Whisky des Monats August 2019: Amrut Raj Igala und Paul John Nirvana

Eine hohe Verfügbarkeit, eine uns überzeugende Qualität zu einem attraktiven Preis: Auch der heiße Sommer in diesem Jahr ändert nichts an den Kriterien, die unser Whisky des Monats erfüllen muss. Allerdings wechseln wir in diesem Monat auf einen (Sub-)Kontinent, den wir in den letzten eineinhalb Jahren mehrmals besuchten, und der nun erstmals Heimat unseres Whisky des Monats ist. Wir nehmen Sie mit nach Indien, denn unsere Empfehlung für den August 2019 sind zwei Indian Single Malt: Amrut Raj Igala und Paul John Nirvana.

So langsam verlässt uns in Europa die hoch tropische Hitze und die Temperaturen fallen in für uns gewohnte und erträgliche Bereiche. Besonders gegen Ende des letzten Monats stieg das Thermometer in Höhen, die wir sonst nur aus fernen Ländern in der Nähe des Äquators kennen. Alltägliches und Gewohntes müssen den Temperaturen angepasst werden. Erfrischende Getränke wollen wir möglichst gut gekühlt, hochprozentiger Alkohol am Besten nur in Maßen als Longdrink. Und auch gerne mit einem kleinen schmückenden Schirmchen, Strohhalm und ein wenig Dekoration versehen. Wer denkt bei diesem Wetter schon an Whisky, an Whiskey, an Single Malt?

Ein Lastwagen mit lokalem Whisky und anderen Spirituosen auf dem Weg von Amrut zu den Händlern. Bild © Whiskyexperts

Was hier für die einen außergewöhnlich, ist dort für andere Alltag. In Indien, besonders im südlichen Teil des Subkontinents, begleiten hohe Temperaturen die Menschen durch das ganze Jahr – und ihren Whisky. Denn so langsam sollten wir uns daran gewöhnt haben, dass Indien der größte Whisky-Produzent der Welt ist. Und mit seinen knapp 1,4 Milliarden, sehr jungen Einwohnern (ein Drittel der Bevölkerung war 2011 jünger als 15 Jahre) und einer stetig wachsenden Mittelschicht ist Indien ein äußerst attraktiver Wachstums-Markt. Indien wird schon bald China als bevölkerungsreichstes Land der Erde ablösen. Und da ist auch möglich, für Whisky eigene Definitionen zu finden, die nicht unseren entsprechen. Mehr zu Indien als Whiskymarkt können Sie in unserem Interview mit Thrivikram G. Nikam, Executive Director Brands & PR bei Amrut, erfahren.

So langsam sollten wir uns auch daran gewöhnt haben, dass auch auf unserem Markt indischer Whisky erscheint. Lenkte anfangs noch das Label „exotisch“ unseren Blick auf diese Whisky-Spielart, überzeugten sich viele Whisky-Freunde von der hohen Qualität dieser Abfüllungen. Besonders zwei Whisky-Produzenten stehen auf unserem einheimischen Markt für „Single Malt aus Indien“: Amrut und Paul John. Wir hatten in den letzten Jahren die Möglichkeit beide Brennereien zu besuchen, uns ihre Whisky-Produktion vor Ort anzuschauen, und natürlich ihre Abfüllungen zu verkosten. Wir wählen aus ihren Portfolios jeweils ihre Einstiegs-Abfüllung aus und stellen Ihnen diese hier vor.

Amrut Raj Igala

Amrut gilt als Schöpfer des Indian Single Malts (mehr zu Amrut und wie die Welt ihren Whisky kennen lernen durfte, können Sie in unserem Artikel ‚Amrut: Die indischen Interpretationen eines Single Malts‚ lesen). Mit dem Amrut Raj Igala (der König der Adler) schuf man explizit einen Einstiegs-Whisky am unteren Ende des Preissegments. Abgefüllt mit 40 % vol., jedoch ungefärbt und ohne Kühlfilterung, präsentiert sich der Raj Igala kräftig von Beginn an. Viel Frucht mit einer gewissen Exotik, dazu den deutlichen Einfluss der ehemaligen Bourbonfässer, in denen der Amrut Raj Igala reifte, mit Vanille und Holzaromen. Insgesamt sehr rund, äußerst einladend und deutlich in den Aromen.

Paul John Nirvana

Nach einer ‚vorsichtigen‘ Kühlfilterung wurde diese Abfüllung auf ebenfalls 40 % Trinkstärke reduziert und kommt in ihrer natürliche Farbe. Paul John Nirvana zielt auf dem indischen Markt auf Konsumenten, die bisher Blends den Vorzug gaben, und möchte diese in die Welt des Single Malt führen. Deutlich und stark in der Nase, mit einer einladenden Süße, finden wir auch hier Früchte, die wir als exotisch bezeichnen. Ein wunderbarer, ausbalancierter Whisky für Ein- und Umsteiger, wie uns Master Distiller Michael D’souza in unserem Video erklärt.

Amrut Raj Igala und Paul John Nirvana sind beide im gut sortierten Fachhandel zu finden. Mit um die 30 € bilden sie preislich sowie auch qualitativ einen hervorragenden Einstieg in die Indian Single Malts. Wer hier auf den Geschmack kommt, findet sowohl bei Amrut als auch bei Paul John weitere spannende Bottlings, die jeweils die unterschiedliche Interpretation und den unterscheidbaren Ansatz deutlich aufzeigen.

