Wie zu erwarten präsentiert Serge Valentin heute eine weiteren Teil seiner Ben Nevis Verkostungen. Und so, wie es gestern im ersten Teil begann, geht auch aktuell weiter: Grundguter ehrlicher Whisky ohne Behübschungen und Marketinggeschwurbel durch die Bank stattliche Bewertungen. Und weil Serge noch jede Menge weitere Ben Nevis andeutet, erwarten wir für Morgen ähnliches.
Den zweiten Teil des Ben Nevis Tasting auf Whiskyfun in der gewohnten Kurzübersicht:
Ben Nevis 20 yo 1998/2018 (52.1%, Liquid Treasures, bourbon hogshead, 199 bottles) 87 Punkte
Ben Nevis 27 yo 1990/2018 (58%, Archives, hogshead, cask #22, 236 bottles) 91 Punkte
Ben Nevis 26 yo 1973 (52,7%, OB, cask #747, 252 bottles, +/-2000) 84 Punkte
Ben Nevis 1995/2017 (52%, Whisky Club Luxemburg, cask #0571, 329 bottles) 82 Punkte
Ben Nevis 27 yo 1990/2018 (59.4%, Signatory Vintage, 30th Anniversary, cask #1505, fino sherry butt, 593 bottles) 90 Punkte
Außergewöhnliche Cocktail-Kreationen mit Jack Daniel’s und Woodford Reserve – das zeigt Brown-Forman als Inspiration für Bartender bei der diesjährigen BCB. Dazu hat man sich Barteams aus Deutschland, Spanien, Russland, Italien und Frankreich an den Brown-Forman Stand geholt und zeigt neue Ideen.
Hier mehr Details in der Presseaussendung:
Internationale Cocktailkultur mit American Whiskey Inspiration für Bartender beim BCB 2019 am Brown-Forman Stand
Hamburg, 2. Oktober 2019 – Bar Teams aus fünf Nationen zelebrieren vom 7. bis 9. Oktober 2019 beim Bar Convent Berlin am Stand von Brown-Forman außergewöhnliche Cocktailkreationen mit JACK DANIEL’S und Woodford Reserve und laden zum Probieren ein.
American Whiskey erfreut sich nicht nur seit Jahren größter Beliebtheit. Er blickt auch auf eine traditionsreiche Cocktailkultur zurück und ist heute aus den Bars der Welt nicht mehr wegzudenken. Mit der JACK DANIEL’S und Woodford Reserve
Markenfamilie hat Brown -Forman Deutschland eine spannende American Whiskey Vielfalt im Portfolio, die sich für den puren Genuss, aber auch hervorragend zum Mixen eignet.
Am Eröffnungstag präsentieren zwei Teams aus deutschen Bars ihre Whiskey Kreationen: „The Fontenay“ aus Hamburg mixt Cocktails mit JACK DANIEL’S, „Jigger & Spoon“ aus Stuttgart mit Wooodford Reserve. Am Dienstag geht es mit einem Team der spanischen Bar „Varsovia“ und einem Zusammenschluss von vier Bartendern aus vier russischen Bars weiter. Den letzten Tag bespielen die Bar Profis von „Black Market & Belle Epoque“ aus Italien und von der „Park Hyatt“ Bar Paris– Vendôme den JACK DANIEL’S und Woodford Reserve Bartresen.
Ob pur, als Longdrink oder Cocktail genossen – Bartender und ihre Gäste schätzen die Premium Qualität und Authentizität der JACK DANIEL’S und Woodford Reserve Markenfamilien. Seit jeher kommt jeder Tropfen JACK DANIEL’S aus dem kleinen Ort Lynchburg, Tennessee, wo er Tropfen für Tropfen durch eine drei Meter dicke Holzkohleschicht aus Zuckerahorn gefiltert wird, bevor er in neuen, getoasteten und ausgeflammten Eichenfässern reift. Woodford Reserve gilt als Geheimtipp unter Whiskey-Kennern und Connaisseuren. Dreifach destilliert in kupfernen Pot-Stills, reift er anschließend in neuen, handgefertigten Fässern aus amerikanischer Weißeiche.
