Whisky im Bild: Ardbeg Distillery (10 Bilder)

Von unserem Besuch bei Ardbeg haben wir nicht nur Reportagen und Videos mitgebracht, sondern auch ein paar „nur“ stimmungsvolle Bilder, die die Destillerie aus verschiedenen Blickwinkeln zeigen.

Zehn davon haben wir hier für Sie in einer Galerie zusammengestellt. Für die, die schon einmal dort waren, ein kleiner Beitrag dazu, die Sehnsucht nach der Insel wieder anzuheizen – für jene, die noch nicht das Vergnügen hatten vielleicht ein Appetitanreger…

Viel Vergnügen mit den nachfolgenden Aufnahmen, die Sie durch Anklicken vergrößern können…

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Disclaimer im Sinne unserer redaktionellen Richtlinien:
Die Kosten für die Reise zu Arbeg wurden von der Destillerie getragen.
Ardbeg hatte keinerlei Einfluss auf die Gestaltung dieses Beitrages.

PR: Whisky Tasting „Teuflisch Gutes aus Tasmanien“ in Recklinghausen

Man hat nicht oft die Möglichkeit, mit einem Master Distiller aus Tasmanien (die australische Whiskyinsel südlich des Kontinents) gemeinsam Whisky zu verkosten – am 24. September aber bietet sich diese in Recklinghausen, gemeinsam mit Bill McHenry von der McHenry Distillery.

Der Veranstalter und Importeur hat uns nachfolgende Pressemitteilung gesendet, die wir hier gerne mit Ihnen teilen:


Whisky Tasting – „Teuflisch Gutes aus Tasmanien“ in Recklinghausen.

Brennmeister der McHenry Distillery aus Tasmanien/Australien für ein exklusives Tasting in Deutschland zu Gast.

Am 24.09.2018 ist Bill McHenry zu Gast im Umspannwerk Recklinghausen um bei einem exklusiven Tasting die Range der Brennerei aus Tasmanien / Australien vorzustellen.

Bill McHenry, Brennmeister der McHenry Distillery aus Tasmanien/Australien

Neben New Make, einige Monate altem Spirit frisch aus den Fässern und dem Single Malt, wird es auch noch eine Fassstärke zu verköstigen geben.  Bei diesem Dekonstruktion-Tasting kann man den Werdegang des Whiskys am besten erschmecken.

Wo könnte man dies besser tun als im schönen Ambiente des Museums „Strom und Leben“ im Umspannwerk Recklinghausen.

Ob ein altes Kino, oder eine Straßenbahn, auf uns warten schöne Orte, wo wir das Wasser des Lebens genießen werden.

Neben 5 Spirituosen wird es viel Informationen aus erster Hand vom Brennmeister persönlich geben und dies in einer tollen Umgebung. Unterstützt wird das Tasting vom Matthias Esters von Barley Known Malts und Sebastian Büssing von Whisky’n’More.

Das Tasting wird sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch gehalten und Matthias und Sebastian übersetzen gerne, falls ein Teilnehmer des Englischen nicht mächtig sein sollte.

Kosten:

35€ p.P. inkl. Museumseintritt, Tasting von 5 Spirituosen, Wasser, Baguette

Ort:

Umspannwerk Recklinghausen – Museum Strom und Leben
Uferstr. 2-4
45663 Recklinghausen

Start: 24.09.2018 um 18.30 Uhr
Ende: ca. 21.30 Uhr

Anmeldung unter:

info@barleyknownmalts.de oder über das Kontaktformular auf www.tasmanian-spirits.de

Serge verkostet: Whiskys aus aller Welt

Frutta Misca, ein Potpourri, eine Mischkulanz oder wie auch immer man dazu sagen will: In der heutigen Verkostung bei Serge Valentin ist Abwechslung die einzige Konstante. Whiskys aus den verschiedensten Regionen unseres Planeten werden heute unter die Lupe genommen, nämlich aus Kanada, Taiwan, Japan, Schweden und der Schweiz. Und ein Etikettenschwindler ist auch dabei, der sich als Japaner ausgibt, aber laut Serge ein mit einem Amerikaner geblendeter Schotte ist, der in Japan reifen durfte…

Die Japaner haben dabei die Nase vorne, gemeinsam mit den Kanadiern aber als Chimäre auch hinten – wie es generell heute eher mittelprächtige Benotungen in der Verkostung gibt. Was nicht bedeutet, dass die verkosteten Tropfen nicht interessant wären – aber lesen Sie selbst.