PR: Arktischer Whisky bei Pinkernells

Interessanter Neuzugang bei Pinkernells – und für die Whiskyszene in Deutschland: Der Händler und Importeur mit Niederlassungen in Berlin und Salzburg ist ab sofort Importeur des norwegischen Whiskys der Brennerei Myken.

Was es darüber zu erzählen gibt, teilen wir gerne mit Ihnen in Form des Pressetexts, den wir zum Marktstart der Abfüllungen erhalten haben:


Arktischer Whisky bei Pinkernells

Pinkernells Whisky Market ist ab sofort offizieller Importeur für Myken Destilleri aus Norwegen.

 

Was bei den derzeit durchaus tropischen Temperaturen helfen kann, ist natürlich ein Schluck arktischer Whisky – und den gibt es jetzt bei Pinkernells. Ab sofort kann der Importeur die Produkte der Myken Destilleri im Groß- und Einzelhandel anbieten.

Hiermit baut Pinkernells das Sortiment an Eigenimporten in Deutschland und Österreich weiter aus. Man freut sich auf die Zusammenarbeit mit den norwegischen Partnern und darauf, die heimische Whiskylandschaft mit arktischem Einfluss zu bereichern.

Myken Destilleri

Myken Destilleri ist die weltweit erste arktische Whiskybrennerei – und zudem Norwegens größter Whiskyproduzent.

Konzentration auf Details

Eine langsame Destillation in kleinen Pot Stills über offener Flamme und der Fokus auf alle Details der Produktion liefern eine gute Basis für den New Make der norwegischen Brennerei.

Für die Reifung zum Whisky wird er in erstklassige Eichenfässer gefüllt. Hier kann er sich unter der Mitternachtssonne, dem Nordlicht und in gischtgesättigter Luft entwickeln.

Zwei große Lieben

Die gesamte Produktion, Lagerung und Abfüllung erfolgt im alten Fischerdorf auf Myken, 32km vom Festland entfernt, im nördlichen Teil von Helgeland, Norwegen.

Hier lässt man sich von einer fast zu schönen Umgebung, der wilden Kraft der Natur und einer Gesellschaft mit langer Tradition des Zusammenhalts und der gegenseitigen Unterstützung inspirieren.

Bei Myken ist man getrieben von zwei großen Lieben: Zum einen handelt es sich dabei natürlich um guten Malt Whisky. Zum anderen um Myken selbst – als lebendige Gesellschaft, welche ganzjährige Aktivität und eine vielfältige Bevölkerung benötigt.

Whisky nach schottischen Regeln

Auf Myken wird Whisky nach den traditionellen schottischen Regeln hergestellt, welche bekanntlich strenger sind als im übrigen Europa.

Man hat sich nicht nur darauf beschränkt, den Single Malt ausschließlich mit gemälzter Gerste, Hefe und Wasser herzustellen, sondern greift zur Lagerung nur auf Eichenfässer zurück.

Ebenso finden alle Maisch- und Gärvorgänge in der Brennerei statt.

Arctic Single Malt Hungarian Touch 2019

Alter: 3 Jahre + 10 Monate

Flaschen: 1200
Alkoholstärke: 47%
Flaschengröße: 0,5l
UVP: 69,00 € 
 (138,- €/Ltr.)

Fässer:

2x 200l Ex-Bourbon (Maker’s Mark)
1x 200l Ex-Bourbon (Heaven Hill)
4x 50l Ungarische Eiche

Der Myken Arctic Single Malt wurde mit entsalztem Meerwasser aus der kommunalen Wasseranlage Mykens auf seine 47% verdünnt.

 

PR: SMWS – Wie man Whisky auch im Sommer genießen kann (englischsprachig)

Sommer ist jetzt nicht gerade jene Zeit, mit der man sofort Whisky verbindet (es sei denn, man nimmt den üblichen schottischen Sommer als Maßstab) – aber natürlich ist auch bei hohen Temperaturen der Genuss, den das Wasser des Lebens bieten kann, ein Willkommener.

Wie man Whisky in der heiße Jahreszeit mit größtmöglichem Genuss erleben kann, dazu möchte der Ratgeber der Scotch Malt Whisky Societyn (SMWS), den wir als englischsprachigen Pressetext erhalten haben, mit Tipps und Tricks beiseite stehen. Und natürlich möchte man damit auch auf die Angebote der SMWS hinweisen:


TOP TIPS FROM EXPERTS ON HOW TO SAVOUR WHISKY IN THE SUMMER


As the temperature soars, experts from The Scotch Malt Whisky Society around the globe serve up their suggestions for enjoying refreshing summertime drams

Whisky is a drink that’s often considered most appropriate by the fireplace in winter. However, The Scotch Malt Whisky Society’s experts from hotter countries around the world prove that it is far more versatile and should be sipped in the sunshine.

The world’s leading whisky club and authority on single cask whiskies has partner bars and ambassadors from the USA to Australia. The Society’s experts can offer advice and insight into how to savour their endless variety of whiskies during this summer’s record-breaking temperatures across the UK and Europe.

