Neue Deutsche Whiskyvideos der Woche (130)

Satte 130 Folgen lang können wir Ihnen die Whiskyvideos und Podcasts der Woche vorstellen, in denen wir jede Woche Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“ bringen, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.

Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

In Folge Nummer 130 haben wir diese Videos für Sie vorbereitet:

Malte Talks Malts – Hazelburn 10 Jahre

Whisky Dodo –  Benriach 1998 PX Cask

Malt Mariners –  Knockando 18 Jahre

Whisky a. d. Sicht eines Amerikaners – Woodford Reserve MCS

Whiskyplausch – 

WhiskyBabbler –  Stewarts Dundee Blend 1970er Jahre

Whisky & Vinyl – GlenAllachie 12yo, PX Sherry, Wood Finish Series

Pat Hock – Laphroaig Cairdeas Fino Sherry Cask

Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Photo credit: Wiertz Sébastien on Visual Hunt / CC BY

Exklusiv-Video: Besuch bei Few Spirits in Chicago

Unser heutiges Sonntagsvideo ist eine Premiere: Wir nehmen Sie mit zur FEW Spirits Distillery nach Evanston, einem Vorort von Chicago, wo uns und damit Sie der Gründer und Master Distiller Paul Hletko auf eine Tour durch die Brennerei und die Lagerhäuser mitnimmt.

FEW Spirits liegt in einem Hinterhof, in einem Gebäude, in dem früher gestohlene Autos umlackiert wurden. So klein und übersichtlich die Brennerei auch ist, ihr Ruf dringt weit über die lokalen Grenzen, ja auch weit über die USA hinaus: Besonders in Großbritannien sind die Whiskeys von FEW begehrt, vor allem in der Bar Community.

Kommen Sie also mit uns und Paul Hletko mit auf die ca. 20 Minuten lange Tour, erfahren Sie die Geschichte der Brennerei, die in Tschechien begann, sehen Sie die Anlagen, werfen Sie mit uns einen Blick auf die Lagerhäuser und lernen Sie die beiden wichtigsten Whiskeys von FEW kennen.

Einen ausführlichen Bildbeitrag über FEW Spirits bringen wir zu einem späteren Zeitpunkt.

Wir wünschen einen schönen Sonntag und melden uns bald wieder mit den deutschen Whiskyvideos der Woche!

Whiskyfun: Angus verkostet zwei Grains aus Invergordon

Das Samstagstasting auf Whiskyfun wurde wie üblich von Angus MacRaild übernommen, und diesmal widmet er sich zwei Single Grains, die ein durchaus ansehnliches Alter erreicht haben. Konkret sind es unabhängige Abfüllungen aus der Destillerie Invergordon, jeweils 31 und 44 Jahre alt.

Die erste Abfüllung von North Star erhält dabei unerwartet wenige Punkte, Abfüllung Nummer zwei kann da weitaus besser in der Verkostung reüssieren:

  • Invergordon 31 yo 1987/2019 (63.2%, North Star, barrel, 190 bottles): 68 Punkte
  • Invergordon 44 yo 1973/2018 (52.3%, Mancarella, bourbon barrel, 106 bottles): 88 Punkte
Invergordon. Bild: Potstill

 

PR: Caskshare – Crowdfunding for Whisky Casks

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Gestern hatten wir ja bereits exklusiv über Caskshare berichtet, ein Programm im Rahmen des Craft Whisky Clubs, das es Privaten erleichtern soll, Fassanteile von Fässern aus neuen und jungen Destillerien zu kaufen. Heute nun ist die offizielle Pressemitteilung erschienen, und wir bringen Sie hier natürlich für Sie:


Caskshare – Crowdfunding for Whisky Casks

Edinburgh based whisky-technology company Uisge Tech Ltd – trading as Craft Whisky Club launches a new platform to transform the way consumers buy single cask whisky.

Edinburgh, 1st June 2019 – Caskshare allows whisky lovers to reserve ‘shares’ of whisky casks from their favourite distilleries, choosing between a wide variety of wood types and ages as the whisky matures. Single cask bottles will then be sent directly to buyers upon maturation, or even traded between them on this new leading-edge technology platform.

Described as ‘crowdfunding for whisky’, the aim of Caskshare is to allow whisky-lovers the chance to experience different cask variations and lower the financial barrier of cask-ownership.

