Whiskycocktails in Kapseln? Nun, was auf den ersten Moment wie eine Schnapsidee (pun intended) klingt, ist vielleicht eine und bestimmt keine nachhaltige – aber was The Glenlivet hier zur London Cocktail Week eingefallen ist, ist zumindest von der Marketingseite her eine auf den ersten Blick recht gute.
Was ist die Glenlivet Capsule Collection? Nach Angaben der Speyside-Brennerei sind es „Cocktails ohne Glas“ – oder profaner gesagt, so etwas wie Ariel Pods, aber diesmal tatsächlich zum Genießen.
Glenlivet meint auch, dass diese Cocktail Capsules dem Cocktail im Glas oder in Minifläschchen überlegen wären, was die Umweltfreundlichkeit betrifft – denn die Hülle, die 23ml an Flüssigkeit fasst, sei aus Seegras hergestellt.
Gemeinsam hat man mit Tayēr + Elementary drei Geschmacksrichtungen kreiert, und zwar Zitrus, Holz und Gewürz. Man nimmt die Kapsel in den Mund, zerbeißt sie und schluckt sie dann. Wer kein Seegras schlucken will, der kann die Hülle auch in den Kompost werfen.
Hier wird die Glenlivet Capsule Collection in einem Video erklärt:
Laut dem Bericht in metro.co.uk war die Reaktion der Leute auf die Cocktail Capsules gemischt. Manche finden, dass sie eine witzige Idee seien, andere vergleichen sie mit den Waschmittel-Pods und halten eher wenig davon. Und einige haben Glenlivet sanft darauf hingewiesen, so metro.co.uk. (und das meinen die wohl nicht als Scherz), dass manche Leute wahrscheinlich auf die Idee kommen könnten, sich die Kapsel sonstwo hinzustecken. Und es wohl auch machen werden.
Monat für Monat erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?
Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun über einem Jahr Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe Nummer 64 ihre Links gesendet haben:
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
God dag, kära vänner och bon vivants! Heute hat sich Serge Valentin ganz jenen Whiskys gewidmet, die aus Schweden kommen – und das sind in diesem Fall zehn Abfüllungen aus fünf Brennereien. Bimber, High Coast, Mackmyra, Box und Smögen – das sind die Kandidaten, die heute einer genaueren Begutachtung unterzogen werden.
Hier die Wertungen aus der Verkostung an diesem Samstag, die ausnahmsweise (?) nicht von Angus MacRaild bestritten wird:
In der Destillerie Glen Ord gibt es laut einer Information der Destillerie ab sofort (und nur dort) eine Destillerieabfüllung des Singleton of Glen Ord. Der Whisky ohne Altersangabe wird mit 48% abgefüllt und kostet vor Ort 90 Pfund, also umgerechnet etwas mehr als 100 Euro. 6000 Flaschen davon wurden produziert
Was es sonst noch zu dieser neuen Abfüllung zu sagen gibt, hat Diageo in der nachfolgenden englischsprachigen Presseaussendung zusammengefasst:
THE SINGLETON OF GLEN ORD LAUNCHES ITS FIRST EVER LIMITEDEDITION DISTILLERY EXCLUSIVE BOTTLING
The Singleton of Glen Ord distillery has released its first ever limited-edition Single Malt Scotch whisky that is exclusively available to purchase at the Highland distillery. With just 6000 bottles available, The Singleton of Glen Ord will retail at RSP £90 per 70cl bottle and is bottled at 48% ABV.
Daniel Cant, the Senior Site Manager at Glen Ord, said:
“This unique liquid perfectly captures the essence of Glen Ord distillery character, with our famous green fruity flavours shining through in this release. Our motto is Luceo non uro, inspired by our founder from the Clan Mackenzie. It means “I shine not burn” and continues to inspire us today with our emphasis on slow batched distillation. With this vision, the distillery team have crafted this outstanding bottling to celebrate our history and create a special memento of whisky history for our visitors to take home and enjoy.”
