Neu in der Ballantine’s 17 Year Old Signature Distillery Collection : Glentauchers

Mit der vierten und letzten Ausgabe der Ballantine’s 17 Year Old Signature Distillery Collection widmet sich Ballantine’s der Destillerie Glentauchers – von der ein Teil des Whiskys im Ballantine’s Blend stammt. Nach den Editionen von Scapa, Miltonduff und Glenburgie ist dies wiederum ein 17jähriger Blend, der einen bestimmten Bestandteil in den Mittelpunkt stellt. Dabei versuchte man dennoch, den typischen Blend-Style von Ballantines beizubehalten, berichtet The Spirits Business.

Gedacht ist diese Special Edition vor allem für den asiatischen Raum und den Travel Retail. Kostenpunkt dort umgerechnet 60 Euro.

bt-Glentauchers-Edition

Reminder: Monster Malts Tasting beim AWSF am 25. und 26. 4. in Linz

Eine besonders feine Masterclass mit Malt Maniac Pit Krause von slowdrink.de erwartet die Gäste des Austrian Whisky and Spirits Festivals in Linz am Freitag und Samstag: Fünf Whiskys von einem 35jährigen Longmorn bis hin zu Port Ellen und ein Spitzen-Cognac als Anwärmer warten darauf, von Whiskygenießern verkostet zu werden. Hier das gesamte Lineup mit den Beschreibungen von Pit:

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1) Warm-up: Cognac Monnet XO Prestige (idealer Tastebud-Schmeichler von einem der Top-Produzenten, ein teils über 30-jähriger Cognac mit schwebender Leichtigkeit und Komplexität)

2) Longmorn 35 y.o. The Nectar of the Daily Drams 1975 – 2011, 50,8% (ein weiterer Ü-30-Stoff eröffnet den Monster-Reigen mit dextroseartiger Fruchtigkeit von Obst und tropischen Früchten, wie eine Riesling Trockenbeerenauslese)

3) Glengoyne 21 y.o. OB 1988 – 2009, Single Sherry Butt 780, 430 btl., 57,5% (ein göttliches Sherry Cask mit allem, was dazu gehört: viele dunkle Früchte, Honig, Malz, Kaffee, Schokolade und Cocktailkirschen – ohne zu trocken zu werden)

4) Talisker 25 y.o. OB (bottled 2012), 6318 btl., 45,8% (man kann alte Talisker wegen ihrer maritimen Frische, Mineralität und dem dezenten Torf nur lieben, a dream from Skye, der wegen seiner Reduktion zu Unrecht zunächst verkannt wurde – doch das ist ganz großes Maltkino! Er wird Euch überraschen …)

5) Bowmore 1995 – 2012 Scott’s Selection, Sherry Cask, 54,9% (inzwischen haben viele Kenner die herausragende Qualität der Bowmore Whiskys aus den Jahren 1992-1998 erkannt – gerade bei Sherry Cask-Abfüllungen, die nun sehr teuer werden: das werden Legenden mit Ihrem Dampflok-Charakter bei gleichzeitig extrem hoher Komplexität – mit das Beste, was man in dieser Preisklasse kaufen kann – dieser 1995er ist klar ein Siegesanwärter)

6) Port Ellen 18 y.o. Lombard’s ‘Jewels of Islay’ 1092 – 2000, 50% (wir schließen ab mit einem der raren jungen Port Ellen-Abfüllungen; Lasst Euch von der Mystik dieser geschlossenen Brennerei wieder einmal verzaubern und erkennt, was für ein toller Dram das war … leider längst vergriffen oder unbezahlbar)

Karten zu je 49,90 Euro gibt es direkt auf der Messe oder vorreservierbar auf slowdrink.de.

Neu: The Glenlivet Nadurra Oloroso

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The Glenlivet Distillery
Glenlivet. Picture von Y. Kono. Published under GNU License

Eigentlich nur konsequent: The Glenlivet erweitert seine Range. Zum bisherigen The Glenlivet Nadurra, der ausschließlich in First Fill Ex-Bourbon Fässern lagerte, gesellt sich The Glenlivet Nadurra Oloroso, ausschließlich gereift in First Fill Oloroso Sherry Fässern. Ab Mai wird er laut The Spirit Business als 48 % Vol. Abfüllung zu einem Preis von € 55 erhältlich sein. Ab September 2014 soll der The Glenlivet Nadurra Oloroso auch im Einzelhandel erhältlich sein, dann allerdings in Fassstärke.

 

Jim Beam Signature Craft: And the winner is…

Pauken, Trompeten und ein kräftiger Tusch: Unser Gewinnspiel um den Jim Beam Signature Craft, gespendet von Beam Austria, ist entschieden. Die richtige Antwort (der Getreide-Hauptbestandteil von Bourbon ist Mais) hat nahezu jeder Teilnehmer richtig angegeben, ergo konnte unsere Glücksfee in der Verkleidung eines Generators für Zufallszahlen aus dem Vollen schöpfen. Wir freuen uns mit jemandem zwischen Frankfurt am Main und Karlsruhe – genauer gesagt aus dem wunderschönen Ort Bensheim: Herzliche Gratulation Simon Weiß! Der Whisky wird am Anfang der nächsten Woche losgeschickt, sodass er in Bälde bei Ihnen eintrudeln sollte.

