehmer Tropfen (mit einer gehörigen Portion Eigenständigkeit), man darf daher auf die neue Abfüllung durchaus gespannt sein…

Die US-Behörde zeigt wie üblich das Design aller Etiketten der Flasche, 2x für die Vorderseite und einmal für die Rückseite:

hammerhead-25hammerhead-252hammerhead25backInteressant erscheint, neben dem Alter, auch die Stärke der Abfüllung zu sein: 40.7% deutet darauf hin, dass die Bestände dort schon einen satten Teil ihres Alkohols an die Engel abgegeben haben und es vielleicht schwierig sein wird, noch länger mit noch älteren Bottlings zu warten.

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

PR: Whisky-Weihnachtspackungen von Pernod Ricard

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Eigentlich an den Handel gerichtet, aber in letzter Konsequenz dann natürlich auch für den Konsumenten interessant ist eine Pressemitteilung von Pernod Ricard, die wir erhalten haben und die sich mit den Angeboten zu Weihnachten beschäftigt. Wir haben die für Whiskyfreunde relevanten Passagen daraus ausgesucht und bringen sie hier für Sie:

Exklusive Pernod Ricard Deutschland Promotion-Aktionen zum Jahresendgeschäft

Erlesene Tropfen lassen sich in der Winterzeit besonders gut genießen und verschenken. Pernod Ricard Deutschland unterstützt darum auch in diesem Jahr den deutschen Lebensmitteleinzelhandel im Jahresendgeschäft mit attraktiven Promotion-Aktionen. Die ersten Winterpromotions sind bereits ab Anfang September erhältlich.

„Weihnachten ist für die Deutschen eines der bedeutendsten Feste. Zu diesem Anlass wird großer Wert auf hochwertige Geschenke gelegt. Als Marktführer im Bereich Premiumspirituosen kommen wir mit unseren besonderen Promotion-Aktionen dem Wunsch nach exklusiven Angeboten nach. Unsere Winterpromotions sorgen durch eine auffällige Optik und einen eindeutigen Mehrwert für den Konsumenten für ein deutliches Absatzplus und beleben damit in hohem Maße das so wichtige Jahresendgeschäft unserer Handelspartner“,

betont Thomas Drossé, Geschäftsführer Vertrieb bei Pernod Ricard Deutschland.

Whisky-Genussmomente mit edlem Zubehör

Winterzeit ist Whisky-Zeit und deswegen hält Pernod Ricard Deutschland einige besondere Highlights bereit. Besonders edel geht es zum Fest bei Ballantine’s Finest zu: Käufer erhalten zu jeder 0,7 Liter Flasche einen von vier exklusiven Tumblern mit hochwertiger Ballantine’s-Gravur dazu. Das Sammeln lohnt sich hier besonders.

Für hohe Aufmerksamkeit am POS sorgt ab Oktober Chivas Regal. Den 12-jährige Premium Scotchgibt es in einer aufwändig gestalteten Geschenkverpackung, mit zwei gratis Design-Tumblern der Lifestyle-Marke Apolis. Zusätzlich finden sich auf jeder Packung tolle Rezepte für die Longdrink- und Cocktailsaison.

Den irische Szene Whiskey Jameson gibt es als attraktives Kombinationsangebot mit einer Flasche Schweppes Ginger Ale. So lässt sichdas Trendgetränk Jameson & Ginger Ale jederzeit zu Hause oder bei Freunden mixen.

Puren Genuss erwartet Whisky-Liebhaber bei The Glenlivet. Im Promotion-Zeitraum wird der beliebte Malt Founder‘s Reserve in exklusiver Geschenkverpackung inklusive eines klassischen Tumblers angeboten.pernodweihnacht

Exklusiv: Bilder und Videos vom Salzburger Whiskyweekend

Heute, am Samstag, läuft der zweite Tag der Salzburger Whiskymesse in den Kavernen im Mönchsberg, und wir möchten Ihnen hier brandaktuell Bilder und Videos von dieser zum siebenten Mal stattfindenden Veranstaltung bingen, die wir gestern, am Eröffnungstag, aufgenommen haben.

getreidegasse
Getreidegasse in Salzburg

Die Location ist eines der Alleinstellungsmerkmale dieser Messe: Unweit der Getreidegasse gelegene und direkt in das Gestein des Salzburger Mönchsbergs gehauene Höhlen bieten den ausgefallenen Rahmen der Messe. Sie ist von überschaubarer Größe, aber durch die gute Mischung kleinerer und großer Aussteller wie Diageo, Beam Suntory oder William Grant und die dadurch gegebene Diversität des Angebotenen, ist sie für Besucher sehr interessant.

