PR: Timbercoast – Cargo Under Sail bringt Whisky aufs Meer

Whisky wird meist in Lagerhäusern gereift – manchmal auch (siehe Mackmyra) in Bergwerken. Immer wieder hört man auch von Expermienten, Fässer auf See durch die dort ständige Bewegung besonders schnell oder intensiv reifen zu lassen.

Das deutsche Unternehmen Timbercoast informiert uns über eine Möglichkeit für Destillerien, unabhängige Abfüller, Händler und private Fassbesitzer, auf ihrer geplanten nächsten Reise Whisky auf See reifen zu lassen. Man ist kein Neuling auf diesem Gebiet, sondern kann bereits auf Erfahrung dabei zurückblicken.

Hier die Pressenotiz, die wir von Timbercoast – Cargo under Sail erhalten haben:


Timbercoast – Cargo Under Sail bringt Whisky aufs Meer

Schon immer wurden Waren gesegelt. Über Jahrhunderte war das Segeln die einzige Möglichkeit, mit anderen Ländern auf anderen Kontinenten Handel zu betreiben.
Heutzutage werden über 90% des Welthandels verschifft. Und zwar mithilfe von weltweit rund 51.000 Schweröl verbrennenden Containerschiffen. Man sieht, hört und riecht sie nicht unmittelbar. Dennoch emittieren diese rund 51.000 Containerschiffe jährlich mehr als die ganze Bundesrepublik und gefährden damit nicht nur die Menschen der Küstenregion und des Landesinnern, sondern auf Grund der hohen akustischen Belastung auch viele Meeresbewohner.

Allein das größte Containerschiff mit einem Ladevolumen von rund 24.000 Containern emittiert jährlich so viel wie ein mittleres Kraftwerk.

Wir, das Team der Avontuur, Deutschlands einzigem Frachtsegelschiff mit einer Ladekapazität von 114 Tonnen, will aufzeigen, dass es auch anders geht. Nämlich emissionsfrei. Unser Ziel ist der Aufbau einer Frachtsegelflotte mit modern entwickelten Segelschiffen. Unsere mittlerweile zwei alten Damen Avontuur (wird 2020 100 Jahre alt) und Anny von Hamburg (Baujahr 1914) dienen der Mission hierbei lediglich symbolisch.

Neben der Frachtsegelei, welches den Transport öko-fairer Kaffee- und Kakaobohnen, Gewürze, Tee, etc. von Mittel- und Südamerika beinhaltet, segelt die Avontuur auch volle Whiskyfässer für Auftraggeber.

Bildquelle (C) Christoph Bogner

Während der letzten, neunmonatigen Reise von Elsfleth über Madeira, La Palma, die Karibik, Kanada und die Azoren, durchquerte die Avontuur, und damit auch der geladene Whisky einer namhaften deutschen Whiskydestille, unterschiedliche Klimazonen.
Die unterschiedlichen Witterungsbedingungen hatten einen enormen Einfluss auf die gesegelten Fässer.

Wir wagten mit unserem eigenen Rum von Madeira und unserem Korn zudem ein Experiment: jeweils ein mit Rum gefülltes Chateau Margaux Fass derselben Abfüllung wurde an Deck gelascht, so dass es zu direktem Kontakt mit Sonnenstrahlen, salzigem Meereswind und salzigem Meerwasser, zudem zu einem ausgeprägtem Wechsel der Temperatureinwirkungen kam. Die restlichen Fässer lagerten in der stets durch das Meerwasser gekühlten Cargo Hold unter Deck. Wir wollten es gar nicht wahrhaben, aber der Unterschied zwischen „an Deck“ und „unter Deck/in der Cargo Hold“ gesegelten Spirituosen war enorm. Der in Bordeaux-Fässern gelagerte Korn wird in der Blindverkostung als „junger Highland Park“, „feiner Rum“, „Cognac“ etc. erkannt, jedoch jedoch nie als Korn. Die Textur veränderte sich, ebenso die Frucht- und Vanillenoten. Auch die leichte Salznote verstärkte sich durch das Segeln an Deck.

Und nun steht es fest: die Avontuur segelt wieder! Im Januar 2020 heißt es wieder Leinen los. An Bord werden „vermutlich“ auch diesmal wieder volle Whisky-, Rum-, Gin-, Bier-, Korn- und Weinfässer gesegelt. Und das nur mit dem einzigen Zweck, die wertvolle Ware dem Reifungsprozess auf See auszusetzen. „Vermutlich“ übrigens deshalb, weil wir noch nicht zu viel verraten wollen.

Wer als Betreiber einer Destille, als Händler oder Privatbesitzer eines Fasses seine Fässer (oder sich selbst) mit uns segeln möchte, der kann gerne Kontakt zu christian@timbercoast.com aufnehmen.

PR: Stefan Gabányi und die Scotch Malt Whisky Society präsentieren gemeinsame Abfüllung

Die Scotch Malt Whisky Society (SMWS) hat einen neuen Whisky angekündigt, den man gemeinsam mit der Münchner Barlegende Stefan Gabányi ausgesucht hat. „Someone left a cigar in the boudoir“ ist ein 20 Jahre alter Single Malt aus den Highlands (die SMWS-Nummer für die Brennerei ist die 66).

