Amrut: Drei neue Single Cask Whiskys

Die indische Amrut Distilleries wird in diesem Monat noch drei neue Single Cask Releases auf den Markt bringen. Auf Whisky Intelligence konnten wir heute lesen, dass es sich um ein Bourbon und ein PX Sherry Fass handelt, für deren Malt Whisky indische Gerste verwendet wurde. Beim Dritten handelt es sich um ein Port Pipe, die gemalzte Gerste hierfür stammte aus Schottland und war getorft. Dort finden wir auch umfangreiche und vielversprechende Verkostungsnotizen.

Und – diese drei Abfüllungen werden nur in Europa erhältlich sein.

Exklusiv: Ein Abend mit Tom Bulleit

Man trifft sie nicht oft: Die Legenden, die die Geschichte des Whiskys oder Whiskeys mitbestimmt haben, die mit ihrem Pioniergeist und Geschäftssinn Marken geschaffen oder aus der Versenkung geholt haben. Tom Bulleit ist laut Diageo einer von ihnen. Im Jahr 1987 hat er die Marke Bulleit Bourbon wiederbelebt und sie mit Unterstützung von Partnern wie Seagrams oder später Diageo zu einer respektierten und vielfach ausgezeichneten Größe am Bourbon Markt gemacht. Anlässlich des Relaunches des Bulleit Bourbon und der Neueinführung des Bulleit Rye Whiskey am deutschsprachigen Markt kam Tom Bulleit auch nach Wien, um seine Produkte vorzustellen. Redakteur Bernhard Rems hatte während der Veranstaltung die Möglichkeit, einige Zeit mit Tom Bulleit zu verbringen und mehr über ihn und seinenWhisky zu erfahren.

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Tom Bulleit bei unserem Gespräch

Die Geschichte von Bulleit Whisky beginnt laut Tom um das Jahr 1830, als Augustus Bulleit, eingewandert aus Frankreich, in Kentucky damit anfängt, Whisky zu destillieren und abzufüllen. Den Whisky liefert er hauptsächlich nach New Orleans, und zwar nicht in Flaschen, sondern fassweise. Nach seinem Tod im Jahr 1860 wurde die Produktion aber eingestellt.

Es dauerte bis ins Jahr 1987, bis der Ur-Ur-Großenkel von Augustus Bulleit, Tom Bulleit, den ersten Batch des neuen Bulleit Whiskys produzieren ließ. Nicht strikt nach dem Originalrezept (66% Rye, 33% Corn), das hätte den Bulleit Bourbon nach moderner Rechtslage als Rye Whiskey klassifiziert, aber immerhin mit einem bei Bourbon ansonsten unüblich hohen Rye-Anteil ( 68% corn, 28% rye, 4% malted barley). In Amerika wurde der Bourbon immer mit 45% abgefüllt, in Europa zum Teil auch mit 40% verkauft – diese Zeiten sind seit dem Relaunch nun endgültig vorbei und wir kommen auch hier in den Genuss der Originalstärke von 45%, was dem Whiskey geschmacklich sehr gut tut.

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Tom Bulleit mit den beiden vorgestellten Abfüllungen

Auf unsere Frage, ob man daran denke, Bulleit auch als Fassstärke abzufüllen, meinte Tom Bulleit, es gäbe dementsprechende Überlegungen (der Bulleit kommt nach seinen 5-7 Jahren Lagerungszeit mit 59 bis 59.5% Alkohol aus dem Fass), aber noch keine konkreten Pläne. Eine weitere Frage zielte auf die Länge der Lagerung ab – ob man daran denke, den Bourbon auch länger im Fass zu belassen. Tom meinte, es würde keinen wirklichen Sinn machen, da der Bourbon durch die extremen Temperaturschwankungen übers Jahr in Kentucky nach diesen 5-7 Jahren völlig ausgereift sei und danach nur mehr noch mehr Holznoten gewinnen würde – anders als schottischer Whisky, der durch das halbwegs konstante Klima wesentlich langsamer reifen würde.