Made by the sea – das ist der Slogan von Talisker, und man setzt sich damit ein wenig auch auf Outdoor-Feeling und die etwas rauere Umgebung maritimer Regionen. Da kommt die Talisker Adventure Flask gerade passend – ein Multi-Tool vom Outdoor-Label Heimplanet. Was das kann, und wie Sie es bekommen können, erfahren Sie in der nachfolgenden Presseaussendung:
TALISKER x HPT ADVENTURE FLASK
Der perfekte Begleiter für das nächste Abenteuer
Talisker Whisky und Outdoor-Label Heimplanet launchen ein Multifunktionstool für Abenteuerlustige: den „Talisker x HPT Adventure Flask“. Hergestellt aus unverwüstlichem Aluminium mit lebenslanger Garantie und integriertem Glaszylinder, der Geschmack und Qualität des Whiskys erhält, können Outdoor- und Campingfans an ihrem Lieblingsplatz in der freien Natur mit den zwei faltbaren Schnapsgläsern ihren Talisker Whisky genießen. Mit dem leistungsstarken 4-Modus-LED-Licht und dem Präzisionskompass
finden sie immer den Weg zurück ins Camp.
Der Talisker x HPT Adventure Flask eignet sich in Kombination mit einem Lieblingswhisky perfekt als Weihnachtsgeschenk für alle Outdoorbegeisterten.
Talisker X HPT Adventure Flask – 87,95 Euro auf heimplanet.com
Wer im Heimplanet Store, Shanghaiallee 21, 20457 Hamburg, vorbeischaut, bekommt beim Kauf eines Flasks die erste Füllung Talisker Whisky aufs Haus. Im Vorfeld kann man die Sorten (Talisker Skye, 10, Storm) testen und seinen Favoriten wählen.
Bei Diageo Central Europe gibt es personelle Veränderungen zu vermelden: Der Head of Reserve Central Europe, Alexander Bandt, hat mit Ende September das Unternehmen verlassen – eine direkte Nachfolgerin oder einen direkten Nachfolger gibt es noch nicht. Marc Mirgel, Head of DIAGEO Switzerland, wird daher bis zu einer Entscheidung über die Nachfolge die Leitung interimistisch übernehmen.
Hier die Pressemitteilung dazu:
Personelle Veränderungen im Reserve Team von DIAGEO Central Europe
Alexander Bandt, Head of Reserve Central Europe, verlässt DIAGEO
Marc Mirgel, Head of DIAGEO Switzerland, wird übergangsweise die Leitung des Reserve Teams Central Europe zusätzlich übernehmen
Hamburg, 2. Oktober 2019 – Alexander Bandt, Head of Reserve Central Europe, hat sich entschieden, das Unternehmen Ende September 2019 zu verlassen, um sich anderen Aufgaben zu widmen. Eine Nachfolgerin beziehungsweise ein Nachfolger wird zu gegebener Zeit gesondert mitgeteilt. In der Zwischenzeit wird Marc Mirgel, Head of DIAGEO Switzerland, die zusätzliche Verantwortung für das Central Europe Reserve Team übernehmen und eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Reserve Team und dem Vertriebsteam sicherstellen. Mirgel ist seit über 22 Jahren im Unternehmen tätig und hatte in der Vergangenheit zahlreiche Positionen im Bereich Marketing und Vertrieb auf nationaler und internationaler Ebene bei DIAGEO inne.
Alexander Bandt begann seine Karriere bei DIAGEO vor elf Jahren als Sales Manager Reserve. Aufgrund seines Talents und Engagements folgten schnell weitere Beförderungen zum Event Manager für Deutschland, Österreich und die Schweiz, zum Commercial Planning & Activation Manager und Senior CP&A Manager in Hamburg. Im September 2014 wechselte er als Key Account Manager in den On Trade-Bereich und nach rund einem Jahr setzte er seine Karriere mit größerer Verantwortung in London innerhalb des European Reserve Teams fort. Im Januar 2017 kehrte er als Head of Reserve Germany & Austria nach Deutschland zurück, bevor seine Rolle auf das gesamte Reserve Team im Cluster Central Europe ausgeweitet wurde, zu dem die Länder Deutschland, Österreich, Schweiz und Polen gehören.
