Whisky-Fässle: Wettbewerb für Hobbydesigner

Private Single Malt Collection

Wollten Sie immer schon mal ein Whiksyflaschen-Label gestalten? Schlummert in Ihnen ein grafisches Talent, das sich beweisen möchte? Nun, vielleicht werden Sie bei einem Wettbewerb entdeckt, den der deutsche Händler Whisky-Fässle heute gestartet hat. Designen Sie ein Flaschenlabel (Vorlage wird zur Verfügung gestellt) und falls Ihr Design ausgesucht wird, bekommen Sie die Flasche, die von Ihnen gestaltet wurde (und vor allem deren Inhalt) als Dankeschön. Hier ist die Einladung dazu:

Gestalte ein Label für eine Whisky-Fässle Abfüllung. Unter folgendem Link findest Du die Form eines Whisky-Fässle Labels:
http://www.whisky-faessle.de/u/label-w-f.pdf
Außer dass der Name -Whisky-Fässle- auf dem Label stehen muss gibt es eigentlich nichts zu beachten. Die Daten der Abfüllung werden auf dem Backlabel erscheinen, so hast Du also das komplette Etikett um Deiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Allerdings sollte das Label von Dir persönlich sein und keine Inhalte anderer enthalten. Je kreativer desto besser. Ob das Label von Hand oder mit dem Computer erstellt wird ist egal. Das fertige Label kannst Du auf dem Postweg oder per E-Mail an Whisky-Fässle senden. Sollte Dein Label auf einer der Abfüllungen erscheinen erhältst Du natürlich eine Flasche kostenlos für Deine Mühen. Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Spaß!

Adresse und email-Anschrift finden Sie auf der Homepage von Whisky-Fässle, einen Einsendeschluss haben wir leider nicht in Erfahrung bringen können. Der Autor dieses Newsbits wird wird bei der Aktion allerdings sowieso passen – er hat das grafische Element einer betrunkenen Amöbe ;-).

Gewinnspiel: Spezialverkostungen bei Waldviertler Whisky J.H.

Die Brennblasen in der destillerie J. Haider
Die Brennblasen in der Destillerie J. Haider

 

Am 18. Mai ist World Whisky Day und anlässlich dieses Tages verlost die Waldviertler Whiskydestillerie J. Haider eine Geführte Tour mit Spezialverkostung (6 Kostproben) für 6 Personen in der Whisky-Erlebniswelt

Die dafür zu beantwortende Frage ist nicht besonders schwer: Wie viele Jahre muss der Whisky mindestens im Fass reifen, damit er sich Whisky nennen darf? Die richtige Antwort sollte man bis zum 18. Mai an presse@whiskyerlebniswelt.at senden, die Gewinnerin oder der Gewinner wird dann schriftlich verständigt. Eine schöne Chance, mal mit ein paar Freunden eine Gruppenausflug hinauf ins Waldviertel zu machen. Zahlt sich auch aus etwas weiteren Entfernung aus, denn das Waldviertel hat nicht nur interessanten Whisky, sondern auch eine wunderschöne Landschaft zu bieten.

Am 18. Mai wird außerdem im Zuge der Geführten Tour auch ein „World Whisky Day“-Whisky – eine zusätzliche Kostprobe – ausgeschenkt.

Serge verkostet: Jede Menge Dufftown

Dufftown_Distillery_-_geograph.org.uk_-_265000Dufftown ist nicht gerade eine Destillerie, die bei Whiskyfreunden in der Regel ganz oben auf der Liste steht – kennt man doch hauptsächlich den Singleton of Dufftown, die Diageo-Standardabfüllung, die einem jetzt nicht wirklich umwirft. Und die Menge an unabhängigen Abfüllungen, die man in Spezialgeschäften findet, kann man schwerlich als Menge bezeichnen. Und dann wäre da noch die Sache, dass man bei dieser Destillerie nicht nur gute, sondern auch ziemlich zweifelhafte Tropfen finden kann, wie Serge Valentin von Whiskyfun bei seinem heutigen Tasting ebenfalls feststellen konnte. 5 Dufftown kamen ins Glas, und die Bewertungen reichten von sagenhaft grottigen 25 bis zu excellenten 90 Punkten. Hier ist die Liste der verkosteten Whiskys:

  • The Dufftown-Glenlivet 10 yo (40%, OB, Bell’s, +/-1985): 86 Punkte
  • Dufftown 13 yo 1978 (59.6%, James McArthur, +/-1991): 35 Punkte
  • Dufftown 34 yo 1978 (55.8%, Scotia Royale, sherry, 172 bottles, +/-2013): 55 Punkte
  • Dufftown-Glenlivet 21 yo 1958/1979 (45.7%, Cadenhead, black dumpy): 90 Punkte
  • Dufftown 40 yo (45.3%, OB, +/-1980): 85 Punkte

Man sieht also, selbst Alter schützt bei Dufftown nicht vor herben Enttäuschungen…

Laphroaig Fèis Ìle Programm

Sjb_whiskey_kilnZiemlich was los heuer beim Fèis Ìle – das gilt auch für Laphroaig, die ihr Programm für das Festival auf ihrer Website nun veröffentlicht haben. Leider dient es nur mehr dazu, den Lesern den Mund wässrig zu machen, sämtliche Veranstaltungen sind (so wie bei vielen anderen Destillerien auch) bereits restlos ausgebucht.

Besonders interessant aus unserer Sicht wäre die „Old And Rare“ Tour am Dienstag, den 28. Mai gewesen: Gemeinsam mit John Campbell, dem Distillery Manager, können da 12 glückliche Seelen im alten Distillery Manager Office Samples probieren: 25 Jahre, 30 Jahre, 40 Jahre und „John’s special cask sample“. Wahrscheinlich eine „einmal im Leben“-Chance…

Kilchoman: Details zur Feis Ile Abfüllung

Von Kilchoman, der Farm Distillery auf Islay, gibt es nun Details zu ihrer diesjährigen Feis Ile – Abfüllung, die exklusiv während des Festivals in der Destillerie (und nur dort) verkauft wird. Es handelt sich um ein Vatting zweier fünfjähriger Bourbon-Fässer (#246 und #247), die 2008 befüllt wurden und nun etwas mehr als 500 Flaschen mit 60.1% Alkohol ergeben. Wir können also eine richtige Islay-Bombe erwarten :-). Verkauft wird die Abfüllung am 30. Mai ab 10 Uhr – der Preis steht noch nicht fest. Man kann aber davon ausgehen, dass dies ein begehrtes Stück nicht nur für Sammler, sondern auch für Genießer wird.

Untenstehend ein Bild, das gestern aufgenommen wurde und das Verkosten der Fässer zeigt, welches letztendlich zur Auswahl für die Feis Ile Abfüllung geführt hat…

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Johnnie Walker Double Black in Standard-Linie

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Freunde eines rauchigen Johnnie Walker haben bislang gerne zum Black Label gegriffen. Der noch rauchigere Double Black war schwer erhältlich – doch das ändert sich nun. Diageo hat angekündigt, Johhnie Walker Double Black in die Standardlinie aufzunehmen und ihn damit breit zu distribuieren.

Johnnie Walker Double Black ist ein Blended Whisky im Stil des Johnnie Walker Black Label, jedoch mit einem reichen, intensiveren, rauchigen Aroma. Durch die Mischung ausgewählter alter Whiskys, die von Natur aus rauchig und voll im Geschmack sind, mit solchen, die in schwarzen Eichenfässern gereift sind, hat der Blender einen charakterstarken und aromatischen Whisky geschaffen.

Das Aroma ist körperreich und komplex, mit einer Spur der typischen Johnnie Walker Torf- und Rauchnote zwischen vollmundigen Trauben und Rosinen. Äpfel, Birnen und Orangenaromen bringen Frische, sahnige Vanille und Gewürze sorgen für Weiche und Süße auf der Zunge. Kräftige Eichentannine mit einem Nachklang von Rauch runden das Aroma ab.

