Whisky im Bild: Whiskyexperts Tasting „Whisky & Schokolade“ bei Stendels

Vorgestern, am Freitag, fand ja bei Stendels in Dortmund unser ausverkauftes Whiskyexperts-Tasting rund um Whisky und Schokolade statt. Redakteur Simon Rosenkranz präsentierte dort das wunderbare Zusammenspiel von fruchtigen und rauchigen Malts mit hochwertigen Schokoladen in sechs Beispielen. Einhelliger Tenor dort: Es hat viel Freude gemacht.

Hier einige Fotos der Veranstaltung:

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Redakteur Simon Rosenkranz führte durch das Tasting.

 

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Die sechs verkosteten Abfüllungen…

 

 

 

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…und die Schokoladen dazu.

 

Bruichladdich will Malzboden errichten

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Laut einem Bericht von Mark Gillespie’s whiskycast.com plant Bruichladdich die Errichtung eines eigenen Malzbodens – so sagt zumindest Jim McEwan in der aktuellen Folge des podcasts. Ebenfalls dort zu hören gibt es seine Aussagen über die Zukunft einer Destillerie in Port Charlotte und Infos über die aktuellen Abfüllungen wie den Octomore 6.3 und den Port Charlotte Islay Barley Single Malt.

Malzboden von Highland Park. Bild von Lakeworther (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0 oder GFDL], via Wikimedia Commons
Malzboden von Highland Park. Bild von Lakeworther (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0 oder GFDL], via Wikimedia Commons

Whisky des Monats März: Die Abfüllungen von Benromach

In unserer regelmäßigen Rubrik “Whisky des Monats” stellen wir Ihnen, sehr subjektiv gesehen natürlich, Whiskys vor, die wir besonders mögen, denen wir eine breitere Öffentlichkeit wünschen. Das kann sein, weil wir sie unterbewertet finden oder weil das Verhältnis zwischen Preis und Leistung so besonders ist. Der Whisky muss auch verbreitet, also mindestens im Fachhandel, erhältlich sein und sollte sich noch aktuell im Angebot befinden.

Manchmal gibt es Destillerien, die lange Zeit unter dem Radar dahindümpeln – dann aber, durch das Zusammentreffen mehrerer vorteilhafter Umstände, ins Zentrum des Interesses der Whiskyfreunde rücken. Eine dieser Destillerien ist Benromach. Seit der unabhängige Abfüller Gordon & MacPhail im Jahr 1993 die Destillerie von United Distillers kaufte, findet dort ein Wandlungsprozess statt, der auch illustriert, wie langfristig man im Whiskybusiness denken muss, wenn man erfolgreich sein will.

Benromach Distillery ist im Besitz der unabhängigen Abfüller Gordon & MacPhail aus Elgin. Foto Copyright Ernie - Ernst J. Scheiner 2014. Alle Rechte vorbehalten.
Benromach Distillery ist im Besitz der unabhängigen Abfüller Gordon & MacPhail aus Elgin. Foto Copyright Ernie – Ernst J. Scheiner 2014. Alle Rechte vorbehalten.

Über die Jahre hat Benromach unter dem neuen Besitzer seinen eigenen Stil und seine eigene Linie gefunden. Man hat sich langsam herangetastet, hat auch Rückschläge eingesteckt und von ihnen gelernt. Jetzt, mehr als 20 Jahre nach der Übernahme und über 15 Jahre nach dem erneuten Produktionsbeginn, steht Benromach mit einer interessanten und eigenständigen Produktlinie da und findet weltweit Anerkennung.

Mit dem Redesign der Verpackungen, so banal das auch klingen mag, hat man den Durchbruch geschafft: Attraktive Whiskys attraktiv präsentiert, grundehrlich in den Angaben, offen in der Kommunikation mit den Fans und bestrebt, sich den Moden so weit wie möglich zu widersetzen – so erlebt man Benromach heute. Ein Zeichen dafür, wie man seinen eigenen Weg gehen will, ist das Erscheinen des Benromach 5yo – eines jungen Whiskys, der entgegen aller Trends seine Jugend nicht durch Fantasienamen und Marketinggetöse verbergen will, sondern sie stolz am Etikett trägt. Sie muss übrigens auch gar nicht verborgen werden, denn die Jugend ist hier kein Makel.