Hier jedenfalls wie üblich die Liste der Kandidaten:

  • Canadian Club ‚Imported‘ (40%, OB, Canada, +/-2018): 72 Punkte
  • Yushan (40%, OB, Taiwan, blended malt, +/-2018): 81 Punkte
  • Togouchi 9 yo (40%, OB, ‘Japanese’ blended malt, +/-2018): 72 Punkte
  • Kamiki (48%, OB, ‘Japanese’ blended malt, +/-2018): 82 Punkte
  • Hibiki ‘Japanese Harmony Master’s Select’ (43%, OB, Japanese blend, +/-2018): 82 Punkte
  • Box ‘Quercus II’ (50.8%, OB, Sweden, 9806 bottles, 2018): 80 Punkte
  • Säntis Malt ‘Edition Sigel’ (40%, OB, Switzerland, +/-2018): 75 Punkte
  • Langatun 6 yo 2010/2017 (49.1%, OB, Switzerland, wine cask, cask #140): 79 Punkte

Ad Gefrin Distillery in Northumberland soll bis 2020 eröffnet werden

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Auch südlich der schottischen Grenze dauert der Destillerienboom an. Wie The Northern Echo und anderen britische Magazine heute berichten, plant der Geschäftsmann Alan Ferguson gemeinsam mit seiner Frau und seinen fünf Kindern, in Wooler eine Destillerie zu eröffnen.

Die Ferguson Familie. Bild: Glendale PR and Marketing

Die Ad Gefrin Distillery soll 2020 in Betrieb gehen und dann bis zu 50 Mitarbeiter beschäftigen. Auch ein Besucherzentrum soll entstehen. Aus lokaler Gerste will man Single Malt erzeugen, der erste Single Malt soll acht Jahre nach der Eröffnung, also im Jahr 2028, auf den Markt kommen.

 

In diesem Gebäude in Wooler soll die Brennerei entstehen. Glendale PR and Marketing

Die lokalen Behörden stehen dem Plan sehr ppsitiv gegenüber und unterstützen die Familie nach Kräften. 

PR: Erste Ausgabe von Michter’s US*1 Toasted Barrel Finish Bourbon in drei Jahren

Von der us-amerikanischen Michter’s Distillery in Kentucky haben wir eine Info über eine neue Ausgabe ihres im Herbst 2014 eingeführten Toasted Barrel Finish Bourbon erhalten. Er wird nun, nach drei Jahre Pause, wieder abgefüllt.

Laut Auskunft der Brennerei wird der Michter’s US*1 Toasted Barrel Finish Bourbon in den nächsten drei Monaten auch in Deutschland erhältlich sein. Hier die Infos dazu aus der Presseaussendung


Erste Ausgabe von Michter’s US*1 Toasted Barrel Finish Bourbon in drei Jahren

LOUISVILLE, Kentucky, 22. August 2018 /PRNewswire/ — Michter’s Distillery mit Firmensitz in Louisville, Kentucky, bringt in begrenztem Umfang die Abfüllung 2018 seines innovativen US*1 Toasted Barrel Finish Bourbon heraus. Der Zeitpunkt dieses einzigartigen Angebots im September fällt mit dem Bourbon Heritage Month zusammen. Michter’s US*1 Toasted Barrel Finish Bourbon wurde zum letzten Mal im Jahr 2015 auf den Markt gebracht.

Diese dreijährige Unterbrechung war aufgrund der Engpässe beim Whiskey notwendig, die Michter’s erfahren hat.

