Wiederum einen Standard, wenn auch einen, der in unseren Breiten nicht so verbreitet ist wie manch andere, steht heute auf der Verkostungsliste bei Ralfy. Es handelt sich dabei um den Glenturret 10yo aus der gleichnamigen Highland-Destillerie, die bis vor kurzem im Besitz der Edrington war, nun aber an einen Schweizer verkauft wurde.
40% Alkoholstärke, wahrscheinlich gefärbt und an die 40 Euro im Einzelhandel – das sind die Eckdaten der Abfüllung, die im Video die Hauptrolle spielt. Ralfy gibt ihr 85 Punkte, was in seinem Schema eine gute, aber nicht überragende Wertung bedeutet.
15 Minuten dauert das Verkostunsgvideo auf Youtube und bei uns, und nach Ralfys Meinung ist es ein interessanter Single Malt, den man schon mal kaufen kann. Und gegen Ende kündigt er an, dass er in seinen Extras zum Review (die erscheinen dann ein paar Tage nach dem eigentlichen Review) einen alten Glenturret 12yo aus seiner Sammlung zum Vergleich öffnen wird. Auch das könnte interessant werden…
In Unternehmeredition.de findet sich heute ein Interview mit Andreas Thümmler, den Gründer der Destillerie St. Kilian in Rüdenau, Deutschlands größter Whiskybrennerei.
Dem Thema des Magazins entsprechend dreht es sich im Interview hauptsächlich um Whisky als lohnende Investition, darüber hinaus erfahren wir auch einiges über die Sicht von Andreas Thümmler auf die momentane Wirtschaftslage, die er als „rundum behübscht“ beschreibt.
Unter anderem beantwortet der Gründer der Brennerei im Interview auch die Frage, ob mit St. Kilian ein Börsengang vorgesehen sei., ziemlich deutlich abschlägig:
Ich bin ja Investmentbanker und in der Materie drin. Bei einem Börsengang geht es aber ja immer darum, Geld einzusammeln und Anteile abzugeben. Eine Destille in der Größenordnung von St. Kilian kostet um die 15 Mio. Euro. Dieses Investment ist bereits getätigt. Wir haben vom Start weg gute Umsätze und schon sehr viele Fans, so dass wir das weitere Wachstum selbst stemmen können. Wenn ich jetzt Anteile verkaufe – und da sind wir wieder beim Anfang – wüsste ich ja gar nicht so recht, was man jetzt Sinnvolles mit den Mitteln machen würde. Whisky ist einfach ein fantastisches Investment.
In der Nacht zum Freitag sind unbekannte Diebe in das umzäunte Gelände der Destillerie Kammer-Kirsch GmbH in der Hardtstraße in Karlsruhe eingebrochen und haben danach von innen das Werkstor aufgeschlossen.Danach sind die Diebe vermutlich, so die Polizei Karlsruhe-West, mit einem Transporter auf das Firmengelände von Kammer-Kirsch gefahren.
Entwendet wurden ganze Paletten Whisky mit einem Gesamtwert von über 20.000 Euro, sie nutzten zum Verladen auch Rollwägen aus dem Innenbereich. Die Diebe konnten danach unerkannt entkommen.
Welche Whiskys genau gestohlen wurden, darüber gibt die Pressemitteilung der Polizei keine Auskunft. Sie sucht aber dringend Zeugen der Tat, um den Einbrechern auf die Spur zu kommen.
Sachdienliche Hinweise nimmt hierzu das Polizeirevier Karlsruhe-West unter 0721/666-3611 entgegen.
Kanadischer Whisky fristet bei uns ein gewissen Schattendasein – das mag nicht nur an den mangelnden Importen liegen, sondern auch daran, dass in Kanada die Regeln für Whisky deutlich lockerer gefasst sind als sonstwo, und dass daher das Geschmackserlebnis bei kanadischem Whisky, sagen wir mal: unerwartet sein kann.
