Whisky im Bild: Ballindalloch-Kommissionierung abgeschlossen

Es ist soweit: Guy Macpherson-Grant hat die Übergabepapiere mit Neale Boag von Forsyths unterzeichnet. Damit ist die Kommissionierung abgeschlossen und die Destillerie Ballindalloch kann in Betrieb gehen. Sie wird das allerdings erst am 23. September tun, wenn alle aus dem Urlaub zurück sind. Dann können wir uns auf den Beginn eines neuen Whiskys aus Schottland freuen. Wir gratulieren ganz herzlich!

Guy Macpherson-Grant (rechts) hält die Kommissionierungspapiere in der Hand
Guy Macpherson-Grant (rechts) hält die Kommissionierungspapiere in der Hand

Anwohner verklagen Diageo wegen „Whiskypilz“

Schon Chivas Brothers haben dem schwärzlichen Pilz einige legale Probleme zu verdanken (wir berichteten hier) nun ist auch Diageo an der Reihe: Anwohner des Ortes Banbeath verklagen gemeinsam mit einer Anwaltskanzlei den Getränkegiganten wegen des Befalls ihrer Häuser mit ‘Baudoinia compniacensis’, der von einer Diageo-Anlage in Levenmouth stammen soll.

Dieser dunkle Pilz ist mutmaßlich ein Beiprodukt der Alkoholerzeugung und ist zum Beispiel auch auf Lagerhäusern wie den unten im Bild gezeigten sichtbar. Nicht nur, dass er Wände weitab der Produktion befällt und verunstaltet, ihm wird auch gesundheitsschädigende Wirkung nachgesagt.

Diageo sieht die Sache naturgegeben anders: Die Firma ist der Meinung, dass der Pilz im feuchtwarmen Klima natürlich vorkommt, und das auch in Gegenden, die nicht mit der Whiskyproduktion zu tun haben. Die Sache wird nun vor Gericht ausgetragen werden, so wie dies schon in den USA geschehen ist. Mehr dazu im Artikel von Fife Today.

Ein von Baudoinia compniacensis, dem "Angel's Share-Pilz" befallenes Whiskylagerhaus in Willowyard, Beith, North Ayrshire, Schottland. Bild von Rosser1954 Roger Griffith, CC-Lizenz.
Ein von Baudoinia compniacensis, dem „Angel’s Share-Pilz“ befallenes Whiskylagerhaus in Willowyard, Beith, North Ayrshire, Schottland. Bild von Rosser1954 Roger Griffith, CC-Lizenz.

Serge verkostet: 3x Miltonduff

Von der Speyside-Destillerie Miltonduff gibt’s immer wieder mal Großartiges und immer wieder mal Bescheidenes – aber vor allem nichts Offizielles, zumindest nichts Neues, abgesehen von einigen Sonderabfüllungen in und vor 2012. In der Verkostung von Serge Valentin finden sich heute drei unabhängige Abfüllungen, und während der Altmeister der Tasting Notes nichts an ihnen wirklich auszusetzen hat, will auch keine rechte Begeisterung aufkommen:

  • Miltonduff 7 yo (46%, Douglas Laing, Premier Barrel, 448 bottles, +/-2013): 82 Punkte
  • Miltonduff 1992 (56.7%, Kreuzritter, sherry cask, +/-2014): 77 Punkte
  • Miltonduff 30 yo 1982/2013 (49.5%, Maltbarn, sherry, 63 bottles: 84 Punkte
Miltonduff Destillerie, Foto von Ann Harrison, CC-Lizenz
Miltonduff Destillerie, Foto von Ann Harrison, CC-Lizenz

Wir verkosten: Teeling Single Cask 2007 46% für Irish-Whiskeys.de

Irische Whiskeys haben einen fixen Platz in den Verkostungen von Whiskyexperts, besonders dann, wenn es um Single Malts geht. Davon gibt es auf der grünen Insel einige, und unserer Meinung nach lohnt es sich immer wieder, auch dort mit dem Gaumen auf Entdeckungsreise zu gehen.

Einer der Abfüller und bald schon auch Produzenten von irischen Single Malt Whiskey ist die Teeling Whiskey Company. Von Teeling haben wir ja bereits den Single Grain und den 21jährigen Vintage Reserve für Sie verkostet, nun haben wir von Irish-Whiskeys.de unter anderem den Teeling Single Cask 2007 zur Verkostung zugeschickt bekommen.

