Keine strikt limitierte, aber dennoch eine meist begrenzt verfügbare neue Edition von Arran wird es in Kürze im Handel geben: Der Arran 25yo ist die älteste Originalabfüllung, die aus der Lochranza-Destillerie im Norden Arrans erhältlich ist und rundet das Portfolio der Inseldestillerie ab.
Abgefüllt ist der neue Whisky mit 46% vol., ist ungefärbt und ohne Kühlfiltration produziert – die erste Charge ist auf 3000 Flaschen limitiert und wird in UK und den Exportmärkten erscheinen. Nachfolgende Chargen werden sich übrigens nicht durch eine spezielle Batch-Nummer unterscheiden. Bei Arran hält man es so wie bei den anderen älteren Abfüllungen 18yo und 21yo, man betrachtet das als kontinuierliche Abfüllungen, die es durch die geringen verfügbaren Mengen nicht dauern geben wird.
Der Preis in UK wird mit £295 angegeben, der Preis bei in unseren Ländern ist uns momentan noch nicht bekannt, wird sich aber sicher am britischen Preis orientieren. Und: bis zum tatsächlichen Erscheinen in Deutschland müssen wir uns wohl noch etwas gedulden – mit Ende November sollte es soweit sein…
Drei Whiskys aus der Speyside-Brennerei Balvenie stehen heute bei Serge Valentin zur Verkostung an. Und wenn wir die Einleitung richtig verstehen, dürfen wir in den nächsten Sessions weitere Abfüllungen aus dieser Brennerei erwarten. Wenn auch wohl als teaspooned Balvenies unter dem Namen Burnside.
Die Eröffnung des Tastings bestreitet ‘The Sweet Toast Of American Oak’. Auch Serge kann sich für diese Abfüllung nicht besonders begeistern. Ein sehr feiner Tropfen, findet er, jedoch nicht der richtige für ihn. Die beiden anderen Balvenie wissen Serges Nase und Gaumen mehr zu schmeicheln, ihre hohen Bewertungen auf Whiskyfun zeigen dies deutlich:
Balvenie 12 yo ‘The Sweet Toast Of American Oak’ (43%, OB, +/-2019) 81 Punkte
Balvenie 21 yo ‘Single Barrel’ (47.8%, OB, cask #5883, 300 bottles) 89 Punkte
Balvenie ‘Tun 1509’ (52.4%, OB, Batch #7, 2020) 87 Punkte
Passend und anlässlich des Black Friday im letzten Jahr präsentierte Glencairn ihr berühmtes Glas in einer schwarzen Sonderausgabe. Die 1000 Limited Black Glencairn Gläser konnten über die Website des Glasherstellers erworben werden und waren sehr schnell ausverkauft. Anlässlich seines 20. Geburtstages präsentiert das Familienunternehmeneine Neuauflage dieses Black Glencairns, und dazu noch weitere farbige Varianten. Zum Sortiment kommen nun noch blaue, goldene, grüne und rote Gläser hinzu.
Diese limitierten Gläser können wieder über den Glencairn-Webshop erworben werden. Der Preis für ein einzelnes Glas beträgt £8. Das Glencairn-Sixpack kostet £60 und beinhaltet neben dem klaren Glas noch die schwarze, blaue, goldene, grüne und rote Variante. Wir gehen erneut davon aus, dass diese Gläser nicht lange vorrätig sein werden.
Die zweite Auflage des deutlich rauchigen (40ppm) anCnoc Peatheart aus der Brennerei Knockdhu erscheint heute im Handel. Wie schon beim vorherigen Batch, reifte dieser Single Malt in Ex-Bourbon-Fässern aus amerikanischer Eiche.
anCnoc Peatheart Batch 2 soll, so die offiziellen Tasting Notes, Noten von Torfrauch, Barbecue, reifer Ananas, Birnen, gebackenen Toffee-Äpfeln, Vanille und frischer Zitronenschale in der Nase liefern. Diesen folgen Noten von vollem Rauch, saftigen Gummibärchen, Zucker, Heu und Fudge am Gaumen. Diese neue Abfüllung ist ab heute im Fachhandel erhältlich, die unverbindliche Preisempfehlung beträgt £ 52 (etwa 57 €).
