Edrington Group (The Macallan) zieht sich aus Korea zurück

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Die Edrington Group hat verlautbart, dass sie sie Marketingrechte für ihre Whiskys in Korea verkaufen wird und sich damit vom koreanischen Markt verabschiedet. Edrington Korea hat den Angestellten bereits mitgeteilt, dass man mit Ende März den Geschäftsbetrieb einstellen wird – momentan handelt man mit den Angestellten die Modalitäten der Vertragsauflösung per Ende Februar aus.

Dieser Rückzug betrifft beim Whisky Marken wie The Macallan, Highland Park und Glenrothes. Diese wird es allerdings wohl weiterhin in Korea geben, falls man sich mit einem Unternehmen auf die Übernahme der Distribution einigt.

Dem Vernehmen nach gibt es vier Interessenten für die Übernahme der Distribution in Korea: Hite Jinro, Beam Suntory Korea, TransBev und FJ Korea.

Unter Industrie-Insidern stellt sich die Frage, warum Edrington diesen Schritt macht, obwohl gerade die Single Malts der Gruppe in Korea trotz der Verlangsamung der Märkte sehr gut laufen. Man vermutet, dass die Steuerlast, die in Korea größer als der operative Gewinn sei, diesen Rückzug ausgelöst haben könnte. Auch Diageo hat bereits ein Werk in in Korea geschlossen.

Vertreter der Whiskyindustrie reisen in die USA, um gegen Strafzölle zu kämpfen

25% betragen die zusätzlichen Zölle, die die USA im Handelsstreit mit der EU bei Whisky aus Schottland einhebt. Ein Handelshindernis, das laut Schätzung der SWA (Scotch Whisky Association) die Exporte in die USA innerhalb eines Jahres um 20% verringern könnte – oder in Geld ausgedrückt, die Whiskyindustrie um 80 Millionen Pfund bringt. Damit aber noch nicht genug: Seitens der USA überlegt man nun, die Zölle für Single Malt sogar noch weiter zu erhöhen.

Grund genug für eine Delegation rund um Karen Betts. Chief Executive Officer der SWA, nächste Woche über den Atlantik zu reisen und sich mit hochrangigen Rerpäsentanten der Regierung zu treffen, um diese erhöhten Strafzölle abzuwenden und generell für deren Abschaffung zu lobbyieren.

Ein Argument dabei: Diese Zölle schaden auch der US-Wirtschaft, nicht nur der schottischen, und eine Erhöhung könnte für beide Seiten schlimme Auswirkungen haben. Karen Betts:

Tariffs on whisky products also has an impact on the American economy. Price rises impact sales, which impacts on investment and jobs, and also has an effect on taxes.

Auch der englische Premier, Boris Johnson, setzt sich für eine Abschaffung dieser Zölle ein – dementsprechend will man ihn in die Bemühungen einbinden.

Video: Ralfy verkostet Springbank 15yo (Review #808)

Ein Standard und ein Klassiker – diese beiden Attribute kann man ohne viel Aufhebens an den Springbank 15yo anheften, denn beides trifft auf diesen Whisky aus der Campbeltown-Brennerei fraglos zu. Ein Standard ist er nicht nur in dem Sinne, dass er zur Standard-Range von Springbank gehört, sondern in vielen etwas breiter sortierten Whiskyschränken seinen Platz findet, und ein Klassiker auch deshalb, weil geschmacklich das darstellt, was einen klassischen Whisky ausmacht.

Ähnlich sieht das Ralfy in seiner neuesten Verkostung, die er eben diesem Springbank 15yo gewidmet hat. Bei ihm bekommt der Whisky schöne 91 Punkte – und jede Menge Lob, auch für die Destillerie, die er als Vorbild für viele andere Brennerein gesehen haben will. Zusätzlich gibt es wieder viele Informationen rund um das Genießen (so weist Ralfy mit Recht darauf hin, dass ein Whisky im Glas ruhen muss, bevor er seine Tiefe und Substanz preisgibt).

