Eine etwas andere Verkostung hat Ralfy heute für uns zu bieten – oder eigentlich: warum anders? Ralfy verkostet einen Whisky. Diesmal einen Blend, und zwar einen, den es im Supermarkt (zumindest in UK) zu kaufen gibt und der gerade einmal 3 Jahre alt ist. Es ist, so sagt Ralfy, der billigste Whisky, den er jemals verkostet hat: Der Queen Margot 3yo.
Aber wie schmeckt er, und welche Bewertung bekommt er? Wir wissen ja, dass Ralfy Whiskys, denen er eine Note unter 80 Punkte gibt, gar nicht erst auf Sendung bringt. Dementsprechend müsste der Queen Margot 3yo mehr als 80 Punkte haben?
Hat er. 85, um genau zu sein. Warum, und weshalb Ralfy auch einen Caol Ila ins Spiel bringt, das zeigt Ihnen das 13 Minuten lange Video, das Sie obenstehend und auf Youtube finden…
Eine hohe Verfügbarkeit, eine uns überzeugende Qualität zu einem attraktiven Preis: Dies alles suchen monatlich und finden es dann bei einer Abfüllung, die wir zu unserem Whisky des Monats küren. Und unser Meinung nach bieten dies auch Blends, und deshalb ist unser Whisky des Monats Oktober der Johnnie Walker Gold Label Reserve.
Manchmal steht uns nicht der Sinn nach dem Außergewöhnlichen. Nicht nach dem ganz Besonderen. Nicht nach dem Unwiederbringlichen. Manchmal suchen wir das vermeintlich Alltägliche, das scheinbar Durchschnittliche, das angeblich Einfache.
Es muss nicht jeden Tag ein „Integrity Malt“ sein. Manchmal steht uns einfach der Sinn nach einem guten Blend, der für vernünftiges Geld einen Genuss im Alltag erlaubt.
Bereits im Mai 2018 kürten wir mit dem Johnnie Walker Black Label einen Blend aus Massenproduktion zum Whisky des Monats – und dies ohne mit der Wimper zu zucken. Auch in diesem Monat sehen wir hier dazu keine Notwenigkeit. Und uns stört hier auch nicht, dass eine vermeintlich so wichtige Angabe eines Alters auf diesem Whisky nicht zu finden ist. Und auch an seiner Färbung, seiner Kühlfilterung und seinen „nur“ 40 % Vol. stören wir uns nicht.
Quelle: Johnnie Walker
Der Johnnie Walker Gold Label wurde das erste Mal 1920 anlässlich des 100-jährigen Bestehens von Johnnie Walker kreiert. Sein Label Gold erhält dieser Blend von den Bergen, in denen einst in Schottland Gold gefunden wurde. Die Brennerei, die ihr Wasser aus diesen Bergen bezieht, heißt Clynelish. Und eben Clynelish ist einer der Lead Malts des Johnnie Walker Gold Label.
Der Johnnie Walker Gold Label enthielt auf dem europäischen Markt bis 2012 noch eine Altersangabe. Danach entfiel das „18 year old“, wie bei manch anderen Abfüllungen auf unserem Markt auch. So änderte Diageo, Eigentümer der Marke Johnnie Walker, den Namen in Johnnie Walker Gold Label Reserve.
Johnnie Walker Gold Label Reserve ist fein ausbalanciert und cremig. Er bietet nuancierte Honig-Noten in Kombination mit Toffee und Karamell sowie feine Holz-Aromen. Den Hintergrund bildet eine deutliche, kräftige sowie angenehme Malzigkeit, die ihn zu einem wunderbar trinkbarem Blend werden lässt.
Zumeist ist der Johnnie Walker Gold Label Reserve im Fachhandel für etwas mehr als 30 € zu finden. Eher selten trifft man ihn auch im Getränke- und Lebensmittel-Einzelhandel an. Beworben wird er oft als für Cocktails, wir empfehlen für diesen unkomplizierten Blend den puren Genuss.
