PR: Glengoyne Highland Single Malt Scotch Whisky ab 15. 7. im Portfolio von BORCO

Seit 15. Juli hat die Destillerie Glengoyne in Deutschland einen neuen Vertriebspartner – es ist die Firma BORCO aus Hamburg, die damit ihr Portfolio an Single Malts erweitert. Die so wie Tamdhu zu Ian Macleod Distillers gehörende Destillerie erzeugt eine Reihe von Whiskys mit Altersangaben sowie eine Cask Strength Version als NAS. Hier der Pressetext von der Webseite von BORCO mit den Beschreibungen der Abfüllungen für die, die die Marke noch nicht kennen:

Glengoyne Highland Single Malt Scotch Whisky ab sofort im Portfolio von BORCO

glengoynelogo

Hamburg, Juli 2016. Zum 15. Juli 2016 wird das Hamburger Familienunternehmen BORCO-MARKEN-IMPORT die Distribution und Vermarktung von Glengyone Highland Single Malt Scotch Whisky in Deutschland übernehmen. In Zeiten der stetigen Beschleunigung und der andauernden Jagd nach den neuesten Trends ist die Marke mit ihrem Credo „Unhurried since 1833“ (dt. „Gelassen seit 1833“) ein Fels in der Brandung des Whisky-Markts. Dr. Ingwersen-Matthiesen, Teil der Geschäftsführung und der Inhaberfamilie der Hamburger zeigt sich erfreut: „Sowohl die unternehmerische Herangehensweise und Haltung, die erstklassigen und handwerklich wertvollen Whiskys als auch die unkonventionelle Positionierung der Marke untermauern unsere Überzeugung, dass Glengoyne sich als fruchtbare Erweiterung unseres Whisky-Portfolios erweisen wird.“

Glengoyne

Glengoyne ist nicht nur als die schönste Destillierie Schottlands bekannt, die jährlich über 50.000 Besucher aus der ganzen Welt in den Bann zieht. Das inhabergeführte Unternehmen ist zum Einen aufgrund der klaren Befürwortung von Altersangaben auf den eigenen Produkten unter Connaissueren sehr beliebt wie auch aufgrund der Tatsache, dass das Haus auf jedweden Zuckerkulör-Zusatz verzichtet.

Umgeben von einer malerischen Landschaft, geprägt von dichten Wäldern und grünen Hügeln, wird in der Destille „Glengoyne“, deren Name sich von „glen guin“ (Tal der wilden Gänse) ableitet, seit 1833 ununterbrochen ungetorfter Whisky destilliert. Dieser ist nicht nur ein Ergebnis der an Pedanterie grenzenden Akribie der Inhaberfamilie, sondern ebenso der Naturverbundenheit und der kompromisslosen Qualitätsansprüche, die die Familie Macleod an ihre Single Malts stellt.

Die Inhaber stehen damit einem der letzten unabhängigen und familiengeführten Whisky-Unternehmen vor, das auf traditionsbewusste Herstellung ebenso viel Wert legt wie auf Zugänglichkeit und Transparenz der Marken.

glengoynetitel2

Qualitäten

Glengoyne 10 Year Old

Der Glengoyne 10 Year Old vereint Noten von frisch geschnittenem Gras, grünen Äpfeln, Toffee, Popcorn, Paranüssen und Lakritz mit einer Ahnung von Eichenholz. Gelagert wird dieser Whisky zu 70 Prozent in von Hand gewählten wiederbefüllten Eichenfässern, zu 15 Prozent in erstbefüllten europäischen Sherry-Eichenfässern und zu 15 Prozent in erstbefüllten amerikanischen Sherry-Eichenfässern.

Diese Qualität eignet sich besonders zum gemeinsamen Genuss mit Freunden und passt perfekt zu Austern, Hummer, frischen Pfifferlingen sowie zu Desserts mit dominanten Schokoladen- oder Karamellnoten.

40 % vol, 0,7 L

Der empfohlene Regalpreis liegt bei ca. 39 Euro.

Glengoyne 12 Year Old

Der Glengoyne 12 Year Old betört mit Noten von kandierten Äpfeln, Vanille, Kokosnuss, Lebkuchen, Ingwer, Zitronenschale und einem Hauch von Sherry. Die Lagerung vollzieht sich zu 60 Prozent in von Hand gewählten wiederbefüllten Eichenfässern, zu 20 Prozent in erstbefüllten europäischen Sherry-Eichenfässern und zu 20 Prozent in erstbefüllten Bourbon-Fässern aus amerikanischer Eiche.