Den Whisky gibt es nicht im Geschäft, sondern nur für Mitglieder der Society – für Neueinsteiger bietet man ein attraktives Angebot gemeinsam mit einer Mitgliedschaft. Mehr dazu in der nachfolgenden Pressemitteilung:


Stefan Gabányi und die Scotch Malt Whisky Society präsentieren gemeinsame Abfüllung

Liebhaber fassstarker Whiskys kennen die grünen Flaschen der Scotch Malt Whisky Socienty aus Edinburgh. Seit 36 Jahren versorgt der renommierte Whisky Club seine Mitglieder mit exklusiven Einzelfassabfüllungen unterschiedlichster Destillerien.
Für die jüngste Deutschland-Edition der Society konnte die Münchner Bar- & Whisky Legende Stefan Gabányi als Partner gewonnen werden. Der Autor von Schumann’s Whisk(e)y Lexikon und Betreiber der Bar Gabányi hat dafür unterschiedliche Fassproben verkostet, seinen Favoriten gewählt und die Tasting Notes verfasst.
Sein Whisky trägt den sprechenden Namen „Someone left a cigar in the boudoir“. Dahinter verbirgt sich ein 20 Jahre alter Single Malt aus den schottischen Highlands, der u.a. mit Noten von süßem Rauch, Himbeeren, Baumrinde und dunkler Schokolade aufwartet.

Tasting Notes von Stefan Gabányi

“A very well integrated dram; sweet smoke with marzipan on the nose, alongside the fruitiness of green apple and raspberries. This is closely followed by tree bark and dark chocolate with a touch of ginger. On the palate now, imagine vanilla cream in a cigar box, Demerara sugar and ripe cherries, before a long and dry finish, full of charcoal and salt.“

Weitere Informationen zur Abfüllung Nr. 66.158 „Someone left a cigar in the boudoir“

Alter 20 Years
Date Distilled 27 Mai 1998
Cask Type Refill Bourbon Hogshead
Region Highland
Outturn 1 of 218 bottles ABV 51.10 %

Die Whiskys der Scotch Malt Whisky Society stehen in keinem Geschäft und können ausschließlich von Club-Mitgliedern erworben werden. Mit der Stefan Gabányi Edition bietet sich Interessenten nun eine einmalige Möglichkeit, dieser ehrwürdigen Gesellschaft beizutreten. Sie erhalten die Abfüllung mit der Nummer 66.158 in Kombination mit der einjährigen Mitgliedschaft zum attraktiven Paketpreis von £128 (ca. 148 Euro). Sie ist hier bestellbar: https://de.smws.com/gabanyi-edition-66-158-plus-mitgliedschaft

Was tut sich am Whisky-Sammlermarkt? Quartalsbericht für Oktober 2019

Whisky wird seit jeher nicht nur getrunken, sondern auch gesammelt – sei es, um besondere Tropfen für später aufzuheben oder rein des Sammelns willen. Immer schon, und verstärkt in den letzten Jahren, war Whisky auch ein Gegenstand der Wertanlage – begünstigt durch den Umstand, dass ältere Jahrgänge immer rarer werden und sich der Markt für Whisky global ausweitet.

Märkte sind dynamisch und ändern sich. Gastautor Marco Jansen von der Whisky Investments GmbH wirft für uns vierteljährlich einen Blick auf den Sammlermarkt und berichtet dabei über relevante Ereignisse und Entwicklungen. Diesmal geschieht das mit etwas Verzögerung, weil wir gemeinsam mit dem Autor auf eine Entscheidung in der Brexit-Frage gehofft hatten – aber da haben wir wohl die Rechnung ohne das britische Parlament gemacht.

Hier jedenfalls der aktuelle Beitrag von Marco Jansen:

Der Whisky-Sammlermarkt – Bericht über das Q3 2019

Und täglich grüsst das Murmeltier! Wie in der beliebten Komödie mit Bill Murray fühlt man sich wenn es um das Thema Brexit geht – immer wenn es zu einer entscheidenden Abstimmung kommt, steht am Ende eine Verschiebung nach hinten. Ein Resultat dieser Neverending Story ist, dass das Thema aktuell das Tagesgeschehen an den internationalen Kapitalmärkten kaum noch beeinflusst. Ganz ähnlich sah es in den letzten drei Monaten an den Whiskysammlermärkten aus.

Der von der schottischen Rare Whisky 101 Ltd. berechnete marktbreite APEX-1000 Index für Whiskyraritäten legte in den letzten 3 Monaten bis zum 30. September 2019  um rund 4% zu, was auch in etwa dem Zugewinn seit Jahresanfang entspricht. Deutlich höher fallen wie bereits in den letzten Quartalen beobachtet die Zugewinne bei Abfüllungen aus Japan aus – der Japanese 100 Index legte seit Januar um 20% zu und eilt von einem Allzeithoch zum nächsten. Getragen wird diese Entwicklung im Besondern von den großen Drei – Yamazaki (+14%), Karuizawa (+27%) und Hanyu (+20%).

Bei den schottischen Destillerien ergibt sich ein eher differenziertes Bild. Die in den letzten Jahren sehr stark gestiegenen Abfüllungen von Macallan stagnieren seit einigen Monaten im Preis bzw. sind sogar mit einem Quartalsrückgang von 3,3%  leicht rückläufig. Auch bei den Whiskyikonen Port Ellen und Brora üben sich die Sammler in Zurückhaltung – im Moment überwiegt die Skepsis der Phantasie in Bezug auf die geplante Wiederbelebung der beiden Lost Distilleries. Einen deutlichen Preissprung von fast 10% im 3. Quartal machten die Abfüllungen von Rosebank, seit Jahresbeginn sind die Preise der beliebten Lowland-Destillerie um ein Drittel angezogen. Angemerkt an dieser Stelle sei allerdings, dass der Rosebank-Index gerade einmal aus 12 verschiedenen Abfüllungen besteht und somit außergewöhnliche Auktionsergebnisse an den Sekundärmärkten schnell zu Kurssprüngen in die eine oder andere Richtung führen können.

Auch im dritten Quartal fanden zahlreiche neue Releases am Whiskysammlermarkt statt. Auch hier das gleiche Bild wie in den letzten Monaten: Gefragte Abfüllungen werden unabhängig vom Preisniveau in kürzester Zeit am Markt platziert, die Nachfrage ist ungebrochen und scheint eher noch weiter anzuziehen. Als Beispiel seien hier neben dem Ardbeg Supernova 2019  z.B. der Brora 40  zum 200jährigen Jubiläum der Destillerie sowie der älteste jemals abfgefüllte und von Gordon&MacPhail an den Markt gebrachte Dallas Dhu aus 1969 genannt.