Von Glenmorangie gibt es drei neue Abfüllungen zu vermelden, die Sie exklusiv im Global Travel Retail finden werden:
Glenmorangie The Accord ist 12 Jahre alt und wurde mit 43% Alkoholstärke abgefüllt. Er stammt aus Bourbon- und Oloroso Sherryfässern. Kosten: 53 Euro.
Glenmorangie The Elementa ist ebenfalls mit 43% alk. vol. abgefüllt, allerdings 14 Jahre alt. Er stammt aus frisch ausgebrannten Eichenfässern. Ihn erhält man für 75 Euro.
Noch zwei Jahre älter ist der Glenmorangie The Tribute, ebenfalls mit 43% Alkoholstärke. 16 Jahre lang durfte leicht getorfter Spirit in Bourbon Fässern reifen, bevor er mit dem normalen Glenmorangie Spirit vermählt wurde. Der Whisky kostet 115 Euro.
Alle drei Abfüllungen werden zu Beginn 2020 im Global Travel Retail erwartet.
Jetzt hat uns vom deutschen Importeur Schlumberger auch die deutschsprachige Pressemitteilung zum Start des außergewöhnlichen Benromach 50yo erreicht – in ihr finden Sie alle Informationen und die Tasting Notes zur bislang ältesten Benromach-Abfüllung, die nun auch in limitierter Menge in Deutschland erhältlich ist:
Ein halbes Jahrhundert gereift – Benromach aged 50 years
Die Traditionsbrennerei präsentiert den derzeit ältesten Benromach Whisky als neue, streng limitierte Abfüllung ihrer Vintage-Range
Meckenheim, im September 2019 – 125 Flaschen weltweit, acht für den deutschen Markt – der derzeit älteste Benromach ist eine absolute Rarität, die in Deutschland exklusiv von der Schlumberger Vertriebsgesellschaft distribuiert wird. Der UVP für diesen exklusiven Speyside Single Malt Scotch Whisky liegt bei 8.900 €.
Noch bevor im Jahr 1969 der erste Mensch auf dem Mond landete, wurde dieser Speyside Single Cask am 11. Juni des Jahres destilliert. Während jenseits der Türen der Benromach Destillerie ein halbes Jahrhundert Weltgeschichte vonstatten ging, reifte der Whisky im RefillSherry-Hogshead Cask No. 2003 Jahr für Jahr weiter, auch in der Zeit, als die Brennerei zwischen 1983 und den 90er Jahren geschlossen war. Am 12. Juni 2019 – genau 50 Jahre nach der Destillation – wurde der einzigartige Whisky mit einer Fassstärke von 44,6 % vol abgefüllt.
Verkostungsnotizen:
Duft: Süße Sherryaromen, Pflaumensirup, geschmorte Rosinen, brauner Zucker und warme Gewürze. Noten von Buttertoffee, Ingwer und kandierter Orangenschale steigen auf, bevor sie in sanfte Rauchtöne übergehen.
Geschmack: Ein pfeffriger Auftakt führt zu reifer Aprikose und Pfirsich mit einer bittersüßen Note von getrocknetem Tabakblatt, sanften Menthol und endet in einem anhaltenden, fruchtigweichen Finish, das würzige Eichenholznoten trägt.
Traditionell von Hand und ohne Kältefiltration gefertigt, aus schottischer Gerste und reinstem Quellwasser aus den Romach Hills kreiert, bestechen die Single Malts von Benromach durch ihre goldene Farbe und ihren unvergleichlich warmen und milden Charakter und begeistern mit ihrem unverwechselbaren authentischen Stil Whisky-Liebhaber weltweit.
Glenfiddich möchte die Menschen, die den Whisky in der Speyside Brennerei erzeugen, mit einer Serie von PR-Artikeln näher vorstellen und ihre Arbeit etwas besser verständlich machen. fortgesetzt wird diese vierteilige Serie mit dem dritten Teil, einem Interview mit dem Warehouseman George Paterson, der im Interview über seinen Arbeitsalltag berichtet.
Alle Fragen und Antworten stammen aus dem uns zugesendeten PR-Text:
Glenfiddich – Interview mit Warehouseman George Paterson
F: WIE SIEHT EIN TYPISCHER TAG BEI EINEM WAREHOUSEMAN AUS?