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Tom Bulleit und Whiskyexperts-Gründer Bernhard Rems

1997 wurde die Marke von Seagrams aufgekauft, welches später ein Teil von Diageo wurde. Mit diesem Partner expandierte Bulleit Bourbon weltweit und wurde ein Geheimtipp unter Liebhabern von Bourbon.

Wie kam es zu Bulleit Rye Whiskey? Tom Bulleit macht die Bartender dafür verantwortlich. Auf einem großen Convent von Bartendern wurde er darauf angesprochen, einen Rye zu produzieren, der diese Bezeichnung auch vom Geschmack her verdiente. Rye Whiskey muss nach US-Gesetzen aus mindestens 51% Roggen bestehen. Der Bulleit Rye Whisky hat einen Rye-Anteil von 95%. Technisch wären auch 100% möglich (Tim sagte uns, dass es in den USA zumindest zwei kleine Destillerien gäbe, die einen 100% Rye herstellten, aus Geschmacksgründen habe er sich aber dazu entschlossen, dem Rye 5% malted barley beizumengen). Der Rye wird übrigens nicht, so wie der Bourbon, in der Kirin Brewing Company Four Roses Distillery in Lawrenceburg, Kentucky hergestellt, sondern in Lawrenceburg, Indiana von Lawrenceburg Distillers Indiana (eine Destillerie, die verschiedenste Ryes nach dem vorgegebenen Rezepten herstellt, wie uns Tom Bulleit bestätigte).

Während der Präsentation ...
Während der Präsentation …

Wie schmecken nun der Rye und der Bourbon? Im Rahmen eines Dinners, das auch mit Hilfe der beiden Abfüllungen zubereitet wurde, hatten wir die Gelegenheit, die Bulleit-Abfüllungen zu verkosten. In der Pause zwischen der Vorspeise und der Hauptspeise wurde der Bulleit Rye (er reift zwischen 6 und 8 Jahren) gereicht. Er gefällt durch seine Würzigkeit, den dominanten Geschmack des Roggenbrands und eine sehr trockene Note. Unter den bei uns weitläufiger erhältlichen Rye Whiskeys nimmt der Bulleit Rye eine Sonderstellung ein und ist nicht nur für Mixgetränke empfehlenswert, sondern kann und soll auch solo getrunken werden.

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Dies Speisenfolge beim Dinner im Restaurant „das Turm“

Nach dem Hauptgang gab es ein vergleichendes Tasting zwischen vier Playern auf dem amerikanischen (und internationalen) Bourbon-Markt: Zur Verkostung kamen der Bulleit Bourbon, die Standardabfüllungen von Jack Daniels und Jim Beam sowie, als weiterer Vertreter der Small Batch Whiskeys, der Maker’s Mark in seiner Standardabfüllung (Red Wax).

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Die Verkostung. Von links oben nach rechts unten: Bulleit Bourbon, Maker’s Mark, Jim Beam, Jack Daniels

Die Geschmäcker der Whiskeys wurden deutlich durch deren Zusammensetzung geprägt:

  • Bulleit Bourbon: 5-7 Jahre, 68% corn, 28% rye, 4% malted barley
  • Maker’s Mark: Reifung nicht erwähnt, 70% corn, 14% malted barley, 16% winter wheat
  • Jack Daniels: 4 Jahre, 80% corn, 8% malted barley, 12% rye
  • Jim Beam: 4-5 Jahre, 70% corn, 18% malted barley, 12% rye

Deutlich am süßesten war Maker’s Mark, was der Absenz von Rye geschuldet ist. Zudem war er der einzige Whiskey im Panel, der im Finish sehr deutliche Holznoten zeigte. Jim Beam und Jack Daniels waren leicht trinkbare, aber ansonsten unauffällige Whiskeys (der Autor hatte eine leichte Präferenz für Jack Daniels). Der Bulleit Bourbon war trocken, sehr rund und über den gesamten Verlauf harmonisch und eindruckstark. Von den verkosteten Bourbons unserer Meinung der Interessanteste, knapp gefolgt von Maker’s Mark.

