Whisky im Bild: Wallpaper aus den Lagerhäusern von Glenfiddich

Von der Gruppo Campari Deutschland haben wir unlängst einiges an Bildmaterial erhalten – das untenstehende stimmungsvolle Foto aus den Warehouses von Glenfiddich möchten wir gerne mit Ihnen zur Verwendung als Desktophintergrund teilen (Sie können es mit einem Rechtsklick downloaden und speichern):

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Pernod Ricard in Korea mit 7.3 Millionen Euro Steuerstrafe

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Laut einem Bericht der Korea Times wurde der französische Getränkegigant Pernod Ricard in Südkorea mit einer Strafe von 7.3 Millionen Euro wegen Steuerhinterziehung belegt. Glaubt man den Behörden, so hat Pernod Ricard in Korea überhöhte Kosten für Anzeigen und allgemeine Werbung angegeben, um damit den Gewinn zu schmälern und so Steuern zu vermeiden. Die Behörden überlegen auch, die Verantwortlichen – darunter auch den CEO von Pernod Ricard Südkorea, Jean-Manuel Spriet – persönlich zur Verantwortung zu ziehen. Der Whiskygigant kämpft in Asien, so wie die gesamte Branche, mit Einbußen und stark fallenden Umsätzen.

Stutzig wurden die Behörden, weil Pernod Ricard über einen Zeitraum von 5 Jahren fast das Doppelte für Werbung ausgegeben haben will wie der Marktführer, Diageo. Mehr zu dieser Angelegenheit unter diesem Link.

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Die neue Imperial-Destillerie heißt Dalmunach

Die neue Brennerei, welche anstelle der Imperial-Destillerie entstanden ist, heißt Dalmunach. Im Chivas Brothers News Room auf Youtube – oder wie gewohnt unter unserem Newsbit – wird die neue Brennerei in einem kurzen Video vorgestellt. Was wir anhand der Fotos der Bauphase schon erahnen konnten, zeigt sich im Video deutlicher: Mit der großen Glasfront, welche den Blick auf die beiden Stills erlaubt, gehört sie zu den schöneren neuen Brennereien in Schottland.

Neu: Canadian Club 100% Rye

Derweilen noch nicht bei uns – aber was nicht ist, könnte ja noch werden: Canadian Club hat laut The Spirits Business einen 100% Rye Whiskey veröffentlicht. Dies ist der erste 100% Ryye, der von den drei großen kanaischen Herstellern kommt, und der dritte Whiskey mit Rye-Anteil von Canadian Club (es gibt noch Canadian Club Premium and Canadian Club Classic 12 Year Old). Er wird von den in Clagary ansässigen Alberta Distillers hergestellt und dann in Ontario abgefüllt.

Rye Whisky ist nicht nur ein interessanter Bestandteil mancher Cocktails, er findet auch immer mehr Anhänger wenn es darum geht, ihn pur zu genießen.

BEAM SUNTORY INC. - Canadian Club® launches new 100% Rye Whisky

Whisky im Bild: So wird die Flasche von Wolfburn aussehen

Gerade am Blog der Highland-Destillerie Wolfburn aufgetaucht: die Zeichnung der nun approbierten und zur Produktion freigegebenen Flasche für deren Whiskyabfüllungen, die ab 2016 auf den Markt kommen werden:

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Serge verkostet: Jura für alle Lebenslagen

Auf der Insel Jura liegt die gleichnamige Destillerie, von der Serge Valentin heute drei Abfüllungen verkostet: Eine junge, eine neue alte und eine alte alte. Und so verschieden wie die Abfüllungen sind, so verschieden sind auch die Wertungen, die Serge vergibt – immer unter dem Motto: Nur ein gereifter Jura ist wirklich ein guter Jura:

  • Isle of Jura ‚Tastival‘ (44%, OB, Feis Ile 2014, 3000 bottles): 78 Punkte
  • Isle of Jura 1984/2014 (44%, OB): 88 Punkte
  • Jura 20 yo 1966/1986 (86 US Proof, Duthie for Corti Brothers Sacramento): 93 Punkte
Destillerie Jura.  Bildrechte bei Lars Pechmann.
Destillerie Jura. Bildrechte bei Lars Pechmann.

