PR: Waterford Distillery produziert 10.000 Liter Spirit aus alter Hunter Gerste

Hunter-Gerste ist eine alte irische Gerstensorte, die seit 40 Jahren nicht mehr verwendet wird – weil sie nicht so ertragreich ist wie moderne Sorten. Aber, das dachte man sich bei der irischen Waterford Distillery unter der Leitung von Mark Reynier, sie dürfte geschmacklich sehr viel zu bieten haben – und deshalb hat man sich entschlossen, damit Spirit für Whisky zu destillieren.

10.000 Liter hat man jetzt davon hergestellt – als Beginn einer Serie mit Experimenten, die man mit verschiedenen alten Gerstensorten unternehmen will. Eine Presseaussendung, die wir dazu erhalten haben, erzählt weitere Details dieser interessanten Unternehmung:


WATERFORD DISTILLERY PRODUCES 10,000 LITRES OF SPIRIT FROM RARE HERITAGE BARLEY

Waterford Distillery has successfully distilled 10,000 bulk litres – totalling 50 barrels – from an unusual heritage grain that has not been available to the industry for 40 years.
The malting barley variety Hunter was named after Herbert Hunter in recognition of his enormous contribution to barley breeding at the Cereal Station run by the then Department of Agriculture and Technical Instruction (DATI) in Ballinacurra, Co. Cork. The Hunter variety was introduced in 1959, and last used in 1979 when it fell out of favour. But it is now accessible to brewers and distillers once again.

This is the first in the distillery’s planned production of spirit from newly accessible heritage grains, in a journey to explore what flavours were available in the past. Most modern barley varieties are produced with grain yield in mind, not flavour, so the distillery aims to discover if a more flavoursome whisky can truly be made from these old varieties.
Through a partnership with maltsters, Minch Malt, and following the distillery’s production of Ireland’s first organic and biodynamic whiskies, Waterford Distillery is demonstrating once again that their terroir-driven production methods places them at the forefront of a new generation of spirit distillers.

Head Brewer Neil Conway says:

“Contrary to what much of the industry is telling drinkers, flavour starts with the grain and the terroir in which it’s grown. Hunter is an old favourite, a very successful variety, so much so that it dominated for 20 years. That’s why we’re working with Minch Malt and our growers – we’re on the hunt for profound sources of flavour, even if that means going back decades to find these forgotten treasures. What’s more, we’re producing these heritage spirits on as large a scale as possible, rather than a barrel here or there, so as many whisky drinkers as possible have a chance to follow our journey.”

Das Minch Malt Team (die Mälzerei, die für Waterford Distillery arbeitet), besucht die Brennerei. Zu sehen (v.l.n.r.): Grace O’Rielly (WD), Pat Kennedy (MM), Tom Bryan (MM), Alan Dempsey (MM), Neil Conway (WD)

Hunter’s Background

Irish farmers grew barley from home-saved seed from the previous harvest before the development of new hybrid varieties in the early 20th Century. This home-saved seed had poor yields, highly variable from plant to plant, and from farm to farm, and dependent on the weather. Farmers struggled year on year and the crop was susceptible to the elements. Such practices were commonplace before the introduction of the Hunter variety.
Hunter is the result of a cross between Spratt Archer – which was the first hybrid variety bred by Herbert Hunter – and Kenia, a Scandinavian barley. Spratt Archer was grown very successfully in the UK but it needed Kenia’s characteristics for shorter and stronger straw to stand against the Irish climate.

Hunter accounted for 75% of Irish malting barley purchases by 1966. Hunter’s dominance of the Irish malting barley industry continued up until 1978-1979 when it was replaced by Ark Royal and Triumph both of which possessed significantly higher grain yield potential and better resistance to fungal diseases. Hunter was widely missed by brewers and distillers as it is thought to be one of the most flavoursome varieties compared to more recent varieties.

The challenge for the distillery’s maltsters, Minch Malt, was to scale up the 25g samples of the Hunter variety stored by The Department of Agriculture in Backweston Co. Dublin to 40 tonnes of barley for malting purposes, and the project has taken several years for the quantity of grain to be viable for distillation.

