Kupfer für flüssiges Gold – Whiskyexperts zu Besuch bei Abercrombie

Wenn man im schottischen Stirling die Hauptstraße in Richtung Alloa verlässt, dann kommt man nach einiger Zeit an ein unscheinbares, aber doch ansehnlich großes Industriegebäude inmitten eines Wohngebiets. Auch das Firmenschild gibt nicht wirklich Auskunft darüber, was sich in den Hallen verbirgt: Abercrombie, Diageo’s Kupferschmiede für alle Stills, die in ihren Destillerien verwendet werden.

Die Einfahrt zu Abercrombie Works in Alloa
Die Einfahrt zu Abercrombie Works in Alloa

Whiskyexperts konnte sich in dieser Woche Abercrombie Works auf Einladung von Diageo ansehen und bekam dabei aus erster Hand während einer Führung Informationen von Charles King, den Operations Manager bei Abercrombie. Charles, ein freundlicher und von seiner Arbeit sichtlich beseelter Mann, gab uns zunächst eine Einführung in die Geschichte von Abercrombie Coppersmiths & Engineers, die gemeinsam mit Forsythe für nahezu sämtliche Brennblasen in den Destillerien Schottlands verantwortlich sind. Diese Geschichte reicht bis ins Jahr 1790 zurück, aber die eigentliche Firmengründung durch R G Abercrombie fand im Jahr 1878 statt.

R G Abercrombie, ein Unternehmer wie aus dem Bilderbuch
R G Abercrombie, ein Unternehmer wie aus dem Bilderbuch

Ein zweiter wichtiger Aspekt in Charles‘ Einführung war die Sicherheit. Die Arbeit eines Kupferschmiedes zählt zu den gefährlichsten Arbeiten, die es in der Industrie gibt. Das nicht nur wegen des Umgangs mit schweren Metallteilen und scharfen Kanten, sondern auch zum Beispiel wegen einer durch die Vibrationen des Metalls beim Bearbeiten entstehenden Krankheit, die in letzter Konsequenz die Finger irreparabel schädigen kann.

Unter diesen Umständen ist die auf Besucher schon fast manisch wirkende Fixierung auf Sicherheit mehr als verständlich. Sie galt natürlich auch für uns – wir erhielten von Charles King jeweils ein Paar Ohrstöpsel – und auch, wenn wir die Hallen in der Mittagspause besuchten – die wenigen Schläge auf Kupfer, die wir hörten, waren laut genug.

Charles King, Operations Manager und damit Chef bei Abercrombie
Charles King, Operations Manager und damit Chef bei Abercrombie

Diageo Abercrombie steht in einem ständigen Konflikt zwischen Tradition und Moderne, das wurde uns aus fast jedem Satz, den wir von Charles hörten, bewusst. Einerseits steht da die Tradition, die gerade im Brennblasenbau eine gewaltige Rolle spielt (man möchte und muss bei den Ersatzteilen und Neubauten so nahe wie möglich ans Original herankommen, um den Charakter des Whiskys nicht zu verändern), andererseits will und muss ein Konzern wie Diageo auch die möglichen Dinge automatisieren und rationalisieren.

Interessanterweise sind es vor allem die finanziellen Interessen des Konzerns, die einer weitergehenden Automatisierung der Arbeit im Wege stehen: Es rechnet sich einfach nicht, für individuelle Stücke Automatisationsprozesse, Formen und Maschinen zu entwickeln. So wird auch heute noch, in den Zeiten von Computer Aided Manufacturing, vieles mit der Hand gemacht.

