Wir freuen uns immer, wenn wir mal etwas Neues über irische Whiskeys berichten können (bei uns in der Redaktion sind wir der Meinung, dass die irischen Whiskeys in den nächsten Jahren auch international mehr und mehr Bedeutung gewinnen werden).
Hier ist nun eine Neuigkeit von Pernod Ricard – den Eigentümer der Marke Powers: Mit Powers Signature Reserve bringt Pernod Ricard den zweiten Single Pot Still Whiskey der Marke Powers in den Handel (nach dem Powers John’s Lane Release im Mai 2011). Die neue Abfüllung wird laut Pernod Ricard die selbe Würzigkeit besitzen, die die Powers Whiskeys auszeichnet – schwarzer Pfeffer, eingebettet in Honig, Vanille und reichlich Beeren. Die Signature Release wurde vornehmlich in American Bourbon Barrels gereift, zur Verfeinerung hat man allerdings auch einige wenige spanische Oloroso Sherry Casks daruntergemischt.
Ganz unbekannt ist der neue Powers Signature Release nicht – er wurde erstmals im April beim Whiskyfest in Chicago vorgestellt, kommt aber erst jetzt im September in Irland und den USA in den Handel. Wieviel Zeit vergeht, bis wir ihn in deutschen Regalen finden werden, ist noch nicht bekannt.
Neben dem neuen Powers Signature Release wird Powers auch Powers Gold Label in einer neuen Verpackung und stärker abgefüllt (43.2%) präsentieren.
Von Douglas Laing haben wir eine komplette Liste der Abfüllungen der neuen Old Particular-Serie erhalten, und diese Liste birgt, vom Namen her, einige wirklich interessante Whiskys (in der Reihenfiolge ihres Alters):
OLP0002 Auchentoshan 15 YEARS
OLP0021 Braeval 15 YEARS
OLP0006 Clynelish 16 YEARS
OLP0026 Glen Ord 16 YEARS
OLP0018 Arran 17 YEARS
OLP0032 Miltonduff 17 YEARS
OLP0019 Auchroisk 18 YEARS
OLP0023 Caperdonich 18 YEARS
OLP0004 Blair Athol Sherry 20 YEARS
OLP0025 Glen Keith 20 YEARS
OLP0012 Jura 20 YEARS
OLP0037 Tomatin 20 YEARS
OLP0003 Bladnoch 21 YEARS
OLP0028 Glen Garioch 21 YEARS
OLP0007 Glen Scotia 21 YEARS
OLP0031 Macduff 21 YEARS
OLP0005 Bowmore 25 years
OLP0014 Tamdhu 25 YEARS
OLP0035 Teaninch 30 YEARS
OLP0033 Port Ellen 31 YEARS
OLP0008 Glencadam 35 YEARS
Hier noch ein Ausschnitt aus der Presseaussendung, der sich auf die verschiedenen Alkoholstärken in Bezug auf das Alter der Abfüllungen bezieht:
Die Whiskys wurden in zwei verschiedenen Alkoholstärken abgefüllt: Malts, die bis zu 18 Jahren gereift sind, wurden mit 48,4 Volumenprozent auf Flaschen gezogen, jene, die älter als 18 Jahre sind, mit 51,5 Volumenprozent. Diese Stärken haben sich – so die Entwickler bei Douglas Laing – nach unzähligen internen Diskussionen, Verkostungen und Analysen als optimal erwiesen.
„Der geringere Alkoholgehalt von 48,4 Volumenprozent bei den ‚jüngeren‘ Whiskys besänftigt den etwas ‚schärferen‘, ‚lebhafteren‘ Charakter“, sagt Jan Beckers, der globale Malt-Botschafter bei Douglas Laing. „Bei den älteren Malts dagegen wurden bereits aufgrund des Angel’s Share – dem Anteil des Whiskys, der über die Jahre der Reifung verdunstet –einige dieser Eigenschaften abgemildert. Mit 51,5 Volumenprozent erreichen wir hier genau die gewünschte Qualität. “
Bereits seit Jahresbeginn hat das Douglas Laing-Team an der Entwicklung dieser neuen Range gearbeitet. Geschäftsführer Fred Laing und Malt-Botschafter Jan Beckers, die „Nasen“ bei Douglas Laing, wählten persönlich Fässer aus, schrieben Verkostungsnotizen und bestimmten den optimalen Alkoholgehalt für Old Particular. Der äußeren Erscheinung wurde ebenfalls viel Hingabe gewidmet, um mit stilvoll gestalteten Etiketten sowie einer Premium Geschenk-Hülle eine Verpackung zu erschaffen, die eines so einzigartigen und alten Single Malt Scotch Whisky würdig ist.