Hélène Weesie, Cluster Director Central Europe, betont:
„Während Alexander Bandts langjähriger Karriere bei DIAGEO zeigte er eine beeindruckende und vorbildliche Erfolgsbilanz in verschiedenen Positionen. Dabei gelang es ihm immer wieder eindrucksvoll, mit seiner Leistungsfähigkeit und seinem Engagement für DIAGEO nachhaltige Erfolge zu schaffen. Insbesondere innerhalb des Reserve Teams hat er einen großen Beitrag geleistet und viele neue und bestehende Marken erfolgreich weiterentwickelt. Wir alle danken ihm für die sehr gute und erfolgreiche Zusammenarbeit über viele Jahre und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute.“
Weesie weiter:
„Wir freuen uns sehr, dass sich Marc Mirgel interimsweise der Leitung des Reserve Teams Central Europe zusätzlich zu seiner Rolle als Head of DIAGEO Switzerland annimmt und wir so von seiner langjährigen Erfahrung profitieren werden, um unsere Prioritäten und Wachstumsziele innerhalb unseres Premium-Portfolios weiter voranzutreiben.“
Zu Ehren von Sir Alex Ferguson bringt Chivas Regal nun den Chivas 13 Manchester United auf den Markt – allerdings nur in den USA, wo ManU laut Angaben von Chivas acht Millionen Fans hat.
Der 13 Jahre alte Blend reifte in ex-Rye casks und wurde mit 40% Alkoholstärke abgefüllt. Er soll Noten von süßen und saftigen Orangen bieten, sowie Zitrus, cremiger Milchschokolade und einen Hauch Zimt.
Die Flasche schmückt sich mit den Farben von Manchester United und trägt die Unterschrift von Sir Alex Ferguson in Gold. Sie ist nicht die erste Flasche von Chivas, die mit Manchester United zu tun hat. Man hat ja einen dreijährigen Sponsorvertrag mit dem Club abgeschlossen, und der Chivas Ultis Victory Edition ist dem Treble von ManU gewidmet.
In den USA kostet der Chivas 13 Manchester United 35 Dollar.
1,3 Milliarden Pfund Umsatz, eine Steigerung von 11,6% im Vergleich zum Vorjahr – für William Grant & Sons (Besitzer von, unter anderem, Glenfiddich, Balvenie und Tullamore Dew) war das jetzt verlautbarte Jahresergebnis ein Grund zur Freude. Umso mehr, als dass man auch den Gewinn nach Steuer um 4% auf 260 Millionen Pfund steigern konnte.
Und dabei hat das Familienunternehmen in der Jahresperiode, über die die Zahlen vorliegen, noch kräftig investiert: Man hat eine neue Destillerie für Hendrick’s Gin in Girvan gebaut, eine Verpackungsanlage für Luxus-Spirituosen und die Marke Grant’s, ein weltweit bekannter Blend, neu gelauncht.
Diese Umsatz- und Gewinnsteigerung bedeutet ein weiteres Erfolgsjahr in einer Reihe von guten Jahren, und man will diesen Run auch in den nächsten Jahren fortsetzen.
Zu Beginn seiner Verkostung meint Serge Valentin, dass Ben Nevis es in letzter Zeit mit Leichtigkeit in seine liebsten fünf Brennereien geschafft hat. Das nicht nur des Whiskys wegen, sondern auch wegen der Ehrlichkeit, mit der die Destillerie agiert. Kein Marketinggeschwurbel, „industrielle“ Produktion ohne Behübschungen, und natürlich grundguter Whisky.
Sechs unabhängige Abfüllungen stehen heute, im ersten Teil der Ben Nevis-Verkostung, auf dem Programm, und natürlich erhalten sie durch die Bank stattliche Bewertungen. Hier snd die Kandidaten:
Ben Nevis 22 yo (51.6%, The Whisky Show 2019, UV-sensitive label, refill sherry butt, 2019): 89(.999) Punkte
Ben Nevis 1994/2018 (56.2%, Or Sileis, sherry, cask #8126, 259 bottles): 88 Punkte
Ben Nevis 21 yo 1996/2018 (47.2%, Liquor Library & The Whisky Agency, bourbon cask): 90 Punkte
Ben Nevis 15 yo 2001/2017 (53.7%, Kintra, cask #000152, 259 bottles): 85 Punkte
Ben Nevis 23 yo 1996/2019 (51.3%, The Single Malts of Scotland, for The Nectar, hogshead, cask #536, 249 bottles): 88 Punkte
Ben Nevis 22 yo 1997/2019 (58.5%, The Single Malts of Scotland, sherry butt, cask #91, 540 bottles): 90 Punkte
Nicht nur, aber in letzter Konsequenz natürlich auch mit Whisky hat eine Ankündigung von Beam Suntory Deutschland und Österreich zu tun, die den Launch eines neuen Programms namens „The Blend“ für Bartenderinnen und Bartender auf dem BCB in Berlin ankündigt – und nachdem wir wissen, dass wir auch in dieser Berufsgruppe zahlreiche Leser haben (und unter Barbesuchern natürlich ebenso), bringen wir die Informationen dazu natürlich sehr gerne:
Beam Suntory Deutschland und Österreich launchen das globale Bartender*innen-Programm „The Blend“ auf dem BCB 2019
Die Bar-Ikonen und „The Blend“ Partner Ryan Chetiyawardana und Joe Schofield unterstützen den Auftakt in Berlin mit spannenden Sessions.
