Einmal groß und einmal klein – die unterschiedliche Schreibweise in unserer Headline ist ausnahmsweise mal kein Schreibfehler 🙂 – sondern auch von Serge Valentin ganz bewusst so gesetzt: Glenallachie ist die Brennerei, und unter diesem Namen findet man die alten Abfüllungen, GlenAllachie ist die neue Marke der Destillerie unter Billy Walker – und ziert daher die Original-Abfüllungen, die nach der Übernahme auf den Markt kamen.
2 vs. 2 ist das Setting der heutigen Verkostung, und es geht um zwei neuere unabhängige Abfüllungen sowie zwei Distillery Bottlings, die zweite Ausgabe des fassstarken 10yo und den 25yo. Hier die Wertungen:
Glenallachie 7 yo 2009/2016 (46%, Douglas Laing, Provenance, cask #11187): 82 Punkte
GlenAllachie 10 yo ‘Cask Strength Batch 2’ (54.8%, OB, 2018): 83 Punkte
GlenAllachie 25 yo (48%, OB, 6000 bottles, 2018): 85 Punkte
Glenallachie-Glenlivet 26 yo 1992/2019 (54.8%, Cadenhead, hogshead, 240 bottles): 90 Punkte
Es hat etwas länger gedauert als geplant, aber ab Montag, den 25. März, ist die neue Islay-Brennerei Ardnahoefür Besucher geöffnet.
Drei verschiedene Touren werden ab sofort angeboten:
„The Spirit of Ardnahoe“ ist die Basic-Tour um 10 Pfund, sie startet jeweils um 10, 14 und 15.30 Uhr und dauert 45 Minuten. Eine Kostprobe und ein Glas sind im Preis inkludiert.
„A Journey through the Regions“ um 30 Pfund startet um 11.30 Uhr und dauert 1 Stunde. Hier kann man fünf verschiedene Single Cask Bottlings aus dem Programm des Destilleriebesitzers Hunter Laing verkosten.
„Experience our Heritage“ beginnt um 3 Uhr, kostet 70 Pfund und dauert ebenfalls eine Stunde. Auch hier gibt es fünf Drams, die allerdings aus der oberen Kategorie stammen und im Kinship Room verkostet werden.
Weitere Details und Kontaktmöglichkeiten können Sie dem untenstehenden Flugblatt entnehmen. Danke an Sabine Münch für die Infos direkt von Islay.
Ungefärbt und ohne Kühlfilterung, mit einer Altersangabe und abgefüllt mit ein klein wenig höherer Alkoholstärke– der achtjährige Caol Ila des unabhängigen Abfüllers Carn Mor bietet alles, um von Ralfy Mitchel das Prädikat „integrity malt“ in seinem aktuellen Video verliehen zu bekommen. Und bei dieser Gelegenheit merkt Ralfy an, dass immer mehr jüngere Abfüllungen auf dem Markt erscheinen, bei denen dieses junge Alter auch auf der Flasche ausgewiesen ist. Der Geschmack dieser Whiskys unterliegt meist nicht einem großen Einfluss der Fässer. Sondern der Spirit, das Destillat bestimmt die Aromen.
So auch bei diesem Caol Ila von Carn Mor. Der Whisky dieses Bottlings reifte in zwei Hogsheads, diese ergaben insgesamt 870 Flaschen. Viele Kräuter und Früchte findet Ralfy in diesem Whisky, und beschreibt die Noten dann auch als für Caol Ila typisch. Hinzu kommen natürlich auch noch Torf und Rauch. Und Ralfy vergibt an diesen schönen, fehlerfreien und ehrlichen Whisky satte 88 Punkte.
Das Video der Review #768 finden Sie wie immer oberhalb unseres Posts und natürlich auch auf Youtube.
Whisky mit Bierfass-Finish ist in – und das nicht nur seit der Experimental Series von Glenfiddich. Jetzt, so legt es eine Neuerscheinung in der us-amerikanischen TTB-Datenbank nahe, springt auch die Highland-Brennerei Deanston auf diesen Zug auf und veröffentlicht einen Drachenmilch-Whisky.
Drachenmilch? „Dragon’s Milk“ ist der Name des Biers, in dessen Fässern der Deanston Stout Cask Finish nachreifen durfte, und zwar ganze sechs Monate lang. Und diese Bierfässer, die von der New Holland Brewing Company aus den USA stammen (am Westufer des Lake Michigan gelegen) sind wiederum zuvor Bourbon Casks gewesen. Abgefüllt wird der Deanston Stout Cask Finish mit 50.5% Alkoholstärke. Geschmacklich soll er Frucht- und Karamellnoten bieten.
