Whisky zuhause selbst nachreifen: Time & Oak Whiskey Elements

Auf Kickstarter findet sich ein im ersten Anschein sehr schräges Projekt: Time & Oak Whiskey Elements verspricht, mit speziell präparierten Holzstäben Whisky innerhalb von 24 Stunden um quasi drei Jahre nachzureifen – und das mit verschiedenen Geschmacksprofilen wie Torf, Eiche, Honig und so weiter. Im Grunde genommen geschieht das durch ein Verfahren, das in den USA bereits für Bourbon angewendet wird, in Schottland aber per Gesetz verboten ist: Staves und Chips, also ins Fass eingebrachte Holzlatten oder Hobelspäne, die für eine rasche Reifung sorgen. Time & Oak Whiskey Elements macht das Ganze in kleinerem Maßstab für die Flasche oder Dekanter. Hier ein Video, wie die Angelegenheit funktionieren soll:

https://www.youtube.com/watch?v=DfjV87pMfWo

Ein weiteres Video zeigt das Pronzip, nachdem die Stäbe funktionieren:

https://www.youtube.com/watch?v=k5Z_jWxFJfQ#t=10

Und funktionieren sie wirklich? Oregon Live hat das Produkt an einer Flasche Jack Daniels getestet und laut dem Blog verändert Time & Oak den Geschmack durchaus positiv (im Artikel ist wiederum ein interessantes Video enthalten).

Puristen mag Time & Oak zutiefst zuwider sein, aber für Experimentierfreudige scheinen die Stäbe, die in den USA zu Weihnachten auf den Markt kommen sollen, durchaus interessant…

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Serge verkostet: Craigellachie (die neuen Abfüllungen)

Wir haben uns ja in der Redaktion sehr gefreut, als Bacardi den Schritt gesetzt hat, aus seinen Destillerien neue Abfüllungen MIT Altersangaben auf den Markt zu bringen (siehe unseren Bericht hier). Bleibt die Frage: Wie schmecken sie? Serge Valentin von Whiskyfun hat nun die Abfüllungen aus der Destillerie Craigellachie verkostet und meint: von gut bis sensationell. Zum Vergleich gibt es auch eine andere, unabhängige Abfüllung in der Verkostung:

  • Craigellachie 10 yo 2003/2014 (46%, Douglas Laing, Provenance, cask #10180): 80 Punkte
  • Craigellachie 13 yo (46%, OB, 2014): 79 Punkte
  • Craigellachie 17 yo (46%, OB, 2014): 84 Pnkte
  • Craigellachie 23 yo (46%, OB, 2014): 91 Punkte

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Wir verkosten: Big Peat Christmas Edition 2014, 55.7%

Der Big Peat Blended Islay Malt ist für Whiskyfreunde zum Weihnachtsfest ein kleiner Fixstern am Malt-Himmel: Er ist von Douglas Laing aus Whiskys der Destillerien Ardbeg, Caol Ila und Bowmore komponiert, und auch eine nicht näher bezeichnete Menge von Port Ellen findet sich in ihm.

Sein Markenzeichen sind sein rauchiger Geschmack – und zwar volle Breitseite –  und eine weihnachtliche Süße. Er ist nicht kühlfiltriert und nicht gefärbt in Fassstärke abgefüllt; für die Edition 2014 bedeutet das 55.7% Alkohol.

Silvia Behrens und Bernhard Rems aus der Wiener Whiskyexperts-Zentrale haben sich die heurige Weihnachtsabfüllung angesehen und bringen hier ihre gemeinsamen Tasting-Notes.

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Big Peat Christmas Edition 2014
Small Batch, No Age Statement
NCF, NC, CS, 55.7%

Nase: Torfig jodig, und das von Beginn an mit Kraft und Vehemenz. Leichte Zitronennoten und Salzigkeit. Er kann schon in der Nase das Ungestüme der Jugend nicht verbergen, der Alkohol ist deutlich da und zwingt einem dazu, den Whisky sehr vorsichtig zu erschuppern. Lässt man ihm im Glas etwas Zeit, dann präsentiert er sich mit dem Geruch nach Pumpernickel oder dem alpinen Kletzenbrot (Brotteig mit eingearbeiteten Dörrbirnen). Deutlich Nelkengewürz.