To accompany their regular distillation programme, Waterford Distillery has plans to distil more heritage barley varieties, including grain that has not been used in brewing and distillation for over 100 years.

Nur noch bis Sonntag: Gewinnen Sie einen handsignierten Whisky aus der Owl Distillery!

Nur noch bis Sonntag läuft unser aktuelles Gewinnspiel – und es geht um ein ganz besonderes Einzelstück: einen Whisky aus Kontinentaleuropa, der starke Wurzeln in Schottland hat.

Die belgische Owl Distillery in der Nähe von Lüttich, die neue Heimat der beiden Brennblasen aus der Lost Distillery Caperdonich in der Speyside, produziert neben vielen anderen Sorten den Belgian Owl, einen Single Malt aus lokalen Getreide, gereift in First Fill Bourbon Fässern vor Ort. Der mit 46% abgefüllte Whisky gefällt durch seine malzig vanilligen Noten. Er ist natürlich ungefärbt und ohne Kühlfiltratrion abgefüllt.

Bei uns können Sie jetzt in dieser Woche eine Flasche dieses Whiskys gewinnen – und sie ist ein vom Gründer und Master Distiller Etienne Bouillon handsigniertes Unikat!

Wenn Sie noch etwas mehr über die auch aus ihrer Entstehung und ihrem Arbeiten heraus interessante Brennerei (so hat man sich zum Beispiel komplett der nachhaltigen Produktion verschrieben) und ihre Whiskys erfahren wollen, dann können Sie das zum Beispiel in einem kommentierten Bildbeitrag, den Sie hier finden – oder im nachfolgenden Interview mit Etienne Bouillon und Product Managerin Femke van der Forst, das wir während unseres Besuchs im letzten Herbst aufgezeichnet haben:

Und so gewinnen Sie den Belgian Owl Whisky mit Widmung von Etienne Bouillon:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Aus welcher – bereits abgerissenen – schottischen Brennerei stammen die Brennblasen der Owl Distillery, die auch das Titelbild unseres Videos zieren?

a) Caperdonich
b) Stronachie

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Belgian Owl“!

Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 17. März, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerinnen oder die Gewinner der Preise und geben sie am 18. März bekannt. Der Versand der Flasche erfolgt dann durch Whiskyexperts.

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Lösung mit dem Betreff „Belgian Owl“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 17. März 2019, 23:59 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin werden am 18. März 2019 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Belgian Owl und Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Preise erfolgt durch Whiskyexperts. Alle Adressdaten werden nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

 

Cardhu: Diageo macht Pläne für Umbau ebenfalls öffentlich

Auch die Speyside-Brennerei Cardhu wird im Zuge des Investitionsprogrammes von Diageo um- und ausgebaut – und diese Pläne sind ebenfalls kürzlich der Öffentlichkeit vorgestellt worden.

Cardhu. Bild © Diageo

So wie Clynelish die „Heimat von Johnnie Walker“ in den Highlands werden soll (den Artikel dazu finden Sie hier), so ist es für die Speyside für Cardhu geplant. Auch bei Cardhu wird man das Besucherzentrum vergrößern und dort die Geschichte von Helen und Elizabeth Cummings erzählen, die die Brennerei im 19. Jahrhundert gründeten – und die seit 1893 bestehende Verbindung zu Johnie Walker beleuchten.

Auch hier möchte man zusätzlich die nähere Umgebung der Brennerei landschaftlich neu gestalten und dem Ganzen eine mehr parkähnliche Anmutung verleiehen, so zum Beispiel mit einem Obstgarten. Und natürlich wird auch Cardhu ein Bestandteil der Johnnie Walker Tour werden.

So wie schon bei Clynelish, berichtet GQ, wird man auch bei Cardhu nach Erteilung der Baugenehmigung in diesem Jahr mit den Arbeiten beginnen.