Das dritte Quartal hat in Summe keine großen Veränderungen an den Whiskysammlermärkten gezeigt. Die Negativzinsproblematik der Kapitalmärkte wird in den nächsten Monaten weiterhin den Fokus der Anleger auf den Bereich der Sachwerte wie z.B. Whiskyraritäten lenken und für eine weiter robuste Nachfrage und einer damit verbundenen positiven Wertentwicklung sorgen – dies ist der einhellige Konsens aus Gesprächen von Tim Tünnermann, Geschäftsführer der Whisky Investments GmbH, mit führenden Whiskyexperten und Fachleuten aus Schottland. Aus Sicht des Sammlers dürfte ein Brexit jedweder Art langfristig weiter anziehende Preise bedeuten, dennoch wird die in Zukunft mehr und mehr die richtige Auswahl und Zusammenstellung einer Sammlung an Bedeutung gewinnen um an zukünftigen Wertsteigerungen zu partizipieren.

Marco Jansen 

Autor Marco Jansen, Gesellschafter der Whisky Investments GmbH, arbeitet seit 16 Jahren in der Finanzbranche und sein Betätigungsfeld 1 – neben der Betreuung von vermögenden Privatkunden – sind die internationalen Kapitalmärkte. Vor etwa 10 Jahren entdeckte er bei einer Reise nach Schottland seine Leidenschaft für Single Malt Whisky. Seitdem verfolgt er mit Interesse die Whiskymärkte und eine kleine Sammlung erlesener Tropfen füllt die speziell dafür eingerichtete Vitrine in seiner Heimat am Niederrhein.

Unser Titelbild zeigt die Catedral do Whisky – eine der größten Whiskysammlungen der Welt

Blick in die Catedral do Whisky, eine der größten Whiskysammlungen der Welt

Whisky im Bild: Die Destillerie Aberlour (22 Bilder)

Die Brennerei Aberlour in Charlestown of Aberlour in der Speyside ist bekannt für ihre typisch fruchtigen Whiskys – und wohl auch für die recht schöne Anlage, die viele Besucher anzieht.

In unserem heutigen Whisky im Bild entführt uns Jochen Wied in die zu Pernod Ricard gehörende Brennerei. Er besuchte sie im Juni diesen Jahres in Rahmen seiner ausführlichen Schottlandreise. Dankenswerterweise hat er uns die Bilder für Sie zur Verfügung gestellt. Wir wünschen viel Vergnügen mit den 22 Aufnahmen der Galerie…

Die Destillerie Aberlour. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Aberlour. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Aberlour. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Aberlour. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Aberlour. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Aberlour. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Aberlour. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Aberlour. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Aberlour. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Aberlour. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Aberlour. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Aberlour. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Aberlour. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Aberlour. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Arran. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Aberlour. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Aberlour. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Aberlour. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Aberlour. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings

Die Destillerie Aberlour. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Aberlour. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Aberlour. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings

PR: Penderyn Madeira Cask ist European Whisky of the Year Single Cask in Whisky Bible 2020

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Während die weltbesten Whiskys für Jim Murray, Whiskyjournalist und Autor der Whisky Bible, in diesem Jahr aus den USA kommen, ist sein bester europäischer Whisky im Single Cask einer aus der Destillerie Penderyn aus Wales. Die Madeira Single Cask Edition wurde übrigens für den deutschen Markt geschaffen, und so ist es durchaus möglich, dass einer unserer Leser diesen in seiner Sammlung hat.

Bei Penderyn freut man sich über den erneuten Erfolg (nach zwei weiteren Whiskys aus Penderyn, die Murray bereits ausgezeichnet hat) und hat die nachfolgende englischsprachige Pressemitteilung veröffentlicht:


Penderyn Madeira Cask Named European Whisky of the Year 2020 in Jim Murray’s Whisky Bible

Penderyn, a leading UK single malt whisky brand based in the Brecon Beacons in Wales, is celebrating a remarkable 2019 with another accolade which has just been announced. 

A Madeira Single Cask Edition, which was created for the German market, has just been named the ‘European Whisky of the Year’ with a rating of 96.5/100 in the most influential whisky guide, Jim Murray’s Whisky Bible. This is the 3rd such accolade in this category following the Swansea City Premier League Edition in 2013, and the Bryn Terfel Icons Of Wales Edition in 2018.

Jim Murray’s Whisky Bible, an annual tome of reviews and tips from independent whisky expert Jim Murray, who tastes 1,250 new whiskies each year, celebrates the best of the whisky world – and in the 2020 edition, published this week, Penderyn’s Madeira Cask has been picked as Europe’s best whisky, which is one of the top awards. Penderyn’s CEO Stephen Davies said:

‘Jim Murray is the main name you associate with expert whisky analysis. To hear that this bottling has been named European Whisky of the Year is wonderful news. To be one of only six highlighted bottles from over 5,000 whiskies is very pleasing.’

The accolade comes after Penderyn’s Gold Medal successes at the International Wine and Spirit Awards, San Francisco Spirits Competition and Whiskies of the World Awards earlier this year. 

Penderyn has continued to entice whisky drinkers in over 40 countries across the globe, and its all-women distilling team has received immense praise for its dedication to form, flavour and consistency. With 2019 having been a very successful year for the brand, the future is also looking good for Davies and the team:

‘This year’s success is only the beginning. We have all travelled a long road to get here, and are developing several exciting new ideas which we are certain our customers are going to enjoy.’

Jim Murray’s Whisky Bible is a trusted source of notes on international whisky tasting. Penderyn’s accolade as Europe’s best cements them as a leading name in Single Malt Whiskies across Europe and beyond.

