PR: Autobiographie von Whisky-Legende Jim McEwan ab 8. April im deutschen Handel

Schon Anfang März haben wir darüber berichtet, aber nun wird es ernst: In einer Woche, am 8. April, erscheint die Autobiographie von Whiskylegende Jim McEwan, die dieser gemeinsam mit Autor Uwe Sonntag geschrieben hat.

Mehr über das Buch „A Journeyman’s Journey – Die Geschichte des Jim McEwan“ erfahren Sie hier nochmals im Pressetext, der auch zur Webseite des Buches verlinkt:


PLASSEN Buchverlage: Whisky-Legende Jim McEwan veröffentlicht Autobiografie

Jim McEwan hat die Welt des Whiskys in den letzten Jahrzehnten geprägt wie kein anderer. Am 8. April 2021 erscheint nun die Autobiografie der Whisky-Legende unter dem Titel „A Journeyman’s Journey – Die Geschichte des Jim McEwan“. Der Plassen Verlag veröffentlicht das reich bebilderte und hochwertig ausgestattete Werk zunächst auf Deutsch, später auch auf Englisch. Anekdotenreich und unterhaltsam schildert Jim McEwan gemeinsam mit Co-Autor Udo Sonntag seinen Weg vom Fassmacher auf der Insel Islay zur Gallionsfigur der bernsteinfarbenen Traditionsspirituose.

Kulmbach, 31.03.2021 – Jim McEwan ist für Whisky-Enthusiasten aus aller Welt das, was Steve Jobs für Apple-Jünger, Paul McCartney für Musikfans oder Pelé für die Fußballgemeinde ist – eine Ikone. Aufgewachsen im kleinen Dorf Bowmore auf der Whisky-Insel Islay, startete er seine Karriere 1963 mit 15 Jahren als Fassmacher in der berühmten Bowmore-Destillerie. Daraus entwickelte sich eine beispiellose Karriere, in der Jim die Welt des Whiskys wie kein Zweiter prägen und revolutionieren sollte. Der Erfolg des Single Malt Whiskys ist untrennbar mit ihm verbunden. Höhepunkt seines Schaffens war die Wiederbelebung der Brennerei Bruichladdich, heute eine der innovativsten und angesehensten Destillerien der Whisky-Welt.

Wie mit zwei Männern und einem Hund eine Reise begann, die in neue Universen des Whiskys führen sollte, ist nur ein Teil der Geschichte, die Jim McEwan und Udo Sonntag hier anekdotenreich und mit viel Humor erzählen. „Was für eine Reise! Jetzt sind wir am Ziel und ich danke dem Plassen Verlag von Herzen, dass er mir die Gelegenheit gibt, meine Geschichte mit der Welt zu teilen.“, freut sich der Autor. „Jims Leben zu Papier bringen zu dürfen war eine Ehre und Auszeichnung für mich“, so Co-Autor Udo Sonntag, der in der deutschen Whisky-Szene kein Unbekannter ist. „Man hat nicht oft die Gelegenheit, mit einer lebenden Legende zu arbeiten, und die Arbeit an diesem Buch hat zu einer tiefen Freundschaft geführt, für die ich unendlich dankbar bin.“

Die deutsche Ausgabe erscheint am 8. April, wenige Wochen später wird die englische Ausgabe folgen, um Fans auf der ganzen Welt die Chance zu geben, mit Jim McEwan auf „A Journeyman’s Journey“ zu gehen. Weitere Informationen finden sich unter www.jimsbiography.com.

Bibliografische Daten

Udo Sonntag, Jim McEwan
A Journeyman‘s Journey
Preis: 68,50 € (A: 70.00 €)
528 Seiten auch als eBook erhältlich
ISBN: 978-3-86470-747-6 Kulmbach, 08.04.2021

TTB-Neuheit: Lindores New Make

Viele Whiskygenießer interessieren sich nicht nur für den gereiften Whisky, sondern auch für New Make, jenes Destillat, das aus der Brennblase kommt und zur Reifung in Fässer gefüllt wird. An ihm lässt sich gut der Destilleriecharakter erkennen, bevor er durch den Einfluss der Fässer erweitert wird.