Unser Whisky des Monats führt uns zu der Brennerei mit dem vielleicht prägnantesten Alleinstellungsmerkmal aller schottischen Destillerien. Wobei die Betonung hierbei deutlich auf ‚Allein‘ liegt. Zwar liegt die Isle of Mull zwischen den beiden Inseln Islay und Skye mit ihren berühmten Brennereien. Doch befindet sie sich mit ihrer einzigen Destillerie doch abseits der üblichen Whisky-Touren und ihre Single Malts oft nicht im Fokus der Whisky-Genießenden. Wir finden zu unrecht. Deshalb heißt unser Whisky des Monats Oktober 2020 Tobermory 12 yo.
Die Übernahme der Tobermory Distillery bot eigentlich den passenden Stoff für eine wunderschöne Geschichte. Zum Beispiel hätte die Geschichte von einem Mauerblümchen-Destillerie erzählt werden können, die ihrer eigenen Stärken und Vorzüge sich nicht bewusst ist, und so abseits stehend ihr bescheidenes Dasein fristet. Oder die von der Dornröschen-Brennerei, welche nur darauf wartet hat, von der oder dem Richtigen wach geküsst zu werden und dann die Welt mit ihrer strahlenden Schönheit zu verzücken.
Doch wir befinden uns hier nicht bei den Fairytale Ultras. Es sind auch bereits genug Geschichten um einzelne Abfüllungen oder auch gleich ganzen Destillerien kreiert und erzählt worden. Und die Distell Group erfand hier auch keine weiteren, nachdem sie Burn Stewart Distillers Ltd inklusive der drei Brennereien Bunnahabhain, Deanston und Tobermory mit ihren beiden Single Malts (der ungetorfte Single Malt trägt den Brennerei-Namen, die getorfte Version heißt Ledaig) vor sieben Jahren übernahm.
Stattdessen versetzte die Distell Group ihre neue Brennerei Tobermory erst einmal in den Zustand, in dem die Destillerie die meiste ihrer Zeit verbrachte. Denn die 1798 gegründete Brennerei war immer wieder geschlossen und befand sich über teilweise sehr lange Zeiträume in einem Tiefschlaf. Für 41 Jahre schloss die Brennerei 1837. Und nach der erneuten Einstellung des Betriebs 1930 dauerte es bis 1972, bis bei Tobermory wieder destilliert wurde. Die Brennerei hieß dann Ledaig Distillery. Allerdings dauerte diese Phase auch nur drei Jahre, nach einem Konkurs schloss die Brennerei erneut. Am 31. März 2017 stellte die Brennerei dann erneut wieder die Produktion ein (wir berichteten). Diesmal war es allerdings eine gewollt-bewusste, kreative Pause. In den folgenden 24 Monaten führte die Distell Group einige Sanierungsmaßnahmen durch. Die Brennerei erhielt neue Brennblasen. Und auch beim Besucherzentrum wurden Änderungen vorgenommen, um das Erlebnis eines Besuches zu verbessern. Die Tobermory Distillery ist nun aktualisiert.
Signature expression wird zwei Jahre älter
Im März 2019, anlässlich der abgeschlossenen Arbeiten an der Tobermory Distillery und dem Re-Start der Produktion, gab es noch eine weitere Neuerung. Die bisherige ’signature expression‘ des ungetorften Single Malts der Brennerei, der Tobermory 10 yo, ersetzt nun eine zwei Jahre ältere Abfüllung, der Tobermory 12 yo (wir berichteten). Was in den heutigen Whisky-Zeiten ungewöhnlich scheint, ist eigentlich nur die konsequente Fortsetzung des Weges, den Burn Stewart Distillers Ltd. bereits begann. Denn schon zuvor verzichtete Burn Stewart beim vorherigen Relaunch des Tobermory 10 yo auf die bisherige Praxis der Kühlfiltrierung und Färbung, und hob dazu die Qualität dieser Abfüllung an.
Bild mit freundlicher Genehmigung von whiskybase.com
Nun gibt es beim Tobermory 12 yo noch zwei Jahre Reifezeit extra. Hinzugekommen ist zudem der Einsatz von Virgin Oak Casks, also Fässern ohne Vorbelegung. Seine herb-fruchtige Nase bietet ein feines und zartes Wechselspiel von Zitrus- und Orangen-Noten mit einer äußerst dezenten Süße und Würze, die sich zwischen Kräutern und Gebäck bewegt. Mit deutlich öliger Textur wird der Tobermory 12 yo am Gaumen deutlicher: Honigsüße, die Würzigkeit von Holz, Malz- und Getreidearomen verschmelzen im Finsh zu einem deutlichen und recht langen Nachhall.
