Neu: Whiskynews auf Englisch bei whiskyexperts.com

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Ab heute ist unsere englischsprachige Seite whiskyexperts.com offiziell online, ebenso wie die dazugehörige Facebook-Seite (wir freuen uns, wenn Sie auch dort ein Fan werden). Whiskyexperts.com wird sich vor allem auf die internationalen englischsprachigen Whiskymärkte richten. Teilweise haben wir dort überschneidende Inhalte, teilweise aber News, die wir nur für diese Site produzieren. Die Frequenz der Nachrichten wird über den Sommer noch eher gemächlich bleiben, spätestens im Frühherbst aber möchten wir auch auf Whiskyexperts.com die Menge an Artikeln bieten, die wir hier bereits schreiben.

Und es gibt einen weiteren, guten Grund, einen englischsprachigen Ableger zu führen: Wenn wir, so wie heute in ca. 90 Minuten, ein exklusives Interview mit jemandem aus der Whiskybranche veröffentlichen, dann führen wir es in den meisten Fällen in Englisch. Wir möchten unseren Lesern nicht nur die Übersetzung, sondern auch den Originalwortlaut bieten können.

Wir freuen uns, wenn Ihnen unser zusätzliches Angebot gefällt und Sie es neben der deutschsprachigen Seite als tägliche Informationsquelle nutzen.

Whisky im Bild: Bowmore Garden Cottage

Sollte es Sie nach Islay ziehen und möchten Sie dabei in der unmittelbaren Nähe der Destillerie Bowmore übernachten, dann sind die Bowmore Cottages ein Geheimtipp. Sie liegen direkt im Gelände der Brennerei und sind komfortabel eingerichtet. Das Garden Cottage, von dem unsere Bilder stammen, kann bis zu vier Leute in einem Doppelzimmer und einem weiteren Zimmer mit zwei getrennten Betten beherbergen. Luxus hat seinen Preis – in der Hochsaison zahlt man dafür 750 Pfund (was aber, auf vier Personen gerechnet, dann wieder gar nicht so viel ist). Für das Geld bekommt man nicht nur eine ausgezeichnete Herberge, sondern auch eine Flasche Bowmore 12yo aufs Zimmer. Weitere, etwas anders gestaltete Cottages kann man auf der Bowmore Cottages Webseite bewundern und reservieren. Jetzt aber lassen wir Sie mit den Bildern des Garden Cottage alleine…

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Serge verkostet zwei Balvenie

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Heute verkostet Serge Valentin von Whiskyfun zwei Abfüllungen von Balvenie. Zunächst wäre da einmal die offizielle Abfüllung Balvenie 12 yo ‚DoubleWood‘ (40%, OB, +/-2012), und die scheint nach seinem Geschmack geraten zu sein. Mit 80 Punkten bewertet er sie ganz passabel. Er meint zwar, in der Nase wäre er nichts Berühmtes, aber am Gaumen kann er durchaus gefallen. Die zweite, ebenfalls recht junge Abfüllung ist der Burnside 1994/2012 (56.7%, Scott’s Selection) – Burnside ist sozusagen der „Tarnname“ für Balvenie in diesem Fall. Hier ist die Bewertung eher mau, gerade mal 70 Punkte. Was gibt es zu bemängeln? Einen metallischen Geruch in der Nase und eine Bitterkeit am Gaumen, die – so Serge – einen Jägermeister zu Rosenwasser werden lässt. Ganz definitiv also nicht nach seinem Geschmack.

Aberlour – Datenblatt

Die Informationen über Aberlour sind umgezogen. Einfach Link klicken!

Whisky im Bild: Ardbeg

Und weil der Ardbeg Day immer näher rückt, heute ein Bild der Destillerie, das aus einer etwas anderen Perspektive aufgenommen wurde. Das bIld wurde im Jahr 2001 aufgenommen und zeigt uns die gesamte Anlage der Brennerei auf Islay.