Customers pre-order cask ‘shares’ from their distillery of choice via the Caskshare online platform. Cask ownership stays with the distillery where the spirit matures into whisky and until the ageing process is complete. Once ready for bottling, whisky allocations are bottled and distributed to ‘shareholders’.

The first casks to be featured on the Caskshare platform are from the trailblazing Raasay Distillery. The initial offering includes ex-Bourbon, ​Chinkapin virgin oak, and Bordeaux red-wine wine casks, giving customers the opportunity to experiment with several different finishes. There is peated and unpeated spirit on offer, with the first whisky cask listed on www.caskshare.io being bottled in 2022.

Raasay Distillery Co-founder Alasdair Day believes Caskshare offers distilleries like his a new way to connect with potential customers:

“​We believe this is an industry-first that offers the opportunity not only to share a cask with others but allows us to share the story of our Raasay spirit. Caskshare offers real choice, the opportunity to select bottles from our different oak and cask types filled with our unpeated and peated spirit matured for three to 12 years.”

Alasdair Day

Uisge Tech/Craft Whisky Club co-founder David Nicol created Caskshare with the aim of making single cask whisky more accessible to whisky fans across the globe.

“Caskshare offers whisky fans a way to get closer to their favourite distilleries and wood types. Reserving shares of a cask by the bottle allows consumers to discover and experience all of the cask expressions their favourite distilleries have to offer. What’s more, you don’t need to part with the vast sums of money required to purchase a full cask.”

David Nicol

Caskshare has attracted attention from several prominent whisky producers, with a number of new distilleries set to offer casks in the coming months. Craft Whisky Club will be featuring whisky from Scotland and beyond on the Caskshare platform, allowing customers to sample whiskies of different ages and finishes from the world’s old and new whisky regions.

Fremde Federn (47): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Jede Woche erscheinen neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den zigtausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt? Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun mehr als einem halben Jahr Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden (vielen Dank dafür). Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben. Was wir besonders schön finden: Sie widmen sich auch den Standards um kleines Geld – wichtig nicht nur für die, die den Whisky gerade entdecken.

Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!

Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Whisky des Monats Juni 2019: Laphroaig 10 yo

Der neue Monat erfordert die gleiche Aufgabe. Es gilt einen Whisky auszuwählen, der neben einer hohen Verfügbarkeit eine uns überzeugende Qualität zu einem attraktiven Preis bietet. In diesem Monat nutzen wir die Fähre und reisen vom schottischen Mainland auf die Insel Isly. Denn unser Whisky des Monats Juni 2019 ist der Laphroaig 10 yo.

An diesem Wochenende findet die Fèis Ìle ihren Abschluss. Mit diesem Islay Festival of Music and Malt feiern die Bewohner der Insel Islay ihre Musik, ihren Malt Whisky und auch ein wenig sich selbst. Und sie bleiben in dieser Zeit nicht alleine. Viele internationale Whisky- und Musik-Fans pilgern in diesen Tagen auf das Island der Inneren Hebriden. Sie sorgen für frühzeitig ausgebuchte Fähren und viel Verkehr – für Islay-Verhältnisse. Die Dinge auf Islay müssen auch in Islay-Relation betrachtet werden.

Besucher vor Lagavulin während des Fèis Ìle 2013

Bekannt, berühmt und auch berüchtigt ist der Whisky von Islay für seine rauchigen Aromen, sowohl in der Nase als auch am Gaumen. Beim Darren der eingesetzten Gerste wird Torf verwendet, mal mehr, mal weniger. Beim Verbrennen dieses Torfes werden Phenole freigesetzt. Von diesen Phenolen gibt es unterschiedliche Arten, die jeweils auch für unterschiedliche Aromen verantwortlich sind. So sind die (allermeisten) Whiskys von Islay rauchig, ohne deshalb gleich zu schmecken.

Die rauchigen Whiskys polarisieren. Nicht alle Whisky-Liebhaber können mit diesen Abfüllungen etwas anfangen. Bei manchen kommt kein anderer Whisky als ein rauchiger ins Glas. Und viele bewegen sich sich genau dazwischen. Rauchig, gerne, jedoch bitte nicht zu sehr.