Beam Suntory, ein weltweit führender Anbieter von Premium-Spirituosen, bietet Bartender*innen in Deutschland und Österreich ab Oktober ein vielfältiges neues Programm für Inspiration und Weiterbildung auf globaler Ebene: „The Blend by Beam Suntory“. Der offizielle Start erfolgt auf dem Bar Convent Berlin mit zwei inspirierenden Sessions, die von den „The Blend“ Partnern und Bar-Ikonen Ryan Chetiyawardana und Joe Schofield ausgerichtet werden.
„The Blend by Beam Suntory“ wurde bereits vor 33 Jahren als „Club Suntory“ in Zusammenarbeit mit australischen Bartender*innen gegründet. Das Netzwerk ist mittlerweile auf über 17.000 Mitglieder herangewachsen und sucht weltweit seinesgleichen. Das facettenreiche Angebot des Programmes unterstützt, inspiriert und vernetzt Bartender*innen in jedem Stadium ihrer Karrieren. Die vielfältigen Aktivitäten richten sich an Branchenneulinge ebenso wie an langjährige Profis und kreative Meinungsführer*innen der Barwelt. Sie finden sowohl offline als auch online statt: Auf der Website www.theblend.world gibt es interaktive Schulungsworkshops, eine umfangreiche Rezept-Datenbank und die Möglichkeit, sich auszutauschen. Hinzu kommen regelmäßige Workshops und Events zu aktuellen Bar-Trends sowie der jährliche Wettbewerb „The Perfect Blend“.
Das Programm expandiert seit diesem Jahr weltweit, um die Bartender*innen-Szene rund um den Globus zu vereinen. „‚The Blend‘ ist einzigartig: vielseitig, frei zugänglich und global. Wir freuen uns sehr, dass wir mit diesem Format nun auch in Deutschland und Österreich die Barszene unterstützen können“, erklärt Viktorija Lileiko, On Trade Engagement Managerin Beam Suntory Deutschland.
Dass moderne Herangehensweisen und innovative Ideen den Schwerpunkt des Programms bilden, stellt gleich das erste Highlight unter Beweis: Zum Launch auf dem Bar Convent Berlin (7. bis 9. Oktober 2019) richten die beiden Bar-Größen Ryan Chetiyawardana aka „Mr. Lyan“ und Joe Schofield zwei innovative Sessions exklusiv für Mitglieder des Programms aus. Diese finden täglich in mehreren Durchgängen statt. Beide Bartender zeichnen sich durch eine unkonventionelle Denkweise und ständiges Entwickeln neuer Ideen und Techniken aus – Qualitäten, die die Barwelt voranbringen und ideal zum Ansatz von „The Blend by Beam Suntory“ passen.
„Behind The Scenes Of Lyaness“ mit Ryan Chetiyawardana
Kaum jemand denkt das Thema Bar immer wieder so grundlegend neu wie Ryan Chetiyawardana, international bekannt unter „Mr. Lyan“. Nicht ohne Grund wurde er kürzlich vom Fachmagazin „Drinks International“ zur einflussreichsten Person im internationalen Bar-Business gewählt. Er betrieb das „Dandelyan“ in London, das bei den „World’s 50 Best Bars“ zur besten Bar der Welt gekürt wurde, und hat kürzlich sein neues Bar-Konzept „Lyaness“ eröffnet. Besonderheit ist der klare Fokus auf sieben einzigartige Zutaten, um die herum „Mr. Lyan“ seine Drinks gruppiert. Sie bilden die Basis für die Kommunikation mit dem Gast und für alle weiteren Themen der Bar, vom Design bis zur Nachhaltigkeit. Die Lyaness Bar kommt als Pop-up Format auf den BCB 2019 – die Teilnehmer können so das eindrucksvolle Konzept von Grund auf kennenlernen.