Umbaupläne für Clynelish vorgestellt

Im Rahmen eines gigantischen Investitionsplans von 150 Millionen Pfund über drei Jahre (wir berichteten hier) wird Diageo verschiedene Brennereien aus- und umbauen (zuletzt wurden diese Pläne für Glenkinchie und Caol Ila vorgestellt).

Jetzt sind die Pläne für Clynelish vorgestellt worden. Dort soll ja nicht nur die Brennerei Brora zu neuem Leben erweckt werden, auch Clynelish selbst soll in neuem Glanz erstrahlen. Konkret wird die Brennerei das neue Zentrum für Johnnie Walker in den Highlands werden, stammt doch ein wichtiger Teil der Whiskys in diesem Blend von dort.

Das Besucherzentrum dort soll ausgebaut werden, berichtet Scottish Field, mit einem neuen ersten Stock, in dem die Geschichte der Destillerie erzählt wird, sowie einer neuen Bar und einem Verkostungsbereich. Auch das umliegende Gelände soll landschaftlich gestaltet und verschönert werden.

Die Pläne werden noch in diesem Monat bei der Highland Council eingereicht, und – sollten sie genehmigt werden – man will bereits heuer mit den Bauarbeiten beginnen.

Clynelish soll dann ebenfalls ein Bestandteil der Johnnie Walker Tour werden, die im neugestalteten Johnnie Walker Zentrum in Edinburgh ihren Ausgang nehmen wird.

Sollten wir dazu im Laufe des Tages von Diageo noch eine Pressemitteilung mit mehr Details erhalten, werden wir sie hier nachreichen.

Neu: Kilchoman Loch Gorm 2019

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Eine Ankündigung des neuen Kilchoman Loch Gorm 2019 haben wir bei The Whisky Business gefunden. Diese jährlich erscheinenden Sonder-Edition reifte erneut vollständig in Sherry-Fässern. Abgefüllt mit 46 % Vol., ist dieses Bottling auf 15.000 Flaschen limitiert. Die Abfüllung für 2019 besteht aus 20 Oloroso-Sherry-Butts aus den Jahren 2006, 2007, 2008, 2009 und 2011. Die neueste Veröffentlichung des Loch Gorm enthält somit erstmals Whisky, welcher 12 und 13 Jahre in den Lagern von Kilchoman reifte.

Der Kilchoman Loch Gorm 2019 wird in diesem Monat an die Fach-Händler ausgeliefert, zum diesjährigen Verkaufspreis haben wir noch keine Angaben erhalten.

TSB: Aber Falls in Nord Wales produziert jetzt auch Rye Whisky

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Erst im letzten Jahr befüllte das Team der Aber Falls Distillery, die zu der Halewood Wines & Spirits Group gehört, das erste Fass mit New Make (wir berichteten). Und heute lesen wir bei The Spirit Business, dass nun auch mit der Produktion eine Whiskys aus Roggen begonnen wurde.

In ihrem aktuellen Portfolio finden wir Vodka und Gin, auf den ersten Whisky müssen wir noch mindestens zwei Jahre warten. Der Rye Whisky von Aber Falls wird ebenfalls ein fester Bestandteil des Portfolios werden. Gegenüber The Sprit Business sagt James Wright, Managing Director bei Aber Falls: „Das Destillieren von Roggenwhisky ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung des zukünftigen Whisky-Portfolios von Aber Falls. Unser Ziel ist es, ein Portfolio aufzubauen, das für die nächsten fünf, zehn, fünfzehn, zwanzig Jahre geeignet ist, und unseren Kunde neue Erfahrungen zu erschließen.“

Aber Falls ist die dritte Whisky-Destillerie in Wales nach Penderyn und Dà Mhìle, und die Erste in Nord-Wales seit mehr als 100 Jahren. Die Brennerei liegt in Abergwyngregyn, Gwynedd – und benutzt Wasser vom Fluss Aber Falls (Afon Rhaeadr Fawr).