Ich bin Warehouse Koordinator – das bedeutet, ich bin dafür verantwortlich, dass alle Abläufe in unseren Warehouses optimal funktionieren. Denn dort lagern alle unsere Kostbarkeiten, es ist sozusagen unsere Schatztruhe. Ich sorge also dafür, dass die Teams alle wichtigen Informationen haben, die sie benötigen, um ihre Arbeit bestmöglich erledigen zu können. Einige Aufgaben sind jeden Tag gleich, wie beispielsweise ein morgendliches Meeting, in dem wir die vergangenen 24 Stunden durchsprechen oder natürlich unsere ständigen Qualitätskontrollen. Da wir sehr viele Warehouses haben, ist jeder Tag anders und hält immer eine Überraschung bereit – das macht den Job so spannend.
F: WIE VIELE WAREHOUSES GIBT ES BEI GLENFIDDICH? UND WIE VIELE FÄSSER LAGERN DARIN? WISSEN SIE, WO JEDES EINZELNE FASS LAGERT?
Bei Glenfiddich haben wir über 40 Warehouses. Natürlich wissen wir ganz genau, wie viele Fässer dort lagern und auch wo sie liegen. Das ist aber ein gut behütetes Betriebsgeheimnis, das wir niemals verraten. Ich kann auch mit Stolz sagen, dass wir noch nie ein Fass verlegt haben…
F: WORAUF KOMMT ES BEI EINEM GUTEN WHISKYFASS AN? UND WAS MACHT DIE FÄSSER BEI GLENFIDDICH SO BESONDERS?
Da der Whisky den Großteil seines Geschmacks und der Aromen vom Fass erhält, ist deren Qualität natürlich besonders wichtig. Darum verwenden wir bei Glenfiddich nur die hochwertigsten Fässer für die Reifung. Jedes Holz gibt einen bestimmten Geschmack ab, darum wählen wir die Fasstypen für jede Reifung gewissenhaft aus, um sicherzustellen, dass sich die Aromen perfekt entwickeln können. Wenn ich ein Fass in Augenschein nehme, achte ich vor allem auf den Zustand der Innenseite. Denn das ist der Teil, der den Geschmack des Whiskys wesentlich beeinflusst. Das Fass darf keinesfalls muffig riechen oder Löcher haben. Außerdem werden alle Fässer geflämmt. Dadurch karamellisiert der im Holz befindliche Zucker, was den Geschmack unseres einzigartigen Single Malts prägt.
F: WORAUF KOMMT ES BEI EINER GUTEN FASSREIFUNG AN?
Neben dem richtigen Fass ist es vor allem wichtig, dass die Umgebung trocken ist. Bei Glenfiddich legen wir außerdem viel Wert darauf, dass unsere Fässer die gute Luft der Highlands atmen können. Die Temperatur in den Warehouses richtet sich also immer auch nach dem aktuellen Klima in Dufftown und variiert entsprechend. Das macht unseren Whisky so authentisch.
F: HABEN SIE SO ETWAS WIE EIN LIEBLINGSFASS? UND WENN JA, WELCHES WÄRE DAS?
Oh, da gibt es viele, nicht zuletzt das Fass, das an meinem Geburtstag abgefüllt wurde. Das war ein besonderes Ereignis für mich.
Neue Woche, neues Gewinnspiel – und diesmal eines mit einer Abfüllungsserie, die aus den Regalen des Fachhandels und denen bei Whiskyfreunden daheim einfach nicht mehr wegzudenken ist – mit ihrer Vielfalt und Qualität, die für jede Brieftasche etwas Feines bietet.
Die Rede ist von den Whiskys des unabhängigen Abfüllers Douglas Laing aus Glasgow. Die Single Malts und Single Grains aus den Linien Provenance, Old Particular und Xtra Old Particular sind sorgsam ausgesucht und werden in Verkostungen und Tests immer wieder hoch bewertet.