Lighter and brighter flavours

Much like other spirits, whisky drinking habits often change due to the weather and consumers tend to choose flavours that are lighter and more refreshing, leaving more peated and smoky whiskies for winter.

The Society categorises its single cask whiskies by 12 unique flavour profiles, including ‘Peated’, ‘Spicy & Dry’ and ‘Oily & Coastal’, to encourage the focus to be on the significance and development of flavour.

Matt Bailey, the Society’s ambassador in Australia, said:

“The flavour profiles that people end up reaching for changes quite a bit.

“In summer the Young & Spritely and Sweet, Fruity & Mellow kind of profiles sit just nicely in hand. Brighter flavours for brighter weather.”

Ice and water

Another way in which whisky drinking changes in summer is that consumers tend to enjoy their drams more ‘informally’, with a splash of water or a block of ice.

Freddie Xiang, Scotch Malt Whisky Society ambassador in China, said:

“Drinking whisky neat decreases in summer, however the total volume is unlikely to drop as we enjoy it in different ways.”

Matt Bailey added:

Whisky takes on a bit more ’summer informality‘ as the heat sets in and messes with your taste buds a bit. You might sometimes go for a tumbler instead of a copita, or you might add a bit more water, or even a bit of ice to a nice brisk dram.”

Refreshing cocktails

The ever-growing trend of whisky cocktails also proves popular in hotter climates, with the SMWS’s variety of flavour profiles providing versatile base spirits for some delicious mixed drinks.

Cyrille Girard, Scotch Malt Whisky Society ambassador in France, said:

“A good barman or mixologist can always create a refreshing whisky drink, even if it uses Heavily Peated flavours.

“In our cocktails we aim to celebrate and showcase the whisky rather than hiding it.”

These cocktails can be sampled at The Scotch Malt Whisky Society’s Kaleidoscope Bar, 28 Queen Street, Edinburgh, including their twist on a classic Whisky Sour and a thirst-quenching Whisky Collins stirred with lemon juice and topped with soda.

One of Matt Bailey’s favourite cocktails to sip on the beautiful beaches of Australia is a ‘Summer Peated Highball’.

He said:

“Start with an SMWS single cask in the ‘Lightly Peated or ‘Peated’ flavour profiles, add a lemon zest, and fill with soda. Perfect hot weather dramming!”

For the latest Outturn from The Scotch Malt Whisky Society, which is specially designed to be enjoyed throughout the warmer months, visit: https://www.smws.com/whisky/latest-outturn

Edinburgh News: Welche Destillerien man in und um die schottische Hauptstadt besuchen sollte

Für alle, die eine Reise nach Edinburgh planen und gerne vorab wissen wollen, welche Destilleriebesuche man in einem Umkreis von ca. 1 1/2 Stunden machen kann, bietet der Artikel „The best whisky distilleries to visit in and around Edinburgh“ in der Onlineausgabe von Edinburgh News eine schöne Übersicht.

Konkret sind im Artikel die folgenden Brennereien aufgelistet:

  • Holyrood Distillery
  • Clydeside Distillery
  • Glenkinchie
  • Deanston
  • Lindores Abbey
  • Kingsbarns

Zu allen Destillerien gibt es Kurzinfos, was man dort vorfinden wird und die Preise der Touren (von der billigsten Tour bis zu den besonderen Führungen). Ein guter erster Überblick!

Glenkinchie April 2018. Bild © Jochen Wied, mit freundlicher Genehmigung

Neu: Oban Old Teddy – eine Abfüllung exklusiv in der Destillerie Oban

Von Oban gibt es ja nicht besonders viele Abfüllungen – die kleine Brennerei in der gleichnamigen Stadt hat auch keinerlei Platz, sich für mehr Kapazitäten auszubreiten. Für die vielen Fans von Oban gibt es jetzt allerdings eine gute Neuigkeit: Exklusiv in der Brennerei wird es eine neue Abfüllung geben: Oban Old Teddy. Der Oban Old Teddy „feiert die 66 Jahre, in denen die Maclean-Familie nun schon in drei Generationen in der Destillerie arbeitet“.

Der mit 51.7% Alkoholstärke abgefüllte Whisky wird in einer limitierten Ausgabe von 3960 Flaschen ausschließlich in der Brennerei verkauft werden – zu einem Preis von £150 pro 0.7l Flasche.

Für den neuen Whisky hat man auch ein Video gestaltet, das wir Ihnen gemeinsam mit der englischsprachigen Pressemitteilung präsentieren wollen:


Oban Old Teddy

We are pleased to announce that Oban Distillery will unveil Oban Old Teddy – a Single Malt Scotch whisky that will be exclusively available at the distillery.

Skilfully crafted to deliver a delightful balance of distillery character and cask influence, this bottle is inspired by the unique and personal stories of those who are closely entwined with the liquid and its heritage – the Maclean family. Oban Old Teddy celebrates 66 years of Maclean family service at the distillery and highlights the expertise and dedication passed on from three generations. The Maclean legacy is Oban: both small and great.

A distinctive release with true Oban character, on the nose, it opens with ripe orchard fruits, dried berries, and the signature Oban citrus peel. Matured using ex-bodega sherry casks and refill casks, it’s a truly special treat. The fruity characters remain evident on the palate with a warming, woody spice and burnt oranges. Adding a splash of water makes these fruity characters more pronounced. 