14 Minuten dauert das Video, und es ist wie immer sehr unterhaltsam. Zu sehen obenstehend und auch auf Youtube.

Serge verkostet: Drei Fettercairn

Fettercairn ist bei uns vor allem mit seiner Fior-Abfüllung bekannt geworden – ansonsten findet man diese Brennerei wesentlich seltener in den Regalen als die berühmteren Highland-Malts. Aber von dort gibt es durchaus sehr schöne Whiskys, wie zum Beispiel auch die heutige Verkostung von Serge Valentin auf Whiskyfun beweist.

Eine seiner „time warp sessions“ ist es heute wiederum, mit den Jahrgängen 2008, 1988 und 1962 – und das klingt nicht nur spannend, das ist es auch.

Hier die Abfüllungen aus der heutigen Verkostung mit ihren Punktewertungen:

  • Fettercairn 10 yo 2008/2019 (57.4%, eSpirits for Liquid Treasures, 10th Anniversary, rum barrel, 136 bottles): 85 Punkte
  • Fettercairn 30 yo 1988/2019 (56.9%, Signatory Vintage for C. Dully Selection, hogshead, cask #2007, 2019 bottles): 89 Punkte
  • Fettercairn 37 yo 1962/2000 (50.1%, Scotch Malt Whisky Society, #94.3, ‘The oldest yet’): 88 Punkte

Und hier, wie üblich, auch noch ein Bild der Brennerei in den Highlands:

PR: BORCO hüllt Homepage in modernes Design und präsentiert frischen Claim

Das neue Jahr hat bei BORCO-MARKEN-IMPORT auch einen neuen Webauftritt und einen neuen Claim gebracht: Der Importeur auch zahlreicher Whiskymarken will sich damit zeitgemäßer präsentieren und seine Unternehmenskultur in den Fokus rücken.

Lesen Sie mehr dazu in der Pressemitteilung, die wir von BORCO dazu erhalten haben:


Neues digitales Aushängeschild: BORCO hüllt Homepage in modernes Design und präsentiert frischen Claim

Hamburg, Januar 2020. Das hanseatische Familienunternehmen BORCO-MARKEN-IMPORT begrüßt das neue Jahr mit einer frisch überarbeiteten Homepage, die in zeitgemäßer Gestaltung Einblick in das facettenreiche Unternehmensprofil des unabhängigen Spirituosenunternehmens gibt. Hierfür sorgen zukünftig benutzerfreundliche, dynamische Navigationsschritte, ausdrucksstarke Bilder und umfassende Informationen rund um die BORCO-Welt für einen umfassenderen Einblick, die Kunden, Distributionspartner und potenzielle Mitarbeiter gleichermaßen begeistern sollen.

Dabei nimmt die Darstellung der Unternehmenswerte und der Stärken unter dem Mantel des neu formulierten Claims „Building Brands with Passion since 1948“ einen prominenten Platz ein und zeigt die Unternehmenskultur, welche BORCO als eines der größten, eigenständigen Spirituosenunternehmen in Deutschland so einzigartig macht. Daneben wird den Top-Marken, darunter SIERRA Tequila, HELBING Kümmel,  FINSBURY Gin und RUSSIAN STANDARD Vodka, mehr Platz und Sichtbarkeit eingeräumt. Dank verbesserter Menüführung und reduzierter Inhalte, erhalten Besucher grundsätzlich eine kompaktere Ansicht des vielseitigen Portfolios.

