Brown-Forman, das US-Unternehmen hinter Marken wie Jack Daniel’s oder Old Forester, hat gestern in einer Presseaussendung mitgeteilt, dass es 100% der Aktien an Slane Castle Irish Whiskey Limited gekauft hat und am Ort des historischen Slane Castle Estate in County Meath eine neue Destillerie um 50 Millionen Dollar errichten will.
Das ganze soll sehr rasch über die Bühne gehen: Bereits Ende 2016 soll die Destillerie in Betrieb gehen – und im Frühjahr 2017 der erste Whiskey dazu erscheinen. Zu diesem Zeitpunkt wird er natürlich noch aus anderen Destillerien zugekauft, aber die Marke Slane Castle Irish Whiskey soll damit am Markt etabliert werden.
Brown-Forman hat ja schon unlängst 20 Millionen Dollar in die Old Forester Destillerie investiert (wir berichteten hier) und hat aus seinem Appetit auf irischen Whiskey nie ein Hehl gemacht. Nun hat die Erweiterung des Portfolios in diese Richtung offensichtlich geklappt.
214 Flaschen, das ist die Ausbeute bei Arran’s erster Community-Abfüllung, die gestern der Öffentlichkeit vorgestellt wurde und ab 15. Juni erhältlich ist. Im Januar haben sich 10 Mitglieder der White Stag Community in Oran Mor in Glasgow versammelt, um fünf Fassproben zu verkosten. Diese haben dann das Fass für die Abfüllung ausgesucht: Sherry Hogshead 97/737. Abgefüllt wurde der 18jährige Whisky mit 53.6%.
Um eine der Flaschen (95 Pfund) zu erhalten, muss man Mitglied der White Stag Community sein oder werden (anmelden kann man sich hier). Die Abfüllung wird es übrigens NUR im Webshop geben – aus Deutschland sollte das kein Problem sein, nach Österreich zum Beispiel versendet man aber immer noch nicht.
Zwei neue Varietäten der Highland Distillery Ardmore sind ab sofort im Travel Retail zu finden, berichtet The Spirits Business heute. Der Ardmore Tradition sei eine „Weiterentwicklung“ des leider schon eingestellten Traditional Cask, sagt die Destillerie – ohne die Weiterentwicklung genauer zu definieren. Der Triple Wood ist, so wie der Tradition, leicht getorft und zeigt das neue Ardmore-Design. Beide Sorten werden mit 46% abgefüllt.
Zu den Preisen: Der Ardmore Tradition kostet 40 Pfund, der Triple Wood 62 Pfund – beide natürlich in der 1 Liter Flasche.
Whisky und Zigarren, zwei Genussmittel die zusammen passen? Dieser Frage geht Benjamin Roscher in seinem zweiten Gastbeitrag nach (den ersten über die Montechristo Open Master können Sie hier nachlesen) und testet das Zusammenspiel beider Produkte. Heute kombiniert er die Dunhill 1907 Robusto mit ausgesuchten Whiskys – exklusiv bei uns und ab dem Wochenende dann auch auf seinem Blog www.notesofmalt.de.
Der Tabak der Dunhill 1907 Robusto stammt aus der Dominikanischen Republik, das Deckblatt aus Honduras. Schon die Verarbeitung zeigt sich sehr hochwertig. Die Zigarre hat eine Länge von 127mm, das Ringmaß beträgt 52. Preislich ist die Robusto ab 6,70 € erhältlich, die Rauchdauer schätze ich auf 45-60 Minuten.
Schon direkt nach dem Anzünden zeigt mir die Zigarre ihre Aromen. Sie ist zwar einerseits eher robust und klassisch, mit Holzaromen, Nüssen sowie etwas Kaffee, andererseits wirkt sie auch cremig, sahnig, fruchtig mild und etwas zurückhaltend, sogar etwas Milchschokolade kommt schnell auf. Ich bin gespannt, wie sie zu den vier ausgewählten Whiskys passt.
Neben der Zigarre erscheint der Single Malt vor allem fruchtig, süß und mild. Er riecht nach Honig und trockenen Früchten. Auf dem Gaumen verliert er dann an Frucht, gewinnt aber deutlich an Würze und Holz. Zudem erinnert der Benriach an Landbrot und frisch geröstete Kaffeebohnen. Im Abgang unterstützt die Dunhill den Whisky deutlich, der Abgang wird dadurch sehr lang und besteht aus Nüssen, Trockenfrüchten und cremigen Holzaromen.