Gaumen: Er tritt mit einer Zuckersüße an, die einem in Erstaunen versetzt. Dann kommt der Rauchhammer mit Salzkruste. Auch hier: Jugend, fast schon wie Obstbrand in der Schärfe, sehr knallig im Eindruck, fast rabiat. Wer Komplexität sucht, der sollte das nicht hier tun. Hier dominiert Big Peat und Süße.

Finish: mittellang, rauchig, aber nach hinten zuckrig süß endend. Sehr feurig im Magen, nichts für Zartbesaitete.

Alles in allem: Der Name ist Programm – viel Torf, einiges an Süße und jede Menge Kraft.  Man sollte in der Stimmung dafür sein, denn man bekommt das, was am Etikett steht: “ A shovelful of Islay Malts“ – also Islay Malts mit der Schaufel serviert, und danach wird einem noch mit der Schaufel der Scheitel gezogen, aber zack! Man kann das mögen, muss es aber nicht. Dementsprechend in unserer Bewertungsskala ein gutes „Geht so“.

Midletons neue Irish Whiskey Academy – offen für alle

Die Old Midleton Distillery in der Nähe von Cork gehört zu den vielbesuchten touristischen Highlights der grünen Insel. Die Geschichte des irischen Whiskeys kann an Ort und Stelle in einer musealen Welt anschaulich erfahrbar werden. Mitte der 1970iger Jahre erkalteten allerdings ihre Brennblasen als im neuen nebenanliegenden Destillationskomplex die Irish Distillers Group Grain und Pot Still Whiskeys brannte.

Historie

In der Tat ist die historische Midleton Distillery ein wahres Schmuckstück irischer Whiskey- Industrie. Die teilweise viktorianischen Bauwerke und imposanten Destillationsanlagen sind bestens restauriert und sehr gepflegt. Die ältesten Teile wurden 1795 von Marcus Lynch für eine Weberei errichtet. Nach der frühen Insolvenz fiel die Woolen Mill an die Krone und wurde während der napoleonischen Kriege als Kaserne genutzt.

Die ehemalige Krankenstation der Old Midleton Distillery, heute ein Weiterbildungszentrum für Whiskey-Kenner. Im Hintergrund die neuen Midleton Distilleries. Copyright Ernst J. Scheiner, The Gateway to Distilleries, 2014
Die ehemalige Krankenstation der Old Midleton Distillery, heute ein Weiterbildungszentrum für Whiskey-Kenner. Im Hintergrund die neuen Midleton Distilleries. Copyright Ernst J. Scheiner, The Gateway to Distilleries, 2014

Die Liberalisierung der Whiskey-Produktion durch den Excise Act von 1823, der das Schwarzbrennen gegen die Zahlung einer Lizenzgebühr von £ 10,- und einer geringen Alkoholsteuer legalisierte, öffnete neue attraktive wirtschaftliche Perspektiven.

Mit dem sicheren Gespür für die neuen Entwicklungschancen kauften die aus Cork stammenden Tea Traders James, Daniel und Jeremiah Murphy 1825 die „Barracks“ und errichteten dort eine lizensierte Brennstätte, die bereits 1830 etwa 400 000 Gallonen Whiskey produzierte und 200 Menschen beschäftigte. Die anfänglichen großartigen Erfolge schwanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und zwangen die Murphy Distillery in Midleton 1867 zu einem Zusammenschluss mit den in Cork produzierenden Brennereien Watercourse, John Street, North Mall und Green. Die Cork Distilleries Company Co. Ltd. (CDC) war geboren. Heute ist ihre Brennerei ein sehenswertes Industrie-Denkmal. Soweit die Geschichte.

