Auch zum Ende des Jahres 2018 ändern sich die Auswahlkriterien für unseren Whisky des Monats nicht. Neben einer hohen Verfügbarkeit gehören ein attraktiver Preis und – natürlich – eine überzeugende Qualität dazu. Diesen Dreiklang ergänzt unsere Subjektivität, die wir uns einmal im Monat sehr deutlich und offen gönnen. Und in diesem Monat folgen wir einer Nase: Unser Whisky des Monats Dezember 2018 ist der Dalmore 12yo.
Richard Paterson wird ‚The Nose‘
Richard Paterson arbeitet mittlerweile seit mehr als 50 Jahren in der schottischen Whiskyundustrie. Begonnen hat er seine Karriere bei A. Giles & Company Whisky Blender & Brokers in Glasgow. Schon bald wechselte er zu Whyte & MacKay und wurde, bereits mit 26 Jahren, dort Master Blender. Durch seinen olfaktorischen Sinn erhielt er dann auch seinen Spitznamen. In anderen sozialen Zusammenhängen eher despektierlich, ist dieser für einen Master Blender eine hohe Auszeichnung. Richard Paterson ist ‚The Nose‘ – die Nase.
Dalmore: Bekannt für ihre hochpreisigen Abfüllungen
Zu Whyte & MacKay gehören neben der Grain-Destillerie Invergordon noch die Malt Brennereien Fettercairn, Isle of Jura, Tamnavulin und Dalmore. Gerade letztere wird mit ihrem Whisky und ihren, teilweise äußerst hochpreisigen, Abfüllungen ganz eng mit Richard Paterson verknüpft. So präsentierte Whyte & MacKay vor 5 Jahren die ‚The Dalmore Richard Paterson Collection‘ (wir berichteten). Die aus 12 Flaschen Dalmore bestehende Sammlung wurde bei Harrods in London angeboten. Um den Verkaufspreis noch einigermaßen attraktiv erscheinen zu lassen, blieb man mit £987.500 unter der Grenze von 1 Millionen Pfund. Und auch mit manch anderen Abfüllungen, oder um hier genauer zu sein, mit den Verkaufspreisen dieser Flaschen erscheint Dalmore regelmäßig auch in nicht auf Whisky spezialisierten Medien.
Dalmore Visitor Center, Foto von Wojsyl, CC-Lizenz
Doch selbst das anstehende Weihnachtsfest soll uns nicht dazu verleiten, unser Kriterium ‚attraktiver Preis‘ an den Rand zu drängen. Denn im breit gefächerten Portfolio dieser Highland-Brennerei befindet sich mit dem Dalmore 12yo der geeignete Kandidat.
Bild mit freundlicher Genehmigung von whiskybase.com
Voll und komplex: Dalomore 12yo
Der Dalmore 12yo lagert zunächst in früheren Bourbon-Casks aus amerikanischer Weiß-Eiche. Nach 9 Jahren genießt eine Hälfte die weitere Reifezeit in, so wird es auf der Umverpackung angegeben, 30 Jahre alten Oloroso Sherry Fässern. Die andere Hälfte verbleibt in Bourbon Barrels. So finden wir dann auch die typischen, zu diesen unterschiedlichen Fasstypen gehörenden Aromen in unserem Whisky des Monats wieder. Zur Schokolade und Trockenfrüchten gesellen sich Vanille, Zitrus und eine deutliche Würzigkeit. Miteinander verwoben bilden sie einen komplexen Whisky mit einem vollen Körper.
Der Dalmore 12yo findet sich sowohl beim Fachhändler als auch im gut sortierten Getränke- und manchmal auch Lebensmittel-Einzelhandel. Mit einem Preis von um die 40 € bietet sich dieser Whisky auch als Einstieg in die Whisky-Welt an. Und die bauchige Flasche mit dem daran angebrachten 12-Ender gehört zu den schönsten der schottischen Whiskys.
Bild mit freundlicher Genehmigung von whiskybase.com
Ab heute gibt es auf den sozialen Medien einen Adventskalender von Benromach, in dem man nicht nur nützliche Infos rund um die Destillerie und den Whisky erfährt, sondern mit dem man auch gewinnen kann, und zwar vom Benromach 10yo bis zur Abfüllung zum 20jährigen Jubiläum der Wiedereröffnung der Brennerei.