Ardbeg. Bild von Canthusus, GNU-Lizenz
Ardbeg. Bild von Canthusus, GNU-Lizenz

Glenfiddich – Datenblatt

Streetview-Ansicht möglich

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Daten zu Glenfiddich:

Land Schottland
Region Speyside
Geographische Lage 57° 27′ 4,8″ N, 3° 7′ 25,3″ W
Typ Malt
Status aktiv
Eigentümer Familie Grant
Gegründet 1886
Gründer William Grant
Wasserquelle Robbie-Dubh-Quellen
Washstill(s) 10 × 9.100 l
Spiritstill(s) 18 x 4.550 l
Produktionsvolumen 10.000.000 l
Website www.glenfiddich.com

Geschichte der Destillerie 

Glenfiddich (ausgesprochen mit hartem „ch“ wie in „Bach“ [ɡlenˈfɪdɪx], schottisch-gälisch Hirschtal) ist eine Whiskybrennerei bei Dufftown im ehemaligen County Banffshire in Schottland.

Die Brennerei Glenfiddich im gleichnamigen Tal in Speyside in den schottischen Highlands wurde 1886 von William Grant und seiner Familie errichtet, die Brennblasen stammten aus der alten Cardhu-Brennerei. Weihnachten 1887 begann die erste Produktion von Whisky. Seitdem produziert die Destillerie am gleichen Ort mit demselben Herstellungsverfahren mit einer der kleinsten Brennblasen schottischer Brennereien. Das Unternehmen ist bis heute im Besitz der Familie Grant. Glenfiddich ist einer der erfolgreichsten Whiskyhersteller, dessen Whisky fast auf der ganzen Welt erhältlich ist. Der Geschmack ist sehr mild und daher einer breiten Kundschaft zugewandt.

Das Wasser der Brennerei stammt aus den Robbie Dubh-Quellen. Sie verfügt über zwei Mashtuns aus Edelstahl und 24 Washbacks (zusammen 1.440.000 l) aus Douglasienholz. Destilliert wird in 10 Washstills (je 9.100 l) und 18 Spiritstills (je 4.550 l) die fast gleichmäßig auf zwei Stillrooms verteilt sind. Bis vor ein paar Jahren wurde eine Hälfte mit Gas, die andere mit Kohlebeheizt, inzwischen ist komplett auf Gas umgestellt worden.

Als eine der ganz wenigen schottischen Malt-Whisky-Brennereien füllt Glenfiddich seine Produkte selbst in Flaschen ab und setzt dabei Wasser aus den Quellen ein, das auch bei der Produktion verwendet wurde. Die Familie Grant erwarb nach ersten finanziellen Erfolgen das gesamte erweiterte Umland, durch das die Quelle fließt, um zu verhindern, dass sich Fabriken ansiedeln, die das Quellwasser verunreinigen könnten. Das Standardsortiment umfasst die Sorten, die 12, 15, 18, 21 und 30 Jahre reiften.

Glenfiddich ist einer der erfolgreichsten und bekanntesten Single-Malts. Neben seiner Qualität dürfte dieser Erfolg auf das frühe Vertreiben als Single Malt Whisky (1963) und das Eröffnen eines Besucherzentrums schon 1969 beigetragen haben.

Die Brennerei kann ohne Eintrittsgebühren besichtigt werden.

Glenfiddich - Foto von Y. Kohno, GNU Free Documentation Lizenz
Glenfiddich – Foto von Y. Kohno, GNU Free Documentation Lizenz

Serge verkostet: Drei Teaninich

Teaninich, Foto von Derek Spence, CC-Lizent
Teaninich, Foto von Derek Spence, CC-Lizenz

Es gibt Brennereien, die ein wenig unter dem Radar durchschlüpfen, obwohl sie ausgezeichnete Whiskys produzieren. Zu diesen gehört auch Teaninich aus den Highlands, die zwar keine Schönheit ist, aber dennoch interessante Whiskys produziert. Serge Valentin von Whiskyfun hat sich heute dreier Abfüllungen aus dem Jahr 1973 angenommen – und die Resultate seiner Verkostung sind durchwegs positiv. Die Abfüllungen im Einzelnen:

  • Teaninich 39 yo 1973/2013 (40.1%, The Whisky Cask, bourbon, cask #6068): 88 Punkte
  • Teaninich 40 yo 1973/2013 (40.4%, The Nectar of the Daily Drams): 88 Punkte
  • Teaninich 40 yo 1973/2013 (42%, The Whisky Agency, refill sherry hogshead, 213 bottles): 88 Punkte

Kleiner Tipp von unserer Seite: Die sehr preisgünstige 1995 Teaninich-Abfüllung von Gordon & MacPhail in der Connoisseurs Choice-Reihe (kostet kaum über 45 Euro) ist ein wirklich ausgezeichneter Whisky und könnte für die, die diese Destillerie noch nicht kennen, als hervorragender Einstieg dienen.