Meist wird der New Make mit über 60% vol. abgefüllt – jener Stärke, mit der er ins Fass kommt. Und er kommt ebenso häufig in kleinen Gebinden von 200ml auf den Markt. Beides trifft auf den New Make der Lindores Abbey Destillerie aus Schottland zu, die nahe der Stelle, an der Whisky urkundlich zum ersten Mal erwähnt wurde, produziert, und von dem wir die Etiketten in der us-amerikanischen TTB-Datenbank gefunden haben.

Mit 63,5% vol. ist der New Make abgefüllt – und man wird ihn sicher auch bei uns bei ausgesuchten Händlern finden, wenn er denn einmal auf den Markt kommt. Hier die Etiketten der Flasche:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Lindores Abbey Distillery – Copyright Stefan Bügler

PR: Die Edinburgh Whisky Academy startet zertifizierten Onlinekurs zum Thema Irish Whiskey

Wer sich mit Whisky und Whiskey beschäftigt, bekommt irgendwann einmal auch Lust darauf, sich mit der Materie nicht nur geschmacklich, sondern auch faktisch näher auseinanderzusetzen. Man liest sich in Bücher ein oder verfolgt die Neuigkeiten zum Wasser des Lebens, besucht Veranstaltungen – oder vertieft seine Kenntnisse in Online-Seminaren und -kursen.

Einen solchen bietet die Edinburgh Whisky Academy nun auch für Irish Whiskey an – wir haben dazu mehr Informationen bekommen, die wir gerne mit Ihnen teilen.


Die Edinburgh Whisky Academy reagiert auf das Wachstum des Irish Whiskey

Die Edinburgh Whisky Academy aus Schottland, die sich der weltweiten Verbesserung der Ausbildung im Whiskybereich verschrieben hat, startet einen zertifizierten Onlinekurs zum Thema Irish Whiskey.

Zwischen 2010 und 2020 war Irish Whiskey die am schnellsten wachsende Spirituosenkategorie der Welt.* Im selben Zeitraum stieg die Anzahl der Brennereien in Irland von 4 auf 38 an.** Durch diesen neuen Kurs, der in Zusammenarbeit mit den irischen Whiskeyexperten Fionnán O’Connor und Matt Healy entwickelt wurde, hofft die Edinburgh Whisky Academy, von diesem noch nicht abgeschlossenen Trend zu profitieren, indem sie Onlineschulungen für Whiskeyfreunde und Fachleute der Whiskeybranche in Großbritannien, Irland, den USA, Europa und darüber hinaus anbietet.

Das Zertifikat Irish Whiskey umfasst acht Module mit ansprechenden Onlineinhalten, die darauf abzielen, das Wissen und die Wertschätzung für die verschiedenen Stile des Irish Whiskey zu fördern. Zu den behandelten Themen gehören die Geschichte des Irish Whiskey, die verschiedenen Gerätschaften, die in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Getreidemischungen verwendet werden, sowie die verschiedenen Herstellungsverfahren. Es besteht auch die Möglichkeit einer unter Anleitung durchgeführte Verkostung der vier verschiedenen Irish- Whiskey-Stile – ein entsprechendes Tastingset gibt es beim Onlinehändler Three Drams.

Matt Healy

Die Edinburgh Whisky Academy wurde von Geschäftsführerin Kirsty McKerrow gegründet, die als Brand Ambassador für Marken wie Glenmorangie und Ardbeg gearbeitet hat und deren Familie tief in der Whiskytradition verwurzelt ist, seit ihre Vorfahren 1815 mit Mackinlays Whisky begannen. Im Jahr 2015 gründete sie die Edinburgh Whisky Academy, um eine Lücke zu schließen, die sie auf dem schottischen Whiskyausbildungsmarkt sah.

Dazu Kirsty McKerrow:

„Mit der Wiederaufnahme der wirtschaftlichen Aktivitäten nach der Corona-Pandemie wird die Beliebtheit von irischem Whiskey wahrscheinlich weiter steigen. Unser neues Zertifiket „Irish Whiskey“ bietet eine ideale Grundlage sowohl für jeden, der eine Karriere in der Branche anstrebt als auch für Liebhaber, die mehr über Irlands „Wasser des Lebens“ wissen wollen.“

„Wir wissen, dass Verkaufspersonal, Brennereiführer und Spirituosenhändler sowie Angestellte im Gastgewerbe in Hotels, Bars und Restaurants von unseren verschiedenen Scotch-Whisky- und Ginkursen profitiert haben und freuen uns darauf, ihnen einen hoffentlich karrierefördernden Einblick in die Wunder des Irish Whiskey zu geben.“