Im Fazit kann gesagt werden, dass ich hier genau den richtigen Whisky zur Zigarre ausgesucht habe. Die Fruchtaromen harmonieren absolut wunderbar mit dem klassisch cremigen Profil der Zigarre. Wirklich sehr zu empfehlen!
5/5 Sterne
Whisky No. 2: Glen Els Ember, Woodsmoked 45,9% alc. (Single Malt aus Niedersachsen, Deutschland)
Den Glen Els habe ich mir als fruchtigen und leicht rauchigen Vertreter deutscher Whiskys ausgewählt. Ich gehe davon aus, dass die starken Aromen von dunklen Früchten, zarter Schokolade und Rum gut zur Dunhill passen.
In der Nase bleibt die Frucht eher zurückhaltend, dazu kommen Aromen von Zartbitterschokolade, Kakao und Karamell. Dahinter halten sich Tabak und Rumkugeln. Auf dem Gaumen erscheinen dann die sehr intensiven und mundfüllenden Beerenfrüchte, die sonst mir bekannten Wintergewürze bleiben aus. Die Zigarre zeigt sich hier sehr sanft und unterstreicht das Profil des Whiskys. Der Abgang der Kombination Glen Els und Dunhill ist eher mittellang, geprägt von Zimt, Zedernholz und etwas Leder.
Fazit: Der Glen Els Ember sich durch die Zigarre stark verändert, was ich so definitiv nicht erwartet habe. Die Produkte harmonieren zwar, jedoch verlieren sie beide auch an Ausdruckskraft. Es ist fast so, als würde man hier zwei völlig neue Genussmittel verkosten. Da keine Fehlnoten aufkommen und die Dunhill sich mit dem Glen Els verträgt, kann man den Genuss dennoch empfehlen.
Der Glenfarclas zeigt sich in der Nase deutlich würziger und holziger als ohne Zigarre. Er riecht ein wenig wie mein Humidor, es zeigen sich Rosenholz, Esche und Eiche. Dazu entfaltet sich völlig überraschend Grillfleisch in Fruchtmarinade, den Whisky kenne ich wirklich anders. Erst wenn die Zigarre ein wenig weiter weg gehalten wird, kommen die bekannten Sherryaromen. Auf dem Gaumen vertragen die beiden sich nicht so sehr, der Whisky wirkt sehr stark alkoholisch und dominiert den Geschmack. Dahinter finde ich dann Melasse, Pflaumenmus und Rosinen. Im Abgang finden die Dunhill und der Glenfarclas schnell wieder zueinander: cremige Süße, Holzaromen, Kakao und Marzipan. Die Zigarre weiß hier wieder sehr zu schmeicheln, der Single Malt dankt mit einer kräftigen Zimtnote.
Im Fazit war auf dem Gaumen nicht viel los, Nase und Abgang hingegen passen gut zueinander. Da aber der Gaumen oft sehr ausschlaggebend ist und die Nase beim gemeinsamen Genuss meist eine weniger wichtige Rolle spielt, kann ich die Kombination nur bedingt empfehlen.
Bevor ich den Ardbeg probieren kann, muss erst einmal der leichte Schiefbrand der Zigarre korrigiert werden. Außerdem muss ich sagen, dass die Zigarre jetzt im letzten Drittel angekommen ist. Hier wirkt sie deutlich würziger und erdiger, eigentlich perfekt um gegen den rauchigen Ardbeg zu bestehen.
In der Nase ist von dem sonst so typischen Rauch nicht viel zu spüren, er mischt sich dezent mit dem Tabakraucht der Dunhill. Daneben kommen die typische Vanille und Zitrusfrüchte auf. Auch riecht der Whisky ein wenig nach frischem Bier und Malzzucker. Auf dem Gaumen cremt die Zigarre den Ardbeg, er wirkt viel sanfter als sonst. Die Holzaromen der Dunhill vermischen sich mit der Vanille und den leichten Fruchtaromen, der Rauch wirkt leicht medizinisch. Im Abgang dominiert die Zigarre sogar und kitzelt mit ihren Aromen von Kaffee und Holz einige Gewürze aus dem Whisky.
Fazit: Noch nie hat mir ein rauchiger Whisky mit einer Zigarre derart gut gefallen, ich denke hier werde ich auch in Zukunft noch einige Experimente mit der Dunhill anstellen.