Der zwölfjährige Glengoyne ist der perfekte Begleiter für ein freundschaftliches Beisammensein und eignet sich perfekt zur Paarung mit Jakobsmuscheln, Wildlachs, würzig-brüchigem Käse oder nussigen Desserts.

42 % vol, 0,7 L

Der empfohlene Regalpreis liegt bei ca. 46 Euro.

Glengoyne 15 Year Old

Der Glengoyne 15 Year Old vereinigt Noten von kandiertem Popcorn, Ananas, Walnüssen, Vanille, Zimt, kandierter Zitrone mit einem Anflug von Eichenholz. Die Lagerung dieser Qualität erfolgt zu 50 Prozent in von Hand gewählten wiederbefüllten Eichenfässern, zu 30 Prozent in erstbefüllten Bourbon-Fässern aus amerikanischer Eiche und zu 20 Prozent in erstbefüllten europäischen Sherry-Eichenfässern.

Dieser Single Malt rundet einen langen und geschäftigen Tag perfekt ab und harmoniert außerordentlich mit Fleischpasteten, brüchig-würzigem Käse, grobem Senf und fruchtig schokoladigen Desserts.

43 % vol, 0,7 L

Der empfohlene Regalpreis liegt bei ca. 64 Euro.

Glengoyne 18 Year Old

Der Glengoyne 18 Year Old bringt Noten von braunen Zucker, roten Äpfeln, Marzipan, reifer Melone, Kakao, Marmelade und warmen Gewürzen zusammen. Gelagert wird Glengoyne 18 Year Old zu 50 Prozent in von Hand gewählten wiederbefüllten Eichenfässern, zu 35 Prozent in erstbefüllten europäischen Sherry-Eichenfässern und zu 15 Prozent in erstbefüllten amerikanischen Sherry-Eichenfässern.

Der 18 Jahre alte Glengoyne ist der ideale Akzent für besondere Anlässe. Er eignet sich in hervorragender Weise zur Kombination mit Rind oder Porrdige mit Nüssen und Früchten.

43 % vol, 0,7 L

Der empfohlene Regalpreis liegt bei ca. 94 Euro.

Glengoyne 21 Year Old

Der Glengoyne 21 Year Old verbindet Noten von würzigem Strudel, Weihnachtsgebäck, Honig, roten Äpfeln, Zimt, getrockneten Früchten und prägnantem Sherry. Die Lagerung des achtzehnjährigen Single Malts geschieht ausschließlich in Sherry-Fässern, in erster Linie erstbefüllte europäische Sherry-Eichenfässer.

Glengoyne 21 Year Old ist der Whisky für die ganz besonderen Momente des Lebens. Zu einem umfassenden Geschmackserlebnis wird er in der Kombination mit kandierten Früchten und verschiedenen Schokoladen.

43 % vol, 0,7 L

Der empfohlene Regalpreis liegt bei ca. 139 Euro.

Glengoyne 25 Year Old

Der Glengoyne 25 Year Old, die Krönung der Glengoyne-Range, besticht durch Noten von braunem Zucker, Walnüssen, Marmelade, reifen Erdbeeren, Rosinen, Zimt und intensivem Eichenholz. Ganze 25 Jahre hat diese Qualität vor ihrer Abfüllung in erstbefüllten europäischen Sherry-Eichenfässern verbracht.

Der Genuss des fünfundzwanzigjährigen Glengoyne untermalt luxuriöse Momente in unnachahmlicher Art und Weise und lässt sich kulinarisch perfekt mit einem Krustenbraten, Desserts mit Rhabarber und Vanille oder verschiedenen Schimmelkäsesorten kombinieren.

48 % vol, 0,7 L

Der empfohlene Regalpreis liegt bei ca. 359 Euro.

Glengoyne Cask Strength

Der Glengoyne Cask Strength führt Noten von reifen Bananen, Karamellpudding, Hagebuttensirup, kandierten Äpfeln, Pfeffer, Stachel- und Erdbeeren zusammen. Gelagert wird dieser in Fassstärke abgefüllte Scotch zu 70 Prozent in von Hand gewählten wiederbefüllten Eichenfässern, zu 20 Prozent in erstbefüllten europäischen Sherry-Eichenfässern und zu 10 Prozent in erstbefüllten Sherry-Fässern aus amerikanischer Eiche.

