Es sollte in absehbarer Zeit einen jungen Wilden von Ardbeg geben: In der us-amerikanischen TTB-Datenbank sind Etiketten für eine neue Abfüllung aus der Islay-Destillerie aufgetaucht, die durch ihre Eckdaten aufhrochen lässt.
Der Ardbeg Wee Beastie 5yo soll den Daten auf dem Label nach 5 Jahre alt sein und mit 47.4% vol. abgefüllt werden. Beschrieben wird er mit
„im Geschmack jung und intensiv rauchig, einem explosiven Geschmack nach Schokolade, Teer und gebeiztem Fleisch. Dazu kommen zerstoßener schwarzer Pfeffer und Pinienharz an der Nase. Der Abgang lang und salzig“.
Mittlerweile können wir auch bereits den Veröffentlichungstermin nennen: Es wird in der ersten Februarwoche soweit sein (diese Info ist veraltet, ein fixes Startdatum ist nicht mehr zu erfahren) – preislich soll der Wee Beastie in einer Kategorie mit dem Ardbeg Ten liegen, eher darunter. Über die Fass-Zusammenstellung ist allerdings noch nichts bekannt. Jedenfalls kann er sehr interessant werden.
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?
Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun über einem Jahr Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe Nummer 76 (die Vorweihnachtsausgabe, daher auch mit einem etwas festlicheren Bild) ihre Links gesendet haben. In diesem Zusammenhang wünschen wir allen, die hier immer wieder mitmachen, ein friedvolles und glückliches Weihnachtsfest. Danke, dass ihr unsere Leser und uns an euren Tasting Notes teilhaben lässt:
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Samstag ist Angus-Tag auf Whiskyfun, und Angus MacRaild hat wie immer eine recht interessante Tasting-Strecke vorbereitet.
Diesmal gibt es acht Abfüllungen von Glenfarclas, darunter auch einige Family Casks, die Jahrgangsabfüllungen aus der Destillerie in der Speyside, die sehr viel Wert darauf legt, als Highland-Brennerei geführt zu werden – was technisch gesehen ja auch stimmt, ist doch die Speyside ein Teil der Highland-Region. Ein paar der Family Casks sind besonders interessant – es handelt sich um 4th Fill Fässer, also Fässer, die bereits zum 4. Mal befüllt sind und daher recht wenig in den Whisky einbringen, der dadurch vor allem die Reifung des Destillats zeigt.
85 Punkte sind die niedrigste Wertung heute, und so stellen sie sich im Ablauf der Verkostung insgesamt dar:
Glenfarclas 25 yo ‘London Edition’ (50.5%, OB for The Whisky Exchange, oloroso sherry casks): 85 Punkte
Glenfarclas 1995/2018 Family Casks (52.1%, OB, cask #9, 4th fill butt, 575 bottles): 87 Punkte
Glenfarclas 1996/2018 Family Casks (58.9%, OB, cask #24, 4th fill butt, 515 bottles): 90 Punkte
Glenfarclas 1998/2018 Family Casks (54.8%, OB, cask #4455, 4th fill hogshead, 219 bottles): 88 Punkte
Glenfarclas 1999/2018 Family Casks (56%, OB, cask #7060, refill butt, 627 bottles): 87 Punkte
Glenfarclas 2001/2018 Family Casks (56.9%, OB, #3297, refill hogshead, 284 bottles): 87 Punkte
Glenfarclas 2003/2018 Family Casks (58.3%, OB, cask #1963, 4th fill butt, 612 bottles): 88 Punkte
Lagavulin ist wahrscheinlich jene Brennerei, die neben Glenfiddich auch Menschen einfällt, die sonst nichts mit Whisky am Hut haben. Sie gilt als klassische Islay-Destillerie, und der Lagavulin 16 als Grundrepertoire in einer Whiskytheke.
Und natürlich gibt es auch von Lagavulin Abfüllungen, die man selbst als Whiskyinteressierter nicht so oft in die Hände bekommt. Drei Beispiele davon hat Serge Valentin heute verkostet: Einen Unabhängigen und zwei über 20 Jahre alte Bottlings.