Der Whiskey-Lounge. Nach intensiven Lerneinheiten ist Erholung angesagt. Copyright Ernst J. Scheiner, The Gateway to Distilleries, 2014
Der Whiskey-Lounge. Nach intensiven Lerneinheiten ist Erholung angesagt. Copyright Ernst J. Scheiner, The Gateway to Distilleries, 2014

Besucher der Old Midleton Distillery waren aber bislang enttäuscht, konnten sie die Herstellung eines Jameson, John Power oder Redbreast nicht vor Ort direkt erleben, denn die modernen industriellen Brennanlagen blieben für sie bisher verschlossen.

Neues Highlight

Die im September 2013 gegründete Irish Whiskey Academy richtete zunächst nur an Personen, die beruflich mit den Whiskeys der Irish Distilers Pernod Ricard Gruppe zu tun hatten. Importeure, Marketing- und Sales-Profis usw. wurden in den Herstellungsprozessen der Grain- und Potstill-Whiskeys intensiv geschult. Selbstverständlich gehörte ein Rundgang durch die Midleton Distilleries und ihren traditionellen Warehouses  mit Verkostungen dazu.

Akademie-Leiter David McCabe, engagiert und kompetent vermittelt er differenzierte Einsichten in die Grain- und Postill-Destillation. Copyright Ernst J. Scheiner, The Gateway to Distilleries, 2014
Akademie-Leiter David McCabe, engagiert und kompetent vermittelt er differenzierte Einsichten in die Grain- und Postill-Destillation. Copyright Ernst J. Scheiner, The Gateway to Distilleries, 2014

Ab sofort können Whiskey-Interessierte, die tiefer in die Materie eindringen möchten, ihre theoretischen und praktischen Kenntnisse und Fertigkeiten in der Irish Whiskey Academy erweitern.

Der junge und dynamische David McCabe ist für diese Aufgabe bestens vorbereitet. Das didaktische Konzept steht. Die Lehrerfahrungen eines Jahres wurden in die Kurse integriert.

Der Lecture Room ist medial bestens zum Lernen und Weiterbilden vorbereitet. Copyright Ernst J. Scheiner, The Gateway to Distilleries, 2014
Der Lecture Room ist medial bestens zum Lernen und Weiterbilden vorbereitet. Copyright Ernst J. Scheiner, The Gateway to Distilleries, 2014

In klarer und verständlicher Sprache mit visuellen Medien erklärt der kompetente Whiskey-Tutor einfühlsam und kleinschrittig die Produktionsabläufe der Whiskey-Herstellung: Malting, Mashing, Fermentation, Distilling (Grain und Potstill) und Maturation. Allmählich werden seine „Students“ von ihm in die komplexe Fachterminologie eingeführt und sogar befähigt ein Destillat labormäßig herzustellen. Krönung des zweitägigen Seminars ist die theoretische Einführung in die Methoden des Blendens. Praktische Übungen resultieren in einem eigenen Blend. Begutachtungen der hauseigenen Whiskeys wie Jameson, Green Spot, Redbreast und Midleton Very Rare ergänzen die Übungen. Unterrichtssprache ist Englisch. Die Unterrichtsmaterialien und Räumlichkeiten sind perfekt.

Das Angebot

Die Kosten für den zweitägigen Enthusiast-Lehrgang liegen bei 1199,- €, inklusive Übernachtung in einem Fünf-Sterne Hotel sowie der Besuch eines Spitzenrestaurants der Region.

Ab Februar 2015 werden ebenfalls eintägige Discover Courses mit einem Besuch der Destillationsanlagen (325- €) sowie ab Dezember 2014 jeweils vier-Stunden Nachmittags-Crash-Kurse für Whiskey-Interessierte (175,- €) angeboten. Am günstigsten ist die Academy Experience, diese Lerneinheit beinhaltet eine geführte Besichtigung der historischen Midleton Brennerei, ein Besuch des im letzten Jahr neu eröffneten Garden Stillhouse mit seinen gigantischen Pot Stills sowie die Verkostung von vier Whiskeys (59,- €). Für besonders Eilige Beginn: Mittwoch, den 29. Oktober um 10.30 Uhr.

