Wir verkosten: Bunnahabhain 1991 Blackadder Raw Cask

Wenn Robin Tucek von Blackadder ein Raw Cask abfüllt, dann bedeutet das, dass man den Whisky so bekommt, wie er im Fass war: Ohne Farbstoffe, nicht kältefiltriert und, um es mit seinen eigenen Worten zu sagen „höchstens von den Ratten befreit, die im Fass schwammen“. Selbst die Reste vom Fassboden werden durch einen kunstvollen Mechanismus (wir schätzen: einen Teelöffel) auf die einzelnen Flaschen verteilt, sodass sich am Flaschenboden ein wenig vom verkohlten Fass findet.

Jedenfalls bekommt man aller Voraussicht nach einen guten, echten und unverfälschten Whisky – und das ist auch beim Blackadder Raw Cask Bunnahabhain 1991 der Fall. Abgefüllt wurden die Flaschen (624 an der Zahl) aus einem Sherry Butt ( Nummer 5451) im August 2011. Der Alkoholanteil beträgt 54.3% – im Vergleich zu manchen anderen Raw Casks fast schon zahm.

Dass der Bunnahabhain aus einem Sherryfass stammt, erkennt man schon an der Farbe. Ziemlich dunkel, eher ins kupferne als ins Rote tendierend. Das lässt einen intensiven Sherrygeschmack erwarten, und wir werden zumindest in der Nase nicht enttäuscht.

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Nase: Der Sherry ist sofort da, und man merkt dem Whisky die Kraft an, die er besitzt. Ein wenig Seeluft hat er auch, und ein paar gekochte Früchte und Datteln. Alles in allem eine schöne und volle Sache, die Lust aufs Probieren macht.

Gaumen: Im ersten Anstürmen Apfelkompott, dann kräftig Sherry und etwas Eiche. Ein zarter Schokoladenfilm überzieht die Innenseiten der Wangen, aber der Farbe nach hätte man sich eigentlich mehr davon erwartet. Das Nussige eines Bunnahabhains ist dann später zu erschmecken – und dann ist wieder das Holz da, sehr edel aber, nicht grobklötzig. Dieser Bunnahabhain hat trotzdem etwas Ungehobeltes, er ist ein kleiner Rüpel, der sich hinter dem Sherry versteckt, nicht gelackmeiert. Ich mag das.

Finish: Lang, wärmend. Eigentlich mag er sich nicht wirklich verabschieden. Zunächst schmeichelt er wieder mit etwas Schokolade, etwas Vanille. Später weicht das etwas und man bekommt einen kleinen Nachschlag mit dem Holz und eine Nuss dazu. Nur zwischen Wangen und Zähnen, da bekommt man die Schokoladearomen nicht weg. Und will sie auch gar nicht wegbekommen.

Alles in allem: Es gibt elegantere Bunnahabhains, wie zum Beispiel den 25jährigen aus der Standardabfüllung oder den 22jährigen von Dewar Rattray. Aber dieser Kerl hat trotzdem etwas Liebenswertes, sehr Mögbares. Er kommt zunächst beim Antrinken und in der ersten Hälfte seines Auftritts  lieblich, um dann seinen wahren Charakter zu zeigen. Und der ist mit Punch, ohne dabei simpel zu sein.  Sein Sherrycharakter und das Fruchtige bleibt am Ende übrig und macht ihn zu einer letztlich angenehmen Erinnerung.

Bunnahabhain – Datenblatt

Streetview-Ansicht möglich

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Daten zu Bunnahabhain:

Land Schottland
Region Islay
Geographische Lage 55° 52′ 54,9″ N,6° 7′ 36,4″ W
Typ Malt
Status aktiv
Eigentümer Distell Group
Gegründet 1881
Gründer James Ford, James Greenlees und William Robertson
Wasserquelle Fluss Margadale
Washstill(s) 2 x 35.386 l
Spiritstill(s) 2 x 15.546 l
Produktionsvolumen 2.500.000 l
Website www.bunnahabhain.com

 