Nach dem Dinner hatten wir nochmals Gelegenheit, ein paar Worte mit Tom Bulleit zu wechseln. Diesmal ging es um das Flaschendesign – und die Entstehungsgeschichte dieser mehrfach ausgezeichneten Behältnisse. Tom erzählte, dass er, nachdem er den Entwurf der Flasche sah, unbedingt noch ein silbernes Element auf der Flasche haben wollte, und ihn der Verantwortliche der Agentur (DDB) mit folgender, von Tom wörtlich überlieferten, Aussage wegschickte: „Tom, davon verstehst Du einen Dreck. Und jetzt geh heim und rühr in Deinen Töpfen um“.

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Wir haben Tom, wie es bei uns langsam Tradition wird, wenn wir mit Menschen aus dem Whisk(e)y-Business sprechen, gebeten, eine Flasche seines Whiskeys für unsere Leser zu signieren, damit wir diese als Preis bei einem unserer Wettbewerbe ausloben können. Tom kam dieser Bitte gleich doppelt nach. Er signierte die Flasche mit seiner Unterschrift und auf der Rückseite mit einem persönlichen Gruß „plus meiner Baseball-Unterschrift aus meiner aktiven Sportlerzeit“. So freuen wir uns darauf, dieses Sammlerstück schon demnächst für unsere Leser verlosen zu können.

Tom Bulleit signiert die Flasche Bulleit Bourbon für unsere Leser.
Tom Bulleit signiert die Flasche Bulleit Bourbon für unsere Leser.

Insgesamt war dieser Abend mit Tom Bulleit eine spannende und sehr persönliche Begegnung mit einer treibenden Kraft des Bourbons – und die am deutschspachigen Markt erscheinenden Abfüllungen Bulleit Bourbon und Bulleit Rye stellen ohne Zweifel eine willkommene Bereicherung des Portfolios dar. Wie viele amerikanischen Abfüllungen sind sie preislich sehr interessant gestaltet; einem Probierkauf sollte von dieser Seite her eigentlich nichts im Wege stehen.

Adventkalender 9.12.: Wir verkosten Arran Robert Burns 43% NAS

Unser heutiger Adventswhisky kommt aus der Destillerie Arran von der gleichnamigen Insel. Der Arran Robert Burns 43% wird ohne Altersangabe abgefüllt. Silvia Behrens und Bernhard Rems haben diesen Single Malt gemeinsam verkostet.

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Nase: Zitrone, Apfelschale, Vanillegebäck. Eine gewisse Süße, die aber von Getreidegeruch überlagert wird. Man riecht, dass der Whisky relativ jung ist.

Gaumen: Wir schmecken Honigdrops, Vanille, aber auch pfeffrige Noten, etwas Scharfes, fast chiliartiges. Irgendwie ist alles sehr einfach gehalten, eindimensional.

Finish: Lang, aber nicht unbedingt am Gaumen, da ist es sehr kurz. Lang ist es im Bauch, hier bleibt ein Brennen liegen. Die anfängliche Süße am Gaumen verfliegt rasch, es bleibt das Pfeffrige im Bauch.

Alles in allem: Das „geht so“ erzittert sich dieser Whisky gerade noch. Ein flacher, scherenschnittartiger Whisky, der unserer Meinung nach nicht wirklich interessant ist. Arran bietet gute Abfüllungen – der Robert Burns ist eher am untersten Ende angesiedelt.

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Das Schöne am Adventkalender ist, dass man sich immer auf das nächste Türchen freuen kann. Dann: Bis morgen!