Besonders überzeugt hat uns im Februar der Benromach 100 Proof, die Fassstärken-Ausgabe des Zehnjährigen, der deutlich zeigt, was im Destillat bei Benromach steckt. Er ist im besten Sinne „old school“ und hat eine Stilistik, die man nirgendwo sonst in dieser Ausprägung finden kann.

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Aber auch von anderen Abfüllungen gibt es Gutes zu berichten: Der Peat Smoke zum Beispiel ist ein schöner getorfter Speysider, die beiden fruchtigen Hermitage Finish und Chateau Cissac Finish sind abseits des Üblichen anzutreffen. Und der Benromach Organic hat schon vor einiger Zeit den Trend zu biologischem Whisky mitbestimmt.

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Die Philosophie von Benromach erfreut den Gaumen ebenso wie den Intellekt – für uns ein triftiger Grund, die Gesamtrange von Benromach zum Whisky des Monats März zu küren. Sollten Sie Benromach noch nicht für sich entdeckt haben – bitte tun Sie es. Es zahlt sich aus.

 

Wir verkosten: Amrut Peated Batch 19/2013

 

 

 

Amrut Peated Batch 13/2013 
Peated Indian Single Malt Whisky
0.7 Liter, 46%
Verkoster: Klaus Doblmann
Sample: Privatsammlung

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Nase: In der Nase vermischen sich für den Single Malt-Genießer wohlvertraute und neue Aromakomponenten. Es ist ein Aufeinandertreffen von zwei Welten, wird doch schottisches, getorftes Gerstenmalz in Indien gebrannt und gereift. Der Rauch ist eher vom Typ Festland – keine phenolischen Inselkomponenten. Die Intensität liegt in etwa zwischen Springbank und Longrow, also eher auf einem allgemein verträglichen Level. Was gibt es neben dem Rauch zu entdecken? Nun, es ist ein eher schüchterner Whisky, zumindest zu Beginn. Eine malzig-honigartige Süße bildet die Basis. Darüber hinaus finden sich Nelken, Zimtstangen, Schokotorte, süßes Schlagobers, etwas Gummi, Karamell, Fudge und Anflüge von Melasse sowie Staub.

Gaumen: Der Gaumen eröffnet mit kräuterigen, salzig-trockenen Noten. Dabei ist der Alkohol etwas deutlicher wahrnehmbar als in der Nase. Nach ein paar Sekunden schleicht sich eine malzige Süße heran und dreht den Geschmackseindruck in Richtung Kräuterbonbon. Sehr dicht gepackt. Mit etwas Wasser wird der Eindruck süßer und es gesellen sich Orangensaft, Orangenschalen, Zimtrinde, Vanillepudding und Milchschokolade aber auch Tannine, frisch geschnittenes Gras, duftendes Heu, weißer Pfeffer und Chilischoten dazu. Moment mal, wo ist denn hier eigentlich der Rauch? Hmmm… ja, da ist eine leichte Note nach kaltem Torfrauch im Hintergrund, man muss aber fast danach suchen.

Finish: Kalter Rauch mit Kräutern, Gewürzen und einer malzigen Süße im Hintergrund. Mittellang mit leichten Eichennoten zum Schluss.

Alles in Allem: Der indische Whiskymarkt ist riesig, wobei das meiste für unsere Verhältnisse nicht als Malt Whisky klassifiziert werden könnte, da es nicht aus gemälzter Gerste hergestellt wird. Dennoch – es gibt indischen Single Malt Whisky und Amrut ist in unseren Breitengraden wohl der bekannteste Vertreter seiner Art.

Der „Amrut Peated“ ist da aber schon wieder fast eine Ausnahme der Ausnahme, da er aus in Schottland gemälztem und getorftem Malz hergestellt wird. Üblicherweise verwendet Amrut indisches Malz.

Eine Altersangabe verkneifen sich die Inder – nicht ohne Grund, da der Whisky ob des heißen Klimas in Bangalore viel schneller reift als in Schottland und ein Vergleich deshalb schwer möglich wäre.