Der Tobermory 12 yo findet sich im gut sortierten Online- und Stationär-Fachhandel, teilweise auch im Lebensmitteleinzelhandel. Bei diesem sehr schönen Vertreter eines Whiskys der Islands liegen wir preislich bei um die 40 €. Wer Gefallen an Tobermory findet: Hier bietet die Brennerei einige Limited Editions, welche sich allerdings preislich bereits im dreistelligen Segment bewegen. Die Unabhängigen Abfüller haben Tobermorys auch regelmäßig in ihren Programmen und das, wie bei den Indies üblich, mit unterschiedlichen Alterstufen, Fässern und Preisen.
Mit The Kinship bringt der unabhängige Abfüller Hunter Laing seit 2017 jährlich besondere Islay Whiskys auf den Markt – besonders deshalb, weil sie allesamt sehr lange gereift sind und damit echte Raritäten darstellen. Ausgesucht wurden sie von den Besitzern des Unternehmens, Stewart, Andrew und Scott Laing.
Auch 2020 ist das wieder der Fall, und die Hanseatische Weinhandelsgesellschaft, Importeur der Kinship-Serie von Hunter Laing in Deutschland, hat uns zu den sechs diesjährigen Abfüllungen im Alter von 28 bis 30 Jahren die Tasting Notes geschickt.
Auf den Markt kommen werden sie Mitte Oktober, und rechnen Sie für die gesamte Serie, die natürlich äußerst limitiert ist, mit einem deutlich fünfstelligen Verkaufspreis.
Zu fünf Islay-Whiskys Ardbeg, Caol Ila, Bowmore, Laphroaig und Bunnahabhain gesellt sich in diesem Jahr auch noch ein Highland Park – und hier sind die gesammelten Tasting Notes zu den Whiskys der The Kinship 2020 Serie:
Salt-sprayed peat on the nose, with iodine, clove, cookie dough, heather honey and cinnamon. Quite tarry on the palate, with medicinal notes, liquorice, camphorwood and a touch of orange zest along with peat ash on a sea-breeze. It all leads to a lemony, lingering and effortlessly elegant finish.
Honeydew melon on the nose with maldon sea salt, smoked ham, bandages, candied almonds and islay peat smoke. On the palate there is a gristy malty note, lime zest, seville orange, new leather, fine tobacco and a typical caol ila ashiness leading to a wonderfully refined finish.
Dark fruit notes with light peat reek on the nose alongside nutmeg, walnuts, figs and dates. Crispy bacon, sweet lemons, leather, prunes and tobacco on the palate alongside honeyed almonds, burnt orange zest and clove. Top-class oloroso sherry-matured / bowmore depth and elegance.
Wet, smouldering islay peat, iodine and tar on the nose. Rich and expansive on the palate with nutmeg, bandages, malty notes, new leather boots beside a peat fire and a touch of liquorice. The whole leads to a long, satisfyingly smoky finish – the proverbial iron fist in a velvet glove.
Fresh lemon zest, ginger, almonds, nutmeg, malt filled grist bin, ozone on the nose. Markedly fresh and salivating arrival on the palate, subtle at first, growing with time encompassing citrus, brine and a sponge-cake sweetness. A beautifully delicate and elegant bunnahabhain.
Very heathery on the nose with earthy, mossy notes, malt biscuits in an old cupboard, candied lemon zest on a windy shore, faint hints of peat phenols. Continues on bbq surf and turf and malty notes with highland heather honey. An intensity of flavours along with the complexity for which this distillery is famous.
Im März dieses Jahres haben wir zum ersten Mal über eine geplante Cask Strength Release von Highland Park berichtet – und es hat ein wenig gedauert, bis daraus tatsächlich eine kaufbare Abfüllung wurde. Aber jetzt ist es soweit: Highland Park hat mit heutigem Datum den Highland Park Cask Strength Release No. 1 veröffentlicht, und er scheint auch bereits bei den ersten Händlern in Deutschland bestellbar zu sein.
Der Whisky wurde mit 63.3% vol. abgefüllt und wurde „vorwiegend in mit Sherry vorbelegten amerikanischen Eichenfässern“ gereift. Er trägt keine Altersangabe. Highland Park beschreibt den Whisky so:
Bottled at 63.3% ABV, Cask Strength Release No. 1 captures the essential DNA of Highland Park – no added water, no chill filtration and, of course, entirely natural cask driven colour. Casks have a huge influence on the flavour of our whisky so, when you bottle straight from the cask, every strand of flavour is left intact, just as nature (and the casks!) intended. Matured predominantly in sherry seasoned American oak casks, Cask Strength Release No. 1 is sweet and smoky on the nose, revealing notes of soft butterscotch, heather honey, freshly grated nutmeg and a distinctive tang of sun-ripened citrus fruit; its lingering aromatic finish leaves the impression of warm crème brŭlée and exotic Eastern spices. Try it neat for a whole new taste adventure and experiment with adding water or ice to find your perfect serve.