Neue Details zum Ardbog

ardbogVon Karl Maynet haben wir neue Details zum Ardbeg Ardbog erfahren: Er ist eine Mischung aus spanischen ex-Manzanilla Sherry Fässern und 1st fill amerikanischen Ex-Bourbon Eichenfässern. In beiden Fässern wurde der Whisky 10 Jahre gereift und ist daher rauchig mit fruchtigem und blumigem Einfluss.

Zumindest aus einer österreichischen Ardbeg Embassy wissen wir, dass dort der Ardbeg Ardbog nur in Verbindung mit dem Ardbeg Ten abgegeben wird, dass man also ein Bundle kaufen muss. Originalzitat aus dem Newsletter der Embassy:

Von Moet Hennessy wurde mitgeteilt, dass auf Grund der hohen Nachfrage der Bezug einer Ardbog-Flasche den Kauf eines Ardbegs 10 y. voraussetzt. Wir ersuchen daher um Verständnis, dass wir den Ardbog nur als Kombipack mit einem Ardbeg 10 y. verkaufen können.

Weiters wird der Ardbeg Day im Saurier-Saal des Naturhistorischen Museums ab 18h30 offiziell eröffnet. Auch hier wieder ein Zitat, diesmal aus der Committee-Mitteilung:

18:30 Einlass in das Naturhistorische Museum (Burgring 7, 1010 Wien) nur mit Anmeldung bis 31. Mai unter anmeldung@moet-hennessy.at. Buddle in der Vergangenheit von Ardbeg und gewinne fantastische Erinnerungsstücke des torfigsten Malt Whiskys aus Schottland! Die Ardbeg Girls freuen sich auf Dein Kommen, um Dir eine Kostprobe der streng limitierten Edition anzubieten!

Glen Grant – Datenblatt

Streetview-Ansicht möglich

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Daten zu Glen Grant:

Land Schottland
Region Speyside
Geographische Lage 57° 31′ 49,5″ N,3° 12′ 38,9″ W
Typ Malt
Status aktiv
Eigentümer Campari Gruppe
Gegründet 1840
Gründer John und James Grant
Wasserquelle Caperdonich Well und Glen Grant Burn
Washstill(s) 4 × 22.730 l
Spiritstill(s) 4 × 11.547 l
Produktionsvolumen 5.900.000 l

 

Geschichte der Destillerie

Die Brennerei wurde 1840 durch die Brüder John und James Grant gegründet. Nach dem Tod der beiden Gründer übernahm 1872 der Sohn von James Grant die Destillerie. 1898 ersetzte er die ursprünglichen Floormaltings durchDrummaltings und erbaute auf der anderen Straßenseite Caperdonich die damals noch Glen Grant No. 2 hieß. Die beiden Brennereien waren bis zur ersten Schließung von Glen Grant No. 2 1902 durch eine Pipeline verbunden. Die Brennerei wurde 1973 von vier auf sechs und 1977 von den neuen Eigentümern Seagram auf acht Brennblasen erweitert. Von 2001 bis Ende 2005 gehörte die Brennerei zu Pernod Ricard, nach der Übernahme von Allied Domecqmusste die Destillerie aber aus wettbewerbsrechtlichen Gründen verkauft werden. Neuer Besitzer ist nun die Campari Gruppe.

Das Wasser der zur Region Speyside gehörenden Brennerei stammt aus dem Caperdonich Well und dem Glen Grant Burn. Die Destillerie verfügt über einen Maischbottich (mash tun) (12 t) aus Edelstahl und zehn Gärbottiche (wash backs) (je 19.916 l) aus Kiefernholz. Destilliert wird in vier wash stills (je 22.730 l) und vier spirit stills (je 11.547 l). Die ursprünglichen Brennblasen werden mit Kohle und die nachträglich eingebauten mit Dampf erhitzt.