„Wir müssen unsere Whiskeys in begrenztem Umfang vertreiben, weil wir einfach nicht genug haben, um die große Nachfrage zu erfüllen“, sagte Joseph J. Magliocco, Präsident von Michter’s. „Aufgrund dieser Situation bei den Erzeugnissen haben wir debattiert, ob wir diese Herausgabe durchführen sollten. Zu guter Letzt haben wir die Entscheidung getroffen, etwas Toasted Barrel Finish Bourbon für unsere treuen Kunden, die lautstark ihre Sehnsucht nach diesem Bourbon geäußert haben, herauszugeben.“

Der im Herbst 2014 eingeführte und begeistert angenommene Michter’s US*1 Toasted Barrel Finish Bourbon ist ein richtungsweisender Whiskey. Er wird gemacht, indem man Michter’s US*1 Kentucky Straight Bourbon verwendet und diesen dann für einen zusätzlichen Zeitraum in einem zweiten, speziell angefertigten Fass altern lässt. Dieses zweite Fass wird aus Holz gefertigt, das 18 Monate lang luftgetrocknet und dann geröstet, aber nicht versengt wurde. Michter’s Reifungsmeisterin Andrea Wilson stellte fest: „Es ist erstaunlich, wie man den Charakter unseres US*1 Bourbon durch einen zusätzlichen Zeitraum in einem Fass verwandeln kann, dessen Holz gemäß unseren speziellen Vorgaben gekonnt geröstet wurde.“ Michter’s Brennmeister Dan McKee kommentierte: „Ich kann mich an keine von mir geführte Verkostung in letzter Zeit erinnern, bei der mich nicht jemand gefragt hat, wann wir endlich den Toasted Bourbon wieder herausbringen.“

Michter’s Toasted Barrel Bourbon wird bei 45,7 % Alkoholgehalt (91,4 Proof) in Flaschen abgefüllt, was genau dem gleichen Alkoholgehalt entspricht wie Michter’s fortlaufendes Angebot US*1 Small Batch Bourbon. Der empfohlene Einzelhandelspreis des Herstellers liegt bei 60 USD je 750 ml-Flasche in den Vereinigten Staaten. Die Auslieferung durch die Distributoren von Michter’s wird im September 2018beginnen.

Die Michter’s Distillery befindet sich im Ortsteil Shively von Louisville, Kentucky, dem Herzen deramerikanischen Whiskey-Industrie. Die Brennerei hat ein 59 Hektar großes Areal in Springfield, Kentucky, wo sie ihr hauseigenes, nicht gentechnisch verändertes Getreide für die Whiskey-Herstellung anbaut. Michter’s stellt hochgelobte Whiskeys in begrenzter Produktion her. Die Brennerei ist bekannt für ihren Bourbon in kleinen Chargen, Single Barrel Bourbon, Single Barrel Rye und American Whiskey in kleinen Chargen. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website unter www.michters.com und wenn Sie uns auf InstagramFacebook und Twitter folgen. 

Neu bei Bruichladdich: Yellow Submarine 1991 (WMDIII)

Ein Teil unserer Leser wird sich noch an das legendäre Yellow Submarine-Bottling bei Bruichladdich unter der Ägide von Mark Reynier erinnern. Nun kommt die Legende in der dritten Reinkarnation in einer limitierten Abfüllung als Bruichladdich Yellow Submarine 1991 zurück (Codename WMDIII) – allerdings nur im Bruichladdich Webshop (der natürlich bereits kurz nach der zu Mittag geschehenen Ankündigungen in die Knie gegangen ist).

1991 Flaschen der Yellow Submarine gibt es dort zu kaufen, mit den nachfolgenden Eckpunkten:

  • Laddie Shop online exclusive, eine pro Person
  • 1,991 Flaschen (700ml)
  • 46% alc. / vol.
  • £300 including VAT und ohne Versand
  • 25 Jahre gereift:
  • Komponente 1: 15 Jahre im refill sherry Fass, dann 10 Jahre im Spanish tempranillo cask (ca. 7 von 10 Teilen)
  • Komponente 2: 25 Jahre Reifung im  refill bourbon Fass (ca. 2 von 10 Teilen)

Denjenigen, die an der Flasche Interesse haben, wünschen wir viel Glück und vor allem Durchhaltevermögen bei der Uboot-Jagd…

 

Exklusiv-Bericht von der Baustelle der Ardbeg-Erweiterung (Video, Bilder)

Die Brennerei Ardbeg baut aus: Mit der Erteilung der Baugenehmigung für das neue Boilerhouse Ende Mai und das neue Stillhouse Ende Juni  ist der nächste Schritt zur Ardbeg-Erweiterung auf eine Maximalkapazität von 2.4 Millionen Liter (von jetzt 1.4 Millionen Liter) getan.

