Einen ganz besonderen Whisky aus der Brennerei Ardbeg können wir Ihnen heute ankündigen – ein 40 Jahre alter Ardbeg aus dem Jahr 1979, der exklusiv für Kirsch Import abgefüllt wurde und wohl nicht nur Sammlerherzen höher schlagen lässt. Bei Serge Valentin auf Whiskyfun wurde er mit 91 Punkten bewertet (wir berichteten gestern).
Lesen Sie alles Wissenswerte zu dieser Exklusivabfüllung, die schon bald im Handel erhältlich sein wird (der unverbindlich empfohlene Verkaufspreis einer der 24 erhältlichen Flaschen beträgt 11.900,00 €):
Ausnahme-Whisky aus der Kult-Brennerei mit 91 Punkten – Signatory Vintage Ardbeg 1979 für Kirsch Import
Ardbeg hat Kultstatus. Davon zeugt v.a. eine lebendige Fangemeinde, aus der im Jahr 2000 das Ardbeg Committee hervorging – passionierte Genießer, die den Fortbestand ihrer Lieblings-Brennerei sichern wollen. Denn: Angesichts der heutigen Beliebtheit der rauchigsten Islay Single Malt Scotch Whiskys kaum vorstellbar, musste die Insel-Destillerie doch Ende des letzten Jahrhunderts um ihr Überleben fürchten. Kurz vor Schließung bzw. Minimalbetrieb von 1981 bis 1997 erblickte der New Make das Licht der Welt, aus dem sich in über 40 Jahren die außergewöhnliche Abfüllung von Signatory Vintage entwickelte.
Der Ardbeg 1979 ist eine Exklusivabfüllung für Kirsch Import. Vier Jahrzehnte nach Destillation floss der kostbare Islay Single Malt in insgesamt 24 Flaschen. Eine besondere Rarität für Liebhaber – auch, da unabhängig abgefüllte Ardbeg-Whiskys äußerst selten sind. Das Destillat stammt zudem aus einer Zeit, in der die Brennerei von der Südküste der Hebriden-Insel noch auf dem eigenen Malzboden mälzte und das Gerstenmalz anschließend über Torf aus dem Moor oberhalb der Brennerei darrte.
Die Ausnahme-Abfüllung reifte bei Signatory Vintage im Bourbon Barrel. Das Fass unterstreicht genüsslich die Brennerei-typischen Aromen: Prominent zählt dazu auch nach 40 Jahren noch eine intensive, rauchige Torfnote, gemeinsam mit wärmender Würze, malzigen Anklängen und der überraschenden Süße von Vanille und Schokolade, die keinen Raum lassen für eine bittere Eichennote, wie sie bei Whiskys diesen Alters vielleicht zu erwarten wäre. Mit noch immer 51,5% vol. in Cask Strength abgefüllt, ungefärbt und nicht kühlfiltriert, ermöglicht der Ardbeg 1979 den vollmundigen, unverfälschten Genuss aller Aromen.
Ardbeg 1979/2020 for Kirsch Import punktet bei whiskyfun.com „Possibly the oldest Ardbeg ever bottled“? Nicht die einzige Eigenschaft unserer Abfüllung, über die Serge Valentin in Verkoster-Verzückung gerät.
Wieso der Whisky-Influencer den 40-jährigen Ardbeg mit stolzen 91 Punkten kürt, können Sie auf seinem Blog Whisky Fun nachlesen.
Ardbeg 1979/2020 – Heavily Peated Signatory Vintage Rare Reserve Specially selected and bottled for Kirsch Import
40 Jahre Dest. 13/09/1979 Abgef. 17/06/2020 Fasstyp: Bourbon Barrel Fassnr. 9859 24 Flaschen 51,5% vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert UVP: 11.900,00 €
Für Serge Valentin gibt es heutet zwei Whiskys aus der Destillerie Knockdhu in der Verkostung – jene Brennerei, die ihren eigenen Whisky unter dem Namen AnCnoc verkauft. Damit wissen wir schon, dass die beiden Abfüllungen aus dem Tasting von unabhängigen Abfüllern stammen – fehlen uns nur noch die Punkte dazu – aber dafür gibt es ja wie immer unsere Tabelle:
Knockdhu 2013/2020 (60%, Whisky Is The Limit, first fill Pomerol barrique, cask #51)
85
Knockdhu 10 yo 2006/2017 (56.5%, Cadenhead, Small Batch)
Gestern konnten wir erstmals über den offiziellen Whisky zum Wacken Open Air berichten, heute haben wir eine Presseaussendung der Fessler Mühle, wo der mettermalt Whisy Wacken Edition destilliert wurde, mit einigen weiteren Infos, Hintergründen und Bildern.