Genug der Vorrede – nun zum Whisky selbst: Man bekommt hier einen eigenständigen, einzigartigen Whisky, der eine Erweiterung des Geschmackshorizonts darstellt und unterm Strich gut gelungen ist. Fast möchte man meinen, etwas die Gewürze Indiens herauszuriechen und zu schmecken.

Ein Wort noch zur Chargenkonsistenz: Hier scheint es gewisse Unterschiede zu geben, die batches sind wohl nicht allzu groß im abgefüllten Volumen. Die Charge 22/2013 etwa, nur vier Chargen später, ist deutlich rauchiger aber ansonsten nicht minder spannend und charaktervoll.

Exklusiv: Erste Eindrücke von der Finest Spirits München

Zum zehnten Mal findet heuer in München die Finest Spirits statt, und wer die Messe gestern am Eröffnungstag besucht hat, der wird ihre Popularität verstehen: Bestens organisiert, mit einem interessanten Mix an Ausstellern bestückt und trotz ihrer Größe kompakt und nie unübersichtlich – das bietet die besten Voraussetzungen, um einen Besuch auf der Finest Spirits genießen zu können.

Man muss Frank Böer zu seinem Konzept in München grtulieren: De Finest Spirits ist eine Erlebnismesse, die Einsteier wie alte Hasen bestens bedient.
Man muss Frank Böer zu seinem Konzept in München gratulieren: Die Finest Spirits ist eine Erlebnismesse, die Einsteiger, sowie alte Hasen bestens bedient.

Schon zum Einlass um 16 Uhr stauten sich vor der Location in München die Besucher. Das Wetter, anfangs noch sonnig, schlug im Verlauf des Abends dann um und es setzte Schneefall ein, was aber dem Zustrom bis in die späteren Stunden keinen Abbruch tat.

Whiskyfans warten auf die Eröffnung.
Whiskyfans warten auf die Eröffnung.

Drinnen war es am Freitag immer gut besucht, aber die Kapazitäten der Halle wurden niemals überstrapaziert, sodass man sich immer bewegen konnnte. Auch der Lärmpegel war niemals so, dass man sich an den zahlreichen Ständen nicht mehr hätte unterhalten können.

Vaoll, aber nicht überfüllt - am Freitag war ein Besuch der Messe ein angenehmes Erlebnis
Voll, aber nicht überfüllt – am Freitag war ein Besuch der Messe ein angenehmes Erlebnis

Die Finest Spirits ist ja keine reine Whiskymesse, und deshalb waren auch andere Spirituosen im Anbietermix vertreten. In diesem Jahr steht Rum im Fokus, und dementsprechend war ein Teil der Stände auch auf diese Spirituose ausgerichtet. Der klare Schwerpunkt der Messe liegt aber nach wie vor auf Whisky – und wir berichten natürlich vor allem darüber, was sich im Whiskysegment Neues fand.

Rum wird auf der diesjährigen Finest Spirits besonders promotet, und auch für Whiskyfreunde lohnt sich ein geschmacklicher Blick über den Tellerrand - es gibt viel Gutes zu entdecken.
Rum wird auf der diesjährigen Finest Spirits besonders promotet, und auch für Whiskyfreunde lohnt sich ein geschmacklicher Blick über den Tellerrand – es gibt viel Gutes zu entdecken.

Einige vor kurzem angekündigte neue Abfüllungen wurden auf der Finest Spirits der Öffentlichkeit präsentiert und konnten auf der Messe auch verkostet werden. Am Stand von Pernod Ricard gab es die neue Entry-Level-Abfüllung The Glenlivet Founder’s Reserve zu probieren, aber auch ein neues Single Cask Bottling, ein 14jähriger Whisky von The Glenlivet, wurde dem Fachpublikum präsentiert. Ein schöner, sehr intensiver und sehr typischer Whisky aus der Traditionsdestillerie, der im Fachhandel um die 270 Euro kosten wird.

Das Single Cask Bottling von The Glenlivet.
Das Single Cask Bottling von The Glenlivet.