Geschichte der Destillerie

Die nördlichste der Destillerien auf Islay wurde 1881 von James Ford, James Greenlees und William Robertson an der Mündung des Margadale gegründet. Um die Brennerei entstand nach und nach der kleine Ort gleichen Namens. Die Produktion von Whisky begann 1883. Von 1930 bis 1937 war die Brennerei geschlossen. 1963 wurde sie um je eine wash- und eine spirit still erweitert. Zwischen 1999 und 2003 wurde nur sporadisch produziert. Bis 2003 war die Distillerie im Besitz der Highland Distillers (The Edrington Group). Vor der drohenden Schließung wurde die Distillerie 2003 von Burn Stewart Distillers gekauft. 2013 erwarb die südafrikanische Distell Group die Destillerie.

Das wenig torfhaltige Wasser der Brennerei stammt aus dem Fluss Margadale. Dies ist eine unterirdische Quelle. Das Wasser wird mittels Pipeline herangeführt. Das verwendete Malz wird zum Teil aus der Port Ellen-Mälzerei bezogen. Die Destillerie verfügt über einen Maischbottich (mash tun) (12,5 t) aus Edelstahl und sechs Gärbottiche (wash backs) (je 66.000 l) aus Douglasienholz. Destilliert wird in zwei wash stills (je 35.386 l), welche die größten Schottlands sind, und zwei spirit stills (je 15.546 l), die durch Dampf erhitzt werden. Zur Kühlung der Brennapparate wird das Wasser eines kleinen Baches verwendet, der aus dem südwestlich gelegenen Loch Staoisha abfließt und sich nahe der Brennerei in den Islay-Sund ergießt.

Von der Destillerie wird eine Vielzahl von Originalabfüllungen verausgabt. Auch gibt es eine große Menge von unabhängigen Abfüllungen

Bunnahabhain bietet eine Besichtigungstour an. Man kann hier beim Abfüllen des spirits in Fässer zusehen, was nur in wenigen Brennereien möglich ist, und darf eines der warehouses von Bunnahabhain, wo die vollen Fässer lagern, besichtigen.

Foto von Chris Upson, CC-Lizenz
Foto von Chris Upson, CC-Lizenz

 

Tamdhu überdenkt Abfüllungspolitik

Tamdhu Limited Edition
Tamdhu Limited Edition

Als Tamdhu die neuesten Abfüllungen nach langer Pause ankündigte (wir berichteten), war bei Whiskyfreunden die Freude zwar groß, aber nicht ungetrübt. Bemängelt wurde vor allem, dass die Standardabfüllung gerade mal mit 40% erfolgt, die 10jährige Special Edition dann immerhin mit 46% (zu einem stolzen Preis, der wohl vor allem Sammler ansprechen sollte).

Nun, nach intensiveren Debatten auf Facebook, hat sich Leonard Russell, Chief Executive Officer bei Glengoyne Highland Single Malt Scotch Whisky und verantwortlich für die Releases, ebendort ams Samstag mit einem Statement zu Wort gemeldet, das aufhorchen lässt:

 Maybe we should launch the 12yo at higher than 40%. 43% enough? I thought 46% is better for older ages or single casks. We usually look at the competition and the vast majority of sales are at 40% vol in the UK due to the high tax. In export markets we look at the competition too. I prefer where possible to offer a higher strength where tax rates permit. I take your point though. It means we end up having one range in general trade and a different range in specialists.

Zusammengefasst: Man überlegt sich, den 12yo später mit zumindest 43% abzufüllen, eventuell sogar eine Range mit weniger Prozenten für den breiten Retailmarkt zu haben und Fachhändler mit einer zweiten, höherporzentigen Range zu beliefern. Heute dann ein weiteres Statement:

You’ve all now really got me thinking! I’m going to ask our distributors around europe to check with their better retailers.

Also übersetzt: „Ihr habt mich zum Nachdenken gebracht. Ich werde unsere Distributoren in Europa fragen, dass sie ihre Fachhändler befragen sollen“. Es scheint also so, dass die Diskussion gefruchtet hat. Wenn wir mehr erfahren, halten wir Sie auf dem Laufenden.

Whisky aus der ehemaligen DDR – wer kann helfen?