Aufgrund textlicher Überarbeitungen und des Einsatzes von lebendigem Bildmaterial wirkt der neue Internetauftritt insgesamt strukturierter, anschaulicher und einladender. Als passioniertes Familienunternehmen war es BORCO bei dem Relaunch der Homepage ein besonderes Anliegen, die persönliche und familiäre Atmosphäre der verschiedenen Arbeitsbereiche digital aufleben zu lassen. Zu diesem Zweck wurde die Karriereseite der Homepage visuell und textlich neu ausgerichtet. Mit bebilderten Zitaten kommen nun einige Gesichter hinter den BORCO-Marken zu Wort und die Karriereseite gewinnt damit sowohl an Emotionalität als auch Attraktivität. Abgerundet wird der Karriereteil von einer optisch ansprechenden Darstellung der Vakanzen – mit dem Highlight, dass die Stellenausschreibungen im Handumdrehen per E-Mail mit Freunden geteilt werden können.

Stets in Einklang mit den Anforderungen unseres digitalen Zeitalters und unerlässlich für die Benutzerfreundlichkeit, reagiert das Design automatisch auf verschiedene Endgeräte, wie Laptops, Smartphones und Tablets und lässt sich hier mit hohem visuellen Anspruch ausspielen sowie lädt dazu ein, die BORCO-Welt in all ihren Facetten zu erkunden.

Damit sei nur eine Auswahl an Neuerungen genannt. Stöbern Sie doch gern selbst unter www.borco.com.

Auf The Moffat Blend folgt die Moffat Distillery – Finanzierung ist gesichert

Wenn Sie noch nie etwas von The Moffat Blend gehört haben, dann sind Sie wohl in guter Gesellschaft – denn dieser Blended Whisky ist erst knapp vor Weihnachten in einer Auflage von 2500 Flaschen erschienen (einen Bericht dazu haben wir auf DnG24.co.uk gefunden). Dieser Blended Malt ist das Kind von Nick Bullard, der mit seiner Firma Dark Sky Spirits die Abfüllung in lokalen Shops und Hotels vertreibt. The Moffat – das ist auch im Namen eine Hommage an die Gemeinde, in der Nick nun lebt, und die laut seiner Auskunft mitgeholfen hat, diesen Blended Malt zusammenzustellen. Bullard sagt, dass man ihn vom Geschmack her als Speyside Malt einschätzt, und dass er nur Whiskys aus Schottland enthält.

Nun hat Bullard laut der BBC eine staatliche Finanzierung von mehr als £300,000 für sein Projekt einer eigenen Brennerei in Moffat (das liegt etwa auf halbem Weg zwischen Glasgow und Carlisle) erhalten. Man will mit dem Geld die Kosten des Baus und der Ausstattung der Moffat Distillery sowie eines Lagerhauses für Whisky unterstützen und damit die Kosten für das Abfüllen und den Transport der Whiskys reduzieren. Auch möchte man das Geschäft mit den Blends damit forcieren – wohl auch, um die Anlaufkosten so einer Brennerei, die ja weit mehr als die £300,000 betragen, etwas zu minimieren.

Es ist übrigens nicht der erste Bauantrag, den das Unternehmen für die Brennerei stellte, wie wir aus gutinformierten Kreisen erfuhren. Der erste Bauantrag, der die Brennerei in ein bestehendes Gebäude im Ort einfügen wollte, wurde von den Bewohnern nicht goutiert. Der Neubau am Rand von Moffat ist dazu gedacht, auf die Bedenken einzugehen – ob dies dann auch gelingen wird, bleibt abzuwarten.

Ob aus dem Projekt tatsächlich schon bald eine Brennerei wird, bleibt abzuwarten. Wir bleiben für Sie natürlich am Ball. Wer sich persönlich über den Fortgang informieren will, der kann das in der Facebook-Gruppe der geplanten Destillerie tun.

By The original uploader was Robma at English Wikipedia. – Transferred from en.wikipedia to Commons., CC BY-SA 2.5, Link

Serge verkostet: Mars attacks!

Die Mars Distillery in Japan produziert eigentlich hauptsächlich den japanischen Kornbrand namens Shochu, hat sich aber auch als Whiskybrennerei bereits international einen Namen gemacht. Die 1985 gegründete und zwischen 1990 und 2011 eingemottete Brennerei produziert auf den Brennblasen der ehemaligen Kagoshima Distillery aus Kyushu, die 1984 stillgelegt wurde.

