Im 13. Whiskychat auf Youtube haben wir für Sie den neu erschienenen Highland Park Dark Origins verkostet. Dieser neue Whisky wird ein Teil der Standardabfüllungen der Destillerie werden, ist ohne Altersangabe und mit 48.6% abgefüllt. Die Frage, die sich beim Blick auf das Preisschild stellt: Ist er die 70 bis 90 Euro, die man für ihn auf die Theke legen soll, wert? Kann er als No Age Statement Whisky den hohen Erwartungen, die man an Highland Park stellt, gerecht werden? Bernhard Rems geht diesen Fragen anhand eines Testmusters, das wir von topspirit.at erhalten haben, auf den Grund. Viel Vergnügen beim Video!
Neu: Jura Brooklyn
Jura und Brooklyn? Auf den ersten Blick mag man nur äußerst wenig Gemeinsamkeiten dieser bevölkerungsarmen schottischen Insel mit dem New Yorker Borough Brooklyn sehen. Doch die Produktbeschreibung des neuen Whiskys „Brooklyn“ aus der Brennerei Isle of Jura zeigt uns diese auf. Neben der Tatsache, dass beide Orte eine Insel sind, seien sie weltweit für ihren rebellische Geist sowie für ihre Liebe zu sorgfältig ausgearbeiteten, handwerklichen Produkten bekannt. Dieser Logik folgend liegt also nichts näher, als mit sechs Fassproben nach Brooklyn/New York zu fliegen und diese dann zwölf der besten Handwerkern und Machern Brooklyns vorzustellen. Aus den Meinungen dieser Käsehändler, Chocolatiers, Brauereien, Weinhändler und anderer innovativen Brooklynites entstand dann Jura Brooklyn.
Ohne verpackende Geschichte (die bei Whiskyintelligence komplett nachzulesen ist) ist der Jura Brooklyn ein Whisky, welcher in amerikanischen White Oak Bourbon, Sherry Amoroso und Pinot Noir Fässern lagerte. Den offiziellen Tastingnotes nach ist er ein fruchtiger Whisky mit Rauch und Noten von Honig, Johannisbeeren und Beeren – und gerösteten Kaffeebohnen. Abgefüllt mit 42 % Vol. und ohne Altersangabe, ist er online auf der Website der Brennerei Isle of Jura bestellbar, geliefert wird allerdings nur ins Vereinigte Königreich.
PR: Dimple vergoldet seinen Auftritt (mit offiziellen Tasting Notes)
Von Diageo haben wir eine Pressemitteilung zum neuen Dimple Golden Selection erhalten, der den Dimple 15yo ablösen wird. Wir bringen sie hier in Auszügen:
Dimple Golden Selection – das neue Meisterwerk von Master Blender Chris Clark
Mit Dimple Golden Selection führt Master Blender Chris Clark über 200 Jahre Tradition der Whisky-Destillerie fort. Ab September 2014 ist der Blended Deluxe Scotch Whisky im deutschen und österreichischen LEH erhältlich und löst damit Dimple 15 Jahre ab. Die dreieckige Flaschenform bleibt unverändert, dafür soll die neue Verpackung in Gold den Konsumenten deutlicher ansprechen. Mit seiner prägnanten Unterschrift steht Chris Clark für das Versprechen der Tradition sowie geschmacklichen Einzigartigkeit unter den Blended Scotch Whiskys. Der neue Auftritt soll auch eine jüngere Zielgruppe ansprechen, die Whisky gerade für sich entdeckt.
Mit Blick auf das Handwerk
Dimple wurde 1890 von der Haig Familie gegründet und ist seit über zwei Jahrhunderten stilbildend für schottischen Blended Whisky. Mit Golden Selection schafft Chris Clark einen State-of-the-Art Whisky abseits von Altersangaben und steht für Individualität und Exklusivität. Bei diesem Produkt schließen sich Innovation und Tradition nicht aus. Gleichzeitig wird das eigentliche Handwerk des Blendens in den Vordergrund gerückt. Dimple gilt als Wahrzeichen unter den arrivierten Whiskyfreunden und ist mit seinem neuen Auftritt auch auf eine jüngere Zielgruppe ausgerichtet, die Whisky stärker über Geschmacksnoten definiert.