Unsere Leserin Marlene Watteroot hat uns folgende Botschaft gesendet:

Wir haben im Keller einen Whisky gefunden, kann uns jemand helfen den Wert zu ermitteln?

Die Flasche, um die es sich handelt, könnn Sie hier sehen: Ein Blended Whisky aus dem VEB Nordbrand Nordhausen, abgefüllt mit 43%. Unsere Vermutung hier ist, dass die Flasche aus den Jahren zwischen 1970 und 1980 stammt – aber das ist eben nur eine Vermutung. Jetzt bitten wir unsere Leser um Mithilfe. Welcher Whisky ist das? Und was ist der geschätzte Wert der Flasche? Sachldienliche Hinweise erbitten wir als Kommentar – und diese Meldung auf Facebook zu teilen, um vielleicht weitere Wissensstücke zu erlangen, ist ausdrücklich erwünscht.

Viel Erfolg bei der Detektivarbeit.

veb whisky

Bowmore: Destillery Tour

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Auf Youtube führt uns Distillery Manager Eddie MacAffer durch die Bowmore Destillerie und erklärt die Kunst der Destillation.

Verkostungsnotizen: Talisker Port Ruighe

 Talisker-Port-Ruighe

Auf Thewhiskyexchange.com finden sich heute zwei Verkostungsnotizen zum Taisker Port Ruighe, der neuen Abfüllung aus der Skye-Destillerie. Um die Bewertung gleich vorwegzunehmen: Beide Verkoster finden, dass der Port Ruighe nicht sehr viel mit einem Talisker zu tun hat und dass das Portwein-Finish doch sehr dominant sei. Einer der Verkoster, der absolut kein Freund von Wein-Finish ist, meint aber, er sei für ihn dennoch erstaunlich trinkbar. Wer des Englischen mächtig ist, kann, unserem Link folgend, die beiden Verkostungsnotizen im Original lesen.

Serge verkostet: Ein letztes Mal Port Ellen?!

27811_396049667474_723682474_4319002_3116618_nSerge Valentin beeindruckt ein jedes Mal durch seinen schier nicht endenden Vorrat, durch seine Möglichkeiten, sich ein Sample selbst des seltensten Whisky über sein Netzwerk organisieren zu können. Doch nun scheint selbst er an ein Limit zu kommen. Whisky der Lost Destillery Port Ellen, 1983 geschlossen, gibt es immer weniger, nur noch selten erscheinen neue Abfüllungen auf dem Markt. So gibt es heute auf Whiskyfun möglicherweise das letzte Port Ellen Vertikal-Tasting. Hier zeigt sich, dass nicht unbedingt früher alles besser war. Zwei ältere Abfüllungen erreichen nur eine durchschnittliche Bewertung. Beachtenswert sicherlich die Abfüllung von Malts of Scotland aus diesem Jahr, auch wenn sicherlich nicht so einfach verfügbar.

 

  • Port Ellen 1982/2013 (59,5%, Malts of Scotland, Warehouse Diamonds, sherry hogshead, cask #MoS 1306) 92 Punkte
  • Port Ellen 23 yo 1978/2001 (50%, Douglas Laing, Old Malt Cask, sherry finish, 764 bottles) 78 Punkte
  • Port Ellen 1977/1991 (59,7%, Gordon & MacPhail, Cask Series, cask #2017) 72 Punkte
  • Port Ellen 1969 (63,1%, Gordon & MacPhail for Donini, +/-1980) 96 Punkte
  • Old Guns (43%, OB, blend, Low Robertson, 1970s) 86 Punkte

Tullamore Neubau startet

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Im Branchenmagazin TheConstructionIndex.co.uk steht zu lesen, dass der Neubau der Tullamore-Destillerie in Irland nach Vergabe des Auftrags an die Firma Dunne im Herbst beginnen wird. Neu gebaut werden das Haupthaus und zwei Lagerhäuser. Die Bauarbeiten sollen sich über 79 Wochen erstrecken, danach soll das im Auftrag von William Grant & Sons durchgeführte Vorhaben abgeschlossen und der Neubau eröffnet werden. Beim Bau wird auf traditionelle Gestaltung – zumindest beim Destilleriegebäude – hoher Wert gelegt; das Gebäude soll im Anklang an den alten Stil mit lokalen Materialien errichtet werden.