Whiskey selbst destillieren, kein Problem. Die Modellanlage vermittelt Grundeinsichten in einen Brennvorgang. Copyright Ernst J. Scheiner, The Gateway to Distilleries, 2014
Whiskey selbst destillieren, kein Problem. Die Modellanlage vermittelt Grundeinsichten in einen Brennvorgang. Copyright Ernst J. Scheiner, The Gateway to Distilleries, 2014

Anmeldung und Information unter: http://www.irishwhiskeyacademy.com/pages/academy

Wer es bequemer haben möchte kann vom Schreibtisch aus die Midleton Distilleries besichtigen, siehe hierzu die Webseite unseres Redakteurs: The Gateway to Distilleries

Garden House: http://www.whisky-distillery.net/www.whisky-distilleries.net/Ireland_K-P/Seiten/New_Midleton_Distilleries.html

Old Midleton: http://www.whisky-distillery.net/www.whisky-distilleries.net/Ireland_K-P/Seiten/Old_Midleton_Heritage_Centre.html

 

 

Artikel von Ernie Ernst J. Scheiner, The Gateway to Distilleries

 

 

Unsere Gewinner der Karten für Salzburg

Die Gewinner der Karten für das Whisky Weekend in Salzburg am Wochenende ( am 11. und 12. Oktober) stehen fest und sind benachrichtigt. Wir freuen uns für:

  • Thomas H.
  • Claudia S.
  • Evelyne S.
  • Martina L.
  • Gregor E.

Sie können die Karten für die Veranstaltung mit Ausweis an der Tageskassa abholen – die Veranstalter sind bereits verständigt.

Wer diesmal nicht gewonnen hat: Trotzdem vorbeischauen, Salzburg ist einen Besuch wert. Hier nochmals ein paar Infos dazu:

Das Whisky Weekend in den Kavernen 1595 macht Salzburg am 11. und 12. Oktober zum Mekka der Whiskyfreunde. Dann wird zum 5. Mal das beliebte Whisky Weekend, in den Salzburger Kavernen 1595 der Gstättengasse, über die Bühne gehen. Dafür werden die zwei historischen Stollen und Veranstaltungsräume des Mönchsberges mit dem “Uisce Beatha” dem “Wasser des Lebens” und American Heritage belebt. Die Messe beginnt Samstag ab 14:00 und ist Sonntag ab 10:00 geöffnet. Dadurch kann zum ersten Mal ein gemütliches Whisky-Frühstück mit Live Music stattfinden.

whiskyweekend

Im Rahmenprogramm: Scottish Dancing, Irish Dancing und passender Live Musik der Irish Folk Band Bunoscionn und vom Salzburger Musiker Stootsie sowie Masterclasses – eine perfekte Gelegenheit für Whiskyliebhaber, Neueinsteiger oder Experten, mit geringen Kosten tiefergehendes Wissen zu erwerben und dabei eine ganze Bandbreite von 4 bis 6 außergewöhnlichen Whiskies zu verkosten, die es sonst oft nur um viel Geld gibt. Dauer der Masterclass ist ca. 60 Minuten. 22 Firmen bringen über 350 verschiedene Abfüllungen von Whiskeys, Bourbon, Rum, Gin und edle Destillate und vieles mehr mit, die verkostet und gekauft werden können. Schokolade und Amerikanische Saucen und American Heritage mit Authentic American Living, Irische Biere und Cider runden das angenehme Ambiente ab.

Zusätzlich zu den vielen Ausstellern mit weltbesten Whiskies, erwartet Sie heuer eine behagliche Zigarren-Lounge geführt vom Salzburger Zigarren- Sommelier Gerald Egger. Im stilvollen Ambiente können Sie eine würzige Zigarre bei einem guten Glas Whisky oder Rum genießen. Dafür bietet sich das historische Foyer der Kavernen 1595 mit bequemen Sitzbänken der Möbelmanufaktur Schösswender für den exquisiten Genußraucher an. Die angebotene Zigarren Auswahl besticht durch die sorgfältige Selektion und die hohe Qualität der Tabakerzeuger aus aller Herren Länder.