Neben dem Zertifikat Irish Whiskey, das zur Zeit für 99,- £ erhältlich ist, bietet die Edinburgh Whisky Academy auch weitere Kurse an, beispielsweise Certificate in Scotch Whisky und das Diploma in Single Malt Whisky – das einzige seiner Art. Letzteres bietet eine tiefergehende und vollständig SQA-zertifizierte Qualifikation für Markenbotschafter, Spirituosenhändler, Whisky- und Gastgewerbefachleute, Whiskyautoren, Blogger und Sommeliers. Weitere von der SQA zertifizierte Kurse sind das Diploma in the Art of Tasting Whisky und ein Diploma in Gin. Schließlich bietet die Academy auch kürzere Onlinekurse an, wie Focus on Flavour, Wake up your Whisky Nose und Gin School.

Video: Ralfy verkostet Mortlach 13yo, Carn Mor (Review #870)

In seinem neuesten Video bespricht Ralfy wieder eine unabhängige Abfüllung – diesmal stammt sie aus dem Haus Càrn Mór, unter dem ein Teil der Familie MacKay Whiskys aus verschiedenen Destillerien abfüllt. Auch in Deutschland sind diese Abfüllungen zu finden, importiert werden sie durch das Unternehmen Schlumberger.

Es geht dabei um einen 13 Jahre alten Mortlach, der mit 47,5% Alkoholstärke abgefüllt wurde. Er erhält von Ralfy 84 Punkte und die Anmerkung, dass die Abfüllung eher etwas für geübte Whiskyfreunde sei, die sich von ungewöhnlichen Geschmacksnuancen nicht einschüchtern lassen – und das ist etwas, was für viele Whiskys aus dieser Speyside-Destillerie gilt, denn nicht umsonst hat er den Spitznamen „The Beast of Dufftown“, und „lieblich“ ist selten sein zweiter Vorname.

Das ganze Video von etwas über 17 Minuten finden Sie obenstehend und natürlich auch auf Youtube.

Serge verkostet: Ein kleines Knockando-Duell

Offiziell gegen Unabhängig – das ist das Match, das Serge Valentin heute für seine Verkostung von Whiskys aus Knockando in der Speyside arrangiert hat. Die 21 Jahre alte Originalabfüllung tritt gegen einen 12 Jahre alten Whisky von Signatory an – und das Unentschieden wird in den Tasting Notes sehr ausführlich dargelegt:

Knockando 21 yo 1997 ‚Master Reserve‘ (43%, OB, +/-2020) 84
Knockando 12 yo 2007/2020 (46%, Signatory Vintage, Un-chillfiltered Collection, hogsheads, casks #304102-304106)84

PR: Deutschlandpremiere von Nc’Nean Batch 05 mit Samples zum Probierpreis

In den nächsten Tagen wird das Batch 5 des Nc’Nean Organic Single Malt im deutschen Fachhandel verfügbar sein – Simple Sample veröffentlicht für alle Neugierigen gleichzeitig ein Probiersample, das einen Eindruck der neuen Abfüllung gibt.

Wie Sie dazu kommen und alle Infos rund um die Abfüllung können Sie untenstehend in der Pressemitteilung nachlesen:


PR: Deutschlandpremiere von Nc’Nean Batch 05 mit Samples zum Probierpreis

Die schottische „Bio“-Brennerei Nc’Nean veröffentlicht heute offiziell ihren fünften Streich: Das Batch 05.

Simple Sample startet dazu eine große Sonderaktion, bei denen Sie ein passendes 5cl Sample zum absoluten Probierpreis ergattern können.

Annabel Thomas hatte einen Traum. 2013 begann sie, diesen zu verwirklichen, kündigte ihren Job in der Hauptstadt, brachte rund 7,5 Mio. Pfund auf und errichtete die Nc’nean Brennerei von Grund auf. Seit 2017 läuft die Destillation direkt an der Küste der Halbinsel Morvern. Ab dem 30.03.2021 ist das Batch 05 des Organic Single Malt Scotch Whisky auf dem deutschen Markt verfügbar.

