Whiskycast, die Website von Mark Gillespie, berichtet heute, dass erstmals in der Geschichte des amerikanischen Bourbon 5 Millionen Fässer Whiskey in Kentucky lagern. Die Zahlen der Kentucky Distillers Association sprechen von 5,294,988 mit Ende 2013. 1.2 Millionen davon sind 2013 mit White Dog, dem Äquivalent zum New Make beim schottischen Whisky, gefüllt worden. Der Wert des Lagerbestandes beträgt satte 1.9 Milliarden Dollar.
Heaven Hill Lagerhäuser, Foto von Shadle CC-Lizenz
Das Einfrieren von Wasserleitungen kann auch für eine Destillerie ziemlich unangenehme Folgen bis hin zum Produktionsstop haben. Etwas, was in Glengoyne im Winter durchaus vorkommen konnte, wenn man das Wasser aus den Dumgoyne Hills in die Destillerie leitete.
Durch den Ersatz von 120m Wasserrohren mit einem Kunststoffsystem, das das Einfrieren durch ein integriertes Heizsystem verhindert, konnte dieses Problem jetzt laut einem Bericht von Whisky Magazine ad acta gelegt werden. Das Rohrsytem wurde dabei sowohl ober als auch unter der Erde ersetzt.
Blick auf die Glengoyne Distillery an der Grenze zwischen Highlands und Lowlands.
Für Österreich und Deutschland konnten wir die Termine für die Kilchoman Tour bereits bekannt geben, jetzt können wir das dank Urs und Jutta von Anne McKenzie’s Whiskyboutique auch für die Schweiz tun:
James und Peter Wills werden die genannten Lokalitäten besuchen und dabei die neuen Abfüllungen von Kilchoman vorstellen. Die beiden bringen auch eine exklusive Machir Bay-Abfüllung in Fassstärke mit, die es nur für Besucher der Events geben wird. Ebenso bekommt man bei den Events ein Kilchoman T-Shirt.
Die Whiskyregion Campbeltown hat ihre ganz eigene Charakteristik, die in unserer Wahrnehmung vor allem von den Produkten der Destillerie Springbank geprägt ist. Glen Scotia hat es schwer, sich gegen dieses Übermaß an Präsenz durchzusetzen – das mag auch daran liegen, dass ihre Standardabfüllungen wesentlich weniger verbreitet sind. Ralfy hat diesmal die älteste der Standardabfüllungen von Glen Scotia verkostet, den Glen Scotia 21yo. Er bekommt bei ihm 85 von 100 Punkten und das Prädikat „fordernd“. Abgesehen davon gibt es bei Ralfy wieder einige Hintergundinformationen und Tipps. 14 Minuten, zu sehen hier und bei Youtube.
12 Jahre sind im Internet eine sehr lange Zeit. 12 Jahre gibt es bereits Whiskyfun, die Website von Serge Valentin. Und das wird heute auf der Site ausgiebig gefeiert – mit ein paar Statistiken und Hintergrundzahlen – und mit fünf Verkostungen, die für Serge in der einen oder anderen Weise symbolisch sind.
Die Crew von Whiskyexperts gratuliert Serge auf diesem Weg zum beeindruckenden Track Record – faast 10.000 Verkostungen hat er in dieser Zeit gemacht und so ein unschätzbares Archiv an Whiskywissen angehäuft. Hier nun die fünf Verkostungen von heute:
Allt-A-Bhainne 13 yo 1979/1993 (43%, The Whisky Castle Tomintoul, cask #026329): 65 Punkte
Clan-An-Ghael Scotch Whisky (Blayney & Co, +/-1930?): 88 Punkte
Banff 1975/2013 (43.7%, Malts of Scotland for Dram Brothers and Vinotek Massen, Luxemburg, cask #MoS 13056, 72 bottles): 91 Punkte
Port Ellen 16 yo 1978/1994 (63.3%, Gordon & MacPhail, for Intertrade, CASK series, cask #2698): 89 Punkte und
Clynelish 21 yo 1965/1986 (86 US proof, Duthie for Corti Brothers Sacramento, USA): 98 Punkte – nein, das ist kein Zahlenverdreher.