Der Social Media Adventskalender auf Facebook, Twitter und Instagram läuft unter dem Hashtag #BenromachChristmasMagic. Mehr dazu in der englischsprachigen Presseaussendung:
Benromach sprinkles a little Christmas magic with social media advent calendar
Benromach whisky lovers can look forward to a little Christmas magic this year as the Forres distillery gets ready to launch its own online advent calendar as it counts down to the big day.
With weekly opportunities to win prizes ranging from a bottle of the flagship Benromach 10 Years Old to a limited edition Benromach 20th Anniversary Bottling, worth £299, there’ll be an extra gift under the tree for a lucky few.
Packed with fun facts, helpful tips including opening times for tours over the festive season and insights into how Benromach is handcrafted; the countdown starts on 1st December across Instagram, Facebook and Twitter with the #BenromachChristmasMagic.
Keith Cruickshank, Distillery Manager, explains:
“We wanted to give something back to our loyal social media followers this Christmas who have supported us throughout the year and shared their Benromach moments. I am looking forward to spreading a little Christmas magic and sending out some early Christmas presents during our weekly competitions.
“The countdown is the final celebration in what has been an incredible 20th anniversary year for us all, celebrating two decades since the Urquhart family reopened Benromach Distillery in 1998.
“This year, we’ve hosted a record number of visitors, received 5-Star visitor attraction status from VisitScotland, released our first ever cask in aid of charitable causes and hosted the Spirit of Speyside Whisky Festival opening gala dinner to name just a few highlights. I’ve even learned how many reindeer would have to stand on top of each other to reach the height of our iconic 90 foot high chimney!”
To be in with a chance of winning a prize and to enjoy the Benromach countdown to Christmas, please follow us on Instagram, Facebook or Twitter (@Benromach) and use #BenromachChristmasMagic.
Endspurt! Nur noch bis Sonntag haben Sie die Chance, ihr verfrühtes Whisky-Weihnachtsgeschenk zu gewinnen. Denn gemeinsam mit der Destillerie Bruichladdich verlosen wir in den nächsten 14 Tagen drei fantastische Abfüllungen aus der Port Charlotte Range – und eine Sturmjacke von Bruichladdich, ideal für das Winterwetter hier und auf Islay.
Was macht die Whiskys von Bruichladdich besonders? Lassen wir das Team selbst zu Wort kommen:
#WeareIslay
„Islay steht im Zentrum von allem, was wir tun.“ (Douglas Taylor)
Das junge Team bei Bruichladdich liebt die Kreativität und Dynamik in ihrer Arbeit mit Einflussfaktoren wie z.B. Gerste mit bestimmter Herkunft, der Auswahl spezieller Fässer sowie dem Faktor Zeit. Diese Experimentierfreudigkeit und die Liebe zum Detail kann man in den Neuentwicklungen der Port Charlotte Range deutlich zu erkennen.
„Wir bekennen uns stolz zu unserer Herkunft und zu den Menschen hier in der Region. Wir sind unserer wirtschaftlichen wie auch sozialen Verpflichtung für die Insel Islay sehr bewusst – und mittlerweile sind wir der größte Arbeitgeber auf der Insel geworden, weil wir die komplette Produktion von Anfang bis Ende auf der Insel belassen. Wie sonst könnten die 76 Angestellten und unzähligen externen Partner und Lieferanten der Brennerei unsere Visionen von echten Islay Single Malt Scotch Whiskies verstehen und umsetzen? Wir sind ein großartiges Team von Leuten mit denselben Werten und Vorstellungen. Wir alle leben die Leidenschaft für unsere wilde Insel Islay und gut gemachten Single Malt Scotch Whisky.“
Und diese Whiskys können Sie gewinnen:
Port Charlotte 10YO
Die erste Neuauflage der rauchig-torfigen Islay-Legenden ist der Port Charlotte 10. Ehemals nur in stark limitierter Auflage verfügbar, kehrt er nun als dauerhafte Age-stated-Qualität ins Stammsortiment der Brennerei zurück und ersetzt somit langfristig die aktuelle Multi-Vintage- Cuvée Port Charlotte Scottish Barley. Port Charlotte 10 ist wie alle neuen Abfüllungen der Range mit 40ppm getorft, wird aus 100 % schottischer Gerste gebrannt und mit starken 50 % vol. abgefüllt.
