Alte Ardbegs – es gibt wenig, bei dem Freunde des getorften Whiskys so ins Schwärmen kommen wie bei diesen schon schwer zu findenden (und noch schwerer zu bezahlenden) Abfüllungen.

Aber ist das tatsächlich immer so, dass das Alte, Seltene so gut ist wie wir denken – oder glauben, uns zu erinnern? War früher wirklich alles immer besser? Oder zumindest Ardbeg? Eine mögliche, wenn auch subjektive, Antwort geben die Bewertungen der Abfüllungen von damals und jetzt und deren Vergleich, wenn man genug Vertrauen in die Objektivität  und Kompetenz des Verkosters hat. Daran sollte es bei Angus MacRaild, der am Samstag Serge Valentin auf Whiskyfun vertritt, eigentlich nicht mangeln. Und deshalb als Resümee der Verkostung von heute: Schlecht waren sie damals auch nicht, die Ardbegs.

Hier die drei Abfüllungen und ihre Wertungen:

  • Ardbeg 17 yo (40%, OB, -/+ 2000): 87 Punkte
  • Ardbeg 1990/2004 (55%, OB for Japan & UK): 90 Punkte
  • Ardbeg 13 yo 1974 (40%, Gordon & MacPhail Connoisseurs Choice): 92 Punkte
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