Available to purchase from July 2019 onwards, Oban Old Teddy will retail at RSP £150 per 70cl bottle and is bottled at 51.7% ABV. The release will be a limited edition of only 3,960 bottles.

Whisky im Bild: Die Schönheit Irlands – Downpatrick Head

Es freut uns sehr, Ihnen wieder eine kleine Miniserie mit fantastischen Aufnahmen im Rahmen unserer Rubrik „Whisky im Bild präsentieren zu dürfen: „Die Schönheit Irlands“ stellt zehn wunderschöne Plätze der grünen Insel Irland vor – kunstfertig eingefangen durch das Talent und Können des Fotografen Siegfried Klingls. Der Franke, der schon unsere Sonderserie „Die Schönheit Schottlands“ gestaltete, ist Betriebswirt und ein leidenschaftlicher Landschaftsfotograf. Der Whiskyliebhaber konnte auf seiner letzten Irlandreise die schönsten Plätze der Insel mit seiner Kamera einfangen – und wir dürfen sie Ihnen hier vorstellen.

6. Downpatrick Head

Mindestens genauso imposant und beeindruckend wie die Cliffs of Moher bezaubern die Klippen von Downpatrick Head allein schon dadurch, daß sie touristisch noch nicht überlaufen sind. Die Landzunge, die nur wenige Kilometer nördlich von Ballycastle im County Mayo liegt, ragt mit ihren steil abfallenden Felswänden in den wilden Atlantik hinein – ein spektakulärer und unvergleichlicher Blick.

Die Brandung hat Höhlen und Tunnel ausgespült und an einigen Stellen klafft mitten auf der Wiese der Landzuge ein Loch, in dem tief unten das Wasser gurgelt. Um ein besonders großes dieser ‚blowholes‘, das ‚Doll Na Seantainne’, ein spektakuläres Blasloch, wurde eine Aussichtsplattform errichtet. Wenn es stürmt wird durch das blowhole Wasser in die Luft geblasen – ein spektakulärer Anblick.

Dun Briste, ‚zerbrochene Festung‘ genannt, die vom tosenden Meer umspülte gigantische Felsnadel war bis 1393 mit Irland verbunden; durch einen gewaltigen Sturm wurde der Kliffpfeiler vom Festland getrennt. Mit seinen knapp 50 m Höhe ist er weithin sichtbar. Der Legende nach soll ein heidnischer Stammesfürst sich geweigert haben, zum Christentum zu konvertieren. Daraufhin stieß der heilige Patrick seinen Hirtenstab auf den Boden und spaltete einen Teil der Landzunge ab.

Downpatrick Head. Bildverwendung auf Whiskyexperts mit freundlicher Genehmigung © Siegfried Klingl, alle weiteren Rechte vorbehalten

Weitere eindrucksvolle Bilder von Siegfried Klingl finden Sie auch auf seinem Instagram-Account.

Bisher erschienen:

PR: Grant’s gewinnt höchste Scotch-Auszeichnung bei International Wine & Spirits Competition

Die diesjährige International Wine & Spirits Competition hat wieder eine Vielzahl an Preisen und Preisträger erbracht, und Unternehmen und Marken sind natürlich stolz darauf, bei diesem international anerkannten Bewerb gute Zensuren erhalten zu haben. In der nächsten Zeit werden wir also mehrere Presseaussendungen von Gewinnern erhalten und mit Ihnen teilen – den Anfang macht nun William Grant & Sons mit einem Preis für einen der weltweit meistverkauften Blends, Grant’s:


Grant’s gewinnt höchste Scotch-Auszeichnung bei International Wine & Spirits Competition

Grant’s wurde bei der IWSC (International Wine & Spirits Competition) mit der Trophäe in der Kategorie Blended Scotch Whisky für seinen 12 Jahre gereiften Blended Scotch ausgezeichnet.

GIRVAN, Schottland, 30. Juli 2019 Diese begehrte Auszeichnung für Blended Scotch Whisky ist der höchste Preis in der größten internationalen Whisky-Sparte.

Die jährliche IWSC feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Sie entsprang der Idee des Wein-Chemikers Anton Massel, aus der 1969 ein Wein- und Spirituosenwettbewerb hervorging, bei dem es nicht um eine organoleptische Bewertung gehen sollte, sondern um die chemische Analyse aller verkosteten Beiträge. Die IWSC gilt heute als die „Oscars“ der Wein- und Spirituosenindustrie.

Die Auszeichnung krönt ein besonderes Jahr für Grant’s, in dem das Unternehmen sein Flaschendesign komplett neu konzipierte und in Afrika, Osteuropa, Lateinamerika und Indien ein doppelstelliges Wachstum sowie ein globales Wachstum von 1,2 % in einer Kategorie verbuchen konnte, deren Umsatz von 2013 bis 2018 um 0,4 % nachließ*.

Vom im schottischen Girvan destillierten Whisky werden weltweit aktuell 4.500.000 Kisten verkauft, womit das Unternehmen in Bezug auf Volumen der drittgrößte Scotch-Produzent der Welt ist und unter den internationalen Whisk(e)ys an siebter Stelle steht. Weltweit belegt es in der Liste der wertvollsten Spirituosenmarken den 21. Platz^.