Maturing in a mixture of refill casks and ex-bourbon American oak casks brings a gentle vanilla and spice to the distillery character, helping to extend the finish to end with a long, lingering taste. On the nose, there is a fresh, balanced yet vibrant aroma with crisp orchard fruits including green apples and ripe pears, accompanied by gentle notes of floral and spice. On the palate, there is an initial burst of orchard fruits, swiftly followed by wood spices and vanilla fudge. The spice character lingers, prolonging the overall finish. After a moment, the spice fades, leaving a buttery texture with a hint of nearly-ripe peaches. With a splash of water, the fruity flavours become more pronounced, thus making the flavour profile lighter and more vibrant. Some ester notes can be found, with bursts of foam bananas and pear drops, originating from the use of ex-bourbon casks.
This new The Singleton of Glen Ord bottling is the perfect collector’s item for Scotch fans and allows visitors to the legendary distillery to take a piece of history home with them, and to savour a dram long after their whisky pilgrimage has ended.
Mitte September bot sich uns die Möglichkeit, die Destillerie Kavalan in Taiwan zu besuchen. Den ersten Teil unseres Bildberichts können Sie hier sehen, den zweite Teil finden Sie hier. Zum Abschluss unseres Besuches ihrer Destillerie lud uns Kavalan noch in ihren Tasting Room ein.
Dieser befindet sich im obersten Stockwerk des Spirit Castle, wie Kavalan ihr Besucherzentrum nennt. Dort trafen wir Master Blender Ian Chang, der uns in einem Interview, welches Sie hier finden, einen Einblick in seine Arbeit bei der Kavalan Destillerie sowie die Stilistik und Charakteristik ihrer Whisky gab. Und natürlich nahmen wir seine und Kavalans Einladung an, einige Abfüllungen aus dem Portfolio der Brennerei zu verkosten.
Kavalan Classic
40 % Vol.Das Design der Flasche nimmt die Form des Wolkenkratzer Taipeh 101 auf. Von 2004 bis 2007 war er das höchste Gebäude der Welt. Der Kavalan Classic bildet den Einstieg ins Portfolio der Brennerei. Zugleich ist er, so Kavalan, der Bestseller unter ihren Whiskys. Bei dieser Abfüllung setzt Kavalan sechs unterschiedliche Fass-Sorten ein. Neben Ex-Bourbon-Casks und Sherry-Fässern reifte der Whisky auch in ehemaligen Rot- sowie Weißwein-Fässern. Verhalten zu Beginn, offenbart er Sommerfrüchte und Vanille, zeigt sich würzig und süß zugleich. Leicht und rund, zugleich komplex am Gaumen. Auch hier süße Vanille mit Früchten, wohl balanciert. Wohlig wärmend süß und recht lang beim Finish.
King Car Whisky Conductor
46 % Vol.Diese Abfüllung von Kavalan trägt als einzige den Namen des Unternehmens. Auch hier zu Beginn verhalten, vielleicht sogar schüchtern, doch sehr ausbalanciert. Am Gaumen wird er deutlich kräftig, weiterhin wohl ausbalanciert. Deutliche Frucht-Noten, angenehm bitter-süß mit einer leichten Würze aus dem Eichenholz. Im Finish stark und kräftig bleibend, nimmt er sich einige Zeit, bevor er langsam sich verabschiedet.
Die Solist Range
Die Solist Range besteht aus Einzelfass-Abfüllungen, die in unterschiedlichen Fass-Arten reiften. Mit ihrer eigenen Küferei ist es Kavalan möglich, unterschiedliche Fässer nach ihren Wünschen und eigenen Bedürfnissen aufzubereiten. Auf jeder Abfüllung ist die Fass-Nummer vermerkt, welche auch das Datum der Fass-Befüllung beinhaltet. Durch ihre schnellere Reifung in Taiwan sind die Kavalan Whiskys im Vergleich zu europäischen Whisky vom Alter her jünger
Kavalan Solist Bourbon
Cask Strength 58,6 % Vol.Leicht, süß und würzig an der Nase, am Gaumen mit Vanille-Noten sowie Aromen heller Früchten, sowie überraschend mit deutlichen würzigen Kräuter-Noten, welche die Süße etwas zurückdrängen. Das langanhaltende Finish zeigt leichte Bittern-Noten. Ein ganz feiner ehrlicher und klarer Bourbon Cask Whisky ohne Show und ohne Tricks.