Klingt recht interessant, finden wir. Hier jedenfalls die Etiketten der zu erwartenden Abfüllung:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Diese neue Abfüllung der nördlichsten Destillerie auf dem schottischen Meinland kündigte sich schon Ende letzten Jahres an. In der der us-amerikanischen TTB-Datenbank fanden wir das Label dieser neuen Small Batch Bottlings. Und heute präsentiert Wolfburn auf ihrer Website, nach der No. 128 und der No. 270, den dritten Teil der Small Batch Reihe: Wolfburn Small Batch 375.
Für diese Abfüllung verwendet Wolfburn ungetorften Spirit. Dieser lagerte in sogenannten Half-Size First-Fill Bourbon Barrels, mit einem Fassungsvermögen von 100 Litern, und zweit-befüllten Oloroso-Sherry-Hogsheads. Rund vier Jahre lang durfte der Whisky reifen, bevor dieser dann mit 46 % Vol. abgefüllt wurde. Die offiziellen Tasting Notes versprechen einen wirklich schönen Dram mit Sherrysüße und Aromen von Heidehonig und Apfelblüten in der Nase. Am Gaumen zeigt er sich zuerst süß und cremig, danach sei ein Hauch von Eiche und Vanillin zu finden.
Foto: Wolfburn Distillery
Dieser dritte Teil der Small Batch Reihe ist auf 5.500 Flaschen limitiert. Und auch Nummer 4 ist schon in Sicht. Weil Wolfburn, wie sie schreiben, „in jedem Produktionsjahr eine kleine Anzahl außergewöhnlich guter Fässer erwerben konnte“, kündigen sie für Anfang 2020 schon das nächste Small Batch Release an.
Von der Destillerie Kammer-Kirsch sind wir über das Erscheinen des Black Forest Rothaus Single Malt Whisky Edition 11 informiert worden. Hier die Presseaussendung dazu, die wir gerne mit Ihnen teilen:
Black Forest Rothaus Single Malt Whisky Edition 11
Lang ersehnt – nun ist sie da: die neue Edition des beliebten Black Forest Rothaus Single Malt Whiskys. Wie jedes Jahr ist der 16. März, das Geburtsdatum des Braumeisters Max Sachs, der traditionelle Startschuss der neuen Ausgabe. Whisky-Liebhaber können sich auf die neue Abfüllung des Black Forest Rothaus Whisky freuen, die nun in den Handel kommt.
Genau 10 Jahre nach der Vorstellung des ersten Black Forest Rothaus Whiskys spiegelt die neue Edition auch die langen Jahre der Entwicklung des Whiskys wider. Erstmalig wird daher auf die Angabe des Produktionsdatums verzichtet, da viele Fässer aus dieser Zeit in die neue Edition eingeflossen sind.
Auch im Geschmacksprofil ist dies deutlich erkennbar. Die diesjährige Abfüllung bringt an der Nase würzige und süße Vanillenoten hervor, die in Aromen von Honig und Wein übergehen. Am Gaumen entfaltet der Single Malt Whisky würzige Noten mit Anklängen von schwarzen Früchten und Rotwein. Wie bei den vorangegangenen Editionen ist auch diese mit 43,0 Volumenprozent abgefüllt und sowohl in 0,7L als auch in 0,2L erhältlich.
Foto: mer / Kammer-Kirsch GmbH
Die außergewöhnliche Qualität des Black Forest Rothaus Whiskys ist auf die langjährigen Erfahrungswerte, die hochwertigen Ausgangsprodukte und das schonende Herstellungsverfahren zurückzuführen.
In der Badischen Staatsbrauerei Rothaus im Hochschwarzwald wurde der Whisky aus speziellem Malz und dem besonders weichen Rothauser Brauwasser gemaischt und vergoren. Anschließend wurde er in der Destillerie Kammer-Kirsch in Karlsruhe in kleinen Kupferbrennblasen aromaerhaltend zweifach destilliert. Danach reifte der Whisky in Ex-Bourbon Fässern aus weißer Eiche bis zu seiner Vollendung. Auf seine Alkoholstärke wurde er mit Brauwasser aus Rothaus eingestellt und im März 2019 abgefüllt. Internationalen Auszeichnungen haben bereits mehrfach die hohe Qualität des Black Forest Rothaus Whisky bestätigt.