Ebenfalls Premiere auf der Finest Spirits hatte eine neue Deutschland-Abfüllung von Säntis aus der Schweiz, ein angenehm rauchiger Single Malt aus der Schweiz, der uns gut ausbalanciert und geschmacklich beachtenswert erschien. Er wird ab sofort im gut sortierten Fachhandel erhältlich sein.

In alten Bierfässern und ex Sherry Fässern reifte die neue Säntis Edition Germany
In alten Bierfässern und ex Sherry Fässern reifte die neue Säntis Edition Germany

Wer auf einen neuen Ardbeg namens Ceò gewartet hatte, wurde beim Besuch der Finest Spirits enttäuscht. Die Weltpremiere von Ardbeg erwies sich als eine Menge kalte Luft: Ceò bedeutet im Keltischen Nebel und ist in diesem Fall ein Mikrozerstäuber, der es ermöglicht, den Geschmack von Ardbeg (oder jedem anderen Whisky) ohne Alkohol zu erschnuppern. Das Gadget wird sich in der Gastronomie finden lassen, für den Heimgebrauch ist es nicht vorgesehen.

Menschen, die auf Nebel starren: Der Zerstäuber von Ardbeg in Aktion.
Menschen, die auf Nebel starren: Der Zerstäuber von Ardbeg in Aktion.

Am Stand von Diageo gab es nicht nur unseren Redakteur Reinhard Pohorec in Aktion zu bewundern (er mixte den Gästen dort als vorjähriger Finalist der World Class feinste Cocktails), sondern auch den neuen Talisker Skye. Entgegen den Befürchtungen wird dieser neue Einsteiger-Talisker nicht den Zehnjährigen ersetzen – dieser wird im Fachhandel weiter erhältlich sein, der Skye wird ihn nur aus dem Lebensmittelhandel verdrängen.

Whiskyexperts-Redakteur Reinhard Pohorec in Aktion
Whiskyexperts-Redakteur Reinhard Pohorec in Aktion

Verkostet haben wir den Skye natürlich auch, und für ihn gilt das, was für fast alle neuen NAS-Abfüllungen im Einsteigerbereich gilt: sie sind auf Gefälligkeit getrimmt und sollen dem Whisky neue Zielgruppen eröffnen. Sie sind schön komponiert und zugänglich ohne Ecken und Kanten – einen Whiskyliebhaber wollen und können sie nicht begeistern – dafür gibt es andere Whiskys.

 

Der neue Talisker Skye.
Der neue Talisker Skye.

Am Stand von Tomatin konnten wir Regional Sales Manager Scott Adamson als eine der ersten in Deutschland eine Kostprobe vom neuen Tomatin Cù Bòcan Virgin Oak entlocken – und es hat sich ausgezahlt. Unserer Meinung nach der beste der drei Standard Cù Bòcans, mit deutlicherer Rauchnote und schöner Vanillesüße aus dem jungfräulichen Eichenfass. Am Montag soll er bei den Händlern verteilt werden.

Erstmals in Deutschland zu sehen: Der Tomatin Cù Bòcan Virgin Oak und der Cask Strength.
Erstmals in Deutschland zu sehen: Der Tomatin Cù Bòcan Virgin Oak und der Cask Strength.

Scott hat uns auch erzählt, dass Tomatin für heuer noch eine Sonderabfüllung plant, die sich dem Thema „Alter“ widmen wird – in welcher Form und wann, das wird in der Destillerie noch diskutiert.

Unweit vom Stand von Tomatin wurde die Range von Benromach präsentiert, darunter auch alle neuen Produkte wie die Wein-Finishes oder der 100 Proof. Die Qualität, die momentan von Benromach produziert wird, ist erstaunlich, und wir raten Ihnen, am Stand etwas zu probieren. Man wird in nächster Zeit mehr von dieser Destillerie hören – auch von uns. Schade nur, dass wir erfahren mussten, dass der neue 5yo nicht für den deutschen Markt vorgesehen ist. Wer ihn haben will, muss sich zum Beispiel in Holland umsehen.