Grant’s Lands Top Scotch Prize at International Wine & Spirits Competition

Grant’s globaler Markenbotschafter Danny Dyer sagt:

„Der 12 Jahre alte Grant’s ist ein Blend, der schon länger auf dem Markt ist, und wir sind sehr erfreut, dass er bei der IWSC ausgezeichnet wurde. Der Blend beruht in der Reife in großen Teilen auf amerikanischer Eiche und kommt zum Finish in Bourbonfässern, was so manchem als simpel erscheinen mag, aber nur ausdrückt, dass man die Dinge nicht unnötig komplizieren muss, um einen großartigen Blend herzustellen.“

Auf die Frage, was das Besondere am „Grant’s 12 Year Old“ sein mag, sagt er:

„Unser Master-Blender Brian Kinsman, seine einzigartige Erfahrung bei der Auswahl der gemälzten Gerste, die in den Blend kommt, sowie die Qualität des frischen Bourbonfass-Finish.“ Er setzte hinzu: „Grant’s 12 ist ein weich abgerundeter Whisky, weshalb er sich perfekt für einen Abend mit Freunden eignet, wobei es keine Rolle spielt, ob diese Kenner sind oder Whisky zum ersten Mal trinken.“

Vom Volumen her ist Grant’s die größte Marke des Produktportfolios von William Grant & Sons. Das Familienunternehmen WG&S wurde beim International Spirits Challenge und der International Wine and Spirits Competition 2018 zum ‚Destillateur des Jahres‘ und ‚Scotch Whisky Produzenten des Jahres‘ ernannt. Außergewöhnlich ist, dass der schottische Spirituosenhersteller bei diesen angesehenen Preisverleihungen in den vergangenen 13 Jahren die höchste Auszeichnung als ‚Destillateur des Jahres‘ ganze 12 Mal erhalten hat.

Neben der Trophäe für Blended Scotch Whisky erhielt Grant’s noch weitere 7 Auszeichnungen, darunter:

  • Grant’s Triple Wood Whisky – Bronze 2019
  • Grant’s Ale Cask Blended Scotch Whisky – Silber 2019
  • Grant’s Triple Wood Smoky Whisky – Silber 2019
  • Grant’s Rum Cask Edition Blended Scotch Whisky – Silber 2019
  • Grant’s 18 Year Old Blended Scotch Whisky – Gold 2019
  • Grant’s 12 Year Old Blended Scotch Whisky – Gold, herausragend 2019
  • Grant’s 8 Year Old Blended Scotch Whisky – Silber 2019

^Brand Finance, Spirits 50 2019

*IWSR CAGR

 

Neu in Deutschland: GlenAllachie PX Puncheon Single Cask, drei Whiskys aus Neuseeland

Von Kirsch Whisky sind wir über einige Neuerscheinungen für den deutschen Markt informiert worden, die in den nächsten Tagen beim Händler Ihres Vertrauens erhältlich sein könnten (dort sind auch die Preise zu erfahren). Dabei handelt es sich um eine Einzelfassabfüllung aus der Glenallachie-Brennerei von Billy Walker und drei Whiskys aus der Willowbank Distillery vom anderen Ende der Welt – Neuseeland. Das Besondere daran: Die Destillerie ist seit 1997 demoliert und damit eine Lost Distillery.

Hier die Infos, die wir vom deutschen Importeur erhalten haben:


GlenAllachie Single Cask:
GlenAllachie 1990/2018 PX Puncheon

The GlenAllachie Distillery produzierte bisher fast ausschließlich für Blended Whiskys. Single Malt war dagegen äußerst selten erhältlich, zum Beispiel über unabhängige Abfüller. Dies änderte sich 2017 mit der Übernahme durch das Team um Billy Walker.

Altersangaben für seine Single Malts sind The GlenAllachie wichtig: Die Core Range besteht aktuell aus einem 10, 12, 18 und 25 Jahre alten Whisky. Darüber hinaus sind regelmäßige Einzelfass- und Sonderabfüllungen geplant  – so wie dieses PX Puncheon Single Cask Bottling

GlenAllachie 1990/2018 PX Puncheon
Ibisco Dekanter

Dest. 18.09.1990
Abgef. 10/2018
28 Jahre
Gereift im PX Puncheon
Fassnr. 1465
668 Flaschen (weltweit)
53,4 % Vol. Fassstärke
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Neues aus Neuseeland

In Neuseeland wurde bereits seit den Dreißigern des 19. Jahrhunderts Whisky produziert. Zu dieser Zeit kamen schottische Auswanderer auf die Insel, die natürlich nicht auf ihr „Wasser des Lebens“ verzichten wollten. Bis in die 1870er florierte die Whisky-Industrie, bevor sie auf Grund von gesetzlichen Bestimmungen eingestampft wurde.

In den 1950er erweckte man diese Whiskyproduktion wieder zum Leben. 1974 eröffnete die Willowbank Distillery in Dunedin, welche bekannte Whiskys wie den Wilsons oder 45 South herstellte. Willowbank wurde in den 1980er von Seagrams, damals die weltweit größte Destillerie, aufgekauft und entwickelte sich unter dieser neuen Führung erfolgreich weiter.