Video: Ralfy verkostet Benriach 10yo (Review #798)

Der Benriach 10yo mit 43% Alkoholstärke ist eine relativ junge Ergänzung zur Core Range der Speyside-Destillerie, die sich im Besitz des amerikanischen Getränkemultis Brown-Forman befindet, nachdem dieser sie und Glendronach sowie Glenglassaugh vom Konsortium rund um Billy Walker gekauft hatte (warum das nicht ganz das war, was Billy Walker wollte, können Sie in unserem Interview hier erfahren).

Grund genug für Ralfy, diesem jungen Benriach eine Verkostung zu widmen. Und mit 86 Punkten scheint ihm dieser auch ganz gut gefallen zu haben. So gegen 10 Minuten im Video gibt er dabei eine sehr detaillierte Beschreibung dessen, was er in ihm schmeckt.

Die ganzen 12 Minuten des Videos sehen Sie obenstehend oder wie immer direkt im Kanal von Ralfy auf Youtube.

Serge verkostet: Balvenie

Der heutige Verkostungstag bei Serge Valentin ist ganz der Highland-Brennerei Balvenie gewidmet. Sechs Abfüllungen sind es, die verkostet werden, zwei aus der Destillerie selbst und vier Unabhängige.

Von den unabhängigen Abfüllungen laufen zwei unter dem Namen Burnside – das sind sogenannte Teaspooned Whiskys – also technisch gesehen Blended Malts, da sie mit einem „Teelöffel“ eines anderen Whiskys versetzt wurden (im Fall von Balvenie ist das Whisky aus Glenfiddich, der umgekehrte Fall, also Glenfiddich mit einem Schuss Balvenie, nennt sich Wardhead).

Die Bandbreite der Bewertungen reicht dabei von guten 85 bis zu fantastischen 93 Punkten. Aber alles der Reihe nach:

  • Balvenie 14 yo 2003 ‘Peat Week’ (48.3%, OB, 2018): 85 Punkte
  • Balvenie ‘Tun 1509’ (50.4%, OB, batch #6, 2019): 86 Punkte
  • Burnside 26 yo 1991/2018 (46.7%, Cadenhead, Green Label, bourbon barrel, 174 bottles): 89 Punkte
  • Burnside 27 yo 1991/2019 (44.8%, Cadenhead, Single Cask, bourbon barrel, 162 bottles): 89 Punkte
  • Burnside 28 yo 1989/2018 (46.2%, Archives, hogshead, cask #4556, 84 bottles): 87 Punkte
  • Balvenie 15 yo 1974/1990 (57.1%, Signatory Vintage, cask #18103-18130, 1300 bottles, 75cl): 93 Punkte
Balvenie. © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Balvenie. © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Neu im Global Travel Retail: Aberfeldy Exceptional Cask 15yo Sherry Finish

Wer ab 1. November in einem der vielen Outlets von Heinemann im Global Retail vorbeikommt, der wird dort eine neue Abfüllung aus der Highland-Brennerei Aberfeldy finden: Aberfeldy Exceptional Cask 15yo Sherry Finish ist die neueste Ausgabe der Exceptional Cask Serie und wurde in Oloroso Sherry Casks gefinisht.

Die Fässer wurden von Malt Master Stephanie MacLeod ausgewählt. Zuerst reifte er für 12 Jahre in Eichenfässern (genauere Angaben werden nicht gemacht), dann gab es ein dreijähriges Finish in Oloroso-Fässern. 4800 Flaschen gibt es weltweit, sie wurden mit 43% Alkoholstärke abgefüllt.

Andere Mitglieder der Exceptional Cask Serie stammen übrigens aus den Brennereien Aultmore, Craigellachie, Royal Brackla und Glen Deveron.

Video: The Famous Grouse Smoky Black – neue Kampagne

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Von Famous Grouse, dem Blend, der mit der Destillerie Glenturret assoziiert ist (nach dem Verkauf der Brennerei durch die Edrington Group allerdings nicht mehr wirtschaftlich, da die Marke in der Hand der Besitzer der Brennerei Macallan verblieb), ist eine neue Kampagne für eine bestehende Abfüllung angekündigt worden: The Famous Grouse Smoky Black.

Der Blend, der den Angaben des Herstellers nach „weich und komplex“ sein soll, bietet Noten von getrockneten Früchten und ein langes, süßes und rauchiges Finish. Für ihn hat man mit der Agentur The Leith Agency eine neue Kampagne entwickelt, die natürlich wieder um den Auerhahn gebaut ist, der sich diesmal durch die Nacht bewegt. Insgesamt hat man Marketingausgaben von ca. 1,2 Millionen Euro vorgesehen.

Den 20 Sekunden langen Spot (mit einer ganz witzigen Idee, finden wir), der im Vereinigten Königreich im TV laufen soll, können Sie obenstehend sehen, oder natürlich auf Youtube.

 

PR: Stephen Rankin, Director of Prestige bei Gordon & MacPhail, ist Master of the Quaich

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Eine besondere Ehre wurde dem Director of Prestige bei Gordon & MacPhail, Stephen Rankin, zuteil: Er wurde in einer Zeremonie in Schottland zum Master of the Quaich ernannt. Diese Auszeichnung wird nur an ausgewählte, verdiente Träger des Titels Keeper of the Quaich verliehen und gilt als eine der prestigeträchtigsten in der Whiskybranche.

Wir gratulieren Stephen Rankin zur Ernennung und bringen hier die dazugehörige Pressemitteilung:


Gordon and MacPhail director receives top industry honour

A director and fourth-generation member of the owning family of Gordon & MacPhail has received one of the whisky industry’s highest honours.

Stephen Rankin, the Elgin-based company’s Director of Prestige, was announced as a Master of the Quaich at the biannual Keepers of the Quaich ceremony at Blair Castle, which recognises the outstanding commitment of those who produce or promote Scotch whisky.