Der Glengoyne Cask Strength versetzt in das schottische Warehouse der malerisch gelegenen Glengoyne-Destillerie und vermittelt ungetrübten und pursten Whisky-Genuss. Seine Kräftigkeit und Bodenständigkeit machen ihn zum perfekten kulinarischen Partner für Haggis, Gemüseeintöpfe oder eine Brotzeit.

58,8 % vol, 0,7 L

Der empfohlene Regalpreis liegt bei ca. 64 Euro.

glengoyne20cl Glengoyne_CaskStrength_Bottle&Tube_med

BenRiach-Gruppe: Umsatzrückgang wegen Drosselung der Verkäufe von New Spirit

BenRiach meldete heute Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr, und die Zahlen darin erstrecken sich über den Zeitraum bis hin zum Verkauf des Unternehmens an Brown Forman im April dieses Jahres.

Die Gruppe, zu der neben BenRiach auch die Destillerien Glendronach und Glenglassaugh gehören, meldet einen Umsatzrückgang von 1.4%, und einen Gewinn vor Steuern, der von 11.1 auf 10.7 Millionen Pfund zurückging.

Die drei Whiskymarken sind nicht der Grund für diesen Rückgang, denn sie performen laut dem CEO Billy Walker extrem gut und werden dies voraussichtlich auch in diesem Jahr tun. Grund sei vielmehr, dass die Destillerien den Verkauf von New Make, der nach Reifung anderswo für Blends verwendet wird, zurückgefahren hätten.

Besondere Hoffnung setzt man auf die neue Abfüllanlage in Newbridge nahe Edinburgh, die bereits viele neue Kunden anzieht.

Mehr darüber im Artikel auf Herald Scotland.

x
Billy Walker kann zufrieden sein…

Unser Titelbild zeigt die zur Gruppe gehörende Destillerie Glendronach.  Bildrechte bei Lars Pechmann.

In eigener Sache: 16.000 Likes auf Facebook – Danke!

0

Nur selten, dass wir über eigene Belange schreiben, aber heute ist es einmal wirklich angebracht: Wir möchten uns heute bei unserer großen Lesergemeinde auf Facebook bedanken – für 16.000 Likes, die wir heute am Morgen erreicht haben. Ein wenig überwältigt sind wir schon davon 🙂

Danke fürs Liken, danke fürs Lesen auf unserer Website und Danke für die Treue, die Sie uns entgegenbringen. Wir werden uns weiterhin bemühen, Ihnen News und Infos aus der Whiskywelt schnell und zuverlässig zu liefern.

16000

 

Rémy Cointreau mit 2.1% weniger Verkäufen in Q1, Bruichladdich performt gut

0

Gemischte Botschaften erreichen uns aus der Finanzzentrale von Rémy Cointreau, dem weltweiten Getränkekonzern aus Frankreich.

Man berichtet einen Rückgang der Verkäufe im ersten Quartal um 2.1% im Vergleich zum Vorjahr. Was allerdings das Geschäft der Franzosen mit Bruichladdich, Port Charlotte und Octomore sowie dem dort erzeugten Gin, The Botanist, betrifft, läuft dieses nach Konzernangaben „sehr gut“, vor allem wegen Markterweiterungen nach und in Australien, Afrika und, ja, Österreich.

Am amerikanischen Kontinent gehen die Verkäufe für Rémy Cointreau nach oben, Probleme hat man nach wie vor in Asien und in den emerging markets.

Rémy Cointreau betont, dass die Zahlen des ersten Quartals nicht substantiell für das Jahresergebnis sind und man weiterhin eine positive Entwicklung erwarte. Genaueres im Artikel auf The Spirits Business.