Ein Blick in eine der Kavernen, kurz nach der Eröffnung
Ein Blick in eine der Kavernen, kurz nach der Eröffnung

Ein paar Stände, die auf der Messe zu sehen sind:

Der Stand von Bruichladdich
Der Stand von Bruichladdich
William Grant & Sons
William Grant & Sons

Slyrs präsentiert einen Querschnitt durch deren Range, hier in diesem Video kurz vorgestellt:

Beam Suntory ist ebenfalls mit einem Stand auf der Messe vertreten.

beamsuntory

Man hatte gestern dort eine riesige Überraschung für die Teilnehmer der Masterclass bereit: Der neue Laphroaig 30yo wurde zur Freude der Teilnehmer unangekündigt als Highlight ausgeschenkt. Aber auch am Stand gibt es natürlich Interessantes, so wie diesen neuen, preiswerten und sehr gefälligen Glenrothes Sherry Cask:

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Genuss am Gaumen ist mit den Abfüllungen von Douglas Laing vertreten:

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Alexandra Kreutz präsentiert uns die eigene Craigellachie-Edition aus einem Weinfass, die man gemeinsam mit Douglas Laing herausgebracht hat (für Liebhaber eines schönen Weinfinishes ein Muss):

Hier erzählt uns Detlef Sommer, was er Spezielles von Säntis dem Salzburger Publikum präsentiert:

Ein Videoblick auf den Stand von Cadenhead Salzburg, mit mehr interessanten Bottlings als man an einem Messewochenende probieren könnte:

Auch der neue unabhängige Abfüller Scotch Universe hat seine Bottlings dabei:

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Für das leibliche Wohl abseits von Whisky war ebenfalls gesorgt:

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Rainer Edlinger vom Whiskycircle Pinzgau hatte den Redbreast Mano al Lhám zum Verkosten mit:

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Das ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was Sie auf dieser wirklich gelungenen Messe erwartet, die auch noch heute, am Samstag, ihre Pforten geöffnet hat (mehr Infos hier).

Wir haben auf jeden Fall sehr interessante Eindrücke aus Salzburg mitgenommen und freuen uns aufs nächste Jahr!

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PR: Die Highlights der 18. Auktion bei Kirschner & Sons

Die neue Auktion des Auktionshauses Kirschner & Sons ist pünktlich um 12:00 online gegangen, und auch diesmal sind wir wieder über einige besondere Flaschen in der Versteigerung informiert worden, darunter auch ein 40jähriger Dalmore und ein alter Yamazaki. Ab sofort können Sie um die Auktionslots mitbieten – das Auktionsende ist am Sonntag, den 16. Oktober. Hier die vier Highlights, die so wie alle anderen Flaschen mit einem Ausrufpreis von einem Euro starten, in einer Kurzvorstellung:

Highlight Flaschen der Auktion Nr. 18 (07.10. – 16.10.2016)

Bowmore “The Queens Visit” 30 Years Old

bowmoreWieder einmal haben wir für Sie besondere und seltene Whiskyflaschen bei unserer 18. Auktion einstellen können. Darunter dieser 30-jährige Bowmore von der Insel Islay. Queen Elizabeth II besuchte am 09. August 1980 die Bowmore Brennerei. Zu ehren des Besuches wurde an diesem Tag ein Hogshead Fass gefüllt und im Jahr 2011 in insgesamt 156 Flaschen mit einer Fassstärke von 46,7 % abgefüllt.

Hier geht’s zum Artikel.

