Heute geht es bei Serge Valentin nach Campbeltown, genauer gesagt zu einer Brennerei, die vor kurzem ihren Master Distiller an China „verloren“ hat: Glen Scotia. Bis auf den letzten Whisky, der schon 1992 destilliert wurde, sollten also alle unter der Ägide von Iain McAlister entstanden sein, die 12 Jahre bei Glen Scotia währte.
Zwei der Whiskys können keine 80 Punkte erreichen – und besonders bemerkenswert ist der Glen Scotia von Gordon & MacPhail, der 2003 abgefüllt wurde – der ist nämlich laut Serge in der Verkostung ein glatter Durchfaller (aber die Tasting Notes sind wenigstens höchst amüsant). Ja, es gab Zeiten, in denen Glen Scotia nicht den Ruf hatte, den es zur Zeit (mit Recht) hat – denken wir nur an die berühmt-berüchtigten „Disco Cow“-Abfüllungen…:
| Abfüllung | Punkte |
| Glen Scotia ‘Double Cask’ (46%, OB, Bordeaux red wine cask finish, 2025) | 77 |
| Glen Scotia 12 yo (46%, OB, 1st fill bourbon, +/-2025) | 83 |
| Glen Scotia 10 yo 2015/2025 (53.3%, Thompson Bros. for The Whisky Exchange, tawny Port, 317 bottles) | 82 |
| Glen Scotia 10 yo 2014/2025 (55.9%, The Whisky Exchange Whisky Show exclusive, 1st fill bourbon barrel, cask #1961, 226 bottles) | 87 |
| Glen Scotia 8 yo 2016 (56.5%, Lady of the Glen, Tawny Port finish, cask #892-4, 231 bottles) | 83 |
| Glen Scotia 1992/2003 (62.1%, Gordon & MacPhail, Cask series, refill sherry hogshead, cask #89.92) | 55 |
