Alle Besucher und Besucherinnen erhalten ein Gratis-Tasting-Glas und einen Welcome-Drink von Jameson Whisky. Mehr Infos unter www.whiskyweekend.at

Waldviertler Whisky J. H. – Interview mit Jasmin Haider

In Meinbezirk.at findet sich ein Interview mit Jasmin Haider von Waldviertler Whisky J. H. – in dem es um die Geschichte und vor allem die Zukunft der Destillerie geht. Im Interview stellt Jasmin Haider in Aussicht, die Destillerie in ungefähr fünf Jahren von ihren Eltern zu übernehmen:

Im Jahr 2009 habe ich die Arbeit in einer PR-Agentur in Wien aufgegeben und bin ins Waldviertel zurückgekehrt. Derzeit bin ich Prokuristin und in etwa fünf Jahren werde ich die Geschäftsführung von meinen Eltern Monika und Johann übernehmen. Wenn mein Vater damals mit dem Unternehmen nicht begonnen hätte, wäre ich heute nicht im Waldviertel, sondern würde in irgendeiner PR-Agentur in Wien sitzen.

Das ganze Interview finden Sie hier.

Pressebild_Jasmin Haider II

Heute letzte Chance: 5 Karten fürs Whisky-Weekend in Salzburg

whiskyweekend

Das Whisky Weekend in den Kavernen 1595 macht Salzburg am 11. und 12. Oktober zum Mekka der Whiskyfreunde. Dann wird zum 5. Mal das beliebte Whisky Weekend, in den Salzburger Kavernen 1595 der Gstättengasse, über die Bühne gehen. Dafür werden die zwei historischen Stollen und Veranstaltungsräume des Mönchsberges mit dem “Uisce Beatha” dem “Wasser des Lebens” und American Heritage belebt. Die Messe beginnt Samstag ab 14:00 und ist Sonntag ab 10:00 geöffnet. Dadurch kann zum ersten Mal ein gemütliches Whisky-Frühstück mit Live Music stattfinden.

Im Rahmenprogramm: Scottish Dancing, Irish Dancing und passender Live Musik der Irish Folk Band Bunoscionn und vom Salzburger Musiker Stootsie sowie Masterclasses – eine perfekte Gelegenheit für Whiskyliebhaber, Neueinsteiger oder Experten, mit geringen Kosten tiefergehendes Wissen zu erwerben und dabei eine ganze Bandbreite von 4 bis 6 außergewöhnlichen Whiskies zu verkosten, die es sonst oft nur um viel Geld gibt. Dauer der Masterclass ist ca. 60 Minuten. 22 Firmen bringen über 350 verschiedene Abfüllungen von Whiskeys, Bourbon, Rum, Gin und edle Destillate und vieles mehr mit, die verkostet und gekauft werden können. Schokolade und Amerikanische Saucen und American Heritage mit Authentic American Living, Irische Biere und Cider runden das angenehme Ambiente ab.

 

Zusätzlich zu den vielen Ausstellern mit weltbesten Whiskies, erwartet Sie heuer eine behagliche Zigarren-Lounge geführt vom Salzburger Zigarren- Sommelier Gerald Egger. Im stilvollen Ambiente können Sie eine würzige Zigarre bei einem guten Glas Whisky oder Rum genießen. Dafür bietet sich das historische Foyer der Kavernen 1595 mit bequemen Sitzbänken der Möbelmanufaktur Schösswender für den exquisiten Genußraucher an. Die angebotene Zigarren Auswahl besticht durch die sorgfältige Selektion und die hohe Qualität der Tabakerzeuger aus aller Herren Länder.