Eine Brennerei, die dieses Polarisieren zu ihrer Einzigartigkeit erklärt hat, ist Laphroaig. „The most richly flavored of all scotch whiskies“, so steht es auf jeder Abfüllung der Brennerei. Entweder liebt man es, oder man hasst es.

Laphroaig, Bild von Rappilio, GNU License

Unter allen Abfüllungen von Laphroaig passt dieses Polarisieren auf deutlichsten auf den Laphroaig 10yo. Deutliche Torf-Aromen und sehr rauchig, kommen noch chemisch-medizinische Noten hinzu. Eine Prise Salz vermittelt den Hauch von Meer, von Gischt, von Seetang. Doch ergänzt wird die Aromen-Palette durch blumige Noten, weiterhin findet sich ein Anflug von Vanille. Zusammen bildet dies alles einen recht komplexen, und, das soll nicht verschwiegen werden, herausfordernden Whisky. Diese reiche und volle Vielfalt der Aromen formt einen Whisky, der nicht mit „einfach lecker“ beschreibbar ist. Der jedoch ein intensives Geschmackserlebnis bietet.

Den Laphroaig 10yo finden Sie manchmal im Lebensmittel-Einzelhandel, im oft Getränke-Markt und natürlich im Fachhandel. Preislich liegt diese Abfüllung bei um die 30 €. Wer großen Gefallen an dem Aromen-Spektrum dieser Brennerei findet, empfehlen wir die weiteren Bottlings von Laphroaig mit Altersangabe. Doch Obacht: Hier liegen wir preislich in ganz anderen Bereichen. Und wir hoffen, dass der in der TTB-Datenbank aufgetauchte Laphroaig 16 yo eine erschwingliche Erweiterung des Portfolios wird.

PR: Ardbeg Drum: Eine prächtige Aromenparade

Passend zum morgigen Ardbeg Day erreicht uns heute die offizielle Presseaussendung zur diesjährigen limitierten Ardbeg Day Abfüllung: Ardbeg Drum. Alle Informationen zu diesem Bottling finden Sie folgend:

Ardbeg Drum: Eine prächtige Aromenparade

Islay, München, 31. Mai 2019. Die neueste limitierte Edition zum traditionellen Ardbeg Day heißt Ardbeg Drum. Ein köstlicher Single Malt mit verschiedenen Aromen und der wohl torfigste Grund – für eine ausgelassene Karnevalsparty im Juni. Inspiriert von der längeren Tradition des Karnevals auf Islay ist diese Abfüllung durchdrungen vom ultimativen karibischen Karnevalsgetränk, dem Rum. Erstmals in der Destillerie-Geschichte reifte Ardbeg Whisky aus ehemaligen Bourbon-Fässern für eine Weile in ehemaligen amerikanischen Rum-Fässern nach. Eine Parade komplexer Aromen am Gaumen: Duftendes Kiefernharz, Holzrauch und Meeresgischt tanzen neben reifen Bananen und Ananas, bevor Aromen von Lavendel, Lakritze und Vanille in einen langen, köstlich-komplexen Trommelwirbel aus Rauch, Torf und süßen Gewürzen münden.

Gleichzeitig zum Release feiern alle Ardbeg Embassies den Ardbeg Day am 1. Juni und Ardbeg unterstützt „The Islaynders“ beim Karneval der Kulturen am 9. Juni in Berlin.

Ardbeg Drum (46,0 % Vol. Alk.) ist limitiert in allen Ardbeg Embassies ab dem 1. Juni 2019 und im ausgewählten Fachhandel ab dem 11. Juni 2019 erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 105,00 €.

Ardbeg Drum Committee Release
46,0% Vol. Alk., nicht-kühlgefiltert

Die Farbe: Dunkles Gold

An der Nase: Geräucherter Apfel und Ananas, reife Bananen, duftendes Kiefernharz und dezenter Holzrauch. Trockenes Kakaopulver, Zimt, ingwergewürzte Datteln und „schwebende“ Lavendelnoten.

Am Gaumen: Eine pfeffrige Textur mit kräftigen, rauchigen Noten von Öl, Teer, Kreosat und kräftiger Bitterschokolade. Eine Schatzkiste an Gewürzen, Nelken, Lakritze und Ingwer, die sich mit geräucherter Vanille vermischen.

Im Nachhall: Intensiver Rauch, mit mehr Würze und süßem Kaffeelikör im Nachhall.