Schon bald haben Sie in der Region Dortmund die Gelegenheit, bei einer exklusiven Verkostung mit Whiskyexperts dabei zu sein. Wir präsentieren Ihnen die erste von einer Reihe von Veranstaltungen, bei denen das Team von Whiskyexperts Sie in die Welt des Whiskys einlädt – diesmal in die Whiskyregion Campbeltown:
Campbeltown – Schottlands vergessene Region
Glengyle Distillery in Campbeltown
Die kleine Region Campbeltown ist für Whiskyfreunde ein nostalgischer Begriff. Einst ein Zentrum der Whiskyproduktion, arbeiten derzeit nur mehr die Brennereien Springbank, Glengyle und Glen Scotia. Aber was sie produzieren, gehört zur Spitzenklasse schottischer Whiskys.
Whiskyexperts führt Sie mit sechs ausgewählten und typischen Malts in diese fast vergessene Region und zeigt Ihnen deren Besonderheiten. Es werden die Gemeinsamkeiten ebenso erlebbar wie die Unterschiede. Die Whiskys des Tastings sind:
Hazelburn CV
Glengyle Kilkerran Work in Progress 5, Bourbon Matured
Springbank 12yo Cask Strength
Glen Scotia 12yo
Longrow Peated
Longrow 18yo
Ihr fachkundiger Reisebegleiter ist der Whiskyexperts-Redakteur Simon Rosenkranz.
Anmeldungen entweder per e-mail oder telefonisch:
Tel.: 0231 – 18 91 74 74
Mail: k.kalinka@stendels.de
Bitte melden Sie sich rasch und rechtzeitig an, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen/Reservierungen sind erst nach Bezahlung verbindlich, nach Zahlung wird eine Eintrittskarte ausgestellt.
Einlass nur mit Eintrittskarte möglich. Bei weiteren Fragen steht Ihnen das Team von Stendels gern jederzeit zur Verfügung.
Bei Stendels in Dortmund findet das erste Whiskyexperts-Tasting im Ruhrgebiet statt.In diesem gemütlichen Tastingraum führt Sie Whiskyexperts-Redakteur Simon Rosenkranz durch die sechs Whiskys der Region Campbeltown
**Der Eintrittspreis versteht sich inklusive Wasser, Brot und der dargebotenen Whiskys sowie der fachkundigen Moderation.
Wir würden uns freuen, Sie bei unserem ersten Tasting im Ruhrgebiet begrüßen zu dürfen und freuen uns, Sie persönlich dort zu sehen!
In unserer heutigen Whiskychat-Folge befassen wir uns mit Single Grains, einer Whiskykategorie, die in Zukunft immer wichtiger werden wird. Was unterscheidet sie von Single Malts, warum sind sie jetzt schon so interessant für die Whiskyindustrie und warum werden sie noch interessanter werden? Als Beispiel für einen jungen und interessanten Single Grain verkosten wir den irischen Teeling Single Grain Whiskey – und wir zeigen ein paar Beispiele von alten und ausgezeichneten Single Grain Whiskys, die in letzter Zeit auf den Markt gekommen sind.
Übrigens: SIE können ein Sample vom Teeling Single Grain Whiskey gewinnen: Einfach unser Video hier oder auf Youtube ansehen und mit einem Kommentar auf Youtube mitmachen.
Teilnahmebedingungen: Am Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt und das 18. Lebensjahr vollendet hat und in einem Kommentar unter diesem Video auf Youtube die Gewinnfrage richtig beantwortet. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 31.Juli 2014, 23:59 Uhr. Der Gewinner wird im Whiskychat #7 bekanntgegeben. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Sonntag ists, die Whiskynews tröpfeln das Wochenende über eher spärlich ein – wiederum einmal Zeit, um sich auf diversen Blogs nach neuen und interessanten Tasting Notes umzusehen. Bei alten Bekannten sind wird dabei ebenso fündig geworden wie bei neuen Entdeckungen:
Best Shot Whisky hat sich einen Tormore 1984 aus der Archives-Serie angesehen und Jan van der Ende findet ihn sehr interessant und trinkbar (88.5 Punkte).
The Coopered Tot bringt einen ausführlichen und schön bebilderten Bericht über eine Verkostungssession von amerikanischen Whiskeys, dazu einen alten Brora, den Highland Park 25yo und Diageo’s kürzlich veröffentlichten Convalmore 36yo, der gegen einen Convalmore 17yo von Gordon & MacPhail verkostet wurde. Wir können uns niemanden vorstellen, der bei dieser Session nicht gerne dabei gewesen wäre.