Die Maschinenhalle - aber der Automatisation sind enge Grenzen gesetzt
Die Maschinenhalle – aber der Automatisation sind enge Grenzen gesetzt

Das erste Werkstück aus einer Destillerie, dem wir mit Charles begegneten, war imposant: Momentan werden gerade einige Komponenten aus der Grain-Destillerie Cameronbridge gewartet und überholt. Mit einem Durchsatz von monatlich Millionen von Litern sind die riesigen Coffey Stills industrielle Objekte. Hier ist so eine Coffey Still im Modell zu sehen:

Eine Coffey Stil, wie sie in Cameronbridge verwendet wird, im Modell
Eine Coffey Still, wie sie in Cameronbridge verwendet wird, im Modell

Und so sehen die Teile in natura aus:

Teile der Still aus Cameronbridge
Teile der Still aus Cameronbridge
Der Rectifier aus Cameronbridge in der Wartung
Der Rectifier aus Cameronbridge in der Wartung

Ganz in der Nähe sahen wir ein neu gefertigtes Teil, das Innere eines Worm Tubs, eine Schnecke, in der das Destillat herunter gekühlt wird.

Eine Kühlschnecke
Eine Kühlschnecke

Unsere Besichtigung führte uns weiter in den Bereich, in dem man Teile für Pot- und Wash Stills für die Destillerien von Diageo bearbeitete. Darunter gab es Neubauten, aber auch Ersatzteile für bestehende Anlagen. Während der untere Teil einer Still nahezu unverwüstlich ist, muss der obere Teil, in dem der Dampf des Destillats mit dem Kupfer in Verbindung kommt, regelmäßig erneuert werden. Und hier steht so einiges an großen Kupferteilen herum, wie man auf nachfolgendem Bild sehen kann:

Die Halle der Stills
Die Halle der Stills

Für Benrinnes sind gerade zwei größere Teile in Arbeit:

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Diese beiden Blasen gehen in die Destillerie Benrinnes

Hier sehen Sie Teile für Mortlach und Lagavulin so nahe beisammen wie sonst nie wieder:

Links Mortlach, rechts Lagavulin
Links Mortlach, rechts Lagavulin
Die Teile werden beschriftet - Gewicht, Destillerie und welche Still
Die Teile werden beschriftet – Gewicht, Destillerie und welche Still

Apropos Mortlach: Diageo ist dabei, die Kapazität der Destillerie zu verdoppeln – dementsprechend beschäftigt ist Abercrombie mit den Arbeiten für diese Destillerie. Hier sehen sie lauter Neuteile für die Destillerie Mortlach (nur ganz vorne gehört nach Glenkinchie), mit der die existierenden Stills dupliziert werden:

Mortlach, vorne Glenkinchie
Mortlach, vorne Glenkinchie
Ein Detail einer Still für Mortlach
Ein Detail einer Still für Mortlach

Manches, wie gesagt, geht maschinell – zum Beispiel mit diesem riesigen Hammerwerk, das sich am Ende der Halle befindet:

Das Hammerwerk bei Abercrombie Works.
Das Hammerwerk bei Abercrombie Works.

Vieles jedoch muss nach wie vor von Hand gemacht werden, weil es entweder aus Kostengründen keine Maschinen dafür gibt oder das menschliche Gefühl dafür gefragt ist. Bei diesem Teil hier muss zum Beispiel von Hand gehämmert werden, um das Kupfer auf die richtige Dicke zu bringen:

Hier ist handwerkliches Können gefragt
Hier ist handwerkliches Können gefragt

Aber auch noch größere Teile müssen oft von Hand gehämmert werden, eine Arbeit, die sich über einen ganzen Tag und mehr erstrecken kann. Genau bei diesen Arbeiten kann die Vibrationskrankheit, von der wir früher gesprochen haben, auftreten:

Der verwendete Hammer ist weich und aus Holz
Der verwendete Hammer ist weich und aus Holz

Insgesamt haben wir einen faszinierenden Einblick in die Arbeit der Kupferschmiede erhalten. Selten hat man die Gelegenheit, so viele verschiedene Brennblasenteile für so viele verschiedene Destillerien auf einem Platz zu sehen, und wir haben anschaulich vor Augen geführt bekommen, dass auch Stills, die wie für die Ewigkeit gemacht aussehen, einer regelmäßigen Wartung bedürfen. Wir hoffen, dass wir Ihnen diese neuen Einblicke durch unseren Bildbericht haben zugänglich machen können – und dass Sie damit Freude hatten.