Das Blenden von Whisky ist ein hochkomplexer Vorgang und erfordert große Erfahrung und Wissen, um einen harmonischen, vollen Whisky zu schaffen. Chris Clark gewinnt Dimple Golden Selection aus über 30 schottischen Malt und Grain Whiskys auf dem Höhepunkt ihres Reifeprozesses. Darunter befinden sich Whiskys aus den unterschiedlichen schottischen Regionen wie Lowlands oder Speyside. Dimple Golden Selection ist ein Meisterwerk mit einzigartigem, intensivem Geschmack, einem Hauch von Frucht, Nüssen und Mokka sowie einem weichen Abgang. Und Dimple Golden Selection ist auf viele Arten ein Genuss – pur, mit Wasser oder auf Eis.
Ab September 2014 wird Golden Selection im deutschen und österreichischen Lebensmitteleinzelhandel für 24,99 € (UVP) erhältlich sein und löst Dimple 15 Jahre ab. Mit der Neueinführung wird auch der UVP von 25,99 € auf 24,99 € gesenkt und bietet zusätzliche Kaufanreize.
Offizielle Tasting Notes:
Der neue Dimple Golden Selection hat einen ausbalancierten Geschmack von Mango, Mocca und gemischten Nüssen. Er schmeckt weich, reichhaltig und hat einen einzigartig weichen Abgang am Gaumen.
Fakten zu Dimple Golden Selection:
Unverbindliche Preisempfehlung: 24,99 €
Alkoholgehalt: 40% Vol
Serge verkostet: Jahrgang 1960
Drei Abfüllungen aus dem Jahr 1960 hat sich Serge Valentin heute auf die Liste für seine Verkostung gesetzt, zwei davon sind Whiskys – und was für welche! Ein Macallan und ein Yamazaki haben sich gefunden, beides Tropfen, für die manche Whiskyfreunde ihre Seele zumindest zeitweise verleasen würden. Dementsprechend gute Wertungen gibt es auch dafür. Leider kann das Lesen von Verkostungsnotizen das tatsächliche Verkosten ersetzen, aber ein wenig kann man mit etwas Fantasie schon nachvollziehen, welche Feuerwerke bei manchen Tropfn im Mund oder in der Nase abgehen können…
- Macallan 1960 (80°proof, OB, Campbell, Hope & King, Rinaldi Italy, +/-1975): 92 Punkte
- Yamazaki 1960/2003 (56%, OB, Japan): 87 Punkte

Letzter Tag: Handsignierten Elijah Craig 12yo in Fassstärke gewinnen
Nur noch heute läuft unser Gewinnspiel um den handsignierten Elijah Craig 12yo aus der Heaven Hill Distillery. Global Brand Ambassador, Buchautor und „Whiskeyprofessor“ Bernie Lubbers hat die Flasche signiert, die mit heftigen 67.1% abgefüllt wurde. Im untenstehenden Video von unserem Youtube-Channel wird erklärt, wie Sie mitmachen können. Sie finden dort auch andere Videos, die wir in den letzten drei Monaten für Sie produziert haben. Der Gewinner wird dann morgen bekannt gegeben. Viel Glück beim Mitmachen!
Johnnie Walker wird offizieller Whisky der Formel 1
Diageo teilt in einer Pressemitteilung mit, dass im Vorfeld des an diesem Wochenende stattfindenden Formel 1 Rennens in Singapur eine neue Partnerschaft von Johnnie Walker mit der Formula One Group bekannt gegeben wurde. Johnnie Walker wird dadurch auch zum offiziellen Whisky der Formel 1. Nick Blazquez, der Präsident des Afrika- und Asiengeschäfts von Diageo, erklärte: „Als offizieller Whisky der Formel 1 wird Johnnie Walker seine Bindung zu Rennsportfans deutlich erhöhen. Durch unsere neue Vereinbarung erhalten wir Jahr für Jahr Zugang zu einem weltweiten TV-Publikum von über 450 Millionen Menschen und zu 1,5 Millionen Zuschauern an der Rennstrecke.“
Die Verbindung der Familie Walker zur Welt des Motorsports und der Grand-Prix-Rennen reicht bis in die 1950er zurück: Damals gründete der verstorbene Rob Walker seinen eigenen privaten Rennstall. Das Rob Walker Racing Team bestand aus Privatfahrern aus der Welt der Grand-Prix-Rennen und war das erste private Team, das 1958 in Argentinien mit dem Fahrer Stirling Moss einen Sieg bei einem Qualifikations-Grand-Prix zur FIA-Formel-1-Weltmeisterschaft einfahren konnte.