„Multi-Sensory Bartending“ mit Joe Schofield
Joe Schofield wurde 2018 zum „International Bartender Of The Year“ bei den „Tales Of The Cocktail“ in New Orleans gewählt. Er zählt zu den Vordenkern des Themas Sensorik an der Bar. In seiner Zeit als Barchef im „Tippling Club“ in Singapur gründete er gemeinsam mit dem dortigen Betreiber und Küchenchef Ryan Clift die Sensorium Group. Ein einzigartiges Beratungs- und Restaurantkonzept, das die Grenzen des Genusserlebnisses erweitert. Bekanntestes Beispiel ihrer gemeinsamen Arbeit ist das „Dreams & Desires“ Menü. Es besteht aus der weltweit wohl ersten essbaren Menükarte mit 12 hocharomatischen Gummibären und den jeweils korrespondierenden aufwendigen Drinks. Dieses einzigartige Erlebnis bringen Schofield und Clift nun auf den diesjährigen Bar Convent Berlin: Die Teilnehmer verkosten drei eigens für die „The Blend“ Sessions entwickelte Gummibären sowie die dazugehörigen Drinks und lernen in diesem Zuge das außergewöhnliche Multisensorik-Konzept kennen.
Alle interessierten Bartender*innen können sich bereits ab dem 10. September 2019 – noch vor dem offiziellen Start der Website am 1. Oktober – für „The Blend“ und die Sessions auf dem BCB unter bcb.theblend.world/de anmelden. Sie finden statt in den Lofts der Halle 9 (9-LO) der „Station Berlin“. Zudem besteht vor Ort die Möglichkeit, sich über das umfangreiche Programm von „The Blend“ zu informieren, um auch nach dem Bar Convent Berlin aktives Mitglied dieser internationalen Gemeinschaft zu sein und von den vielen Vorteilen zu profitieren.
Die Gelegenheit kann sich Walsh Whiskey natürlich nicht entgehen lassen: Nachdem der neue Film „The Irishman“ von Martin Scorsese momentan in aller Munde ist, bietet er eine gute Gelegenheit, auch den gleichnamigen Whiskey von Walsh Whiskey zu promoten. Man tut das mit 16 Miniaturen über „The Irishman“ auf Youtube. Star der Folgen ist, neben dem Whisky, der irische Schauspieler Brendan Dempsey, der auch eine Rolle in Scorseses „Gangs of New York“ hatte.
Mehr zur Kampagne und anschließend fünf der 16 Folgen können wir Ihnen mit der nachfolgenden englischsprachigen Pressemitteilung präsentieren:
The Irishman Launches 16 Episode Mini-Series – Treat it with Respect!
Carlow, Ireland – 1 October 2019: Irish whiskey producer Bernard Walsh has a tiger by the tail and he is not letting go! The tiger is the blockbuster Netflix-Hollywood Martin Scorsese movie and the tail is his own The Irishman whiskey which shares the same name and brand-logo.
Having offered supplies of his whiskey to Mr Scorsese and released his movie trailer homage last week, Walsh is now doubling down on his own movie production-line with the launch of an online mini-series titled – Treat it with Respect! – which will feature on social media in the two months before the movie’s global release on Netflix on 27 November.
The Irishman whiskey (produced by Walsh Whiskey) has created a mini-series of 16 online movie clips that plays in the brand space shared by the Scorsese movie and the whiskey created by Bernard Walsh in 2006. The campaign is called “Treat it with Respect!” and features a mafiosa style “Wise Guy” who eulogises The Irishman as if it were a real person.
The series stars Irish Actor & Comedian, Brendan Dempsey, who appeared in and was directed by Martin Scorsese in his Oscar Winning movie Gangs of New York in 2002. The Treat it with Respect mini-series sees a Wise Guy sitting in a dark room with a spotlight in the foreground. He leans into and out of the light delivering tongue-in-cheek, one-liners such as – “The Irishman…all you need is one shot!”.
The lines could be about a mafiosa or about The Irishman whiskey – or both! Each clip opens and closes with an image of The Irishman whiskey logo on a red, Netflix-style screen and a bowl of exploding popcorn! The exploding popcorn effect was created thanks to a packet of pop-corn, a band-aid and a mouse-trap! Go figure.