Exklusiv: Craft Whisky Club startet Caskshare Programm (mit Audio-Interview)

Fassteilungen erfreuen sich unter Whiskyfreunden steigender Beliebtheit – sind sie doch eine gute Möglichkeit, mit geringem finanziellen Einsatz zu seinem „eigenen“ Whisky zu kommen. So man das privat organisiert, ist das zumindest für jenen, der das ganze Fass zur Teilung kauft, ein finanzielles Risiko – und ein ziemlicher Verwaltungsaufwand.

Hier setzt David Nicol, Initiator des Craft Whisky Clubs, über den man monatlich neue Whiskys aus jungen Destillerien gemeinsam mit ausgesuchten Food-Pairing-Produkten beziehen kann, an und stellt ab morgen das Caskshare Programm vor:

Im Caskshare Programm, das sich selbst als „Crowdfunding for Whisky Casks“ sieht, kann man zunächst einmal Anteile von 5 verschiedenen Fässern der Raasay Distillery erwerben und sich somit Flaschen von Whiskys sichern, die von David und den jeweiligen Destillerien sorgsam ausgesucht wurden. Abgefüllt werden die Fässer dann zwischen 2022 und 2031, die Preise pro Flasche (0.7l) bewegen sich dabei zwischen 64 und 80 Euro.

Die zur Zeit erhältlichen fünf Fässer aus der Destillerie Raasay sind jeweils eines aus Chinkapin Oak, ein ex-American Rye cask, ein Ex-Bordeaux Chateau Margaux cask, ein 30 Liter custom ex-Speyside Fass und ein mit getorftem Spirit gefülltes Four Roses Bourbon cask. Da man natürlich vom momentanen Zeitpunkt nicht abschätzen kann, mit welcher Stärke abgefüllt werden wird (Angels‘ Share) hat man sich dazu entschlossen, die Abfüllung dann mit 46% Alkoholstärke vorzunehmen.

Wir haben David Nicols von Caskshare und Alasdair Day von der Isle of Raasay Distillery auf der gleichnamigen Insel zu einer Telefonkonferenz eingeladen und mit ihnen über das Programm und die Fässer gesprochen. Sie können unser exklusives Interview hier hören:

David Nicol, Cask Share
Alasdair Day, Isle of Raasay Distillery

Die Webseite von Caskshare hält noch weitere Details über die einzelnen Fässer, die für die Fassteilungen ausgesucht hat, bereit – und auch die Möglichkeit, sich seine Flaschen dort zu reservieren.

Caskshare will das Angebot bald auf weitere Destillerien verbreitern, jedoch wird man, so wie schon im Craft Whisky Club, das Hauptaugenmerk auf junge Brennereien legen.

 

TTB-Neuheiten: Johnnie Walker setzt Game of Thrones Serie fort

Game of Thrones geht weiter – zumindest was die Whiskys zur Serie betrifft. Diageo hat zwei weitere Abfüllungen bei der us-amerikanischen TTB-Datenbank eingereicht, und damit werden sie wohl auch in Bälde erscheinen:

Neuheit Nummer eins ist der Blended Malt Johnnie Walker A Song of Fire, der zum Hauptteil aus rauchigem Whisky von Caol Ila komponiert wird. Abgefüllt ist er mit 40.8% vol. – und so sehen die Etiketten aus:

Passend dazu gibt es als zweite Neuheit dem Johnnie Walker A Song of Ice, der Hauptbestandteil ist Whisky aus der Destillerie Clynelish. Hier beträgt die Alkoholstärke 40.2% vol.

So sehen die Etiketten aus:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Glencadam baut Besucherzentrum – Baugenehmigung erteilt

Gute Nachrichten aus der Destillerie Glencadam, im Besitz der Angus Dundee Distillers: Wie man auf der eigenen Webseite bekannt gegeben hat, hat man die Baugenehmigung für ein eigenes Besucherzentrum erhalten:


We are delighted to announce that Angus Council have approved the plans to build a Visitor Centre at the distillery. 

The plans will develop existing buildings to incorporate a unique tour, whisky tasting area, tea room and shop, all designed to celebrate the history and heritage of Glencadam, one of the oldest distilleries in Scotland.

The designs will retain the original sandstone facade of the existing buildings, together with other integral features that date back almost 200 years, and blend this with some innovative new architecture.