Glen Grant Distillery, Foto von S8z11, GNU-Lizenz
Glen Grant Distillery, Foto von S8z11, GNU-Lizenz

Wir verkosten: Talisker Port Ruighe

Talisker-Port-Ruighe

Talisker hat ja in der letzten Zeit zwei No Age Statement Whiskys auf den Markt gebracht: Den Talisker Storm gibt es bereits etwas länger, der Talikser Port Ruighe (ausgesprochen wird er „Port Riih“) ist erst kürzlich auf den Markt gekommen. Natürlich hat uns interessiert, wie ein Talisker mit einem Portwein-Finish harmoniert. Gleich vorab: Eine Liebesbeziehung ist das nicht.

Nase: Wie bitte? Der Port ist dermaßen dominant, dass man sich wirklich schwer tut, etwas anderes zu erriechen. Sehr süßlich, sehr weinig – von Talisker findet man in der Nase wenig.

Gaumen: Auch hier ist die Süße dominant, man schmeckt den Portwein, daneben etwas Orangenschale. Ansonsten ist es schwer, etwas geschmacklich zu indentifizieren. Und nicht alles, was da im Mund herumschwimmt, kommt angenehm. Ein wenig Gummi vielleicht, Gewürze, hin und wieder wird er pfeffrig.

Finish: Er bleibt relativ lange, und nach etwas grünem Tee im Finish ist der Mund immer noch voller Portwein-Geschmack.

Alles in allem: Wer mit dem Talisker Port Ruighe einen Talisker wollte, wird enttäuscht. Irgendwie macht er den Eindruck, er könnte aus einer beliebigen Destillerie stammen. Wer Wein-Finish mag, könnte ihn mögen. Ansonsten ist es schwierig, diesen Whisky zu empfehlen.

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„Deep Harmony“ – Der neue Hibiki aus dem Hause Suntory

HibikiDeepHarmonyVor einigen Tagen hat Suntory einen neuen No-Age-Statement Hibiki mit dem klangvollen Namen “Deep Harmony” veröffentlicht.
Die neue Edtion wurde in Hakushu hergestellt und reifte als Malt in Ex- Rotwein und als Chita Korn in Ex- Sherry Fässern.
Die Blender dieser Hibiki Variante finden, dass der Deep Harmony den eleganten und süßen Geschmack vom Hibiki 17 hat, er sei aber dennoch einzigartig, da er
noch die Einflüsse aus den Ex-Rotweinfass bestitzt.

Abgefüllt mit 43%, ist die Flasche für umgerechnet 99 € leider nur in Japan zu haben. Wir sind uns aber sicher, dass einige Flaschen dank des Internets auch Ihren Weg nach Europa finden werden – so wie es auch bei dem Umeshu-Finished Yamazaki vor ein paar Jahren der Fall war.

Wir sind gespannt auf die ersten detaillierten Verkostungsnotizen.

Wie man gepanschten Whisky erkennt

Single malt whiskySchottische Forscher haben laut Herald Scotland ein Verfahren entwickelt, mit dem man mittels Laser gepanschte oder giftige Whiskys erkennen kann. Sie denken daran, das Ganze in eine tragbare Apparatur zu verpacken und damit Konsumenten zugänglich zu machen. Das Team aus der Universität von St. Andrews möchte die Industrie für ihr Patent gewinnen.

Praveen Ashok, Bavishna Balagopal und Professor Kishan Dholakia aus den Abteilungen für Physik und Astronomie der Universität beschrieben das Prinzip des Gerätes so: auf einen kreditkartengroßen Plastikträger wird ein Tropfen der Flüssigkeit aufgebracht. Mittels Fiberglas (jeder Strang dünner als ein menschliches Haar) wird das reflektierte Licht gesammelt und analysiert. In vorangegangenen Tests war es den Wissenschaftlern möglich, Whisky nicht nur einer Destillerie, sondern sogar einem spezifischen Fass zuzuordnen.

Gedachte Anwendungsgebiete laut den Forschern: Mit dem Detektor könnte man in Pubs feststellen, ob man übers Ohr gehauen wurde oder nicht. Und wenn man Whisky aus zweifelhafter Quelle bezieht, können man so dessen Toxizität ermitteln und sich vor eventuellen Gesundheitsrisken schützen. Jährlich sterben weltweit Hunderte Menschen an gepanschtem Alkohol.