Der Whisky entsteht aus biologisch angebauter schottischer Gerste in einer Destillerie, die zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie betrieben wird. Abgefüllt wird Nc´nean Whisky in die erste 100%ig recycelte Klarglasflasche Großbritanniens. „Made by nature, not by rules“ lautet entsprechend das Motto einer der wenigen frauengeführten Whisky-Brennereien der Welt, die sich mit diesem kompromisslosen Fokus auf Nachhaltigkeit zu den Vorreitern der Spirituosenbranche macht. Nicht nur dem erhöhten Interesse an nachhaltiger Produktion kommt Nc´nean Organic Single Malt nach. Mit seinen Aromen von Zitrusfrüchten, Pfirsich, Aprikose und Gewürzen spricht der weiche, unkomplizierte Whisky erfahrene Genießer wie Whisky-Entdecker an. Dafür verantwortlich: Eine sanfte Gärung und langsame Destillation, die die zarten, fruchtigen Aromen des Scotchs zusätzlich betonen. Seinen charakteristischen Körper und seine Süße erhält der Whisky durch die dreijährige Reife in ausgewählten Ex-Bourbon Casks und STR Ex-Weinfässern, die zuvor ausgehobelt, ausgebrannt und neu ausgekohlt wurden (STR = „scraped“ oder „shaved“, „toasted“, „recharred“).

Das Batch 05 kommt ungefärbt, nicht kühlfiltriert und mit 46,0%vol. in die Flasche. Anlässlich des Releases gibt es bei Simple Sample ein großes Special, bei dem Sie das Batch 05 als 5cl Sample zum Probierpreis ergattern können.

Das 5cl Sample kostet regulär 6,90€ (100ml = 13,80€).Ab sofort und nur in streng limitierter Stückzahl zum Einführungspreis von 4,90€ (100ml = 9,80€)erhältlich.

Die normale 0,7l Flasche wird ebenfalls in den nächsten Tagen beim Fachhändler Ihres Vertrauens verfügbar sein.

Da sich die verschiedenen Batches bei Nc´Nean stark unterscheiden, lohnt sich immer ein Blick auf die neueste Veröffentlichung.

Das Probiersample gibt es exklusiv im Onlineshop von Simple Sample zu erwerben.https://www.simple-sample.de/c/nc-nean-batch-05

PR: Kirsch Import mit Peat & Sherry Cask (EoI) exkl. für Deutschland, neue Abfüllungen von Single Malts of Scotland

Insgesamt fünf neue Abfüllungen stehen bald bei Ihrem Händler ins Haus, alle von Kirsch Import nach Deutschland gebracht. Ein dunkler rauchiger Whisky aus der Elements of Islay-Serie, der exklusiv für Deutschland abgefüllt wurde, und fünf neue Bottlings von Single Malts of Scotland, darunter auch ein Ruadh Mhòr, ein rauchiger Glenturret.

Hier alle Details für Sie. Die Preise der Abfüllungen können Sie wie üblich bei Ihrem Händler erfragen:


Dunkel, rauchig & kraftvoll: Elements of Islay Peat & Sherry – exklusiv für Deutschland!

Von Laphroaig an der Südküste bis Bunnahabhain ganz im Norden: Für Elements of Islay wählen die Elixir Distillers Abfüllungen aller aktiven sowie teils inaktiven Brennereien der Whisky-Insel aus. Ihre köstlichen Elementarteilchen komponieren die Abfüller, die sich unter anderem mit ihrer Marke Port Askaig einen ausgezeichneten Ruf unter Islay-Liebhabern erworben haben, aus Fässern unterschiedlichen Alters und zum Teil unterschiedlicher Destillerien. Das Ziel: die volle Bandbreite der insularen Malt Whiskys mit ihrem medizinischen, torfigen und maritimen Charakter abbilden.

Diese Islay-Essenz fängt eine limitiert erhältliche Abfüllung ein – in Verbindung mit herrlichsten Sherry-Noten. Peat & Sherry Cask ist eine von Kirsch Import exklusiv für Deutschland ausgewählte Komposition aus drei First Fill Sherry Hogsheads, in denen der torfige Elements-of-Islay-Standard Peat reifte. Aus ihnen floss der Islay Blended Malt Scotch Whisky in nur 1.400 Flaschen. Ploppt der Korken, enthüllt der Dram starke Rauchnoten in Verbindung mit dunklen, süßen Beeren, Lakritz und Getreidenoten sowie anhaltender Sherry-Süße.