Dalmore Astrum 40 Years Old

dalmoreUm eine weitere Seltenheit handelt es sich bei dem Dalmore Astrum. Ins Deutsche übersetzt bedeutet Astrum (lat.) Sternenbild. Der Whisky, welcher zu seiner Zeit auf 500 Flaschen limitiert war, kommt in einer hochwertigen Flasche und Verpackung.
Und wer weiß, vielleicht lässt sich bei einem Dram von diesem Whisky das Sternenbild von Dalmore am Nachthimmel entdecken.

Hier geht’s zum Artikel.

Glendronach 41 Years Old Single Cask 1972/2013

glendronachÜber 40 Jahre verbrachte dieser Speysider aus der Brennerei Glendronach in einem Oloroso Sherry Fass. Die Glendronach Abfüllungen sind bei Genießern schon immer sehr beliebt, aber auch Sammler wissen die Besonderheiten der Glendronach Single Cask Abfüllungen immer mehr zu schätzen. Was zur Folge hat, dass diese altgereiften Whiskys auf dem Markt immer seltener werden.

Hier geht’s zum Artikel.

Yamazaki The Cask of Yamazaki 29 Years Old 1979/2008

yamazakiEine der wenigen Jahrgangsabfüllungen der Brennerei Yamazaki ist dieser 29 Jahre alte in einem Mizunara Fass gereifte Whisky. Dieser war lediglich im Travel Retail erhältlich und sehr schnell vergriffen. Mittlerweile hat sich die Nachfrage nach solchen exklusiven Abfüllungen extrem erhöht, sodass diese bei Auktionen nur noch sehr selten zu finden sind.

Hier geht’s zum Artikel.

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Blogrundschau: Compass Box und Glenfiddich Experimental Series

Zum Ende der Woche schauen wir erneut bei den englischsprachigen Whisky-Blogs nach interessanten Verkostungsnotizen.

Heute haben wir einerseits zwei Notes zur neuen Compass Box Abfüllung ausgewählt. Compass Box 3 Year Old Deluxe Whisky ist sicherlich nicht einfach nur ein Whisky, sondern auch ein klares Statement von John Glaser und seiner kleinen Firma. Schon mit seiner vorherigen Abfüllung und der Aufschlüsselung des Blends, und vor allem dem Ausweisen des Alters der einzelnen Bestandteile, geriet Compass Box ins Visier der Scotch Whisky Association. So spielt Compass Box erneut mit der SWA und ihren Regularien: Durch die Verwendung von 0,4% Whisky, welcher nur das Mindestalter von 3 Jahren hat, darf Compass Box auch nur dieses Alter für ihren Blend angeben.

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Bei so einer inhaltlich voll geladenen Abfüllung bleibt erst recht die Frage: Wie schmeckt dieser Whisky denn überhaupt? Whisky Worship zeigt sich begeistert und für Whisky Apocalypse ist es ein exzellenter Whisky, wenn auch recht kostenintensiv.

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Zu den beiden ersten Abfüllungen der neuen  Experimental Series haben wir ebenfalls zwei Verkostungsnotizen gefunden.
The Whiskyphiles sieht die IPA Abfüllung leicht vorne, bei dem XX Bottling kämpfen die Bourbon- und Sherry-Fässer miteinander, ohne dass sich jemand durchsetzen kann.
Whisky for everyone sieht es dann eher anders herum. Der XX Abfüllung wird eine größere Schwere und Komplexität bescheinigt, dieser Whisky trifft im Vergleich zur leichteren IPA Abfüllung wohl eher den Geschmack der ‚whisky geeks‘.