Die komplette Pressemitteilung finden Sie auf www.onvista.de.
Whisky im Bild: Spatenstich bei der Walsh Distillery
Die Irish Whiskey Society hat uns freundlicherweise die Bilder zum Spatenstich der Walsh Distillery, dem größten unabhängigen Destillerieprojekt in Irland, zur Verfügung gestellt. Das 25 Millionen Euro schwere Projekt (wir berichteten hier) wird alle drei Whiskey-Sorten produzieren: Pot, Grain und Malt. Mit dem Spatenstich ist die Bauphase nun auch offiziell eröffnet. Wie die Destillerie nach dem Bau aussehen wird, sehen Sie auf den beiden 3D-Renderings.
Bilder: Irish Whiskey Society
Serge verkostet: Port Ellen 14th Special Release und einen Kollegen
Nach dem Warten auf die Bekanntgabe der diesjährigen Special Releases aus dem Hause Diageo beendet wurde, beginnt jetzt die Zeit der Verkostungen dieser Raritäten. Serge Valentin nimmt sich heute den „obligatorischen“ Port Ellen vor und stellt ihm eine frühere unabhängige Abfüllung aus dem gleichen Produktionsjahr zur Seite. Bei der Punktevergabe hat der Port Ellen Special Release die Nase vorn, er hat hier aber auch relativ leichtes Spiel, da sein Kollege zeigt, dass nicht alles aus der Destillerie hervorragend war. Bei dieser Gelegenheit noch lesenswert: Malt and Oak hat sich diese Woche nochmals mit den Preisen und Brennereiauswahl der diesjährigen Special Releases auseinander gesetzt, der Hauptaugenmerk liegt auf der Preisentwicklung (exakter: Preissteigerungen) der Port Ellen Abfüllungen. Wer (nochmal) lesen möchte, wie hoch die Preisempfehlng für Port Ellen 7th Release war, sollte mal reinschauen.
- Port Ellen 1978/2002 (46%, Signatory Vintage, Silent Stills, for World of Whisky St Moritz, cask #5347, 302 bottles) 83 Punkte
- Port Ellen 35 yo 1978/2014 (56.5%, OB, 14th Special Release, 2,964 bottles) 91 Punkte
Schottland sagt No
Über das schottische Unabhängigkeitsreferendum und im Speziellen über die möglichen Auswirkungen einer Unabhängigkeit auf Whisky im Allgemeinen haben wir in den letzten Tagen vermehrt berichtet. Um dieses Thema abzuschließen: Die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler haben sich gestern für einen Verbleib Schottlands im Vereinigten Königreich entschieden. Spiegel online präsentiert heute morgen schon einen kurzen Artikel dazu.
PR: 2.000 Besucher feiern Eröffnung von „The Lübbehusen Malt Distillery“
Von der „The Lübbehusen Malt Distillery“ haben wir eine Presseaussendung zu ihrer Eröffnung bekommen, die wir gerne mit unseren Lesern auszugsweise teilen möchten:
Rund 2.000 Gäste haben am vergangenen Sonntag den offiziellen Start von „The Lübbehusen Malt Distillery“ gefeiert. Zur Eröffnungsfeier der neuen Whisky-Destillerie in Emstek bei Cloppenburg hatte Inhaber Jens Lübbehusen eingeladen. „Mit so viel Zuspruch habe ich bei Weitem nicht gerechnet“, freute sich der Whisky-Brenner aus Vechta. Neben exklusiven Führungen durch die neue Destilliere mit anschließender Whisky-Verkostung und Fass-Workshops von ausgebildeten Küfern ließen sich die Gäste von einem umfangreichen Rahmenprogramm mit Live-Musik von der Berliner Folk-Band „Cobblestones“ begeistern.
„Unser Whisky wird fruchtig-elegant schmecken. Und er wird eine rauchig-frische Brise haben. Sein Aroma wird zur Landschaft passen, die uns hier umgibt“, beschrieb Jens Lübbehusen den Charakter seines Whiskys, der mit modernster Technik in Emstek gebrannt und dort mindestens drei Jahre reifen wird. „Ein echtes norddeutsches Original eben“, nannte Lübbehusen seinen neuen Single Malt Whisky.