Auf Loving Whisky wird der Three Ships Select, ein Whisky aus Südafrika verkostet. Der Blend erzielt 7 von 10 Punkten. Auf der diesjährigen Whiskyfair Rhein-Ruhr hatten wir übrigens auf unserem Stand den Three Ships 10yo Single Malt zum Verkosten dabei, und er fand großen Anklang bei den Besuchern…
The Malt Desk füllt sich einen Bunnahabhain 1987 von Adelphi ins Glas – eine Abfüllung für Sherryfans. Sie bekommt dort 87 von 100 Punkten.
Whisky Gospel aus Israel wagt einen Schritt in die Welt der Standard-Blends und verkostet den Chivas Regal 12yo. Ohne große Begeisterung stellt man fest, dass der Whisky trinkbar sei, süß, weich und dann aus.
Whiskycorner verkostet den neuen Tomatin 14yo Port Wood Finish, die Ergänzung zur Core-Range, die den 15yo ablösen wird. Kirsty und Stewart finden daran Gefallen, mögen seine Fruchtigkeit und Leichtigkeit.
Auf Malt and Oak finden sich heute Tasting Notes zu einem Klassiker der nördlichen Highlands, den Old Pulteney 21. Die Destillerie hat eine sehr eingeschworene Anhängerschaft, und der Reviewer der israelischen Site scheint nun auch dazu zu gehören. Er findet vor allem die maritimen Noten im Whisky höchst interessant. Mehr hinter unserem Link.
Mehr über die Destillerie und ihre Geschichte können Sie unserem Datenblatt entnehmen.
Wer selbst noch nicht dort war und gerne sehen möchte, wie die Fässer für die Whiskyproduktion aufbereitet werden, sollte sich dieses Video über die Speysside Cooperage ansehen. Es ist kein professionelles Reportagevideo, sondern eines, das während eines Besuchs und einer Tour aufgenommen wurde – aber es ist vielleicht deshalb besonders interessant und lebensnah. Knapp über 8 Minuten lang, bietet es sich als „visuelle Wochenendlektüre“ an, entweder auf Youtube oder hier:
Die neuen Cadenhead Authentic Collection Abfüllungen sollten nun in Kürze verfügbar sein – Cadenhead hat ein paar Infos dazu bereits an die Öffentlichkeit gebracht:
Es wird folgende zehn neue Abüllungen geben:
Ardbeg1993, 20yo, mit 55.9%
Auchentoshan 1990, 24yo, 52.3%
Cragganmore 1993, 21yo, 56.1% aus dem Weinfass
Glenfarclas 1973, 41yo, 40.7%
Glen Mhor 1982, 31yo, 52.9%
Hazelburn 2002, 12yo, 54.1%
Heaven Hill Bourbon, 17yo, 58%
Mannochmore 1996, 17yo, 52.5%
Mortlach 1988, 25yo, 56.8%
Tobermory 1995, 19yo, 54.2%, Sherry Cask
Eine wirklich gute und interessante Mischung von interessanten Abfüllungen in diversen Preislagen, finden wir.
Wir haben für Sie hier eine Galerie der Abfüllungen zusammengestellt. Sie können jedes Bild vergößert anzeigen lassen.
Die Firma Bremer Spirituosen Contor informiert uns in einer Pressemitteilung, dass die Walsh Whiskey Distillery die Baugenehmigung für ihre moderne Destillerie in County Carlow erhalten hat. Wir bringen sie hier ungekürzt:
Neue, hochmoderne Brennerei: Walsh Whiskey Distillery erhält Baugenehmigung
Carlow/Bremen, 25. Juli 2014. 25 Millionen Euro soll die moderne Destillerie kosten, die die Walsh Whiskey Distillery in County Carlow auf dem Royal Oak Gelände errichten will. Jetzt hat das Unternehmen mit der bekannten Irish Whiskey Marke Writer’s Tears die Baugenehmigung für das Projekt erhalten. Die Bauarbeiten werden im September starten und sollen bis Dezember 2015 abgeschlossen sein. Geplant ist eine unabhängige, hochmoderne Irish Whiskey Destillerie mit Lagerhäusern an den Ufern des Flusses Barrow. Auch ein einzigartiges Besucherzentrum ist vorgesehen, das bis zum Jahr 2021 rund 75.000 Whiskey-Touristen empfangen soll.