Obwohl die aktuelle Version des Springbank Local Barley bereits im letzten Jahr erschien, fand diese Abfüllung bis jetzt noch nicht ihren Weg in eine Whiskyfun-Tasting-Session. Zeit dies zu ändern, bemerkt Serge Valentin. Und paart rund um den Local Barley noch einige Bottlings unabhängiger Abfüller. So finden wir heute ein hervorragendes Tasting inklusive sehr hohen Bewertungen. Den Einstieg bildet ein vierjähriger Blended Malt von North Star Spirits mit einer respektablen Bewertung, ihm folgen drei Abfüllungen, welche die 90 Punkte Marke überspringen können. Insgesamt ein sehr feines Tasting auf Whiskyfun!
Die heutigen Springbank in der Kurzübersicht:
Campbeltown 4 yo 2014/2018 (57%, North Star Spirits, blended malt, bourbon hogshead, 726 bottles) 83 Punkte
Springbank 9 yo 2009/2018 ‘Local Barley’ (57.7%, OB, 9700 bottles) 91 Punkte
Springbank 22 yo 1996/2018 (55%, Claxton’s, bourbon hogshead, cask #1850-54, 249 bottles) 93 Punkte
Springbank 1965/1987 (60.1%, Scotch Malt Whisky Society #27.9) 92 Punkte
„Visitor Experience“ betitelt sich ein im Mai öffnender Highland Park Store, den die Destillerie gerade gemeinsam mit dem Architektenbüro Graven und dem Ausstatter Fletts in Kirkwall auf den Orkneys einrichtet – ganz nach dem Motto, dass der Einkauf dort ein Erlebnis sein sollte. Das Geschäft wird auf der ehemaligen Verkaufsfläche des Herrenausstatters Gorns, der dort ca. 100 Jahre ansässig war, installiert.
Sieben Angestellte werden dort den Shop und die von der Brennerei genutzten Trainingsräume für das Personal betreuen – während der Sommersaison kommen vier weitere Kräfte dazu.
Für Besucher, die mit der Fähre in Kirkwall ankommen, soll der Shop ein erster Berührungspunkt mit der Brennerei sein – und man wird in ihm auch einige Abfüllungen kaufen können, die es nur auf den Orkneys geben wird. Auch Merchandise wird dort angeboten werden. Zusätzlich soll der Shop auch für Verkaufsausstellungen lokaler Künstler genutzt werden.
Aus Louisville, Kentucky, sind wir über eine neue Abfüllung der Michter’s Brennerei informiert worden: Im April gibt es einen fassstarken Kentucky Straight Rye Whiskey mit 55.4% Alkoholstärke und einem US-Preis von 75 Dollar. Nachdem uns die Pressemitteilung in deutscher Sprache erreicht hat, dürfte es den Michter’s US*1 Barrel Strength Rye auch hierzulande geben, eine definitive Bestätigung dafür haben wir allerdings nicht.
Hier der Pressetext zum neuen Rye:
Michter’s bringt Whiskey US*1 Barrel Strength Rye auf den Markt
LOUISVILLE, Kentucky, 20. März 2019 /PRNewswire/ — Die Brennerei aus Louisville wird in diesem April 2019 ihren Michter’s US*1 Barrel Strength Kentucky Straight Rye Whiskey herausbringen.
Michter’s Brennmeisterin Pamela Heilmann ist darüber höchst erfreut. Sie sagte dazu:
Seit ich bei Michter’s tätig bin, habe ich für die Qualität von American Rye Whiskey eine ganz neue Hochachtung entwickelt. Ich bin der Überzeugung, dass dieser US*1 Barrel Strength Rye wirklich herausragend ist.“
Andrea Wilson, Kellermeisterin bei Michter’s, teilt die Begeisterung von Pamela Heilmann für diese Charge und merkt an:
„In diesem Rezept kommen mehr Mais und Gerstenmalz zur Anwendung. Damit reift das Produkt im Fass zu einem extrem sanften, reichen und komplexen Rye-Whiskey mit Eleganz im Gaumen heran.“
Michter’s US*1 Barrel Strength Rye ist ein Single-Barrel-Produkt und der durchschnittliche Alkoholgehalt der Charge vom April 2019 beträgt 55,4 Volumenprozent (110,8 Proof). In den USA beträgt der empfohlene Einzelhandelspreis für eine Flasche (750 ml) 75 USD. Joseph J. Magliocco, Präsident von Michter’s, sagt, dass die Idee für einen Rye-Whiskey in Fassstärke bei Verkostungen in der Brennerei entstand:
„Wir haben Michter’s US*1 Single Barrel Rye vom Fass verkostet, bevor wir ihn auf den Alkoholgehalt für Flaschen verdünnt haben, und die Reaktion war ‚Wow! Das ist wirklich gut.'“
Michter’s kann auf eine lange und reiche Geschichte der Herstellung traditioneller amerikanischer Whiskeys zurückblicken, die bei der Qualität keine Kompromisse eingehen. Jede der begrenzten Abfüllungen von Michter’s ist zur Perfektion gereift. Zum gepriesenen Portfolio von Michter’s gehören Bourbon, Roggenwhiskey, Sour-Mash-Whiskey und American Whiskey. Im November 2018 erzielte eine einzelne Flasche Michter’s Bourbon auf einer Auktion für wohltätige Zwecke 17.000 USD. Im Januar 2019 wurde Michter’s im jährlichen Markenbericht von Drinks International zur Nr. 1 der Kategorie „Top Trending American Whiskey“ ernannt. The Whisky Exchange ernannte Michter’s US*1 Sour Mash zu seinem „Whisky of the Year“ des Jahres 2019. Es ist der erste Whiskey aus den USA, dem diese Ehre zuteil wurde.