Hier die Wertungen der Verkostung, und danach eine kleine Galerie mit Ansichten der Destillerie:
Lg10 2007/2019 (57.4%, Elixir Distillers, Elements of Islay, bourbon, 986 bottles): 85 Punkte
Lagavulin 26 yo 1991/2017 (51.7%, OB, Casks of Distinction, Hong Kong, butt, cask #3479, 492 bottles): 91 Punkte
Lagavulin 25 yo 1977/2002 (57.2%, OB, 9000 bottles): 85 Punkte
In der Nähe der Brennereien Glendullan und Glenfiddich findet man ein kleines Juwel: Die Überreste der bereits 1931 geschlossenen Parkmore Distillery. Sie wurde 1894 gegründet und hat einige Zeit auch für die Whiskys von John Dewar & Sons produziert.
Viele ihrer Gebäude sind noch erhalten, die Lagerhäuser zum Beispiel wurden noch lange genutzt. Insgesamt gilt sie als besterhaltene Brennerei aus dieser Periode – ein klassischer Brennereibau so, wie wir ihn als Idealbild kennen.
Jochen Wied war im Sommer dieses Jahres vor Ort und hat die Überreste von Parkmore fotografiert. Er hat uns dankenswerter Weise die Bilder für eine Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Kommen Sie also mit mit ihm und uns auf eine Reise in die Whiskyvergangenheit:
Voraussichtlich noch vor Weihnachten kommen drei interessante Abfüllungen über den deutschen Importeur Kirsch Whisky in den Handel: Der DaftmillSummer Batch Release 2019 und ein Single Malt sowie ein Blend aus der Mars Shinshu Destillerie aus Japan. Untenstehend alle Infos dazu:
Der Sommer hält noch einmal Einzug: Daftmill Summer Batch Release 2019
Wenn Sie noch nichts von der Daftmill Brennerei gehört haben könnte es daran liegen, dass diese kleine Farm-Brennerei erst im letztem Jahr – nach über 12 Jahren!!! – den ersten Single Malt Whisky auf den Markt gebracht hat. Seit 2005 wird auf dem familiengeführten Hof der Cuthbert’s Whisky produziert – und dies nur in sehr kleinen Mengen. Gebrannt wird ausschließlich in der Nebensaison (Midsommer/Winter); zum Teil nicht mehr als 100 Fässer im Jahr. Zur Hauptsaison kümmert sich Francis Cuthbert um die Gerste, die zur Herstellung des Whiskys verwendet wird.
Der Daftmill Summer Batch 2019 wurde aus klarer „Würze“ destilliert. Durch eine langsame Destillation und sehr hohen und knappen „Cut points“ erhält das Destillat besonders milde und reichhaltige Aromen. Gelagert wurde die Abfüllung in sieben 1st Fill Bourbon Barrels, welche im Sommer 2008 mit dem Spirit befüllt wurden.
Tasting Notes:
Die Nase öffnet sich mit saftigen Granny Smith Äpfeln, getrockneten Vanilleschoten, und Aprikosenmarmelade, pikanten Zitronennoten und buttriges Shortbread entwickeln sich nach einiger Zeit im Glas. Beim Trinken hat man zunächst ein zartes Mundegefühl mit sanfter Eichenwürze, Kardamom und etwas Vanillesoße. In Allem eine tolle Balance zwischen dem fruchtigem Destillat und den Eichenfässern. Ein langer Abgang mit Wellen von US-Eiche, Shortbread und etwas Marzipan/Mandeln am Ende.
Daftmill Summer Batch 2019
Dest. 2008
Abgef. 2019
Gereift in sieben 1st Fill Bourbon Barrels
Fassnr. 040-, 046-, 057-, 059-, 061-, 063- & 064/2008
1780 Flaschen
46,0 % Vol.