Wir fanden auch zwischendurch Zeit, ein paar Worte mit Stuart Nickerson zu sprechen, der auf der Messe seine Glenglassaugh-Abfüllung aus dem Jahr 1973 präsentierte. Er ist immer noch dabei, das Kapital für die Whiskyproduktion in seiner neuen Destillerie auf den Shetlands zu organisieren, derweilen brennt man dort Gin. Wann endlich der erste New Make in den Receiver strömen kann, konnte uns Stuart noch nicht sagen.

Uns reicht der Platz nicht, alles Erwähnenswerte hier zu präsentieren, aber zum Abschluss vielleicht noch ein besonderes persönliches Highlight, das man bei Mareike Spitzer am Stand von irish-whiskeys.de verkosten kann, die dort wieder die gesamte Bandbreite des irischen Whiskeys mit Fachverstand und Enthusiasmus präsentiert: Ein Knappogue Castle aus dem Jahr 1951, wohl einer der ältesten irischen Whiskeys, die man heutzutage noch trinken kann. Knapp 20 Flaschen soll es weltweit davon noch geben – und auch wenn ein Glas daraus nicht billig ist: Das Geschmackserlebnis, die Dichte und diese intensiven Noten von Johannisbeere sind ein Erlebnis für sich.

1951 destilliert und ein Zeugnis dafür, wie ausgezeichnet irischer Whiskey sein kann...
1951 destilliert und ein Zeugnis dafür, wie ausgezeichnet irischer Whiskey sein kann…

Alles in allem ist die Finest Spirits in München einen Besuch wert – eine Erlebnismesse für Einsteiger und Fortgeschrittene zugleich.

Video: Der Aufstieg auf Schottlands höchsten Berg, Ben Nevis

Einige unserer Leser werden den Aufstieg auf den Ben Nevis schon selbst gewagt haben – für sie ist das nachfolgende Video eine schöne Reminiszenz. Andere unter uns haben Schottlands höchsten Berg noch nicht selbst bestiegen und die herrlichen Ausblicke von oben nicht genossen – die können das jetzt visuell nachholen. Im Video von Youtube entführt sie Daniel Staniforth auf den Ben Nevis – 15 Minuten voller Schönheit und Natur pur.

Wir verkosten: The Glenlivet Founder’s Reserve

Gestern Abend präsentierte Pernod Ricard Deutschland in München das neue Mitglied der The Glenlivet Familie. Im Lola Montez Haus, begleitet von einem Whisky Dinner, wurde der anwesenden Fachpresse und Mitgliedern der The Glenlivet Guardians die neue Abfüllung The Glenlivet Founder’s Reserve vorgestellt.

Ab April 2015 wird Founder’s Reserve im Handel erhältlich sein und den The Glenlivet 12 yo ablösen (wir berichteten). Auf Einladung von Pernod Ricard Deutschland waren unsere Redakteure Bernhard Rems und Dirk Piesczek auch Teilnehmer dieser Veranstaltung und durften den Founder’s Reserve verkosten:

The Glenlivet Founder's Reserve

The Glenlivet Founder’s Reserve
Single Malt, Speyside
0.7 Liter, 40%
Verkoster: Dirk Piesczek
Sample: Pernod Ricard Deutschland

Nase: Vanille, helle Früchte, Birne, Orange, vielleicht auch Ananas, mit einer leichten Süße. Dazu eine gute Portion Toffee. Alles nebeneinander aufgereiht, klar zu erkennen und benennen.

Gaumen: Auch hier wieder helle Früchte, leicht gesüßt, mit Vanille. Das alles recht rund und wohlschmeckend, aber ohne Komplexität und Tiefe.

Finish: Kurz und knackig, der Toffee erscheint erneut und an seiner Seite wieder Früchte.

Alles in allem: Für Founder’s Reserve wird ein hoher Anteil an amerikanischen First Fill Fässern verwendet. Dies ermöglicht The Glenlivet, ihr Ziel zu erreichen: einen milden und süßen Whisky zu kreieren. The Glenlivet Founder’s Reserve reiht sich ein in den Reigen der neu designten Abfüllungen ohne Altersangabe, die ein junges Publikum an die Welt der Whiskys heran führen sollen. Und dafür bringt er alle notwendigen Attribute mit: Frucht, Süße, Milde, dabei ist er sehr angenehm und gut trinkbar – insgesamt ohne Fehl und Tadel. Dafür gibt es von uns ein „Gut“.