Neben der Brennerei von Michter’s in Fort Nelson, die kürzlich eröffnet wurde, verfügt Michter’s über die Shively Distillery in Louisville und eine Farm mit Betrieb auf 59 Hektar in Springfield (Kentucky). Weitere Informationen erhalten Sie unter www.michters.com
Die erste und einzige Insel-Brennerei Irlands, die Cape Clear Distillery, steht kurz vor der Fertigstellung und hat bereits ihre Gin- und Whiskeymarken schützen lassen – nun sucht man, nach dem Rückzug eines Investors, neue Shareholder, die die Brennerei zu Erfolg werden lassen.
Der Prozess von der Erteilung der Baugenehmigung im Jahr 2016 (wir berichteten damals hier) bis zum jetzigen Stadium war mühsam, wie Séamus Ó Drisceoil, der Sprecher des Projekts berichtet. Die Gemeinschaft der Inselbewohner (130 Seelen) hat beim Bau zum Teil selbst Hand angelegt, nun hat man die Stills bestellt und der Master Distiller Roy Court, der 40 Jahre in der Getränkeindustrie gearbeitet hat, wird gemeinsam mit seiner Tochter Ruth für die Produktion verantwortlich zeichnen. Der Ausstieg des Hauptinvestors und die vergebliche Suche nach einem Ersatz machte es notwendig, viele Dinge in Eigenregie zu erledigen.
Nun will man mit einer Crowdfunding-Kampagne und größeren Investoren die letzten Hürden zur eigenen Inseldestillerie auf Cape Clear im Süden Irlands nehmen, berichtet der Irish Examiner. Wenn die Kampagne online ist, werden wir natürlich wieder darüber berichten.
Addendum 10:29 – Laut unserem Leser Holger Hase ist die Kampagne bereits hier online und läuft noch bis zum 14. April. Vielen Dank für den Hinweis!
Von Kondephy – Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=42500749
In der letzten Zeit sind einige Abfüllungen aus Fässern nach einem Design des leider schon verstorbenen Dr. Jim Swan veröffentlicht worden – sogenannte STR-Fässer (shaved, toasted und re-charred). Die Cotswolds Distillery hat mit diesen Fässern bei uns den Whisky des Monats abgeräumt, die (sehr gelungene) Erstausgabe der Kingsbarns Distillery nutzte sie, und nun kommt auch Kilchoman mit einem Kilchoman STR Cask Matured auf den Markt – allerdings dauert das noch bis Mai.
30 portugiesische Rotweinfässer sind auf diese Weise behandelt worden und wurden 2012 mit Kilchoman-Spirit gefüllt. 14.500 Flaschen werden veröffentlicht werden, und sobald wir vom deutschen Distributor nähere Angaben bekommen, werden wir auch den Preis und die tatsächliche Alkoholstärke dieser (fasstarken) Abfüllung nennen können.