PR: Mehr internationale Verantwortung für Manfred Jus (Beam Suntory)

Von Beam Suntory Deutschland haben wir eine Presseinformation über eine Personalie im Konzern erhalten, die eine Aufgabenerweiterung für den bisher als Managing Director Beam Suntory Deutschland und Österreich tätigen Manfred Jus behandelt. Wir bringen sie hier zu Ihrer Information und gratulieren Manfred Jus recht herzlich:

Managing Director Western Europe bei Beam Suntory ernannt

Mehr internationale Verantwortung für Manfred Jus

Manfred Jus. Bild: Beam Suntory
Manfred Jus. Bild: Beam Suntory

Frankfurt am Main, 20. Juli 2016. Zum 1. Juli hat sich das Aufgabengebiet von Manfred Jus, bislang Managing Director Beam Suntory Deutschland und Österreich, erweitert. Als neuer Managing Director Western Europe leitet er fortan zusätzlich die Geschäfte des Premiumspirituosen-Unternehmens in Frankreich, Italien, den Benelux-Ländern, den skandinavischen Ländern, der Schweiz, Portugal, Irland, Island sowie das Distributionsgeschäft in UK und Spanien.

„Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und die großartigen Entwicklungsmöglichkeiten in diesen Ländern“, sagt Jus. „Wir sind sehr zufrieden mit unserer Geschäftsentwicklung und werden diesen Positivtrend weiter fortsetzen.“

Die personelle Neuausrichtung ist Teil einer Umstrukturierung bei Beam Suntory. Von Frankfurt aus steuert Jus künftig die neue Region Westeuropa, die wichtigste Teilregion in EMEA. Zum 1. Juli 2016 hat Beam Suntory seine internationale Region mit Japan verschmolzen und die Business Units EMEA, Asia, Oceania, India und GTR geschaffen.

Beam Suntory entstand 2014 durch die Zusammenlegung des führenden Bourbon-Herstellers Jim Beam und des japanischen Whisky-Pioniers Suntory. Manfred Jus, der 2004 zu Beam kam, verantwortete seit 2011 die Geschäftsführung für die Beam Deutschland GmbH, ab 2014 für Beam Suntory Deutschland.

PR und Video: „Keep Walking, Colombia“ – Dokfilm von Johnnie Walker und dem MAMBO, Bogotá

Johnnie Walker hat uns in einer Pressemitteilung über ein interessantes Projekt informiert, das die Marke gemeinsam mit dem Museum für moderne Kunst in Bogotá (MAMBO), Kolumbien, realisiert hat. Es geht um die Schicksale hinter dem seit 50 Jahren wütenden kolumbianischen Bürgerkrieg. Das Video haben wir auf unseren Youtube-Kanal hochgeladen, Sie können es aber natürlich auch gleich oben auf unserer Seite sehen.

Hier die Hintergrundgeschichte dazu:

Ungeschönt menschliche Geschichten über Hoffnung an der Front des kolumbianischen Bürgerkriegs

Hamburg, 20. Juli 2016Keep Walking Colombia, ein neuer Dokumentar-Kurzfilm des schottischen Whisky-Herstellers Johnnie Walker in Zusammenarbeit mit dem Museum of Modern Art in Bogotá (MAMBO), feiert weltweit Premiere – passend zum heutigen kolumbianischen Unabhängigkeitstag. Der Film zeigt die persönlichen Geschichten hinter einem seit über 50 Jahren andauernden Bürgerkrieg und begleitet fünf Kolumbianer bei ihrer Teilnahme an einer Kunstinstallation des bekannten Künstlers Spencer Tunick. Dieser fotografierte vergangenen Juni mehr als 6.000 nackte Menschen aus allen Lagern des kolumbianischen Bürgerkriegs am Plaza de Bolívar in Bogotá.

Mit der Teilnahme an Spencer Tunicks Projekt und an dem Dokumentarfilm Keep Walking Colombia setzen sich die fünf Protagonisten für den Frieden in dem südamerikanischen Land ein. Auch der frühere Polizeibeamte Wilson Barreto entledigte sich seiner Kleider. Barreto war erst 19 Jahre alt, als seine Polizeieinheit angegriffen wurde. Fünf Tage später wachte er erblindet in einem Krankenhaus in Bogotá auf und musste erfahren, dass seine Kollegen bereits beerdigt worden waren. In Keep Walking Colombia steht er Luis gegenüber, jenem Kommandeur der FARC (Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens), der für den Bombenangriff verantwortlich war, der ihn das Augenlicht kostete. Heute betrachtet Barreto den Mann als sehr guten Freund. Neben Barreto sind auch Pilar Navarrete, deren Mann während der Besetzung des Justizpalastes in Bogotá im Jahr 1985 verschwand, der frühere Armeeoffizier Pablo Emilio Moncayo, die frühere paramilitärische Aktivistin Ederlidia Garizao sowie die frühere FARC-Kämpferin Maria Esperanza Sierra in dem beeindruckenden Kurzfilm zu sehen.