5/5 Sterne
Die Whiskys im Test mit der Dunhill 1907 Robusto
Im Gesamtfazitist feststellen, dass die Dunhill zu vielen Whiskys ein guter bis sehr guter Begleiter ist. Dadurch, dass sie zwar ein sehr klares und klassisches Profil aufweist, dennoch aber nicht zu aufdringlich ist, verträgt sie sich mit vielen unterschiedlichen Stilen. Nur beim Alkoholgehalt sollte man vielleicht etwas aufpassen, was der Glenfarclas zeigte.
Der Ardbeg Perpetuum in der Version vom Ardbeg Day steht heute im Mittelpunkt der Verkostung bei Serge Valentin (Whiskyexperts hat ihn ja bereits vorab verkostet – unsere Notizen können Sie hier finden). Flankiert wird die Verkostung des Perpetuum von zwei unabhängigen Abfüllungen, darunter auch ein 25jähriger Ardbeg.
Die Wertung für den Perpetuum ist durchaus sehr positiv – Serge gefällt seine Geradlinigkeit und der Umstand, dass er auch im Rauch typisch Ardbeg ist. Der 25jährige Ardbeg ist aber erwartungsgemäß eine Klasse für sich:
Ardbeg 12 yo (46.6%, Angelshare, Switzerland, +/-2007): 86 Punkte
Ardbeg ‘Perpetuum’ (47.4%, OB, Ardbeg Day version, 2015): 86 Punkte
Ardbeg 25 yo 1974/2001 (58%, Bloomsbury Spirit, Japan, sherry cask): 91 Punkte
Über verschiedene Destillerieprojekte in Israel konnten wir ja schon mehrmals berichten – eines davon ist die Golan Heights Distillery, die bereits weit über das Planungsstadium hinaus gediehen ist und schon den ersten Spirit in Fässer abfüllt, wie Whiskygospel bei einem Besuch dort unlängst feststellen konnte. Im Bericht des Blogs finden sich auch Verkostungsnotizen zu den verschiedenen dort schon vorzufindenden Alkoholika, und generell hat man den Eindruck, als würde dort etwas durchaus Beobachtenswertes entstehen.
Ein Blick in die Golan Heights Distillery
David Zibell, der Gründer der Destillerie, hat übrigens auch nach wie vor eine Indiegogo-Kampagne am Laufen, mit der er versucht, das nötige Kleingeld für den reibungslosen Betrieb in den ersten drei Jahren bis zum ersten Whiskyverkauf zusammen zu bekommen. Ganz leicht scheint das allerdings nicht zu sein…
Von Scallywag, dem Blend aus Speyside Malts des unabhängigen Abfüllers Douglas Laing, ist soeben auch eine Abfüllung in Fassstärke erschienen. Der Blend wird mit 53.6% abgefüllt und ist nur in einer limitierten Auflage erhältlich (die Anzahl der Flaschen wurde allerdings nicht bekannt gegeben). Er enthält unter anderem auch Mortlach, Glenrothes und Macallan, so der Abfüller.
Auf Facebook kann man nun auch eine Flasche der Fassstärken-Abfüllung gewinnen – eine Länderbeschränkung haben wir nicht finden können, also dürfte man auch aus unseren Gefilden mitmachen können.
Sie werden schon sehr selten, die Abfüllungen aus den Lost Distilleries Glen Albyn, Glen Mhor und Millburn. Serge kann sich nicht daran erinnern, in den letzten drei Jahren neue Abfüllungen von ihnen bei Unabhängigen gesehen zu haben, und in der Tat sind sie still und leise und ohne großes Tamtam vom Markt verschwunden.