Lesen Sie die Hintergrundinfos hier:
Der erste offizielle Whisky für das Wacken Open Air kommt aus Sersheim in Baden-Württemberg
Müllermeister und Seniorchef Gerhard Fessler ließ es sich nicht nehmen mit seinen 98 Jahren die ersten Flaschen für die Wackengründer Thomas Jensen und Holger Hübner selbst von Hand abzufüllen und zu signieren.
Die Fessler Mühle in Sersheim im Landkreis Ludwigsburg feiert in diesem Jahr ihren 625. Geburtstag und zählt mit zu den ältesten Unternehmen im Land. Leider gibt es für die familiäre kleine Mühle in Sersheim an der Metter zumindest im ersten Halbjahr keine Planungssicherheit für irgendwelche Jubiläumsfeiern. Auch von der derzeitigen Pandemie ist die Sersheimer Mühle stark betroffen, viele Geschäftszweige der Mühle wie die Kleinkunstbühne, Events oder der Fitnessbereich sind schon länger behördlich geschlossen.
Aber die drei Müllermeister Gerhard, Wolfgang und Tobias Fessler sind bekannt für Spontanität und Innovationsreichtum, das hat die Mühle bis heute am Leben erhalten.
Wacken in Schleswig-Holstein mit seinen 1840 Einwohnern ist ist bekannt durch das Wacken Open Air, zu dem alljährlich bis zu fünfundsiebzigtausend Heavy Metal Fans aus der ganzen Welt anreisen. Auch dieses Festival musste 2020 ausfallen und wie es in diesem Jahr letztendlich aussieht steht noch in den Sternen. Tobias Fessler ist schon viele Jahre auf dem Wacken Open Air zuhause und nimmt immer mal wieder seinen Vater Wolfgang mit, was sonst unter Vater und Sohn nicht unbedingt üblich ist. Auch Großvater Gerhard verfolgt Wacken im Fernsehen, wenn seine Sprösslinge vor Ort sind. Wolfgang Fessler ist ein Musikfan und hat eine große Musiksammlung in Schellack, sowie Vinyl und hört alles gern, von Zarah Leander über Pur bis Rammstein.
So kam es, dass die beiden den Wackengründer Thomas Jensen kennengelernt haben. Zur Fessler Mühle gehört mit der fesslermill 1396 Destillerie auch eine kleine Whisky-Brennerei, die sich überwiegend auf Whisky und Gin spezialisiert hat und zwischenzeitlich einen hervorragenden Ruf weit über die Landesgrenzen genießt. Wenn man schon nicht feiern kann, dachten sich die drei Müllermeister und Masterdestiller, dann machen wir alle viertel Jahr im Jubiläumsjahr einen besonderen Whisky oder Gin für besondere Anlässe oder Bands.
Für die beiden Wackengründer Thomas Jensen und Holger Hübner war es somit keine Frage der Sersheimer Mühle mit seiner Destillerie die Lizenz für 666 Flaschen und weiteren 600 Flaschen im Jubiläumsjahr zu geben, eine besondere Plattform für das historische Jubiläum der Sersheimer Mühle.
Wolfgang und Tobias Fessler haben natürlich einen besonderen Whisky aus dem Keller geholt. Gelagert in gebrauchten schottischen Whiskyfässern, Weinfässern von Weinbauern der Region und noch in einem gebrauchten Fass von der weltbekannten Destille Laphroaig auf der Islay, Argyll and Bute, Schottland, in dem über 400 Jahre alten Keller der Fessler Mühle. Für das Etikett durften die Sersheimer Whisky-Brenner das aktuelle Wackenlogo für 2021 verwenden.
Die ersten 30 Flaschen werden vom 98 jährigen Gerhard Fessler und Wolfgang sowie Tobias Fessler im Keller von Hand abgefüllt und signiert, Nummer eins und zwei gehen an die Wackengründer, die restlichen signierten Flaschen bekommen besondere Gäste im Jubiläumsjahr. Ab Ende Januar gibt es die Wackenedition offiziell zu kaufen und die Fessler’s hoffen natürlich, dass in diesem Jahr das Wacken Open Air vom 29. Juli bis 31. Juli stattfinden kann, ganz nach dem Motto: See you in Wacken – rain or shine!
Man darf gespannt sein, welche Paten für die anderen Jubiläumswhiskys aus Sersheim das Jahr über zur Verfügung stehen. Eines haben die Sersheimer Whisky- und Ginbrenner schon verraten, eine ganz besondere Serie eines milden Single Malt Whisky für Ladys kommt auch gerade in die Flasche. Infos gibt es unter www.fesslermill.de oder natürlich vor Ort direkt im Mühlenladen der Fessler Mühle in Sersheim. Die Wacken-Abfüllung gibt es im Onlineshop der Fessler Mühle.