PR: Johnnie Walker entwickelt den ersten Stoff mit Whisky-Aromen

Von Johnnie Walker Black Label gibt es eine Pressemitteilung über eine Zusammenarbeit mit Harris Tweed Hebrides über die Entwicklung eines Stoffes, der Whiskyaromen enthält. Nun kann man also schon bald seinen Lieblingswhisky nicht nur trinken, sondern auch anziehen? Lesen Sie hier die Mitteilung in Auszügen:

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Johnnie Walker Black Label kündigt eine einzigartige Kooperation mit dem legendären Tweed-Hersteller Harris Tweed Hebrides an. Gemeinsam haben die beiden schottischen Traditionsunternehmen den weltweit ersten Stoff mit Whisky-Duftnoten entwickelt. Der eigens für Johnnie Walker kreierte Stoff in Kombination mit dem Duft bildet eine Hommage an die Kunst des „Blendens“, die sowohl in der Whisky- als auch in der Tweed-Herstellung angewandt wird und höchste Präzision und Handwerkskunst voraussetzt.

Die Aromen der schottischen Highlands in einem Stoff

Jede einzelne Farbe des neuen Stoffes wurde sorgfältig ausgewählt und symbolisiert je eine Geschmacksnote des Black Label Whiskys. Als Grundfarben dominieren im Stoff vor allem Töne von Malz, goldener Vanille, roten Früchten und dunkler Schokolade – die Hauptaromen des Whiskys. Kunstvoll miteinander verwoben, entsteht zudem ein schwarzer Hintergrund, das Symbol für Black Label.

Der Duft, der dem Stoff in verschiedenen Phasen der Produktion hinzugesetzt wurde, trägt den Namen „Aqua Alba“. Entwickelt wurde er von der britischen Parfümeurin Angela Flanders in Zusammenarbeit mit Johnnie Walker Master Blender, Dr. Jim Beveridge. Er basiert auf den Aromen von Johnnie Walker Black Label und ist von der Landschaft der schottischen Highlands inspiriert. Sein Duft erinnert an Torfrauch, Heidekraut, von Wind gebrochenes Holz und weiches grünes Moos.

Zwei Marken – eine Innovation

„Es gibt viele Parallelen bei der Herstellung von Tweed und der Art und Weise wie Johnnie Walker Whisky geblendet wird, deshalb ist dies eine interessante und sehr spannende Partnerschaft für uns.“, so Mark Hogarth, Creative Director von Harris Tweed Hebrides über die Zusammenarbeit. „Sowohl das schottische Erbe der beiden Traditionshäuser, als auch die hohe Handwerkskunst haben sehr gut harmoniert – herausgekommen ist ein innovativer Stoff, der die Whisky-Aromen von Johnnie Walker Black Label durch unsere genaue Farbauswahl und das präzise Verweben der Farben perfekt widerspiegelt.“, ergänzt Mark Hogarth.

Oscar Ocaña, Marketing Director von Johnnie Walker Western Europe, erklärt: „Johnnie Walker ist für seinen Mut, Pioniergeist und das Zelebrieren von persönlichen Weiterentwicklungen bekannt. Deshalb wollten wir etwas erschaffen, das nicht nur Kreativität freisetzt, sondern tatsächlich eine echte Innovation bedeutet. Das „Blenden“ von Whisky ist der Kern unserer Arbeit und so weckt der „Fabric of Flavour“ zum Leben, was Johnnie Walker ausmacht und ist somit die ultimative materielle Interpretation unseres Whiskys.“

„Pioneer with Flavour“ – Der Startschuss einer europaweiten Kampagne

Die Geburt dieses besonderen Stoffes markiert auch den Start der aktuellen Johnnie Walker „Pioneer with Flavour“-Kampagne, bei der europaweit lokale Design-Ikonen den „Fabric of Flavour“ in innovative Kreationen verwandeln werden. Aus dem Stoff sollen Fashion-Pieces und Accessoires entstehen, die so den unverkennbaren und aromatischen Geschmack von Johnnie Walker Black Label auf noch nie dagewesene, multisensorische Weise erlebbar machen.