Der exklusiv für den deutschen Händler abgefüllte Whiskey kam in Trinkstärke von 46% in die etwas schmucklose Flasche – insgesamt sind 324 davon abgefüllt worden. Von 2007 bis 2014 durfte der Whisky in einem Ex-Bourbon Cask reifen. Er wurde ohne Farbstoff und nicht kühlgefiltert abgefüllt. Herausgeber Bernhard Rems hat ihn für Whiskexperts verkostet.

teeling single cask 2007

Teeling Single Cask 2007, 46%
324 Flaschen

Nase: Im ersten Anfluten findet man eine weinige Note, die sich aber schnell dann in Süße und Fruchtigkeit auflöst. Da sind grüne Äpfel, Zitrusfrüchte, grüne Trauben, Mandelblüten – sehr frisch, leicht und gefällig steigt einem der Whisky in die Nase. Ein leichter Holzton mengt sich dazu, ein Stich Ester – insgesamt gut und schön, mit der typischen Leichtigkeit eines Iren.

Gaumen: Und wieder der schöne Apfel, vielleicht ein Granny Smith, verwoben in cremige Zuckerwatte, ein sehr gefälliges Miteinander. Man erkennt eine Spur Minze, etwas Pfeffrigkeit, aber sehr zurückgenommen. Das Ganze ist weich, cremig, ein wenig wie Vanillepudding – kein fordernder Tropfen, aber einer, der mit seiner Fruchtigkeit ein Lächeln provoziert und mit seinem Vanilleton schmeichelt.

Finish: Ziemlich lang, sehr süß, die Vanille des Holzes kommt deutlich. Auch hier behält er seine unbeschwerte Leichtigkeit, etwas süße Traube bleibt zurück, nichts wird bitter oder trocken.

Alles in allem: Ein überaus angenehmer Zeitgenosse; ein Whiskey, der sich nicht aufdrängt, sondern freundlich begleitet. Er gehört auf die liebliche Seite, ein Dessert, verwöhnend und Lust auf mehr machend. Seine mangelnde Komplexität macht er mit gewinnender Unkompliziertheit mehr als wett. Den trinkt man in der Tat immer wieder gerne, und der Preis geht bei ihm völlig in Ordnung: Daher ein sehr, sehr schönes „Gut“ von uns.

 

Zwei neue 50jährige Whiskys von The Balvenie

The Balvenie hat heute zwei neue, exklusive Whiskys veröffentlicht – beide am 28. Mai 1963 destilliert, beide 50 Jahre alt. Sie stammen aus Fass 4567 und 4750. Fass 4567 war ein europäisches Eichenfass, der Whisky leuchtet in dunklen Tönen und schmeckt nach dunklen Früchten und Gewürzen. Fass 4570 war ebenfalls aus europäischer Eiche, bringt aber einen anderen Whisky hervor: voller vanilliger und eichiger Süße, mit einem zarten Goldton, berichtet The Whisky Business.

Beide Whiskys wurden in handgemachte Flaschen abgefüllt und in die typischen runden Holzkisten von Sam Chinnery gesteckt. Auch hier ist eine Box etwas dunkler als die andere.

Falls jemand in Versuchung kommt: Vielleicht nur eine davon kaufen, denn jede schlägt mit 26.500 Pfund zu Buche.

The Balvenie 50yo cask 4570 and cask 4567 2

Neu: Glenlivet Nàdurra First Fill

Eine neue Variante von Glenlivet Nàdurra kommt im September weltweit auf die Märkte: Der Glenlivet Nàdurra First Fill ist mit 60.7% abgefüllt, kommt ohne Altersangabe und stammt aus frischen amerikanischen Eichenfässern (anderswo als Virgin Oak bekannt). Der Preis soll bei ca. 60-70 Euro pro Flasche liegen. Eine auf 48% verdünnte Version wird im Travel Retail erscheinen, berichtet Just Drinks.

Auch zum bereits im Travel Retail erhältlichen Glenlivet Nàdurra Oloroso wird in den nächsten Wochen eine Fasstärke im Handel aufgelegt. Sie wird eine Kleinigkeit günstiger werden als die First Fill-Expression.

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Referendum in Schottland – Whisky bleibt Whisky

Bis zum Referendum über eine Unabhängigkeit Schottlands vom Vereinigten Königreich sind es noch 9 Tage. Und wir nehmen an, dass dieses Thema in den deutschsprachigen in den nächsten Tagen noch öfter aufgegriffen wird.