Alle Besucher und Besucherinnen erhalten ein Gratis-Tasting-Glas und einen Welcome-Drink von Jameson Whisky. Mehr Infos unter www.whiskyweekend.at

[alert type=yellow ]Fünf unserer Leser können nun die Eintrittskarten zum Whisky Weekend in Salzburg gewinnen. Sie müssen einfach folgende Frage beantworten:

Für welchen Musiker ist Salzburg bekannt?
a) Mozart oder
b) Kugel

Senden Sie die richtige Antwort mit Ihrem Namen und Ihrer email-Adresse an uns: contest@whiskyexperts.net – und zwar bis spätestens Dienstag, den 7. Oktober 2014 (23:59). Die fünf Karten werden unter allen Teilnehmern mit der richtigen Antwort verlost und können während der Veranstaltung mit dem Namen an der Kassa des Salzburger Whisky-Weekends abgeholt werden. Die Gewinner müssen mindestens 18 Jahre alt sein und werden schriftlich am Mittwoch benachrichtigt!.[/alert]

Machen Sie mit – wir wünschen Ihnen viel Erfolg dabei!

glasses

PR: Aktionstage „Deutscher Whisky“ am 17. und 18. Oktober auf dem Münchener Viktualienmarkt

Vom Verband Deutscher Whiskybrenner e. V. haben wir die folgende Pressemitteilung zu den Aktionstagen „Deutscher Whisky“ bekommen, die wir hier auszugsweise für unsere Leser bringen:

Mit einem der größten Sortimente an deutschen Whiskys sind die heimischen Whiskybrenner am 17. und 18. Oktober 2014 zu Gast auf dem Viktualienmarkt.

Zur Eröffnung der Whiskysaison präsentiert sich der Verband Deutscher Whiskybrenner e. V. (VDW) auf seinen Aktionstagen in der Münchener Innenstadt mit zahlreichen Whiskysorten, moderierten Verkostungen und einem Whiskygewinnspiel. „Deutscher Whisky boomt, es gibt rund 140 deutsche Whiskyproduzenten, das sind inzwischen mehr als in Schottland“, erklärt Whiskybrenner und VDW-Präsident Hans-Gerhard Fink.

Foto: Christian Schrade
Foto: Christian Schrade

Die Besucher des Aktionsstandes auf dem Viktualienmarkt erwartet eine umfangreiche Auswahl an deutschen Whiskyabfüllungen zum Probieren – von leicht und blumig über malzig und süß bis hin zu kräftig und rauchig. „Wir wollen zeigen, welche Vielfalt den deutschen Whisky auszeichnet“, sagt Hans-Gerhard Fink. „Aktuell sind 26 Whiskybrenner in unserem Verband vertreten, die sich verpflichtet haben, Whisky nach besonderen Qualitätsstandards herzustellen.“

Whiskyeinsteiger und -kenner können sich am Freitag und Samstag von 10 bis 22 Uhr am Aktionsstand über deutschen Whisky, seine Herstellung und die deutschen Whiskybrennereien informieren – und auch zahlreiche Whiskysorten verkosten. Jeweils um 16, 18, 19 und 20 Uhr findet ein moderiertes 30-minütiges Tasting statt. Degustiert werden vier verschiedene deutsche Whiskys. Die Teilnahme kostet 15 Euro, Eintrittskarten können vor Ort am Stand erworben werden. Mit etwas Glück können die Besucher des Aktionsstandes auch eine von mehreren exklusiven Whiskyflaschen gewinnen.

Aktionstage „Deutscher Whisky“ auf dem Viktualienmarkt im Überblick:

  • Freitag, 17., und Samstag, 18. Oktober 2014, jeweils von 10 bis 22 Uhr
  • Whisky-Tastings jeweils um 16, 18, 19 und 20 Uhr, Teilnehmerzahl ist begrenzt, Ticket 15 Euro pro Person,
  • Anmeldung und Tickets vor Ort am Stand, Teilnahme erst ab 18 Jahren
  • Information, Verkostung und Verkauf, Gewinnspiel

Serge verkostet: Japanische Whiskys (Hanyu)