Neue Chance, neues Glück: Im Mai gibt es unsere nächste Verlosung – bis dahin servieren wir Ihnen weiter unsere News, Berichte und Verkostungsnotizen.

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Serge verkostet: Verkleidete Speysider

Manche Kontrakte von unabhängigen Abfüllern mit Destillerien enthalten die Klausel, dass der Name der Destillerie nicht auf der Flasche erwähnt werden darf. Um dem Konsumenten dennoch einen Anhaltspunkt zu geben, gibt es einige Tricks: Zum Beispiel benennt man die Abfüllung nach einem Objekt in der Nähe der Destillerie (die Lighthouse-Serie von Malts of Scotland fällt einem da ein). Oder man benutzt einen gut etablierten Tarnnamen (Laggan Mill, zum Beispiel, im Küchenfranzösisch würde sich das Lagganmoulin nennen). Der Name „Blairfindy“, der in den heute von Serge verkosteten Abfüllungen auftaucht, ist jene Farm, von der die Besitzerfamilie der einzigen Privatbrennerei in Marypark, Ballindalloch, die Grants, abstammen. Auch wir halten uns an die Konvention, diese Namen nicht offiziell zu „enttarnen“ (wer weiß, ob wir nicht selbst einmal in die Situation kommen, eine solche Abfüllung zu präsentieren) – aber allzu schwer sollte es nicht sein, die Speysider in der Verkostung von Whiskyfun zu erkennen. Und als typische Speyside-Destillerie verwenden wir zur Illustration des Artikels Glenfarclas. Einfach so 🙂

  • Eagle of Spey 20 yo 1993/2013 (52.9%, Riegger’s Selection, sherry finish, cask #611): 87 Punkte
  • Glenfarclas-Glenlivet 13 yo 1980/1993 (59.1%, Cadenhead, Authentic Collection): 87 Punkte
  • An Iconic Speyside 27 yo 1984/2011 (54.8%, Duncan Taylor, Rare Auld, cask #2033, 229 bottles: 79 Punkte
  • Blairfindy 23 yo 1980/2003 (43%, Blackadder, sherry butt, cask #5983: 75 Punkte
  • Blairfindy 21 yo 1980/2002 (57.6%, Blackadder, Raw Cask, sherry butt, cask #5983, 300 bottles): 85 Punkte

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Neuer Arran angekündigt: Lochranza Reserve

In den nächsten Monaten im Handel: der neue Arran Lochranza Reserve – ohne Altersstatement, nicht kühlfiltriert und nicht gefärbt. Mehr ist über diese neue Abfüllung noch nicht zu erfahren, aber natürlich halten wir Sie auf dem Laufenden, sobald wir neue Fakten herausfinden können…

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Auszeichnungen für Beam-Marken bei internationalen Spirituosenwettbewerben

Diese Pressemitteilung erreichte uns von Beam – sie berichten über Auszeichnungen für Beam-Marken bei internationalen Wettbewerben. Wir bringen die Pressemitteilung in Auszügen:

Beam ist mit seinen Premium-Spirituosen auf Edelmetallkurs. Sowohl Whiskeys aus der Jim Beam-Familie als auch Whiskys  von  Laphroaig aus Schottland wurden bei der International Wine & Spirit Competition (IWS 2014) sowie bei der San Francisco World Spirits Competition (SFWSC) mit Gold und Silber ausgezeichnet.

Gleich zweimal Gold gab es für Beam-Marken bei der diesjährigen International Wine & Spirit Competition. Sowohl der Super Premium Bourbon Jim Beam Signature Craft als auch der  Scotch Whisky Laphroaig Quarter Cask wurden mit Gold ausgezeichnet. Silber ging an den Single Malt The Glenrothes Vintage 2001.

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Die San Francisco World Spirits Competition (SFWSC) verzeichnete mit 1474 Einreichungen einen neuen Rekord in seiner 14-jährigen Geschichte. Auch dort erzielten Beam-Marken Edelmetall. Double Gold gab es für den kräftigen Small Batch Bourbon Knob Creek und den irischen Single Malt Tyrconnell. Jim Beam Devil’s Cut und Laphroaig 10 Years wurden jeweils mit Gold ausgezeichnet.