Ab 12. Februar 2021 geht nun der zweite Teil der Gooding-Collection (über die erste Teilversteigerung berichteten wir hier), bestehend aus 1900 Flaschen, bei Whisky Auctioneer in die Versteigerung – und das Auktionshaus erwartet sich einen neuen Rekord – insgesamt und für einige der zur Versteigerung kommenden Flaschen.
Was alles in der Versteigerung zu finden ist und wie Sie sich bei Interesse dafür anmelden können, finden Sie im nachfolgenden Artikel:
WORLD’S MOST EXPENSIVE WHISKY SET TO BREAK RECORDS IN UPCOMING SALE
The second half of one devoted whisky lover’s ‘Perfect Collection’ will go under the hammer next month in a sale that is set to go down in whisky history.
From 12-22 February 2021, over 1,900 bottles of the rarest, most coveted and expensive single malts in existence, including many from Scotland’s long lost distilleries, will feature in the sale hosted by online whisky auction specialists, Whisky Auctioneer.
Leading the auction is the world’s most expensive bottle of whisky – The Macallan 1926 Fine and Rare 60 Year Old. Drawn from hallowed Cask #263, containing liquid distilled nearly a century ago in the height of America’s Prohibition, this is one of no more than 14 in the world adorned with the iconic Fine and Rare label. Considered the most coveted bottle of whisky in existence and the pinnacle in rare whisky collecting, the headline bottling is expected to fetch a hammer price of over £1m.
This is not the only collector’s item available in the auction, with whiskies such as The Balvenie 1937 50 Year Old also featured and icons of the whisky world hailing from
Bowmore’s legendary 1964 vintage. Elusive whiskies from a bygone era in Scotland’s distilling landscape also appear, including a 1921 private cask bottling of Dallas Dhu which has not been seen on the secondary market for over 25 years.
The Perfect Collection Part Two, which initially launched last April, was postponed following a major cyber attack. Part one of the auction took place in February 2020, fetching a total hammer price of £3.2million and Whisky Auctioneer became the first online auction house to sell a million-dollar bottle.
Iain McClune, Founder of Whisky Auctioneer said:
“Mr Gooding’s Collection is nothing short of extraordinary and we are honoured and delighted to bring it to auction. Collectors, investors and whisky lovers alike will have their interest sparked by the truly astonishing array of whiskies on offer.
“Undoubtedly the entire collection is crowned by the incomparable The Macallan 1926 Fine and Rare, a whisky that has in recent years become the pinnacle of whisky collecting and for good reason. With no more than 14 bottles in existence the rarity of this opportunity cannot be overstated and we anticipate that the battle for this icon of whisky will be a mighty one.”
Old and rare whisky expert, Angus MacRaild, commented:
„The Macallan 1926 Fine & Rare is one of those handful of iconic whisky releases which has accrued such a lofty status that it exists more in relation to fine art these days than other whisky bottlings. Its performance at auction will no doubt be a powerful, bellwether statement about just how iconic and culturally relevant Scotch Whisky remains in the 21st century. Irrespective of where you sit in the whisky world, the chance to see such a bottling come to auction and potentially break price records is undeniably fascinating and exciting.
„The most notable aspects about The Perfect Collection, for me, are that it offers enthusiasts and drinkers of old style whiskies a treasure trove of opportunities to obtain obscure and very rarely seen independently bottled single malts done solely for the USA market – bottlings which are now all but impossible to otherwise obtain. But overall, the collection represents who Mr. Gooding was as a person, his preferences as a drinker, his quirks and historical fascinations. It’s clearly a collection put together by someone who genuinely loved whisky and who loved to open, enjoy and share it with friends, as all great collections should be.“
Those who used to look to the markets for investment may, at this time, be looking for alternative investments in assets. Not only is whisky seeing a rise in demand with value tied to liquid rarity, recent reports have shown that over the last decade rare whisky has seen a huge increase in value, overtaking more traditional alternative investment assets such as cars and fine art.
The Collection was amassed by late American businessman and philanthropist, Mr. Richard Gooding, who dedicated over two decades to collecting whiskies from almost every Scottish distillery. Guided by his passion for Scotch, its provenance, and the iconic distilleries that craft it, Mr. Gooding travelled regularly to Scotland to search for special bottles in pursuit of creating the ‚perfect collection‘ – a representation of every Scottish distillery, open or closed.
His collection would grow to become an eclectic library of 3,900 bottles of primarily single malt whisky – one of the largest and most significant whisky collections ever to go to public auction.