Walsh Whiskey, which owns and produces The Irishman and Writers’ Tears whiskey brands will release the full mini-series of clips, one-by-one, on its web-site (www.walshwhiskey.com) and social media channels (YouTube, Instagram, Facebook & twitter) over the course of the two month build-up to the global release of The Irishman movie on 27th November on Netflix.
Commenting on the campaign, Bernard Walsh said:
“We are operating between the lines of the shared brand heritage between what are complimentary offerings – a blockbuster, award-chasing movie to be watched at home and an award-winning, premium whiskey which will be the perfect accompaniment to savouring the movie at home. We have written and made an offer to Mr Scorsese seeking a direct association with the movie – so far it’s an offer he hasn’t refused.
Walsh added:
“The release, last week, of our animated homage to the original trailer of the movie has already been very well-received. We now have a split-screen version of the two trailers so people can choose their own favourite! With the launch of this mini-series, we are signalling our intention to continue to celebrate the movie and our whiskey’s shared branding right through to Oscar night!”
The Irishman had its global premiere last Friday (27 September) when it opened the New York Film Festival which was attended by Mr Scorsese and leading members of the cast including Messrs. De Niro, Pacino and Pesci. Also in attendance was Walsh Whiskey executive Audrey Sheils who was photographed on the festival’s Red Carpet holding a bottle of The Irishman – Founder’s Reserve. What else?!
Nach dem Abgang von Dr. Nick Savage als Master Distiller zur Lowland-Destillerie Bladnoch hat The Macallan einige Zeit nach einem neuen Master Whisky Maker gesucht – und sich nun für eine Frau entschieden, die nicht nur im Whisky-Business bereits große Erfahrung hat, sondern auch im Edrington-Konzern arbeitete. Wie die Destillerie auf ihrer Webseite bekanntgab, wird Kirsteen Campbell diese Position übernehmen.
Kirsteen war Master Blender bei The Famous Grouse (zuvor bei Cutty Sark), der Blend-Marke der Glenturret Distillery, die von Edrington an die Schweizer Art & Terroir verkaufte. Jetzt steht sie gemeinsam mit dem Master of Wood, Stuart MacPherson, dem sechsköpfigen Whisky Mastery Team bei Macallan vor:
Das Statement von Igor Boyadjian, Managing Director, The Macallan, dazu:
It is with great pleasure that we welcome Kirsteen Campbell to the position of Master Whisky Maker at The Macallan. Kirsteen will join the Whisky Mastery Team and together they will use their skills and craft to continue to create and enhance our exceptional portfolio of whiskies.
Und Kirsteen Campbell meint dazu:
I feel very honoured to become part of The Macallan Whisky Mastery Team and to be entrusted with creating this remarkable single malt whisky with the Whisky Mastery Team.
Im Fachhandel bringt Laphroaig soeben den Laphroaig 30yo Ian Hunter Book One (wir berichteten hier), im Global Travel Retail komplementiert man diese Neuveröffentlichung mit einem Laphroaig 25yo The Bessie Williamson Story, benannt nach der früheren Distillery Managerin – und zwar in der gleichen Aufmachung als Buch, das auch einige Hintergrundinfos zu Bessie Williamson liefert.
Der mit 43% Alkoholstärke abgefüllte Whisky reifte in refill American Hogsheads und barrels. Die offiziellen Tasting Notes lesen sich wie folgt:
Nose: Peaty with spicy and floral notes. Sweeter notes of pear drops, green apples and bonbons that add to a sweet malty backcloth. Palate: Salty tar oil paste, sweet herbs and spices, acacia honey, tomato leaves and black pepper. Coastal notes with peat sweetness and earthiness bring the classic Islay spirit. Finish: Warming and long lasting with floral and coastal notes. Colour: Pale gold.
Der Laphroaig 25yo The Bessie Williamson Story ist ab sofort im Global Travel Retail erhältlich und kostet £700 (das sind umgerechnet rund 790 Euro).
Addendum 15:40 – Laut einem unserer Leser listen ihn Heinemann und Frankfurt Flughafen für 449,90 Euro.
Wer sich für Whiskygeschichte interessiert weiß, dass das Brennen des Wassers des Lebens nicht immer ein gern gesehener Wirtschaftszweig war – und schon gar nicht dann, wenn man dem Steuerbeamten den Zugriff auf die Einnahmen vorenthalten wollte. Illegale Schwarzbrennereien waren daher, wie man sich vorstellen kann, keine Seltenheit, und die Menschen machten das Mögliche, um sie vor der Entdeckung zu schützen.