To be announced as a Keeper is an honour bestowed upon a limited number of people; to become a Master of the Quaich is a special recognition of those who have been inducted as a Keeper over ten years ago, and have made an exceptional contribution to the industry.

Stephen, who is approaching his 20th anniversary within the industry, said: “It’s an honour to be inducted as a Master of Quaich, keeping great company among some of the whisky industry’s most remarkable people, including some of my peers at Gordon & MacPhail.

“Passion and dedication for creating and promoting single malt whisky is something that has been instilled by my family for four generations, and it’s something that I will continue to uphold and progress in my responsibilities as Master of the Quaich.”

Guests at the prestigious event, which saw five Masters and 44 Keepers announced, were addressed by the Olympian rower Dame Katherine Grainger, who was also awarded the role of Honorary Keeper of the Quaich.

Annabel Meikle, Director of The Keepers of the Quaich, said: “It was a great pleasure to invite Stephen to become a Master of the Quaich. The accolade of Master is truly special. Those who are invited by the Management Committee have made an exceptional contribution to the Scotch whisky industry for a minimum of ten years, but in reality most have had at least double this length of service. The title of Master has only been awarded to around 200 members.”

Stephen’s induction as a Master comes in what would have been the centenary year of his grandfather George Urquhart, who played a huge role in the single malt whisky industry and remains the only person to have been awarded Keeper of the Quaich outside of Blair Castle, when the rules were waived and he received his induction while in a nursing home.

The Society was founded over 35 years ago and takes its name from the traditional two-handled drinking cup which is described in the ancient Gaelic language of Scotland as a ‘cuach’ or quaich, a vessel long associated with friendship and the enjoyment of Scotch whisky.

PR: Glenfiddich – Interview mit Malt Master Brian Kinsman

Glenfiddich möchte die Menschen, die den Whisky in der Speyside Brennerei erzeugen, mit einer Serie von PR-Artikeln näher vorstellen und ihre Arbeit etwas besser verständlich machen. Abgeschlossen wird diese vierteilige Serie mit dem Interview mit Malt Master Brian Kinsman, dem Kopf hinter den Abfüllungen bei Glenfdiddich.

Alle Fragen und Antworten stammen aus dem uns zugesendeten PR-Text:


WIE SIEHT DER ARBEITSALLTAG EINES MALT MASTERS AUS? WAS SIND SEINE AUFGABEN?

In erster Linie bin ich dafür verantwortlich, dass die bekannte Qualität von Glenfiddich bestehen bleibt und zwar von der Abfüllung eines neuen Destillats in die Fässer, bis hin zu den fertigen Flaschen, die weltweit verschickt werden.

Brian Kinsman. Fotocredit: William Grant & Sons Group

WAS MACHT EINEN GUTEN MALT MASTER AUS?

Das Wichtigste in meinem Job ist das Nosing, also das Riechen der einzelnen Destillate und der Aromen. Alles was ich mache, beruht auf meinen sensorischen Fähigkeiten. In einer normalen Arbeitswoche prüfe ich auf diese Weise hunderte Proben. Das sind zum einen neue Destillate, aber auch bereits abgefüllte Flaschen, die fertig für den Versand sind. Um meinen Geruchssinn voll zu entwickeln und die Vielschichtigkeit der Produkte von William Grant & Sons zu erkennen, war ich acht Jahre bei meinem Vorgänger David Stewart in der Ausbildung. Dadurch konnte ich auch sehen, wie sich Glenfiddich über die Jahre entwickelt hat.

WIE VIELE WHISKYS WERDEN TÄGLICH GETESTET?

Das kommt ganz darauf an. Normalerweise verbringe ich rund zwei bis drei Stunden in unserem Sample Raum. An manchen Tagen prüfe ich nur circa 20 bis 30 Proben aus der Tagesproduktion. Aber es gibt auch Tage, an denen ich zwischen 200 und 300 Proben teste. Die Bandbreite der Proben ist dabei sehr groß und reicht von neuen Whisky-Kreationen über bereits abgefüllte Flaschen hin zu Vintage-Lagerungen. Neben Glenfiddich prüfe ich auch andere Spirituosen aus dem Hause William Grant & Sons.

Fotocredit: William Grant & Sons Group

GLENFIDDICH GEHT MIT SEINER EXPERIMENTAL SERIES IMMER WIEDER NEUE WEGE, DER FIRE & CANE IST DAS JÜNGSTE BEISPIEL AUS DIESER REIHE. GIBT ES NOCH EIN EXPERIMENT, DAS SIE REIZEN WÜRDE?

Diese Liste ist wirklich lang! Jedes Jahr starten wir viele verschiedene Experimente, die teilweise mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Auch aktuell laufen wieder dutzende Testreihen in unseren Warehouses. Was ich besonders spannend finde ist, die grundlegenden Aromen von Whisky zu erforschen, also die Rohstoffe wie Wasser, Hefe und Gerstenmalz und zu schauen, was hier noch herausgeholt werden kann. Leider nehmen diese Experimente sehr viel Zeit in Anspruch, so dass ich diese zwar häufig noch anstoßen kann, es aber möglicherweise nicht mehr zu Ende bringen kann

SCHEITERN EXPERIMENTE AUCH MAL?

Da wir aus jeder Entwicklung etwas lernen, scheitern Experimente nie. Wir nehmen immer etwas mit. Es kommt auch vor, dass wir am Ende eines Experimentes einen hervorragenden Whisky haben, dann aber entscheiden, dass er nicht zum Stil von Glenfiddich passt und wir die Idee darum nicht weiterverfolgen.

ERINNERN SIE SICH NOCH AN IHREN ERSTEN ARBEITSTAG BEI GLENFIDDICH?

