Braeval oder Braes of Glenlivet, wie die Brennerei sich früher nannte, diesen Namen aber wegen der Verwechslungsgefahr mit Glenlivet ablegte, ist sicher keine oft erwähnte Destillerie. Das liegt wohl auch daran, dass die Anzahl der Originalabfüllungen mit einer einzigen recht überschaubar ist.

Man findet Braeval also eigentlich nur bei unabhängigen Abfüllern – was recht schade ist, denn die Whiskys aus der Speyside-Brennerei sind hin und wieder einen Blick vulgo Schluck wert. Das findet auch Serge, und er hat fünf Braevals verkostet – mit meist recht gutem Ergebnis. Nur ein Bottling von Cadenhead aus dem Jahr 2014 findet bei ihm wenig Gefallen.

Hier die Wertungen der Verkostung:

  • Braeval 15 yo 2001/2016 (48.4%, Douglas Laing, Old Particular, sherry butt, cask # 11562, 377 bottles): 84 Punkte
  • Braeval 20 yo 1997/2018 (51.5%, Douglas Laing, Old Particular, refill sherry butt, cask # 12399, 652 bottles): 86 Punkte
  • Braes of Glenlivet 18 yo 1997/2014 (53.1%, Cadenhead, Authentic Collection, hogshead, 216 bottles): 71 Punkte
  • Braeval 22 yo 1994/2017 (55%, The Single Cask, cask #165641, 155 bottles): 86 Punkte
  • Braes of Glenlivet 27 yo 1989/2017 (54.9%, Hunter Laing, The First Editions, 144 bottles): 88 Punkte
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Braeval. Bild © Potstill Vienna
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