Kostenpunkt in UK: 60 Pfund, also umgerechnet ca. 68 Euro.
Aus Glasgow, von Douglas Laing, erreicht uns die Nachricht von einer interessanten Neuheit aus der Old Particular-Serie, genauer gesagt aus der dreiteiligen Spiritualist Single Cask Series: man hat heute als zweite Abfüllung der Serie den Old Particular Spiritualist Harmony Edition angekündigt.
Der fassstarke (52,6% vol.) Single Grain aus der Destillerie Cameronbridge ist 28 Jahre alt und reifte in einem Sherry Butt. In UK wird die Abfüllung ca. 90 Pfund, also umgerechnet rund um die 100 Euro kosten. Der Single Grain wird natürlich auch in Deutschland erhältlich sein.
Hier die englischsprachigen Infos von Douglas Laing:
Douglas Laing Unveils Old Particular “Harmony” as part of The Spiritualist Single Cask Series
Leading independent bottler, Douglas Laing & Co, today reveals their “Harmony” Single Cask Single Grain, the second release of their Old Particular “Spiritualist” Series trilogy for 2020.
The Spiritualist Series has taken inspiration from the “mindfulness” phenomenon and encourages Whisky enthusiasts to take some time out from the bustle of their daily lives and enjoy a moment of harmonious calm. Having launched the Series with “Balance”, an Islay Single Cask Single Malt, this second release, “Harmony”, is described as “an uplifting Single Cask Single Grain” with a “vanilla’d oak style” coupled with “sweet hard candy, warming allspice and rich cocoa”.
For 28 years, the Whisky has been matured in a single Sherry butt and has been bottled at a punchy natural cask strength of 52.6%.
Cara Laing, Douglas Laing’s Director of Whisky said:
“I love Single Grain so thoroughly enjoyed trying numerous samples for this latest release of our Spiritualist Series. I kept returning to this particular cask as we felt it was indeed a perfect harmony of oak and spirit character. After 28 years in a Sherry butt, you could expect the oak cask to dominate in terms of flavour, but the wood, time and the spirit have interacted harmoniously resulting in layers of flavours that come together beautifully.”
Old Particular “Harmony”, a single Sherry Butt bottling, is offered without colouring or chill-filtration and is expected to retail at £89.99.
Das zehnjährige Jubiläum als eigenständige deutsche Gesellschaft feiert Brown-Forman Deutschland – und Whiskyexperts gratuliert natürlich dazu. Mit Marken wie Jack Daniel’s und Woodford Reserve ging es los, in der Zwischenzeit hat sich der Absatz mehr als verdoppelt und neue Marken, auch aus Schottland, sind ins Portfolio gekommen.
Einen Blick zurück und vor allem voraus finden Sie in der untenstehenden Presseaussendung:
Jubiläumsfeier bei Brown-Forman – seit 10 Jahren als deutsche Organisation auf Wachstumskurs
Hamburg, 30.09.2020 – Im Oktober 2020 startet Brown-Forman Deutschland, Tochterunternehmen der vor 150 Jahren gegründeten und heute weltweit agierenden Brown-Forman Corporation, als eigenständige deutsche Gesellschaft ins zweite Jahrzehnt. Als American Whiskey Spezialist mit den starken Markenfamilien JACK DANIEL’S und Woodford Reserve gestartet, wurde zuletzt das Portfolio um Scotch Whisky erfolgreich erweitert.
Die Zeichen standen von Anbeginn auf Wachstum und dieses konnte kontinuierlich ausgebaut werden: Der Absatz wurde in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt, die Mitarbeiterzahl in Deutschland ist auf rund 150 Köpfe angewachsen, das Portfolio wurde erweitert und neue Kategorien erschlossen.