Einige Zeit sah es ja so aus, als wären die Märkte in Asien und Südamerika der Motor des Wachstums der schottischen Whiskyindustrie. Die traditionellen Märkte wie Europa und die USA hatten teilweise auch in der Belieferung das Nachsehen. Ändert sich das jetzt wieder? Folgt man den Zahlen der Scotch Whisky Association, so wie sie von BBC veröffentlicht wurden, ist dieser Gedanke durchaus zulässig. Denn während die Umsatzzahlen in Asien zurückgingen, stiegen sie im Rest der Welt zum Teil deutlich an. Natürlich hatten die aufstrebenden südamerikanischen Märkte ein prozentual hohes Wachstum – aber auch die in letzter Zeit aus dem Blickpunkt gerückten Märkte wie Frankreich, die USA oder Deutschland konnten kräftig zulegen (Frankreich: +6%, Deutschland +28%, USA +29%). Nach einem schwächeren Jahr 2012 scheinen sich die entwickelten Märkte 2013 also zu den Trägern der Umsatzsteigerung der schottischen Whiskyindustrie zu entwicklen – und vielleicht von den Marketingexperten wieder mehr Aufmerksamkeit zu erhalten….
Die Strathearn Distillery darf ja nun seit dem 22.08.2013 offiziell ihren Whisky produzieren, wie bei uns bereits zu lesen war. Für uns von Whiskyexperts war dies ein willkommener Anlass, die Betreiber von Strathearn in einem Interview über sich, ihre Pläne und die Destillerie im Allgemeinen näher zu befragen. Tony Reeman-Clark nahm sich die Zeit, auch wenn diese durch die jüngsten Ereignisse knapp bemessen war.
Whiskyexperts: Wer steckt denn eigentlich hinter Strathearn?
Tony Reeman-Clark: Es gibt drei von uns. David Lang, David Wight und mich, Tony Reeman-Clark. Ich arbeitete vorher in einer Brauerei, während David Lang für und mit großen Destillieren zusammenarbeitete. Wir sind beide Ingenieure, die in Führungspositionen für große Multinationale gearbeitet haben. David Wight, unser Brand Ambassador, hat einen IT-Hintergrund, hat sich dazu über viele Jahre ein großes Wissen über Whisky angeeignet. Gemeinsam können wir also, übrigens auch durch die Zusammenarbeit mit der Heriot-Watt University, große Erfahrung vorweisen.
Whiskyexperts: Wer kam denn auf die Idee eine Destille zu gründen, und vor allem wieso?
Tony Reeman-Clark: Es war buchstäblich eine Schnapsidee.Als wir vor 4 Jahren auf der Whisky Fringe in Edinburgh waren, kam im Gespräch die Idee auf, eine eigene Destillerie zu gründen – wie das nun mal so ist, wenn man schon ein paar tolle Whiskys intus hat. Aber diesmal wollte der Gedanke auch mit der Nüchternheit nicht weichen und bald darauf haben wir begonnen, an einem Business-Plan dafür zu arbeiten. Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte.
Whiskyexperts: Was sind Ihre weiteren Pläne und wie ist der aktuelle Stand Ihres Projektes?
Tony Reeman-Clark: Ach, Pläne haben wir immer mehr als genug, aber wir sind zur Zeit natürlich zu sehr mit Strathearn beschäftigt, um uns wirklich anderen Dingen widmen zu wollen oder zu können. Das aktuelle Projekt geht voran, vor allem seit dem wir die Lizenzen erhalten haben. Das sind für uns natürlich unglaubliche Neuigkeiten, denn jetzt sind wir offiziell die kleinste Destillerie in Schottland.
Whiskyexperts: Wie sollte ein Whisky Ihrer Meinung nach schmecken – und was erwarten Sie von Ihrem eigenen Spirit?
Tony Reeman-Clark: Eine gute Frage. Wir versuchen, Whisky zu dem zurückzubringen, was er vor vielen Jahren geschmacklich war. Von unserer eigenen Anlage erwarten wir einen leichten und fruchtigen Stil, der dann schnell in einem unserer kleinen 50-Liter-Octave-Fässern heranreifen sollte.