Manchmal funktionierte das sehr gut. Im vorliegenden Fall sogar so gut, dass man die Überreste der wahrscheinlichen Brennerei erst um die dreihundert Jahre später entdeckte – obwohl es sich um eine recht stattliche Anlage handelte.
Dabei handelt es sich um eine Brennerei, die im Zuge einer Baumbeschauung im Loch Lomond and Trossachs National Park von einer lokalen historischen Gesellschaft gefunden wurde.
Zwei Häuser in unüblicher langer Bauweise, zwei Kilns zum Trocknen von Getreide, die Nähe zum Wasser und die versteckte Lage – das alles deutet darauf hin, dass hier rund um 1800 illegal Whisky erzeugt wurde, wird im Bericht im CEO Magazine einer der nun an der Erforschung beteiligten Archäologen zitiert. Es könnte sogar möglich sein, auch wenn man keine direkten Beweise dafür gefunden hat, sondern nur diesbezügliche Geschichten überliefert bekommen hat, dass hier in fast industriellem Ausmaß Whisky gebrannt wurde.
Der Artikel zeigt ein Bild der Ruinen und eine Rekonstruktionszeichnung der gesamten Anlage, die wir hier natürlich aus Gründen des Rechteschutzes nicht bringen. Einfach unserem Link folgen.
Unser Titelbild zeigt die Zeichnung einer illegalen Pot Still, die gerade von Zollbeamten entdeckt wird und in keinem Zusammenhang mit der jetzt entdeckten Brennerei steht…
Photo credit: Internet Archive Book Images via Visual hunt / No known copyright restrictions
Bevor wir nun zur Brennerei selbst kommen, wollen wir mit Ihnen noch einen Blick auf und in das Besucherzentrum werfen. „Imposant“ ist wohl der Ausdruck, der das Besucherzentrum am Besten beschreibt. Bei Kavalan nennt sich das Zentrum Spirit Castle:
Die Größe ist beeindruckend, und die Ausstattung ist es auch. Computerisierte Tasting-Plätze, ein Cafe im ersten Stock (dort findet man auch einen Tasting-Raum und einen Raum für das Blenden des eigenen Kavalan), ein großer Shop und überall die für Taiwan so typische verspielte, liebevolle Optik:
Allein hier kann man sehr viel Zeit verbringen, mehr über Whisky erfahren, sich im Shop mit interessanten Abfüllungen eindecken und im Cafe einen Snack einnehmen oder auch einfach kurz entspannen.
Nun aber zur Brennerei selbst.
Brennerei 1 – Mittendurch statt nur dabei
Bei Kavalan gibt es eigentlich zwei Destillerien. Die erste, alte Destillerie verbirgt sich hinter dem kleinen Eingang unter dem Vordach im untenstehenden Bild. Sie wurde im Dezember 2005 fertiggestellt (das offizielle „Geburtsdatum ist April 2005), und begann im März 2006 mit der Whiskyproduktion.
Diese „alte“ Brennerei 1 ist natürlich nach wie vor in Betrieb – aber gleichzeitig ist sie eine der interessantesten Schaubrennereien, die wir bislang gesehen haben. Besucher können den Produktionsprozess von Beginn an bis zu den Fasslagern hin komplett mitverfolgen, mit ausführlichen Erläuterungen und Anschauungsobjekten.
Nach diesem eher theoretischen Teil über die Whiskyerzeugung kommt man dann in den Bereich, wo man einen Blick auf die (in Betrieb befindlichen) Stills werfen kann. Zwar ist alles hinter Glas, aber man sieht hier mehr als in manch anderer Brennerei.
Nochmals fotografisch ein Blick auf die Stills in der Brennerei 1. Im Vordergrund die deutschen Brennblasen, mit denen man zu Beginn gearbeitet hat. Allerdings ist man relativ rasch zur Auffassung gelangt, dass man damit nicht den Spirit erzeugen konnte, den man wollte. Sie sind aber nicht stillgelegt, sondern produzieren den Gin von Kavalan, der sich in Taiwan großer Beliebtheit erfreut. Dahinter dann die Stills von Forsthys aus Schottland.
Das hier sind die Tanks, in denen der New Make Spirit für die Abfüllung in Fässer gelagert wird. Die Anlage, auf der abgefüllt wird, konnte man im Video sehen.