Manchmal mag man sie noch beim Händler seines Vertrauens im Regal finden, aber die Preise sind schon etwas prohibitiv geworden – schön, dass man dann im Fall des Falles im Net einige Tasting Notes hat, auf die man dann seine Kaufentscheidung (mit)begründen kann. Hier also das Urteil von Serge aus seiner Verkostung:
Glen Albyn 1976/2012 (43%, Gordon & MacPhail, licensed bottling): 82 Punkte
Glen Mhor 34 yo 1975/2010 (43.3%, Mo Or Collection, bourbon hogshead, cask #4036, 170 bottles): 88 Punkte
Millburn 1978/1997 (65.6%, Gordon & MacPhail, Cask Series, cask #3166): 87 Punkte
Das Gebäude der ehemaligen Millburn-Destillerie, Foto von Richard Dorrell, CC-Lizenz
In unserer regelmäßigen Rubrik “Whisky des Monats” stellen wir Ihnen, sehr subjektiv gesehen natürlich, Whiskys vor, die wir besonders mögen, denen wir eine breitere Öffentlichkeit wünschen. Das kann sein, weil wir sie unterbewertet finden oder weil das Verhältnis zwischen Preis und Leistung so besonders ist. Der Whisky muss auch verbreitet, also mindestens im Fachhandel, erhältlich sein und sollte sich noch aktuell im Angebot befinden. Im Juni gilt unsere Empfehlung wieder mehr einer Range als einem einzelnen Whisky – und zudem noch einer Range, die nicht aus der gleichnamigen Destillerie stammt: Teeling.
In der Teeling-Distillery in Dublin. Foto: Stephen Teeling
Seit einiger Zeit produziert die Teeling-Destillerie in Dublin zwar den eigenen New Make, aber die bisherigen irischen Teeling-Whiskeys, die wir Ihnen diesmal ans Herz legen wollen, stammen nicht von dort, sondern – auch wenn das offiziell nicht gesagt wird – sehr wahrscheinlich aus der Cooley Distillery in Riverstown.
Wie wir darauf kommen? Die Cooley Distillery wurde 1987 von einem gewissen Herrn John Teeling gegründet, der neben einem ausgeprägten Faible für die Erzeugung von irischem Whiskey auch zwei Söhne hat, Jack und Stephen. Und die wiederum sind die Gründer der Teeling Distillery in Dublin. Um die Anlaufphase der neuen Destillerie zu finanzieren, könnten also Familienfässer aus der Cooley Distillery abgefüllt und bereits unter dem neuen Markennamen verkauft worden sein. Zum Glück für die Freunde des irischen Destillats, denn was in die Flaschen kam, ist durchaus beachtens- und kaufenswert. Über die letzten Jahre haben wir bei Whiskyexperts bereits einige dieser Abfüllungen verkostet und sie durch die Bank ansehnlich bewerten können.
Die Teeling-Brüder vor dem Spirit Safe
Der Teeling Single Malt Irish Whiskey mit 46% ist die momentan gängigste Abfüllung – und wir können sie sehr empfehlen. Unser Fazit in der Verkostung war, unter anderem: „Was für ein gepflegter, schöner, alltagstauglicher Whiskey, wunderbar trinkbar, den kann man sich als Aperitiv ebenso vorstellen wie am Nachmittag zu Keksen – er ist nie aufdringlich, aber immer passend. Er zeigt die schönsten Seiten des irischen Whiskeys“.
Auch der Teeling Single Grain Whiskey konnte uns trotz seiner Jugend durchaus überzeugen – ein Video dazu sehen Sie hier.
Besonders überzeugt hat uns auch der Teeling Vintage Reserve 21yo, der von uns das Prädikat „Spitzenklasse“ verliehen bekam. Wir sagten über ihn: „Die Teeling Vintage Reserve macht mächtig Freude, denn sie ist das, was man sich von einem wunderschön gereiften Iren erwartet: Ausdruckstärke gepaart mit weicher Eleganz. Von der Nase über den Gaumen bis zum Finish herrscht Harmonie, mit einigen wohl gesetzten Akzenten. Er ist dicht, vielschichtig und unverwechselbar – und man möchte ihn öfters trinken. Der Whiskey hat seinen Preis, aber er hat auch seinen Wert.“
Neben diesen Abfüllungen finden sich im deutschen Fachhandel auch immer wieder interessante Einzelfassabfüllungen aus dem Hause Teeling, und auch diese haben durch die Fassauswahl oder ihr Alter besondere Meriten, die einen Kauf in der Regel sehr empfehlenswert machen. Als kleines Beispiel greifen wir hier den Teeling Port Wine Single Cask für irish-whiskeys.de heraus, der von uns nach einer Verkostung ebenfalls mit „Sehr gut“ bewertet wurde.
Durch die Dichte an guten Abfüllungen, durch die konsequente Produktpolitik, die faire Preisgestaltung und für das Festhalten an der irischen Whiskeytradition wollen wir Teeling mit dem Prädikat „Whisky des Monats“ auszeichnen und hoffen, Sie damit zum Probieren und Entdecken animieren zu können. Teeling ist ein Stück neue irische Whiskeygeschichte, die man kennen sollte.