Wir durften den Status der Erweiterung mit eigenen Augen besichtigen und haben davon auch audiovisuelles Material mitgebracht. Film und Bilder sind dabei eine echte Weltpremiere: Laut Ardbeg Distillery Manager Mickey Heads war Whiskyexperts weltweit das erste Medium überhaupt, das die Baustelle betreten und dokumentieren durfte. Er war es auch selbst, der uns über das Gelände führte und den status quo erklärte.

Kurz zusammengefasst das Wichtigste: Das neue Boilerhaus ist schon hochgezogen, allerdings noch leerstehend. Die Boiler werden bald angeliefert, dann wird bei laufendem Betrieb auf das neue Haus umgeschaltet. Zwei neue Stills werden gerade bei Forsyths gefertigt, es sind exakte Ebenbilder der bestehenden Brennblasen. Mit einem neuen Malt Inlet will man die Zeit, die es zur Befüllung braucht, von über vier Stunden auf weniger als 45 Minuten reduzieren. Auch Lagerhäuser will man noch bauen – und das alles, ohne den laufenden Betrieb zu stören. Und auch die Besucher der Brennerei sollen davon so wenig wie möglich mitbekommen.

Warum diese Erweiterung? Nun, derzeit ist die Brennerei fast völlig zur Gänze mit der Produktion der Standard-Range ausgelastet. Es bleibt einfach nicht genug übrig, um einen sinnvollen Stock aufzubauen. Mit der Erweiterung will man das ändern und einfach flexibler sein können. 

Der Umbau steht auch wegen der zeitlichen Nähe zur Erteilung der Baugenehmigungen noch ziemlich am Anfang, aber schon jetzt ist zu erahnen, was hier entsteht. Sehen Sie den Film obenstehend, und unsere Bilder hier gleich im Anschluss. Und wer sich für unsere Vorberichte zum Ausbau interessiert, findet diese hier und hier.

Von See aus ist die Baustelle bei Ardbeg gut zu sehen: Am linken Bildrand ist das neue Boiler House bereits zu sehen. Bild © Whiskyexperts
Die Boiler sind noch nicht eingebaut (im Film werfen wir auch einen Blick hinein). Das Boilerhaus wird das alte ersetzen, man wechselt vom einen zum anderen bei laufenden Betrieb. Bild © Whiskyexperts
Dieser Teil der Brennerei liegt hinter dem Marrying Room (eines der Gebäude auf der rchten Seite, wenn man zu Ardbeg kommt) und ist öffentlich nicht zugänglich. Man versucht, die Bauarbeiten so diskret wie möglich zu gestalten. Bild © Whiskyexperts
Die rechte „Rückseite“ der Brennerei Ardbeg. Hier wird die gemälzte und getorfte Gerste von den Port Ellen Maltings angeliefert. Bild © Whiskyexperts
Die Rohrleitungen führen vom neuen Boilerhaus zur Brennerei. AUch ein neuer Malt Intake wird gebaut, der die „Ladezeit“ drastisch verkürzen wird. Insgesamt will man die Kapazität der Brennerei auf maximal 2.4 Millionen Liter erhöhen. Bild © Whiskyexperts

Disclaimer im Sinne unserer redaktionellen Richtlinien:
Die Kosten für die Reise zu Arbeg wurden von der Destillerie getragen.
Ardbeg hatte keinerlei Einfluss auf die Gestaltung dieses Beitrages.

Serge verkostet: Junge Whiskys aus Caol Ila

Fans der Brennerei Caol Ila wissen, dass die Whiskys von dort auch schon im jungen Alter recht interessant sein können. Zwar ist dies nicht immer garantiert, aber durch ihren kräftigen Rauch und die frischen Zitrustöne im Destillat machen sie sehr oft richtig Freude.