Ja, als wäre es gestern gewesen! Ich habe im Januar 1997 als Chemiker im Labor angefangen und war sofort von den langen, langen Reihen an verschiedenen Flaschen im Sample-Raum begeistert. Ich hatte sofort das Gefühl, dass ich genau dorthin gehöre!

PR: Octomore 10 jetzt auch in Österreich erhältlich

In Deutschland gibt es sie ja schon einige Zeit, in Österreich sind sie nun auch ab sofort erhältlich: die Ausgaben der 10. Auflage von Octomore, dem stark getorften Single Malt aus der Brennerei Bruichladdich auf Islay.

Alles Wissenswerte dazu hat der Importeur TopSpirit hier in der nachfolgenden Pressemitteilung zusammengestellt:


OCTOMORE 10`s ist die 10. Edition des meist getorften Single Malt Scotch Whisky der Welt, die bereits mit Oktober 2019 in Österreich erhältlich ist, solange der Vorrat reicht.

(Wien, Oktober 2019) Octomore Single Malt Whisky stellt tradiertes Wissen infrage, seit er 2002 erstmals destilliert wurde. Octomore ist bekannt als der am meisten getorften Whisky der Welt und wurde als solcher von seiner treuen Anhängerschaft seit der ersten Edition mit Begeisterung aufgenommen und unterstützt. Der Name Octomore steht mittlerweile für einen Klassiker unter den Kultwhiskys, für deren Fans ein Scotch nicht rauchig genug sein. Und eben diese Whiskygemeinde forderte immer stärker getorfte Whiskys, die eigentlich nur mehr nach ihren immer höheren PPM Zahlen beurteilt wurden. Head Distiller Adam Hannet hinterfragte jedoch, ob dies auch die zukünftige Ausrichtung der Octomore Serie sein sollte und wählte für die neue Edition ganz bewusst einen deutlich reduzierten und somit für diesen Whisky eigentlich untypischen Rauchcharakter. Die noch im Warehouse verbliebenen Octomore Fässer aus einer Zeit, als es noch nicht um immer höhere Phenolwerte ging, warteten seiner Ansicht nach nur auf den richtigen Moment, die Welt mit ihrem einzigartigen Charakter zu überraschen. Adam musste warten, bis die Whiskywelt für eine völlig neue Art von Octomore bereit war. Einen Octomore, der nicht mehr zwingend der meist getorfteste Whisky der Welt sein muss, um zu reüssieren und von der Whiskygemeinde anerkannt zu werden.

In der zehnten Edition wird erlebbar was viele schon ahnten. Das wahre Geheimnis hinter der Kultmarke Octomore ist nicht die Höhe des PPM Gehalts, sondern vielmehr was die Kombination aus Gerstenmalz und Torf in jedem Batch hervorzubringen vermag. Der Phenolgehalt war stets eine spannende, jedoch leider überhaupt nicht planbare oder gar vom Menschen manipulierbare Komponente. Deshalb war es jetzt an der Zeit mit dem Wettlauf um immer höhere PPM Werte aufzuhören und im Sinne der Bruichladdich Philosophie, Dinge immer wieder zu hinterfragen, um die Welt mit neuen Kreationen zu überraschen. Deshalb wird der Fokus für Octomore grundlegend neu ausgerichtet – vom meist getorften zum komplexesten, vielschichtigen und ausdruckstärksten Single Malt der Welt.

Die zehnte Edition steht für Geschmack, Facettenreichtum und menschliche Intuition, in der Herkunft und Handwerk den Ton bestimmen und dem Whisky in seiner puren Ausdrucksform die große Bühne überlassen.

Octomore 10.1 und 10.3 ist ab sofort im ausgesuchten Spirituosenfachhandel in Österreich erhältlich solange der Vorrat reicht. Octomore 10.4 wird im Jänner 2020 erhältlich sein.

10.1 – Der 2013 aus schottischer Gerste destillierte Octomore 10.1 ist der Maßstab der 10er-Serie.

Mit einer bewussten Beschränkung der Lagerdauer in ehemaligen amerikanischen Eichenfässern auf nur 5 Jahre und abgefüllt bei 59,8 Vol.-%, bringt die Edition 10.1 Charakter und Präsenz des Octomore optimal zur Geltung. Durch die Kombination von Rauchigkeit und reduzierter Reifezeit zeigt dieser 10.1 vor allem das wahre Potenzial einer wohlüberlegten, geduldigen Destillation auf. Wie alle Spirituosen der Destillerie Bruichladdich reift er ausschließlich auf Islay, wo er auch abgefüllt wurde.

Fakten auf einen Blick:

  • gesamte Reifung in amerikanischen First-Fill- Whiskeyfässern von Jim Beam, Heaven Hill, Buffalo Trace und Jack Daniels
  • destilliert 2013, Erntejahr 2012
  • zu 100 % in Schottland kultivierte Concerto-Gerste
  • fünf Jahre alt
  • 107 PPM
  • abgefüllt bei 59,8 Vol.-%
  • limitiert auf insgesamt 42.000 Flaschen

10.3 – Der 2013 aus der Ernte des Jahres 2012 destillierte Octomore 10.3 ist dem Farmer James Brown zu verdanken.

Er nahm die Herausforderung an, Islay-Gerste vor Ort zu kultivieren und machte das Beste aus den klimatischen Bedingungen der feuchten, wilden Westküste, um den Einfluss des Islay- Terroir mit geradezu strosphärischer Rauchigkeit zu kombinieren. Der 10.3 wurde erstmals sechs Jahre gereift – allerdings, was entscheidend ist, ausschließlich in ehemaliger amerikanischer Eiche. Diese Quercus Alba Fässer von erstklassiger Qualität haben die Octomore-Spirituose im Warehouse 16, in unmittelbarer Nachbarschaft unserer Edition 10.1, behutsam hervorgebracht und geprägt. Da unsere schottische Gerste und die Islay-Gerste dieselbe Behandlung erfahren, auf niedrigen PPM Gehalt getorft werden und ausschließlich amerikanische Eiche und Concerto-Gerste Verwendung finden, ist der Geschmacksunterschied auf die lokalen Wachstumsbedingungen der Gerste zurückzuführen. Dieser einzigartige Single Malt von einer Farm, einem Feld, einem Jahrgang wird bei 61,3 Vol.-% abgefüllt.