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Über Harris Tweed Hebrides
Harris Tweed Hebrides ist eine preisgekrönte Firma aus Shawbost an der Westküste der Isle of Lewis, wo heute ca. 90 Prozent der Harris Tweed Produktion stattfindet. Harris Tweed Hebrides exportiert in über 60 Länder an Kunden wie Alexander McQueen, Chanel, YSL, Paul Smith, Margaret Howell, J Crew, Rag&Bone und Vivienne Westwood. Harris Tweed Hebrides, gegründet 2007 als sich Harris Tweed auf einem Tiefstand befand, ist maßgeblich dafür verantwortlich, die Industrie revitalisiert zu haben und den legendären Stoff an die Spitze im Bereich Mode und Design zu bringen. Die Firma wurde bei den Vogue.com Scottish Fashion Awards 2009 und erneut 2011 zur Textilmarke des Jahres gewählt. Die handwerklich auf höchstem Niveau geschulten Mitarbeiter repräsentieren Generationen an Erfahrung in dieser Handwerkskunst. Die Firma arbeitet mit über 130 selbstständigen Webern eng zusammen, deren Können einen wichtigen Part im Entstehungsprozess spielt.

Über „Aqua Alba“ und Angela Flanders
„Aqua Alba“ ist der einzigartige Duft, der für den „Fabric of Flavour“ verwendet wurde und von den Aromen von Johnnie Walker Whisky und den schottischen Highlands inspiriert wurde. Er wurde von der Parfümeurin Angela Flanders kreiert, in Zusammenarbeit mit dem Master Blender von Johnnie Walker, Dr. Jim Beveridge. Angela Flanders eröffnete ihre erste Parfümerie 1982 mitten auf dem Colombia Road Flower Market und einen zweiten Store im Jahr 2012 in Spitalfields. Sie ist bekannt für ihre einzigartigen Duftkompositionen, darunter der Duft „Aqua Alba“, der Elemente schottischer Landschaften und deren Aromen von Torfrauch, Heidekraut, Ästen und weichem grünen Moos verkörpert. Labdanum und Patchouli repräsentieren Moos und Erde, überlagert von einem Herz aus Heidekraut und Guajak und einer Basis von süßem Johanniskraut und rauchigem Torf.

Neuer Port Charlotte Islay Barley

Sie wird gerade abgefüllt: Die neue Edition des Port Charlotte Islay Barley von Bruichladdich ist knapp vor dem Marktstart. Der 2008 destillierte Single Malt wurde zu 100% mit Islay Barley von den Farmen Coull, Kynagarry, Island, Rockside, Starchmill und Sunderland sowie mit Wasser aus einer Quelle unter der Octomore Farm erzeugt und kommt mit 50% und 40ppm in die Flasche, wie die Website von Bruichladdich zu berichten weiß. Die englischsprachigen Tasting Notes finden sich hier. Ein Preis für Deutschland, Österreich und die Schweiz steht noch nicht geschrieben (in den UK kostet er 54,54 Pfund – danke an Kuro Oruk für den Hinweis), aber der neue Islay Barley wird dem Vernehmen nach bei uns teurer werden als die momentane Abfüllung.

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PR: Limitierte Cask Strength 2014 Sonderedition von Writer’s Tears

Das Bremer Spirituosen Contor hat uns eine Pressemitteilung zur Special Editon von Writer’s Tears, ein limitierter irischer Whiskey, geschickt. Wir bringen Sie hier für unsere Leser in Auszügen:

Auch in diesem Jahr begeistert der irische Whiskey Writer’s Tears mit einer ganz besonderen Rarität: Der limitierten Edition des Pot Still Whiskys in Fassstärke. Nur 1.980 Flaschen davon existieren weltweit, ein kleiner Teil davon kommt ab September in den deutschen Verkauf. Daher heißt es für Whiskey-Freunde schnell sein, denn die diesjährige Writer’s Tears Sonderedition ist ein ganz besonderer Genuss.