Additional auction highlights include:
A host of highly sought-after bottles from some of Scotland’s lost distilleries including Dallas Dhu, Port Ellen, Glenugie and Killyloch with some bottles dating back as far as 1921.
Other historic artefacts in the sale include a 1924 Royal Brackla 60 Year Old, of which only 62 were ever bottled, 1922 vintage Highland Malt from Berry Brothers and Rudd and a 1930s example of Old Vatted Glenlivet from Andrew Usher & Co. the industry fathers of whisky blending.
Incredibly special and rare Bowmore finds such as the 1967 Largiemeanoch, the heralded 1964 vintage Oddbins exclusive and a 25 Year Old expression limited to just 75 bottles which were gifted exclusively to guests at the Auld Alliance reception at Chateau Lagrange in 1995.
Near impossible to acquire, The Perfect Collection features some of America’s most enigmatic and sought-after Black Maple Hill whiskeys.
A singular, 1 of 1 bottling of The Balvenie Vintage Cask 1961. A truly unique bottling, hand-filled and labelled at the distillery two years prior to the official 1961 Vintage Cask release in 1999.
Last year was a record year for Whisky Auctioneer as it experienced huge growth in its online customer base and announced its expansion into Europe with a new base in Germany, reflecting the global rise in demand for whisky. The business currently sees over 100,000 bids per month and has conducted deliveries to 74 countries across the globe.
To sign up for Part Two of The Perfect Collection by Mr. Richard Gooding and for more information, visit: www.whiskyauctioneer.com
Vor einigen Jahren wurde der japanische Whisky das Opfer seines eigenen Erfolges. Die gestiegene Nachfrage und große Popularität führte dazu, dass die Lagerbestände ausdünnten und manche Abfüllung nicht mehr produziert werden konnte. Vor allem bei den Bottlings mit Altersangabe mussten wir manche Einstellung vermelden. Hakushu 12 Year musste zum Beispiel 2018 eingestellt werden. Die japanischen Brennereien kompensierten dies einerseits, indem sie Whisky ohne Altersangabe veröffentlichten. Und anderseits erweiterten sie deutlich die Kapazitäten ihren Destillerien.
The Hakshu 12 Year in der Version von 2018. Bild mit freundlicher Genehmigung von whiskybase.com
So ist die japanische Whisky-Industrie nun in der Lage, manche der vor kurzem eingestellten Bottlings wieder zu reaktivieren. Hakushu 12 Year erscheint wieder, zumindest in Japan. Ab dem 30. März wird diese Abfüllung dort wieder in Regalen erhältlich sein. Der Verkaufspreis ist mit ¥8.500, ungefähr 68 €, angegeben.
Alljährlich treffen sich in Schleswig-Holstein mehrere 10.000 Fans des Heavy Metal in Wacken zum gleichnamigen Wacken-Open-Air. Wie vieles andere auch fiel im letzten Jahr dieses Festival aus. Und ob es 2021 stattfinden wird, steht noch in den Sternen. Doch die Planungen laufen wohl auf Hochtouren.
Was es in diesem Jahr auf jeden Fall gibt, ist der erste offizielle Wacken Whisky. Für Tobias Fessler, über viele Jahre Besucher des Wacken-Open-Airs, ergab sich die Gelegenheit, gemeinsam mit seinem Vater den Wackengründer Thomas Jensen kennen zu lernen. Den Fesslers gehört im schwäbischen Sersheim die Fessler Mühle mit dazu gehörender Fesslermill 1396 Destillerie (wir stellten Ihnen dieses Familienunternehmen im letzten September vor). Die Mühle feiert in diesem Jahr sein 625. Jubiläumsjahr. Und dieses soll mit vierteljährlich erscheinenden Sonderabfüllungen begangen werden. Von den beiden Wackengründer Thomas Jensen und Holger Hübner erhielten die Fesslermill 1396 Destillerie die Lizenz für einen Wacken Whisky. So kommt es, dass eine dieser Sonderabfüllungen – mettermalt Wacken Edition 2021 Whisky – der erste offizielle Wacken Whisky ist. Inklusive offiziellem Logo.
Der mettermalt Wacken Edition 2021 Whisky wird es zwei Auflagen (Batches) geben. Batch 1 ist auf 666 Flaschen limitiert. Die Lagerung erfolgte in alten schottischen Whiskyfässern, einem Württemberger Lembergerfass, sowie einem Ex-Laphroaigfass. Abgefüllt in eine 0,5-Liter-Flasche mit einem Alkoholgehalt vom 42,6 % Vol. sowie unfiltriert mit natürlicher Fassfarbe, ist der mettermalt Wacken Edition 2021 Whisky für 39 € im Online-Shop der Fessler Mühle erhältlich.