Serge hat fünf der Abfüllungen der Shinshu Mars Brennerei verkostet, nach aufsteigendem Alkoholgehalt gereiht. Hier die Ergebnisse der Verkostung:

  • Mars Maltage Cosmo ‘Manzanilla Sherry Cask Finish’ (42%, OB, Japan, blended malt, 2019): 84 Punkte
  • Mars ‘Burn The Barrel’ (43%, OB, Japan, Edition II, Y’s cask, blended malt, 2019): 79 Punkte
  • Mars Komagate ‘Limited Edition 2019’ (48%, OB, Japan): 83 Punkte
  • Mars Komagate ‘Yakushima Ageing 2019’ (58%, OB, Japan): 88 Punkte
  • Mars Shinshu 2013/2016 (61%, Blackadder, Japan, refill bourbon barrel, cask #1647, 239 bottles): 82 Punkte

Leider haben wir kein brauchbares Bild der Brennerei zur Verfügung, also helfen wir uns mit dem Mount Fuji…

PR: 0711 Spirits – Spirituosenmesse im Römerkastell in Stuttgart

Auch in diesem Jahr wird in Stuttgart wieder die beliebte 0711 Spirits im Römerkastell stattfinden, und zwar vom 24. bis 26. Januar. Was Whiskyfreunde diesmal dort erwartet, können Sie in der untenstehenden Pressemitteilung nachlesen:


0711 Spirits – Spirituosenmesse im Römerkastell

Vom 24.-26. Januar 2020 wird die Phoenixhalle in Stuttgart Schauplatz der sechsten 0711 Spirits in Stuttgart. Bei der Messe für Jedermann heißt es probieren, verkosten und den Abend genießen – werden doch hunderte von hochwertigen Spirituosen wie Whisky, Rum, Gin und andere Getränke zu günstigen Probierpreisen ausgeschenkt und zum Verkauf angeboten. Damit jeder Besucher das stilvolle Event mit Baratmosphäre ausgiebig genießen kann, ist die Veranstaltung am Freitag und Samstag sogar bis 23 Uhr geöffnet.

Nach fünf sehr erfolgreichen Messen in den letzten Jahren wird die „0711 Spirits“ auch 2020 im Raum Stuttgart die Anlaufstelle für Genießer von hochwertigen Spirituosen sein. In der stilvollen Atmosphäre der Phoenixhalle im Römerkastell in Stuttgart bieten über 80 Aussteller an den drei Messetagen alles aus der Welt der Spirituosen und Getränke. Die Besucher können an allen Ständen probieren und Neues entdecken.

Das Angebot reicht von Whisky und Rum, über die aktuelle Trendspirituose Gin, bis hin zu Obstbränden, Tequila und Grappa. Doch auch Wein und Bier sowie alkoholfreie Getränke werden angeboten. Dabei spricht die Messe sowohl Kenner und Connoisseure, wie auch Einsteiger bei diesem Thema an. Oft werden die Besucher an den Ständen noch direkt von den Herstellern oder Importeuren betreut und erfahren so spannende Details über die Produkte. In den speziellen Seminaren und Tastings welche über das ganze Wochenende abgehalten werden kann jeder Besucher von einem Profi geführt dann noch tiefer in die Verkostung einsteigen und erfährt Spannendes über dessen Herstellung und Geschichte.

Eine leckere Auswahl an hochwertigen Speisen, unterschiedliche Delikatessenstände sowie ein Zigarrenhersteller, runden das Angebot ab. Die 0711 Spirits hat am Freitag- und Samstagabend bis 23 Uhr geöffnet und bietet so eine abwechslungsreiche Abendunterhaltung. Alle Produkte können natürlich vor Ort käuflich erworben werden. Karten für den Eintritt und die speziellen Tastings sind jetzt online erhältlich unter www.0711spirits.de/tickets

Herald Scotland: Artikel über die Holyrood Distillery in Edinburgh

Wer sich ein wenig genauer über die Holyrood Distillery in Edinburgh informieren will, die ja eher noch ein „new kid on the block“ ist (etwas über ein halbes Jahr ist es her, dass sie eröffnet wurde), der findet in einem ausführlichen Artikel in Herlad Scotland gutes Lese- und Wissensfutter – und ein kurzes Interview mit Rob Carpenter, der hinter diesem Destillerieprojekt steckt.