Scotch Whisky Association scheitert mit Klage in Singapur

Die Scotch Whisky Association als Vertretung und Lobby-Gruppe der schottischen Whisky-Hersteller ist welweit im Einsatz. Erst vor Kurzem berichteten wir über die gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen der SWA und der Waldhornbrennerei Klotz in Deutschland (wir berichteten mehrmals). Heute finden wir in der Malay Mail einen Artikel über eine juristische Auseinandersetzung der SWA in Singapur.

This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license. Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Three_tartans.jpg

Ist der „Tartan“ – das karierte Muster, welches die Zugehörigkeit zu schottischen Clans anzeigt – ein Symbol von Schottland und deshalb eine zu schützende „geografische Angabe“ (geographical indication – GI)?
Selbstverständlich, so argumentierte die Scotch Whisky Association gegenüber dem Amt für geistiges Eigentum in Singapur (Ipos). Die SWA legte gegen die Marke „Isetan Tartan“ des Kaufhauses Isetan Einspruch ein. In ihren „umfangreichen Beweismitteln“ belegte die SWA „die lange Verbindung zwischen Tartan und Schottland“ und wies darauf hin, dass die Konsumenten in Singapur wahrscheinlich Tartans mit Schottland assoziieren.

Ipos konnte der Argumentation des SWA nur bedingt folgen. Es gehe nicht darum, ob der Tartan ein Symbol Schottlands ist oder nicht, oder ob die Verbraucher Tartans mit Schottland in Verbindung bringen. Sondern es gehe um die Frage, ob der Tartan (oder genauer das Wort „Tartan “) ist eine geografische Angabe ist. Das Wort „Tartan“ ist ein Design oder Muster und somit KEINE geografische Angabe – und so wird es die Marke „Isetan Tartan“ weiterhin in Singapur geben.

Ob gegen die Entscheidung des Ipos Einspruch eingelegt werden kann, entzieht sich leider unserer Kenntnis.

Video: Dublin Reborn – ein neuer Werbespot von Teeling

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Ein irischer Rapper sucht seinen musikalischen Ausdruck und sein Publikum. Auf den Straßen Dublins unterwegs, findet er mit seiner Kunst kaum Beachtung. Der ältere Straßenmusiker, welcher ihm auf den Straßen Dublins auffällt, erfährt mit seiner Musik mehr Aufmerksamkeit, ein größeres Publikum und auch mehr Erfolg. Ein Gespräch unter Musiker-Kollegen, gemeinsames Musizieren und der Rückgriff auf Traditionen und Erfahrungen bringen dem jungen Rapper mit seiner Kunst schließlich auch den gewünschten Erfolg und ein größeres Publikum.

So lässt sich der neue zweiminütige Werbespot der irischen Whiskey-Marke Teeling zusammenfassen. Realisiert wurde dieser Werbespot von Banjoman Films. Mit einer Länge von fast zwei Minuten ist er ideal für den Werbeblock in den Kinos. In einem Artikel auf Adworld stellt Regisseur Dermot Malone auch dar, welche Parallelen er zwischen Starßenmusik und Irish Whiskey sieht:

„I wanted to craft a story about a new art form that represents a new whiskey. Only when the lead character meets and learns from the old busker, can he look forward and achieve his own goals.“

Den neuen Werbespot von Teeling finden Sie auf Vimeo, im Artikel von Adworld und natürlich auch oberhalb unseres Posts.

Serge verkostet: Macallan im Duett

In ehemaligen Sherry-Fässern gereifter Whisky – dafür ist Macallan, oder wie es von offizieller Seite aus richtig heißt, The Macallan bekannt und geliebt. Serge Valentin stellt in seinem heutigen Tasting auf Whiskyfun ein kleines Duett solcher Sherry-Whiskys zusammen. Auf der eine Seite finden wir die offizielle Abfüllung ‚Rare Cask Batch No2‘, NAS und mit einem stolzen Preis. Auf der anderen Seite eine unabhängige Abfüllung mit einem reifen Alter von 27 Jahren. Auf den ersten Blick erscheint der Vergleich einer Abfüllung ohne Altersangabe mit einem gereiften Whisky ein wenig unfair. Und ein zweiter Blick bestätigt diese Vermutung: Den schmalen 78 Punkten für ‚Rare Cask Batch No2‘ stehen 92 Punkte für den Indie gegenüber.