Ganze 13 Jahre lang leite Mickey Heads als Destillerie Manager die Islay-Brennerei Ardbeg. Und in diesem Jahr wird er sich in den beruflichen Ruhestand begeben (wir berichteten). Und wie es sich gehört, ehrt Ardbeg seinen langjährigen Destillerie Manager mit einer besonderen Abfüllung. Darüber informierte uns die Moët Hennessy Deutschland GmbH in ihrer heutigen Presseaussendung. Alle weiteren Informationen zum Ardbeg Arrrrrrrdbeg! zu Ehren von Mickey Heads finden Sie in der folgenden Pressemitteilung.
ACHTUNG: Diese Abfüllung wird auch für Committee-Mitglieder in Österreich erhältlich sein – allerdings nicht in Geschäften oder den Embassies, sondern ausschließlich unter www.ardbegday.at
Ardbeg Arrrrrrrdbeg zu Ehren von Mickey Heads
Eine limitierte Abschiedsedition mit rollendem „R“ für den langjährigen Ardbeg-Kapitän
Islay / München, 21.01.2021. Seit dem Jahr 2007 führte Mickey Heads als Destillerie Manager das „Ardbeg-Schiff“. Zum Abschied in den Ruhestand ehrt die Islay Destillerie Mickey mit einer besonderen Edition. Arrrrrrrdbeg! ist der erste Whisky der Destillerie, der vollständig in ehemaligen Rye-Whiskeyfässern reifte. Eine besonders würzige Edition, mit einer Donnerbüchse an fruchtigen Aromen, gefolgt von sanftem Rauch im Nachhall, der lange auf dem Gaumen verweilt. Das für Ardbeg sehr außergewöhnliche Flaschenetikett zeigt eine Illustration von Mickey als furchtlosen Captain. Ein Werk von Butcher Billy, einem renommierten brasilianischen Künstler und Grafikdesigner. Die neue Abfüllung wird exklusiv für das Ardbeg-Committee am 9. Februar 2021 über Ardbeg.com verfügbar sein.
Für 13 Whisky-gefüllte Jahre führte Mickey Heads die ultimative Islay Destillerie und verantwortete zahllose Abfüllungen aus feinstem Rauch. Daneben stand er im Mittelpunkt der Ardbeg Days von Islay bis Illinois, holte dreimal hintereinander den IWC-Titel „Destillerie des Jahres“ und wurde im Jahr 2014 zum Destillerie Manager des Jahres ernannt. Dr. Bill Lumsden, Director of Whisky Creation bei Ardbeg sagt: „Die Arbeit mit Mickey war von höchster Freude geprägt. Er ist ein Mensch mit echter Leidenschaft für Ardbeg und wir hoffen, dass diese Abfüllung in seiner Sammlung einen besonderen Platz einnimmt. Er hat im Laufe der Jahre viele bedeutsame Ardbegs begleitet, aber dieser Release zum Ende seiner Ära ist etwas ganz Besonderes: Ehemalige Rye-Whiskeyfässer reiften ausschließlich Arrrrrrrdbeg!, ein Novum bei Ardbeg. Mit Noten geräucherter Banane und Birnen, süßem Toffee und diesem unverwechselbaren Ardbeg-Rauch ist es das perfekt torfige Abschiedsgeschenk für Mickey.“ Mickey Heads, Distillery Manager sagt: „Was für ein ultimatives Vergnügen, in den letzten 13 Jahren die großartigste Destillerie der Welt geleitet zu haben. Ich hatte das beste Team, das man sich nur wünschen kann und bin stolz darauf, so viele wundervolle Ardbeg-Abfüllungen gemeinsam erschaffen zu haben. Welch besondere Ehre und wunderschöne Weise, eine eigene Abfüllung mit eigenen Bild auf der Flasche zum Abschied zu bekommen. Ein Traum wird wahr! Ich werde künftig viel fischen und weiterhin als Chairman des Ardbeg Committees häufig bei der Destillerie vorbeischauen.“ Zum Release von Arrrrrrrdbeg! ist Mickey in einem Abschiedsfilm zu sehen und es gibt passende Piraten-Motive zum Download auf Ardbeg.com. Ardbeg Arrrrrrrdbeg! ist mit 51,8 Vol.% Alkohol abgefüllt und am 9. Februar 2021 exklusiv für Ardbeg Committee Mitglieder für 150€ (UVP) verfügbar, solange der Vorrat reicht.
ACHTUNG:Diese Abfüllung wird auch für Committee-Mitglieder in Österreich erhältlich sein – allerdings nicht in Geschäften oder den Embassies, sondern ausschließlich unter www.ardbegday.at
An der Nase: Aromen geräucherter Banane und Birnen driften zu etwas Roggenbrot, süßem VanilleToffee und einer sanften Anis-Briese. Mit einem Spritzer Wasser öffnen sich Noten von Zitrone und Limette, während ein frischer Anklang von Sorbet und süßem Gebäck in den Vordergrund tritt.