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert
Limited Editions aus Japan: Mars Komagatake 2019 & Mars Cosmo Manzanilla Sherry Cask Finish
Distillery Manager Koki Takehira kreiert geschmacklich ausgeglichene, sanfte und sehr komplexe Whiskys, die stark an ihre schottischen Verwandten erinnern. Die Mars Shinshu Destillerie verwendet für ihre Spirits verschiedene Getreidesorten – von ungetorft bis sehr stark getorft. Die aktuelle Range umfasst vor allem jüngere Single und Blended Malts. Das kommt nicht von ungefähr: Von 1992 bis 2011 standen die Pot Stills der Brennerei aufgrund der Whisky-Krise in Japan still. Mit der Erholung des Whiskymarktes nahm sie ihre Produktion wieder auf – und überrascht seitdem kontinuierlich mit vielfältigen Whisky-Kreationen.
Zwei dieser Kreationen haben wir gerade frisch geliefert bekommen: Mars Komagatake Limited Edition 2019 und eine limitierte Abfüllung des Mars Cosmo aus einem Manzanilla Sherry Fass.
Beim Komagatake handelt es sich um einen japanischen Single Malt Whisky, der zum Großteil in Bourbon Fässern lagerte, allerdings auch einen Teil verschiedener anderer Fassarten der Shinshu Destillerie beinhaltet. In der Nase ein Mix aus Kaki, Aprikose und Orangenmarmelade. Quitten, Melone und gesüßte Kondensmilch verschmelzen am Gaumen und enden in einem weichen Abgang.
Ein Berggipfel in der Nähe der Mars Shinshu Destillerie ist Namensgeber des „Mars Maltage Cosmo“. Der Blend aus hauseigenem und schottischem Whisky verbindet die Geschmackswelten der beiden Whiskyländer. Für diese limitierte Abfüllung erhielt der Cosmo ein Finish in edlen Manzanilla Sherry Fässern, die eine weite Reise aus Spanien hinter sich haben. Die Reifung in den Sherry Fässern sorgt für reichhaltige Aromen von getrockneten Früchten, braunem Zucker und Ahornsirup am Gaumen. Dazu harmonieren leicht bittere Holzaromen, Kokosnuss und etwas Schokolade.
Mars Komagatake Limited Edition 2019
Single Malt Japanese Whisky
Mars Shinshu Distillery
Gereift in ex-Bourbon & anderen Fässern
48,0 % Vol.
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert
Mars Maltage Cosmo – Manzanilla Sherry Finish
Blended Malt Whisky
Limited Edition
Finish in Manzanilla Sherry Fässern
42,0 % Vol.
Nicht gefärbt
In diesem Jahres gab es bei der südindischen Destillerie Amrut zwei bedeutende Ereignisse. Im Mai verlor die Brennerei ihren Managing Director Shri Neelakanta Rao Jagdale, und der Indian Single Malt seinen Erfinder. Und im Juni trat Master Destiller Surrinder Kumar seinen wohlverdienten Ruhestand an (unser Video-Interview mit ihm, welches wir bei unserem Besuch der Amrut Distilleries führen durften, finden Sie hier).
Die Leitung der Destillerie Amrut in Bangalore liegen nun in den Händen von Rakshit Jagdale und Vikram Nikam (auch mit ihm führten wir ein Video-Interview). Sie gehören bereits der dritte Generation an, die die Geschicke des Familienunternehmens führt. Ein Artikel auf Your Story zeichnet die letzten Jahre der indischen Brennerei Amrut nochmals nach. Die Geschichte des Amrut-Whiskys liest sich mittlerweile wie eine Geschichte eines durchgängigen Erfolges. Doch gerade der Einstieg in den britischen Markt gestaltete sich sehr schwierig, wie der Artikel zeigt, doch letztendlich erfolgreich.