Die beiden Macallan der heutigen Verkostung in der Kurzübersicht:

  • Macallan ‚Rare Cask Batch No2‘ (43%, OB, 2018) 78 Punkte
  • Macallan 27 yo 1991/2018 (53%, Or Sileis Legends, sherry hogshead, 288 bottles) 92 Punkte

Neu: Tamdhu Batch Strength Batch #4

Die vierte Ausgabe des Tamdhu Batch Strength ist nun in UK erschienen, wie wir über Drinkretailingnews.co.uk erfahren haben. Die vierte Ausgabe hat man diesmal mit 57.8% Vol./Alk. abgefüllt, in UK kostet die Abfüllung 75 Pfund. Gereift ist er zu 100% in Sherryfässern (präparierte Oloroso-Fässer) aus amerikanischer und europäischer Eiche. Abfgefüllt wurde, ohne Farbstoffe und ohne Kühlfiltration.

In der Regel schaffen es die neuen Bottlings von Tamdhu relativ rasch über den Ärmelkanal zu uns, sodass mit einem Erscheinen in Deutschland ebenfalls bald zu rechnen ist.

Vor einigen Tagen konnten wir über einen neuen Tamdhu 15yo berichten – das Newsbit dazu können Sie hier nachlesen.

PR: Glengoyne Legacy Serie – „Chapter One“ nun in Deutschland offiziell erhältlich

Der Importeur für die Highland Destillerie Glengoyne, BORCO Marken Import aus Hamburg, hat uns heute über das offizielle Erscheinen der ersten Ausgabe der Glengoyne Legacy Serie, „Chapter One“ informiert (erhältlich ist dieser Whisky ja bereits seit kurzem).

Infos zu dieser neuen Abfüllungsserie, die nun jährlich neu erscheinen soll, können Sie dem Pressetext entnehmen, in dem Sie auch die offiziellen Tasting Notes finden:


Glengoyne Legacy Serie: Erste limitierte Abfüllung „Chapter One“ nun erhältlich

Hamburg, März 2019. Der Highland Single Malt Whisky Glengoyne bringt mit „Chapter One“ die erste Abfüllung seiner limitierten Serie „Legacy“ auf den deutschen Markt, welche zukünftig mit jährlich wechselnden Sonderabfüllungen ein Kapitel in der Geschichte der Destillerie und ihrer Menschen offenbaren soll. Das erste Kapitel ehrt den Destillerie Manager Cochrane Cartwright, der maßgeblich zum heutigen Glengoyne-Stil mit dem Credo „Unhurried since 1833“ beigetragen hat. Cartwright begann 1869 in der Glengoyne Destillerie sein Handwerk auszuführen. Die Destillerie stand schon immer für eine behutsame, entschleunigte Art der Whisky-Kunst. Doch war es Cartwright, der die Brennblasen noch langsamer betrieben und damit zu den langsamsten in Schottland werden ließ. Er war es auch, der die Reifung in Sherry-Fässern einführte ─ das Markenzeichen aller Whiskys aus dem Hause Glengoyne, welches bis heute besteht. Die Veränderungen brachten die süßen, fruchtigen Noten von Glengyone noch deutlicher zum Vorschein.

„Chapter One“ reift in erstbefüllten Oloroso Sherry-Fässern aus dem spanischen Jerez, welche auch von Cartwright damals verwendet wurden. Die Kombination dieser mit zweitbefüllten Fässern lässt den Hausstil von Glengoyne durchscheinen. Der Whisky wird nicht kalt-filtriert bei 48% Vol. abgefüllt und leuchtet in einem edlen, dunklen Bernstein. Erhältlich ist Glengoyne Legacy „Chapter One“ in einer hochwertigen Geschenkdose, die mit einem Burgunderton die Reifung des Whiskys in erlesenen Sherry-Fässern widerspiegelt.