Und: Es wird wahrscheinlich eine von mehreren Editionen werden, denn auf der Verpackung kann man „2019 Edition“ lesen…
Unser Gewinnspiel um den Whisky der belgischen Owl Distillery hat gezeigt, dass unter Whiskyfreunden großes Interesse an den Abfüllungen dieser Brennerei besteht. Da trifft es sich gut, dass der deutsche Importeur Kirsch Whisky heute einen neuen, besonderen und nur in Deutschland erhältlichen Belgian Owl Whisky ankündigt, der noch dazu in einem ganz speziellen Sherryfass nachreifen durfte: Der Belgian Owl Sherry Cask Finish aus dem Glen Els Fass. Hier alle Infos, die uns Kirsch Whisky zur Verfügung stellte:
Exklusiv für Deutschland: Belgian Owl Sherry Cask Finish
Belgian Owl und Sherry Cask – diese Kombination findet man nur sehr selten! In der Owl Destillerie hat man sich bewusst dafür entschieden, ausschließlich 1st Fill Bourbon Fässer für den Whisky zu verwenden. Wir wollten aber auch unbedingt einen Sherryfass gereiften Whisky aus der belgischen Destillerie probieren, und so kam die Idee auf, ein eigenes Fass nach Belgien zu schicken.
Von Glen Els bekamen wir ein schönes Sherry Firkin in dem zuvor Whisky aus der Brennerei im Harz gelegen hatte – jetzt brauchten wir nur noch Geduld. Nach einem 6 monatigem Finish sind wir begeistert von dem Ergebnis.
128 Flaschen mit 46% Vol. sind von dieser limitierten Abfüllung verfügbar.
In der Standard-Range von Mortlach hat man sich bei Diageo nach einer Phase der Premium-Preisgestaltung wieder zu normalen Preisen entschlossen – bei einer neuen Sonderausgabe setzt man aber gleich auf den fünfstelligen Bereich: £10,000 soll jede der 91 Flaschen Mortlach 47yo kosten, die am 9. April zwei Wochen lang über ein Online-Vorbestellungssystem vergeben werden.
Der Whisky wurde im April 1971 gebrannt und wird nun mit 46.8% Alkoholstärke abgefüllt. 90 Flaschen gehen an Interessierte, eine Flasche (jene mit der Nummer 8), wird im Rahmen einer Charity-Auktion für die Aktion „Daughters of Tomorrow“, die unterprivilegierten Frauen Chancen verschaffen soll, versteigert werden.
Wer gerade knapp bei Kasse ist, der kann den Whisky auch verkosten – 47 Gäste werden am 9. April in Singapur oder London den Whisky kosten dürfen. Voraussetzung ist die Registrierung auf exceptionalwhisky.com für den Event, etwas Glück und die nötige Mittel für die Anreise im Fall des Falles.
Und wer weder einkaufen noch verkosten kann, dem können wir zumindest die offizielle Beschreibung des Whiskys bieten:
„Authentic in character, Mortlach 47-Year-Old delivers a velvety body with notes of honey, hot toasted wood and dark chocolate leaving a buttery smoothness, with a touch of smoke to finish“
Der Mortlach 47yo ist wohl nur der erste von einigen Abfüllungen, die unter dem Label der „Singing Stills Series“ verkauft werden sollen – weitere sollen noch in diesem Jahr enthüllt werden…
Von Mackmyra gibt es eine Neuheit zu vermelden: Der Mackmyra Äppelblom (Apfelblüte) wird ab Kalenderwoche 12 im Handel erhältlich sein. Der in Zusammenarbeit mit dem renommierten Calvados-Hersteller Christian Drouin entwickelte Whisky aus Calvados-Fässern wird mit 46.1% Alkoholstärke abgefüllt und soll € 59,90 kosten. Hier alle Details dazu in der Presseaussendung:
Neu – Mackmyra Äppelblom aus Calvados-Fässern
Mackmyras neuer Whisky sorgt für Frühlingsgefühle
Mit einer Flasche in frischem Grün, das an knackige Äpfel denken lässt, lädt uns Mackmyra ein, mit dem neuen Saison-Whisky aus der schwedischen Destillerie den Frühling zu begrüßen. Dieser Whisky wurde in Zusammenarbeit mit dem renommierten Calvados-Hersteller Christian Drouin entwickelt, in dessen Calvados-Fässern der Whisky auch gelagert wurde. Das Ergebnis ist der „Äppelblom“, – die Apfelblüte. Ab KW 12 im Handel erhältlich.
Mackmyra ist schon lange ganz vorne dabei, was die Kooperation mit weltberühmten Spirituosen- und Weinherstellern angeht. Nun wird erstmalig ein Saison-Whisky vorgestellt, der seine abschließende Lagerung in Eichenfässern erfuhr, für deren Sättigung Calvados von Christian Drouin sorgte. Gemeinsam mit Drouin und seinem Sohn Guillaume hat Mackmyras Master-Blenderin, Angela D’Orazio, einen Single Malt mit leichter Apfelnote komponiert, den „Äppelblom“. Dieser nach der Apfelblüte benannte Whisky ist fruchtig und von leichter Würze, zu der sich Anklänge an reife Birnen, Zitrusfrüchte, Mandelkaramell und Zedernholz gesellen.