Wie man eine Brennblase baut

stillEinen sehr interessanten Beitrag mit einem nicht minder interessanten Video haben wir heute bei unserer Recherche für Sie gefunden: BBC war bei bei Abercrombie in Alloa, Schottland – einem der Kupferschmiede, die sich mit dem Herstellen von Brennblasen für Destillerien beschäftigt. Hier erfährt man, was die Qualität einer Brennblase ausmacht, und war der Prozess nicht standardiseert werden kann.

Abercrombie stellt übrigens nicht nur Stills für Whisky her – auf unserem Bild sehen Sie eine Brennblase, die in die Türkei geliefert und dort zur Erzeugung von Raki eingesetzt wird…

Neu von Whiskybroker: Longmorn 27yo

WhiskyBroker-Header

Martin Armstrong, Sohn von Raymond Armstrong (Besitzer von Bladnoch), ist selbst im Whiskybusiness tätig und war zum Beispiel mit seiner Firma whiskybroker.co.uk auch auf der Whiskymesse in Linz vertreten. Bei Martin kann man nicht nur ganze Fässer, sondern auch eigene Abfüllungen kaufen – meist sehr gute Tropfen zu einem passablen Preis.

Longmorn8896.1985.600x157Neu in seinem Sortiment, wie er schreibt, ist ein 27jähriger Longmorn, den man jetzt über seine Website bestellen kann. 191 Flaschen davon, mit 53.8% abgefüllt, natürlich nicht kühlfiltriert und nicht gefärbt, sind davon erhältlich. Der Preis: 55 Pfund. Der Whisky wurde im September 1985 destilliert und reifte über 27 Jahre in einem Oak Hogshead. In die Flasche kam er gestern. Obwohl beim Abfüllen, so Martin, eine Filterung vorgenommen wurde, um die gröbsten Fassreste zurückzuhalten, können die Flaschen ab Boden dennoch kleine Partikel enthalten (Blackadder verkauft das als „Raw Cask“).

Die Versandkosten aus England sind nicht gerade niedrig – aber wer in seinem Shop ein wenig stöbert, der kann mit einer Bestellung von mehreren Flaschen die Kosten pro Flasche dann doch deutlich senken…

Neue Abfüllungen von The Whisky Agency

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The Whisky Agency – Faces Series

Bei Whiskyfässle in Deutschland sind einige neue Abfüllungen von The Whisky Agency eingetroffen, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen:

  • Bowmore 1996 TWA – Faces 52,7% vol.
  • Littlemill 1988 TWA – Faces 50,3% vol.
  • Miltonduff 1982 TWA – Faces 50,1% vol.
  • Teaninich 1973 TWA – Faces 42,0% vol.
  • Laphroaig 2000 TWA – Perfect Dram 51,7% vol.
  • Bowmore 1997 TWA – Perfect Dram 52,5% vol.
  • Glencadam 1973 TWA – Perfect Dram 44,1% vol.
  • Tomintoul 1968 TWA – Perfect Dram 48,0% vol.

Preislich befinden wir uns bei dieser Vielfalt an verschiedenen Destilerien und Jahrgängen natürlich in einem breiteren Korridor, so gibt es den Laphroaig 2000 um 80 Euro, für den Teaninich blättert man schon über 230 Euro auf den Tisch.

Serge Valentin verkostet alte Grains

27811_396049667474_723682474_4319002_3116618_nSerge Valentin hat sich heute einige alte Single Grains vorgenommen. Grains fristen bei Whiskyfreunden manchmal ein Waisendasein – zu Unrecht, wie wir meinen, denn es gibt viele Ausgezeichnete darunter, falls man den etwas süßlicheren Geschmack mag. Wer noch nie einen Single Grain probiert hat, sollte das einmal machen – zumal die Preise für die Single Grains (noch?) deutlich unter jenen von Single Malts im gleichen Alter liegen. Serge verkostet fünf davon – und gibt zwischen 82 und 89 Punkte dafür. Hier die Kandidaten:

 

