Glenrothes bringt neue Single Cask Abfüllung aus 1969 um € 5.000,-

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Von The Drinks Report haben wir erfahren, dass Glenrothes nach einem Jahr Pause wieder eine Vintage Single Cask Abfüllung auf den Markt bringt. Der Glenrothes 1969 wurde am 10. Juli 1969 abgefüllt, stammt aus cask #11485, ein refill hogshead, aus dem gerade mal 133 Flaschen mit 42.9% abgefüllt werden konnten. Präsentiert wird das Ganze in einem mundgeblasenem Bleikristall-Decanter, der uns recht gelungen uns stilvoll in seiner Schlichheit erscheint. Gefertigt wurde er von Atlantis Crystal in Alcobaca, Portugal.

Diese Special Edition von Glenrothes wird es bei Vertragspartnern von Berry Bros. & Rudd in Schlüsselmärkten geben (was wohl bedeutet, dass ein Gutteil davon nach Asien wandert). Preis: € 5000,-.

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Whiskyverkäufe in UK um 12% gesunken

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Auch nicht gerade eine freudige Mitteilung für die Whiskyindustrie aus ihrem Mutterland: Wie stv news berichtet, sind die Whiskyverkäufe im Inland (UK) im letzten Jahr um satte 12% gesunken. Die  Scottish Council for Development and Industry (SCDI) macht dafür unter anderem die hohen Steuern auf Whisky verantwortlich und fordert, diese zu senken oder zumindest nicht weiter zu erhöhen. Nach den unerfreulichen Nachrichten aus China und dem gesamten asiatischen Raum ist dies der nächste Dämpfer für die Industrie…

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Foto: Danny Giessner

Miss Whisky: Interview mit Richard Paterson

Eines der intelligentesten und umfassendsten Interviews mit Master Blender Richard Paterson von Dalmore ist heute bei Miss Whisky erschienen. Das Interview berührt viele Fragen wie (natürlich) No Age Statement, Fass-Management und Märkte im Allgemeinen, und sowohl Fragen wie auch Antworten sind höchst interessant zu lesen (mit entsprechenden Englischkenntnissen, natürlich). Hier ein gutes Beispiel von vielen im Interview:

You’ve no doubt seen pressure on stocks and on the industry generally over the years. Do you think the right decisions have been made to ensure whisky for the future?

Remember: Dalmore is one of the few distilleries, like Glenfarclas, like Glenfiddich, like Macallan, who actually had the foresight to lay down stocks. A lot of companies simply do not have these stocks. And I’ll be honest, in my day I’ve been asked to get rid of very expensive whisky, blend it into something; if stocks were not turning over, you’d use older whiskies in your younger blends. You’ve got to manage your stock and use it as it dictates in the market. It would be wonderful to not sell or hold these whiskies but unfortunately you’ve got to work within the confines of your margins. It’s challenging. But, while I might have seen 10 different takeovers my enthusiasm has never diminished, even if it has been under a lot of pressure through these years.

Mehr also bei Miss Whisky, und es zahlt sich wirklich aus…

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Richard Paterson (rechts), hier mit Spitzenkoch Daniel Boulud

Neu im Travel Retail: The Strathspey Reserve 21yo Blend

William Grant & Sons hat nun einen neuen 21jährigen Blend in den internationalen Duty Free (England, Cancún und Madrid) gebracht: The Strathspey Reserve. Die Firma gibt an, diesen Blend aus den privaten Reserven der Familie zusammengestellt zu haben, einge davon höchst selten. Komponiert wurde dieser Blend (der zumindest eine wilkommene Abwechslung vom NAS-Trend im Duty Free ist) von Master Blender Brian Kinsman. Die Flasche soll 99 Pfund kosten.

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Glenmorangie Companta Review bei Drink Spirits

Eine englischsprachige Review des Glenmorangie Companta ist soeben bei Drink Spirits erschienen – und obwohl es keine numerische Bewertung gibt, ist eine gewisse Begeisterung schon aus dem abschließenden Statement ablesbar:

Put simply, Glenmorangie’s Companta Private Edition is amazing whisky. The only problem is that it’s going to be hard to find and difficult to get, but those lucky few who do manage to get a bottle will get to appreciate one of the best single malts we’ve tasted in a while.

Unsere Besprechung des Compantana finden Sie übrigens hier.