Mortlach – Datenblatt

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Daten zu Mortlach:

Land Schottland
Region Speyside
Geographische Lage 57° 26′ 26,8″ N,3° 7′ 34,1″ W
Typ Malt
Status aktiv
Eigentümer Diageo
Gegründet 1823
Gründer James Findlater, Donald Mackintosh, Alexander Gordon
Washstill(s) 3
Spiritstill(s) 3
Produktionsvolumen 2.900.000 l

 

Geschichte der Destillerie

Mortlach ist die älteste legale Whiskybrennerei in Dufftown, Banffshire, Schottland. Die Brennereigebäude sind teilweise in den schottischen Denkmallisten in die Kategorie B einsortiert.

Gegründet wurde die Brennerei 1823 durch James Findlater, Donald Mackintosh und Alexander Gordon. Der Name Mortlach wird unterschiedlich gedeutet, neben den Übersetzungen „großer grüner Hügel“ oder „schüsselförmiges Tal“ wird er manchmal als „Massaker an den Wildgänsen“ übersetzt, wobei mit „Wildgänsen“ das dänische Heer gemeint ist, welches vom schottischen König Malcolm II im Jahr 1010 in der Gegend um Dufftown geschlagen wurde.

Ursprünglich firmierte die Brennerei unter dem Namen Dufftown Distillery und gehörte eine Zeit lang John und James Grant von Glen Grant, später dann George Cowie, bevor sie über die Distillers Company Ltd. (DCL) und die United Distillers (UD) schließlich zu Diageo kam, in deren Besitz sie heute noch ist.

Der wohl berühmteste Lehrling der Destille war im Übrigen wohl William Grant, der spätere Gründer von Glenfiddich.

Das Wasser der zur Region Speyside gehörenden Brennerei stammt aus Quellen in den Conval Hills. Die Destillerie besitzt einen Maischbottich (12 t) aus Edelstahl, sechs Gärbottiche (je 59.000 l) aus Lärchenholz, drei wash stills(zusammen 32.500 l) und drei spirit stills (zusammen 26.000 l).

Für schottische Whiskys unüblich wird bei Mortlach ein Teil des Whiskys in einem Dreifach-Destillationsverfahren gebrannt, wie man es sonst eher aus Irland kennt. Dabei wird die The Wee Witchie genannte spirit still No.1, die auch die kleinste Brennblase der Destillerie ist, als intermediate still benutzt, allerdings wird nur der Nachlauf (feints) aus den beiden ersten wash stills ihn ihr destilliert, nicht der aus wash still No.3, der größten Brennblase.

Entgegen dem allgemeinen Trend der letzten Jahrzehnte wird Mortlach weiterhin nicht als Originalabfüllung angeboten (sieht man einmal von der „Rare Malts Selection“ und der 16-jährigen Abfüllung mit 43 % für die „Flora & Fauna“-Serie ab). Dafür haben ihn viele der unabhängigen Abfüller im Programm, teils mit sehr alten Abfüllungen. Ursprünglich nur von Gordon & MacPhail angeboten, haben oder hatten ihn in jüngster Zeit u. a. Vintage Malt Whisky Co. (Coopers Choice), Signatory, Adelphi, Cadenhead und Murray McDavid im Programm.

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Mortlach – Foto von Christoper Gillan, CC-Lizenz

 

Whisky im Bild: Highland Park Malting Floor

Ganz oben im Norden, auf den Orkney Islands, findet man die Destillerie Highland Park. Und in ihr den Malting Floor, wo das mit ca. 46% Feuchtigkeit angereicherte Getreide ca. fünf Tage lang ständig gewendet und gedreht wird. Der dann entstandene „Green Malt“ wird danach weiter verarbeitet. Nicht mehr viele Destillerien haben ihren eigenen Malting Floor – viele lassen ihr Getreide anderswo mälzen – nicht aber Highland Park.