Die geplante Brennerei soll mit einer Kapazität von 400.000 Fässern jährlich produzieren und im Jahr 2016 ihren Betrieb aufnehmen. Es wird zwei Produktionslinien geben, die sowohl mit Kupferbrennblasen im Pot-Still-Verfahren (pot stills) als auch im Patent-Still-Verfahren (column stills) Whiskey destillieren. Dies ermöglicht der Walsh Whiskey Distillery künftig, alle vier Arten von Irish Whiskey zu produzieren: Pot-, Malt-, Grain- und Blended Whiskey. Dank der zusätzlichen Kapazitäten wird die Destillerie außerdem auch Whiskey für Lizenzabfüllungen ausgewählter Eigenmarken, die selbst keine eigene Produktion haben, destillieren. Durch den Ausbau werden in den nächsten fünf Jahren insgesamt 55 Arbeitsplätze in Voll- und Teilzeit in Carlow geschaffen.
Globale Wiederauferstehung des Irish Whiskey
Irish Whiskey befindet sich weltweit wieder auf dem Vormarsch, nachdem er im 19. und frühen 20. Jahrhundert als einer der weltweit führenden Whiskeys durch Scotch abgelöst worden war. Noch vor 100 Jahren wurden jährlich 12 Millionen Fässer Irish Whiskey verkauft. Eine Kombination unterschiedlicher Faktoren – unter anderem die US-Prohibition und Irlands Handelskrieg mit Großbritannien nach der Unabhängigkeitserklärung – trugen zu seinem Niedergang bei, so dass Scotch seinen weltweiten Siegeszug antreten konnte.
Das Potenzial von irischem Whiskey im 21. Jahrhundert lässt sich am Branchenerfolg der Schotten ablesen. Der Jahresumsatz von Scotch ist auf 90 Millionen Fässer gestiegen, mit einem Gewinn von über 5 Mrd. € im Export und 35.000 Arbeitsplätzen in derzeit 109 Destillerien.
Die Walsh Whiskey Distillery, geführt vom Gründer Bernard Walsh zusammen mit dem Walsh Whiskey Führungsteam, hat ihren Umsatz in den letzten Jahren um 300 Prozent gesteigert. 95 Prozent des Unternehmensumsatzes stammen aus dem Export in derzeit 30 Länder. Zu den fünf Schlüsselmärkten gehören die USA, Russland, Skandinavien, Frankreich und Deutschland. In Partnerschaft mit Illva Saronno und weiteren Vertriebspartnern, plant die Walsh Whiskey Distillery, ihr Netzwerk sukzessive in Richtung Asien, unter anderem Indien und China, zu erweitern.
Die Whiskeymarken des Unternehmens, The Irishman und Writer’s Tears, haben zahlreiche Gold-Auszeichnungen in namhaften Wettbewerben gewonnen, darunter die Irish Whiskey Awards, die San Francisco World Spirits Competition, die International Spirits Challenge und den International Spirits Award.
Gegründet 1842 ist William Cadenhead Ltd Schottlands ältester unabhängiger Abfüller und präsentiert mit Stolz die weltweit teuerste unabhängige Abfüllung. Anlässlich der Schließung ihres Büros in Dufftown wählten sie eine ganz besondere Whiskyabfüllung aus. Mark Watt persönlich suchte ein Fass der Speyside-Brennerei Mortlach aus, welches 1988 befüllt wurde. Genau 1 Flasche wurde abgefüllt und umrahmt wird sie von einer besonderen, noch nie dagewesenen Verpackung. Sie transportiert ihren Besitzer in das Herz der Speyside und spiegelt in ihrer Konstruktion und den verwendeten Materialien die Handwerkskunst der Zeit, in der der Whisky destilliert wurde, liebevoll wider. Außerhalb der Verpackung präsentiert sich „eine sensorische vierte Dimension mit saisonalen Aromen von frischem Obst (Erdbeeren, Heidelbeeren, Preiselbeeren, Vogelbeeren, sehr kleinen grünen Äpfeln), Lavendel, Minze, Thymian, frisch geschnittenem Gras, Rosmarin, Salbei und gelegentlich Löwenzahn“. Soviel Exklusivität und Einzigartigkeit hat natürlich auch einen besonderen Preis: Gebote von über 100.000 £ für diese einzigartige Flasche Mortlach 1988 sind Willkommen.
Oder, ganz anders formuliert: William Cadenhead Ltd verkauft sein bisheriges Büro in Dufftown. Das Reihenmittelhaus wurde Mitte der 80er-Jahre errichtet. Die Ex-Sozialwohnung verfügt über 3 Zimmer und wurde vom 1. Juli 2012 bis zum heutigen Tag als Cadenheads Büro in Dufftown verwendet. Der Mindestpreis liegt bei 100.000 £, dazu gibt es noch eine Flasche Mortlach von 1988. Nachzulesen bei Whiskyintelligence.