Dank unseres Gewinnspielpartners Bremer Spirituosen Contor können wir in dieser Woche nicht nur eine oder zwei, sondern sogar drei ausgezeichnete Abfüllungen quer durch die drei erwähnten Linien verlosen:
Einen Provenance Bunnahabhain 12 Years
Einen Old Particular Dailuanie 12 Years (Sherry Butt) und
Einen Xtra Old Particular XOP Garnheath 44 Years
Gewinn Nr. 1: Provenance Bunnahabhain 12 Years
Dieses Einzelfass, ein Refill Barrel (DL12221), wurde im Mai 2005 mit Destillat befüllt und im Dezember 2017 mit 46% ohne Farbstoffe und ohne Kühlfiltration abgefüllt. Insgesamt gibt es davon nur 98 Flaschen.
In der Nase zeigt die Abfüllung cremige Vanillenoten, saftige Ananas und Meerluft – schön abgerundet und dabei intensiv. Am Gaumen erlebt man eine spannende Mischung aus würzigen Ingwerdrops, süßer Zuckerwatte, Zimt, zerstoßenem Pfeffer und Meersalz. Das Finish ist lang und würzig, mit einer Note süßer Früchte.
Gewinn Nr. 2: Old Particular Dailuanie 12 Years (Sherry Butt)
Im Juli 2005 wurde das Sherry Butt DL12429 mit New Make aus der Speyside-Brennerei Dailuaine befüllt, um dann mit Februar 2018 mit 48,4% Alkoholstärke abgefüllt zu werden – mit einer Ausbeute von 674 Flaschen. Natürlich ist auch diese Old Particular-Abfüllung von Douglas Laing wie alle ohne Farbstoffe und ohne Kühlfiltration.
In der Nase zeigt der Whisky schöne Sherrynoten, sanfte Gewürze und dunkle mazerierte Früchte sowie Getreidetöne. Am Gaumen findet sich nach einem sanften Antritt ein angenehmer und leicht pfeffriger, fruchtiger sowie malziger Eindruck. Im Finish erlebt man würzige Rosinen, die Düfte von Selbstgebackenem und ein fast minziger Unterton, gemeinsam mit Eichenfracht.
Gewinn Nr. 3: Xtra Old Particular XOP Garnheath 44 Years
Eine echte Rarität – ein Single Grain aus einer Lost Grain Distillery, die bereits im Jahr 1986 vom Besitzer Inver House Distillers geschlossen und danach abgetragen wurde. Der Single Grain stammt aus dem im Februar 1974 befüllten Refill Barrel, das im März 2018 dann mit 45.8% in Fassstärke abgefüllt wurde, ohne Farbstoffe und ohne Kühlfiltration. Von dieser raren Abfüllung gibt es insgesamt nur 141 Flaschen.
In der Nase finden Sie eine Explosion frischer Vanilleschoten, Erdbeer-Bonbons und Brioche, am Gaumen regieren zuckrige Süße und Hobelscharten, dazu Pfirsiche in Sirup und angekohlte Bananen. Im langen Finish entdecken Sie cremige Vanille, Aprikose, geröstete Mandeln und Erdbeermarmelade.
Und so gewinnen Sie eine der drei Abfüllungen von Douglas Laing:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: In welcher schottischen Stadt hat der unabhängige Abfüller Douglas Laing seinen Firmensitz
a) Glasgow
b) Inverness
c) Edinburgh
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Douglas Laing“!
3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.
Unter allen richtigen Antworten mit dem richtigen Betreff, die uns bis 6. Oktober 2019, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner der Preise und geben sie am 7. Oktober 2019 bekannt. Die Gewinne werden danach vom Bremer Spirituosen Contor versendet.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Lösung mit dem Betreff „Douglas Laing“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 6. Oktober 2019, 23:59 Uhr. Die Gewinnerinnen/die Gewinner werden am 7. Oktober 2019 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und dem Bremer Spirituosen Contor sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand des Preises erfolgt durch das Bremer Spirituosen Contor, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Sample zur Verfügung gestellt von Ardbeg Deutschland
Morgen erscheint sie nun endlich, die neueste Ausgabe vom Ardbeg Supernova – allerdings nur für Committee-Mitglieder. Der Preis der Abfüllung beträgt 150,- Euro, und dank eines Samples von Ardbeg Deutschland können wir Ihnen schon einmal sagen, wie er uns geschmeckt hat:
Nase: Nach ein paar Augenblicken bereits eine kräftige, beeindruckende Vorstellung – Ardbeg ohne Abstriche. Dieser wunderschöne Eindruck von kalter Asche, Jod, Kampfernoten, der geruch vom Tafelschwamm in der Schule sowie Vanille als süßer Unterton. Leichtes Menthol, aber es überwiegt dieser stahlige, kalte Rauch.