Peat & Sherry Cask
Elements of Islay
Exclusive to Germany

Abgef. 2021
Fasstyp: First Fill Sherry Hogsheads
Flaschen: 1.400
57,2 % vol. Cask Strength
0,5 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Tasting Notes:

Nase: Lagerfeuerrauch, Räucherofen und rußige Noten, dann intensive Sherry-Aromen mit dunklen Trauben und Beerenfrüchten.

Gaumen: Maritime Noten mit süßlichen Beeren, dazu Lakritze und etwas Eiche.

Nachklang: Langanhaltend mit Getreidenoten, Würze und mundfüllendem Rauch, der der Süße des Sherrys weicht.

Rauchzeichen aus den Highlands: Der limitierte Ruadh Mhòr von Single Malts of Scotland

The Single Malts of Scotland steht Synonym für konstant herausragende Abfüllungen. Nicht weiter verwunderlich, wenn man hinter die Kulissen der Marke schaut, die Teil des unabhängigen Abfüllers Elixir Distillers sind. Hier ziehen zwei der wohl renommiertesten Whiskyhändler weltweit die Fäden: die Brüder Rajbir Singh und Sukhinder Singh. Die Range besteht aus handverlesenen Single-Cask-Whiskys aus allen WhiskyregionenSchottlands – für intensive Genusserlebnisse entweder in Fassstärke oder idealer Trinkstärke von 46% vol. abgefüllt sowie weder gefärbt noch kühlfiltriert.

Exklusiv für unsere Kunden konnten wir ein besonderes Fass für Rauchfans abfüllen lassen, destilliert bei Ruadh Mhòr. Der goldgelbe Dram entstammt dem rauchigen Zweig der kleinen Highland-Brennerei Glenturret und ist damit ein Geheimtipp für Genießer. Der kräftig getorfte Single Malt hatte 11 Jahre Zeit, um sich im Hogshead Nr. 55 bestens zu entwickeln. Davon kann man sich bei knackigen 63,9% vol. Cask Strength überzeugen. Lediglich 331 Flaschen des Ruadh Mhòr 2009/2020 sind verfügbar.

Ruadh Mhòr 2009/2020 – peated
The Single Malts of Scotland
Exclusively bottled for Kirsch Import

11 Jahre
Dest. 10/03/2009
Abgef. 02/07/2020
Fasstyp: Hogshead
Fassnr. 55
331 Flaschen
63,9% vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Blair Athol 2009/2021 – Reserve Cask #5
The Single Malts of Scotland

11 Jahre
Dest. 2009
Abgef. 2021
Anzahl Fässer: 5
Angels Share: 33,72%
48,0 % vol.
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Mannochmore 2009/2021 – Reserve Cask #5
The Single Malts of Scotland

11 Jahre
Dest. 2009
Abgef. 2021
Anzahl Fässer: 7
Angels Share: 23,57%
48,0 % vol.
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Teaninich 2007-2009/2021 – Reserve Cask #5
The Single Malts of Scotland

11 Jahre
Dest. 2007-2009
Abgef. 2021
Anzahl Fässer: 5
Angels Share: 23,24%
48,0 % vol.
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Glen Moray ernennt Stephen Woodcock zum Head of Whisky Creation and Stocks

Nachdem Kirstie McCallum von Glen Moray zu Halewood Artisanal Spirits wechselte (wir berichteten hier darüber), hat die Speyside Destillerie den vakanten Posten jetzt neu besetzt. Und auch der neue Head of Whisky Creation and Stocks, Stephen Woodcock, hat so wie Kirstie McCallum Wurzeln bei der Distell Group, wo er zuletzt als Master Distiller für die Single Malts von Deanston, Bunnahabhain und Tobermory zuständig war. Davor arbeitete er als Site Operation Manager für Diageo.

Woodcock ist nun nicht nur für die Whiskys von Glen Moray zuständig, sondern wird auch andere Whiskymarken der Muttergesellschaft La Martiniquaise-Bardinet wie Label 5, Cutty Sark und Sir Edward’s unter seine Fittiche nehmen.

Stephen Woodcock tritt in ein ausgesprochen erfolgreiches Unternehmen ein. In den letzten fünf Jahren sind die Verköufe um 50% gestiegen, man liegt auf Platz 16 der größten Single Malt Marken der Welt.