Port Charlotte Islay Barley 2011
Der neue Port Charlotte Islay Barley 2011 besteht aus 100 % Inselgerste von drei großartigen Islay-Farmen. Raymond Stewart sowie seine Kollegen Neil McLellan und Raymond Fletcher lieferten ihre Gerste für diese wilde, stark getorfte und überaus aromatische Cuvée, die im Jahr 2011 mittels langsamer, tröpfchenweiser Destillation (trickle distilled) in unserem viktorianischen Stillhouse gebrannt wurde.
Port Charlotte MRC:01 2010
Das Geheimnis des MRC:01 2010 liegt zwischen diesen beiden Welten … 50 % reiften in First-Fill-Ex-American-Whiskey-Barrels und die andere Hälfte in ehemaligen Weinfässern aus Frankreich. Kunstvoll miteinander vermählt, reifte der Whisky nochmals für mehr als ein Jahr in Fässern aus französischer Eiche – handverlesen und aus keiner geringeren Lage als vom linken Ufer der Appellation Bordeaux. Das Ergebnis ist ein intensiver und lebhafter Single Malt voller Sonnenschein und leuchtender Eleganz.
Rote Früchte, wie Himbeeren und Kirschen, verschmelzen mit Puderzucker, Ahornsirup und süßen Marshmallows zu einer würzig-anregenden Welle der Aromen mit Noten von Schokolade, gerösteten Kaffeebohnen, Lakritze sowie etwas Walnuss und Mandel. Über allem schwebt ein weicher Torfrauch und diese Spur Ozon, die man nur in einem Islay-Whisky findet, der seine gesamte Reifezeit auf der wilden Hebrideninsel verbringen durfte.
Sommerlich fruchtig, mit torfgetränkter Extravaganz und süß wie türkischer Honig – ein Genuss!
Dazu: Die Bruichladdich Stormtech Jacke
Bruichladdich legt zu den drei Top-Abfüllungen noch eins drauf: Die Bruichladdich Stormtech Jacke trotzt selbst dem härtesten Islay-Wetter und lässt Sie dabei noch unverschämt gut aussehen. Auch diese können Sie bei unserem Preisausschreiben gewinnen.
Und so gewinnen Sie eine der 3 Flaschen von Port Charlotte oder die Stormtech-Jacke:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage, die Sie durch aufmerksames Lesen unseres Beitrags leicht beantworten können: Wie viele Angestellte arbeiten in der Destillerie Bruichladdich?
a) 27
b) 55
c) 76
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Port Charlotte“!
Unter allen richtigen und vollständigen Einsendungen, die uns bis 2. Dezember 2018, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerinnen oder die Gewinner der Preise und geben sie am 3. Dezember 2018 bekannt. Der Versand der Preise erfolgt durch die Diversa Spezialitäten GmbH.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Lösung mit dem Betreff „Port Charlotte“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 2. Dezember 2018, 23:59 Uhr. Die Gewinner/innen werden am 3. Dezember 2018 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Bruichladdich, der Diversa Spezialitäten GmbH und Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Preise erfolgt durch die Diversa Spezialitäten GmbH. Alle Adressdaten werden nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
St. Andews in Schottland ist die Heimat von Eden Mill, die erste kombinierte Brennerei und Brauerei in Schottland. Die Produktion sthet am Gelände der historischen Seggie Distillery, die bis ins Jahr 1860 dort Whisky brannte.
Heute ist auch St. Andrews Day, der offizielle schottische Nationalfeiertag zu Ehren von Sankt Andreas. Ein aufgelegter Elfmeter sozusagen für die Eden Mill Distillery, zum heutigen Tage eine Sonderabfüllung auf den Markt zu bringen. 3200 Flaschen, 1200 für den internationalen Markt. Man verwendete Golden promise und Propino Gerste, und lagerte den Spirit in einer Vielzahl von Fässern: Oloroso, ex-Bourbon und zusätzlich PX-Octaves. Kosten: 79 Pfund.
Und man hat sich auch rund um die Veröffentlichung etwas einfallen lassen: Die ersten Flaschen wurden mit drei Rolls Royce im Konvoi an zwei der besten Hotels in Schottland geliefert: The Old Course und The Fairmont in St. Andrews.
Mehr dazu in der englischsprachigen Presseaussendung:
EDEN MILL UNVEIL NEW SINGLE MALT WHISKY FOR ST ANDREWS DAY
Eden Mill, the popular Scottish gin and whisky distiller, has today (Friday 30th November) announced the release of its new 2018 Single Malt whisky in celebration of St. Andrew’s Day.