In dem Artikel geht es vor allem um den interessanten Weg bis zur Eröffnung der Brennerei, der nicht ganz frei von Stolpersteinen war. Auch er bestätigt, was vor kurzem Billy Walker in einem Interview bei uns sagte: Man braucht sehr, sehr viel Geld, um eine Destillerie an den Start zu bringen.

Carpenter spricht auch über seinen Master Distiller Jack Mayo, der von der Glasgow Distillery Company nach Edinburgh kam, und über die Bedeutung von Besucherzentren und Whiskytourismus für eine junge Destillerie (und wohl nicht nur für die).

Auf den ersten eigenen Whisky angesprochen, meint Rob Carpenter, dass man sich von der Holyrood Distillery nichts Gewöhnliches erwarten sollte:

The reason we are hopeful is that we are following a very different approach than most new distilleries in that we are doing a lot of work with speciality malts. Things like caramel malt, crystal malt and chocolate malt, and also doing lots of work with different yeasts“

Abgeschlossen wird der Artikel mit sechs Fragen an Carpenter, die sich eher um ihn und sein Leben drehen.

Nikka stellt letzte Altersangaben auf den Whiskys ein

Dass sich Japan völlig überrascht vom internationalen Erfolg der eigenen Whiskys sah, haben wir bereits seit einiger Zeit deutlich sehen können: Die Verfügbarkeit der gewohnten japanischen Whiskys bei uns hat rapide abgenommen, die Preise sind in die Höhe geschossen und viele Unternehmen haben auf Altersangaben auf den Whiskys verzichtet, weil die Bestände einfach nicht mehr vorhanden waren.

Wie Nikkei Asian Review (nach drei Artikeln hinter einer Paywall) jetzt schreibt, hat auch Nikka die letzten verfügbaren Whiskys mit Altersangabe auslaufen lassen. Die Taketsuru Pure Malts, die es mit 17, 21 oder 25 Jahren gibt, werden mit Ende März nicht mehr produziert werden.

Taketsuru Pure Malt besteht aus Malts aus den Destillerien Yoichi und Miyagikyo – dort hat man bereits 2015 wegen der geringen Lagerbestände auf Altersangaben verzichtet. Zusätzlich hat man angekündigt, bei Yoichi, Miyagikyo und Taketsuru die Auslieferung von abgefülltem Whisky zu drosseln, um auf diese Weise wieder mehr Lagerbestände aufbauen zu können.

Neue Deutsche Whiskyvideos und Podacsts der Woche (162)

Willkommen zur  162. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.

Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

In Ausgabe 162 finden Sie einen Podcast und diese acht neuen Videos:

Feuilletöne Podcast – Laphroaig 10

World Wide Whisky – The Balvenie 21 Jahre Port Wood Finish

Whisky a. d. S. e. Amerikaners – BenRiach 30 Jahre alt Single Malt Scotch

Whisky Plausch – Talisker Distillers Edition 2018

Whisky Enjoy – Garrison Brothers Balmorhea Fall 2019

Whisky Evening – Kilkerran 8 Years Cask Strength Oloroso

Malt Mariners – Koval Millet Whiskey

Malte Talks Malts – Cragganmore 12 Jahre (Diageo Special Release 2019)

Pat Hock – Das Whisky ABC: Aultmore & Blair Athol

Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

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Wallpaper: Glenfinnan Viaduct

Wie schon angekündigt, werden wir am Sonntag die Whiskyvideos am Morgen nur mehr hin und wieder bringen können, da der Pool an qualitativ hochwertigen und unter CC-Lizenz verfügbarem Material nach und nach versiegt.