„Der anhaltende Erfolg unserer deutschen Organisation erfüllt mich mit Dankbarkeit und Stolz“,
so Yiannis Pafilis, Geschäftsführer Brown-Forman Deutschland und Tschechien. Er führt aus:
„Dankbar bin ich für das Engagement, mit dem das Brown-Forman Deutschland Team jede Herausforderung annimmt und kreative und innovative Wege entwickelt, unsere einzigartigen Premium Marken zukunftsweisend aufzubauen. Dankbar bin ich auch für die gewachsene und gute Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartnern. Stolz bin ich auf die tiefe Verankerung der globalen Brown-Forman Werte in unserer deutschen Organisation. Sie bieten uns seit Anbeginn wichtige Orientierung. Und machen uns stark für das nächste Jahrzehnt, auf das wir mit viel Freude und Motivaton blicken.“
Meilensteine in der jungen Geschichte von Brown-Forman in Deutschland, die 1996 mit der Eröffnung eines Büros in Hamburg ihre Anfänge nahm und mit der Gründung der eigenen Marketing- und Vertriebsorganisation in 2010 konkrete Formen annahm:
2013 wird das JACK DANIEL’S Portfolio um den ersten Likör mit Whiskey, JACK HONEY, erweitert und im Verlauf die Kategorie erfolgreich mit JACK FIRE und jüngst JACK APPLE ausgebaut.
2016 wird der Vertrieb umstrukturiert: Die gesamte Sales Mannschaft kommt nun aus dem eigenen Haus.
2017 wird das wachstumsstarke Premixed-Longdrink Portfolio um die JACK DANIEL’S Lynchburg Lemonade ergänzt, gefolgt von JACK & Berry zum Jahreswechsel 2019/2020.
2019 wird mit The BenRiach und The GlenDronach erstmals auch Scotch Whisky vertrieben.
Ebenfalls 2019 präsentiert Brown-Forman Deutschland mit Woodford Reserve ein historisches Whiskey Highlight: Woodford Reserve ist die erste American Whiskey Marke mit allen vier Straight Whiskies, die als größten Anteil eine der vier von der amerikanischen Regierung 1935 nach der Prohibition für die Herstellung von American Whiskey erlaubten Getreidearten enthält: Mais (Bourbon), Roggen (Rye), gemälzte Gerste (Malt) und Weizen (Wheat).
Der deutsche Markt trägt maßgeblich zum Erfolg und Wachstum der Brown-Forman Corporation bei, die heute zu den Top 10 der weltweit führenden Spirituosenhersteller zählt.
Aus der Standard-Range der Destillerie Pulteney (sie trägt kein „Old“ im Namen, nur ihre Whiskys tun es) in den nördlichen Highlands in Wick hat sich Ralfy heute den Old Pulteney 15yo für seine Verkostung ausgesucht.
Für diese Abfüllung gibt es im knapp 17 Minuten langen Video 86 Punkte – und wie immer jede Menge interessante Info, unter anderem diesmal auch zu Markenkontinuität und Änderungen.
Das Video finden Sie obenstehend und natürlich auch auf Ralfys Kanal auf Youtube. Viel Vergnügen damit!
Eine ganze Reihe getorfter Whiskys wird es in Zukunft aus der in der Bretagne gelegenen Warenghem Distillery geben – der erste davon wird Anfang Oktober veröffentlicht:
Der Yeun Elez ist ein mit 46% vol. abgefüllter Single Malt, der mit getorfter Geste (50ppm) aus Schottland gebrannt wurde und in einer Kombination aus Bourbon- und Sherryfässern lagerte. Er ist nach einem Torfmoor in der Nähe der Brennerei benannt. Geschmacklich soll er sehr aromatisch sein, mit deutlichen Noten von Torf, Gewürznelken, Bananen sowie gekochten Pfirsichen und cremigem Gebäck, danach folgen zitronige Torfnoten am Gaumen.
In Frankreich wird der ohne Altersangabe abgefüllte Yeun Elez mit einem unverbindlich empfohlenen Verkaufspreis von €59.50 erhältlich sein, den Preis beim eventuellen Erscheinen in Deutschland wissen wir noch nicht.
Ein neuer Ire steht in den Startlöchern – diesmal kommt er aus der Echlinville Distillery – und ist ob seines Alters von 18 Jahren natürlich nicht dort destilliert, sondern aus anderen Beständen aufgekauft und vom Team der Destillerie ausgewählt. Es handelt sich um den Dunville’s 18 Year Old Palo Cortado Sherry Cask Finish Whiskey Cask 1211. Drei Jahre seiner Reifezeit verbrachte er in Palo Cortado Sherry Casks.