Behind the scenes_1

„Die Geschichten in diesem Film gehen über Politik, Überzeugungen oder nationale Zugehörigkeiten hinaus. Es sind Geschichten von Menschen, die viel erduldet haben und doch entschlossen sind, die Möglichkeiten einer gemeinsamen Zukunft zu nutzen. Nachdem die Konflikte ein halbes Jahrhundert angedauert haben, bringen die Einwohner Kolumbiens ihre Nation nun durch ihre Offenheit und die unbeugsame Hoffnung auf die Zukunft zurück auf den Weg des Friedens und der Freiheit“,

erklärt Claudia Hakim, Leiterin des MAMBO in Kolumbien.

Behind the scenes_2

Daniel Leahy, Global Content Director bei Johnnie Walker, erklärt:

„Dank der Zusammenarbeit mit Spencer Tunick konnten wir diese inspirierenden Geschichten erzählen, die für den Mut, die positive Einstellung und die Bereitschaft von Menschen stehen, eine bessere Zukunft aufzubauen, obwohl sie von unvorstellbarem Leid getroffen wurden. Johnnie Walker steht seit jeher für Fortschritt und die Auffassung, dass Optimismus helfen kann, diesen zu erreichen.“

Behind the scenes_4

Serge verkostet: Loch Lomond in allen Variationen

Blend, Grain, Malt – Loch Lomond kann mit seinen Stills so ziemlich alles produzieren. Alles zu können bedeutet nicht zwangsläufig, alles gut zu können – und auch dafür ist Loch Lomond ein schönes Beispiel. Die Qualität ihrer Produkte, die man unter verschiedenen Markennamen produzierte und produziert, schwankt mehr als Captain Haddock nach einer durchzechten Nacht. Und auch die Verkostung von Serge Valentin von heute macht das noch einmal deutlich: Von 80 bis 55 Punkten, also von gut bis besser nicht ist heute alles dabei:

  • Loch Lomond ‘Signature’ (40%, OB, blend, +/-2015): 68 Punkte
  • Loch Lomond 12 yo 2000/2012 ‘Dà Mhile’ (46%, OB, organic single grain, +/-2016): 60 Punkte
  • Loch Lomond 18 yo (43%, OB, +/-2015): 80 Punkte
  • Loch Lomond 18 yo 1996/2015 (46%, Murray McDavid, single grain, bourbon, casks #42929, 42970, 42980, 850 bottles): 55 Punkte
Loch Lomond Destillerie, Foto von David Dixon, CC-Lizenz
Loch Lomond Destillerie, Foto von David Dixon, CC-Lizenz

PR: Ardbeg und GQ suchen den „Ultimativen Ardbeg Ardventurer“ für einen Trip nach Islay

Von Ardbeg – in Zusammenarbeit mit dem Magazin GQ – haben wir Informationen über ein Gewinnspiel der besonderen Art erhalten, bei dem man einen Abenteueraufenthalt auf der Heimatinsel des rauchigen Kult-Whiskys gewinnen kann.

Ardbeg Uigeadail Ardventurer

Bis zum 25. Juli kann man sich auf der GQ-Website noch bewerben und den Trip, der vom 4. bis zum 9. September 2016 stattfindet, gewinnen. Um teilzunehmen, sollte man körperlich trainiert und fit sein, denn es geht um einen mehrtägigen Trekking-Trip ins Innere der Insel, die dort wirklich raue und unberührte Natur bietet. Auch Englischkenntnisse sollten auf jeden Fall vorhanden sein, denn trainiert wird man vorab vom BBC-Moderator und erfahrenen Explorer Mounty Hall.

Ardbeg Distillery (7)

Was gibt es genau zu gewinnen? Nun, wie schon gesagt einen Trekking-Trip ins Innere Islays  mit Rucksack und Zelt, Sie lernen Torfstechen und erledigen so nebenbei einen Transport von Ardbeg-Fässern mit dem Ruderboot entlang der Südküste der Insel. In der Destillerie können Sie die Whiskyherstellung vor Ort erleben – und natürlich wird man den „Ultimativen Ardbeg Ardventurer“ mit einigen ausgefallenen Whiskytastings verwöhnen.