Gaumen: Der Auftakt ist süß, aber sofort entfaltet sich der kräftige Rauch über dieser Grundsüße und füllt den Gaumen gemeinsam mit einer deutlicheren Mentholnote. Platzgreifend, mundfüllend, den Speichel aus den vorderen Backen ziehend und ein leichtes Britzeln an den seitlichen Zungenrändern. Recht gewaltig, ohne gewalttätig zu sein.
Finish: Bleibt und bleibt und bleibt. Anis, bittere Teenoten, der Rauch jetzt mit dem Unterton eines überhitzten Kleinbahn-Trafos. Ein wenig Schießpulver, ein wenig Jod und ein wenig Eiche.
Alles in allem: Jawoll. So geht Rauch, so geht Kraft, so geht Komplexität. Vollste Empfehlung von hier aus, auch für alte Ardbeg-Hasen.
Seit 2016 verzichten wir in unseren Tasting Notes auf numerische Bewertungen und geben unseren Eindruck nur mehr über die Beschreibung wieder. Wir tragen damit unserem Gefühl Rechnung, dass man mit einem starren Punkteschema Vergleiche forciert, die den Whiskys nicht gerecht werden. PS: Wir haben Geschmack. Unseren. Nicht Ihren. Unsere Verkostungsnotizen sind also kein richterliches Urteil, sondern unser persönlicher Eindruck.
Am 09.09.2009 brachte die Kilchoman Distillery die allererste Abfüllung Ihres Single Malts heraus, die Kilchoman Inaugural Release. Seitdem hat sich die Brennerei zu einer gefragten Whiskymarke mit vielen Fans entwickelt.
Und auch heute noch, nach 10 Jahren, ist – bei aller Entwicklung hin zu Craft-Distilling – der Prozess, der bei Islay’s Farmdestillerie vor Ort in Eigenregie durchgeführt wird, durch seine konsequente Anwendung vom ersten Tag an einzigartig in Schottland: „From Barley to Bottle“, vom Anbau der eigenen Gerste bis hin zum Abfüllen in die Flasche.
Zwei dieser tollen Abfüllungen haben wir gemeinsam mit unserem Partner Alba Import beim Jubiläumsgewinnspiel „10 Jahre Kilchoman Single Malt“ verlost – und nachdem wir Ihnen sagen, welche das waren, sagen wir Ihnen natürlich auch, wer die Whiskys gewonnen hat. Herzlichen Dank für die fantastische Beteiligung!
Gewinn Nr. 1: Kilchoman Bourbon Maturated Single Cask – Celebrating 10 Years of Kilchoman Single Malt in Germany
Um das 10. Jubiläum von Kilchoman Single Malt zu feiern hat der deutsche Importeur und Distributor, Alba Import, eine kleine Reihe von Taste-Events mit Peter Wills in Deutschland organisiert. Dort wird es jeweils 2 Drams aus den Anfangszeiten der Destillerie und acht Drams insgesamt geben.
