Samstag, 27. Februar 2021, 14:21:03

Serge verkostet: Sechs aus Tormore

Eine einzige Abfüllung von sechs kann Serge wirklich überzeugen...

Eine relativ junge Brennerei ist Tormore in der Speyside – wenn man ein Alter von 60 Jahren als relativ jung durchgehen lässt. Interessant an ihr ist der Baustil, der ziemlich einzigartig ist und ihr den Status eines Architekturdenkmals verleiht. Erbaut hat sie Sir Albert Richardson, der als Architekt weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist:

Groß in der Öffentlichkeit ist sie nicht präsent, und bei Unabhängigen kann man sie im Fachhandel öfter finden als als Originalabfüllung. Das spiegelt sich auch in der Verkostung wider, denn bis auf eine alte Originalabfüllung sind es lauter unabhängige Bottlings, die heute ihren Weg ins Glas finden. Die Bewertung ist nicht besonders frenetisch, einzig eine Abfüllung von Valinch & Mallet kann Serge in der Verkostung überzeugen:

  • Tormore 10 yo (40%, OB, +/-1990): 70 Punkte
  • Tormore 14 yo 1990/2005 (43%, Signatory Vintage, sherry, cask #909168): 72 Punkte
  • Tormore 13 yo (43%, Gordon & MacPhail ‘Discovery’, bourbon, 2018): 78 Punkte
  • Tormore 2004/2017 (59.6%, Gordon & MacPhail, Cask Strength, casks #901-902): 72 Punkte
  • Tormore 23 yo 1995/2018 (60.1%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice, 1st fill sherry butt, cask #5383, 615 bottles): 82 Punkte
  • Tormore 25 yo 1992/2017 (50.8%, Valinch & Mallet, bourbon hogshead, cask #17-2501, 149 bottles): 87 Punkte

Und hier noch ein kleines Stück unnützen Wissens, das Sie beiläufig in einer Runde von Genießern über einem Dram Tormore einwerfen können: Tormore besitzt eine Gebäudeuhr, die vier verschiedene schottische Melodien spielen kann – und das jede Viertelstunde.

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