Ardbeg Distillery (20)

Wer Lust hat, sich zu bewerben, sollte auf dieser Seite vorbeischauen und danach auf der nächsten Seite das Memory spielen, um seine Daten eintragen zu können. Ach ja, und 18 Jahre alt sollte man auch sein.

Ardbeg Distillery (9)

Wir wünschen jedenfalls viel Glück, wenn Sie mitmachen wollen – und falls Sie gewinnen: Genießen Sie bei Ardbeg ein Dram auf uns 🙂

Ardberg Visuel 3 pack

The Whiskey Wash: Besuch bei der Kavalan Distillery

Einen englischsprachigen Reisebericht von einem Besuch bei der Kavalan-Destillerie in Yilan, Taiwan können Sie jetzt am amerikanischen Blog The Whiskey Wash finden.

Im Bericht geht es um die Besonderheiten der Whiskyerzeugung in der Destillerie, die jährlich von einer Million Menschen besucht wird. Wir erfahren zum Beispiel, dass durch die hohe Luftfeuchtigkeit und die Temperatur der Angels Share in den Lagerhäusern bei satten 15% liegt, und dass man die zwei bestehenden Lagerhäuser um mehrere neue in den kommenden Jahren erweitern will.

Recht informativ und schön zu lesen, finden wir. Ergänzt wird der Bericht mit einigen Bildern.

„Kavalan distillery“ von Jerry Lai from Hsinchu, Taiwan - 宜蘭 KAVALAN 威士忌酒廠. Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 über Wikimedia Commons.
Kavalan distillery“ von Jerry Lai from Hsinchu, Taiwan – 宜蘭 KAVALAN 威士忌酒廠. Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 über Wikimedia Commons.

SWA und schottische Regierung diskutieren die Folgen des Brexits

Für Schottland ist der Austritt aus der EU, der dem Land im Rahmen des Brexits droht, ein Dorn im Auge. Die Regierung hat sich schon mehrmals geäußert, dass man Schottland in der EU halten möchte, notfalls zum Preis einer Sezession vom Vereinigten Königreich.

Die Scotch Whisky Association (SWA), die Interessensvertretung der Whiskyproduzenten in Schottland, hat sich schon vor der Abstimmung deutlich für einen Verbleib in der EU ausgesprochen. Man sieht die neuen, auf die Unternehmen zukommenden Handelsbarrieren sehr skeptisch und fürchtet um Wachstum und Arbeitsplätze.

Kein Wunder also, dass man versucht, an einem Strang zu ziehen. Nach einem Bericht des Herald Scotland haben sich der Vorsitzende der SWA, David Frost, mit dem Landwirtschaftsminister Fergus Ewing getroffen, um die Lage zu diskutieren. Konkrete Ergebnisse vom Treffen, das Frost als „lohnenswert“ beschrieb: Man wird sich in der Sache regelmäßig und offiziell konsultieren, um ein koordiniertes Vorgehen zu ermöglichen. Jedenfalls ist die Minimierung des Schadens für die schottische Wirtschaft, die man durch den Brexit erwartet, ein gemeinsames Ziel.

David Frost, Chief Executive Officer der Scotch Whisky Association. Bild: SWA
David Frost, Chief Executive Officer der Scotch Whisky Association. Bild: SWA

American Single Malt Whiskey Commission will Standard einführen

Amerikanischer Single Malt führt unter den US Whiskeys noch ein wenig ein Exotendasein, aber die Kategorie gewinnt im Rahmen des Bourbon-Booms ebenfalls an Bedeutung. Bis jetzt ist diese Kategorie nur freiwillig definiert, aber nun soll sich das ändern.

Laut einem Bericht von The Whiskey Wash hat sich in den USA die ASMWC, die American Single Malt Whiskey Commission formiert. Dieser Zusammenschluss verschiedener Single Malt-Produzenten in den USA (wie zum Beispiel Westland, Balcones, Few Spirits, St. George Spirits und Stranahan’s) fordert nun eine Standardisierung des Begriffes. Das hier sind die Vorschläge, wie man Single Malt Whiskey definieren soll:

  • aus 100% gemälzter Gerste
  • in einer einzigen Destillerie destilliert
  • gemaischt, destilliert und gereift in den USA
  • in Eichenfässern kleiner als 700 Liter gereift
  • auf nicht mehr als 80% Alkohol destilliert
  • mit nicht weniger als 40% Alkohol abgefüllt.