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The Spirits Business: Interview mit Stella David, CEO von William Grant & Sons

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In The Spirits Business findet sich heute ein Interview mit Stella David, dem CEO von William Grant & Sons. In ihren Augen ist die Zukunft für Scotch, trotz des Verkaufsrückgangs in China, nach wie vor rosig. Zwei Dinge, so David, wären es, die die Industrie liefern müsse, um bestehen zu können: Inovationen und Geschichten hinter den Marken und Produkten. Als Beispiel für Innovation führt sie die Neueinführung Girvan Patent Still (ein Single Grain, wir berichteten darüber) an, zu den Geschichten hinter den Marken findet sie allgemeine Worte:

“These days, you need a great quality liquid in great quality packaging. People don’t just drink the liquid, they drink the story. These days, in a massively competitive environment, there’s a need to add value to a product.

It’s about what’s in the glass, but it’s also about the heritage of the brand. These elements mean that brands stay relevant and interest remains high.”

Beide Beispiele sind diskussionswürdig, finden wir – Möglichkeit dazu findet sich unter dem Artikel…

No Age Statement & Travel Retail

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Das Thema „No Age Statement Whiskys“ begleitet uns schon seit längerem und wird dies auch noch weiter tun. Denn einerseits scheint schon alles dazu gesagt und geschrieben worden zu sein, nur noch nicht von jedem. Andererseits erscheinen immer wieder neue Apsekte der NAS-Whiskys. So, wenn zum Beispiel Macallan die Altersangabe aus seiner Core-Range löscht und die unterschiedlichen Abfüllungen durch ein Farbsystem unterscheidbar macht.

In diesem Monat tauchte das Thema NAS wieder vermehrt in unterschiedlichen Whisky-Blogs auf. Lukasz Dynowiaks (aka Lucas) These im Edinburgh Whisky Blog, dass die fehlende Altersangabe uns alle töten wird, ist nicht neu. Interessant und bemerkenswert ist hier, dass Lucas nicht einer der vielen Whisky-Nerds ist. Er arbeitet in der PR-Arbeit der International Beverage, zu deren Portfolio auch die Brennereien anCnoc, Balblair, Balmenach, Old Pulteney und Speyburn gehören. Und trotz dieses Interessenkonflikts findet er eine klare Position und formuliert sie auch aus.

Billy verteidigt in seinem Booze Blog No Age Statement Whiskys. Seiner Meinung nach sollte bei Whiskys zwischen guten und schlechten unterschieden werden. Und diese gibt es unabhängig der Kategorie, in die sie eingeteilt werden. So führt er einige gute Whiskys auf, die in der Kategorie NAS zwischen dem seiner Meinung nach ganzen Müll zu finden sind.

Whiskyisrael lehnt in ihrem Beitrag auch nicht NAS-Whiskys generell ab, sondern verdeutlicht vielmehr, in welchen Ausprägungen sie ihnen nicht gefallen. Es sind die jungen und manchmal auch viel zu jungen Whiskys, die von den Produzenten als NAS abgefüllt und als Produkt zu einem Premium Preis angeboten werden, weil sie erwarten, dass mittlerweile alles auf dem Markt gekauft wird. Und sie bemängeln, dass mittlerweile der Travel Retail Bereich zum Spielplatz für NAS-Abfüllungen geworden ist. Früher neue Abfüllungen wurden erst im Travel Retail getestet, bevor sie, wenn sie dort von den Käufern angenommen wurden, ins Portfolio übernommen wurden. Heute finden wir vor allem neue NAS-Whiskys mit selsamen gälischen Namen, die mehr kosten als die alten Abfüllungen.

In ihrem heutigen Beitrag lassen sie uns genauer in den Bereich Travel Retail schauen. Hier werden in den Travel Retail Shops Margen von 70 – 75 % erzielt. Und trotz der geringen Erlöse für die Whisky-Produzenten müssen diese noch zusätzlich die für die Kunden kostenlosen Probierstände stellen – die Shops beteiligen sich an diesen Kosten nicht, weder für die Proben noch für das Personal.