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PR: Spirituosen-Wolf Hamburg ist nördlichste Ardbeg Embassy Deutschlands

Von Ardbeg erreichte uns soeben diese Pressemitteilung über eine neue Ardbeg Embassy in Hamburg, die wir hiermit gerne mit Ihnen teilen:

ardbeglogo

DIE NÖRDLICHSTE ARDBEG EMBASSY IN DEUTSCHLAND IST SPIRITUOSEN-WOLF HAMBURG

Das im Hamburger Schanzenviertel angesiedelte Getränke-Paradies Wolf wird zum 1. April 2015 die sechste Ardbeg Embassy in Deutschland. Das 1970 gegründete Unternehmen zählt zu den profiliertesten Händlern feiner Spirituosen und Getränke in der Hansestadt. Mit zwei Ardbeg „Botschaften“ in München, erstklassigen Whiskyfachgeschäften in Berlin, Bonn und Frankfurt am Main, ist Spirituosen-Wolf ab sofort die sechste und nördlichste Ardbeg Embassy in Deutschland.

Die erste Anlaufstelle, wenn es um den ultimativen Islay Single Malt Whisky Ardbeg geht, sind die Ardbeg Embassies. Beim weltweiten Netzwerk aus Fachgeschäften und Bars finden sich Neuigkeiten und meist die neuesten limitierten Editionen der 1815 offiziell gegründeten Brennerei. Mickey Heads, Destillerie Manager von Ardbeg und Vorsitzender des Ardbeg Committees sagt: „Welcome aboard, mit Spirituosen-Wolf gewinnen wir ein neues Mitglied in unserer Embassy Flotte. Wir freuen uns sehr, eine weitere Ardbeg Fahne in Deutschland hissen zu können.“

Für Silke Wolf von Spirituosen-Wolf ist der Titel Auszeichnung und Bestätigung der intensiven Beratung ihrer Kunden in den letzten Jahren: „Die Resonanzen auf unsere Tastings und Veranstaltungen zu Single Malt Whisky und speziell zu Ardbeg zeigen, dass wir auf dem richtigen Kurs sind. Als Ardbeg Embassy werden wir unser Angebot und Beratung dahingehend noch gezielter ausbauen.“

Getränke-Paradies Wolf, Schanzenstraße 7, Hamburg
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 6:30 bis 18:30 Uhr, Samstag von 9:00 bis 15:00 Uhr
http://spirituosen-wolf.de

Zehn unterschätzte Whiskys aus aller Welt

Der Sydney Morning Herald wirft heute einen Blick auf zehn Whiskys aus aller Welt, die nach Meinung des Autors zu wenig Beachtung finden, obwohl sie von guter Qualität sind. Darunter befindet sich zum Beispiel de Connemara 12yo Peated Single Malt, ein getorfter Ire von schöner Qualität, oder der Compass Box Great King Street, ein angenehmer, qualitativer Blend.

Man muss nicht mit allen Empfehlungen einverstanden sein, aber man kann sich durchaus jede Menge Anregungen aus dem Artikel holen…

cbgks

Serge verkostet: Macallan im Gedenken an Michael Jackson

Michael Jackson, der Autor, in dessen Andenken wir heute den World Whisk(e)y Day begehen, war ein Liebhaber der Whiskys aus der Destillerie Macallan. Serge Valentin verkostet daher jährlich in seinem Andenken am 27. März Abfüllungen aus dieser Speyside-Destillerie, und der heutige Tag macht natürlich keine Ausnahme.