Verkostungsnotiz:

Nase: reich und umfassend, Toffee-Pudding mit Datteln, Vanillecreme, warme Birne und Zimt.

Geschmack: üppig, mit Schichten von süßen, fruchtigen Sherrynoten und sanften Eichennoten, die von Vanille begleitet werden.

Nachgang: Noten von getrockneten Früchten und Gewürzen münden in einen langen, ausbalancierten Nachgang.

UVP: 57,90€

Über Glengoyne

Das inhabergeführte Unternehmen ist aufgrund der Tatsache, dass das Haus auf jedweden Zuckerkulör-Zusatz verzichtet unter Connaisseuren sehr beliebt. Umgeben von einer malerischen Landschaft, geprägt von dichten Wäldern und grünen Hügeln, wird in der Destille „Glengoyne“, deren Name sich von „glen guin“ (Tal der wilden Gänse) ableitet, seit 1833 ununterbrochen ungetorfter Whisky destilliert. Dieser ist nicht nur ein Ergebnis der an Pedanterie grenzenden Akribie der Inhaberfamilie, sondern ebenso der Naturverbundenheit und der kompromisslosen Qualitätsansprüche, die die Familie Macleod an ihre Single Malts stellt. Die Inhaber stehen damit einem der letzten unabhängigen und familiengeführten Whisky-Unternehmen vor, das auf traditionsbewusste Herstellung ebenso viel Wert legt wie auf Zugänglichkeit und Transparenz der Marken.

Glengoyne Distillery
Glengoyne Distillery, Bild von K. Schwebke unter CC-Lizenz

 

PR: Templeton Rye kommt nach Deutschland

Zum ersten Mal wird der Templeton Rye offiziell in Deutschland erhältlich sein: Wie uns die Destillerie heute mitteilte, wird Hardenberg-Wilthen der exklusive Vertriebspartner für den us-amerikanischen Rye.

Alle Details dazu und einige Infos zur erst im letzten Jahr eröffneten Brennerei in Iowa in der nachfolgenden Pressemitteilung:


TEMPLETON RYE AND HARDENBERG-WILTHEN AG SIGN EXCLUSIVE DISTRIBUTION DEAL FOR THE GERMAN MARKET.

Another major step forward in the International Roll out of the premium whiskey brand.

Nörten-Hardenberg, Germany – Templeton Rye Spirits has announced an exclusive distribution agreement with Hardenberg-Wilthen AG for the distribution of the Templeton Rye American Whiskey Portfolio in Germany. Under the agreement Templeton Rye will be represented and distributed exclusively in Germany by Hardenberg and will enter this market for the first time.

Shane Fitzharris, Executive Vice President of Global sales says

“We are very excited to enter the German market with Templeton and start working with such a strong partner as Hardenberg-Wilthen. American whiskey is experiencing strong growth among German consumers and with our exclusive partnership with Hardenberg-Wilthen now in place, we believe that together we are perfectly positioned to drive the category even further through the Templeton brand”

Templeton Rye’s latest distribution agreement comes off the back of the official opening of the state-of-the-art Templeton Distillery in Iowa in August 2018 coupled with the successful launch of the premium American whiskey brand into International and EU markets where the brand has now entered 20 export markets in just under a year.

“We are delighted to take such a strong brand and great product in a growing category. Especially in on-trade we see an uplift of Rye whiskey due to interest of consumers to different whiskey taste notes and premium brands. We believe in a strong and successful partnership to implement Templeton as THE Rye Whiskey in the German market”

– Marc Kerger, Director Marketing & On- trade sales at Hardenberg Wilthen.

About Hardenberg Wilthen

Hardenberg-Wilthen AG is a family business in Lower Saxony with headquarters in Nörten-Hardenberg and branches in Wilthen and Mainz. Founded around 1700, Hardenberg-Wilthen AG is one of the largest manufacturers of branded spirits in Germany. The portfolio includes well-known German spirits brands from its own production as well as internationally established and successful premium spirits in food retailing and gastronomy. The range covers all key spirits categories: Brandy, gin, grain brandies, herbal liqueurs, liqueurs, rum, vodka and whiskey.