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Writer’s Tears versteht sich als Hommage an die irischen Dichter und Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, die zuweilen Inspiration in dem hochprozentigen Lebenswasser suchten. Für diese Sonderedition wurden besonders alte irische Single Malt und Single Pot Still Whiskeys vermählt und mit 53 Volumenprozent unverdünnt in Fassstärke abgefüllt. Dabei verzichtete die Walsh Distillery komplett auf Kältefilterung und Farbstoffe. Gereift in amerikanischen Bourbon-Fässern aus Eichenholz, zeigt sich der Geschmack des Whiskeys mit dem poetischen Namen überraschend vielschichtig: ein fruchtig-cremiges Erlebnis voller weicher, samtiger Struktur mit Vanille- und Honigaromen und dennoch komplex und vollmundig.

Die Geschenkverpackung, in dem sich die limitierte Sonderedition präsentiert, fällt sofort ins Auge: Das für Writer’s Tears charakteristische Tränenmuster ist in diesem Jahr in dunkelgrün und kontrastreichem gelb gehalten. Jede Flasche dieser einzig-artigen Rarität ist einzeln nummeriert und in einem hochwertigen Holzrahmen eingefasst.

Die Daten:
Writer’s Tears Cask Strength 2014: 0,7-Liter-Flasche; 53 % Vol.; UVP: 79,99 Euro
Die Writer’s Tears Sonderedition in Fassstärke ist ab sofort im gut sortierten Spirituosen-Fachhandel erhältlich.

Über Writer’s Tears:
Writer’s Tears ist ein moderner Pot Still Irish Whiskey, der dreifach in Kupferbrennblasen destilliert wird und in ehemaligen Bourbonfässern aus Eichenholz reift. Die Besonderheit bei der Produktion liegt in der Vermählung der besten Whiskeys aus gemälzter und ungemälzter Gerste. Durch dieses Herstellungsverfahren entsteht eine Whiskey-Art, wie sie im 19. Jahrhundert in Irland üblich war und heute so kaum noch zu finden ist. Seit 2010 auf dem deutschen Markt, erhielt Writer’s Tears bereits diverse internationale Auszeichnungen.

Templeton Rye: Den Bogen überspannt

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Eigentlich haben Templeton-Gründer Keith Kerkhoff und Scott Bush es nicht viel anders gemacht als manch andere Whiskey-Marken in den USA. Man hat eine Marke mit einer Geschichte, die bis in die Zeit vor der Prohibition reicht. Und man hat die alte Mashbill, also das alte Rezept, wie die Maische zusammen gesetzt war. Was liegt da näher, als dies alles zu aktivieren. In Ermangelung einer eigenen Brennerei nutzt man die Möglichkeiten und Fähigkeiten der Firma MPG aus Lawrenceburg, Indiana. Und bekommt so einen neuen Templeton Rye Small Batch Whiskey.

Es sind dann aber kleine Feinheiten, die den Unterschied ausmachen. Neben dem Etikettenschwindel (wir berichteten) steht jetzt auch noch die nächste Klage an. Erneut hat MargareteMarie hat auf ihrem Blog whiskyundfrauen.auch für männer einen interessanten Artikel zu diesem Thema:

Angeblich existiere tatsächlich ein altes Rezept aus der Zeit der Prohibition, das aber nicht zur Produktion eines Rye-Whiskeys eingesetzt werden könne, weil der Roggen-Gehalt (Rye) nicht hoch genug sei, um den gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen.
Stattdessen habe man 2006 zwei Geschmacksproben des MGP-Whiskeys und des Prohibitions-Rezepts an die Firma Clarendon Flavour Engineering in Louisville, Kentucky, übergeben. Diese habe dann einige Zutaten empfohlen, mit deren Hilfe ein „Prohibitions-Geschmack“ erreicht werden könne.