Hier also die verkosteten Bottlings und ihre Wertungen – es befinden sich selbstredend auch einige Schätze darunter:

  • Macallan 12 yo ‚Fine Oak‘ (40%, OB, +/-2014): 78 Punkte
  • Macallan 1994/2014 (43%, Gordon & MacPhail, Speymalt): 83 Punkte
  • Macallan 14 yo 1980/1994 (43%, Master of Malt, 360 bottles): 89 Punkte
  • Macallan 8 yo 1969/1978 (86.8 US proof, Avery’s for Marshall Taylor for Corti Brothers, San Francisco): 90 Punkte
  • Macallan 1951 (80°proof, OB, Campbell, Hope & King, Italy, +/-1966): 93 Punkte
The Macallan. Bildrechte bei Lars Pechmann.
The Macallan. Bildrechte bei Lars Pechmann.

Feiern Sie heute mit uns den International Whisk(e)y Day!

Der 27. März ist der Geburtstag von Whisky-Legende und Autor Michael Jackson, der an Parkinson litt und leider viel zu früh verstarb. Ihm zu Ehren, und um die Welt im Kampf gegen diese Krankheit zu unterstützen, riefen bekannte Persönlichkeiten aus der Whiskyszene den International Whisk(e)y Day ins Leben, der 2009 zum ersten Mal gefeiert wurde. Dieser nicht kommerziell orientierte Whisky-Feiertag wird von Fans weltweit jährlich begangen, und auch wir feiern ihn Jahr für Jahr mit.

Wenn Sie mitfeiern und vor allem mithelfen wollen, dann können Sie das mit den Informationen auf der offiziellen Website – und Sie können mit uns auch ein Zeichen setzen: Kopieren Sie einfach das untenstehende Bild für heute als Ihr Facebook-Profilbild oder als Avatar für ihr soziales Netzwerk – und sie zeigen sich damit als Whiskyfreund mit einem Anliegen.

In diesem Sinne: Slaintè! Heben Sie heute ihr Glas auf Michael Jackson, den International Whisk(e)y Day und den Kampf gegen Parkinson.

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Glendalough als bester irischer Single Malt Whiskey in San Francisco ausgezeichnet

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In der Regel halten wir uns bei Berichten von Preisverleihungen etwas zurück – jede Spirituose findet mit etwas Anstrengung irgendwo einen Preis, den sie gewinnen kann (wenn wir ausnahmsweise einmal ein wenig sarkastisch sein dürfen) – aber die San Francisco World Spirits Competition zählt schon zu den wichtigeren Shows in diesem Genre, darum berichten wir, wenn auch sehr selektiv, darüber. Interessant sind dort vor allem die Double Gold Gewinner, und die Sieger der wichtigen Kategorien. Und von einem solchen ist hier und heute die Rede.

Die gesamten Ergebnisse können zwar erst ab 3. April hier abgerufen werden, aber von der irischen Glendalough-Distillery haben wir bereits erfahren, dass ihr Dreizehnjähriger mit Doppelgold und als bester Single Malt Irish Whiskey ausgezeichnet wurde, der Double Barrel mit Doppelgold – ein durchaus beachtliches Ergebnis.

glendalough

Whisky im Bild: The Glenlivet 50yo

15.000 Pfund, also knapp 22.000 Euro muss man in die Hand nehmen, um am Flughafen von Edinburg diesen 50jährigen Glenlivet der Winchester Collection (wir berichteten hier) aus dem Jahr 1964 erwerben zu können.

Interessant daran: Laut der freundlichen Angestellten ist das ein Sonderangebot, denn wer ihn bislang in einem der exklusiven lokalen Geschäfte, die den 50jährigen führten, erwerben wollte, musste umgerechnet 3000 Euro mehr in die Hand nehmen und damit 17.500 Pfund bezahlen.