About Templeton Rye

Templeton Rye Whiskey tracks back to the early 1920s when residents of the small town of Templeton distilled a much sought-after rye whiskey. That bootlegging enterprise, forced underground during the Prohibition era, nonetheless flourished during that period and the famous “Templeton Rye” becoming legendary. Re-introduced in 2006 the current Templeton Rye whiskey portfolio remains inspired by the entrepreneurial spirit of the original bootleggers.

On August 7, 2018, Templeton Rye Spirits, LLC marked the beginning of a new chapter, highlighting a rich history with the community they call home with the opening of the Templeton Whiskey Distillery , a 34,500 square-foot distillery, visitor center and museum in Templeton, Iowa. A $35 million project and a significant investment in the
community of Templeton. In 2018 the brand also implemented a global roll out of the portfolio and has entered 20 International export markets in just under 12 months.

Templeton Distillery Snapshot

• 55,000 square-foot barrel aging warehouse that can store up to 54,000 barrels
• Located on 20-acres of land just east of downtown Templeton
• Produces up to 500,000 proof gallons of rye whiskey annually
• Capability to produce all styles of American whiskey under one roof
• Features stills imported from Forsyth’s in Scotland to produce the highest quality spirits
• 28 employees, up 17 positions from previous staffing needs
• Includes museum, visitor center and tasting room

Local Economic Impact

• $35 million project, which includes a museum, visitor center and tasting room
• Invested more than $1 million in the local economy
• Donated $250,000 to the City of Templeton to build the Community Center, which was formerly 
a school
• Utilized local contractors throughout Iowa for multiple aspects of the new distillery
• Will attract thousands of visitors from across the country each year to further boost the economy 
in the region

PR: Neu aus Japan – Hatozaki Blended Whiskys der Kaikyo Distillery

Japanischer Neuzugang auf dem deutschen Markt – dank des Importeurs Schlumberger: Zwei Hatozaki Blended Whiskys werden ab April im Handel erhältlich sein – und auf der ProWein vom 17. bis zum 19. März am Stand von Schlumberger zu verkosten.

Alle Infos dazu entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Pressemitteilung:


Neue Whiskys aus Japan

Schlumberger bringt die Hatozaki Blended Whiskys der Kaikyo Distillery von Akashi-Tai auf den deutschen Markt

Meckenheim, 13. März 2019. Nachdem die Schlumberger Vertriebsgesellschaft erst zu Beginn dieses Jahres den Sake von Akashi-Tai in ihr Sortiment aufgenommen hat, ergänzt sie ihr Portfolio im April um die neuen Hatozaki Blended Whiskys der japanischen Brauerei. Diese werden in der Kaikyo Distillery produziert, einer speziell für die Herstellung von Spirituosen konzipierten Anlage, die ihren Namen der berühmten AkashiKaikyo Brücke verdankt.

Obwohl die Familie Yonezawa bereits seit 1856 in ihrer eigenen Akashi-Tai Brauerei Sake braut, startete sie erst im Jahr 1917 mit der Destillation von Spirituosen. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum der Spirituosenproduktion, also im Jahr 2017, beschloss das Unternehmen, die alten Brennblasen durch neue Copper Twin Pot Stills der renommierten schottischen Firma Forsyth’s zu ersetzen. Die neue Anlage wurde speziell für die Herstellung von japanischem Single Malt Whisky konzipiert und trägt den Namen „The Kaikyo Distillery“, nach der berühmten Akashi-Kaikyo-Brücke. Sie ist eines der Wahrzeichen der Stadt Akashi und mit 1.991 Metern Länge die aktuell längste Hängebrücke der Welt.