Dennoch möchten wir diese Gattung auf Whiskyexperts nicht stiefmütterlich behandeln und bringen gerne immer wieder einmal News über die Abfüllungen aus dem Norden des nordamerikanischen Kontinents. Diesmal können wir über den Whisky des Jahres bei den 10. jährlichen kanadischen Whisky Awards berichten – es ist der Pike Creek 21yo geworden. Alles Weitere dazu in der englischsprachigen Pressemitteilung:
Pike Creek 21 Year Old awarded Canadian Whisky of the Year
Corby Spirit and Wine’s whiskies earned top accolades at the 2020 Canadian Whisky Awards
TORONTO, Jan. 20, 2020 /CNW/ – Corby Spirit and Wine Limited took home 6 major awards at the 10th annual Canadian Whisky Awards, including Whisky of the Year – Pike Creek 21 Year Old Oloroso Cask Finish, Distillery of the Year – Hiram Walker & Sons, as well as Blender of the Year – Dr. Don Livermore. The winners were announced last week on January 16th, at the Canadian Whisky Awards, held during the annual Victoria Whisky Festival in British Columbia.
„We are beyond proud of our brands and the recognition received this year at the Canadian Whisky Awards. These awards demonstrate Corby and Hiram Walker’s deep commitment to continue innovating, pushing the boundaries, and producing a diverse range of quality whiskies.“
said Keeshan Selvakumar, Brand Director, Corby Spirit and Wine Limited.
Canadian Whisky of the Year winner Pike Creek 21 Year Old whisky has been finished in Oloroso Sherry Casks. This whisky is a prime example of marrying the sweet, smooth characteristics of Canadian whisky with the depth and complexity found in Single Malts.
Corby’s owned Canadian whisky brands are produced at the Hiram Walker & Sons distillery in Windsor, Ontario – which was recognized for the third year in a row as Distillery of the Year by the Canadian Whisky Awards. Additionally, Master Blender Dr. Don Livermore was honoured as Blender of the Year for the second consecutive year.
„To be recognized as the Distillery of the Year is a tremendous accolade. From grain to glass, there is a dedicated and passionate team behind our whiskies,“ says Dr. Don Livermore, Master Blender. „We all rely on each other to make sound choices and it reflects in the quality award winning brands that we make. It’s a true honour to be part of the Hiram Walker and Corby family.“
Select list of awards:
Whisky of the Year: Pike Creek 21 Year Old Oloroso Cask Finish
Distillery of the Year: Hiram Walker & Sons
Blender of the Year: Dr. Don Livermore
Sippin‘ Whisky of the Year Export: J.P. Wiser’s Triple Barrel Rye (USA)
Best Blended Whisky: Pike Creek 21 Year Old Oloroso Cask Finish
Connoisseur Whisky of the Year Domestic: Pike Creek 21 Year Old Oloroso Cask Finish
Was vor der Destillation an Feststoffen aus der Maischeproduktion übrigbleibt, wurde bislang entweder weggeworfen, zur Erzeugung von Biogas verwendet oder an Kühe verfüttert. Nun hat ein schottisches Unternehmen einen weiteren Weg gefunden, aus dem Abfall Nützliches zu machen – und erhält dafür von einigen Investoren eine Million Pfund, um das Projekt voranzutreiben.
Die Investition kommt von Equity Gap, Scottish Investment Bank und Old College Capital, die bereits früher in das Unternehmen investiert haben, und Hillhouse Group, die neu zu den Investoren dazugestoßen sind.
MiAlgae will mit dem verarbeiteten Abfall aus der Whiskyindustrie global Aquakulturen und Hersteller von Tierfutter beliefern. Man hat in den letzten 18 Monaten nach einem ersten Investment bereits eine Pilotanlage gebaut, einen Liefervertrag mit einem Hersteller von Premium-Hundefutter abgeschlossen und mit dem ersten Großtank eine neue Produktionslinie eröffnet.
Mit dem neuen Geld will man die Produktionsfläche verdoppeln und eine Demonstrationsanlage in East Lothian bauen. Zustätzlich will man in den nächsten 12 Monaten auch fünf neue Mitarbeiter einstellen. Man wird sich auch um neue Kunden im Bereich Haustierfutter und Aquakultur bemühen.
Der Gründer, Douglas Martin, meint zu MiAlgae:
I am proud that we operate as part of the circular economy where, by using a low value co-product from the whisky industry, we are creating a valuable supply of nutrients for the animal and fish food industries, thereby using the planet’s resources more efficiently. There is no doubt we will see a rapidly growing market for our product.
Around the world in 80 drams – so oder ähnlich könnte das Motto der Whisky-Weltreise lauten, die Serge Valentin in dieser Woche auf Whiskyfun unternehmen will. Obwohl: 80 Verkostungen werden es wohl nicht werden, mit acht ist heute aber ein guter Anfang gemacht.