There will also be newly designed offices, meeting rooms and tasting lab for the distillery team, all located in the original floor maltings, which are no longer in operation.

Distillery Manager Doug Fitchett says:

“We are delighted to be a part of this development of the distillery, which will give our visitors from the UK and around the world the chance to really experience what makes Glencadam unique. There is so much history here and great stories to tell, and some excellent whiskies to try of course!”

“The development will also be a great boost for the area, and I think we’ll see a big increase in tourists and local people coming into Brechin, to tour the distillery and visit our new shop and tea room.”

Work for the visitor centre will start at the distillery this year. 


Man will bestehende Gebäude ausbauzen, eine Verkostungslounge, eine Teestube und einen Shop darin einrichten. Neben der Revitalisierung der Floor Maltings als Büros, Besprechungsräumen und Verkostungsbereiche für die Angestellten der Brennerei, wird man auch mit moderner Architektur als Verbindungselement arbeiten. 

Baubeginn in der Highland-Brennerei soll noch in diesem Jahr sein.

Scotsman: Elf der teuersten Whiskys der Bars in Edinburgh

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Das Internet liebt Listen. Und auch wir verweisen regelmäßig und gerne auf solche Aufzählungen, die sich meist um Superlativen drehen. Heute präsentiert The Scotsman in seiner Sparte food and drink elf der teuersten Whiskys, die in den Bars von Edinburgh bestellt werden können. Vertreten sind hier die üblichen Verdächtigen: The Macallan, Bowmore und The Dalmore. Aber auch Glenfiddich, Balvenie und Mortlach. Und eine mysteriöse Nummer 25.

Vielleicht ist dies eine Liste von Abfüllungen, die Sie schon immer mal kosten wollten. Oder Sie nutzen diese Liste bei ihrem Besuch der schottischen Hauptstadt Edinburgh als Bar Guide.

Deeside Distillery stellt Fassprogramm vor

Möglicherweise geht die Deeside Distillery als Lost Distillery mit der kürzesten Produktionszeit ind die Geschichte ein. Erst im Jahr 2017 eröffneten Mike Bain und Liam Pennycook die Brennerei, die Erste seit rund 200 Jahren in Royal Deeside. Das Betriebsgebäude beherbergt auch eine Brauerei. Und schon schnell kämpften Beide mit den eingeschränkten räumlichen Möglichkeiten, die der jetzige Standort bietet.

Der jetzige Standort schließt im Laufe des Jahres. In der Nähe entsteht eine neue Brennerei für 8 Millionen Pfund mit einer geplanten Kapazität von eine Millionen Liter pro Jahr. Da nach den Regeln der Scotch Whiskey Association der Name der alten Brennerei nicht mit umziehen darf, wird aus der Deeside Distillery eine, wie Scotchwhisky.com schreibt, eine ‚ghost distillery‘.

Bisher füllte man eine Reihe experimenteller 55-Liter-Oktavfässer ab, von denen jedoch keines zum Verkauf steht. Im Februar diesen Jahres begann man, den Spirit der Brennerei in Ex-Bourbon- und Ex-Sherry-Fässer zu füllen. Insgesamt werden 100 Fässer befüllt. Von diesen 100 stehen 88 zum Verkauf, um den Bau der neuen Brennerei zu finanzieren. Und die restlichen 12 Fässer bleiben im Besitz der Brennerei. Sie sollen mindestens 10 Jahre lang reifen, bevor sie in Flaschen abgefüllt werden.

Auf ihrer Website bietet die Deeside Distillery in einer Broschüre weitere Information über die Deeside Distillery und dem Fasskaufprogramm. Und natürlich auch ein Bestellformular ihrer Fässer: ein 200 Liter Ex-Bourbon Fass kostet £7.500, für ein 250 Liter Ex-Sherry Oloroso Cask müssen £10.000 den Besitzer wechseln.