In der Kaikyo Distillery werden zwei unterschiedliche Whisky-Typen produziert: Single Malt und Blended Whiskys. Die Single Malt Whiskys werden in den neuen Copper Twin Pot Stills gebrannt und reifen in erlesenen Eichenfässern wie Ex-Sherry-Casks und Fässern aus heimischer Mizunara-Eiche. Die Destillation dieser Signature Single Malts in den neuen Pot Stills startete 2017, sodass diese erst in einigen Jahren auf den Markt kommen werden. Parallel wurde eine Linie von japanischen Blended Whiskys unter dem Namen Hatozaki produziert, die bereits jetzt verfügbar ist. Namensgeber ist der Hatozaki-Leuchtturm, der älteste steinerne Leuchtturm Japans. Er ist seit 1620 ein Wegweiser für Segler, die das turbulente Wasser vor dem Hafen von Akashi befahren. Er ist ein Symbol für Zuverlässigkeit, Offenheit gegenüber der Welt und dem Handel, was den gegenseitigen Austausch von Waren und Ideen ermöglicht. Daher wurde dieser Leuchtturm, der sich vor den Toren der Brennerei befindet, als das perfekte Symbol für die hervorragenden Blended Whiskys der Kaikyo Distillery auserkoren.

Die Hatozaki Blended Whiskys werden aus den eigenen, reifenden Fassbeständen verschnitten. Unter diesen Whiskys befinden sich sowohl Malt- als auch Grain-Whiskys unterschiedlichen Alters, Stilistik und Fasstyps. Dadurch erhalten die Whiskys Tiefe und Finesse sowie eine unvergleichliche Balance und Komplexität. Die Fässer verschiedener Reifealter werden stets bestmöglich verschnitten, sodass jede Charge einen unterschiedlichen Anteil an Whiskys verschiedenen Alters enthalten kann. Aus diesem Grund ist kein Alter auf der Flasche aufgeführt.  

Hatozaki Blended Whisky 40 % vol (UVP 39,90 €)

Der Hatozaki Japanese Blended Whisky ist ein Premium-Blend aus Whiskys, die bis zu 12 Jahre im Fass gelagert wurden und einen Mindestgehalt an Malt Whisky von 40 % aufweisen. Er ist ein verhältnismäßig leichter Whisky mit einem typischen MaltWhisky-Charakter. Getreide-Noten, florale Nuancen und eine leichte Süße ermöglichen es, den Whisky sowohl pur wie auch als Cocktail zu genießen.

Hatozaki Pure Malt Whisky 46 % vol (UVP 49,90 €)

Der Hatozaki Pure Malt Blended Whisky besteht aus einem Vatting aus 100 % MaltWhiskys, die in Ex-Bourbon-Fässern, ehemaligen Sherry Casks und Fässern aus heimischer Mizunara-Eiche gelagert wurden. Er besitzt ein reichhaltiges Profil mit Aromen von süßem Getreide und malzigen Trockenfrüchten sowie einem leichten Hauch von Rauch und Honig im Finish.

Verkostet werden können die beiden Whiskys bereits auf der diesjährigen ProWein vom 17. bis zum 19. März 2019 am Stand von Schlumberger (Stand D91, Halle 14).

Serge verkostet: Glenlivet 15yo aus zwei Epochen

Glenlivet ist einer der altehrwürdigen Namen unter den schottischen Whiskys – und einer der größten Produzenten (man matcht sich mit Glenfiddich um Platz 1, konnte diesen aber nur kurzfristig erringen).

Serge Valentin lässt heute auf Whiskyfun zwei fünfzehnjährige Glenlivets gegeneinander antreten – eine recht neue Abfüllung von Gordon & MacPhail in Fassstärke, und einen Glenlivet, der 53 Jahre zuvor, nämlich im Jahr 1950 destilliert wurde und mit 42% Alkoholstärke in die Flasche kam.

Gut sind sie beide, zeigte die Verkostung:

  • Glenlivet 15 yo 2003/2018 (59.4%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice for The Whisky Exchange, refill bourbon barrel, cask #18/991, 176 bottles): 86 Punkte
  • Smith’s Glenlivet 1950/1966 (25° U.P., Christopher & Company London): 91 Punkte