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Whisky im Bild: Old Midleton Distillery

Unser gestriges Whisky im Bild zeigte einen alten Traktor vor einem malerischen Destilleriegebäude – und diese Destillerie ist die Jameson-Experience in Midleton, Cork, die in der Old Midleton Distillery errichtet wurde. Gebrannt wird dort nicht mehr, nachdem die neue Produktionsanlage im Jahr 1975 daneben hochgezogen wurde, aber sie ist ein Besuchermagnet der ersten Güteklasse. Warum, das kann man anhand unserer Bilder, die von Marcel Freudenstein stammen, durchaus nachvollziehen:

Bild: Marcel Freudenstein
Bild: Marcel Freudenstein
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Bild: Marcel Freudenstein

Bild: Marcel Freudenstein
Bild: Marcel Freudenstein
Bild: Marcel Freudenstein
Bild: Marcel Freudenstein

Bild: Marcel Freudenstein
Bild: Marcel Freudenstein

Neu: The Indian-Scotch Fusion

Im letzten Jahr veröffentlichte Adelphi ihren ersten Fusion-Whisky. Schottischer Malt Whisky auf der einen Seite, japanischer Whisky auf der anderen Seite bildeten zusammen „The Glover“. Ihn gibt, oder vielmehr gab es in drei unterschiedlichen Varianten. Für den 14-jährigen wurde keine genauere Zusammensetzung bekannt, der 18-jährige sowie der 22-jährige bestand aus Whisky der Brennereien Longmorn und Glen Garioch, der japanische Whisky stammte aus der 2000 geschlossenen Destillerie Hanyu (wir berichteten).

Wie bei Herald Scotland heute zu lesen ist, wird es noch vor Weihnachten in diesem Jahr eine neue Variante des Fusion-Whiskys geben. Dieses mal wird der Partner des schottischen Whiskys aus Indien kommen, aus der Brennerei Amrut. Mehr ist über diese Abfüllung noch nicht bekannt, wir sind jedoch zuversichtlich, dass sich dies in den nächsten Wochen ändern wird.

Serge verkostet: Kilchoman vs. Ballechin

Bei Serge Valentin finden wir am heutigen Morgen ein Duell auf Augenhöhe: zwei sehr rauchige Whiskys, recht jung, in einem Rum-Fass der geschlossenen Destillerie Caroni gefinished, und abgefüllt für La Maison du Whisky. So ähnlich diese Beiden in ihrer Beschreibung sind, so ähnlich fallen auch ihre Bewertungen auf Whiskyfun aus, lediglich 2 Punkte beträgt der Vorsprung des Ballechin (ein getorfter Whisky aus der Brennerei Edradour).

Die heutige Verkostung in der Kurzübersicht:

  • Ballechin 2005/2016 (56.7%, OB, for LMdW, Caroni rum finish, cask #906) 87 Punkte
  • Kilchoman 2011/2016 (59.4%, OB, for LMdW, Caroni cask finish, cask #531) 85 Punkte

Exklusiv: Ein japanisches Tasting mit Tatsuya Minagawa

Nicht erst seit Jim Murray den Yamazaki Sherry Cask vor einiger Zeit zum besten Whisky der Welt gekürt hat, schauen Whiskyfreunde mit Interesse nach Japan und auf die Produkte der dortigen Destillerien. Seit fast 100 Jahren versteht man sich dort auf die Kunst des Whiskybrennens, und man hat in dieser Zeit einen eigenen Stil entwickelt, der vor allem durch seine Ausbalanciertheit besticht.

Am gestrigen Abend lud Beam Suntory ausgewählte Gäste in den Weißen Pudel nach München zu einer Verkostung japanischer Whiskys aus dem Suntory-Konzern. Man wollte bei der Veranstaltung die Produkte aus dem eigenen Haus vorstellen, die in ihrer Gesamtheit ein gutes Abbild der japanischen Brennkunst darstellen. Die Verkostung leitete Tatsuya Minagawa, einstmals Brand Ambassador von Beam Suntory, jetzt wieder vor allem mit seinem Highlander Inn in Schottland beschäftigt, dem Unternehmen aber nach wie vor freundschaftlich verbunden.

Jens Riosenberg (Beam Suntory) und Tatsuya Minagawa im Gespräch
Jens Rosenberg (Beam Suntory) und Tatsuya Minagawa im Gespräch

Die Verkostung begann mit dem Hibiki Japanese Harmony, der mit seiner sanften, runden und balancierten Note einen schönen Einstieg darstellte. Nach ihm konnten wir den Yamazaki 12yo verkosten, der die drei Tugenden, die Suntory in seinen Whiskys vereinen will, sehr schön darstellte: subtil, raffiniert und komplex.