Was auffällt ist das, was im Vergleich zum schottischen Single Malt fehlt: Eine untere Altersgrenze für die Reifung. Warum, wird aus dem Artikel nicht ganz klar.

Mehr dazu und über die ASMWC wie gesagt auf The Whiskey Wash.

american-singlemalttext

Fosm.de: Ein Besuch bei der Pulteney Distillery

Auch Peter Moser vom Blog Friends of Single Malt war im Frühjahr in Schottland unterwegs und hat dort einige Destillerien besucht. Aus Wick, dem Standort der Pulteney Distillery, hat er einen Besuchsbericht mitgebracht und auf dem Blog veröffentlicht. Begleitet wird der Bericht von sehr schönen Bildern.

Der Artikel selbst verrät unter anderem viele technische Details der bis vor kurzem nördlichsten Festlanddestillerie Schottlands (diese Ehre gebührt nun der Destillerie Wolfburn). Hier ein Auszug:

Die Mash Tun fasst fünf Tonnen Grist. Das erste Wasser mit 68,5°C dauert zwei Stunden und 20 Minuten. Das zweite wird 15 Minuten lang gesprenkelt und dauert dann noch mal eine Stunde und zehn Minuten. Aus diesen beiden Wassern entstehen 22.500 Liter Wort (Würze), die dann in ein Washback gefüllt werden. Auch das dritte (mit 87°C) und vierte Wasser (mit 90°C) werden gesprenkelt und dann als erstes Wasser beim nächsten Durchgang genutzt. Üblich sind bei den meisten Destillerien nur drei Wasser. Der Weg zu den Washbacks führt nach oben und so haben wir noch Mal einen Blick auf die Mash Tun. Der Raum um die Mash Tun ist sehr begrenzt und von hier oben bekommt man wohl den besten Eindruck.

Mehr erfahren Sie, wenn Sie unserem Link folgen.

Pulteney Destillerie, Foto von K. Schwebke, CC-Lizenz
Pulteney Destillerie, Foto von K. Schwebke, CC-Lizenz

Whisky im Bild: Blick auf die Paps of Jura von Port Charlotte aus

0

Whisky im Bild zeigt Ihnen heute einen weiteren Eindruck von Islay: Der abendliche Blick von Port Charlotte auf die Paps of Jura (die beiden Bergkuppen in der Bildmitte im Hintergrund) auf der gleichnamigen Insel. Aufgenommen von den Fenstern des Port Charlotte Hotels, als des Abends eine Regenfront abgezogen war und das Abendrot die Szenerie in warme Farben tauchte. Ein Klick auf das Bild vergrößert es…

portcharlottetojura

Vinepair: 11 der besten Rye-Whiskeys

Vinepair stellt in einem Artikel elf verschiedene Rye-Whiskeys vor, die ihrer Meinung nach zu den besten zählen, die man momentan am Markt erwerben kann. Wie man auch immer zum Absolutheitsanspruch solcher Listen stehen mag – man bekommt durch sie einen schönen Überblick über das momentane Angebot dieser Whiskeygattung, die man vornehmlich in den USA findet (aber auch hierzulande wird Roggenwhisky gemacht, welcher in dieser Übersicht des regionalen Blickwinkels wegen schon einmal unbeachtet bleibt).

Rye-Whiskeys bieten im Vergleich zum Bourbon eine weitaus würzigere, frischere Note (abhängig vom tatsächlichen Rye-Anteil in der Mashbill). In der Liste findet man viele Ryes, die es auch bei uns zu kaufen gibt (Rittenhouse, Old Overholt oder Bulleit, um nur einige zu nennen), einem Test steht also nichts wirklich im Weg.

Eines wollen wir allerdings auf jeden Fall schon besser machen als der Ursprungsartikel: Nämlich das richtige Getreide ins Titelbild zu rücken 🙂

"Wild rye" by Taken byfir0002 | flagstaffotos.com.auCanon 20D + Tamron 28-75mm f/2.8 - Own work. Licensed under GFDL 1.2 via Wikimedia Commons.
Wild rye“ by Taken byfir0002 | flagstaffotos.com.auCanon 20D + Tamron 28-75mm f/2.8 – Own work. Licensed under GFDL 1.2 via Wikimedia Commons.