Whisky, der billiger wird? Wir können es nicht so ganz glauben…

Ein Whiskyschnäppchen, gefunden gestern am Flughafen von Edinburgh
Ein Whiskyschnäppchen, gefunden gestern am Flughafen von Edinburgh

Serge verkostet: Linkwood

Sieben Abfüllungen aus der Speyside-Destillerie Linkwood hat Serge Valentin heute verkostet – wie üblich ein breites Spektrum an Jahrgängen und Altersstufen.

Linkwood zählt ja zu jenen Whiskys, die vielen unterschiedlichen Gaumen zu gefallen wissen, und deswegen wird der Whisky von dort auch in Blends wie White Horse oder Johnnie Walker verwendet. Abgesehen von einer Flora&Fauna-Abfüllung und einigen ganz wenigen offiziellen Bottlings in den letzten zehn Jahren findet man ihn aber nur bei Unabhängigen.

Hier die verkosteten Abfüllungen und ihre Wertungen:

  • Linkwood 1995/2014 ‚Honeysuckle Bower‘ (46%, Wemyss Malts, hogshead, 332 bottles): 83 Punkte
  • Linkwood 24 yo 1990/2014 (51.7%, The Whisky Barrel, Burn’s Malt, hogshead, cask #3540): 86 Punkte
  • Linkwood 17 yo 1987 (57.3%, Scotch Malt Whisky Society, #39.51, ‚Orchids, vanilla and cream‘, 316 bottles, +/-2004): 76 Punkte
  • Linkwood 10 yo 1984/1995 (59.2%, Wilson & Morgan, Barrel Selection, 327 bottles): 87 Punkte
  • Linkwood 15 yo (70° proof, Gordon & MacPhail, licensed bottling, rotation 1969): 90 Punkte
  • Linkwood 1992/2005 (43%, Jean Boyer, Best Casks of Scotland, refill sherry): 85 Punkte
  • Linkwood 11 yo 1984 (60.5%, James MacArthur, 500 years of Scotch Whisky, +/-1995): 65 Punkte
Linkwood Destillerie. Bild von Christopher Gillan, CC-Lizenz
Linkwood Destillerie. Bild von Christopher Gillan, CC-Lizenz

Marianne Barnes wird Master Distiller bei Old Taylor Reserve

Auch in der amerikanischen Bourbon-Industrie sind Frauen auf dem Vormarsch: Marianne Barnes, bislang Master Taster bei Woodford Reserve, wird nun Master Distiller bei Old Taylor Reserve. Die 28jährige wird laut The Spirits Business gemeinsam mit Will Arvin und Wesley Murry die Old Taylor-Destillerie wiedereröffnen. Barnes ist damit der erste weibliche Master Distiller in Kentucky seit der Prohibition.

Der Whisky, den die drei produzieren wird allerdings nicht als Old Taylor Reserve, sondern unter einem neuen, noch nicht beschlossenen Namen veröffentlicht werden.

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Neu: Springbank Single Cask Port Pipe 12yo in Fassstärke (UK)

Einen neuen zwölfjährigen Springbank wird es in kurzer Zeit geben – mit dem Nachteil für Springbank-Fans, dass man ihn aus dem Vereinigten Königreich importieren werden muss, denn nur dort wird er unseren Informationen nach erhältlich sein.

Der Springbank 12yo Port Pipe wurde im April 2003 destilliert und wird im April 2015 mit 58.3% in limitierter Menge abgefüllt. „Limitiert“ trifft es dabei genau: Gerade einmal 696 Flaschen werden von ihm abgefüllt – er hat also das Zeug zum Sammlerstück.

Preis ist uns momentan nicht bekannt, wir reichen ihn natürlich dann gerne nach.

newspringbank

Whisky im Bild: Die ersten Fässer der Glasgow Distillery

Anfang März war es endlich so weit: Zum ersten Mal seit 112 Jahren wurde in einer Brennerei in Glasgow wieder Single Malt in Fässer gefüllt. Im letzten September startete die Glasgow Distillery Company mit ihrer Produktion, ihre erste Spirituose war Makar, der Glasgow Gin (wir berichteten). Jetzt ist es auch absehrbar, wann wir den ersten Whisky aus Glasgow erwarten können, wir müssen nur noch drei Jahre lang Geduld haben. Mindestens.