Die Whisky-Produktion fand 1997 ein schnelles Ende als Seagrams die Willowbank Destillerie an Fosters verkaufte, welche die Whiskyproduktion in Neuseeland einstellte und die Brennblasen der Willowbank Destillerie nach Fiji schickte, um mit ihnen Rum herzustellen.

2009 wurden die letzten 443 Fässer von der hierfür gegründeten New Zealand Whisky Company aufgekauft.

Dunedin Double Wood 16 y.o.
New Zealand Whisky Company

16 Jahre
Gereift in

  • ex-Bourbon Casks
  • > 10 Jahre New Zealand Red Wine Cask Finish

40,0 % Vol.
Nicht gefärbt

The Oamaruvian 18 Jahre Cask Strength
New Zealand Whisky Company

18 Jahre
Gereift in

  • ex-Bourbon Casks
  • New Zealand Red Wine Cask Finish

Fassnr. 598
340 Flaschen (weltweit)
55,88 % Vol. Fassstärke
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

1992 Single Cask
New Zealand Whisky Company

25 Jahre
Dest. 1992
Abgef. 01/2017
Gereift im ex-Bourbon Cask
Fassnr. 93
96 Flaschen (weltweit)
56,2 % Vol. Fassstärke
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Whisky im Bild: Die Eröffnung der Holyrood Distillery in Edinburgh (13 Bilder)

Die Holyrood Distillery in Edinburgh ist eröffnet – und während wir heute schon einen Vorbericht von The Scotsman gebracht haben, möchten wir Ihnen heute noch weitere Einblicke in die Brennerei geben. Wir haben von der Holyrood Distillery 13 Bilder rund um die Eröffnung erhalten, und dazu die englischsprachige Pressemitteilung – aber lesen und sehen Sie selbst:


SINGLE MALT WHISKY DISTILLING RETURNS TO EDINBURGH CITY CENTRE FOR THE FIRST TIME IN ALMOST 100 YEARS

Holyrood Distillery opens its doors and welcomes visitors to the first operational single malt distillery in the capital since 1925

Tuesday 30 July is a historic date for Edinburgh and the Scotch whisky industry as Holyrood Distillery opens its doors to bring single malt whisky distilling back to the centre of the capital for the first time in almost 100 years.

This morning, founder Rob Carpenter and his team gathered to unveil their distillery and welcome the very first visitors for one of their daily guided tour experiences.

Holyrood Distillery, which cost £6.7m and has created around 30 jobs, is the first operational single malt distillery in central Edinburgh since 1925 when The Edinburgh Distillery (aka Glen Sciennes) closed.

The distillery, which also produces a range of gins and gin liqueurs, offers daily guided tours  throughout the year and is set to become a major visitor attraction in Edinburgh for both tourists and locals. Bookings for Holyrood’s range of daily guided distillery tours, all of which focus on exploring flavour, are now open via its website at https://www.holyrooddistillery.co.uk/tours/ with tickets for adults starting at £14.

Located on the edge of Holyrood Park and close to popular Edinburgh Festival Fringe venues The Pleasance and George Square, the new distillery is within easy walking distance of the city’s main attractions, including The National Museum of Scotland, Edinburgh Castle and the Palace of Holyroodhouse. It is also a short walk or bus ride from Waverley Station.

Until today, the nearest malt whisky distillery has been Glenkinchie, which sits around 15 miles away from the city centre. Now visitors can, for the first time in 94 years, explore a working whisky distillery in the heart of the city.

The distillery, which has been built in a 3-storey Class B Listed former railway goods shed dating back to 1831, will focus on the creation of maximum flavour in all the spirits it produces. Using innovative production approaches, such as a complex combination of yeasts and a unique selection of different types and styles of malted barley, it will initially produce four core flavours of whisky – smoky; sweet; spicy; and fruity/floral.

Spirit production will be handled by distillery manager Jack Mayo, previously of The Glasgow Distillery, alongside distillers Ollie Salvesen and Elizabeth Machin. The whisky is distilled using two exceptionally tall stills – at 7m tall, they are the tallest stills in Scotland in proportion to their volume.

Holyrood Distillery is the notion of Canadian Rob Carpenter who, in 2013, first had the idea for a distillery and visitor experience in central Edinburgh. Rob, who founded the Canadian branch of The Scotch Malt Whisky Society together with his wife Kelly, has brought his vision to life in partnership with co-founder David Robertson, who has 25 years’ experience in the industry.

To fund the project, Carpenter and his team raised £5.8m of investment. This included a £1.5m investment from the Scottish Investment Bank, the largest single investor, and investments from about 60 private individuals from around the world.

Holyrood Distillery’s founder Rob Carpenter said:

“After all the hard work of the team, it’s a really special moment to now see Holyrood Distillery open, and we’re looking forward to creating a range of delicious whiskies, gins, liqueurs and other spirits.

“I’d like to thank everyone who has contributed to this project throughout its evolution for their hard work and passion – and especially all our local neighbours for bearing with us during the construction process.