Kavalan Solist Vinho Barrique
Cask Strength 57,1 % Vol.Sehr exotisch-fruchtig in der Nase, dabei eher mit einer dazu gehörenden Säure denn viel Süße. Wohl balanciert und komplex am Gaumen zeigt sich hier erneut sehr viel Frucht, ein insgesamt äußerst angenehm zu trinkender Whisky, der sich mit leichten ausgewogenen Frucht-Bitter-Noten langsam verabschiedet.
Kavalan Solist Mosctael
Cask Strength 55,6 % Vol.An der Nase deutet dieser Whisky nur ganz leicht die Schwere und Süße an, die wir später am Gaumen finden werden. Und hier wird der Solist Mosctael äußerst deutlich: Rosinen, ganz leichte Röst-Aromen, Datteln, alles erinnert an Früchtebrot. Dazu verbindet er die Schwere mit einer Reinheit und Ausgewogenheit, die wir bis jetzt bei jeder Abfüllung der Kavalan Destillery gefunden haben. Der Kavalan Solist Mosctael verlangt viel Aufmerksamkeit und belohnt diese mit viel Komplexität der feiner und zugleich deutlichen Aromen.
Der dritte Teil von Serge Valentins Verkostung von unabhängig abgefüllten Whiskys von Ben Nevis ist auch jener mit den meisten Bottlings – ganze neun Abfüllungen sind heute bei ihm zu finden.
Diesmal ist die Bandbreite der Bewertungen sehr weit gestreckt: die niedrigste Wertung beläuft sich auf 78 Punkte, was bei Serge eher „mau“ bedeutet, die höchste zeigt 91 Punkte.
Ohne viel weitere Vorrede geht es nun zu den Abfüllungen der Verkostung und ihren Bewertungen:
Ben Nevis 12 yo 2006/2018 (48.4%, Douglas Laing, Old Particular, cask # 12592, 399 bottles): 79 Punkte
Ben Nevis 6 yo 2011/2017 (46%, Hepburn’s Choice, 359 bottles): 80 Punkte
Ben Nevis 11 yo 2007/2018 (56.2%, Le Gus’t, first fill bourbon, cask #17, 228 bottles): 87 Punkte
Ben Nevis 1996/2017 (51.9%, Or Sileis, Legends, sherry, cask #1088, 298 bottles): 90 Punkte
Ben Nevis 22 yo 1996/2019 (50.4%, Best Dram, bourbon hogshead, cask #1714, 168 bottles): 87 Punkte
Ben Nevis 22 yo 1996/2019 (50.7%, Caora, refill hogshead, cask #1381, 321 bottles): 91 Punkte
Ben Nevis 21 yo (52.2%, Chorlton Whisky, hogshead, 170 bottles, 2018): 78 Punkte
Ben Nevis 20 yo 1996/2016 (58.1%, Whisky Broker, hogshead, cask #744, 125 bottles): 88 Punkte
Ben Nevis 22 yo 1995/2018 (52.9%, Whic, sherry butt, cask #1510, 472 bottles): 89 Punkte
Es ist wieder soweit: Irish Distillers hat eine neue Ausgabe des Midleton Very Rare veröffentlicht. Der Midleton Very Rare 2019 besteht aus Single Pot Still Irish Whiskey und Single Grain Irish Whiskey. Als Fässer wurden leicht gekohlte ex-bourbon caks aus amerikanischer Eiche verwendet. Die Whiskeys in dieser Abfüllung sind zwischen 13 und 34 Jahre alt.
Der Midleton Very Rare 2019 ist imt 40% Alkoholstärke abgefüllt und bereits die 36. Ausgabe dieses Whiskeys aus der Midleton Distillery im County Cork. Er wird im Laufe des Monats bei ausgesuchten Händler um € 180,- erhältlich sein.