Und auch der neue Master Destiller Ashok Chokalingam blickt in einem Interview mit India-West auf den Launch des Single Malts zurück. Mittlerweile werden die Single Malts von Amrut in 47 Ländern verkauft. Chokalingam, Nachfolger von Surrinder Kumar, stellt seinen beruflichen Werdegang bei Amrut dar und erläutert die Bedeutung des US-amerikanischen Marktes. Seit 2010 ist Amrut auch hier vertreten, hinter Frankreich sind die USA der wichtigste Exportmarkt. Und fast nebenbei kündigt Chokalingam für das kommende Jahr eine Abfüllung an, die eher in die Richtung des Irish Whiskey gehen wird. Wir sind gespannt.
Duncan Taylor Scotch Whisky Limited, schottische unabhängiger Abfüller und Blender, beantragte beim Intellectual Property Office (IPO) die Löschung von sechs Marken von Loch Ness Spirits Limited. Denn, so argumentierte Duncan Taylor, seit 2008 habe man über eine Tochtergesellschaft, The Original Loch Ness Whisky Company Limited, Anspruch auf den Namen Loch Ness. Und im Portfolio von Duncan Taylor findet sich auch ein 5 Jahre alter Blend mit dem Namen Loch Ness.
Bild mit freundlicher Genehmigung von whiskybase.com
Loch Ness Spirits Limited, ein in Dores am Loch Ness gelegener Hersteller von Gin und Wodka, argumentierte, dass ein Unternehmen nicht die ausschließliche Nutzung eines großen und bekannten geografischen Gebiets beanspruchen könne. Außerdem sei das „dominanteste und einprägsamste“ Element auf dem Label des Blends eine „monströse Kreatur“ – und nicht der Name ‚Loch Ness‘.
Das IPO konnte der Argumentation von Duncan Taylor nicht folgen, und so wird es weiterhin den Blend ‚Loch Ness‘, der nicht von der Loch Ness Spirits Limited hergestellt wird.
Gestern kündigten wir diese Abfüllung für Januar an, heute erhalten wir vom deutschen Importeur, dem Bremer Spirituosen Contor, eine Presseaussendung zum neuen Big Peat 27yo. Diese teilen wir hier natürlich sehr gerne mit Ihnen:
Abschluss der Vintage Trilogie – Douglas Laing veröffentlicht Big Peat 27 Y.O. Black Edition
Bremen, 19.12.2019. Der unabhängige, schottische Abfüller Douglas Laing & Co. veröffentlicht mit der Big Peat 27 Y.O. Black Edition den Abschluss der Vintage Trilogie rund um die in den vergangen Jahren veröffentlichten Editionen Big Peat 25 Y.O. Gold Edition und Big Peat 26 Y.O. Platinum Edition. Mit einer Alkoholstärke von 48,3% Vol. und ganz nach Douglas Laing Tradition ungefärbt und nicht kältefiltriert abgefüllt, ist diese streng limitierte Auflage von nur 3000 Flaschen weltweit ein wahres Highlight zum Jahresende.
Die Black Edition markiert den feierlichen Abschluss des 10-jährigen Jubiläumsjahres von Big Peat gespickt mit vielen Highlights wie einer 10-jährigen Abfüllung, der Christmas Edition 2019 und dem ältesten jemals abgefüllten Big Peat 33 Y.O. Cognac & Sherry Cask.
Big Peat 27 Y.O. Black Edition wird in Kürze über den Whiskyfachhandel in den wichtigsten Märkten weltweit erhältlich sein.
Tastingnotes:
Lassen Sie sich von der berauschend, rauchigen Nase in Big Peat’s Heimat entführen und genießen Sie einen Hauch von salziger Seeluft, gekautem Leder und süßem Honig. Am Gaumen zeigt sich eine komplexe Mischung aus gegrilltem Fleisch, Kohlenstaub und Meersalz die unter kräftigen Torf- und Rauchnoten zu einem langen, kräftigen Finish führt.
Big Peat 27 Y.O. Black Edition
48,3 % vol.
214,99€ UVP
Auf dem Programm von Serge Valentin stehen heute erneut zwei außergewöhnliche Abfüllungen: Ein 21-jähriger Glenfiddich, als Wardhead verkleidet und deshalb möglicherweise ein Blended Malt, sowie ein 36-jähriger Glenfiddich aus der Destillerie-eigenen Rare Collection. Und natürlich finden wir hier in der Verkostung wieder erneut exzellente Wertungen.