Wird diese klage wiederum zu Ungunsten von Templton Rye entschieden, müssten sie wohl erneut ihr Label ändern und auf die Formulierung „Prohibition Era Recipe“ verzichten.

Auch andere Blogger beschäftigt dieses Thema. Philip Reim nimmt sich dem Begriff Craft an und fragt auf Eye for Spirit: „Wie viel “Craft” steckt dann tatsächlich noch in “Craft”? Wie viel Authentizität und Ehrlichkeit hat dieser Begriff dann schon eingebüßt oder vollständig verloren?“ Und Oliver Klimek erläutert auf seinem (neuerdings „Super Premium Blog“) Dramming, warum Amerika bessere Vorschirften für Whiskey braucht.

Das Thema wird sicherlich noch weiter geführt – vor den Gerichten und in verschiedenen Artikeln. Wir bleiben am Ball. Und Keith Kerkhoff’s Video Statement (unter unserem Post oder bei Youtube) zu diesem Thema wird sicherlich nicht das letzte sein.

Finest Spirits & Beer Convention Rhein-Ruhr – Veranstalter Frank-Michael Böer im Interview

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Jörg Bechtold, Betreiber der Whiskyfanpage und des Whiskyfanblogs, hatte bereits im Janaur die Gelegenheit, den Veranstalter Frank-Michael Böer zur “Finest Spirits & Beer Convention Rhein-Ruhr” zu befragen (wir berichteten). Diese neue Messe in der Jahrhunderthalle in Bochum findet in knapp einer Woche vom 17. bis zum 19. Oktober statt – .

In einem weiteren Interview gibt er Frank-Michael Böer die Gelegenheit diese Covention näher vorzustellen und uns einen Eindruck, was wir in Bochum erwarten dürfen und können.

Serge verkostet: Neuer Glenfiddich vs. neuer Balvenie

Zwei Neuheiten verkostet Serge Valentin heute in seiner Serie auf Whiskyfun: zunächst einmal den neuen Glenfiddich Excellence, eine 26jährige Abfüllung mit einem stattlichen Preis – allerdings ohne stattliche Bewertung, denn für Serge ist er zu süß und zu wenig charaktervoll. Ganz anders sieht das beim neuen Balvenie Tun 1509 aus, der zwar auch einiges kostet, aber laut Serge’s Bewertung sein Geld wert ist:

  • Glenfiddich 26 yo ‚Excellence‘ (43%, OB, 2014): 78 Punkte
  • Balvenie ‚Tun 1509‘ (47.1%, OB, batch #1, 2014): 90 Punkte

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Whiskyverkäufe auch in Europa rückläufig

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Wir reden – zumindest in Zahlen – von keiner dramatischen Entwicklung: -0.3% sind die Whiskyverkäufe in Europa im Vorjahr zurückgegangen. Aber: Für die Whiskyindustrie, die jahrelang von Erfolg zu Erfolg geeilt ist, sind dies doch Anzeichen dafür, dass nicht alles immer nach Plan läuft. Wie FoodandBeverages.com berichtet, ist gerade in den europäischen Kernmärkten ein Rückganz zu verzeichnen. Frankreich, Großbritannien und Spanien schwächeln (in Spanien wird heute 57% weniger Whisky getrunken als 2004).

Lichtblicke findet die Industrie in den USA, Russland, Brasilien und Indien, dort hat sich aber der Zuwachs deutlich abgeschwächt – und wie sich de Ukraine-Konflikt für 2014 auswirken wird, kann man heute nur ahnen.