Von der Site Islay Info, einer immer ausgezeichneten Quelle für Neuigkeiten vom Whiskyparadies vor der westlichen Küste Schottlands, gibt es ein neues Panoramafoto (wir zeigen Ihnen hier im Artikel nur eine verkleinerte Version davon) der zukünftigen Destillerie Gartbreck, wo ja in der nächsten Zeit der offizielle Baubeginn ansteht. Das Bild ist von gestern, Samstag, und zeigt, dass alle Nebengebäude nun feinsäuberlich abgetragen wurden und der Schutt bereits entfernt ist – vergleichen Sie es mal mit dem Bild vom 25. April, man war nicht untätig dort.
Die vorgenommenen Aufräumarbeiten sind beste Voraussetzungen dafür, bald mit dem Um- und Zubau beginnen zu können. Und natürlich werden wir für Sie darüber sofort berichten, wenn die Arbeiten in Angriff genommen werden.
Panoramabild der zukünftigen Baustelle bei Gartbreck. Foto: blog.islayinfo.com
Kurz und knackig ist unser neues Sonntagsvideo: In 90 Sekunden zeigt es einige Impressionen vom diesjährigen Ardbeg Open Day in der Destillerie, der gestern, am Samstag stattfand. Einige unserer Leser waren ja selbst vor Ort und schwärmten von der guten Organisation und von den leckeren Fischen, die es dort als Begleitmusik zum Whisky gab. Für alle Daheimgebliebenen also hier die Bilder zum Open Day – vielleicht besonders für Tanzbegeisterte als Appetitanreger fürs nächste Jahr? Gute Unterhaltung jedenfalls hier oder auf Youtube.
Von Pernod Ricard werden neue NAS-Abfüllungen von The Glenlivet veröffentlicht, wie The Moodie Report in seiner gestrigen Ausgabe berichtet. Den The Glenlivet Master Distiller’s Reserve gibt es ja schon, aber ab 1. Juli wird das Angebot zur Range erweitert und um zwei neue Abfüllungen ergänzt, nämlich um The Glenlivet Master Distiller’s Reserve Solera Vatted und The Glenlivet Master Distiller’s Reserve Small Batch.
Damit werden in der Serie jetzt drei Fasstypen repräsentiert: traditionelle Eichenfässer, American oak und ex-sherry oak casks.
Mit whisky-trust.com geht in diesem August eine neue deutsche Auktionsplattform für Whisky an den Start. Benjamin Roscher von notes of malt hat mit Stefan Hilger aus dem Gründerteam von whiskytrust über die neue Plattform, das Angebot und die Eckdaten dazu gesprochen und das Gespräch als Interview veröffentlicht. Hier ein kurzer Auszug daraus:
(nom) Was unterscheidet euch von anderen gängigen Plattformen in Deutschland (wie Krüger u. ebay)?
(WT) Wir sind mit 16% (18% maximal) deutlich preiswerter als unsere Wettbewerber. Das ist für uns das wichtigste: Kunden sollen zu fairen Bedingungen Ihre Schätze austauschen können!
Wir haben ein Mindestpreisgebot als Versteigerungsoption für den Verkäufer. Das minimiert das Risiko für größere Verluste.
Wir haben eine Qualitätskontrolle von sehr erfahrenen Experten. Fälschungen und Betrug sind somit weitgehend ausgeschlossen.
Wir haben eine neue innovative Technologie die auch mobilen Endgeräten die bestmöglichen Handlungsoptionen in der Auktion (z.B. unterwegs) ermöglichen:
„Responsive Webdesign“, somit sind wir einfach, schnell und sicher.
The Spirit Business hat ein Faible für Top 10 Listen, und manchmal greifen wir sie in unseren News auch gerne auf. In dieser Woche nahm sich Amy Hopkins der neuen schottischen Destillerien an und platzierte sie auf die Plätze 1 bis 10. Und auch wenn nicht erklärt wird, warum die Distillery den Platz an der Spitze erhält und die Ardnamurchan Distillery auf Platz 7, verhilft diese Top 10 zu einem schönen Überblick über die neuen schottischen Destillerien und deren jeweiligen aktuellen Stand.