Am Gaumen: Viel Würze. Eine Donnerbüchse zündet fruchtige Aromen wie von Melonen und Kiwis. Eine Armada Anis erscheint, begleitet von geräuchertem Toffee und einem Hauch süßer Sauerteigbrötchen.
Nachhall: Ein langer Nachhall hinterlässt eine salzige Gischt mit Paranüssen und sanften Raucharomen, die lange am Gaumen verweilen.
Die Älteren unter uns mögen sich vielleicht erinnern: Im September 1989 erschien Billy Joel’s ‘We Didn’t Start The Fire’ als Single. Damals noch ausschließlich als Vinyl-Schallplatte mit einem Durchmesser von 7 Zoll. Diese wurde auf einem Schallplattenspieler mit einer Geschwindigkeit von 45 Umdrehungen pro Minute abgespielt. Der Text des Liedes besteht aus Aneinanderreihungen von Schlagworten, die darstellen, was seit den 1950ern historisch Bedeutendes passierte. Der Song war weltweit ein Hit und verkaufte sich 1.520.000 mal.
Der Text des Songs mit seinen kurzen Zeilen sowie der prägnante und ebenso kurze Refrain lud fast selbstverständlich ein, dieses Lied mit veränderten Text-Versionen zu veröffentlichen. Eine Neue veröffentlichte Whisky and Wisdom auf Youtube. Die Beschreibung des Songs auf YouTube lautet einfach: „Ein unterhaltsames Lied und Video, welches die Geschichte des Scotch Whisky in nur vier Minuten erzählt.“ Besser können wir dieses Video auch nicht beschreiben. So bleibt uns nicht viel mehr, als Ihnen viel Vergnügen zu wünschen.
Die großen Zeiten der meisten schottischen Brennereien scheinen ausschließlich in der Vergangenheit zu liegen. Die der Islay-Destillerie Ardbeg sollen in den 1970ern liegen. Dies entnimmt Serge Valentin den sozialen Medien. Doch auch später destillierte Whisky von Ardbeg erreichen in seiner heutigen Session herausragende Bewertungen. Wobei es sich bei den vier Kandidaten im heutigen Tasting auf Whiskyfun um sehr rare und somit wohl auch kostenintensive Abfüllungen handelt. Welche dies sind und welche Bewertungen dies erzielen, können Sie unser tabellarischen Kurzübersicht entnehmen.
Ardbeg 10 yo (46%, OB, rotation 2003, for duty free, 1 litre)
90
Ardbeg 26 yo 1993 (49%, Quaich Bar Singapore, The Islay Giants, 257 bottles, +/-2020)
92
Ardbeg 22 yo 1998/2020 (56.5%, OB, Rare Cask for Benjamin Tan, second fill oloroso butt, cask #50, 500 bottles)
92
Ardbeg 40 yo 1979/2020 (51.5%, Signatory Vintage for Kirsch Import, bourbon barrel, cask #9859, 24 bottles)
Wie die Leitung des Fèis Ìle in einem Posting auf Facebook heute bekanntgab, wird das Festival in diesem Jahr nach Rücksprache mit den Brennereien – so wie in 2020 – leider ausfallen und „nur“ virtuell stattfinden. Im Jahr 2022 soll es vom 27. Mai bis 4. Juni wieder stattfinden. Über die Gründe schreibt man das Folgende:
With deep regret we announce that this year’s festival is cancelled.We have discussed this with our distillery partners, and we have come to this decision together. We know you love the Fèis, and know many of you have questions, so we’d like to explain why we’ve made this decision now.
1. Large events
People make the Fèis, and people make Islay what it is – keeping everyone safe is our top priority. Even if travel to Islay is allowed, the ceilidhs, tastings and large events that make the Fèis what it is, will not be able to take place.
2. Why not postpone?
Our distillery partners are keen to keep to our May dates. Also, with the uncertainty of this pandemic, large events may still not be possible later in the year.
3. Planning
By now the Fèis Committee would usually have arranged and sold out all of our events, and the distilleries would have everything in place. With the current situation, we can’t plan ahead as we don’t know what Government guidelines might be. We also need to allow for the fact that people need to be able to make their plans to travel and stay.
4. Can we still come to Islay during Fèis week?
Our best advice is to follow what is happening with Government Guidelines and travel restrictions. Islay and its businesses would love to welcome you back when restrictions allow.5. Can we come and get our festival bottles?