Nicht nur Serge Valentin stellt mit Erstaunen fest, dass Hanyu-Whiskys auf Auktionen fast unglaubliche Preise erzielt. Die Destillerie ist zwar seit 2004 abgerissen und seit 2000 auch nicht mehr produzierend, und die Bestände sind eher limitiert – aber bis zu 5000 Pfund für eine Flasche von dort? Nun ja, es sind auf ihre Art Sammlerstücke, oder, wie Serge schreibt, die letzten Puzzleteile eines 12.000 Tele-Puzzles vom Matterhorn, die es zu erwerben gibt. Wie sind sie nun aber geschmacklich? Hier die Wertungen der drei Abfüllungen in der heutigen Verkostung:

  • Hanyu 1985/2014 The Joker ‚Monochrome‘ (54.9%, OB, hogshead, cask #1024, 241 bottles): 86 Punkte
  • Hanyu The Joker ‚Multicolour‘ (57.7%, OB, 3690 bottles, 2014): 87 Punkte
  • Hanyu 18 yo 1991/2009 (57.3%, OB, Whisky Live Tokyo, Japanese oak, cask #369): 86 Punkte
Bild: Whisky Magazine Japan
Bild: Whisky Magazine Japan

PR: Beam Austria übernimmt die Distribution der Suntory-Marken

Beam Austria hat uns heute eine Pressemitteilung über die Übernahme des Vertriebs der Suntorty-Marken und der Likör-Marken der Mozart-Destillerie geschickt. Wir bringen für unsere Leser die whiskyrelevanten Auszüge daraus:

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Beam Austria übernimmt per 1. November 2014 den Vertrieb und die Vermarktung der Suntory- und Mozart-Marken der Mozart Distillerie. Das ist eine Folge des globalen Zusammenschlusses der Spirituosenhersteller Beam und Suntory im Mai 2014. Beam Austria erweitert somit das bisherige Premium-Whiskysortiment mit Spirituosen aus dem Hause Suntory wie etwa The Yamazaki, Bowmore, Auchentoshan und Glen Garioch.

Beam Austria ist eine der führenden Marketing- und Vertriebsgesellschaften für Premium-Spirituosen in Österreich, wie dem Nr.1 Whiskey Jim Beam (Quelle: Nielsen, Warengruppe Whiskey, Absatz konv. für Total 2013, LEH exkl. & inkl. Hofer/Lidl). Bis dato vertrieb die Mozart Distillerie neben ihren eigenen Marken (Mozart Schokoladenliköre, Boister, Burländer) erfolgreich die Produkte von Suntory am österreichischen Markt sowie die japanischen Whiskys The Yamazaki, Hibiki und The Hakushu, die Single Malts Bowmore, Auchentoshan, Glen Garioch und McClelland’s oder den Melonenlikör Midori. Durch den globalen Zusammenschluss von Beam und Suntory im Mai dieses Jahres erfolgt die Zusammenlegung der Distribution nun auch in Österreich. Resultat ist eine vergrößerte Vertriebs- und Marketingstruktur und ein erweitertes Produkt-Portfolio. Die Integration der Suntory-Marken in die Distributionskanäle der Beam Austria erfolgt per 1. November 2014.

„Durch die Zusammenlegung von Vertrieb und Marketing der Beam Suntory-Marken erhöhen wir deutlich die Mitarbeiteranzahl in Verkauf und Marketing und können somit noch besser auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen“, so Manfred Jus, Geschäftsführer von Beam Austria. „Wir danken der Mozart Distillerie für die erfolgreiche Markenentwicklung der Premium-Spirituosen aus dem Hause Suntory sowie Mozart in den vergangenen Jahren.“

Whiskyexperts Speyside-Verkostung: 25.Oktober bei Stendels in Dortmund

Die mit Destillen dicht besiedelte Region am Fluss der Spey ist das Kerngebiet des schottischen Whiskys. Abfüllungen aus der Speyside warten meist mit dichtem Körper, Eleganz und Finesse auf. Aber nirgendwo findet man so viele unterschiedliche Stile wie dort: von lieblich über elegant bis hin zu rauchigen Expressionen, meist vom Destillat geprägt, aber immer wieder mit merkbaren Einflüssen von Fass und Finish.