Gestern war das Studio9 des Deutschlandradio Kultur zu Besuch in der Destillerie GlenDronach. In dem Beitrag, den es auf ihrer Website sowohl zu lesen als auch zu hören gibt, kommen beide Seiten kurz zu Wort. Wobei vielleicht viele Stimmberechtigte noch unentschlossen sind und ihre Haltung in den Satz „Im Herzen ist er für die Unabhängigkeit – aber im Kopf ist er nicht so sicher, ob dies eine gute Idee ist.“ zusammengefasst ist.

scot

PR: Càrn Mòr Black Gold Edition – Schottisches Gold im Sherry Fass

Von Càrn Mòr haben wir eine Mitteilung zu ihrer exklusiven Black Gold Edition erhalten, die wir natürlich gerne mit unseren Lesern teilen. Mit der Black Gold Edition bringt Càrn Mòr eine Premium-Serie von wunderbar dunklen Whiskys auf den Markt. Sie sind in Deutschland und Österreich erhältlich, in Österreich durch den Generalimporteur Gillespie & Partners. Wir werden für Sie in den nächsten Tagen auch Verkostungsnotizen gestalten und weisen Sie darauf hin, dass Sie die Whiskys bei der Messe in Graz im Rahmen einer Master Class auch selbst verkosten können. Mehr dazu in der Presseaussendung:

Bis Ende der 1980iger Jahre war es im Gegensatz zu heute noch immer möglich, Sherry in Fässern aus Jerez nach Großbritannien zu importieren.

El Vino Fleet Street KopieBower & Co. (wie El Vino bis 1923 bezeichnet wurde), war einer der führenden Weinhändler in der Londoner City und Eigentümer der bekannten gleichnamigen Weinbar in der Fleet Street 47. Bower & Co. betrieb diesen Import seit 1879 und bevorzugte Hogshead Fässer, da diese im Gegensatz zu dem üblichen Sherry Puncheon und Sherry Butt schmal genug waren, um  durch die Tür des kleinen Lagers zu passen. Diese über Jahrzehnte verwendeten Fässer wurden jedoch nicht entsorgt, sondern nach Schottland verbracht, um darin ausgesuchten Whisky reifen zu lassen, der für den eigenen Blended Whisky von El Vino verwendet wurde.

Die außergewöhnlichen Bestandteile dieses Blended Whisky von Bower & Co. (El Vino) waren North British, Glenrothes, Highland Park, Bunnahabhain und Macallan.

Morrison & Mackay Limited (ehemals Scottish Liqueur Centre) erwarben vor einiger Zeit je ein Fass dieser Single Malts für ihre Black Gold Edition und ergänzten die Serie durch ein Fass der Destillerie Speyside:

  •             North British 1989 – 126 Flaschen @ 56,3 % Abv
  •             Speyside 1997 – 101 Flaschen @ 46,9 % Abv
  •             Bunnahabhain 1995 – 119 Flaschen @ 45,0 % Abv
  •             Glenrothes 1989 – 254 Flaschen @ 54,8 % Abv
  •             Highland Park 1989 – 254 Flaschen @ 49,4 % Abv
  •             Macallan 1985 – 192 Flaschen @ 47,7 % Abv

 

M&M_Bottle Glenrothes-6

Der Generalimporteur, Gillespie & Partners,  bringt diese ausgesuchten Whiskys jetzt im September 2014 erstmals nach Österreich. Daneben werden sie in Deutschland, dem Vereinigten Königreich, der Schweiz, Frankreich, Hong Kong, Taiwan und Japan erhältlich sein.

Glenrothes 1989 Black Gold cask

Diese sehr limitierten Whiskys (für Österreich gibt es nur wenige Flaschen pro Abfüllung) werden anlässlich der Whisky Messe in Graz im Rahmen einer Master Class verkostet. 

Teilnehmeranzahl: max. 30 Personen

Anmeldung:  info@drbottle.at bis 30. September 2014 – um rasche Anmeldung wird wegen der erwarteten starken Nachfrage gebeten.