Der Report geht dennoch davon aus, dass das, was wir nun sehen, eine Delle im Wachstum sein wird, und kein Anfang einer Katastrophe. Wir schenken uns einen Whisky ein und sehen zu…

Speyside Cooperage

Vorschau auf die AQUAVITAE 2014

Nach der Whisky Fair Rhein Ruhr in Düsseldorf Ende Mai verlassen wir ein zweites Mal unsere gewohnte Umgebung in der digitalen Welt. Die Flüge sind gebucht, die Unterkünfte reserviert. Wir haben keine Mühe gescheut; der organisatorische Aufwand für unseren Auftritt auf der Aquavitae war für Silvia und Bernhard aus der Wiener Fraktion der Whisky Experts Redaktion dann aber doch ein wenig größer. Die Anreise der beiden Ruhrgebietler Simon und Dirk ist mit dem ÖPNV völlig problemlos, und auch der Heimweg wird mit Bus und Bahn zu meistern sein.

Die Crew auf der Düsseldorfer Whisky Fair Rhein Ruhr von links nach rechts: Redakteur Dirk Piesczek, Gründer und Herausgeber Bernhard Rems und Customer Relationship Manager Simon Rosenkranz
Die Crew,  von links nach rechts: Redakteur Dirk Piesczek, Redaktionsleiter Bernhard Rems und Customer Relationship Manager Simon Rosenkranz. Foto: Silvia Behrens

Auf der Aquavitae in Mülheim/Ruhr werden wir erneut mit einem kleinen aber feinen Stand vertreten sein. Vom 18. bis 19. Oktober finden Sie uns im Erdgeschoss auf Stand B4 – strategisch günstig gelegen in der Nähe des Bistros und des Standes der Stiftquelle, die ihr Mineralwasser gratis den Messebesuchern ausschenkt.

Am Vorabend der Messe werden wir am Adelphi-Whisky-Dinner im Hotel Essener Hof teilnehmen. „Whiskykoch“ Chris Pepper wird hier vier Gänge servieren, zu denen Adelphi-Whiskys gereicht werden. Das bewährte Duo Charles MacLean und Alex Bruce moderiert diese Veranstaltung – wie im vergangenen Jahr auch.

Auf der Messe präsentieren eine Vielzahl an Ausstellern verschiedene Spirituosen aus der ganzen Welt. Das fassgelagerte Getreide-Destillat bildet hier zwar den Schwerpunkt. Doch wer gerne mal über den eigenen Tellerrand schauen möchte, wird im Angebot hochwertiger Spirituosen wie Rum, Gin, Grappa, Obstbrände und Weiteren sicherlich fündig werden.

Die Tickets für die verschiedenen Tastings können, ebenso wie die Eintrittskarten, vorab online gebucht werden. Einige der am Samstag stattfindenden Tastings sind schon ausgebucht. Nicht ganz überraschend, so stellt z.B. Bernhard Schäfer beim Bruichladdich-Tasting den neuen Port Charlotte Islay Barley und den neuen Octomore Islay Barley 06.3 in einer Deutschlandpremiere vor.

Zum Catering, welches schon im letzten Jahr mit Angebot (Haggis-Burger!) und Ambiente der Location überzeugen konnte, gesellt sich in diesem Jahr das Eiscafe Senatore. Speziell für die Aquavitae haben sie ein Whisky-Eis kreiert und werden es dort vorstellen. Wir sind sehr gespannt.

In der Stadthalle Mülheim werden auch noch zwei Sieger gekürt. Traditionell verkündet das Cutty Sark Scots Whisky Forum die Gewinner des Whisky Cups (Samstag, 15:00 Uhr). Bei diesem Wettbewerb müssen Teams vier Blind-Samples verkosten und Alter, Alkoholgehalt, Fass und Finish bis hin zur Region, zur Brennerei benennen.

Seine Premiere auf der Aquavitae feiert der C2C SpiritsCup. Die Ergebnisse und die Medaillengewinner dieses erstmals ausgetragenen Spirituosen-Wettbewerbs (wir berichteten hier) werden im Mülheim verkündet.

Zum Sehen, Tun, Kosten gibt es also genug auf der Aquavitae – und auch auf unserem Stand werden wir wieder ein paar unerwartete und seltene Tropfen offerieren können. Es werden interessante zwei Tage werden – und es zahlt sich sicher aus, auf der Aquavitae und auf unserem Stand vorbeizuschauen. Wir freuen uns auf Sie!