318 Flaschen davon, abgefüllt mit 54% vol, gibt es davon ab morgen, 21 Uhr unserer Zeit, im Destillerieshop zu kaufen, später auch bei ausgesuchten Händlern in Irland und in UK. Der Preis wird umgerechnet ca. 220 Euro betragen.
Hier alle Infos, so wie sie uns von Dunville’s Irish Whiskey zur Verfügung gestellt wurden:
The Echlinville Distillery is expanding its award winning Dunville’s Irish Whiskey portfolio with the release of its third 18 year old single malt finished in rare Palo Cortado sherry cask.
Dunville’s 18 Year Old Palo Cortado Sherry Cask Finish Whiskey Cask 1211 is the latest addition to Dunville’s Single Cask Series. Bottled at Cask Strength 54% abv, it is limited to just 318 individually numbered bottles. It will be available from The Echlinville Distillery online shop from 8pm BST on Wednesday 30 September 2020 and also from selected retailers RRP £199.
Finished for almost three years in the finest Palo Cortado sherry cask, this whiskey is packed with notes of chocolate candied oranges, caramelised crème brulée, ripe orchard fruits, citrus zest and a hint of Christmas spices – nutmeg, cinnamon and toasted almonds. Cask 1211 takes its place proudly in the Single Cask Series alongside Dunville’s earlier Palo Cortado releases, both of which sold out within a few hours of their release earlier this year.
Jarlath Watson from Dunville’s Irish Whiskey said:
“When we revived the Dunville’s whiskey brand in 2012 we did so with the promise not to compromise in our desire to produce the finest whiskeys conceivable. Our Single Cask Series is central to that ethos, showcasing the very best whiskeys in the Dunville’s warehouses and featuring exceptional Irish whiskey, uncompromised and bottled at its optimum strength to deliver both a stunning palate and wonderful, luxurious mouthfeel.
“This release is our third Palo Cortado Sherry Finish Cask expression. Palo Cortado is in itself a rare type of sherry which starts ageing as a Fino or an Amontillado. During the ageing process, the flor becomes damaged or dries off, meaning the sherry ages oxidatively. Palo Cortado Sherry features the crispness of Amontillado and the full bodied sweetness of an Olorosso. While there are many sherry finished whiskeys out there, very few are finished in Palo Cortado casks, so we are delighted that Palo Cortado cask finishes are now a firm fixture in our Single Cask Series.
“We firmly believe that each offering from the Single Cask Series further enhances Dunville’s global reputation for excellence and helps us take another step towards restoring ‘The Spirit of Belfast’ to its rightful place among the world’s best whiskeys.”
Vor einer Woche konnten wir die neue Ledaig Cuvée Series, die Kirsch Import gemeinsam mit Signatory Vintage auf den deutschen Markt bringt, bereits in der Übersicht vorstellen – heute haben wir die Details zu allen sechs Abfüllungen. inklusive der Tasting Notes, für Sie hier vom Importeur:
Rauchige Single Malts zu neuen Aromenprofilen kombiniert: Kirsch Import und Signatory Vintage präsentieren die Ledaig Cuvée Series
Mit Abfüllungen unter dem Namen Ledaig macht die Isle of Mull stark torfigen Islay-Whiskys Konkurrenz: Der Zweig der Tobermory Distillery steht Synonym für schwer rauchige Single Malts. Fans von Lagerfeuer-, Rauch- und Torfaromen vielfältige neue Geschmacksnuancen zu bieten, haben sich Kirsch Import und Signatory Vintage vorgenommen. Das Ergebnis der Zusammenarbeit ist eine sechsteilige, limitierte Whisky-Reihe für den deutschen Markt, die nebst starken Rauchnoten sowie Aromen von Meersalz und Gischt die gesamte Klaviatur von Sherry-, Wein- und Fruchtnoten bespielt: die Ledaig Cuvée Series.
Single Malts zu herausragenden Cuvées zu vermählen, zählt wohl zu den größten Herausforderungen der Whisky-Welt. Fingerspitzengefühl ist gefragt, wenn es darum geht, harmonische Fässer auszuwählen. Für sein großes Talent auf diesem Gebiet weltweit bekannt ist Andrew Symington von Signatory Vintage. In Kooperation mit uns entschied sich der unabhängige Abfüller für die neuartige Cuvée Series erstmals zu einem in der Branche eher seltenen Vorgehen: der Vermählung ausschließlich mit Wein und Sherry vorbelegter Fässer.