Fakten auf einen Blick:

  • gesamte Reifung in amerikanischen First-Fill- Whiskeyfässern von Jim Beam, Heaven Hill, Buffalo Trace und Jack Daniels
  • destilliert 2013, Erntejahr 2012
  • zu 100 % auf der Octomore Farm in Islay kultivierte Concerto-Gerste
  • sechs Jahre alt
  • 114 PPM
  • abgefüllt bei 61,3 Vol.-%
  • limitiert auf insgesamt 24.000 Flaschen

10.4 – Octomore hinterfragt Konventionen seit seiner Entstehung im Jahr 2008.

 

Viele Vorurteile wurden bereits überwunden, das hartnäckigste, das es noch zu entkräften gilt, ist allerdings jenes des Alters. Heißt älter wirklich zwangsläufig besser?

Dieser 2016 aus der Ernte des Jahres 2015 destillierte Octomore ist mit drei Jahren der jüngste, vielleicht aber auch der beeindruckendste, der je auf den Markt kam. Unter all den gewichtigen Vertretern seiner Kategorie wohl ein Einzelgänger, weiß er dennoch oder gerade deshalb in all seinen Komponenten mit erstaunlicher Tiefe, Ausgewogenheit und Contenance zu überzeugen. Achtundzwanzig Fässer aus Limousineiche wurden stark getoastet, bevor sie ihren Weg in das Warehouse 12 zur Abfüllung fanden. Diese unbenutzten Eichenfässer haben häufig einen hohen Tanningehalt, der etwas bitter und übermächtig sein kann, durch eine starke Toastung wurde der Tanningehalt jedoch reduziert und einem trockenen fruchtigen Charakter der Weg geebnet, der ebenso makellos wie abgerundet ist. Octomore 10.4 wird im Jänner 2020 in Österreich erhältlich sein und bei 63,5 Vol.-% abgefüllt.

Fakten auf einen Blick:

  • gesamte Reifung in französischen Virgin-Oak-Fässern
  • destilliert 2016, Erntejahr 2015
  • zu 100 % in Schottland kultivierte Concerto-Gerste
  • drei Jahre alt
  • 88 PPM
  • abgefüllt bei 63,5 Vol.-%
  • limitiert auf 12.000 Flaschen

Jetzt gewinnen: 3x Panorama-Wandkalender „Mystic malts and modern times“ von Gudrun und Heinz Fesl

Bei unserem neuesten Gewinnspiel geht es um Schottland für daheim – in Form von wunderschönen Kalendern von Gudrun und Heinz Fesl. Gemeinsam mit ihnen verlosen wir wie schon in den Vorjahren 3 Panorama-Wandkalender mit traumhaften Aufnahmen für das Jahr 2020 – das ideale Geschenk für sich selbst oder andere Whiskyfreunde.

Bevor wir Ihnen aber sagen, wie Sie die Kalender gewinnen können, einige Informationen dazu, die Ihnen auch bei der Beantwortung der Gewinnfrage helfen werden, und die wir von Gudrun und Heinz Fesl erhalten haben:

Der Wandkalender  „Mystic malts and modern times“

Heinz Fesl war der erste, der die Themen Schottland und seine Whiskys kombiniert hat und präsentiert uns seinen inzwischen siebzehnten Panorama-Wandkalender „Mystic malts and modern times“

Seine Spezialität ist die Panoramafotografie in höchster Bild und Druckqualität. Der neue Panorama-Wandkalender „Mystic malts and modern times“ – Schottland 2020 zeigt wieder eindrucksvolle  Stimmungen von Schottlands Landschaften, Küsten und Leuchttürmen sowie besondere Aufnahmen von den Destillerien: Ardbeg, Glengyle, Raasay, Glenfarclas, Macallan new und die für Besucher nicht zugängliche Forsyths Coppersmiths in Rothes, wo in langer Tradition die besten Brennblasen hergestellt werden. Der besondere Reiz bei diesem Kalender liegt in den Panoramabildern, der speziellen Bildkompositionen und dem einzigartigen Kalenderkonzept.

Der Kalender besteht wie seine Vorgänger aus 13 Panoramabildern im Format 45 x 17 cm und Detailbildern im Format 15 x 11 cm bis 22 x 11 cm. Die Sinnsprüche bei diesem Kalender wurden am berühmten Makars´ Court am „The Writers Museum“ in Edinburgh entdeckt. Hier finden Sie Werke von Sir Walter Scott, Robert Burns, Robert Louis Stevenson und vielen anderen schottischen Dichtern und Denkern.

Die Sinnsprüche und das Kalendarium sind zwei bzw. dreisprachig – deutsch – englisch – gälisch.

Der Kalender hat aufgeklappt die Maße 49 x 44 cm. Die Papier- und Druckqualität sowie die Einzelverpackung entsprechen dem sehr hohen Qualitätsstandard des Kalenders 2019 und sind mit Fachvergrößerungen durchaus vergleichbar.

Es ist auch ein Tischkalender mit einem Standfuss aus Fassdauben erhältlich.

Bei der „Straight from the Cask“ Idee wurden stimmungsvolle Bilder in einer besonders authentischen Präsentation verwirklicht; die doppelseitig bedruckten Kalenderblätter werden von einem Sockel gehalten, der aus alten Whisky – Fass – Dauben gefertigt wurde. Damit ist höchste Individualität geboten, denn keiner dieser Holzsockel gleicht dem anderen. Die doppelseitigen Kalenderblätter tragen auf der einen Seite Fotos der großartigen Landschaften und auf der anderen Motive aus den Destillerien. Der Betrachter kann sich so „seinen“ Kalender selbst zusammenstellen.