 

Serge verkostet: Highland Park (Warriors und mehr)

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Die ersten Releases der Warrior-Serie von Highland Park haben Serge (und andere) nicht wirklich begeistert. Jetzt sind auf Whiskyfun die Verkostungsnotizen zu den beide letzten (und teuersten) Kriegern zu lesen, zusätzlich zu einer über eine unabhängige Abfüllung. Hier schaut es mit den Punkten (aber natürlich auch mit den Preisen) schon anders aus:

  • Highland Park ‚Sigurd‘ (43%, OB, travel retail, 70cl, 2013): 85 Punkte
  • Highland Park ‚Ragnvald‘ (44.6%, OB, travel retail, 70cl, 2013): 90 Punkte
  • Highland Park 28 yo 1985/2013 (48.3%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 252 bottles): 90 Punkte

Fotowettbewerb – Probleme bei Abstimmung

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Die Abstimmung für unseren Fotowettbewerb sollte eigentlich heute starten. Allerdings hat das Abstimmungsmodul uns jetzt gezeigt, dass auch um teures Geld erworbene Software nicht fehlerfrei funktioniert, wenn es darauf ankommt. Wir haben daher die Abstimmung schweren Herzens derweilen ausgesetzt, bis wir das Problem mit dem Autor des Moduls gelöst haben und bitten um Ihr Verständnis. Sollte es etwas Neues geben, informieren wir Sie natürlich sofort. Nochmals: Sorry!

Whiskypapst Jim Murray hält Bourbon für besser als Scotch

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Ein Mann und sein Kreuzzug: „Whiskypapst“ Jim Murray, Autor der Whiskybibel (die z.B. Glenmorangie Ealanta heuer zum besten Whisky weltweit gekürt hat), lässt mit einem Statement aufhorchen: Laut einem Bericht des Daily Telegraph findet Jim Murray Bourbon besser als Scotch. Er begründet dies damit, dass manche Fässer heutzutage mit Schwefelkerzen behandelt werden, was dem Whisky einen unangenehmen Beigeschmack verleihen soll. Seiner Meinung nach wären 30% der Menschen nicht fähig, diesen Beigeschmack zu erkennen – er bliebe von ihnen unbemerkt. Die beste Destillerie der Welt, so Jim Murray, sei zur Zeit Buffalo Trace.

Die Thesen von Jim Murray sind weder neu noch sonderlich originell – er vertritt die Schwefeltheorie seit mehreren Jahren. Und er findet damit in der Gemeinschaft der Whiskytrinker relativ wenig Beifall. Im Gegenteil: die Situation rund um Jim Murray und dem nicht überbordend liebevollen Verhältnis zwischen ihm und einigen schottischen Destillerien kennend, nimmt man in der Community seine Wertungen immer öfter mit dem, was der Engländer höflichst mit „a grain of salt“ umschreibt…

Tamdhu möchte seine Lagerhäuser erweitern

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Ian MacLeod Distillers investieren weiter in ihre 2011 erworbenen Speyside-Destillerie. nachdem in diesem Jahr die Produktion wieder angefahren wurde, ist nun eine Erweiterung der eigenen Lagerkapazitäten geplant. The Spirits Business berichtet, dass die Finanzierung dieses Projekts durch einen bedeutenden Kredit der Bank of Scotland gesichert wird. Die sechs zusätzlichen Lagerhäuser sollen 2015 fertiggestellt sein und die Wachstumspläne und weitere Exportverkäufe ermöglichen. Speziell den asiatischen Markt haben Ian MacLeod Distillers im Auge. Im Jahr 2010 wurde eine ausländische Tochtergesellschaft in Indien gegründet, diese sieht in den Schwellenländern Dubai, Bahrain, Indien und Malaysia eine erhöhte Nachfrage.