Eine weitere Möglichkeit, diese Technologie einzusetzen wäre, so die Entwickler, mit Hilfe der Lasermethode weitaus genauere Qualitätskontrollen bei den Produzenten zu ermöglichen.

Campari ab 1.7. neuer Vertrieb von William Grant & Sons

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Ein nicht unbedeutender Umbruch ist heute verkündet worden: Ab 1. Juli wird Campari Deutschland den gesamten Vertrieb der Marken von William Grant & Sons übernehmen. Für Whiskyfreunde bedeutet das, dass ab diesem Datum Glenfiddich, Grant’s und The Balvenie über die Kanäle von Campari ausgeliefert werden.

Campari Deutschland ist eines der führenden Spirituosen-Unternehmen in Deutschland und eine Tochtergesellschaft der Gruppo Campari, die weltweit zu den bedeutendsten Playern im Spirituosensektor zählt. Campari ist mit weltweit über 4.000 Mitarbeitern in mehr als 190 Märkten vertreten.  Aus dem Whiskysektor bietet Campari Glen Grant, Bowmore, Auchentoshan, Glen Garioch und Yamazaki.

„Wir danken Semper Idem für die kontinuierliche Unterstützung und die Professionalität des Markenaufbaus unserer Marken in Deutschland“, kommentiert William Grant & Sons Area Director Europe Francois Sommer. Und weiter: „Nach einer einvernehmlichen und positiven Zusammenarbeit mit Semper Idem ist es für William Grant & Sons bedeutend, sein Portfolio bei einem Partner zusammenzuführen, Synergien zu nutzen und die führende Position in der Whisky Kategorie zu festigen. Wir sind davon überzeugt, dass Campari Deutschland in der Lage ist, sowohl etablierte Premium Marken als auch junge Marken – jeweils mit klarem Fokus auf den Konsumenten – erfolgreich weiter zu entwickeln.“

Balcones veröffentlicht experimentelle Single Cask Abfüllungen

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Balcones-Whiskey-8Die Texas Corn Whisky Destille „Balcones“ rüstet sich zu ihrem fünften Geburtstag.
Balcones plant, mindestens vier limitierte Abfüllungen zu veröffentlichen und wollen die Serie mit einem Straight Bourbon beginnen.

Balcones Fifth Anniversary Straight Bourbon ist eine 64,6% Vol. Single Cask Abfüllung, die reich Vanille und mit intensiven würzige Noten wie Roggen versehen ist, die sie „Stagg-like“ nennen.

Auch wenn 150 Flaschen produziert wurden, werden vermutlich, so Balcones Gründer Chip Tate, weniger Flaschen den globalen Märkten zur Verfügung gestellt. Mit einem UVP „irgendwo unter 100 US-Dollar.“

Dem Bourbon wird der „Balcones Brimstone Resurrection“ folgen, ein Whisky, der der Asche  „des blauen Mais“ entsprungen ist.“Die kurze Geschichte dazu ist, dass wir es einfach vermasselt haben“, erklärte Tate dem thespiritsbusiness.com mit einem Auenzwinkern.

Wir hatten den Mais über einer direkten Feuerquelle gekocht und haben dabei einen gravierenden Fehler gemacht. Der Mais ist verbrannt. Der Mais ist sogar so sehr verbrannt, dass sich eine ca. 7,5 cm dicke braune Schicht an Boden abgesetzt hat. Aber ich wollte immer noch, dass es funktioniert.

Die Flüssigkeit wurde dann mit dem sogenannten Brimstone’s Räucherprozess geläutert und danach in einem stark verkohlten Fass für 3 Jahre gelagert. Das Ergebniss der Abfüllung mit 67,8% beschreibt Tate als einen Whisky, der Dante stolz machen würde.

Die dritte Version wird eine Single Barrel Abfüllung eines Straight Corn Whisky, der erste seiner Art von Balcone, dieser wird mit „üppigen Noten von Mais und Aprikosen“ beschrieben.

Zum Schluss kommt noch die vierte limitierte Abfüllung eines Straight Single Malt Whisky auf den Markt; dieser wird allerdings erst im späteren Verlauf des Jahres veröffentlicht.

Balcones Bourbon und Resurrection debütierten bereits im März  in London und New York, vor dem internationalen Rollout diesen Sommer. Geschmacklich verspricht das alles sehr interessant zu werden, finden wir…