Das Land der Wahl ist heute Indien, und zu den zwei bekanntesten Vertretern indischer Single Malts (Amrut und Paul John) gesellt sich heute mit Rampur noch ein dritter dazu, mit recht gutem Ergebnis.
Die Gewinnspiel-Saison bei Whiskyexperts ist wieder eröffnet – schließlich wollen wir Sie über das Jahr nicht nur mit den aktuellsten Berichten beliefern, sondern auch mit großartigen Whiskyerlebnissen, die Sie mit etwas Glück bei uns gewinnen können.
Den Auftakt machen zwei besondere Abfüllungen aus einer besonderen Destillerie: Unser Partner Kirsch Import hat uns zwei exklusive Einzelfassabfüllungen der innovativen Destillerie Stauning aus Dänemark zur Verfügung gestellt, die wir hier für Sie verlosen.
Im Jahr 2005 begann das Abenteuer „Danish Whisky“ für die neun Freunde, nachdem sie Im Radio einen Bericht über schottische Brennereien gehört hatten. In einem alten Schlachthof begannen sie mit eigenen – und teilweise innovativen – Mitteln Brennereiequipment und die nötigen Zutaten zu beschaffen. Bis zum heutigen Tag ist es dabei Tradition geblieben, dass alle Produktionsschritte innerhalb der Brennerei erfolgen.
Auch der Spirituosenkonzern Diageo erkannte sowohl hervorragende Qualität als auch das große Potenzial in der Brennerei. Sie wollten sich an diesem Projekt beteiligen und man wurde sich einig. Da man besonders die traditionelle Vorgehensweise schätzte, wurde es Teil der Vereinbarung, dass Stauning die auch zukünftig alles nach eigenem Ermessen gestalten kann und wird.
Die Brennerei Stauning ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Vom automatisierten Wenden des Getreides beim Keimen über die Gärbottiche bis hin zum neuen Brennhaus, wo 24 Brennblasen: Die Destillerie bietet Interessantes, wohin man auch sieht, wie Sie auf den nachfolgenden Bildern sicher selbst feststellen werden:
Stauning wurde in ein ländliches Gebiet gebaut, das von Roggen dominiert wird – deshalb sind die Whiskys, die in Deutschland exklusiv über Kirsch Import erhältlich sind, auch zumeist Rye-Whiskys.
Ihre kräftige, würzige Note verträgt intensive Fass-Finishes, und so können Sie heute bei uns zwei Einzelfassabfüllungen gewinnen, die im Oktober 2019 abgefüllt wurden und trotz ihrer Jugend jede Menge Charakter aufweisen:
Ihr Gewinn: Stauning Rye – Marsala Wine Cask Finish
Dest. 08.07.2016
Abgef. 10.2019
Fassnr. 551
Gereift in:
3 Jahre Heavy Toasted New American Oak
6 Monate Marsala Wine Cask Finish
61,42 % Vol. Fassstärke
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert
Ihr Gewinn: Stauning Rye – Moscatel Wine Cask Finish
Dest. 03.07.2016
Abgef. 10.2019
Fassnr. 547
Gereift in:
3 Jahre Heavy Toasted New American Oak
6 Monate Moscatel Wine Cask Finish
60,75 % Vol. Fassstärke
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert
Und so gewinnen Sie mit Kirsch die Stauning Rye Marsala Finish und Rye Moscatel Finish Single Casks:
Sagen Sie uns einfach, welche der beiden Flaschen Sie gewinnen wollen und warum!
2. Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Stauning“!
3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.
Unter allen richtigen Antworten mit dem richtigen Betreff, die uns bis 2. Februar 2020, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner der beiden Preise und geben sie am 3. Februar 2020 auf unserer Webseite bekannt. Die Gewinne werden danach durch Kirsch Import versendet.
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Lösung mit dem Betreff „Stauning“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 2. Februar 2020, 23:59 Uhr. Die Gewinnerinnen/die Gewinner werden am 3. Februar 2020 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Kirsch Import sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand des Preises erfolgt durch Kirsch Import, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns werden nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Wenn es um Whiskygeschichte geht, dann ist auf Forbes Joseph V Micallef jener Journalist, der sich diesem Thema widmet. Auch an diesem Montag, kurz nach dem 100. Jahrestag des Beginns der Prohibition in den USA, ist er es, der sich der Whiskygeschichte annimmt – und zwar eines Aspekts des damaligen Alkoholverbots, der meist nur in einem Nebensatz erwähnt wird: Die Prohibition hat den irischen Whiskey nahezu ruiniert.