Retailing at £79, only 3,200 bottles of this special spirit are available; with less than 2,000 available for sale in the UK.
The first ever delivery of the special bottles was via three Rolls Royce Phantoms in convoy to two of Scotland’s most prestigious hotels: The Old Course, and the Fairmont situated in iconic St Andrews.
The golden-amber expression comes from a mix of golden promise and propino barley strains and represents the ultimate blend of some of the best ‘honey’ casks Eden Mill’s distilling team have chosen.
Young casks have been selected, varying in both size and style including, four of the finest Olorosso Sherry hogsheads, four outstanding ex-bourbon first fill American standard barrels and a few exceptional octave barrels which previously held Pedro Ximinez sherry.
The whisky is presented in a premium crisp, white box – perfect for those looking to add to their whisky collection this festive period.
Paul Miller, Co-Founder of Eden Mill, said,
“We are delighted to be able to release our second whisky to our customers just in time for Christmas. This is sure to be a must-have gift for any whisky lover or keen collector.
“This release is the first in an annual series, which will build over the coming years and we thought it was only appropriate to launch the 2018 Single Malt on St Andrew’s Day!“
Eden Mill’s 2018 Single Malt delivers light aromas of vanilla, candied barley-sugar sweetness with a hint of hazelnut. On the palate, sweet and juicy notes of peach and plum emerge. The expressions Sherry influence is most noticeable, with a light, fruitcake character along with sweet, oaky-vanilla. Customers can expect a light whisky, with a candied sweetness that brings delicate spice and hints of dried plum or raisin.
The 2018 Single Malt is expected to prove popular with new and loyal Eden Mill drinkers and will be available through lead retail outlets such as, Royal Mile Whisky (Edinburgh and London), Luvians St Andrews and Eden Mill’s new shop in Glasgow’s Princes Square.
The 2018 Single Malt will also be tasted at the Telegraph Whisky Festival this weekend (3rd and 4th December) in London for the first time. The expression is available from specialist retailers and via the Eden Mill website at a cost of RRP £79 and comes in a 70cl bottle (46.5% abv).
Mit Lydia Frontczak besuchen wir heute eine malerische Destillerie in den Highlands – allerdings „nur“ von außen und mit einem Blick ins Besucherzentrum.
Es geht hier um die Brennerei Glen Garioch in Oldmeldrum in den schottischen Highlands. Sie liegt etwas abseits der Hauptstraße an der Kreuzung Distillery Road und King Street, und zeigt eine markante Steinfassade. Lydia Frontczak hat einen regnerischen Tag erwischt, als sie bei der Brennerei vorbeisah, und das hat die grauen Wände unter grauem Himmel noch pittoresker gemacht.
Schauen Sie sich um mit Lydia und uns – und wenn sie mal in der Gegend sind, schauen Sie vorbei – es gibt immer interessante Distillery Only-Abfüllungen dort!
Wir haben ja über die nun knapp vor dem Bau befindliche Port of Leith Distillery in Edinburgh ja schon seit Anfang 2017 berichtet (über die Planungsphase, die Einreichung des Bauantrags und einen Artikel mit detaillierteren Infos aus dem Sommer dieses Jahres). Nun nehmen wir die Sicherstellung der Finanzierung der Brennerei, die unter anderem in Herald Scotland berichtet wurde zum Anlass, um Ihnen die Destillerie mit einem Video näher vorzustellen.
Wenn im Frühjahr 2019 wie geplant die Bauarbeiten beginnen, wird auf neun Etagen und 40 Metern Höhe eine vertikale Brennerei entstehen, die wie ein schwarzer Monolith aus der Hafengegend ragen wird. Auch ein Besucherzentrum und ein Cafe werden sich in dem Gebäude befinden.
Das obenstehende Video der Brennerei, das auch auf Vimeo zu sehen ist, zeigt Ihnen nicht nur die Lage der Destillerie, sondern auch die Details aus allen Stockwerken in einer 3D-Ansicht.
Strathmill gehört nicht zu den Destillerien, die beim Marketing und bei der Bedeutung des Namens in vorderster Front stehen. Man findet die Brennerei dafür häufiger bei unabhängigen Abfüllern, und drei dieser Abfüllungen hat Serge heute für seine Rubrik verkostet.