Das sind zunächst Refill Spanish Butts, in denen die rauchigen Single Malts für ca. sechs bis zehn Jahre nach Destillation am 7. Juni 2007 oder 5. September 2011 reiften. In ausgewählten Refill Port, Bordeaux, Burgundy, Madeira oder Côtes de Provence Hogsheads aus dem über 10.000 Fässer umfassenden Holzschatz von Andrew Symington erhielten die Ledaigs ein 29- bis 34-monatiges Finish. Abschließend vereinte Signatory den Whisky mit der Hälfte des Destillats aus einem der Refill Spanish Butts, das für die gesamte Reifezeit darin verbleiben durfte.
Das geschmackliche Resultat ist so komplex wie der Prozess: schwerer Rauch und frische maritime Noten ergänzt durch intensiv fruchtige Aromen. Mit Pflaumenmus und Erdbeere, tropischer Frucht und überreifem Pfirsich, Kirschen, Rosinen und Beerenfrüchten verspricht die Ledaig Cuvée Series höchst aromatische Genusserlebnisse für anspruchsvolle Fans rauchiger Single Malts. Die acht bis zwölf Jahre alten Cuvées wurden in Fassstärke von mindestens 60,4% vol. abgefüllt und sind selbstverständlich weder gefärbt noch kühlfiltriert.
Edle Cuvées in bester Signatory-Tradition, durch die Kombination verschiedener Wein- und Sherryfässer neuartig komponiert – mit den sechs rauchig-aromatischen Abfüllungen sind genüssliche Herbstabende für Rauchfans gesichert.
Ledaig 2007/2020 Signatory Vintage Cuvée #1
12 Jahre Dest. 07/06/2007 Abgef. 11/03/2020 Fass-Typ: Refill Spanish Butts, Refill Port Hogshead Finish 566 Flaschen 0,7 Liter 60,5% vol. Cask Strength Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Tasting Notes: Gesetzte Sherryaromen in Verbindung mit süßem Portwein und Meersalz. Dazu starker Rauch und Honignoten im Hintergrund
Ledaig 2011/2020 Signatory Vintage Cuvée #2
8 Jahre Dest. 05/09/2011 Abgef. 10/03/2020 Fass-Typ: Refill Spanish Butts, Refill Bordeaux Hogshead Finish 643 Flaschen 0,7 Liter 60,6% vol. Cask Strength Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Tasting Notes: Leicht trockene Noten von Bordeaux Rotwein und gleichzeitig starker Rauch. Am Gaumen folgen Waldbeerenmarmelade und frische Gebäckaromen.
Ledaig 2011/2020 Signatory Vintage Cuvée #3
8 Jahre Dest. 05/09/2011 Abgef. 10/03/2020 Fass-Typ: Refill Spanish Butts, Refill Burgundy Hogshead Finish 674 Flaschen 0,7 Liter 60,8% vol. Cask Strength Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Tasting Notes: Zuerst stark rauchig mit Kirschen und Brombeeren. Anschließend Spuren von verschiedenen Nüssen und leichter Vanille.
Interessantes gibt es vom deutschen Importeur und Distributor Alba Import zu vermelden: Dort bringt man den neuen Hyde No. 9 aus Irland, ein Single Malt Whiskey mit Tawny Port Finish, nach Deutschland, und gleich zehn neue Abfüllungen von Hepburn’s Choice aus dem Haus Hunter Laing aus Glasgow – alle in neuem Gewand.
Mehr zu den beiden Neuheiten hier von Alba Import:
Neu: Hyde Irish Whiskey No. 9 „Iberian Cask“
Pünktlich zur Whisk(e)y-Saison präsentieren Alan und Conor Hyde aus Cork im Süden Irlands mit Hyde No. 9 ihre neueste Qualität – und was für eine!
Es handelt sich um einen achtjährigen dreifach destillierten Irish Single Malt, der eine Schlussreifung in allerbesten Tawny Port-Fässern erhielt.
Conor Hyde hat diese Fässer persönlich bei einer kleinen familiengeführten Port Wine Quinta aus dem Douro Valley im nördlichen Portugal ausgesucht – getreu dem Hyde-Motto „It’s all about the wood“! Ein Genuss für Liebhaber von fruchtigen Port Cask Finishings.
HYDE No. 9 “Iberian Cask“
Tasting Notes:
Nose: Dried dark fruits with hints of cinnamon, nutmeg and blackberry for a grape-meets-raisin nose that defines Tawny Port
Taste: Notes of green apple, honey, citrus, spice, dried fruit, black pepper and hazelnut with a vanilla-like buttery finish that lingers on the palate
Finish: Medium to long, with a grapey, malty, spicy lingering finish
Die Auflage des ersten Batches beträgt wie üblich bei Hyde 5000 einzeln durchnummerierte Flaschen, in 43% abgefüllt, aber dennoch ohne Kühlfiltrierung.