Bottle sales will likely be online only again this year. We know this worked brilliantly for some of you, and not so well for others, but we simply can’t risk the large queues and gatherings of people. Distilleries will confirm details closer to the time.
5. Will you be holding a virtual festival?
Yes. And we are already planning for it to be bigger, better and more interactive than ever. We know it won’t replace the real thing, but we hope that you’ll be able to join us.
6. What about 2022?
The dates for the 2022 festival are from Friday the 27th of May to Saturday the 4th of June.
7. What about tickets I had saved over from last year?
Please be patient, we will be in touch soon about refunds, or transferring to 2022.
Finally, we know you won’t like hearing this news. We don’t like saying it. But please just keep Islay in your hearts for a little longer: hold on to the love of the island, the music, the whisky and the company, and the embraces when we see you again will be all the sweeter.
In ganz Europa laufen momentan die Covid-19 Schutzimpfungen an. Im Vereinigten Königreich und in Schottland hat man da bereits einen gewissen Vorsprung, was die Zahl der Geimpften betrifft, aber eine gesamte Bevölkerung durchzuimpfen ist eine gewaltige Aufgabe, auch was die Logistik betrifft. Massenimpfungen bedürfen Impfzentren – und genau an diesem Punkt beginnen sich die Covid-19 Schutzimpfung und die Whiskywelt zu berühren.
Der unabhängige Abfüller Douglas Laing & Co (in Deutschland vertreten durch das Bremer Spirituosen Contor) baut nämlich in Glasgow zur Zeit an der eigenen Clutha-Brennerei – und an der gesamten Infrastruktur rundherum. In diesem Zusammenhang ist auch ein Whisky Warehouse in Hillington (am südwestlichen Stadtrand von Glasgow) errichtet worden. Es ist eine riesige Halle, völlig fertiggestellt – und vollkommen leer.
Douglas Laing & Co ist an die schottische Ministerpräsidentin Nicola Sturgeon herangetreten, berichtet Glasgow Live, und hat angeboten, dass das Lagerhaus ab sofort als Impfzentrum zur Verfügung zu stellen. In der fast 2000qm großen Halle können, nach kurzer Vorbereitung, 350 Personen gleichzeitig geimpft werden – und das rund um die Uhr. Es gibt genügend Parkplätze und die notwendige Infrastruktur.
Originalzitat Chris Leggat, CEO von Douglas Laing:
„Covid and Brexit have had a massive impact on the Scotch Whisky industry but now we look to better, brighter days. If we can be of assistance to the Scottish Government, we are delighted to make this warehouse available.“
Gemeinsam – auch in dieser Phase der Pandemie ein wichtiges Wort…
Wie The Spirits Business heute berichtet, hat die Stirling Distillery in der gleichnamigen schottischen Stadt in den zentralen Lowlands, die ersten eigenen Abfüllungen eines Single Malts veröffentlicht. Die beiden Whiskys stammen noch nicht aus eigener Produktion (man füllt dort momentan Gin ab), die ersten Whiskys aus der Destillerie selbst werden erst im Jahr 2024 erhältlich sein.
Unter dem Namen „Sons of Scotland“ gibt es zwei Bottlings, beide benannt nach Brennereien, die im 18. und 19. Jahrhundert in Stirlingshire produzierten. The Cashly und The Arngibbon sind beides achtjährige Whiskys, die in ex-Bourbonfässern reiften. The Cashly stammt aus einer Highland-Brennerei, The Arngibbon aus der Speyside.
The Cashly hat Aromen von Eukalyptus und grünen Äpfeln, gefolgt von Buttertoast, Apfelkoch und etwas Pfeffer. The Arngibbon soll nach Custard, Pfirsich, Vanille und etwas Heidekraut schmecken, danach hat er Noten von Eiche und Butter-Tablets, einem englischen Bonbon.
Zwei weitere Abfüllungen sollen in dieser Reihe noch folgen, eine aus den Lowlands und eine von den Inseln Schottlands.
Eine besondere Verkostung ist heute auf Whiskyfun zu finden – und vor allem eine Besonderheit, die es so noch nie gegeben hat (und laut Serge wohl auch nicht mehr geben wird): Zwei Whiskys aus der Glan Ar Mor Distillery in Crec’h ar Fur, an der Nordküste der Bretagne, werden heute verkostet – einer davon ist eine Abfüllung für Whiskyfun (Serge hatte das Fass gekauft), die über Whiskysponge (aka Angus MacRaild) abgefüllt wurde und nun über ein Lossystem verkauft wird. 160 Pfund zahlt man für die Flasche, 30 Pfund von jeder verkauften Flasche des im Jahr 2005 destillierten Whiskys gehen davon an Parkinson UK, in Erinnerung an Michael Jackson, den besten und leider zu früh an dieser Krankheit verstorbenen Whiskyautor.