Natürlich ist der Sockel wiederverwendbar, die Kalenderblätter der Folgejahre können nachbestellt werden.

Produktinfo zu den Kalendern:

  • UV LE Offsetdruck mit partiellen UV Lack, höchste Schärfe und natürliche Farben
  • 250 g/m2 auf gestrichenem Papier
  • Der Wandkalender ist mit Spiraldraht gebunden und Hängebohrungen versehen – jeder Kalender ist einzeln in einer stabiler Kalenderverpackung verpackt
  • Layout, Druck und Produktion in Deutschland/München
  • keine Kunststoffverpackung oder Folien
  • Empfohlener Verkaufspreis
  • Panorama Wandkalender 29,90 EUR
  • Panorama-Tischkalender mit Fassdaube 16,95 EUR

Die Kalender sind ausschließlich im Whiskyfachhandel oder unter www.heinz-fesl.de erhältlich. Dort sehen Sie unter „Dealer“ eine Liste der Fachhändler.

Und so gewinnen Sie einen der drei Panorama-Wandkalender „Mystic malts and modern times“  von Gudrun und Heinz Fesl:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: In welchem Ort in Schottland werden die meisten Brennblasen für Schottlands Whiskydestillerien und weltweit gefertigt?

a) Speyside Cooperage in Craigellachie
b) Forsyth’s Coppersmith in Rothes

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Kalender“!

3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.

Unter allen richtigen Antworten mit dem richtigen Betreff, die uns bis 27. Oktober 2019, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner der Preise und geben sie am 28. Oktober 2019 bekannt. Die Gewinne werden danach durch Gudrun und Heinz Fesl versendet.

Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Lösung mit dem Betreff „Kalender“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 27. Oktober 2019, 23:59 Uhr. Die Gewinnerinnen/die Gewinner werden am 28. Oktober 2019 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand des Preises erfolgt durch Gudrun und Heinz Fesl, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiderbringlich gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

PR: Neues aus dem Alba-Collection Verlag

Wenn es um präzise Karten mit den Standorten der Whisky-Destillerien geht, so ist ein deutscher Verlag weltweit anerkannt: Der Alba-Collection Verlag deckt mit seinen Karten mittlerweile nahezu alle interessanten Regionen weltweit bestens ab.

Aber Karten sind nur so gut, wie sie aktuell sind – und auch hier ist der Alba-Collection Verlag führend und stets auf der Höhe der Zeit: Gerade hat man dort die Karten für die DACH-Region (also Deutschland, Österreich und die Schweiz) auf den neuesten Stand gebracht. Mehr dazu in der nachfolgenden Pressemitteilung:


Neuerscheinung Poster und Tastingmap „Whisky Distilleries in Germany – Austria – Switzerland“

Unsere Karte „Whisky Distilleries in Germany – Austria – Switzerland“ war zugegeben in die Jahre gekommen.

Ein Grund für uns diese einer gründlichen Aktualisierung zu unterziehen. 

Die Anzahl der Whisky produzierenden Destillerien im deutschsprachigen Raum wuchs in den vergangenen Jahren stetig und ein Ende scheint nicht in Sicht zu sein.

Allein die reinen Zahlen der Whisky Destillerien im deutschsprachigen Raum sind recht eindrucksvoll. Da kann man mit Blick auf die jährlichen Produktionsmengen unterschiedlicher Auffassung sein, aber es gibt noch andere Zahlen.

So wurden in Deutschland im Jahr 2017 rund 70 Millionen Flaschen Whisky verkauft. 3% davon waren deutscher Whisky. Nun kann man wieder der Meinung sein: „3% Marktanteil ist nicht der Rede wert.“ Aber 3% sind einfach eine beachtliche Anzahl von 2,1 Millionen Flaschen. 

Würde man die Anzahl der Whisky Destillerien der jeweiligen Länder in einer Art Nationenwertung zusammenfassen, dann wären Deutschland, Österreich und Schweiz allesamt  in den Top Ten zufinden.

           Land        Whisky Destillerien*

1          USA              1523
2          Deutschland       242
3          Schottland        163
4          Australien        123
5          Indien            120
6          Frankreich         89
7          Österreich         75
8          Irland             63
9          Schweiz            49
10        Kanada              45
11        Japan               37


* in Planung / in Bau befindliche Destillerien sind eingerechnet

Neu erschienen sind:

  • Poster „Whisky Distilleries in Germany – Austria – Switzerland“ im Format 70 x 100 cm

  1. aktualisierte Auflage; ISBN 978-3-944148-48-9
  • Tastingmap „Whisky Distilleries in Germany – Austria – Switzerland“ im Format 21 x 29,7 cm

  Neuerscheinung; ISBN 978-3-944148-82-3

Die Tastingmap wurde komplett überarbeitet und erscheint nun im neuen Tastingmap-Format 21 x 29,7 cm.

Das Format ist etwas kleiner geworden, das alte Format war 24 x 34 cm.

Dafür gibt es mehr Inhalt, besser strukturiert und übersichtlicher. Auf der einen Seite ist Germany mit 242 Destillerien und auf der anderen Seite Österreich mit 75 und die Schweiz mit 49 Destillerien abgebildet.

Mit dem Erscheinen der Tasting „Whisky Distilleries in Germany – Austria – Switzerland“ im neuem Format, sind die Tastingmap für Germany, Österreich, Schweiz, Liechtenstein im alten Format nicht mehr Bestandteil unseres Verlagsprogramms und nur noch auf Anfrage erhältlich.

Poster und Tastingmap sind im gut sortiertem Whiskyfachhandel, im Buchhandel und direkt beim Verlag (www.alba-collection.com) erhältlich.