Ebenfalls neu bei Midleton ist ein Club namens „1825 Room“ (Midleton wurde 1825 gegründet). Dort findet man exklusiven Inhalt über Midleton Very Rare und einen eigenen Onlineshop, in dem man fünf seltene Jahrgänge des Whiskeys käuflich erwerben kann. Den Club können Sie auf midletonveryrare.com finden.
Im Jahr 2017 waren es noch „nur“ 917 Millionen Euro – nun, 2018, ist der Wert des irischen Whiskeys im Export erstmals auf mehr als eine Milliarde Euro gestiegen, berichtet der jährliche Irish Spirits Market Report.
Das ist natürlich nicht nur für die irische Whiskeyindustrie eine gute Nachricht – auch der Staat profitiert davon deutlich: es bedeutet 372 Millionen Euro an Zoll- und Steuereinnahmen für ihn.
Auch die Verkäufe in Irland sind gestiegen, und zwar um 6.6% mengenmäßig. Damit ist Whiskey die zweitbeliebteste Spirituose in Irland – nach Wodka. Am schnellsten wächst allerdings Gin.
Dennoch ist nicht alles eitel Wonne. Gerade der Handelskonflikt zwischen den USA und Europa bereitet den irischen Brennern Sorge, denn sie sind von den Strafzöllen von 25%, die demnächst auf Whiskey und Whisky aus Europa eingehoben werden, natürlich auch betroffen.
Wer sich gerne rare und alte Whiskys gönnt, sollte vielleicht schauen, ob er oder sie am letzten Wochenende im Oktober Zeit dafür hätte. Denn am 26. und 27. Oktober 2019 findet die 1. Last Century Drams in Hamburg statt. Darüber informierten uns heute die Veranstalter dieses speziellen Events. Alles weitere zu dieser Veranstaltung finden Sie in der folgenden Pressemitteilung.
Whisky-Schätze aus dem letzten Jahrhundert genießen
Am 26. und 27. Oktober 2019 findet im Fünf-Sterne-Hotel Louis C. Jacob zum ersten Mal die Veranstaltung „Last Century Drams“ statt. An den beiden Tagen haben jeweils bis zu 120 Gäste die Möglichkeit aus über 150 raren und alten Spirituosen ihre Favoriten auszuwählen und zu verkosten, sich miteinander über ihre Leidenschaft für den Whisky auszutauschen, zu philosophieren und zu genießen.
Die flüssigen Schätze werden von vier der Whiskywelt bekannten Experten und Liebhabern der fassgereiften Spirituose präsentiert: Manfred Kröger, Björn Lahmann, Chris Rickert und Dirk Rosenboom beschäftigen sich seit mehr als zwei Jahrzehnten mit Spirituosen und haben für dieses Event ganz besondere Tropfen aus ihren Beständen ausgewählt. Einer der Whiskys geht bis vor 1940 zurück, der älteste Single Malt wurde 1951 gebrannt und erst 59 Jahre später abgefüllt worden.
Über den Tag hinweg werden die Gäste zusätzlich auch aus dem 2-Sterne-Restaurant des Hotels mit leckeren Kleinigkeiten versorgt. Das Hotel Louis C. Jacob liegt oberhalb der Elbe zwischen Teufelsbrück und Blankenese. Die langgezogene Terrasse vor dem Elbsalon lädt zu einem weiten Blick über die Elbe, das gegenüber liegende Alte Land und auch auf die vorbeiziehenden Schiffe ein.
Das besondere Event „Last Century Drams“ wird vom Hamburger Unternehmen Hanse Malt und dem Louis C. Jacob gemeinsam veranstaltet und findet Samstag und Sonntag jeweils von 12 Uhr bis 20 Uhr statt. Im Anschluss verwöhnt Barchef Maik Herzog mit seinem Team auch gerne noch mit dem einen oder anderen Cocktail.