Zwei der Abfüllungen stammen aus den Lagerhäusern von Cadenhead, eine kommt von James Eadie – und das Match dabei ist eher auf einer schiefen Ebene angesetzt, sind die Abfüllungen von Cadenhead doch deutlich älter. Dass sie punktemäßig vorne sind, auch wenn sie nicht in die Ränge der Spitzenmalts bei Serge eindringen, mag da wenig verwundern.
Hier die Kandidaten der Verkostung und die Ergebnisse derselben:
Strathmill 9 yo (59%, James Eadie, recharred hogshead, cask #806273, 258 bottles, 2018): 78 Punkte
Strathmill 25 yo 1993/2018 (49.9%, Cadenhead, Authentic Collection, hogshead, 216 bottles): 85 Punkte
Strathmill 26 yo 1992/2018 (44.7%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon barrel, 198 bottles): 87 Punkte
By Ulysses.Hood – Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=37546947
Wir freuen uns immer besonders, wenn wir über Neues bei Whiskys aus Deutschland berichten können. So zum Beispiel mit dieser Pressemitteilung über einen neuen Manufaktur Lehmitz, der diesmal in Kooperation mit Hamburg Cosmetics darstellt. Wie diese Zusammenarbeit aussieht und was man sich als Whiskyfreund davon erwarten kann, lesen Sie in untenstehender Pressemitteilung:
Die Manufaktur Lehmitz bringt den nächsten Hamburg Malt Whisky heraus / Kooperation mit Hamburger Parfümvertrieb.
Das flüssige Gold ist ab sofort erhältlich.
Hamburg, 30. November 2018: Rechtzeitig vor Weihnachten ist der neue Hamburg Malt Whisky abgefüllt. Dieser unterscheidet sich zu bislang allen anderen Abfüllungen natürlich deutlich im Geschmack. Diesmal auch als 7-jährige Qualität mit einem 6monatigen Sauternes Finish im Chateau Nauton Fass. Wem das Chateau noch nichts sagt, lernt es beim Kauf der Flasche Hamburg Malt Whisky ebenfalls kennen, denn zu jeder Flasche Whisky, legt Inhaber Marco Lehmitz eine Flasche Sauternes Wein von dem Chateau mit dazu.
Der Trend zu Whiskys mit einem Finish jeglicher Art hält seit Jahren in der Whiskyszene an, nur kaum einer kennt überhaupt die Produkte der „Vorbelegung“ in denen der Whisky sein Finish erhält. Hier setzt Marco Lehmitz auf Information und bietet zu jedem Hamburg Malt Whisky die passende Flasche Wein oder auch Sherry an.
Bei dieser Abfüllung gibt es in den nächsten Tagen noch ein besonderes „Goodie“, Marco Lehmitz hat extra für den Hamburg Malt Whisky eine Kooperation mit Hamburg Cosmetics ins Leben gebracht. Da der Whisky in der Nähe des Hafens in der Historischen Hamburger Speicherstadt reift, liegt den Flaschen ein Duft des „Hafens“ in einem Reiseflacon bei. (nur solange Vorrat reicht)
Günstig ist der Hamburg Malt Whisky nicht, der Preis liegt bei 119,00 (inkl. Weinflasche) frei Haus für die Standartfüllung mit 48% Vol. Für den Whisky Liebhaber bzw. den Manufaktur Liebhaber hält die Manufaktur von Marco Lehmitz eine Sonderedition, limitiert auf 24 x 1,00 l-Fl. mit 58,1 % Vol., unfiltriert und per Hand vom Fass abgefüllt bereit.
Dass die Hamburg Malt Whisky´s sehr gut angenommen werden, beweist die ausverkaufte Abfüllung aus dem Februar mit dem Pedro Ximenez Finish, die bei der ISW 2018 Verkostung die Goldmedaille erhalten hat. Erhältlich ist der Hamburg Malt Whisky in jedem gut sortierten Tabak-Fachgeschäft sowie Online.
Bei uns wird er wohl nicht im offiziellen Handel zu bekommen sein, aber mit seinem Alter ist er uns einen Bericht wert – und nachdem kanadischer Whiskey von der Nachrichtenlage her in unseren Landen eher stiefmütterlich behandelt wird, dachten wir uns: warum nicht?