Drei dieser jungen Caol Ila-Abfüllungen hat Serge heute in seiner Verkostung unter die Lupe genommen, und die Wertungen streuen dabei von naja bis sehr gut. „Testsieger“ wurde dabei ein Zwölfjähriger von North Star Spirits.

Hier die drei Abfüllungen und ihre Wertungen:

  • Caol Ila 10 yo 2007/2018 (46%, James Eadie, Small Batch, bourbon, casks #314428 + 314430): 85 Punkte
  • Cola Ali 9 yo 2008/2018 (58.4%, Dramfool, finished in 1st fill oloroso hogshead, 150 bottles): 78 Punkte
  • Caol Ila 12 yo 2006/2018 (54.6%, North Star Spirits, refill bourbon hogshead, 276 bottles): 89 Punkte

Und als Dreingabe von uns ein paar Bilder von dort:

Caol Ila. Bild © Diageo
Caol Ila. Bild © Christian Spatt
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Caol Ila. Bild: (c) Whiskyexperts
Blick vom zentralen Kontrollraum von Caol Ila über die Stills und hinüber nach Jura. Bild © Whiskyexperts
Die Destillerie Caol Ila. Bildrechte bei Lars Pechmann.
Caol Ila Destillerie, Foto von Rodpollet, CC-Lizenz
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Fälscher von japanischem Whisky verhaftet, Scotch-Fälscher auf der Flucht

Unsere erste Meldung des Tages beschäftigt sich mit zwei Kriminalfällen, die mit Whisky zu tun haben und zeigen, dass der Sekundärmarkt ein recht glattes Parkett sein kann, wenn man ihn ohne genügend Fachkenntnis betritt. Denn oft hilft nur der Zufall, Fälschungen zu entdecken…

In Japan sind gestern zwei Angestellte eines Antiquitätengeschäfts in Tokio verhaftet worden, weil sie gefälschte Flaschen des begehrten Hibiki 30yo verkauften, berichtet Forbes heute. Flaschen wie Verpackung waren zwar echt, der Inhalt der Flaschen aber nicht.

Der Schwindel flog nur deshalb auf, weil einer der Käufer die Flasche öffnete und am Geschmack erkannte, dass es sich beim Whisky nicht um den in Sammlerkreisen um 3000 bis 4000 Dollar gehandelten Hibiki 30yo handelte. Gekauft hatte er die Flasche zum halben Marktpreis. Die beiden Verdächtigen bestreiten die Tat übrigens.

Auf der Flucht hingegen befindet sich der Fälscher jener alten Whiskys, die Anfang des Jahres bei Recherchen eines Auktionshauses entdeckt wurden (wir berichteten hier darüber). Der 41-jährige Mann, in dessen Haus man eine regelrechte Fälscherwerkstatt fand, wurde zwar von Scotland Yard im Zuge der Ermittungen verhaftet, dann aber gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt. The Spirits Business hat nun erfahren, dass er gegen die Kautionsauflagen verstoßen hat und untergetaucht ist. Die Behörden sind sich aber recht sicher, dass sie seiner habhaft werden können und der Prozess über die Bühne gehen kann.

(Titelbild: Beam Suntory)

Heaven Hill Distillery klagt Bob Dylan wegen Heaven’s Door Whisky

Vermutete Copyrightverletzung – das ist der Grund der Klage von Heaven Hill gegen den Literaturnobelpreisträger und Whiskeyproduzenten Bob Dylan wegen der Marke „Heaven’s Door„, die der Sänger im Anklang an seinen Hit „Knocling on Heaven’s Door“ auf den Markt gebracht hat.

Heaven Hill argumentiert in der in Kentucky eingebrachten Klage damit, dass in beiden Marken das Wort „Heaven“ vorkommt und es daher bei Konsumenten zu Verwechslungen kommen kann, denn die beiden Markennamen wären sich „verwirrend ähnlich“, schreibt The Spirits Business.

Das Unternehmen fordert die Unterlassung des Verkaufs von Heaven’s Door und eine finanzielle Kompensation. Man habe in den letzten fünf Jahren 7.5 Millionen Dollar in die Marke investiert und sieht nun diese Investition nachhaltig gefährdet.