Für alte und neue Kilchoman-Fans hier die Daten der Tour (Anmeldungen dann jeweils beim entsprechenden Händler in Ihrer Nähe:
Mo. 28.10.2019, 20.00Uhr – Stefan Meier Tabakwaren Freiburg im Breisgau
Di. 29.10.2019, 18.30 Uhr – whisk(e)y shop tara München
Fr. 01.11.2019, 19.00 Uhr – Whiskyland Oranienburg Oranienburg bei Berlin
Sa. 02.11.2019, 19.00 Uhr – Flickenschild Whisky & Cigars Itzehoe
Zu diesem Jubiläum wird auch ein 10 jähriges ex bourbon Einzelfass aufgelegt werden, cask no. 10/2009 – und aus diesem über 10 Jahre alten Jubiläums-Einzelfass, das übrigens erst heute abgefüllt wird (daher gibt es auch noch kein Flaschenbild, sondern nur die Etiketten), können Sie bei uns exklusiv eine Flasche gewinnen.
Das Bottling aus dem Einzelfass gibt es nur während der Tasting Tour und bei uns zu gewinnen – aber NICHT im Fachhandel!
Damit die Vorfreude noch mehr steigt, verraten wir hier auch die offiziellen Tasting Notes:
Nose: Marzipan, citrus sweetness, floral soft fruit and light peat smoke. Palate: Bright, fresh, lemon cheesecake, tropical fruit and salty peat smoke. Finish: Rounded yet assertive with lasting citrus and stoned fruits.
Aber halt! Das ist noch nicht alles: zusätzlich verlosen wir gemeinsam mit Alba Import eine Flasche des brandneuen Kilchoman 100% Islay 9th Edition!
Gewinn Nr. 2: Kilchoman 100% Islay 9th Editon
Der Kilchoman 100% Islay 9th Editon ist auf 12.000 Fl. limitiert und enthält 9- und 11-jährige Fassanteile und ist somit die bisher älteste Special Release die Kilchoman herausgebracht hat. Abgefüllt ist sie aus 100% frischen ex-bourbon Fässern. Auch sie unterstreicht die einzigartige handwerkliche Machart, die Kilchoman auszeichnet und die die Seele der Destillerie bestimmt.
Und die Gewinner sind:
Kilchoman Jubiläumsabfüllung:
Jan K.R. Sellner aus 68167 Mannheim
Kilchoman 100% Islay 9th Edition:
Volker Weißmann aus 55118 Mainz
Wir gratulieren aufs Herzlichste! Die Gewinne werden Ihnen in der nächsten Zeit von Alba Import zugesendet.
Und gleich heute geht es mit einem weiteren tollen Gewinnspiel weiter. Bleiben Sie gespannt!
Der neue Benromach 50yo, der ab heute verkauft wird, steht heute im Fokus der Verkostung bei Serge Valentin auf Whiskyfun, flankiert von anderen Originalabfüllungen aus der Speyside-Brennerei.
Um es kurz zu machen: Würde Geld keine Rolle spielen, wäre der Benromach 50yo vorbehaltslos zu empfehlen, aber weil Geld wohl bei den meisten eine Rolle spielt, kann man sich auch mit anderen, günstigeren Angeboten aus der Destillerie Vergnügen verschaffen, wie die Wertungen in der Verkostung beweisen:
Benromach 15 yo (43%, OB, +/-2018): 87 Punkte
Benromach 10 yo ‚100° proof‘ (57%, OB, +/-2018): 88 Punkte
Benromach 1998/2018 ‘20th Anniversary’ (53.2%, OB, 3000 bottles): 82 Punkte
Benromach 50 yo 1969/2019 (44.6%, OB, sherry hogshead, cask #2003, 125 decanters): 91 Punkte
Was gut läuft, das läuft – so oder ähnlich mag Diageo gedacht haben, als man sich für eine weitere neue Abfüllung in der Games of Throne Serie entschied, die vor kurzem in der us-amerikanischen TTB-Datenbank auftauchte, die die Label von Neuerscheinungen am amerikanischen Markt listet (ohne absolute Veröffentlichungsgarantie).