Zur Eröffnungsfeier waren auch zahlreiche Ehrengäste gekommen, die mit Whisky-Brenner Lübbehusen gemeinsam das erste Holzfass befüllten: Emsteks Bürgermeister Michael Fischer und der niedersächsische Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Siemer dankten dem Unternehmer auch für die Bereicherung der Region um eine neue Besucherattraktion.
„Solange unser Whisky reift und deswegen noch nicht verkostet werden kann, müssen unsere Gäste aber nicht warten“, erklärte Lübbehusen. „Wir sind eine Whisky-Erlebnis-Destillerie: Exklusive Führungen gibt es ebenso wie individuelle Whisky-Tastings, die wir in unserem extra wie ein Holzfass eingerichteten Verkostungsraum machen.“ Außerdem könnten Besucher die Whiskyherstellung auf einem Rundgang mit ausführlichen Erklärungen selbst entdecken, so der Whisky-Brenner. „In den nächsten Wochen richten wir noch einen Shop mit Whiskys aus zahlreichen Ländern und ganz besonderen Abfüllungen ein. Und die wird man auch vor dem Kauf bei uns probieren können“, sagte Lübbehusen. Liebhaber können sogar ganze Whisky-Fässer kaufen, zum Beispiel mit 10, 20 oder 30 bis hin zu 225 Litern Fassungsvermögen.
Wer eine spezielle Whisky-Veranstaltung buchen oder die Brennerei besuchen möchte, sollte zunächst noch einen Termin per E-Mail an reservierung@destill.de vereinbaren. „Wir werden aber in Kürze mit unserem regulären Besucherprogramm und festen Öffnungszeiten starten“, kündigte Lübbehusen an.
„The Lübbehusen Malt Distillery“ produziert exklusiven Single Malt Whisky in Emstek bei Cloppenburg. Die Destillerie im ecopark-Gewerbegebiet versteht sich als moderne Manufaktur für handgemachten und unverfälschten norddeutschen Whisky. Gebrannt aus schottischem Rauchmalz in einer der größten Whisky-Kupferbrennblasen Deutschlands lagert das Destillat mindestens drei Jahre lang in neuen Fässern aus amerikanischer Weißeiche. Daraus entsteht ein elegant-fruchtiger Whisky mit einem Hauch von Rauch und Wind. Ein norddeutsches Original.
Fotos: Claudius Holzmann für The Lübbehusen Malt Distillery


PR: Symphony in Blue – Eine spektakuläre Inszenierung für die Sinne von Johnnie Walker Blue Label
Eine Pressemitteilung zum Event von Johnnie Walker Blue Label, der gestern in London stattgefunden hat (wir haben schon einmal im Vorfeld berichtet), hat uns heute erreicht. Wir bringen sie wie üblich in Auszügen:
Am Anfang stand ein Versprechen: Es sollte eine unvergessliche Reise ins Reich der Sinne werden. Das weltweit erste Gesamterlebnis aus Theater, Kulinarik, Musik und Kunst begeisterte das Publikum am Abend des 17. September auf ganzer Linie und konnte damit sein Versprechen einlösen. Keine Geringeren als Done+Dusted, die schon mit der Inszenierung der Eröffnungsveranstaltung der Olympischen Spiele 2014 in London die Massen begeisterten, und Bompas & Parr, Food-Architekten, die unter anderem mit dem San Francisco Museum of Modern Art gearbeitet haben, sorgten für einen perfekten Auftritt und ausgelassene Stimmung.