Eine vorherige Anmeldung zu Last Century Drams wird dringend empfohlen und sollte baldmöglichst erfolgen. Die nötigen Infos dazu und eine Liste der zur Verkostung angebotenen Produkte finden Interessierte auf der Webseite lastcenturydrams.de
Crisp Malt mit ihrer Produktionsstätte in Portgordon wird die erst kürzliche eröffnete Holyrood Distillery in Edinburgh mit ihrem Malz beliefern. Darauf einigten sich die beiden Vertrags-Partner durch einen Fünfjahresvertrag, wie uns Crisp Malt heute in ihrer englischsprachigen Presseaussendung mitteilten.
Crisp Malt errichteten in ihrer Produktionsstätte in Portgordon erst kürzlich einen neuen Peat Kiln. Für diese Erweiterung war eine Investition £ 3,3 Mio. nötig. Die Produktionskapazität erhöht sich von 17.000 Tonnen auf 37.000 Tonnen getorftem Malz pro Jahr. Erst 2005 begann Crisp Malt mit der Herstellung von getorftem Malz. Mit dem neuen Peat Kiln kann Crisp sehr hohe Phenolkonzentrationen erreichen. Das Unternehmen plant, 2020 ein neues Malzprodukt mit dem Namen „Super Heavy Peated“ auf den Markt zu bringen.
Colin Johnston, Craft Brewing & Distilling Sales Manager bei Crisp Malting, Portgordon
Crisp Malt beliefert auch die Destillerien Lagg, Lochlea, Raer, Rassay, Annadale, Lochlea, Ardnahoe, Crabbies und Strathearn mit ihren Malzen. Neben Malz für Whisky-Brennereien stellt Crisp Malt auch Brau-Mälze sowie Malze für die Lebensmittelherstellung her. In ihrem Video, welches Sie auf Youtube finden, stellt sie kurz ihren Malz-Produktion vor. So haben sie, neben der voll-maschinellen Malz-Herstellung, auch noch einen alten Malting Floor im Einsatz.
Die englischsprachige Pressemitteilung von Crisp Malt finden sie folgend.
Investment in new peat kiln pays off as master maltsters Crisp secure unprecedented 5-year deal
New peat kiln provides the platform for Crisp Malt’s latest craft distilling collaboration – an agreement to supply Holyrood Distillery in Edinburgh
Following a £3.3m investment in a new peat kiln in Portgordon, Crisp Malt is stepping up its supply of premium peated malt to the craft distilling industry with news of an unprecedented five-year agreement with Holyrood Distillery in Edinburgh.
The exclusive relationship to produce and supply speciality malts, including its premium peated malt, to the recently opened distillery comes as Crisp Malt looks ahead to its 150th anniversary in 2020 and to supporting more craft distilleries with increasingly innovative approaches to the use of different malts in whisky.
Crisp Malt first started producing peated malt in 2005. With demand for peated malt increasing, driven by experimental craft distillers and from Japan, Crisp recently upgraded its maltings facility in Portgordon with a new peat kiln. The move significantly increases production capacity from 17,000 tonnes to 37,000 tonnes of peated malt a year.
The new peat kiln incorporates a custom-made peat burner designed to maximise flavour. Built by Don Valley Engineering in Doncaster, the new burner gives Crisp the capability of reaching very high phenols levels and the company plans to launch a new ‘Super Heavy Peated’ malt product on the market in 2020. The efficiency of the burner optimises the peating process to maximise phenols while minimising peat use.
The new kiln uses peat sourced locally from St Fergus near Peterhead and barley from nearby farms through direct relationships with local farmers. The production facility at Portgordon, which was built in 1979, still uses a traditional malting method which includes getting the smoke into the barley in the peat kiln while it is still wet during a 24-hour smoking process. This process imparts a distinctive smokiness and deep flavour which distinguishes Crisp’s premium peated malt.
Colin Johnston, Crisp’s Scottish Craft Sales Manager, has been working closely with Holyrood Distillery’s founder David Robertson and his distilling team to help them select different speciality malts as part of their quest to create the maximum flavour in their whiskies. As part of the new agreement, Holyrood have recently ordered their first batch of peated malt and will be running it in the coming weeks at the distillery.
