Donnerstag, 04. März 2021, 10:19:22

Vertreter der Whiskyindustrie reisen in die USA, um gegen Strafzölle zu kämpfen

Die bisherigen Strafzölle scheinen noch nicht das Ende der Fahnenstange zu sein - die USA denken über eine Anhebung nach. Die SWA will gegensteuern.

25% betragen die zusätzlichen Zölle, die die USA im Handelsstreit mit der EU bei Whisky aus Schottland einhebt. Ein Handelshindernis, das laut Schätzung der SWA (Scotch Whisky Association) die Exporte in die USA innerhalb eines Jahres um 20% verringern könnte – oder in Geld ausgedrückt, die Whiskyindustrie um 80 Millionen Pfund bringt. Damit aber noch nicht genug: Seitens der USA überlegt man nun, die Zölle für Single Malt sogar noch weiter zu erhöhen.

Grund genug für eine Delegation rund um Karen Betts. Chief Executive Officer der SWA, nächste Woche über den Atlantik zu reisen und sich mit hochrangigen Rerpäsentanten der Regierung zu treffen, um diese erhöhten Strafzölle abzuwenden und generell für deren Abschaffung zu lobbyieren.

Ein Argument dabei: Diese Zölle schaden auch der US-Wirtschaft, nicht nur der schottischen, und eine Erhöhung könnte für beide Seiten schlimme Auswirkungen haben. Karen Betts:

Tariffs on whisky products also has an impact on the American economy. Price rises impact sales, which impacts on investment and jobs, and also has an effect on taxes.

Auch der englische Premier, Boris Johnson, setzt sich für eine Abschaffung dieser Zölle ein – dementsprechend will man ihn in die Bemühungen einbinden.

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