Ein interessanter Whisky also aus der Destillerie von Jean Donnay, der sie vor kurzem an Maison Villevert verkauft hat. Serge schreibt natürlich ausführliche Tasting Notes dazu, aber im Gegensatz zum zuvor verkosteten Kornog aus dem Jahr 2006 gibt es natürlich, aus Gründen der Objektivität, keine Bewertung in der Verkostung…
Kornog 2006/2020 (59.5%, La Maison du Whisky, Artist, France, bourbon barrel, cask #12101, 124 bottles)
90
Kornog 15 yo 2005/2020 ’18 years 4 months and 7 days of whiskyfun‘ (50.4%, WhiskySponge, France, 1st fill bourbon barrel, 149 bottles)
Trotz der nicht einfachen Situation im Jahr 2020, in der die Whisky-Erlebniswelt in Roggenreith, Heimat des Waldviertler Whiskys J.H., auf die sonst gewohnten Besucherströme weitgehend verzichten musste, blickt man bei der 1. Whiskydestillerie Österreichs optimistisch ins neue Jahr. Was man sich vorgenommen hat, und was aus dem letzten Jahr noch zu erzählen ist, das finden Sie in der nachfolgenden Pressemitteilung:
Aus- und Rückblick für den „Austrian Whisky of the Year 2021“
Trotz der Turbulenzen rund um COVID-19 startet die 1. Whiskydestillerie Österreichs positiv gestimmt ins neue Jahr. Nicht zuletzt angetrieben von der Auszeichnung „Austrian Whisky of the year 2021“. Umsatzeinbußen im Vorjahr waren zwar zu verzeichnen, aber durch die Steigerung des Onlineverkaufs konnten diese abgefangen werden. Auch das neue Design der Marke steht zum Jahresstart in den Regalen.
„Ein Ausnahmejahr liegt hinter uns“,
zieht Mag. Jasmin Haider-Stadler, CEO der 1. Whiskydestillerie Österreichs und Whisky-Erlebniswelt, Bilanz.
„Aber eine Krise bietet immer auch Chancen – und die haben wir definitiv genutzt.“
Der massive Einbruch des Tourismusbereiches der Whisky-Erlebniswelt konnte durch eine beachtliche Steigerung des Onlinehandels abgefedert werden. Lediglich an die 8.000 Besucher konnten die Erlebniswelt im Vorjahr, aufgrund der Maßnahmen rund um COVID-19, besuchen, jedoch war ein deutlicher Anstieg im digitalen Vertrieb zu verzeichnen. „Wir freuen uns über eine 90%ige Steigerung des Onlinevertriebes im Vergleich zum Vorjahr. Und dieser Trend geht weiter, wenn wir uns die Zahlen für das laufende Monat ansehen“, so Haider-Stadler. In der zweiten Hälfte des Vorjahres wurden außerdem der Onlineshop und die Webseite der Destillerie (shop.waldviertlerwhisky.at bzw. whiskyerlebniswelt.at) von der Firma Logmedia einem kompletten Makeover unterzogen.
Virales Marketing für neues Design
Die für das Jubiläumsjahr 2020, anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Destillerie, geplanten Produktpräsentationen und Aktionen mussten coronabedingt ebenfalls ausfallen. Stattdessen hat man vermehrt – ganz am Puls der Zeit – auf virales Marketing gesetzt. So fand etwa die Vorstellung des langerwarteten Blended Malt J.H., ein Masterblend aus ausgewählten Abfüllungen der Destillerie, ausschließlich online statt.
Passend zum Jahresstart sind auch die neuen Labels der Whiskyflaschen, die im letzten Jahr ebenso wie das Logo der Destillerie ein komplettes Redesign erfahren haben, im Umlauf und werden online vorgestellt. Unterstützt wird dieser Schwerpunkt im Bereich Vermarktung mit Aktionen im Onlineshop. Aktuell etwa wird fortlaufend jeweils eine Abfüllung als „Whisky der Woche“ vorgestellt und kann in dieser Zeit mit -10% im Onlineshop gekauft werden.
Blick in die Zukunft
„Das letzte Jahr hat mir gezeigt, dass man jede Krise nutzen kann um sich neu zu orientieren“, so das Resümee von Haider-Stadler. „Für meine Eltern war es damals der EU Beitritt Österreichs, der sie angespornt hat neue Wege zu gehen und von Milch auf Whisky umzusteigen. Mir hat Corona gezeigt, dass es an der Zeit ist im Bereich Vertrieb definitiv eine neue Richtung einzuschlagen“. Ein Schritt der gelungen ist und der die Destillerie und Whisky-Erlebniswelt auch noch weiter begleiten wird.