Und hier lagert er dann, der Whisky von Kavalan. Auf Paletten, mit Bändern nochmals extra verschnürt für mehr Stabilität bei den in Taiwan recht häufigen Erdbeben:
Zusammenfassend kann man sagen, dass das Besucherzentrum und die Destillerie die Auszeichnung „Whisky Visitor Attraction of the Year“ im Jahr 2011 völlig verdient gewonnen hat – und auch aktuell auf jeden Fall eine Reise wert ist.
Brennerei 2 – der verborgene Riese
Nun aber geht es in in Richtung eines Teils der Kavalan-Brennerei, die noch nicht viele gesehen haben. Der große Erfolg hat es nötig gemacht, die Brennerei auszubauen und ihre Gesamtkapazität beträgt nun erstaunliche 9 Millionen Liter Aklohol pro Jahr. Zum Zeitpunkt der Fertigstellung war Kavalan die neuntgrößte Maltdestillerie weltweit! Die Destillerie Nummer 2 ist unser Ziel, aber auf dem Weg dorthin gibt es noch einiges zu sehen.
Wir gehen mit Kaitlyn Tsai an den Malzspeichern vorbei zur neuen Brennerei, die sich harmonisch in die bestehenden Gebäude einfügt.
Jetzt aber ist es an der Zeit, das „Heiligtum“ von innen zu betreten. Dazu müssen wir uns zunächst Schutzkleidung überstreifen und durch eine Luftschleuse treten. Nicht zu unserem eigenen Schutz, sondern um die ungestörte Sauberkeit der Anlage zu gewährleisten. Sauberkeit bis ins kleinste Detail ist ein wesentlicher Bestandteil der Produktionsphilosophie bei Kavalan – denn wer höchste Qualität erzeugen will, so erklärt uns Master Blender Ian Chang in einem Interview, der muss sie auch in den kleinsten Details einhalten.
Also gehen wir durch die Schleuse in den „Bauch“ des Still Houses. Und jeder Blick offenbart, wie penibel hier die Hygienestandards eingehalten werden.
Nun geht es zu den Stills nach oben. Auch hier hören wir wissenswerte Infos von Kailtyn Tsai.
Im Kreislauf des Spirits sehen wir nach dem Condenser ein waagrechtes Kupferrohr, das man so eigentlich nicht kennt. Wir fragen nach. Und dann genießen wir noch einmal die großartige Aussicht, die man aus dem Still House hat:
Bevor wir weitergehen, und zwar in der Produktion eigentlich rückwärts zu den Mash Tuns und Washbacks, noch einmal die Stills und die Spirit Safes fotografisch dokumentiert:
Was wir in der neuen Brennerei gesehen haben, hat uns beeindruckt. Hier wird auf höchstem Niveau gearbeitet – und das bestätigen auch unsere anschließenden Verkostungen, die wir Ihnen im dritten und abschließenden Teil unserer Reportage schildern wollen.
Abschließend noch etwas, das uns sehr wichtig ist: Ganz herzlichen Dank an die King Car Group und Kavalan, die uns ihr Vertrauen geschenkt und für unsere Leser diese tollen Einblicke in die Brennerei und die anderen Aktivitäten rund um die Marke Kavalan ermöglicht haben.
Disclaimer im Sinn unserer Redaktionsrichtlinien: Unser Aufenthalt in Taiwan wurde, abgesehen von den Flugkosten, von der Kavalan Distillery und der King Car Group organisiert und finanziert. Die Unternehmen hatten keinerlei Einfluss auf die Gestaltung des Beitrags.
Bei Serge Valentin auf Whiskyfun gibt es heute zwei unabhängig abgefüllte Whiskys aus der Destillerie Tomintoul – wobei der Begriff „jung“ angesichts dessen, was sonst momentan so bei unabhängigen abfüllern zu finden ist, vielleicht gar nicht so angebracht ist – mit 12 und 14 Jahren haben die beiden Abfüllungen eigentlich ein heute schon eher nicht mehr als jung zu bezeichnendes Alter.
Beide Abfüllungen bekommen in der Verkostung die gleiche Punktewertung, und zumindest für die erste gilt der Werbeslogan von Tomintoul – The Gentle Dram – durchaus:
Tomintoul-Glenlivet 12 yo 2006/2019 (54.3%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon barrel, 240 bottles): 82 Punkte
Tomintoul 14 yo 2005/2019 (57.2%, Liquid Treasures, 10th Anniversary, sherry hogshead, 215 bottles): 82 Punkte