Whisky Experts wird Ihnen bei einem Einsteiger-Tasting einige davon vorstellen. Wir konzentrieren uns nicht nur auf die typischen Standards, sondern zeigen Ihnen die Vielfalt der Speyside – sogar mit einer Abfüllung aus einer längst abgerissenen Destillerie. Hier das Lineup:

  • Glenfarcles 15
  • Glencadam 12 Port Finish
  • Benriach Sauternes 16
  • Gordon & MacPhail Imperial 1995/2014
  • Craigellachie 11J-2002/2013
  • Tomintoul Peaty Tang

Ihr fachkundiger Begleiter ist Whiskyexperts-Redakteur Simon Rosenkranz.

Simon Rosenkranz
Simon Rosenkranz

[alert type=yellow ]Wann: 25.10.2014 um 17:00Uhr
Wo: Stendels GmbH, Vincke Platz 8 44139, Dortmund

Kosten: 40 €
Noch wenige Restplätze vorhanden!
Anmeldung unter events@whiskyexperts.net

[/alert]

Bei Stendels in Dortmund findet das Whiskyexperts-Tasting mit Whiskys aus der Speyside statt.
Bei Stendels in Dortmund findet das Whiskyexperts-Tasting mit Whiskys aus der Speyside statt.
In diesem gemütlichen Tastingraum führt Sie Whiskyexperts-Redakteur Simon Rosenkranz durch die sechs Whiskys der Region Speyside
In diesem gemütlichen Tastingraum führt Sie Whiskyexperts-Redakteur Simon Rosenkranz durch die sechs Whiskys der Region Speyside

Neu: Gordon & MacPhail Private Collection Ultra

Nicht von schlechten Eltern sind die vier neuen Whiskys, die der unabhängige Abfüller Gordon & MacPhail anläßlich des bevorstehenden Generationswechsels im Unternehmen auf den Markt bringt:

  • Linkwood 61yo – von Fass #279 – der älteste Linkwood, der jemals von G&M veröffentlicht wurde, Jahrgang 1953 (und unseres Wissens nach der älteste überhaupt). Es gibt 55 Flaschen.
  • Glenlivet 62yo – wurde von einem Hogshead ins andere im Jahr 1969 umgelagert – ist aber nicht der älteste Glenlivet am Markt. Hier gibt es 69 Flaschen
  • Mortlach 63yo – aus dem Jahr 1951, 61 Flaschen sind davon erhätlich
  • und ein Strathisla 57yo – ebenfalls der älteste, der jemals abgefüllt wurde. Auch hier gibt es 61 Flaschen.

Der Preis pro Flasche: 7.000 Euro.

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Irische Whiskeys verkaufen sich in Irland um 20% schlechter

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Auch für die irische Whiskeyindustrie kommen schlechte Nachrichten vom Markt: Im Zeitraum zwischen Juni 2013 und Juni 2014 sind die Verkäufe an irischem Whiskey um dramatische 19.3% eingebrochen. Die Irish Whiskey Association gibt den gestiegenen Steuern die Schuld und warnt davor, dass ein weiterer Einbruch bei den Verkäufen schwerwiegende Folgen für die Hersteller haben könnte. Mehr dazu in Spirits Business.

Bild: Tullamore Dew
Bild: Tullamore Dew

Finest Spirits & Beer Convention 2014: Tastings online

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Es sind nicht mehr ganz 14 Tage bis zum großen Wochenende der Spirituosen-Messen im Ruhrgebiet. Die Tastings der Finest Spirits & Beer Convention vom  in Bochum 17. bis zum 19. Oktober sind jetzt online. Neben den Bier- und Edelbrand-Tastings finden sich in der sehr langen Liste auch viele Whisky-Tastings. Neben „Andrea’s (Caminneci) bunte Whisky-Welt“ und den aktuellen Perlen des Scotch Single Malt Circles – beide Veranstaltungen finden am Freitag statt – stellt z.B. das Düsseldorfer Brauhaus Uerige neben den Bieren auch seine Bierbrände und seinen Single Malt Whisky BAAS vor.

Die Tickets für die Masterclasses sind an der Kasse des Festival-Shops erhältlich.