Mehr über die Glasgow Distillery ist in einem Artikel bei STV zu finden.

 

Glasgow Distillery 1
Bild: The Glasgow Distillery Company Limited

 

Glasgow Distillery 2
Bild: The Glasgow Distillery Company Limited

 

Platinum Whisky Investment Fund im Interview

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Vor etwas über einem Jahr startete der Platinum Whisky Investment Fund. Mit raren und seltenen Abfüllungen sollen hier “hohes Wachstum”, “markante Umsatzsteigerungen” und “enorme Outperformance” erreicht werden (wir berichteten).  Im Interview mit Shery Ahn stellt CEO Rickesh Kishnani bei Bloomberg die bisherige Perfomance des Funds dar. Es konnten verschiedene Investoren für dieses Projekt gewonnen werden, die Wachstumsraten dieses Fonds sind (mindestens) zufriedenstellend. Die zu lösende Aufgabe in der nächsten Zeit: es werden mittlerweile nicht genügend rare und seltene Abfüllungen auf dem Markt angeboten, um den Bedarf der Sammler allgemein und dieses Funds im speziellen decken zu können.

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Ein Horst Lüning Portrait in der FAZ

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Er ist das bekannteste Gesicht in der deutschsprachigen Whisky-Szene. Eines seiner Verkostung-Videos auf Youtube hat jeder und jede sich angeschaut – und sei es nur sein Erstes, die mittlerweile legendäre Lagavulin 16 Jahre Verkostung.

In ihrer Onlineausgabe porträtiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung heute Horst Lüning und seinen Weg zum und mit dem Whisky. Und sehr früh nutzte er und seine Frau die Möglichkeiten der digitalen Welt. Der Online-Handel von Theresia Lüning ist (mindestens) der Größte im deutschsprachigen Raum. Die Steckenpferde ihres Mannes sind die Werbe- und Kommunikationsmöglichkeiten im WorldWideWeb. Mit seinen dortigen Tätigkeiten polarisiert Horst Lüning oft, und man hat den Eindruck, auch gerne.

Bei dieser Gelegenheit senden wir viele Grüße nach Seeshaupt an The Whisky Store.

Serge verkostet: Blended Scotch

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Seine heutige Verkostung führt Serge Valentin in die weite breite Welt der Blends: Von aktuellen Blends mit und ohne Altersangabe bis hin zu sehr alten und frühen Blends ist alles dabei. Und genauso breit gestreut sind auch die Bewertungen. Von mageren 70 Punkten bis in den 90er Bereich reicht die heutige Bandbreite.

Die heutigen Kandidaten und ihre Punkte in der Übersicht:

  • The Famous Grouse (40%, OB, blend, +/-2014) 78 Punkte
  • Mackinlay’s ‚Original‘ (40%, OB, blend, +/-2014) 72 Punkte
  • Chivas Regal 12 yo (40%, OB, blend, +/-2014) 75 Punkte
  • Chivas Regal 12 yo ‚Mizunara Special Edition‘ (40%, OB, blend, +/-2014) 70 Punkte
  • Slaintheva 12 yo (40%, OB, blend, +/-2010) 87 Punkte
  • William Lawson’s 13 yo (40%, OB, blend, bourbon cask finish, +/-2014) 78 Punkte
  • Old Mull (38%, OB, blend, for Mexico, 1950s) 90 Punkte
  • Teacher’s ‚Highland Cream‘ (44%, OB, blend, Ruffino Italy, +/-1960) 91 Punkte
  • Moorland (100°US proof, OB, blend, +/-1940) 75 Punkte
  • Old Elgin 46 yo 1938 (40%, Gordon & MacPhail, Book of Kells, +/-1984) 92 Punkte