BR Fernsehen, 27. 2. um 19:00: Fränkischer Whisky

Auf der Website des Bayrischen Fernsehens ist für heute, den 27. 2. um 19 Uhr, ein Beitrag über fränkischen Whisky des Brenners Reiner Mößlein angekündigt.  Weitere Sendezeiten können aus dem Artikel entnommen werden.

Interessant macht diesen Whisky zunächst einmal die Tatsache, dass er mit regionalem Getreide in kleinen Mengen gebrannt wird – und dass er mindestens 5 Jahre in kleinen Barrique-Fässern, die vorher mit Premium-Rotweinen gefüllt waren, gelagert wird. Bei Jim Murray konnte der Whisky in der Whisky Bible über 90 Punkte erzielen.

fränkischer whisky

Serge verkostet: Fünf Whiskys aus dem Elsass

Hin und wieder sieht man einen davon im Fachhandel, aber auch wenn „Elsässer Whisky“ mittlerweile eine geschützte Bezeichnung geworden ist und auch in internationalen Wettbewerben an Bedeutung gewinnt, trifft man die Tropfen aus Frankreich in unseren Breiten doch eher selten und dann als „Exoten“ an.

Serge Valentin verkostet in seinem neuesten Tasting Report fünf davon, und auch wenn die Wertungen jetzt nicht berauschend sind (keiner der verkosteten Whiskys kommt an die 80 Punkte), so bringt er ihnen dennoch eine gewisse Zuneigung entgegen:

  • Elsass Whisky (40%, OB, Lehman, France, Alsace, single malt, +/-2014): 79 Punkte
  • Rozelieures (40%, OB, Grallet Dupic, France, Lorraine, single malt, +/-2014): 75 Punkte
  • AWA ‘Cuvée Kuentz-Bas’ (43%, OB, France, Alsace, single malt, +/-2014): 75 Punkte
  • Meyer’s Blend Supérieur (40%, OB, France, Alsace, blend, +/-2014): 74 Punkte
  • Meyer’s Pur Malt (40%, OB, France, Alsace, single malt, +/-2014): 77 Punkte
Impressionen aus dem Elsass. "Chateau Saint-Ulrich 1" by Dsch67 at fr.wikipedia - Own work. Licensed under CC BY-SA 2.5 via Wikimedia Commons.
Impressionen aus dem Elsass. „Chateau Saint-Ulrich 1“ by Dsch67 at fr.wikipediaOwn work. Licensed under CC BY-SA 2.5 via Wikimedia Commons.

Noch 3 Tage: 2x von John Campbell handsignierter Laphroaig 10 zu gewinnen

Jetzt wird es knapp: Nur noch bis Sonntag am Abend läuft unser erstes Gewinnspiel zum 200jährigen Jubiläum von Laphroaig – und dabei kann man sich zwei wirklich schöne Preise holen, die es nicht an jeder Ecke gibt. Falls Sie noch nicht mitgemacht haben – schicken Sie uns Ihre Gewinnantwort und drücken Sie sich selbst die Daumen – wir tun es auch für Sie!

200 Jahre wird Laphroaig heuer alt – und dieses Jubiläum wird von der Destillerie ausgiebig gefeiert. So sind verschiedene Sonderabfüllungen geplant, oder ein Fest bei der Destillerie. Und weil Laphroaig tatsächlich eine Ikone von Islay ist, finden wir das nicht nur gut, sondern feiern als Whiskyexperts auch mit. Mit Ihnen. Und John Campbell.

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John Campbell ist das Gesicht von Laphroaig. Als Distillery Manager kümmert er sich um alle Belange der Destillerie – und er vertritt sie auf zahlreichen Veranstaltungen, nicht nur in diesem Jubiläumsjahr. Wir haben ihn beim Whisky-Dinner in Köln getroffen, und er hat für unsere Leser zwei Hüllen des Laphroaig 10yo handsigniert – 1x die originale 0.7l-Packung und einmal die Mini-Packung mit 5cl. Schöne Stücke also für jede Whiskysammlung – nicht nur für Laphroaig-Fans.

