Auf BBC.co.uk findet sich heute ein sehr interessanter Artikel über den Kampf der SWA gegen nachgemachten Scotch – ein Kampf gegen die vielköpfige Hydra, denn für jedes nachgemachte Produkt scheinen zwei neue zu entstehen. Es geht dabei nicht so sehr um gefälschte Markenprodukte (wie in unserem Bildbeispiel), sondern um alkoholische Getränke, die mit ihrem Namen oder Bildern den Eindruck erwecken wollen, schottischer Whisky zu sein.

Viele dieser Produkte stammen aus China, aber auf Platz zwei und drei der beanstandeten Marken finden sich bereits Produkte aus den USA und der EU. Nette Geschichte, die unter anderem im Beitrag erzählt wird: Ein indischer Produzent, der Alkohol unter dem Namen „Scottish Terrier“ auf den Markt brachte, argumentierte damit, dass dabei der Namen seines Hundes Pate stand, er jedoch keinesfalls den Eindruck erwecken wollte, ein schottisches Produkt zu verkaufen.

Die Rechtfertigung wurde vom Gericht abgelehnt.

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Auch eine Möglichkeit: Ein findiger Kopf in Ägypten kreierte einen „Whisky“, der im ersten Hinsehen durchaus eine entfernte Ähnlichkeit mit dem Original hat. Das Alter macht allerdings etwas stutzig… 🙂