Nachdem der Canadian Club Whisky bereits seit üpber 150 Jahren produziert wird, haben sich in den Lagerhäusern der Marke, die übrigens zu Beam Suntory gehört, auch ältere Fässer angesammelt, und die bringt man in der „Chronicles“-Abfüllung auf den Markt. Es gab bereits einen Canadian Club 40yo, jetzt legt man noch ein Jahr Reifungszeit und einen Beinamen drauf und veröffentlicht den ältesten Whisky der Marke bisher, den Canadian Club Chronicles 41yo, Issue No.1:Water of Windsor.
Ins Fass kam er im Jahr 1977, und er wurde mit anderen Spirituosen geblendet (eine Eigenschaft, die den kanadischen Whiskys inne ist, hier darf man dem Whisky durchaus anderes beimengen), so zum Beispiel Cognac, Sherry und Rye. Abgefüllt ist er mit 45% vol. – er kostet wohl um die 300 Dollar pro Flasche.
Hier noch einige Tasting Notes von Beam Suntory zu dieser Abfüllung:
Aroma: Caramel and toasted oak harmonies with spiciness and a slight vanilla sweetness
Palette: Notes of dark plum and vanilla balanced with caramel, oak and a rye spiciness; complex, yet smooth and satisfying
Erst zu beginn des letzten Monats konnten wir über einen neuen „teuersten Whisky der Welt“ berichten. Beim Auktionshaus Bonhams erziele eine Flasche The Macallan Valerio Adami 1926 den Rekordpreis von £ 848,750 (wir berichteten). Doch nun ist dieser Rekord nur noch Geschichte.
Bei Auktionshaus Christie’s in London erzielte eine Flasche The Macallan 1926 handbemalt von Michael Dillon heute morgen das Rekordergebnis von £1,200,000. Wir müssen hier etwas genauer sein: Es ist die einzige Flasche The Macallan 1926, die von Michael Dillon bemalt wurde.
Das Fass 263 wurde von Macallan 1926 abgefüllt, dieser Whisky durfte ganze 60 Jahre reifen. Als das Fass 1986 abgefüllt wurde, ergab es nur noch 40 Flaschen. Die Künstler Valerio Adami und Peter Blake erhielten jeweils 12, Michael Dillon eine einzige. Alle drei Künstlern gestalteten ihre Flasche(n), seit dem sind diese Abfüllungen bei Sammlern sehr begehrt und erzielen bei Auktionen Höchstpreise. Wie viele dieser Flaschen überhaupt noch existieren, ist nicht bekannt. Sie tauchen jedoch regelmäßig bei Versteigerungen auf.
Helen Mulholland, Master Blenderin bei Bushmills® Irish Whiskey, wurde in die Whisky Magazine Hall of Fame aufgenommen. Darüber informiert uns Bushmills heute in ihrer englischsprachigen Pressemitteilung.
Seit der Gründung dieser Hall of Fame im Jahr 2004 ist Helen Mulholland die erste Frau, die in diese aufgenommen wurde. Diese Auszeichung kommt für Helen zu einem passenden Zeitpunkt, denn sie feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Firmenjubiläum in der Old Bushmills Distillery.
Dazu und zu der Aufahmen in die Hall of fame des Whisky Magazines gratulieren wir ganz herzlich!
Wie gewohnt finden Sie folgend die Presseaussendung im Original:
BUSHMILLS IRISH WHISKEY MASTER BLENDER BECOMES FIRST WOMAN INDUCTED INTO PRESTIGIOUS WHISKY MAGAZINE HALL OF FAME
Helen Mulholland, Master Blender for Bushmills® Irish Whiskey, has been inducted into the Whisky Magazine Hall of Fame. She is the first woman to be inducted into the Hall of Fame since its inception in 2004.
The recognition is the highest honour awarded by Whisky Magazine, the world’s leading publication about whiskey, and is selected by an independent editorial panel.
The award comes at an apt time for Helen as she is celebrating her 25th year at The Old Bushmills Distillery, the world’s oldest licensed whiskey distillery. She began her career in a small laboratory at The Old Bushmills Distillery and is now Master Blender, crafting both Bushmills Irish Whiskey premium blends and aged single malts.
Known for her passion for innovation, Helen has overseen a number of new product launches during her time at The Distillery, including The Steamship Collection™, the brand’s first global travel retail exclusive range, and the new BUSHMILLS DISTILLERY EXCLUSIVE, a limited edition single malt whiskey aged in acacia wood.