Uns als Verbraucher und Whisky-Trinker empfehlen sie, die Whisky-Produzenten durch den Kauf ihrer Nicht Travel-Retail-Whiskys zu unterstützen. Und ihrer Meinung nach könnte die Scotch Whisky Association überlegen, ob sie parallel zu ihrer Arbeit zur Aufrechterhaltung der Qualität von Scotch Whisky und dem Schutz seiner Identität, nicht auch durch Druck auf die Travel Retail Unternehmen ihre Margen senken können, so dass die Whisky-Produzenten zu dem zurückkehren, was sie am besten können: großartigen Whisky herstellen.

Verkostungsliste für das Potstill Frühjahrstasting im Arcotel Wien

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(c) Foto:Potstill Wien

Ein Fixpunkt im Wiener Whiskykalender ist wie immer die Frühjahrsverkostung des Potstill, die im Arcotel Wimberger Wien stattfindet und bei der man einen repräsentativen Querschnitt durch die Whiskylandschaft Schottlands verkosten kann. Dr. Mario Prinz hat heute die Verkostungsliste für das Tasting am Freitag, 21.03.2014 (die Verkostung beginnt ab 1900) veröffentlicht – bis auf eventuelle kleine Änderungen ist sie bereits fix. Hier die Abfüllungen:

  • Campbeltown Loch – 21 years – Blended – Campbeltown
  • * Bladnoch 10 years, 55 % – Lowlands
  • Glencadam 12 years, port wood finish – Eastern Highlands
  • Mannochmore 1991, Gordon & MacPhail – Speyside
  • Glen Garioch 1993, Coopers Choice, 46 % – Eastern Highlands
  • Mortlach 1995, sherry wood, Coopers Choice, 46 % – Speyside
  • Glenallachie 1989, refill sherry wood, Coopers Choice, 46 % – Speyside
  • * Dailuaine 1997, Potstill Painters Edition, 55,4 % – Speyside
  • Macallan – Amber – NAS – Speyside
  • * Dalmore 1999, 53,8 % – Dewar Rattray – Northern Highlands
  • * Tormore 1995, 49,8 % – Dewar Rattray – Speyside
  • * Glen Spey 1986, 52,5 % – Dewar Rattray – Speyside
  • * Benrinnes 1984, 57,6 % – Càrn Mòr – Speyside
  • * Glenfarclas 20 years – 105, 60 % – Speyside
  • * Bruichladdich 1992, 57 % – Dewar Rattray – Islay
  • * Bunnahabhain 1986, 53,1 % – Duncan Taylor, Potstill Edition – Islay
  • Peat Chimney, Wemyss – Islay
  • Caol Ila 1998, Gordon & MacPhail – Islay
  • Laphroaig QA – quercus alba – Islay
  • * Bowmore 2001, Blackadder raw cask, 58,5 % – Islay

    Special Guest: Jasmin Haider mit:

  • Special Rye Malt Peated J.H. – 46 %

    * cask strength

Wer sich für diese Verkostung anmelden will (Unkostenbeitrag: 45 Euro), kann dies auf der Potstill-Website tun.

Serge verkostet: Vier Tomintoul aus dem Jahr 1967

Tomintoul, so sagt zumindest Serge Valentin, ist seinem Geschmack nach per se keine Destillerie, die ein großartiges Grunddestillat erzeugt. Umso mehr kommt es bei ihr auf die Reifung im Fass an. Die Speyside-Destillerie produziert vor allem für Blends, aber in letzter Zeit finden sich immer mehr unabhängige Abfüllungen auf dem Markt. Aber wie steht es um die Qualität? Zumindest für ältere Abfüllungen können wir aus Serges Verkostungsnotizen eine Teilanwtort ablesen: Gar nicht mal so übel. Hier die Abfüllugen aus dem Jahr 1967, die Serge verkostet hat:

  • Tomintoul 46 yo 1967/2013 (47.6%, The Whisky Agency, refill hogshead, 215 bottles): 85 Punkte
  • Tomintoul 45 yo 1967/2012 (48.9%, Exclusive Malts for Taiwan.com, refill hogshead, cask #6579, 220 bottles): 84 Punkte
  • Tomintoul 43 yo 1967/2010 (46%, Mo Or Collection, bourbon hogshead, cask #4691, 215 bottles): 86 Punkte
  • Tomintoul 43 yo 1967/2011 (49.8%, Liquid Sun, bourbon hogshead, 209 bottles): 88 Punkte.
Tomintoul Distillery
Tomintoul Distillery. Foto von Ann Harrison, CC-Lizenz

whiskyundfrauen: Report von der Finest Spirits München

Ein wie üblich sehr interessanter und ausführlicher Artikel zur Finest Spirits in München erschien heute auf whiskyundfrauen – gemeinsam mit zahlreichen Fotos. Margaretemarie meint, sie hätte noch niemals eine so weibliche Messe erlebt und hat in ihrem Blogeintrag die Frauen in den Masterclasses und an den Messeständen etwas genauer vorgestellt, so zum Beispiel Cara Laing von Douglas Laing &Co. Ltd. oder Global Brand Ambassador Karen Fullerton von Glenmorangie.