Crisp also supported Glasgow Distillery with the release of its new peated whisky The 1770 Peated Release No. 1, which was launched in August. In 2016, Crisp crushed 60 tonnes of malt on rudimentary equipment and hand bagged it for Glasgow Distillery. This has now grown to supplying 140 tonnes in 2019 by bulk truck for delivery into the distillery silos.
This direct and hands-on relationship with customers, which allows craft distillers to be more experimental, is something Crisp specialises in.
Colin Johnston, Crisp’s Scottish Craft Sales Manager, said: “We’ve seen demand for peated malt growing especially among the flourishing craft distilling industry where smaller producers are experimenting and exploring new ways to create flavour in their whiskies.
“Our new agreement to supply Holyrood Distillery is a perfect example of that. The team there are looking to create the maximum amount of flavour in their whiskies. Our new peat kiln at Portgordon and our traditional malting process produces an exceptional consistent flavourful malt. We’ve been able to go in and work closely with them to supply the special peated malt they need for their smoky whisky.”
David Robertson, the founder and head of operations at Holyrood Distillery, said: “We love working with Crisp. They totally get our focus on flavour and are as passionate about it as we are. We have partnered with them and very much look forward to exploring malt styles through different varieties, process techniques and roasting and toasting. We can’t wait to crack on, test and learn and deliver flavours seldom, if ever seen before, in single malt Scotch whisky.”
In addition to its new agreement with Holyrood, Crisp is also the sole malt supplier to other craft distilleries such as Lagg, Lochlea, Raer, Rassay, Annadale, Lochlea, Ardnahoe, Crabbies, and Strathearn.
Der schottische unabhängige Abfüller Wemyss Malts präsentiert in seiner heutigen englischsprachigen Presseaussendung den Nectar Grove Batch Strength Limited Edition. Für diesen Blended Malt Scotch Whisky wurden verschiedene Highland Scotch Whiskys miteinander kombiniert. Abschließend reifte dieser für einen weiteren Zeitraum in Fässern, in denen zuvor Madeira lagerte. Abgefüllt wurde er dann in der zu ihm am besten passende Alkoholstärke von 54% Vol..
Nectar Grove Batch Strength erscheint in einer Auflage von 8.100 Flaschen. Diese stehen zunächst dem Wemyss Malts Cask Club zur Verfügung. Ab Mitte Oktober werden Einzelhändler in Großbritannien, der EU und Asien mit diesem Bottling bedacht. Der empfohlenen Verkaufspreis in Großbritannien beträgt £55, dies entspricht etwa 60 €.
Alles Weitere finden Sie in der folgenden englischsprachigen Pressemitteilung.
Wemyss Malts reintroduces ‘Nectar Grove’ Madeira cask finish as a limited edition Batch Strength release.
Scottish family whisky makers, Wemyss Malts, has reintroduced the award-winning, limited edition blended malt Scotch whisky named ‘Nectar Grove’ by bottling it as a Batch Strength release. Nectar Grove is a combination of light and nutty Highland Scotch whiskies that have been carefully and considerately combined together before finishing for a further period in casks which had previously held Madeira fortified wine.
Nectar Grove Batch Strength is the first new expression in the Wemyss Malts Batch Strength range which launched in 2017 and currently consists of The Hive, Spice King and Peat Chimney Batch Strength Batch No.002 released earlier in 2019.
Bottled at the strength found to best suit the moreish stone fruit and nutty flavours of this Highland blended malt, an abv of 54.0% was chosen by the Wemyss Malts blenders. The result is an intensely fruity, sweet and indulgent malt whisky with a bright natural colour and an effervescent yet mouth-coating texture.
Nectar Grove Batch Strength is non chill-filtered and the Madeira wine finish has imparted a natural colour that has a rich, rose copper hue.
Striking ‘Rainbow Holographic’ material has been used to amplify the already eye-catching Nectar Grove packaging design that was initially inspired by artwork, jewellery and ceramics from the island of Madeira.