Diesmal handelt es sich um den Game of Thrones Six Kingdoms, einen 15 Jahre alten Mortlach aus der Speyside, der mit 46% Alkoholstärke abgefüllt wurde. Ansonsten gibt es momentan nicht viel dazu zu sagen, aber die Etiketten können wir jedenfalls schon mal herzeigen:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Willkommen zur nunmehr 147. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
In Ausgabe 147 finden Sie den ersten Podcast von Pat Hock und diese neuen Videos:
Whisky a.d. Sicht e. Amerikaners – Glenallachie 15 Jahre
Whisky Babbler – Glen Garioch 10 Jahre 1980er
Whisky Enjoy – Garrison Brothers Single Cask/CS
Whisky Plausch – Mosgaard
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Vor etwas mehr als einer Woche hatten wir die Gelegenheit, die Destillerie Kavalan in Taiwan zu besuchen und dort einen einem Medium bislang so noch nicht gewährten Einblick in die Produktion zu nehmen. Den ersten Teil unseres Bildberichts können Sie hier sehen, ein zweiter Teil wird Anfang der Woche erscheinen.
Im Rahmen dieses Besuches hatten wir auch die Möglichkeit, mit dem Master Blender Ian Chang über sich und seine Arbeit zu sprechen. Chang ist seit den Anfängen der Destillerie im Jahr 2005 dabei und hat bei der Entwicklung der Stilistik der Brennerei eng mit dem verstorbenen Dr. Jim Swan zusammengearbeitet.
Seine An- und Einsichten teilt er mit Ihnen in unserem knapp neun Minuten langen Exklusivvideo, mit dem wir für Sie in den Sonntag starten wollen. Später melden wir uns dann, wie gehabt, mit den Beiträgen deutscher Vlogger und Podcaster. Bis dahin einen schönen Sonntag!
Die englische Cotswolds Distillery hat heute eine neue Abfüllung veröffentlicht: Cotswolds Peated Cask Single Malt Whisky ist in ex-peated Quartercasks aus Schottland gereift und wurde mit 100% lokaler Gerste, gebrannt.
Mit 59,3% Alkoholstärke abgefüllt, kostet die Flasche £64.95 und ist ab sofort über die Webseite der Brennerei beziehbar. Die Abfüllung ist auf 2950 Flaschen limitiert.
So beschreibt die Webseite die Abfüllung:
Cotswolds Peated Cask Single Malt Whisky is hand-crafted in small batches using 100% floor-malted local barley. Long fermentations and double pot distillation, followed by maturation in ex-peated quarter casks, create a wonderfully-balanced rich and fruity whisky with subtle notes of peat smoke. Bottled at cask strength.
(All bottles come with a presentation box, packed separately to avoid damage in transit.)
Wer die Storys um die Destillerie Penderyn in Wales schon länger verfolgt, wird bei der Headline etwas stutzig geworden sein: Bislang hat es ja immer geheißen, Penderyn würde in Swansea im südlichen Wales die neue Brennerei bauen, und es wären bereits die Baugenehmigung vorliegend und die Finanzierung gesichert (siehe hier).
Nun aber sieht alles ganz anders aus. Wie North Wales Live heute berichtet (der Artikel enthält auch ein Video über Penderyn), soll eine DRITTE Brennerei von Penderyn samt Besucherzentrum im Norden von Wales, im Küstenort Llandudno entstehen. Man hätte sich mit der walisischen Regierung auf eine Unterstützung von 1.4 Millionen Pfund geeigigt und werde die neue Brennerei auf dem Gelände der Conwy Archives bei der Old Board School auf der Lloyd Street errichten.
Hier soll die dritte Brennerei von Penderyn entstehen…
Die insgesamt 5 Millionen Pfund teure Brennerei soll laut den Plänen des Unternehmens bereits 2021 in Betrieb gehen und auch ein Besucherzentrum umfassen. Allerdings: Hier liegt noch keine Baugenehmigung vor, man wird sich mit den Behörden und der lokalen Bevölkerung um eine schnelle Einigung bemühen, um rasch den Baubeginn festsetzen zu können.
Wir werden Sie natürlich auf dem Laufenden halten.
(Addendum: In einer früheren Version des Artikels haben wir berichtet, dass diese Brennerei anstatt jener in Swansea gebaut werden soll. Dies war jedoch nicht richtig – die Brennerei in Llandudno wird eine weitere, dritte Destillerie).
Der Küstenort Llandudno in Norden von WalesPier in Llandudno