Kosten: € 69,-/Person (inkludiert den Eintritt von € 19,- zur Messe)

Serge verkostet: Karuizawa

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Heute präsentiert uns Serge Valentin auf Whisyfun wieder Verkostungsnotizen zu Whiskys, welche nie ihren Weg in das Glas von uns Normalsterblichen finden werden. Diese beiden Karuizawas wurden in diesem Jahr für La Maison du Whisky abgefüllt und sind auf ihrer Website auch noch käuflich zu erwerben. Allein der Preis verhindert eine rasche Kaufentscheidung, für beide zusammen müssen knapp 1.000 € auf den Tisch geblättert werden. Doch wer dies kann und auch macht, bekommt nach Serges Meinung hervorragende Whiskys dieser japanische Lost Distillery:

  • Karuizawa 1984/2014 (58.5%, OB for La Maison du Whisky, bourbon, cask #8173, 363 bottles) 92 Punkte
  • Karuizawa 1981/2014 (54.5%, OB for La Maison du Whisky, sherry, cask #152, 566 bottles) 92 Punkte

James Nelstrop, Gründer der St. George’s Distillery, ist tot

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RIP

Wie auf der Website der Eastern Daily Press zu lesen, ist der Gründer der St. George’s Distillery, James Nelstrop, am letzten Samstag im Alter von 69 Jahren verstorben.

2006 konnte er seinen 45 Jahre währenden Traum, in Norfolk Whisky herzustellen, endlich realisieren. Seinen 65. Geburtstag konnte er noch mit dem Verkauf der ersten Flasche getorften englischen Whisky feiern. Er erlag nach kurzem Kampf einem Krebsleiden.

Unser Beileid der Familie des Verstorbenen. Ruhe in Frieden.

Wir verkosten: Glen Scotia 1992, 48,7%, Pearls of Scotland

Die Geister, die ich rief…

Flaschengeister mögen durchaus ein dem Whiskytrinker bekanntes Phänomen sein, aber dass gleich die ganze Destillerie von halbtransparenten, grünlich schimmernden Pseudo-Vergangenheitsbewältigern beseelt sein soll, hat Pepp! Bei einem Business Deal schwerst betrogen und hinters Licht geführt, stürzte sich Duncan MacCallum in den 1930er Jahren in die Fluten des Campbeltown Loch. Er war einer der früheren Besitzer Glen Scotias, jener Brennerei, die bis heute von ihm auf- oder heimgesucht wird. Nun, so will es zumindest die Legende, und wer wären wir, solch Dinge in Frage zu stellen? Aber zurück zum Thema, die Geschichte Glen Scotias ist ja auch so bewegt genug, glücklicherweise fließt der „new make“ heute wieder, und es gibt – wie auch im hier vorliegenden Fall – neben ein paar Official Bottlings, schöne unabhängige Abfüllungen zu entdecken. Der deutsche Importeur, die HEB Heinz Eggert aus Bremen, hat uns freundlicherweise ein Sample zur Verfügung gestellt.

You can’t beat experience…

Mehr als 30 Jahre Erfahrung im Whiskybusiness sind ein wertvolles Asset, Jim Gordon hat wohl so ziemlich alles gesehen, was man in der Branche sehen, lernen, kosten und verkaufen kann. Es liegt in gewisser Weise nahe, dass sich irgendwann der Wunsch regt, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. So geschehen mit der Gordon & Company (Distillers) Ltd., die er mit seinem Sohn betreibt, und die als erste Serie mit Pearls of Scotland zu beeindrucken weiß. Von Hand abgefüllt, kommen die Whiskys in natürlichster Form und Fassstärke in die Flasche. Man möchte eine Bandbreite an Stilen, Destilleriecharakteristika und Geschmäckern vermitteln.

poscgsc1992

Pearls of Scotland, Glen Scotia, 48,7% vol.
distilled 1992, bottled 2014,
Cask #35

Nase: kräftig duftig, blumige Noten zu Beginn, etwas Kamille, Sauerampfer, Lorbeer, dann grüner Apfel, etwas Salbei und Senfsaat, es braucht ein Weilchen bis sich auch Rauch und dunkler Schiefer behaupten können, dezent holzig, aber für sein Alter erstaunlich primärfruchtig, frisch, lebendig, helle Zitruszeste, Blütenhonig mit Salz bestreut, salted caramel, immer von einem leichten „savoury“, maritimen Touch unterlegt, eine spannende Nase, die einiges zu bieten hat nach etwa fünfzehn Minuten dann kommen die Reifenoten deutlicher, etwas staubig, antiquierter Möbelduft, Samt, Zigarrenkistchen