Neu: Die Highland Herold Jubiläumsausgabe #50 ist da

Ab sofort ist der neue Highland Herold erhältlich – und diesmal ist es eine Jubiläumsuasgabe: Die Nummer 50 ist es, die wie immer interessanten und vertiefenden Lesestoff zu vielen Themen rund um das Wasser des Lebens. Was genau, darüber informiert die nachfolgende

Inhaltsübersicht:

  • Romantic Spey: Ernie Scheiner über die abseits der Pfade arbeitende Speyside Distillery. Ergänzt durch Blindverkostungsnotizen von Kristina Wolf und Sebastian Büssing.
  • Phantom der Whiskyszene: Christian Kemper hat Jack Wiebers in Berlin besucht und mit ihm über seinen Werdegang und die Zukunftspläne für Jumping Jack Productions gesprochen. Blindverkostungsnotizen zu Jack’s Pirate Whisky steuern Kristina Wolf und Sebastian Büssing bei.
  • Liquid Irish Gold: Die Whiskeyindustrie in Irland bewegt sich. Eine Zusammenfassung von Ernie Scheiner, begleitet durch Blindverkostungsnotizen von Julia Nourney, Kristina Wolf und Thorsten Herold.
  • US Whiskey – Regionalisierung: Thomas Domenig beleuchtet einige der in den vielen Bundestaaten der USA vorhandenenen Regeln, welche die geografische Herkunft oder die spezielle Machart eines Whiskeys schützen.  
  • Product of Canada: Kanadas Whiskyregeln und Produktionsmethoden kurz gefasst. Dazu gibt es drei Blindverkostungsnotizen von Pat Hock.
  • Rum-Fässer: Julia Nourney erklärt, welche Aromen im Whisky nach einem Rum Cask Finish zu erwarten sind.
  • Geister auf Reisen: Die Maturity Masters planen den New Make aus Simon’s Feinbrennerei an verschiedenen Orten der Welt reifen zu lassen.

Den neuen Highland Herold #50, Frühjahrsausgabe 2021, finden Sie hier kostenlos zum Herunterladen. Wir wünschen wie immer viel Vergnügen damit!


Serge verkostet: Mannochmore im Doppelpack

Eine relativ junge Destillerie ist Mannochmore. Sie produziert seit 1971 und steht im Besitz von Diageo. Klein ist sie aber nicht, 6 Millionen Liter sind ihr Output, der aber bis auf einen verschwindend geringen Teil in Blends verschwindet. Eine Flora & Fauna Abfüllung gibt es, und ansonsten nichts Regelmäßiges aus der Speyside-Brennerei. Hin und wieder können sich unabhängige Abfüller ein Fass sichern.

Zwei dieser unabhängigen Abfüllungen verkostet Serge heute – und die Wertungen fallen gut bis sehr gut aus:

Mannochmore 11 yo 2008/2020 (52.5%, Chapter 7, bourbon hogshead, cask #16612, 338 bottles)86
Mannochmore 18 yo 1977/1996 (60.9%, Cadenhead, Authentic Collection)80
Mannochmore. Bild: Potstill Vienna

Neu: Kilchoman Loch Gorm 2021

Es ist eine dieser regelmäßigen Releases, die mittlerweile schon zum Whiskyjahr gehören und auf die man sich dennoch immer wieder aufs Neue freut: Kilchoman bringt morgen, am 31. März, den neuen Klichoman Loch Gorm 2021 in den Handel.

Die Eckdaten: Der Kilchoman Loch Gorm 2021 ist diesmal mindestens neun Jahre alt und wurde wie üblich mit 46% Alkoholstärke abgefüllt. 24 Oloroso Sherry Casks aus der Bodega Miguel Martin, jeweils mit 500 Litern Fassungsvermögen, befüllt im Jahr 2011 und 2012 mit New Make mit 50ppm, wurden für ihn vermählt – insgesamt ergab das 17.000 Flaschen für den weltweiten Verkauf.

Das Statement der Destillerie zur neuen Abfüllung liest sich wie folgt:

“Although we have always filled the bulk of our spirit into ex-bourbon barrels, the Loch Gorm releases have shown how well our peated Islay spirit can combine with sherry casks, something that’s not always an easy task.”“Rich bold flavours with a breadth, depth and balance of character that sets it apart, the 2021 edition is packed with juicy fruit, macerated lemon and sweet chargrilled BBQ smoke”

Anthony Wills, Kilchoman Founder and Master Distiller

Und auch die originalen Tasting Notes zum Loch Gorm 2021 können wir Ihnen bieten:

  • NOSE: Macerated lemons, buttery shortbread and Moroccan spices give way to rich sherry notes and faint notes of peat smoke.
  • PALATE: Cloves, dark chocolate and juicy prunes with waves of roasted almonds, sultanas, nougat and peat embers.
  • FINISH: Herbaceous, earthy and maritime with liquorice, leather and a distinctly dry sherry-soaked finish.