William Wemyss, Founder and Managing Director at Wemyss Malts, commented: “After the immensely positive feedback from our first “finished” blended malt we decided that a batch strength version of this recipe would prove an interesting and provoking addition to the blended malt category as a whole”.
8,100 bottles of Nectar Grove Batch Strength will be available, initially to the Wemyss Malts Cask Club. Retailers in the UK, EU and Asian markets will list from mid-October with suggested UK retail price of £55.00.
Zwei Jahre, nachdem Billy Walker die Destillerie The GlenAllachie übernommen hat, präsentiert er zu diesem kleinen Geburtstag ein neues Batch des GlenAllachie 10 year old Cask Strength sowie fünf Einzelfass-Abfüllungen. Diese Single Casks sind allerdings ausschließlich für den britischen Markt vorgesehen.
Batch 3 der GlenAllachie Cask Strength-Serie ist ein 10-jähriger Single Malt, der in Bourbon-, PX-Puncheons, Oloroso-Hogsheads und Virgin Oak Casks reifte. Abgefüllt mit 58,2% Vol., stehen dem globalen Markt insgesamt 3.500 Cases zur Verfügung. Die Preisempfehlung für Großbritannien beträgt £ 58,99.
Die für den GB-Markt vorgesehen Single Cask Bottlings sind
10-year-old Marsala hogshead (£85)
12-year-old Madeira hogshead (£95)
13-year-old PX Hogshead (£100)
15-year-old Oloroso puncheon (£110)
18-year-old PX Hogshead (£135)
Weiteres zu diesen Abfüllung sowie die offizielen Tasting Notes finden Sie in der folgenden englischsprachigen Pressemitteilung, die uns heute erreichte.
WHISKY DISTILLERY OF THE YEAR MARKS MILESTONE BY LAUNCHING LIMITED EDITION RELEASES
On the second anniversary of its purchase by Billy Walker, The GlenAllachie reveals Batch 3 of its Cask Strength series and five new single casks
Two years to the day since being bought by Billy Walker and hot on the heels of winning Scottish Whisky Distillery Of The Year, The GlenAllachie is launching Batch 3 of its Cask Strength series, and a new collection of five UK exclusive single casks.
Batch 3 of The GlenAllachie’s Cask Strength series is a 10-year-old single malt which has been specially selected by master distiller Billy Walker, who took over the Speyside distillery with Trisha Savage and Graham Stevenson on 3rd October 2017. Bottled unchilfiltered at 58.2%, the whisky was matured in Speyside in first and second-fill Bourbon, PX puncheon, Oloroso hogshead and virgin oak casks.
With only 3,500 cases available worldwide, Batch 3 (£58.99) offers what Walker describes as a ‘big experience’ of dark chocolate, heather honey, sweet spices and orange peel.
The batch of five GlenAllachie single casks, which have also been handpicked by Billy Walker from among the 50,000 casks at the Speyside distillery, are available exclusively in the UK.
The batch comprises a 10-year-old Marsala hogshead (£85), a 12-year-old Madeira hogshead (£95), a 13-year-old PX Hogshead (£100), a 15-year-old Oloroso puncheon (£110), and an 18-year-old PX Hogshead (£135).
Each single cask release demonstrates the exceptional casks to be found in GlenAllachie’s warehouses and Walker’s meticulous approach to wood management which sees him use his experience and expertise to steer the unique interaction of wood, spirit and subsequent flavour development.
The new releases come at a momentous time for the distillery. Two years on from being purchased by Walker, The GlenAllachie recently earned the prestigious Scottish Whisky Distillery Of The Year award at the inaugural Scottish Whisky Awards in Edinburgh. Prior to that, in August, the distillery also added a 15-year-old single malt to its multi award-winning core range.
In July, the distillery revealed its first Wood Finish range, which comprises three expressions. In May, the distillery unveiled its visitor centre and shop, welcoming visitors to the distillery for the first time since it was built in 1967.