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Und weil wir bei Whiskyexperts gerne anderen eine Freude machen, verlosen wir diese beiden Stücke. Zwei glückliche Gewinner können sich jeweils über eine dieser Flaschen freuen (wer als erstes gezogen wird, darf sich die Flaschengröße aussuchen). Und das Mitmachen ist ganz einfach:

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So können Sie eine dieser handsignierten Packungen mit Inhalt gewinnen:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Wie alt wird die Destillerie Laphroaig 2015?

a) 10 Jahre
b) 200 Jahre

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net

Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 1. März 2015, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinner der Preise.

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Am Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 1. März 2015, 23:59. Die Gewinner werden am 2. März auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts  sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden. 

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Wir wünschen Ihnen viel Glück beim Mitmachen.

Herzlichst,
Ihr Whiskyexperts-Team

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tz: Vorbericht zur Finest Spirits

In der Onlineausgabe der Münchner tz können Sie einen Vorbericht zur Finest Spirits in München lesen, die ja heute ihre Pforten öffnet. Hier ein kurzer Ausschnitt über einen neuen Fokus, der auf der Messe gesetzt werden wird.

Ein neuer Schwerpunkt ist der Rum, der seit einiger Zeit einen regelrechten Boom erfährt. Das Destillat aus Zuckerrohr bzw. Melasse ist eine der traditionsreichsten Spirituosen der Welt – und in Rum steckt viel mehr als die stilechte Basis karibischer Cocktails.

Richie Link wird an der Festivalbar dazu interessante Cocktails mit Rum mixen.

Veranstalter Frank Böer zeigte sich übrigens gestern in einem Gespräch, das wir mit ihm am Rande einer Veranstaltung von Pernod Ricard führten, für die kommenden Tage mehr als zuversichtlich und dass die Jubiläumsveranstaltung (die Finest Spirits in München jährt sich heuer zum zehnten Mal) ein Highlight werden wird.

Auch wir werden unsere Eindrück von dort mitnehmen und mir Ihnen teilen…

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PR: Der neue Talisker Skye (mit Tasting Notes)

Von Talisker erreichte uns eine Pressemitteilung zum Erscheinen des Talisker Skye, der vielerorts schon in den Geschäften erhältlich ist. Wir bringen diese Pressemitteilung für Sie, wie üblich konzentriert auf die essentiellen Passagen:

Talisker Skye –  Ein Whisky so kraftvoll wie die Natur seiner Heimat 

Von der schottischen Insel Skye und der legendären Talisker Destillerie kommt jetzt ein neuer Whisky, der Liebhaber und Entdecker rauchiger Whiskys gleichermaßen begeistern wird – Talisker Skye. Benannt nach seiner Herkunft, verkörpert sein Geschmack die majestätische Landschaft und die rauen Elemente der Isle of Skye.
Der Charakter einer Insel in einer Flasche Die Wahl der richtigen Fässer, perfektes Timing und atlantische Wetterbedingungen, das sind die wichtigsten Zutaten für den neuen Talisker Skye Whisky, die die typischste Note des Talisker hervorbringen: Das Meersalz. Sein rauchiges Aroma erhält er durch die Lagerung in teilweise ausgebrannten Eichenfässern, die neben den frischen Zitrusnoten die angenehme Süße des Talisker betonen. Am Ende seiner Reifung steht ein ausgewogener und fruchtig frischer Whisky, der mit seinen maritimen Noten und einer kraftvollen Würze für Begeisterung sorgen wird.

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Stuart Harrington, Talisker Destillerie Manager kommentiert den neuen Talisker Whisky mit folgenden Worten

„Wir sind sehr stolz, den neuen Skye in unserer Familie der Talisker Whiskys willkommen zu heißen. Dieser Whisky spiegelt den typischen Talisker Charakter, seine Heimat, die Isle of Skye, sowie die Geschichte der Destillerie perfekt wider. Unsere Master Blender haben es mit viel Leidenschaft geschafft, die wilde Schönheit der Insel im Geschmack des Whiskys einzufangen – und jetzt können wir stolz sagen: ‚Die Insel Skye steckt in dieser Flasche.‘“

Talisker Skye ist ein kontrastreicher Single Malt, der ab März 2015 auf dem deutschen und österreichischen Markt erhältlich sein wird. Talisker 10 Jahre wird damit im Off-Trade vom Talisker Skye abgelöst, aber weiterhin im ausgewählten Fachhandel und On-Trade zu finden sein.