“This distillery is open to everyone, whether you’re a local resident or you’re just visiting the city for a day. We’ve worked hard to create a series of tours that are both fun and informative so they appeal to a wide range of visitors, from connoisseurs of whisky and gin to those who are simply curious to learn more about these spirits for the first time. Our guides are very excited to get started so please come by and visit us.”

Kerry Sharp, director of the Scottish Investment Bank, said:

“I’m pleased that our investment has supported the development, by an outstanding team, of this new distillery and visitor experience in Scotland’s capital.

“Tourism supports more than 30,000 jobs in Edinburgh, with more than £1m per day being spent on food and drink – and Holyrood Distillery is a fantastic addition to both these sectors. We look forward to working more with the team going forward, helping them to maximise the full potential of the attraction.”

Die Bilder stammen von Greg Macvean.

Holyrood Distillery whisky stills which are unusually tall
Holyrood Distillery whisky stills and washbacks
Holyrood Distillery visitors entering distillery
Holyrood Distillery Opening Rob Carpenter and David Robertson
Holyrood Distillery Opening Distillers Jack Mayo (holding Laika the dog), Elizabeth Machin and Ollie Salvesen with founders Rob Carpenter and David Robertson
Holyrood Distillery Opening (back) – Distillers Ollie Salveson, Elizabeth Machin and Jack Mayo and (front left) founders Rob Carpenter and David Robertson
Holyrood Distillery Opening – the team
Holyrood Distillery Opening – founders David Robertson and Rob Carpenter
Holyrood Distillery head distiller Jack Mayo
Holyrood Distillery gin experience room
Holyrood Distillery bespoke gin still
Holyrood Distillery – tour group outside distillery
Holyrood Distillery whisky stills

Londoner Bimber Distillery baut Kapazität aus

Die Bimber Distillery in West London hat angekündigt, ihre Produktionskapazität im Vorfeld der Veröffentlichung ihres ersten Single Malts im September dieses Jahres massiv auszubauen.

Vor kurzem wurden ein neuer Mash Tun sowie drei neue Washbacks installiert (alle in der Destillerie entworfen und gebaut), sodass man in Zukunft 42.000 Liter Alkohol pro Jahr produzieren kann, das entspricht der täglichen Befüllung eines Fasses.

Zudem hat man die eigenen Lagerbestände in ein neues Lagerhaus verlegt. Mit dem so gewonnenen Platz will man den Besuchern weitere Annehmlichkeiten in der Brennerei bieten, so der Gründer und Master Distiller Dariusz Plazewski in einem Beitrag in The Whisky Business.

Bimber Distoillery. By Big.dOwn work, CC BY-SA 4.0, Link

Serge verkostet: Tobermory x4

Die auf der Insel Mull beheimatete Tobermory Distillery produziert zwei Arten von Whisky: Den nicht rauchigen Tobermory, und den getorften Ledaig. Das heißt, im Moment produziert sie nicht, denn die Brennerei wird gerade von Grund auf renoviert – aber in Bälde sollte es dort wieder losgehen.

Bei Serge Valentin sind heute auf Whiskyfun vier Abfüllungen von Tobermory in der Verkostung – eine Originalabfüllung und drei Unabhängige, darunter auch einer aus der deutschen Local Dealer Selection von Signatory – und dieser schneidet sehr gut ab.

Hier die Bewertungen aus der Verkostung:

  • Tobermory 10 yo (46.3%, OB, +/- 2018): 80 Punkte
  • Tobermory 21 yo 1996/2017 (50.4%, The First Editions, refill hogshead, cask #14407): 85 Punkte
  • Tobermory 12 yo 2006/2018 (65.5%, Signatory Vintage, Local Dealers Selection, first fill sherry butt, cask #900154, 621 bottles): 85 Punkte
  • Tobermory 23 yo 1994/2017 (57.9%, Sansibar, PX sherry cask, 242 bottles): 85 Punkte
Bild © Lydia Frontczak 2018

TTB-Neuheit: Knob Creek 12yo 100 Proof

Ob dieser mögliche Knob Creek, eine Small Batch Abfüllung aus dem Hause Jim Beam, auch zu uns nach Europa kommt? Man kann zweifeln, aber man sollte die Hoffnung nicht von vornherein aufgeben, denn hin und wieder schaffen es auch Spezialiäten über den großen Teich und erfreuen die Herzen und Gaumen der Whiskyfreunde in Europa.

Jedenfalls ist in der us-amerikanischen TTB-Datenbank nun eine zwölfjährige Variante des Knob Creek Bourbons aufgetaucht, und bei Whiskey aus Kentucky ist es ja so, dass durch das Klima die Reifung wesentlich schneller vor sich geht als in Schottland und daher die „geschmeckte Reife“ wesentlich höher ausfällt als die gedruckte.

Mit 50% Alkoholstärke ist der Knob Creek 12yo abgefüllt, die Flasche verrät nichts über weitere Details wie zum Beispiel, für welche Länder er gedacht ist oder ob er ev. nur in Kentucky selbst erhältlich sein wird. Wie gesagt, hoffen darf man ja…

Hier die Etiketten:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

The Scotsman: Ein erster Blick in die Holyrood Distillery in Edinburgh

Ein kurzer bebilderter Bericht über die Holyrood Distillery in Edinburgh, die am heutigen Tag ihre Türen für Besucher erstmals öffnet (wir haben darüber bereits hier geschrieben), gibt einige Einblicke in die erste Single Malt Distillery in der Stadt seit fast 100 Jahren. Sie finden ihn in The Scotsman.