Global Brand Ambassador  Glenmorangie, Karen Fullerton
Global Brand Ambassador Glenmorangie, Karen Fullerton

Ralfy’s Video Review #431: Caol Ila 25yo OA

Caol Ila. Die wohl uneleganteste Destillerie auf Islay, aber mit einem in vielen Augen höchst interessanten Whisky, der ruppig und meereslastig ist. Die gute Nachricht: Caol Ila schmeckt bereits in jungen Jahren hervorragend. Die schlechte Nachricht: man hört, dass momentan nur mehr sehr, sehr restriktiv – wenn überhaupt – Fässer an Unabhängige abgegeben werden. Die eigentliche Nachricht: Ralfy verkostet diesmal in seiner Video Review den Caol Ila 25yo – ein Originalabfüllung aus der Destillerie. Sehr gute Bewertung: 88/100. Und ein sehr guter Hinweis von Ralfy in seinem Video: Unbedingt auch mal Caol Ila von Unabhängigen probieren, falls man sie bekommen kann (die aktuelle G&M Connoisseurs Choice aus dem Sherryfass ist übrigens sehr empfehlenswert und sehr preiswert). Während die offiziellen Abfüllungen den Hausstil möglichst einheitlich präsentieren sollen, können die Unabhängigen ein wenig mehr in die Extreme gehen. Interessante 12 Minuten jedenfalls, hier oder auf Youtube.

Whiskyreise und Experiment am Schiff: Whiskyreifung durch Bewegung

Diese Pressemitteilung der Hurtigruten geben wir in ihrer Gänze wieder – es geht nicht nur um eine Reise, sondern auch um ein sehr interessantes Experiment zur Whiskyreifung:

Edle Fracht hat MS Fram derzeit geladen: Zwei Fässer 21 und 25 Jahre alten Single Malt Whisky hat das Hurtigruten Expeditionsschiff an Bord genommen, um sie im Rahmen des „MS Fram Whisky Projekts“ für fast ein Jahr vom einen zum anderen Ende der Welt zu schippern – ein Prozess, der der Qualität des feinen Tropfens zugutekommen soll. Nach der Querung des Südpolarkreises in der Antarktis geht es mit Kurs auf Grönland und Spitzbergen zum nördlichen Pendant -Zwischenstopps im Ursprungsland des Whiskys sind dabei fest eingeplant.

Die MS Fram der Hurtigruten
Die MS Fram der Hurtigruten

Vier magische Linien der Seefahrt kreuzen die zwei 150 Liter-Fässer gefüllt mit feinem Single Highland Malt Scotch Whisky während ihrer Seereise auf MS Fram zwischen dem 80. nördlichen und 68. südlichen Breitengrad: Den nördlichen und südlichen Polarkreis, den Nullmeridian sowie den Äquator. Im vergangenen Herbst wurden die zwei Fässer aus amerikanischer Eiche mit 21 und 25 Jahre altem Scotch an Bord des Hurtigruten Expeditionsschiffes genommen, um fest verankert auf Deck 9 die weite Reise vom einen zum anderen polaren Extrem der Erde anzutreten. Ein Prozess, der den noblen schottischen Tropfen noch weiter veredeln soll: „Wir hoffen, dass die ständigen und rollenden Wellenbewegungen, Temperaturschwankungen und Seeluft die gute Qualität unseres Single Malts weiter steigern und positiv beeinflussen“, erklärt Fram-Kapitän Arild Hårvik, „Dies ist das erste Mal, dass so ein Projekt realisiert wird, deshalb haben wir zum Vergleich vor Reiseantritt je eine Probeflasche abgefüllt, um die Veränderung von Farbe, Stärke und Geschmack vor und nach der Seereise überprüfen zu können.“