Whiskyexperts: Vielen Dank für das Interview
Tony Reeman-Clark:Vielen Dank für euer Interesse an Strathearn, und sorry, dass wir nicht umfassender antworten konnten. Aber bei uns geht’s gerade, wie man sich vorstellen kann, ziemlich rund.
An der Spitze tobt ein Kampf zwischen den beiden Erstplazierten – aber die Verfolgergruppe hat sich nicht wirklich abschütteln lassen: Hier der momentane Zwischenstand bei unserer Abstimmung zum Leserwettbewerb:
Ralfy von Ralfy.com hat gerade einen Lauf, was Bourbons betrifft: Unlängst war Willett’s Single Cask bei ihm im Nosing Glass, diesmal ist es Rowan’s Creek Bourbon. Beide sind ja in Fachgeschäften auch bei uns erhältlich, und wer gerne einen guten Bourbon trinkt, der möge sich Ralfy’s Verkostung ansehen – neben dem (guten) Resultat für den Rowan’s Creek erfährt er auch eine etwas „zwielichtigere“ Geschichte um diesen Bourbon. Das Video gibt es dazu auf Youtube und direkt hier bei uns:
Strathmill Destillerie, Foto von Andrew Wood, CC-Lizenz
Das scheint sehr gut gefallen zu haben: Ein kleines Trio grasiger Speysider, in diesem Jahr von unabhängigen Abfüllern auf den Markt gebracht, finden heute morgen ihren Weg ins Glas von Serge Valentin.
Strathmill 37 yo 1976/2013 (47%, The Whisky Agency, refill hogshead, 216 bottles) 81 Punkte
Inchgower 28 yo 1985/2013 (53.8%, The Whisky Agency, refill hogshead, 266 bottles) 87 Punkte
Glenrothes 25 yo 1988/2013 (51.1%, The Whisky Barrel, Burns Malt, cask #7861) 86 Punkte
Über die diesjährigen Spezialabfüllungen von Diageo haben wir in den letzten Tagen häufiger berichtet. Von diesen wirklich sehr interessanten Abfüllungen blieb den Meisten wohl nur die sehr ambitionierten Preisgestaltung in Erinnerung. whiskysponge – The no.1 site for front line whisky news präsentiert heute eine neue Preisliste, deren Gestaltung in eine ganz andere Richtung geht – ihre Quelle Herbert Crumb ist uns gänzlich unbekannt, und auch dem Rabattangebot von £10 beim Kauf von zwei Flaschen Lagavulin 1976 können wir keinen Glauben schenken – auch wenn wir gerne würden.
So vielfältig, variantenreich und auch unübersichtlich die Whiskys und Whiskeys auf der ganzen Welt sind, ihre Awards stehen ihnen in diesen Punkten in Nichts nach. So reicht es bei einigen Auszeichungen nicht aus, einfach einen Whisky abgefüllt zu haben. Es muss auch noch eine Anmeldung inklusive Anmeldegebühr eingereicht werden. Andere hingegen möchten wie ein Gottesurteil erscheinen, und wie in der wirklichen Welt existieren auch auf dem Planeten Whisk(e)y verschiedene Götter nebeneinander.
Einen anderen Weg geht der World Wide Whisky Design Awards. Um den Inhalt der Flasche geht es hier überhaupt nicht, es wird die Flasche selbst und die Umverpackung bewertet. Anders als bei den meisten Whisky Awards konnten jede und jeder nach einer kostenlosen Registrierung die eigenen Design-Favoriten nominieren. Einzige Bedingungen: Die Abfüllung musste zwischen dem 1. Januar und dem 1. Juni 2013 noch erhältlich sein und durfte vorher noch nicht in diesem Wettbewerb ausgezeichnet worden sein. Und auch über die Gewinner kann jeder und jede abstimmen – bis zum 30. November 2013.
In zwei Kategorien werden die Kandidaten aufgeteilt: Abfüllungen, die entweder weniger oder mehr als 250 € kosten. Während man z.B. „The Glenlivet Alpha Limited Release“ oder „Isle of Arran The Devil’s Punch Bowl“ sicherlich unter den Nominierten bei „Category 1 – Bottle, less than €250 “ erwarten konnte, sind manch andere eigentlich nur die konsequente Umsetzung einer bewährten Design-Linie – welche mal recht einfach (Cutty Sark Caskstrength), mal etwas aufwändiger ist (Highland Park Loki). Auffallender und in der Gestaltung einzigartiger sind dagegen Karuizawa 1st Nonjatta Exclusive Bottling, natürlich Compass Box mit ihrer ‚The Entertainer‘ limited edition for Selfridges, Highwood 25 year old Calgary Stampede 100th anniversary whisky mit einem Zinnlabel und anCnoc Limited Edition, gestaltet von Peter Arkle.