Präsenter ist dieses Faktum eher in Irland, das ja direkt betroffen war. Dort spricht man zum Beispiel auch in den Führungen bei Roe & Co. oder Teeling den Effekt der Prohibition auf die irische Whiskeyindustrie kurz an. Hier ein Video der Timeline der Roe & Co. Distillery, die darauf Bezug nimmt):
Der Artikel in Forbes unter dem Namen „How Prohibition Nearly Destroyed Jameson And Irish Whiskey“ widmet sich vor allem diesem Aspekt, nimmt aber auch noch einmal die Geschichte der Prohibition ins Visier und kann so als gute Wissensauffrischung dienen.
Hier ein kurzer Auszug:
Prohibition was just one nail, but it could easily have been the final nail, in what might have become the coffin of the Irish whiskey industry.
The first nail was Gladstone’s Spirit Act of 1860. The act allowed Scotch whisky blenders to create blends consisting of grain whiskies and single malts. The legislation allowed Scotch distillers to produce a lighter style of whisky than the typical single malt, one that was similar to the style of Irish whiskey, and was often cheaper to produce.
Willkommen zur 163. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
In Ausgabe 163 finden Sie einen Podcast und diese sieben neuen Videos:
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Wie schon angekündigt, werden wir am Sonntag die Whiskyvideos am Morgen nur mehr hin und wieder bringen können, da der Pool an qualitativ hochwertigen und unter CC-Lizenz verfügbarem Material nach und nach versiegt.
Wir haben uns überlegt, wie wir am Sonntag dennoch für den gewohnten Augenschmaus sorgen können – und haben zu diesem Zweck eine Tradition aufgegriffen, die wir schon länger nicht mehr gebracht haben: Wunderschöne rechtefreie Bilder, die Sie für sich privat oder sogar geschäftlich ohne Einschränkung verwenden können.
Die Bilder drehen sich natürlich alle um Whisky und Whiskey und die Regionen und Destillerien, in denen er erzeugt wird. Sie müssen nicht immer unmittelbar damit zu tun haben – aber immer mit der Faszination der Gegenden und des Wassers des Lebens.
Die Serie setzen wir heute mit einem Wallpaper fort, das den Hafen von Kyleakin auf der Isle of Skye zeigt (er liegt im Südosten am Loch Alsh und gleich neben der Brücke, die Skye mit dem Festland verbindet). Das Bild stammt von Christian Klein, der es rechtefrei zur Verfügung gestellt hat. Danke!
Das Bild in Originalgröße (9000×3366 Pixel, ca. 5MB ungezippt) können Sie hier als zip-Datei herunterladen – untenstehend finden Sie eine verkleinerte Version.
Wir lesen uns dann später am Vormittag wieder zu den Whiskyvideos der Woche. Bis dann!
Samstag ist Angus-Tag auf Whiskyfun, und das Motto für die heutige Verkostung von Angus MacRaild scheint einfach zu sein: Was geht, das geht.
Und warum auch nicht? Das Whiskygenre hat so viel zu bieten, in allen möglichen Spielarten: Single Malts, Blended Malts, Grains, Blends – überall gibt es hervorragende Abfüllungen zu entdecken. Und so ist unter den zehn Abfüllungen von heute, die Angus verkostet, gerade mal eine, die man als eher mau klassifizieren könnte:
The Scalasaig ‘Island Hopper’ (43%, 3000 bottles, 2019): 85 Punkte
Blended Malt #1 18 yo batch #3 (47.3%, That Boutique-y Whisky Company, 1049 bottles): 87 Punkte
Vega 22 yo 1996/2019 (43.9%, North Star Spirits, Blended Malt, European and American oak, 1205 bottles): 87 Punkte
Blended Scotch 38 yo 1980/2019 (44.9%, Thompson Bros, sherry cask, 490 bottles): 90 Punkte
Elements Of Islay Peat & Sherry (56.8%, Elixir Distillers for The Whisky Exchange 20th Anniversary, sherry butt, 402 bottles): 84 Punkte
Teeling 27 yo 1991/2019 (44.1%, OB for The Whisky Exchange, cask #10678, rum cask, 160 bottles): 90 Punkte
Willowbank 29 yo 1988/2017 (55.3%, OB for The Whisky Exchange, New Zealand, cask #47, 206 bottles): 86 Punkte
Girvan 1989/2019 (51.5%, Whisky Illuminati ‘The Alba Series’, cask #167849, hogshead, 233 bottles): 85 Punkte
Invergordon 1990/2019 (52.9%, Whisky Illuminati ‘The Alba Series’, cask #906322, barrel, 134 bottles): 78 Punkte
Cambus 28 yo Batch 11 (47%, That Boutique-y Whisky Co, 435 bottles): 81 Punkte
Cameronbridge 39 yo Batch 7 (44.6%, That Boutique-y Whisky Co, 278 bottles): 89 Punkte
Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?
Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun 80 Folgen Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe Nummer 80 ihre Links gesendet haben:
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
In den nächsten Tagen und Wochen dürfen wir uns auf jede Menge neue Abfüllungen von den irischen West Cork Distillers freuen (über den West Cork 16yo haben wir ja zum Beispiel bereits berichtet). Dort hat man die Range ja kräftig umgestellt – und jetzt hat man eine neue Range angekündigt die unter dem Namen Cask Collection firmiert. Die fünf neuen Abfüllungen daraus haben wir Ihnen mit den dazugehörigen Tasting Notes aufgelistet – unser Dank für die Infos dazu geht an den deutschen Importeur Kirsch Import.
Alle Whiskeys sind dreifach destilliert, dann im amerikanischen 1st Fill Bourbon Cask gelagert und danach in den jeweiligen Fässern gefinisht. Jeder Whiskey ist dann mit 43% vol. abgefüllt.
PORT CASK QUINTA DE BOEIRA PORTUGAL
AROMA Dried fruit with spice notes of nutmeg and black pepper. Vanilla and toffee also present.
TASTE The port cask finish is the sweetest of the offerings, with the aroma of the dried fruit pulling through.
CALVADOS CASK DISTILLERIE GARNIER FRANCE
AROMA Fresh fruit dominated by apples and white pear, with a hint of almond.
TASTE Dried fruit associated flavours with vanilla and almonds also coming through.
SHERRY CASK BODEGAS BARON SPAIN
AROMA Dried prunes, fig, sherry and vanilla notes.
TASTE Sweet at the beginning but then finishes dry with some spiciness present.
VIRGIN OAK CASK KELVIN COOPERAGE USA
AROMA Hay, oak chips, sawdust, vanilla on the nose.
TASTE Very light with slight fruit, but the main flavour at the end being black pepper.
RUM CASK CONSORCIO LICORERO NACIONAL PANAMA
AROMA Notes of honey, vanilla, caramel and chocolate on the nose. Slight fruit, but more a combination of fresh and dried.
TASTE Roasted flavors like coffee, toast and chocolate coming through, with a dry finish.
Nach Diageo Australien, wo man ebenfalls AU$500.000 (das entspricht mehr als 300.000 Euro) für das Rote Kreuz in Australien gespendet hat, gibt nun auch Beam Suntory die gleiche Summe für die Opfer der Buschfeuer, die Teile des australischen Kontinents schwer verwüstet haben und immer noch verwüsten.
Der gespendete Betrag wird zwischen dem Australian Red Cross, dem New South Wales Rural Fire Service und dem New South Wales Wildlife Information Rescue and Education Service (WIRES) aufgeteilt. Die 500.000 australischen Dollar stammen von Suntory Holdings, Beam Suntory und Frucor Suntory gemeinsam.
Für Beam Suntory ist Australien der drittgrößte Markt (nach den USA und Japan) – man will dort beim Wiederaufbau der Gemeinden unterstützend mitwirken, als Zeichen der Verbundenheit.
Andrea Parker, Managing Director, Beam Suntory Oceania. sagte in einem Statement:
We have all been deeply saddened by the spread of these immense fires, which have destroyed lives, towns, homes and wildlife. We are committed to helping rebuild these communities along with the rest of the Suntory Group.”
Der Artikel in The Spirits Business erwähnt auch, dass Frucor Suntory schon seit September 2019 die Feuerwehr in Australien mit tausenden Gratisflaschen Trinkwasser und anderen Getränken unterstützt hat.