Serge verkostet: Zwei schwedische Malts

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Whiskyfreunde schauen hin und wieder gerne mal über die Grenzen und den Tellerrand – denn auch andere Länder haben interessante Malts. So zum Beispiel Schweden. Serge Valentin hat sich zweier schwedischer Whiskys in der heutigen Verkostung angenommen, und findet durchaus Interessantes:

  • Spirit of Hven Seven Stars No.1 (45%, OB, Dubhe Single Malt Whisky, Sweden, +/-2013): 75 Punkte
  • Smögen 3 yo 2010/2013 ‚Primör‘ (63.7%, OB, Sweden, casks #5 & 14-21): 83 Punkte (die erste Abfüllung dieser Destillerie überhaupt)

Wäre schön, wenn solche Malts auch ab und an in unseren Fachgeschäften auftauchen könnten…

Adventkalender 8.12.: Wir verkosten Jameson 40%

Wieder geht es nach Irland. Hinter dem achten Türchen verbirgt sich der zweite Ire nach dem unlängst verkosteten Tyrconnell: Der Jameson in der Standardabfüllung. Weltweit ist er der Inbegriff des irischen Whiskeys – Silvia Behrens und Bernhard Rems verkosten ihn um zu erfahren, ob er ein guter Botschafter Irlands ist.

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Nase: Sofort nach dem Öffnen der Flasche hat dieser Whiskey den Geruch eines frisch zusammengebauten Ikea Möbelstücks – das verfliegt aber nach wenigen Augenblicken und macht Platz für den Geruch einer Schüssel mit reifem Obst, etwas Orangenschale und den Staub in einer Tischlerei. Ein wenig Gras ist auch dabei, aber so richtig greifbar wird das alles nicht.

Gaumen: Trinken wir gerade Whisky oder samtweiches Wasser? Unglaublich sanft kommt der Jameson daher (ist sicher auch seinen 40% geschuldet). Ein wenig bekommt man den Eindruck von frischen Früchten, die aber in Zuckerwasser ertränkt werden. Und eine seltsame Bitterkeit ist ganz hinten, die sich an nichts wirklich anschließt. Eigenartig.

Finish: Kurz, zuerst honigsüß, dann würzig, fast bitter.

Alles in allem: Für uns gibt es bessere Iren. Redbreast zum Beispiel, oder Yellowspot. Der Jameson ist ein wenig beliebig, und wenig aufregend. Die Ecken und Kanten, die sich mit gutem Willen entdecken lassen, sind nicht Charakter, sondern Schwächen. Also nur ein „geht so“.

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Wie geht es morgen weiter? Wir freuen uns schon auf die nächste Überraschung…

Fotowettbewerb – nur noch bis Sonntag abend!

Gerade mal bis Sonntag abend haben Sie Zeit, Ihr Bild für unseren Fotowettbewerb um die von Kenny Mackay handsignierte Flasche Miltonduff 1989 aus einem hervorragenden Einzelfass und in Fassstärke einzusenden – denn ab Montag wird bereits über den Sieger abgestimmt – aber nicht nur der Sieger kann gewinnen: Jeder Einsender hat eine Chance auf einen Zusatzpreis. Und Mitmachen ist ganz einfach: Sie müssen uns nur ein Foto zum Thema Whisky schicken – und schon sind Sie dabei. Alles Nähere zu unserem Wettbewerb finden Sie hier. Viel Spaß beim Mitmachen und viel Erfolg beim Abstimmen.

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Eine weitere neue Destillerie in Schottland

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Private Single Malt CollectionShanken News Daily berichtet, und bezieht sich dabei auf einen Artikel des Whisky Advocate in seiner aktuellen Ausgabe, dass die renommierte Tatlock & Thomson Ltd aus Fife den Bau einer neuen Brennerei plant, welche innerhalb von zwei bis drei Jahren in Betrieb gehen soll.