Wardhead 21 yo 1997/2018 (47.7%, Liquor Library + Helvetica + Whisknick, hogshead) 86 Punkte
Glenfiddich 36 yo 1974/2011 (46.8%, OB, Rare Collection, 1000 bottles) 90 Punkte
Die Brennblasen von Glenfiddich. Bild: Tosten Dahmke
Die Versteigerung der größten Single Malt Whiskyflasche der Welt (105,3 Liter Tomintoul 14yo, wir berichteten) endete am Sonntag so, wie es vielleicht zu erwarten war. Angus Dundee Distillers, als Eigentümer der Destillerie Tomintoul, erhielt den Zuschlag für £ 15.000. Also exakt die Summe, auf die die Flasche vor Auktionsbeginn auch geschätzt wurde.
Die Flasche mit einer Höhe von 4 Fuß 9 Zoll und einer Kapazität von 5250 Drams soll nun wieder an ihren Geburtsort zurück. In der Brennerei Tomintoul in den Cairngorns wird die Flasche für die Besucher ausgestellt.
Es ist wieder soweit: Das Brühler Whiskyhaus bringt die Neuauflage der jährlichen Charity-Abfüllung „Comhlan“ (gälisch für das Wort „Gruppe“) – ein Bottling, mit dem das Whiskyhaus unter Marco Bonn ohne Gewinnabsicht für einen guten Zweck sammelt.
Diesmal gibt es 309 Flaschen eines 10 Jahre alten Whiskys aus der Brennerei Bruichladdich auf Islay, der in einem Rivesaltes Weinfass reifen konnte. Abgefüllt ist er mit 57% vol.
Seit Bestehen der Comhlan-Aktion hat das Brühler Whiskyhaus bereits über 25.000 Euro an verschiedene karitative Institutionen spenden können (ein Teil des Betrages wurde auch vom Whiskyhaus Brühl aus der eigenen Tasche „aufgefettet“). Worum es diesmal geht, sagt Marco Bonn selbst:
Wir sammeln mit unserer Comhlan 5.0 Aktion dieses Jahr für das Hospiz in Brühl. Sollte Eure Spendenbereitschaft wie in den letzten Jahren hoch sein, so will ich das auch persönlich unterstützen. Bei Erreichen der Marke 5.000 Euro in diesem MoneyPool, lege ich aus eigener Tasche 1.000 Euro oben drauf. Also liebe Whiskylovers gebt Euch einen Ruck und unterstützt den guten Zweck 😉
Der Preis der diesjährigen Abfüllung: 79,90 Euro. In diesen 79,90 Euro sind bereits 10 Euro Grundspende enthalten. Ein Sample kostet 13,00 Euro (davon sind 2,00 Euro Grundspende). Zusätzliche Spenden sind nicht nur sehr erwünscht, sondern dem guten Zweck natürlich äußerst dienlich. Spenden kann manhier bei Paypal, und das ab sofort – und jeder, nicht nur die, die sich auch später für eine Abfüllung interessieren. Der Moneypool bleibt bis 31.12.2019 geöffnet.
Die Flaschen werden in der Nacht vom 24. auf 25. Dezember im Shop vom Brühler Whiskyhaus freigeschaltet (max. 1 Flasche + 1 Sample).
Genaueres erzählt Marco Bonn hier in einem Video:
Eine Bitte vom Whiskyhaus Brühl (und auch von uns): Bitte unterstützen die gute Sache auch dadurch, dass Sie die Info und den Beitrag so oft wie möglich teilen.
Also: Bitte machen Sie bei der guten Sache mit und helfen Sie mit Teilen, einer Spende und später mit einem Kauf.
Hier eine kleine „Vorwarnung“: Im Januar wird bei ausgesuchten Händlern weltweit eine neue Big Peat-Abfüllung von Douglas Laing erscheinen: Der Big Peat 27yo. Es ist der dritte und letzte Teil der „Aged“-Serie, die 2017 mit einem 25yo begann, in diesem Jahr mit einem 26yo fortgesetzt wurde und nun im Januar zu einem Ende gebracht wird.