Von Bob Dylan oder Heaven’s Door Spirits gibt es darauf noch keine Reaktion.

Exklusiv: Videointerview mit Gillian Macdonald, The Glenmorangie Company

Gillian Macdonald ist Head of Analytics & Whisky Creation bei The Glenmorangie Company und damit für die Qualität der Whiskys, aber auch die Komposition neuer Abfüllungen verantwortlich. Der sperrige Titel ist eher ein Hindernis dabei zu verstehen, was man in dieser Position eigentlich macht und welche Rolle man dabei in den generellen Prozessen der Whiskyherstellung spielt.

Wie die Arbeit von Gillian Macdonald aussieht und welche Dinge dabei wichtig sind, das erklärt sie uns in diesem knapp über vier Minuten langen englischsprachigen Interview, das wir anlässlich unseres Besuches bei Ardbeg im August 2018 aufgenommen haben.

Wie immer wünschen wir Ihnen viel Vergnügen bei dem obenstehenden Youtube-Video.

Gillian Macdonald, Head of Analytics & Whisky Creation, The Glenmorangie Company. Bild © Whiskyexperts

Disclaimer im Sinne unserer redaktionellen Richtlinien:
Die Kosten für die Reise zu Arbeg wurden von der Destillerie getragen.
Ardbeg hatte keinerlei Einfluss auf die Gestaltung dieses Beitrages.

In eigener Sache: Fünfundzwanzigtausend

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25.000 Menschen, denen Whiskyexperts auf Facebook gefällt.
Allein in diesem laufenden Jahr 200.000 neue Nutzer auf unserer Webseite.
Und dabei bereits jetzt schon 1.2 Millionen Seitenaufrufe für 2018.

Das macht uns sprachlos. Und dankbar. Und froh, so vielen Menschen jeden Tag etwas Interessantes und Neues bieten zu können.

Bitte trinken Sie heute mit uns „a wee dram“ auf die Freude am Wasser des Lebens!

Herzlichst,
Ihr Whiskyexperts-Team

Serge verkostet: Drei Abfüllungen der Destillerie Tamnavulin

14 Abfüllungen aus der Destillerie Tamnavulin hat Serge Valentin laut eigenem Bekunden in den 16 Jahren seines Bloggerdaseins erst verkostet – das zeigt sehr schön, wie sehr unter dem Radar diese Destillerie arbeitet. Auch Whiskybase kennt, inklusive aller Unabhängigen, gerade mal 174 Bottlings von dort.

Heute kommen dank der aktuellen Verkostung bei Serge Valentin drei neue Abfüllungen in der Statistik dazu, allerdings mit eher mittelmäßigen Bewertungen:

  • Tamnavulin ‘Double Cask’ (40%, OB, +/-2018): 80 Punkte
  • Tamnavulin-Glenlivet 25 yo 1992/2017 (52.9%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 216 bottles): 79 Punkte
  • Tamnavulin-Glenlivet 14 yo 1992/2006 (58.2%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 258 bottles): 70 Punkte
Tamnavulin Distillery, um 1990, Foto von Potstill Vienna

Video: Ralfy verkostet Glencadam 13yo, The Reawakening (Review #740)

Im Mai des letzten Jahres veröffentlichten Angus Dundee Distillers zum 13. Jahrestages der Wiedereröffnung ihrer Brennerei Glencadam den Glencadam 13yo Limited Edition (wir berichteten hier darüber).

6000 Flaschen davonbrachte man auf dem Markt (sie sind auch heute noch hier und dort bei Händlern zu finden, denn dasGanze geschah hierzulande ohne großen Werbeeinsatz), und eine davon hat nun Ralfy in seinem 740. Verkostungsvideo unter die Lupe genommen.

Für den Jubiläumswhisky gibt es bei ihm 85 von 100 Punkten, eine gute, wenn auch nicht überragende Bewertung. Wie es dazu kommt, das wird aus dem obenstehenden Youtube-Video ersichtlich, das diesmal exakt 16 Minuten lang ist…