Hankey Bannister 21 Year Old Partners’ Reserve neu aufgelegt

Die Inver House Distillers haben ihren Blended Whisky Hankey Bannister 21 Year Old Partners’ Reserve neu aufgelegt. Auf den ersten Blick fällt hier natürlich die Umverpackung auf, eine schwarze Box mit einer lederartigen Prägung. In der Box finden wir eine neue sehr geometrische Flasche mit Goldfoliendekor, einem geprägten Metalletikett und einem dunklen Holzkorkverschluss. Und auch die Rezeptur des Blends erfuhr ein Re-Design. Master Blender Stuart Harvey wählte für diesen Blend seltene und außergewöhnliche Fässer aus. Mindestens 21 Jhare lang reifte der Whisky in diesen ehemaligen Sherry-Fässer und Ex-Bourbon Casks.

Die offiziellen Tasting Notes versprechen weiches und cremiges Toffee mit Vanille-Anklängen und einem Hauch von Weihnachtskuchen sowie dunkler Schokolade am Gaumen. Insgesamt nur 3000 Flaschen des Hankey Bannister 21 Year Old Partners’ Reserve sind verfügbar und kostet £ 105 (etwa 120 €).

Gegenüber Scottish Field erklärt Hankey Bannister Brand Manager Lynne Buckley:

„Auf dem Weltmarkt besteht eine enorme Nachfrage nach einem Blended Whisky, der ein qualitativ hochwertiges Produkt mit einer unverwechselbaren Markengeschichte verbindet.“

Und dieser Arikel stellt auch einige berühmte Liebhaber des Blended Whisky Hankey Bannister vor: so zum Beispiel Prinzregent William IV., Premierminister Winston Churchill und die Schriftstellerin Evelyn Waugh.

Whiskyfun: Angus verkostet neue Fèis Ìle Abfüllungen und mehr

Nicht wenige Whiskyfreunde versuchen Jahr für Jahr, an einige der Abfüllungen für das Fèis Ìle auf Islay zu kommen, manche davon in höherer Menge, um diese überschüssigen Flaschen entweder für Freunde mitzunehmen, als Teilungen zu verwenden oder um sie schnell am Sekundärmarkt zu Geld zu machen.

Für die, die daheim auf die Flaschen warten oder diejenigen, die sich überlegen, ob sie das Geld in Flaschen auf den üblichen Plattformen investieren sollen, kommen da zeitnahe Besprechungen der Abfüllungen gerade richtig. Diesen Job übernimmt diesmal Angus MacRaild auf Whiskyfun, der zum Feiertag Serge vertritt und viele der Fèis Ìle Abfüllungen bereits verkosten konnte. Zudem gibt es auch noch ein paar andere Bottlings nachzulesen.

Hier die Teilnehmer der Verkostung und ihre Wertungen – ev. als kleine Entscheidungshilfe:

  • Glen Scotia 10 yo 2008/2019 (58.0%, Scotch Malt Whisky Society, #93.108 ‘Earthy and masculine’ for Campbeltown Malts Festival 2019, 1st fill bourbon barrel, 222 bottles): 87 Punkte
  • All Islay Batch 1 Blended Malt (47.5%, That Boutique-y Whisky Company): 83 Punkte
  • Bunnahabhain 13 yo 2005/2019 (61.8%, Scotch Malt Whisky Society, #10.168 ‘Cuquillo black olives’ for Feis Ile 2019, 2nd fill barrel, 205 bottles): 87 Punkte
  • Bowmore 1997/2019 ‘Distillery Manager’s Selection’ (51.7%, OB, first fill oloroso sherry casks, 3000 bottles): 89 Punkte
  • Bowmore 15 yo (51.7%, OB Feis Ile Collection 2019, first fill bourbon casks, 3000 bottles): 90 Punkte
  • Laphroaig Càirdeas Triple Wood Cask Strength (59.5%, OB, Feis Ile 2019, 36,000 bottles): 84 Punkte
  • Laphroaig 19 yo 1999/2019 (56.9%, Scotch Malt Whisky Society #29.260 ‘A visceral, elemental experience’ for Feis Ile 2019, American oak oloroso butt / Spanish oak oloroso butt, 507 bottles): 92 Punkte
  • Octomore 12 yo ‘Event Horizon’ (55.7%, OB Feis Ile 2019): 85 Punkte
  • Caol Ila 22 yo (58.4%, OB Feis Ile 2019, sherry-treated American oak casks, 3000 bottles): 92 Punkte
  • Lagavulin 19 yo (53.8%, OB Feis Ile 2019, sherry-treated American oak casks, 6000 bottles): 90 Punkte
Paps of Jura von Islay aus. Bild (c) Lydia Frontczak