Das Unternehmen hat sich seit 1891 weltweit auf die unabhängige Analyse für und die Beratung von Produzenten alkoholischer Getränke spezialisiert. Mit ihrer geplanten Anlage wollen sie aber nicht als Produzenten auf dem Whiskymarkt auftreten. Die Destillerie mit einen Jahreskapazität von 100.000 Litern soll von Whiskybrokern und Blendern die Möglichkeit genutzt werden. Der momentane Boom der Whiskyindustrie führt dazu, dass für ihre Arbeit nicht genügend Whisky zur Verfügung steht. Bei Tatlock & Thomson können sie die Brennerei mieten und mit eigenem Personal nutzen oder nach ihren Spezifikationen brennen lassen.

Der Einbruch der schottischen Whiskyindustrie in den 80er und 90er Jahren führte nicht nur zur Schließung einiger Destillerien und Reduzierung der Produktion und natürlich auch des Personals insgesamt. Zwangsläufig wurden auch weniger Menschen für einen Job in der schottischen Whiskyproduktion ausgebildet. Die neue Brennerei soll auch speziell kleineren Unternehmen helfen, die nicht über die entsprechenden Ausbildungsmöglichkeiten verfügen.

Adventkalender 7.12.: Wir verkosten Hazelburn 12yo

Neuer Tag, neues Tasting im Rahmen unseres Adventkalenders. Hinter dem heutigen Türchen findet sich eine Miniatur aus Campbeltown, der 12jährige Hazelburn. Aus der selben Destillerie wie Springbank oder Longrow stammend, hat er doch einen ganz eigenen Charakter, wie Silvia Behrens und Bernhard Rems in den Verkostungsnotizen festhalten.

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Nase: Die Nase beginnt sehr intensiv, fast stechend – wir finden dann getrocknete Früchte auf Nussteig, Zitronenaroma und etwas Pfeffriges. Auch eine malzige Süße ist da zu spüren.

Gaumen: Wieder sind geriebene Nüsse da, Trinkschokolade, dazu Noten von Chili und ganz, ganz hintergründig etwas Salz. Auch hier keinerlei Zurückhaltung, das Ganze tritt sehr kräftig an. Ist da etwas Kaffeepulver?

Finish: Ziemlich lang, mit Gewürzen, wieder Schokolade, dann bitter werdend.

Alles in allem: Der Hazelburn 12yo ist kein Freund der feinen Klinge. Kraftvoll kommt er daher, den Campbeltown-Charakter trägt er nur peripher mit sich mit. Unkompliziert möchte man ihn nennen, und in dieser Unkompliziertheit ist er durchaus gut.

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Auch morgen öffnen wir wieder eine Tür des Adventkalenders und sind schon gespannt darauf, was wir darin finden werden…

Whisky im Bild: Macallan 1965 Weihnachtsstimmung

Man verzeihe die gewisse Unschärfe, aber bei diesem Motiv ist es kein Wunder, wenn dem Fotografen ein wenig die Hände zittern: Ein Macallan 1965 Cream Sherry vor einem überaus romantischen offenem Feuer. PS: Für die Vorweihnachtszeit sind sherrylastige Whiskys wahre Stimmungsbringer. In diesem Sinne: genießen Sie das herannahende Wochenende…

Macallan 1965 Cream Sherry+fireplace Kopie

Ardnamurchan: Assistant Distillery Manager für die neue Destillerie

Die neue Adelphi-Destillerie Ardnamurchan
Die neue Adelphi-Destillerie Ardnamurchan

Nachdem im Mai schon der Posten des Destillerie Managers mit Graeme Bowie besetzt werden konnte, ist jetzt bekannt geworden (was schon länger als Gerücht umherschwirrte), dass ab dem 3. Januar nächsten Jahres der nicht weniger wichtige Posten des Assistant Distillery Manager mit Mark Giesler, a.k.a. The German Grouse, besetzt wird.

Mark Giesler arbeitet seit September 2008 als Mashman, Stillman & Warehouseman bei Glenturret und wird das Team der Adelphi-Destillerie verstärken.