Gaumen: salzig, straff, sehr kompakter Druck am Gaumen, wiederum die Frische von Limette, etwas Toffee und diesmal roter Apfel, wilde Noten von Seegras, einem Hauch Meereswasser und dann Vanille, phenolische Untermauerung, saftiger Zug, das Holz wunderbar integriert, vollmundig, wärmend, dann Noten von Propolis, Bienenwabe, Muskatnuss und rosa Beeren ein schöner Aromenbogen, ein Texturspiel, das sich über den Gaumen zieht

Finish: lange anhaltend, spicy und den Körper belebend, immer mit diesem Hauch salzig-sauer-zitruslastig, noch einmal schlägt die Apfelnote durch, mit etwas Zimtzucker, noch einmal sagt die Meeresbrise „hallo“ und noch einmal erinnere ich mich an die füllige Vanillenote, den dezenten Torfrauch und die Dichte und Üppigkeit dieses Whiskys

Alles in allem: ein sehr harmonischer, reifer aber nicht holziger Whisky, rundum gelungen und ein komplexes Erlebnis. Der Malt wirkt etwas Old School, im besten Sinne, aber immer mit lebendig frischer Note, gutem Zug am Gaumen und einer faszinierenden Entwicklung. Zeit und Muße, wie so oft, sind diesem Glen Scotia respektvollst entgegen zu bringen.

Mit den besten Spirits
Reinhard Pohorec

Whisky im Bild: Neues aus der Kingsbarns-Distillery

Die Wemyss-Familie kann sich freuen – ihre Kingsbarns Distillery nähert sich mehr und mehr der Vollendung. Hier ein paar Bilder von den aktuell neuen Installationen:

Der Boiler wird geliefert
Der Boiler wird geliefert
Auch die Kühlanlage wird fertig installiert
Auch die Kühlanlage wird fertig installiert
Der Lagertank für den New Make, der im Warehouse aufgestellt wird. Von ihm werden die Fässer befüllt.
Der Lagertank für den New Make, der im Warehouse aufgestellt wird. Von ihm werden die Fässer befüllt.

William Grant & Sons kaufen Drambuie

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Unsere Gerüchtespatzen haben es ja schon seit einigen Wochen von den Dächern gepfiffen (siehe diesen Artikel hier), nun ist es auch offiziell: William Grant & Sons, Besitzer von Glenfiddich, kaufen den Whiskylikör-Hersteller Drambuie von den MacKinnons, wie Yahoo News jetzt berichtet. Ein Kaufpreis wurde nicht angegeben, der damals kolportierte Verkaufspreis von 100 Millionen Pfund dürfte aber nicht sehr weit verfehlt worden sein.

drambuie

PR: SLYRS – Der neue „Dreijährige“ ist da!

Von der bayrischen Destillerie SLYRS erreichte uns eine Presseaussendung zu ihrem neuen Vintage-Whisky, der soeben erschienen ist. Wir geben sie hier wie üblich auszugsweise wieder:

Von zahlreichen Whisky-Fans wurde er bereits mit Spannung erwartet, seit 1. September ist er nun erhältlich: der neue Jahrgang des 3-jährigen SLYRS Single Malt Whisky. Da SLYRS den Erscheinungstermin seines „Klassikers“ seit diesem Jahr vom Mai in den September verlegt hat, mussten sich SLYRS-Liebhaber etwas länger gedulden, um in den Genuss der limitierten Abfüllung zu kommen. Der SLYRS ist bei Genießern begehrt, auch der letzte Jahrgang 2010 ist bereits seit einigen Monaten ausverkauft.

„Unser Ziel ist es, jedes Jahr aufs Neue ein absolutes Top-Produkt zu präsentieren, daher ist man sowohl mit sich selbst als auch mit dem Whisky stets sehr kritisch“, sagt Hans Kemenater, Destillateurmeister bei SLYRS. „Der 2011-er SLYRS hat uns Destillateure aber von Anfang an ausnahmslos überzeugt, was sonst eher selten vorkommt.“

Der SLYRS Bavarian Single Malt Whisky (43% Vol.) ist in der 700ml, 350ml und 5cl-Flasche im Fachhandel sowie in der SLYRS Destillerie in Neuhaus bei Schliersee erhältlich.

Weitere Informationen unter: www.slyrs.de

slyrs 2011 700ml