Der Big Peat 27yo wird mit 48.3% abgefüllt, wie immer ohne künstliche Farbstoffe und Kühlfiltration. Er soll geschmacklich ein „komplexes Amalgam aus Grillfleisch, Kohlenstaub und Steinsalz“ bieten.
3000 Flaschen wird es vom Big Peat 26yo geben. Einen Preis können wir Ihnen dann im Januar nennen.
Die Highland-Brennerei Royal Lochnagar hat uns über eine neue Abfüllung informiert, die man ab Ende des Jahres (also wohl ab sofort) exklusiv im Shop der Destillerie erwerben kann. 5004 Flaschen vom alterslosen Whisky wurden mit 48% vol. abgefüllt, der Verkaufspreis beträgt £85.00. Laut Brennerei sind vor allem Vanille- und Toffeenoten mit Fruchttönen im Whisky zu finden.
Weitere Infos dazu in der untenstehenden Presseinfo:
ROYAL LOCHNAGAR LAUNCHES LIMITED-EDITION DISTILLERY EXCLUSIVE BOTTLING FOR 2019
Royal Lochnagar distillery has released a limited-edition Single Malt Scotch whisky, exclusively available to purchase at the Highland distillery from the end of 2019. A distinctive release that demonstrates a true Royal Lochnagar character, alongside gentle maturation in European oak and refill casks. With just 5004 bottles available, Royal Lochnagar 2019 Distillery Exclusive will retail at RSP £85 per 70cl and bottled at 48% ABV.
Neil Murphy, the Senior Site Manager at Royal Lochnagar, said:
“This special liquid perfectly captures the spirit of Royal Lochnagar distillery character, with a wide range of outstanding flavours and aromas which are inspired by the experience of being out in the open landscape of our home in the Cairngorm mountains. This rare and exclusive Single Malt has been selected by our expert team and represents a rare memento of whisky history for visitors to take and enjoy.”
Famous for its historic royal warrants and its outstanding flavour, Royal Lochnagar whisky owes both to an incredible location. This small craft distillery sits one mile from the Royal Family’s Balmoral Castle, at the foot of the Cairngorm mountains. Royal Lochnagar combines the crystal-clear water of the Scarnock Springs and malted barley to create a golden and delicious Highland Single Malt Scotch. With a production capacity of just 450,000 litres, Royal Lochnagar Single Malts are a rare treat for the whisky connoisseur and the 2019 Distillery Exclusive is the perfect piece of distillery history.
The nose opens notes of spice, citrus and wood, alongside hints of burnt sugars and a gentle nuttiness. Over time, the flavours open up, revealing a presence of vanilla, green apple, orange zest and aromatic spice. On the palate, there is an immediate sweetness, alongside warming wood spice and notes of green apple. Vanilla and toffee characters emerge after a few moments, giving a medium finish that is both warming and lingering. With water, those green apple and orchard fruits become more pronounced, alongside notes of burnt cocoa and candy floss.
This Highland Scotch has been prized by monarchs south of the border since Queen Victoria and Prince Albert took the first ever distillery tour in 1848. HRH Prince Charles donated a cask first presented to him by Royal Lochnagar in 1988 to be bottled and sold in aid of The Prince’s Foundation in 2018.
About Royal Lochnagar
This small craft distillery sits one mile from Balmoral Castle, at the foot of the Cairngorm mountains, and the crystal clear water of the Scarnock springs.
Royal Lochnagar combines the pure water of the Scarnock Springs and malted barley to create a golden and delicious Highland Single Malt Scotch Whisky. A combination of long and slow fermentations, slow distillation and worm tubs that are run warm all maximize copper conversation and produce a grassy new make spirit.
With a production capacity of only 450,000 litres, Royal Lochnagar is one of our smallest distilleries in the Diageo portfolio, making the single malt offering a rare treat for the whisky connoisseur.