„Es war eine einfache Entscheidung, an welchen Calvados-Hersteller wir uns wenden sollten: Christian Drouin steht für einen Calvados, der auf allen Ebenen fantastisch ist. Hinter jeder Edition verbirgt sich reales Handwerk, und seit 1965 fordert er die traditionsbewussten Franzosen immer wieder heraus, – er passt also bestens zu unserem Ansatz und zu unserer Freude am Experimentieren. Die leichten Apfeltöne, die unser Whisky schon von sich aus hat, kombiniert mit dem reiferen Apfelaroma des Calvados, verleihen dem Äppelblom einen großzügigen Charakter mit angenehm ausgewogener Würze“,
sagt Angela D’Orazio, Master-Blenderin von Mackmyra.
Die Nase ist erfrischend, hat einen leichten Hang zu Blüten und kommt mit weicher Vanillenote, die sowohl aus Bourbon- wie auch aus neuen amerikanischen Eichenfässern stammt; es gesellen sich Karamell und Eiche sowie Zeder und eine Spur geröstetes Brot hinzu. Dieses Bouquet wird durch fruchtige Aromen von Äpfeln, Birnen und Zitronen ergänzt. Der Geschmack ist fruchtig und weist würzige Nuancen von Äpfeln, reifen Birnen und Zitrusfrüchten auf. Ein Hauch Vanille kommt ebenfalls hinzu, der durch Zedernholz, Anis, weißen Pfeffer und Ingwer ergänzt wird. Eine Anmutung karamellgeladener Vanille rundet diesen leicht ölig texturierten Whisky ab. Das Finish lässt wiederum fruchtige und würzige Noten hervortreten, die von einer Spur Eiche und milden Äpfeln begleitet werden“, erklärt Christian Drouin, der Gründer der nach ihm benannten Calvadosfabrik.
Genießen Sie den Äppelblom in Reinform, als Begleiter eines warmen Apfeldesserts oder auch über einem frischen Apfelsorbet.
Mackmyra Äppelblom
Volumen: 700 ml
Alkohol: 46,1 %
Preis: € 59,90
Erscheinungsdatum: Ab KW 12 im Handel erhältlich
Über Christian Drouin
Vor 25 Jahren war Christian Drouin noch ein kleines Familienunternehmen mit einer eher geringen Produktionsmenge, doch heute zählt das Unternehmen zu den besten Calvados-Erzeugern der Welt. Seine „Cœur de Lion“-Editionen sind bei Kennern weltweit begehrt. Christian Drouin ist ein wahrer Provokateur, wenn er mit Experimentierfreude seine traditionsbewussten Landsleute dazu bringt, sich an neue Genüsse zu wagen. Der Begriff „Tradition“ war ihm schon immer suspekt, und diese Haltung war auch der Antrieb für Christian Drouins besondere Herangehensweise. In seinem Lagerhaus findet sich eine imposante Sammlung zahlreicher gefüllter Eichenfässer ab 1939. Gerade die Lagerung im Eichenfass wurde zu einem Markenzeichen Drouins. Anders als traditionell üblich, lagert er einige seiner Calvados-Sorten in Fässern, die zuvor für Sherry, Portwein, Madeira, Rum oder Cognac genutzt wurden. So schafft er es, dass jeder Jahrgang seine Besonderheiten hat.
Die Plantagen von Drouin bestehen aus hochwüchsigen Apfelbäumen, deren Früchte größtenteils von Hand geerntet werden. Die Äpfel lagern, bis sie fast überreif sind, und werden dann mit einer alten Presse entsaftet, die eine Ausbeute von 60 % der Frucht erbringt. Der Most vergärt langsam zu Cidre, und nach drei Monaten erfolgt die Destillation. Das Destillat wird in Eichenfässern eingelagert. Christian und sein Sohn Guillaume verkosten den Fassinhalt regelmäßig und wissen so genau, wann eine Umlagerung in kleinere oder größere Fässer nötig ist. Einige Fässer werden anschließend für Blends verwendet, andere bleiben unverändert und werden als Jahrgangs-Calvados auf Flaschen gezogen. Jeder „Cœur de Lion“ reift mindestens 20 Jahre.