In der Kategorie der Höherpreisigen lässt die nach oben offene Preisskala vielfache Gestaltungsmöglichkeiten und den Einsatz von hochwertigen Verpackungsmaterialien zu. Natürlich fallen auch hier wieder die Karuizawas auf. Die Cocktail Serie überspringt die 250 € Hürde so gerade eben, wohin gegen man für den Preis manch andere Kandidaten wahlweise auch einen Gebraucht- (z.B. Glenrothes 1970 Extraordinary Cask Collection #10573) oder Neuwagen (z.B. The Balvenie Fifty) erwerben kann.
Der Bowmore Islay Single Malt 1957, 54 Years Old übertrifft den in dieser Kategorie notwendigen Verkaufspreis natürlich spielend um ein Vielfaches (£100,000), wenn dieser Whisky einem überhaupt zum Kauf angeboten wird. Und wenn wir die Überlegungen, ob es richtig ist, für solch einen Preis Whisky zu verkaufen oder zu kaufen, mal außer acht lassen, müssen wir Bowmore schon zugestehen, eine wunderschön anzusehende Abfüllung kreiert zu haben.
Jetzt ist es offiziell: Nach einigen Ankündigungen (wir berichteten) veröffentlicht Douglas Laing eine neue Serie von Einzelfassabfüllungen – ohne Kühlfiltrierung und ohne Fabrstoffe. Die Serie nennt sich „Old Particular“ und besticht zunächst einmal durch ein sehr gefälliges, antiquiert wirkendes Design, mit einer eigenen Farbe für jede Region:
Was interessant ist: Auch wenn das Einzelfassabfüllungen sind, sind nicht alle in Fassstärke abgefüllt. Nur der Bowmore mit 25 Jahren kommt in echter Fassstärke daher. Was jünger als 19 Jahre ist, wird mit 48.4% abgefüllt, von 19 Jahren aufwärts mit 51.5%. Warum das so gemacht wird, wird auch auf der Webseite von Douglas Laing nicht wirklich erklärt. Aber nachgefragt haben wir schon – und hier ist die Antwort von Douglas Laing:
After 13+ years of tasting and selecting the casks, we believe the strength of 48.4% for bottlings aged 18 and younger allows these ‘younger’, feistier Whiskies to soften out some of their ‘hotter’ characteristics. Cheers.
Übersetzt heißt das soviel wie: „Nach mehr als 13 Jahren Verkostungen und Fassauswahl glauben wir, dass die Abfüllungen, die 18 Jahre und jünger sind, mit 48.4% etwas ihrer „wilderen“ Charakteristik verlieren und zugänglicher werden.“
Wer von uns hat keinen Tamnavulin in seinem Whiskyschrank stehen und wer hat deswegen ein Vermissungsgefühl? Serge Valentin versucht, uns so etwas wie eine Antwort zu geben, ob wir dieses Vermissungsgefühl rechtens hätten oder nicht – indem er zwei Abfüllungen aus dieser Destillerie verkostet. Zunächst widmet er sich dem Tamnavulin 45 yo 1967/2012 (40.3%, Sansibar, bourbon, 182 bottles), der von ihm 86 Punkte erhält. Serge findet, dass dies einer der am einfachsten zu trinkenden alten Whiskys ist, die er kennt. Sehr alt, aber sehr leicht. Die Abfüllung Nummer zwei ist der Tamnavulin-Glenlivet 25 yo (45%, OB, Stillman’s Dram, 1800 bottles, +/-2000), der mit 81 Punkten weniger gut bewertet wird. In der Nase, so Serge, sei dieser besser als dann am Gaumen.
Auch wenn Diageo mit seinen Special Releases dieses Jahr zum Teil exorbitante Preise vorlegt (eines sei dazu angemerkt: damit sich solch ein Preis auch durchsetzt, braucht es nicht nur den vom Verkäufer festgelegten Preis, sondern auch einen Käufer, der um dieses Geld kauft – also hat es wenig Sinn, auf den Verkäufer zu schimpfen), so gibt es unter den 10 Special Releases heuer dennoch einige Abfüllungen, die auch für den „durchschnittlichen“ Whiskyfreund interessant sein könnten.