The distillery’s team has also grown – in the last two years, the headcount has risen from 7 to 22 people following the recent addition of Ronan Currie to the sales team.
Walker said: “It’s an incredibly exciting time for The GlenAllachie. A lot has happened and changed since we took over exactly two years ago – from opening our new visitor centre to winning the Scottish Whisky Distillery Of The Year award last month.
“One thing that hasn’t changed however is our dedication to selecting the finest casks from the stocks we’re fortunate to have in our warehouses and using our passion for wood management to bring whisky fans truly exceptional releases.
“Batch 3 of our Cask Strength series, and the new collection of five single casks, are wonderful examples of the exceptional whisky that can be found among our 50,000 casks.”
TASTING NOTES
GlenAllachie 10 year old Cask Strength Batch 3 – 58.2%
Colour: Rich Mahogany
Nose: A big experience of dark chocolate, raisins and heather honey, with layers of sweet spice and orange peel.
Taste: Rich notes of dark chocolate, raisins, treacle and heather honey, with sweet spices, orange peel and hints of eucalyptus.
Die auf den Orkneys beheimate Destillerie Highland Park präsentiert eine Erweiterung ihrer Abfüllungen. Einen Highland Park 21 yo hatte die Brennerei bereits vor einger Zeit in ihrem Programm. Nun legt sie diesen Whisky neu auf. Er erweitert zukünftig als Batch-Abfüllung das Sortiment. Den Anfang bildet Highland Park 21 Year Old: August 2019 Release, der für diese Abfüllungen verwendete Whisky reifte in sechs first-fill sherry seasoned European oak casks, vier first-fill sherry seasoned American oak casks und fünf Refill Fässern. Über den Preis, die Flaschenanzahl und Alkoholgehalt enthält ein Artikel bei scottishfield keine Angaben. Er wird ab diesem Monat global erhältlich sein, und nimmt das Design der 25-, 30- und 40-jährigen Highland Park Whiskys auf.
Der schon länger andauernde Handelskrieg zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten erreicht seine nächste Stufe. Die Welthandelsorganisation WTO billigten in ihrer gestrigen Entscheidung den USA zu, Strafzölle von bis zu 25% auf Waren im Volumen von 7,5 Milliarden Dollar zu erheben. Ab 18. Oktober werden diese zum Einsatz kommen. Diese Strafzölle sind eine Reaktion der aktuellen US-Regierung auf die EU-Subventionen für den europäischen Flugzeugbauer Airbus. Die europäische Gemeinschaftsfirma verkauft jedes sechste Flugzeug in die USA, die nun möglichen Strafzöllen würden ihre Produkte deutlich verteuern und die Flugzeuge US-amerikanischer Hersteller wieder attraktiver erscheinen lassen. Die Süddeutsche Zeitung stellt in zwei aktuellen Artikeln den aktuellen Stand dieses Handelskrieges zwischen der EU und den USA dar (hier und hier).
Auf der Liste, die möglicherweise mit Strafzöllen belegt werden, findet sich neben Käse und Wein auch Scotch Whisky und Irish Whiskey. Auf Whiskycast finden wir eine aktuelle Darstellung der Auswirkungen dieser möglichen Strafzölle. So sind die USA momentan der größte Exportmarkt für Scotch Whisky, 2018 exportierte die schottischen Whisky-Hersteller 137 Millionen Flaschen im Wert von £ 1,03 Milliarden in die USA. Es gilt jedoch, bei der Liste der betroffenen Podukte genauer hinzuschauen. Vom Strafzoll betroffen sind „Single-malt (or straight) Irish and Scotch Whiskies“. Single Malts machen etwa 30 Prozent aller Scotch Whisky-Exporte in die USA aus Auch für Irish Whiskey ist die USA der größte Export-Markt, beim Irish Whiskey ist der Single Malt Anteil noch geringer. Doch durch die, größtenteils, Verwendung von gemälzter sowie ungemälzter Gerste sollte am Großteil der irischen Whiskey-Exporte in die USA dieser Strafzoll vorbeigehen.