Neben Jude Law, der seinen jüngsten Auftritt im Johnnie Walker Blue Label Kurzfilm „The Gentleman‘s Wager“ hatte und die Gäste des Abends herzlich Willkommen hieß, war auch Schauspieler Daniel Brühl auf der Veranstaltung in London zu Gast. Frisch vom Drehort seines aktuellen Filmprojektes mit Sienna Miller und Bradley Cooper auf der Veranstaltung eingetroffen, genoss er den Event in vollen Zügen und wagte sich sogar hinter die Bar, um sein Talent als Gastronom unter Beweis zu stellen. Auch sein Freund und Geschäftspartner Atilano Gonzalez, mit dem er seit 2011 die Bar Raval in Berlin betreibt, war dabei und zeigte sich tief beeindruckt von der außergewöhnlichen Inszenierung des Abends. Die weltweit erste Wetterinstallation, die eine erlebbare Johnnie Walker Blue Label Atmosphäre kreierte, die exzellenten Whiskys, die provokanten Food-Kreationen von Bompas & Parr oder das spektakuläre Finale – ein Musikinstrument, das die Welt so noch nie gesehen hat – all das verfehlte seine Wirkung nicht. Die eigens von Bompas & Parr kreierte Orgel lies die Johnnie Walker Blue Label Noten (oder auch Aromen) ertönen und projizierte zeitgleich eindrucksvolle Bilder.
Klicken Sie die Bilder in unserer Galerie an, um sie zu vergrößern…
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FAZ: Deutsche hamstern Whisky
Ein Artikel in der FAZ berichtet von einem interessanten Phänomen: die Deutschen hamstern vor dem schottischen Unabhängigkeitsreferendum Whisky – und beruft sich dabei auf den größten deutschen Whiskyhändler, Horst Lüning. Er sagt, dass die Einkäufe momentan so hoch sind wie nie, und dass die Leute anscheinend durch eine schottische Unabhängigkeit höhere Whiskypreise befürchten. Einkäufe in der Höhe von 10.000 Euro von Privatleuten seien momentan keine Seltenheit.
Lüning selbst teilt die Befürchtungen über höhere Whiskypreise nicht, so wie übrigens auch andere große und wichtige Importeure schottischen Whiskys (zum Beispiel Dr. Mario Prinz für Österreich oder in Deutschland Andrea Caminneci) in den Wortmeldungen auf unserer Facebookseite wenig Besorfnis über mögliche Preissteigerungen erkennen lassen. Hier Lüning im O-Ton:
„Einfuhrzölle hätten nur minimale Auswirkungen auf die Endkundenpreise“, erwartet er. Hochwertiger schottischer Whisky kostet zwar häufig 40 Euro und mehr je Flasche, aber der Großteil des Preises erklärt sich durch Vertriebs- und Marketingkosten. Selbst bei hochwertigem Single-Malt-Scotch liege der für den Zoll relevante Exportwert nur bei etwa 3 Euro je Liter, sagt Lüning. „Wenn darauf Zoll bezahlt werden müsste, wären das Peanuts.“
Die Site Alkoblog hat heute übrigens eine Zusammenfassung der Argumente pro und kontra Preisssteigerung bei Whisky gepostet – ohne sich auf ein Ja oder Nein festzulegen. Wie es nun wirklich kommt, wird die Zukunft weisen…
Die Frau, die Whisky nach Japan brachte: Rita Cowan Taketsuru
Dass die Japaner so whiskyverrückt sind, ist mit ein Verdienst einer besonderen Frau, die der Liebe wegen nach Japan ging und dort gemeinsam mit ihrem japanischen Mann Masataka Taketsuru (über ihn haben wir bereits hier geschrieben) den Grundstein für die japanische Whiskyindustrie legte: Rita Cowan Taketsuru. Nippon Times hat nun einen schönen und stimmungsvollen Artikel über sie gebracht, der auch auf ihre Familiengeschichte eingeht. Lesenswert, finden wir.

Serge verkostet: Old Pulteney, Old Fettercairn
Nach der 10.000sten Verkostungsnotiz gönnt sich Serge Valentin keine Pause und stürzt sich gleich wieder ins Abenteuer der Whisky-Tastings. Heute hat er zwei alte Highlander im Glas, den 35jährigen Old Pulteney und einen im Jahr 2009 erschienenen Fettercairn, der 34 Jahre auf dem Fassbuckel hat. Nicht immer bedeutet alt auch gut, manchmal sind alte Whiskys auch einfach überlagert. In diesen beiden Fällen kann davon aber keine Rede sein – beide erhaten ausgezeichnete Wertungen:
- Old Pulteney 35 yo (42.5%, OB, 2014): 90 Punkte
- Old Fettercairn 34 yo 1975/2009 (57.2%, Whisky-Fässle, Bourbon hogshead): 91 Punkte