Wir haben uns überlegt, wie wir am Sonntag dennoch für den gewohnten Augenschmaus sorgen können – und haben zu diesem Zweck eine Tradition aufgegriffen, die wir schon länger nicht mehr gebracht haben: Wunderschöne rechtefreie Bilder, die Sie für sich privat oder sogar geschäftlich ohne Einschränkung verwenden können.

Die Bilder drehen sich natürlich alle um Whisky und Whiskey und die Regionen und Destillerien, in denen er erzeugt wird. Sie müssen nicht immer unmittelbar damit zu tun haben – aber immer mit der Faszination der Gegenden und des Wassers des Lebens.

Die Serie setzen wir heute mit einem Wallpaper fort, das die Passage eines Zuges über das Glenfinnan Viaduct zeigt (den Waggons nach sollte das der berühmte Royal Scotsman sein). Dieses Viaduct kennen Sie vielleicht auch aus den Harry Potter Filmen,,,

Das Bild in Originalgröße (5760×3840 Pixel, ca. 7MB ungezippt) können Sie hier als zip-Datei herunterladen – untenstehend finden Sie eine verkleinerte Version.

Fremde Federn (79): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?

Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun 79 Folgen Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.

Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe Nummer 79 ihre Links gesendet haben – wir bedanken uns bei allen für die freundlichen Grüße zum neuen Jahr:

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!

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Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Whiskyfun: Angus verkostet Legenden aus Bowmore

Ein sehr schönes Tasting findet sich heute auf Whiskyfun: Angus MacRaild verkostet Bowmore – aber nicht bloß irgendwelche Abfüllungen, sondern solche, die man zu Recht als Legenden bezeichnen kann.

Elf traumhafte Abfüllungen sind es, die auf dem Programm stehen – und die meisten stammen aus der Zeit zwischen 1950 und 1960; jene Zeit, in der nach Meinung vieler altgedienter Whiskyfreunde, Bowmore einige der besten Tropfen aller Zeiten brannte.

Ohne viel weitere Worte schreiten wir daher zu der Zeremonienliste der Verkostung von heute:

  • Bowmore 1957/1990 (40%, Moon Import, 120 bottles): 92 Punkte
  • Bowmore 1955/1974 ‘For 12th September 1974’ (unknown ABV, OB, ceramic half flagon): 94 Punkte
  • Bowmore ‘Bicentenary’ (43%, OB, UK, 1979): 93 Punkte
  • Bowmore 1964/1979 ‘Bicentenary’ (43%, OB): 95 Punkte
  • Bowmore 1969/1979 ‘Bicentenary’ (56.2%, OB, Fecchio & Frassa for Federico Minetti, cask #315, sherry, 300 bottles): 96 Punkte
  • Bowmore 1969/1978 (58%, OB, Fecchio & Frassa import, cask #6639, sherry, 300 bottles): 96 Punkte
  • Bowmore 1966/1984 (53%, Samaroli ‘Bouquet’, 720 bottles): 98 Punkte
  • Bowmore ‘Largiemeanoch’ 12 yo 1967/1079 (54.2%, Howgate Wine Co, casks #2655/6/7, sherry): 97 Punkte
  • Bowmore 22 yo 1965 (43%, OB for Prestonfield House, cask #47): 93 Punkte
  • Bowmore 35 yo 1966 (43.7%, Kingsbury, cask #3300, 300 bottles, +/-2001): 95 Punkte
  • Bowmore 30 yo 1972/2992 (49.5%, Signatory Vintage ‘Rare Reserve’, cask #930, 198 bottles): 94 Punkte

98 Punkte. 98 Punkte! Haben wir auf Whiskyfun schon jemals so eine Wertung gesehen?

Bowmore am Abend. Bild © Whiskyexperts 2018