Man sieht zum Beispiel das (recht bunt gestaltete) Besucherzentrum und kann einen Blick auf die (eher schmal gebauten, aber 7 Meter hoch gehaltenen) Brennblasen werfen, die nun sozusagen für den „Stadtwhisky“ sorgen werden. Die Touren zum Preis von 14 Pfund können ab sofort hier gebucht werden – sie führen nicht nur zu den Whiskybrennblasen, sondern auch in die Ginproduktion. Auch die Whiskyreifung kann man erleben, allerdings nicht in einem originalen Lagerhaus, sondern in einer Art Show-Warehouse, wie man es auch in anderen Brennereien finden kann, die ja meistens ihre Produktion nicht vor Ort reifen lassen.

Rebecca Orr und Éoin Ó Murchú vom Besucherzentrum der neuen Holyrood Distillery in Edinburgh

Gordon & McPhail mit alten Whiskys aus Lost Distilleries (plus Longmorn 1966, Mortlach 1954)

Im Rahmen ihrer „Summer Collection“, deren gesamte Bestandteile Sie hier auf der Homepage von Gordon & MacPhail sehen können, sind auch zwei serh alte Whiskys aus Lost Distilleries erhältlich, die durch ihr hohes Reifealter der ohnehin schon sehr ausgeprägten Seltenheit noch eine Facette hinzufügen.

So gibt es zum Beispiel einen im Jahr 1969 destillierten Whisky aus der Brennerei Dallas Dhu, die momentan nur mehr als Museum genutzt wird (und für deren Wiederbelegung es immer wieder neue Pläne und Ankündigungen gab, die bislang niemals Realität wurden. Der Dallas Dhu 1969 aus der Private Collection wird wie folgt beschrieben:

Colour: Mahogany
Cask Type: Refill Sherry hogshead
Strength: 43.1%

Nose

Aromas of rich fruitcake laden with plump raisins, sultanas, and orange peel. An elegant sweetness of candied ginger, almond marzipan, and treacle toffee. Wisps of wood smoke and tobacco linger upon a back drop of subtle oak.

Taste

Toffee apples with fruit and nut dark chocolate flavours accompany mouth-warming cracked peppercorns. Spice sits in the background while wood tannins begin to take hold.

Finish

Lingering and warming; roasted coffee beans evolve into a subtle herbal edge. Full of character with a crisp clean edge.

Aus der Lowland-Brennerei St. Magdalene (auch hier findet man kaum noch neue Abfüllungen) stammt der St. Magdalene 1982  – ebenfalls im Rahmen der Private Collection erschienen. Auch hier haben wir die Daten für Sie:

Colour: Mahogany
Cask Type: Refill American hogshead
Strength: 53.0%

Nose

Waxy lemons entwine with zesty lime and ripe banana. Creamy vanilla custard and almond marzipan aromas are layered with freshly cut grass and floral tones. Aniseed sits in the background.

Taste

Sweet; hints of cracked black pepper and candied tropical fruits give a touch of sweetness before rich dark chocolate truffle centred with salted caramel flavours come through.

Finish

Light and delicate with subtle hints of toasted malt, aniseed, and humidor.

Kommen wir noch zu zwei alten Whiskys aus noch bestehenden Brennereien: Ein Longmorn 1966 kann mit einem Alter von 53 jahren aufwarten:

Colour: Darkest Mahogany
Cask Type: First fill Sherry butt
Strength: 46.0%

Nose

Intense sweet fruitcake aromas align with brown sugar, sticky prunes, and candied citrus peel. Spice provides warmth with cinnamon and clove. Hints of vanilla come to the fore followed by forest fruits. A delicate oak smoke is present.

Taste

Sweet with bursts of pepper. Steeped dark fruits – blackberry and ripe cherries envelop warming spice leading to flavours of liquorice with dried tobacco and oak.

Finish

Long; mulled fruits and charred oak providing a subtle ash finish

Last, but not least gibt es noch einen Mortlach aus dem Jahr 1954, der mit seinen wohl 65 Jahren auch bereits ein echter Methusalem ist. Auch hier die Daten des Mortlach 1954 aus der Private Collection für Sie:

Colour: Mahogany
Cask Type: First fill Sherry puncheon
Strength: 46.0%

Nose

Dessert in a glass. Stewed plums with thick orange marmalade topped with spun brown sugar. Dark chocolate gateaux joins morello cherries steeped in syrup. Hazelnut praline complements notes of vanilla.

Taste

Luxurious black currant coulis layered over stewed rhubarb with flavours of delicately malted chocolate. In time, freshly roasted coffee beans and soft wood tannins offer richer undertones.

Finish

Refined and lingering. Hints of aged leather with a gentle nutty edge slowly fade to mature oak nuances.

Preise können wir Ihnen nicht nennen, aber einen kleinen Hinweis wollen wir nicht unerwähnt lassen: Die Flaschen sind offensichtlich computergeneriert – bitte nehmen sie diese, was die Whiskyfarben betrifft, nicht als in Stein gehauene Wirklichkeit.