Caol Ila Destillerie, Foto von Rodpollet, CC-Lizenz
Die günstigste Flasche im Angebot (70 britische Pfund) ist der Caol Ila Stitchell Reserve. Warum eigentlich „Stitchell Reserve“? Nun, es ist ein kleines Danke an Billy Stitchell, den Distillery Manager, dessen Familie nun schon in der dritten Generation bei Caol Ila arbeitet. Er selbst begann 1974 als Arbeiter im Lagerhaus und verbrachte seine gesamte Berufslaufbahn bei Caol Ila (abgesehen von kurzen Abstechern zu Lagavulin und Port Ellen).
Weder Alter, noch Jahrgang, noch Anzahl der Flaschen ist bei ihm angegeben. Lediglich über seinen Charakter und seine Stärke kann man etwas sagen: Mit 59.7% ist er kein Schwächling – und als ungetorfter Caol Ila gehört er nicht zu den Standardabfüllungen. Abgefüllt wurde er in refill american oak-Fässern, in erneuerten american oak fäassern und in ex-bodega euopäischer Eiche. Diageo beschreibt ihn als leicht trinkbaren Whisky, der dennoch vor Kraft nur so strotzt. Süß und würzig soll er sein, klar und wärmend. Im Geschmack wird er als bitter-süß beschrieben, mit nussigen Einschlägen.
Hier die originalen (englischen) Tasting Notes:
Appearance: Clear, olive gold. Light beading.
Nose: At full strength, immediately clean, aromatic and fresh: like inhaling Friar’s Balsam. After this first blast, more reticent; softly sweet, then a vivid freshness like that of crisp green fruit or lemon zest. Water raises a fruity, nutty honeyed sweetness and a faint note of treacle, with perhaps just a hazy hint of smoke.
Body: Light to medium. Oily, yet firm.
Palate: Drinks well straight; has an intense and in your face style, with a most appealing smooth, lightly oily texture. Firm, clean and fresh throughout. Intense and mouth-filling, with a great initial surge of sweet spiciness unaccompanied by the usual signature phenols of peated Caol Ila or indeed, much fruit. Becoming honey-nutty (nut brittle, with a dark edge of treacle bitterness) then finally, warming and drying. A good splash of water develops these flavours; it’s tongue-coating and appetisingly bitter-sweet now, leaving a spicy dryness as the tide of flavour ebbs.
Finish: Aromatic, spicy and drying; a balancing bitter edge embraces more of the soft nutty, biscuity notes, always maintaining that essential freshness overall.
Für Islay-Freunde könnte dieser Caol Ila durchaus interessant werden, verspricht er doch ein Geschmackserlebnis abseits des Üblichen. Für Genießer, so denken wir, empfehlenswert. Sammler dürfen allerdings bei dieser Abfüllung auf keine besondere Wersteigerung hoffen.
Vor einigen Tagen berichteten wir über eher enttäuschende Absatzzahlen des Getränkemultis Pernod Ricard in den wichtigen Märkten wie China, Südkorea und Thailand. Alexandre Ricard, CEO der Gruppe, versicherte nun der Presse, dass die ehrgeizigen Pläne von Pernod Ricard nicht eingeschränkt würden. Laut einem Bericht von The Scotsman betrachtet Pernod Ricard die Phase sinkender Verkäufe in Asien als eine kurze Episode, die sich schon 2014 wieder erledigt haben sollte. Der Getränkekonzern glaubt, dass der Boom in Asien, aber auch in anderen aufstrebenden Märkten, schon nächstes Jahr forgesetzt wird und dass die Zukunft für schottischen Whisky im Generellen sehr rosig sei.
Hier ist der neue Tomatin. Er nennt sich Cù Bòcan, ist ein leicht getorfter (15ppm) Single Malt und kommt mit 46%. Er wurde in einer Kombination aus Virgin Oak, Bourbon und Sherry Casks gereift und ist – fast war das zu erwarten, ohne Altersangabe. Geschmacklich soll sich seiner leichten Rauchigkeit Zitrusgeschmack und exotische Gewürze beimengen. Und: er ist ab morgen bei ausgewählten Händlern erhältlich (zumindest in Schottland und England – wie es bei uns aussieht, ist momentan noch schwer zu sagen). Mehr über ihn kann man auch auf der eigenen Website erfahren.
Auf Youtube gibt es ein Video zum neuen Release, in dem die Legende des Cù Bòcan erzählt wird.