Tasting Notes

Farbe: Leuchtendes Goldgelb

Nase: Beginnt mit einer zitrus-süßen Note von frischer Orange, die von einem Hauch frischer Meeresalgen, einer holzigen Note und Meersalz abgelöst wird. Dann mild-rauchig, mit einer Spur von kandiertem Apfel und roten Beeren, die den rauchigen und pfeffrigen Charakter abfangen

Geschmack: Beginnt weich und süß, mit einem leichten Kribbeln auf der Zunge. Anschließend entwickelt sich neben einem Hauch von gesalzenem Karamell, eine leicht rauchige Note nach mit Honig glasierten Spare Ribs vom Grill mit etwas Chilischärfe. Gefolgt von sanften Kräutern, die im milden Geschmack des Meersalzes enden

Abgang: Unverfälscht, lang und warm. Komplettiert durch ein frisches pfeffriges Finale mit Spuren von süßem Rauch

Unverbindliche Preisempfehlung: 37,99 €
Alkoholgehalt: 45,8% Vol.
Flascheninhalt: 0,7 Liter
Verfügbarkeit: Off-Trade, On-Trade, Cash & Carry, Fachhandel (G&A)

Whisky im Bild: Mash Tun von Tamdhu, 1959

Wie aus einer anderen Zeit sieht dieses Bild aus der Speyside-Destillerie Tamdhu, jetzt im Besitz von Ian McLeods Distillers, aus – und tatsächlich ist es auch schon über 55 Jahre alt. Wir blicken auf den Mash Tun der Destillerie im Jahr 1959, und ein wenig erinnert er an eine Apparatur aus einem Steampunk-Roman. Bild: Tamdhu.

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PR: Ökumenische Benefiz-Master-Class auf der Finest Spirits München

Vom Whisky-Vikar DDr. Wolfgang F. Rothe haben wir eine Pressemitteilung zu einer Benefiz-Masterclass auf der Finest Spirits in München erhalten, die wir im Sinn der guten Sache gerne mit Ihnen teilen:

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Die vom 27. Februar bis zum 1. März stattfindende Münchener Spirituosenmesse „finest spirits“ rückt näher und mit ihr die Ökumenische Benefiz-Master-Class mit „Whisky-Vikar“ Dr. Dr. Wolfgang F. Rothe.

Letztes Jahr Premiere – dieses Jahr schon feste Tradition: Die ökumenische Benefiz-Master-Class mit „Whisky-Vikar“ Dr. Dr. Wolfgang F. Rothe findet in diesem Jahr als Whisky-Quiz statt. Dabei werden abwechselnd je eine Frage aus der Welt des Whiskys und eine Frage aus der Welt von Religion und christlichem Glauben gestellt. Wer am Ende die meisten Fragen richtig beantwortet hat, gewinnt den Hauptpreis: eine Flasche Ardbeg Auriverdes!

Dieser Ardbeg Auriverdes könnte bald Ihrer sein!

Die „finest spirits“ findet im MVG-Museum (Ständlerstraße 20, 81549 München) statt. Die Benefiz-Master-Class beginnt dort am Sonntag, dem 1. März, um 13:00 Uhr, in der so genannten „Werkstatt“. Die Teilnahme ist kostenlos, doch wird um eine Spende gebeten, die zu 100 % dem Hospizverein Ramersdorf-Perlach zugute kommen wird. Damit es nicht zu anstrengend wird, werden die Fragerunden durch die Verkostung der folgenden Whiskys aufgelockert, die ebenso wie der Hauptpreis und die weiteren Preise gestiftet wurden:

  • The Balvenie Founder’s Reserve 10yo
  • Old Pulteney Single Cask No 2998 (1995/2012)
  • The Balvenie Islay Cask 17yo (2003)

Nähere Informationen unter http://www.finest-spirits.com/besucher/#highlights