  • Invergordon 40 yo 1972/2012 (40.5%, Sansibar, 155 Flaschen): 88 Punkte
  • Invergordon 1973/2012 (42%, Malts of Scotland, bourbon hogshead, cask #MoS 12063, 135 Flaschen): 82 Punkte
  • North British 1962/2013 (41.5%, Malts of Scotland, bourbon hogshead, cask #MoS 13017, 85 bottles): 89 Punkte
  • Port Dundas 1965/2012 (43.6%, Scott’s Selection): 82 Punkte
  • Girvan 47 yo 1964/2011 (48.7%, Riegger’s Selection, bourbon, cask #86, 189 bottles): 85 Punkte

Jura mit neuem Verpackungsdesign

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Jura gibt sich einen neuen Look. Wie TheDrum.com berichtet, hat man sich, um die Sichtbarkeit im Rgeal zu verbessern, für ein neues Verpackungsdesign entschieden. Es soll auch die verschiedenen Geschmacksrichtungen des Whiskys besser verdeutlichen und etwas über die Hintergrundgeschichte von Jura erzählen. Jede Packung zeigt zusätzlich die Form einer halben Flasche. Stehen diese im Regal zusammen, wird die gesamte Flaschenform sichtbar…

Macallan: Wie wichtig Holz für Whisky ist

woodAuf der Homepage von Macallan findet man einen neuen Blogeintrag mit zwei Videos, die anschaulich machen sollen, wie wichtig Holz – und damit das Fass – für Whisky ist. Im ersten Video sieht man in sehr dramatischen Bildern, wie aus spanischer Eiche ein Fass entsteht:

 

 

http://youtu.be/yuBK9woalyY

Im zweiten Video spricht Stuart MacPherson, der „Master of Wood“ bei Macallan, über den Anteil, den das Fass am Geschmack und der Farbe des Whiskys hat.

 

http://youtu.be/pHoRYvQR1fc

Weiters finden wir im Blogeintrag einen Abschnitt, der uns einige Fakten rund um die Fässer erklärt:

  • Die Farbe eines Macallans ist von der Eiche bestimmt
  • Macallan importiert mehr neue Sherry Fässer als der Rest der schottischen Whiskyindustrie zusammengenommen
  • Ein Sherryfass kostet das Neunfache eines Bourbonfasses.
  • bei Macallan reifen 173.000 Fässer in den Lagerhäusern
  • Zwischen dem Fällen des Baumes und dem Abfüllen vergehen 5 Jahre
  • Jeder gefällte Baum wird durch zumindest einen neuen Baum von Macallan ersetzt, um nachhaltig produzieren zu können.

Whisky im Bild: Ardbeg

An den Whiskys von Ardbeg scheiden sich in unserer Redaktion die Geister – dass sie aber eine wunderschöne Islay-Destillerie ist, darüber gibt es keine Diskussion. Hier ein Blick auf einen Teil des Gebäudes…

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Destillerie Ardbeg auf Islay. Foto von ayack, GNU-Lizenz

Serge verkostet: Fünf Amerikaner

Serge Valentin von Whiskyfun nimmt sich heute eine Auszeit von schottischen Single Malts und unternimmt einen Abstecher zu den amerikanischen Whiskeys. Und weil Serge nichts halb macht, knöpft er sich gleich derer fünf vor – mit ziemlich unterschiedlichen Resultaten. Die Bandbreite seiner Bewertungen liegt zwischen 70 bis 85 Punkten. Hier sind die Kandidaten der „American frenzy“:

  • George Dickel ‚Tennessee Whisky No. 12‘ (45%, OB, USA, +/-2013): 79 Punkte
  • The Notch 10 yo (46%, OB, USA, single malt, +/-2013): 81 Punkte
  • Whistle Pig 11 yo (55.5%, OB, Canada/USA, straight rye, +/-2013): 78 Punkte
  • Balcones ‚True Blue‘ (58%, OB, USA, Texas, +/-2012): 70 Punkte
  • George T. Stagg (71.4%, OB, Buffalo Trace, Bourbon, bottled 2012): 85 Punkte