Speaking about the honour, Helen said: “I am delighted to be inducted into the Whisky Magazine Hall of Fame and I’m honoured to be among so many titans in our industry. I have truly enjoyed my 25 years at The Old Bushmills Distillery, and I look forward to many more. I often say I have one of the best jobs in the world and it is an honour to see my work recognised in this way.
“Since I started at The Distillery, my passion has been to develop new whiskeys and experiment with different casks and flavours. There’s nothing better than introducing a new Irish whiskey to the market as it’s such an exciting time for the Irish whiskey category. Demand continues to soar, especially for premium malts, so we will continue to innovate and create new expressions for whiskey drinkers around the world.”
The award was presented to Helen at the 2019 Whisky Magazine Awards Ireland at a ceremony in Dublin on 22nd November.
Rob Allanson, Editor, Whisky Magazine added: “We were delighted to welcome Helen Mulholland into the Whisky Magazine Hall of Fame this year. She was selected because of her outstanding contributions to not just her brand but also the wider Irish whiskey category. It takes years of experience and serious skills to produce consistent, high-quality whiskeys week in and week out like Helen does. She embodies the commitment and talent required to produce fine Irish whiskey and joins a group of exceptional whiskey creators in the Whisky Magazine Hall of Fame.”
Viele Familien im US-amerikanischen Bundesstaat Kentucky finden in der Geschichte ihrer Vorfahren Verbindungen zum Whiskey. So auch die beiden Gründer der Limestone Branch Distillery Steve und Paul Beam, wie Steve Beam in einem Interview mit About Drinks darlegt:
Wir blicken immerhin auf eine sehr lange Familientradition zurück. Väterlicherseits und sieben Generationen zuvor, war es Jacob Beam, der 1795 seine ersten Bourbon-Fässer des „Old Jake Beam“ verkaufte und als Erster dem Ruf der Whiskeybrennerei folgte. Auf der mütterlichen Seite reichen die Wurzeln ebenfalls tief in die Geschichte der destillierenden Welt zurück. Mit unserem Ururgroßvater ist J.W. Dant, durch den wir nun in der vierten Generation mit dem Whiskeybrennen verbunden sind, nahm auf dieser Seite alles seinen Anfang. Übrigens war er es, der 1872 den ursprünglichen Yellowstone Whiskey herstellte – eine Marke, die wir fast 150 Jahre später zu neuem Leben erwecken würden.
Und wie der Name Beam vermuten lässt, gibt es auch eine familiäre Verbindung zu Jim Beam. Die Limestone Branch Distillery betritt gerade den deutschen Markt mit ihrem Yellowstone Select und dem Minor Case 2 Years. Folgen Sie unserem Link zum Interview, oder schauen Sie sich das Video der Limestone Branch Distillery an, entweder im oberen Bereich unseres Posts oder auf Youtube.
Die Whisky-Welt, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2018.
Der Chefingenieur des Raumschiffs Enterprise, Montgomery „Scotty“ Scott, erhält seinen eigenen Whisky. Federführend ist die Silver Screen Bottling Company aus Dallas/Texas/USA. Sie ehrten auch schon den Captain des Raumschiffs James Tiberius Kirk mit zwei Bourbon Abfüllungen.
‚Scotty’s Scotch‘ kann momentan vorbestellt werden, kostet 49,99 $ und soll im März nächsten Jahres versandfertig sein (so lesen wir in der Irish Post). Dieser 3-jährige Blended Scotch wurde in Glasgow destilliert. Auf der dazu gehörenden Website wird dieser Whisky als „außergewöhnlich weich mit einer sehr leichten Rauchnote“ beschrieben. Ob ein Versand nach Europa vorgesehen ist, oder ob dieses Bottling auch hier erhältlich sein wird, konnten wir nicht in Erfahrung bringen. Die interessierten Fans der Serie finden sicherlich ihre Wege.
So ganz unvoreingenommen beginnt Serge Valentin auf Whiskyfun sein Tasting heute nicht. Denn bei Blair Athol schätzt er die Original-Abfüllungen von vor 30, 40 und 50 Jahren. Und solche Whiskys tauchen in der heutigen Verkostung nicht auf. So schneiden die vier Kandidaten, alle von unabhängigen Abfüllern, auch eher mittelprächtig ab. Einzige Ausnahme ist ein 30-jähriger Blair Athol von Maltbarn. Bei dieser Gelegenheit lobt er auch noch die Labels dieses Indies. Über Geschmack lässt sich halt nicht streiten.