Die Whiskys der Verkostung
Die Whiskys der Verkostung

Die rauchige Note, die der Hakushu 12yo zeigte, mag Islay-Fans vielleicht zu verhalten sein, aber sie harmoniert sehr schön mit den anderen, ins fruchtige spielenden Eigenschaften des Whiskys, der nicht zuletzt durch das verwendete Quellwasser eine bemerkenswerte Weichheit demonstrierte. Diese  Weichheit wurde von der Eleganz des Hibiki 17yo noch überstrahlt – wer einen sanften, aber dennoch komplexen Blend schätzt (und die leider viel zu selten gewordene Flasche noch irgendwo auftreiben kann), der kann sich auf die Begegnung mit einem reifen, aber ruhigen Charakter freuen.

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Überhaupt ist bemerkenswert, wie unterschiedlich die Suntory-Whiskys am Gaumen und in der Nase sein können – es erklärt sich vor allem durch die Vielfalt der Brennblasen und deren Formen, die man oft in einer einzigen japanischen Destillerie findet. So kann man durch den kombinierten Einsatz der Blasen auch in einer einzelnen Destillerie unterschiedliche Stile brennen.

Tatsuya Minagawa mit dem Yamazaki Sherry Cask 2016
Tatsuya Minagawa mit dem Yamazaki Sherry Cask 2016

Zu guter Letzt durften wir noch den Yamazaki Sherry Cask 2016 probieren, den Nachfolger jenes Whiskys, der von Jim Murray zum weltbesten Whisky gekrönt wurde. Nachdem wir den damals Weltbesten schon vor seiner Krönung gekostet hatten, war ein Vergleich möglich – auch wenn er vor Ort nur aus dem Gedächtnis und spontan erfolgen konnte: Der Yamazaki 2016 erschien weniger überwältigend vom Sherry her als der Vorgänger, dafür mit etwas deutlicheren Eichentönen. Für sich ein Dominanter, Kräftiger, auf den zumindest der Begriff subtil nicht anzuwenden ist. Auf seine Art ist er auf jeden Fall ein durch seine Seltenheit leider wohl auf Wenige beschränktes Erlebnis, den zu verkosten Freude machte.

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Nach dem Whisky gab es noch hervorragendes japanisches Fingerfood – von Teigtaschen über Algensalat bis hin zu Sashimi und einem Panna Cotta mit Grüntee. Der Abend endete mit interessanten Gesprächen und dem einen oder anderen zusätzlichen Schluck von den zuvor verkosteten Whiskys.

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Wir haben vom Event live über Instagram berichtet, hier eine Zusammenfassung der Bilder – vielleicht möchten Sie in Hinkunft uns und unserer Berichterstattung auch auf diesem Kanal folgen (Bilder zum Vergrößern anklicken)…

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Im Sinne der Transparenz gegenüber unseren Lesern möchten wir festhalten, dass wir von Beam Suntory zu dem Event nach München eingeladen wurden und das Unternehmen die Reisekosten übernahm. Eine Einflussnahme auf die redaktionelle Berichterstattung und deren Inhalt fand in keinster Weise statt.

Whisky im Bild: Wo sind wir?

Unser heutiges Bild von Marcel Freudenstein nehmen wir zum Anlass, wieder mal eine Folge von „Wo sind wir?“ zu spielen. Gesucht ist der Name der Destillerie, bei der dieses Foto aufgenommen wurde. Zu gewinnen gibt es diesmal „nur“ die Freude, mit der Antwort richtig gelegen zu sein. Und damit die, die das Bild erst später sehen, auch noch mitraten können, bitten wir drum, die richtige Antwort NICHT als Kommentar zu posten, sondern einfach im Kopf zu behalten. Aufgelöst wird morgen, mit unserem nächsten Whisky im Bild.

Also: Wo steht dieser schöne, alte Traktor? (Kleiner Tipp: Die Farben helfen)

Bild: Marcel Freudenstein
Bild: Marcel Freudenstein