„Hepburn’s Choice“ von Hunter Laing mit zehn neuen Abfüllungen und neuer Aufmachung
Der Auftritt der Hepburn’s Choice-Abfüllungen wurde von Hunter Laing komplett überarbeitet – neue Flasche, neues Label-Design, neue Verpackung – moderner, prägnanter, informativer.
Das Label ist jetzt mit einem wahrlich auffälligen Farbcode versehen, der auf den ersten Blick erkennen lässt, aus welcher Region der Single Malt stammt. Ebenso deutlich und unübersehbar ist auch die Altersangabe.
Stewart Laing, Managing Director von Hunter Laing, zum neuen Markenauftritt:
“We’re extremely proud of the new design. We aimed to produce a refreshing, vibrant look and feel that would catch the eye of whisky fans worldwide, with a nod to our family heritage.”
Scott Laing, Stewart‘s Sohn und Business Development Director,ergänzt:
“The new look of Hepburn’s Choice is colourful, eye-catching and exciting, which we know will create intrigue with loyal fans of the range and whisky enthusiasts around the world.“
Zum Re-Launch in Deutschland können wir Ihnen zehn neue Abfüllungen anbieten, darunter spannende Finishings – und nach wie vor zu sehr attraktiven Preisen. Abgefüllt wie in der Serie Hepburn’s Choice üblich in 46% Trinkstärke und natürlich unchill-filtered und ohne Farbstoff.
Dabei entstammen fünf Malts der Speyside. Ein zehnjähriger üppiger BENRIACH aus dem Sherry Butt überzeugt mit Kakaonoten, Feige und viel Nuss.
Neun Jahre reifte derBENRINNES, abschließend in einemBordeaux Rotwein-Fass. Er ist beerig-schokoladig, wie ein Stachelbeer-Baiserkuchen.
Ein 2008’er CRAIGELLACHIE, der ebenso ein Wein-Finish erhielt, tritt kräftig fruchtig-nussig an mit Erdbeere, Mandeln, Nougatcreme mit einem würzigen Abgang.
Zehn Jahre in einem üppigen Bourbon-Barrel verbrachte hingegen der MILTONDUFF und so ist er mundfüllend mit reichlich Kleehonig, Orange und cremigen Vanillenoten.
Das Speyside-Quintett komplettiert ein schwerer MORTLACH, auch er mit einer Schlussreifung in einem Rotwein-Fass – 10 Jahre alt präsentiert er sich fleischig Mortlach-typisch, mit einer schönen Fruchtigkeit von Kirsche und Mango sowie komplexen grünen Noten von Heu und herbstlichem Laub.
Die Region der Inseln vertreten ein Talisker und ein Orkney Single Malt. Die Eckdaten für denTALISKER: acht Jahre alt, aus dem Oloroso-Sherry Butt, rauchig, süß, fruchtig mit Aromen von Tabak, herber Brombeere, Rhabarber und rosa Pfeffer – sehr selten als unabhängige Abfüllung.
Sein Insel-Kollege stammt von Orkney und aus einem Quarter Cask in dem er 13 Jahre reifte, darf jedoch seinen Namen nicht auf dem Label nennen. So erhielt er den Titel DIRECTORS HIGHBROW. Seine Stärken ind Eindrücke von Torf, dunkler Heidehonig, Mandel und Birne.
Aus den Highlands kommen ein ölig-üppiger 11-jährigerFETTERCAIRN mit Nachreifung im Sherry Butt. Hier sind Toffee, Milchschokolade, Orange und Apfelkompott die dominanten Aromen. Wunderbar weich und „highly drinkable“ kommt der 12-jährigeMACDUFFmit Wein-Finish daher, seine Noten von süßem Weingummi, Marzipan, Karamell untermalt mit kräutertönig-blumigen Noten nach Salbei und Rose machen ihn zu einem echten Leckerli.
Fehlt noch ein Islay Malt – und der ist herrlich rund und würzig nach einem Ausbau im Sherry Butt. So rundet ein CAOL ILA mit neun Jahren Reifungund einer ausgewogenen Balance zwischen erdigen Islaynoten und Sherryaromen wie Lebkuchen und Pfeffernuss dieses Bottling ab.