 

Karla Koller, Marketingmanagerin von Beam Österreich, zeigt sich erfreut über den Goldregen: „Jim Beam Signature Craft ist der ganze Stolz unseres Master Distillers Fred Noe. Daher ist die Goldauszeichnung für diesen Super Premium Bourbon etwas Besonderes für Beam. Die Auszeichnungen zeigen, dass wir exklusive Whiskeys und Whiskys im Portfolio haben, die mit ihrer höchsten Qualität Bourbon-, Scotch- und Single Malt-Liebhaber ansprechen.“

Video: Scotch Whisky – eine Dokumentation aus dem Jahr 1947

Zwei Videos auf Youtube (Teil 1 und Teil 2), die zusammen eine Dokumentation ergeben, die im Jahr 1947 für die Scotch Whisky Association gedreht wurde. Man braucht zwar etwas Englischkenntnisse, aber damit erhält man dann einen historisch sehr spannenden Einblick in die früheren Zeiten der Whiskyproduktion. Sehenswerte 17 Minuten!

Und hier der zweite Teil:

Polen trinken mehr Whisky. Viel mehr.

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Eine Steigerung um 39 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – das ist das, was das Warsaw Business Journal heute für den Whiskykonsum in Polen meldet – und damit eine der höchsten Steigerungsraten weltweit. Die Zahlen der Scotch Whisky Association halten Polen jetzt an 11. Stelle des weltweiten Whiskykonsums, mit 26.7 Millionen Flaschen. Die rasante Steigerung läge am wachsenden Reichtum in Polen und der Bereitschaft, westliche Trends aufzunehmen, so der Artikel.

Wie hoch der Anteil an Single Malts ist, lässt sich aus dem Artikel nicht entnehmen.

Schlossplatz in Warschau/Polen
Schlossplatz in Warschau/Polen

Serge verkostet: Drei Clynelish

„Brora für Arme“ oder „Wachskerzenfabrik“ – das sind nur zwei der Spitznamen, die für die Destillerie Clynelish kolportiert werden. Und diese sind nicht despektierlich gemeint: Clynelish erfreut sich in weiten Kreisen der Whiskyliebhaber höchster Beliebtheit. Ihre Whiskys sind von eigenständischem Charakter, und ein guter Clynelish ist schon etwas, an dem man sich delektieren kann. Serge Valentin von Whiskyfun hat heute drei Abfüllungen der Highland-Destillerie verkostet, und die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen – auch für die jüngeren Semester. Und dass der Clynelish-Fabeljahrgang 1972 sehr hoch bewertet wird, sollte ebenfalls nicht verwundern:

  • Clynelish 1997/2013 ‚Apple Basket‘ (46%, Wemyss Malts, hogshead, 339 bottles): 85 Punkte
  • Clynelish 17 yo 1995/2013 (56.2%, Signatory for The Whisky Exchange, refill sherry, cask #12794, 622 bottles): 87 Punkte
  • Clynelish 1972 (61.5%, Cadenhead for Oddbins, cask #5643, early 1990s): 92 Punkte

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„Baden-Whisky“ – neuer Whisky aus deutschen Landen

Ein Beitrag im SWR stellt Ulrike Koehler und ihren Baden-Whisky vor, den die Vollerwerbs-Landfrau im heimischen Kappelrodeck brennt. Vor kurzem hat sie die zweite Single Cask-Abfüllung fertiggestellt – Anlass genug für den Sender, sie zu besuchen und ein dreiminütiges Video darüber zu drehen, das Sie auf der verlinkten Website sehen können.

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Video: Dr. Bill Lumsden über den neuen Glenmorangie Lasanta

Von Glenmorangie haben wir ein Video mit Dr. Bill Lumsden bekommen, in dem er den neuen Glenmorangie Lasanta verkostet und beschreibt. Das Video können Sie entweder hier oder auf unserem neuen Youtube-Kanal ansehen.

Die Top 10 neuen Whiskys ohne Altersangabe

Manchmal muss man darauf hinweisen, dass wir meistens kein Meinungsblog sind, sondern vor allem eine Nachrichtenseite – und das Bilden einer Meinung unseren Lesern überlassen. Das tun wir ausdrücklich auch hier: The Spirits Business stellt in einem Feature die 10 interessantesten No Age Statement Whiskys der letzten 12 Monate vor. Sie betrachten den Trend auch selbst eher ambivalent, und geben zu bedenken, dass die Verknappung alter Whiskys die Produzenten zu mehr Kreativität mit jungen Spirits zwingt. Über das Outcome dieser Kreativität mag man geteilter Meinung sein – allerdings zeigt diese Liste (und hier also doch eine Meinung von uns) zumindest, dass die Alterslosigkeit nicht nur geschmackliche Flachwurzler und simple Tropfen hervorgebracht hat, sondern durchaus auch den einen oder anderen guten Whisky. Wenn sie also wissen wollen, welche 10 NAS Whiskys den Gefallen von The Spirits Business gefunden haben, dann folgen Sie unserem Link.

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EU genehmigt Kauf von Beam durch Suntory

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Wie ndt.tv berichtet, hat die EU heute den Kauf von Beam durch Suntory genehmigt. Die EU sieht durch das Entstehen des drittgrößten weltweiten Getränkekonzerns keine wettbewerbsverzerrende Situation, da laut der Ansicht der Kommission keine bedeutenden Überschneidungen in den beiden Firmen existieren. Zudem würden weiterhin starke Mitbewerber am Markt existieren.

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