Nach gut zehn Monaten an Bord von MS Fram wird der mehr als 126.000 Kilometer weit gereiste Whisky abgefüllt, mit maximal 200 Flaschen pro Fass in limitierter Auflage. Die Abfüllung erfolgt in Fassstärke, das heißt der Whisky wird nach der Reifung im Fass nicht mit Wasser verdünnt, sondern kommt unverändert und direkt aus dem Fass in die Flasche – ein weiteres Qualitätsmerkmal. Als „MS Fram Expedition Whisky“ erhält der Single Malt sein eigenes und einzigartiges Label. Wer sich diesen guten Tropfen nicht entgehen lassen möchte, kann ihn ab Sommer/Herbst 2014 im Bordshop von MS Fram käuflich erwerben, versehen mit einem Whisky-Tagebuch und Zertifikat. Auch in der Bar des Expeditionsschiffes kann der „MS Fram Expedition Whisky“ probiert werden.

Das Thema „Whisky“ und seine Herkunft stehen auch im Fokus zweier Reisen von MS Fram im kommenden April und Mai: Die Reisen „Rund um Großbritannien“ (24.04. – 05.05.2014) sowie „Im Kielwasser der Wikinger“ (13. – 25.05.2014) starten jeweils im norwegischen Bergen und führen mit unterschiedlichen Routen und Stopps in die Ursprungsregionen des Whisky. Während sich die zwölftägige Tour „Rund um Großbritannien“ über Schottland, Irland und England erstreckt, konzentriert sich die dreizehntägige Reise „Im Kielwasser der Wikinger“ auf Ziele in Schottland sowie die Färöer-Inseln und Island. Auf beiden Reisen als Lektor mit an Bord ist der Whisky-Experte und Schotte Bernard McGee, der als deutsch- und englischsprachiger Fachmann sein breit gefächertes Wissen über das edle Produkt seiner Heimat gern mit den Reisenden teilt – und dabei immer eine amüsante Anekdote parat hat. Mit Bernard McGee können die Reisenden über Single Malt Scotch Whisky fachsimpeln und den ein oder anderen guten Tropfen verkosten, aber auch die Heimat des Schotten sowie weitere Teile Großbritanniens, Irlands und Islands näher kennen- und lieben lernen.

Information und Reservierung

Alle Reisen mit Hurtigruten können in jedem guten Reisebüro oder direkt bei der Hurtigruten GmbH, Telefon 040/ 87 40 83 58 gebucht werden. Weitere Informationen unter Fax 040 / 37 50 11 16, Email ce.info@hurtigruten.com oder www.hurtigruten.de.

Nachsatz von Whiskyexperts: Diese Form der Reifung ist nicht neu – sie wurde bereits auf den Schiffen der East India Trading Company benutzt. Zwangsläufig 🙂

Serge verkostet: Blair Athol

Hand aufs Herz: Wieviele Blair Athol haben Sie schon getrunken oder in Ihrer Sammlung? Wer den Whisky kennt, der kann wahrscheinlich nichts ausnehmend Schlechtes über ihn sagen – aber „top of mind“, wie man im Marketing sagen würde, also an hoher Stelle in der Präferenzenliste, ist er eher selten. Zumindest näher betrachten sollte man ihn ab und zu, findet auch Serge Valentin von Whiskyfun, und stellt in seiner heutigen Verkostung vier davon vor. Die Ergebnisse sind bunt gemischt:

  • Blair Athol 15 yo 1998/2013 (46%, Càrn Mor, hogshead, 2 casks, 736 bottles): 75 Punkte
  • Blair Athol 20 yo 1993/2013 (51.5%, Douglas Laing, Old Particular, sherry butt, ref #DL9908, 477 bottles): 78 Punkte
  • Blair Athol 20 yo 1993/2013 (57.8%, The First Editions, sherry butt, 512 bottles): 80 Punkte
  • Blair Athol 12 yo (46%, OB, Italy, 1960s): 89 Punkte
Blair Athol Destillerie, Foto von Lipstar,  Creative Commons Attribution-Share Alike 2.5 Generic
Blair Athol Destillerie, Foto von Lipstar, Creative Commons Attribution-Share Alike 2.5 Generic

Finest Spirits München: Bericht mit „Foto-Rundgang“

In exclusiv münchen findet sich heute ein Artikel zur noch laufenden Finest Spirits München, und im Rahmen dessen kann man einige fotografische Eindrücke von der Messe erleben…

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