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Bild von Lakeworther – CC-Lizenz 

Neuer Travel-Retail Exclusive von Whyte & Mackay: Jura Turas-Mara

jura_turas-maraWhyte & Mackay hat einen neuen exclusiven Jura Scotch Whisky in den Duty-free-Märkten eingeführt, den „Jura Turas-Mara“.

Der Jura Turas-Mara („lange Reise“ im Gälischen) wird von den Reisen der Diurachs (das gälische Wort für die Menschen in Jura) inspiriert.

Die Flasche wurde mit einem Kompass verziert der „den Reisenden helfen soll nach Hause zu steuern“,  sowie einem Gedicht von dem ehemaligen Jura-Bewohner Jessie Scott beschrieben. Das Gedicht ist eine Ode an seine Heimat und wurde auf einer Gedenktafel, die derzeit am Strand Jura Corran Sands  steht, verewigt.

Whyte & Mackay travel-retail director Francesco Scaglione erzählt dem DFNIonline:“ Ein Whisky, der von den Diurachs inspieriert wurde, bei dem ist es nur passend, das er nur in ausgewählten travel-retail Filialen zum Verkauf steht. In den vergangenen fünf Jahren haben sich die Verkäufe unserer Marke in dem Bereich travel-retail enorm gesteigert, deutlich mehr als bei anderen Top Single-Malt Marken.  Dieses Jahr wollen wir auf dieses Momentum aufbauen und weiterhin eng mit unseren Partnern innovative und exklusive Whisky schaffen. „

Jura Turas-Mara wurde  mit 42% abgefüllt und ist in ausgewählten Reise-Einzelhandelsgeschäften im ganzen Jahr 2013 für £ 40/€ 50 (61 $) erhältlich.

Glendronach Cask Strength Batch #2 Verkostungsnotizen

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Kann man etwas Gutes noch besser machen? Schenkt man den Verkostungsnotizen von WhiskyIsrael Glauben, dann kann man – zumindest wenn es um den Glendronach Cask Strength geht. Batch #1 hat schon überall Lob kassiert (ein richtig schöner Sherry-Whisky zu einem angenehm vernünftigen Preis). In den Verkostungsnotizen wird nun Batch #2 über den grünen Klee gelobt; er sei noch besser als der erste Release, rund und angenehm – ein echter Glendronach durch und durch. Sie werten den Whisky mit 90 von 100 Punkten und fassen ihre Verostungsnotizen wie folgt zusammen:

Großartiger Stoff. Besser als Batch #1, und wenn der Preis sich nicht verändert hat, MUSS man ihn kaufen – nun, ich zumindest. Er steht jetzt an der Spitze meiner Wunschliste.

Serge verkostet: Balvenie x2

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Serge Valentin von Whiskyfun hat sich diesmal zweier Originalabfüllungen von Balvenie angenommen: den 21jährigen Port Wood und dem 30jährigen Balvenie. In seinen Verkostungsnotizen kommt der 21jährige mit 83 Punkten weg, der 30jährige erhält satte 91 Punkte und durchwegs Lob (Serge ist keiner, der hohe Wertungen schnell oder leichtfertig vergibt. Nase, Gaumen, Finish – alles ist balanciert und interessant. Serge schließ die Tasting Note mit dem Hinweis, dass dies einer seiner liebsten „nach Honig schmeckenden“ Speysider ist. Müßig zu sagen, dass dies kein billiger Whisky ist…

Whisky im Bild: Dingle (Irland)

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Heute gibt es einen Blick auf den Hafen von Dingle im County Kerry, Irland. Nicht nur, weil dies ein wnderschöner Ort an der Westküste der Insel ist, sondern vor allem deshalb, weil dort eine neue irische Whiskybrennerei ihre Arbeit aufgenommen hat, von der wir in knapp drei Jahren die ersten Abfüllungen erwarten dürfen: Die Dingle Whiskey Distillery residiert am Westende des Ortes, in der alten Sägemühle der Fitzgeralds – ein Besuch auf der Website lohnt sich, denn wer das nötige Kleingeld locker hat, kann dort auch eines der ersten 500 Fässer kaufen…

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