In UK kostet der Kilchoman Loch Gorm 2021 ab morgen 69 Pfund, einen deutschen Preis haben wir nicht mitgeteilt bekommen.

TTB Neuheit: Hazelburn 13yo Limited Edition

Destilliert im Juni 2007, abgefüllt wird im April 2021 – das ist der neue limitierte Hazelburn 13yo, der mit 48,6% vol. in insgesamt 6.300 Flaschen kommen wird, wenn man dem Eintrag auf der us-amerikanischen TTB-Datenbank folgt. Dreifach destilliert ist der Whisky aus der Destillerie Springbank in Campbeltown, aber damit enden schon die Informationen, die uns die Etiketten geben. Nichts über die verwendeten Fässer, über Finishes und dergleichen – man könnte also von einer reinen Bouebonfass-Abfüllung ausgehen:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Neu: Jura Rum Cask Finish

Aus der Jura Distillery gibt es eine neue Abfüllung zu vermelden: Der Jura Rum Cask Finish ist die dritte Ausgabe der Jura Cask Editions, und folgt damit dem Jura Sherry Cask Finish und dem Jura Wine Cask Finish nach.

Der mit 40% vol. abgefüllte neue Jura reifte zunächst in ex- Bourbon Barrels, und wurde dann zur Nachreifung in Fässer gelegt, in denen zuvor karibischer Rum lagerte. Als „easy drinking“ klassifiziert, bietet der Jura Rum Cask Finish

Noten von Guave, Kokos, mit Zucker umhüllte mandel, Aprikosen und einen Hauch Zitrone in der Nase. Am Gaumen sollen Vanille und Fudge zu finden sein, gemeinsam mit exotischen Früchten wie Mango, Banane und Guave.

Ausdrücklich empfiehlt man seitens Jura, den Whisky als Bestandteil einer Früchtebowle zu probieren oder mit Ginger Beer als Longdrink. Auch eigne er sich hervorragend zu traditionell karibischen Gerichten.

Zunächst gibt es den Jura Rum Cask Finish nur im Vereinigten Königreich, und in Ein Liter Flaschen. Kostenpunkt: 45 Pfund pro Flasche.

Boortmalt baut Maltings in Buckie um 12 Millionen Pfund aus – Simpsons Malt will in Rothes neue Produktion bauen

Nachdem nur mehr sehr wenige Destillerien eigene Mälzereien betreiben, ist man für die Produktion der gemälzten Gerste auf Fremdanbieter angewiesen. Einer davon, und einer der führenden weltweit, ist Boortmalt. Auf fünf Kontinenten mit 25 Malzproduktionen ist Boortmalt tätig (unser Titelbild zeigt die Produktion in Antwerpen) und erzeugt pro Jahr 3 Millionen Tonnen Malz für seine Kunden. Eines dieser Werke steht in Buckie an der Küste von Morayshire – und das wird nun , so berichtet Herald Scotland, ausgebaut.

12 Millionen Pfund nimmt man in die Hand, um die Produktion dort um ca. 50% zu steigern (momentan produziert man dort 27.000 Tonnen pro Jahr). Die Arbeiten laufen bereits und sollten mit Ende des Jahres abgeschlossen sein und der Ausbau kommissioniert werden.

Mit dem Ausbau will man die Whisky- und Bierindustrie in Schottland besser und vor allem nachhaltiger versorgen, weil die Trasportwege durch die Herstellung „vor Ort“ deutlich reduziert werden können. Die Anlage in Buckie gibt es übrigens seit 1974, sie beschäftigt momentan 24 Angestellte. Der Großteil der Produktion dort wird in die Speyside verkauft.

Auch ein weiterer Ausbauplan für eine Mälzerei eines anderen Unternehmens ist in der letzten Zeit durch die Presse gegangen: So will Simpsons Malt, die größte unabhängige Mälzerei des Vereinigten Königreichs, in Rothes eine Anlage mit 100.000 Tonnen Kapazität bauen (es wäre die erste des Unternehmens in Schottland) – ein Bericht dazu findet sich hier, ein weiterer hier.