Knapp ein Jahr ist es her, dass die Port of Leith Distillery in Edinburgh den Bauantrag für die Errichtung der Brennerei eingereicht hat (siehe unseren Bericht dazu hier). Der Spatenstich dazu soll nun im Herbst erfolgen.

Wer sich schon jetzt etwas näher über die geplante Brennerei und deren kommende Produkte informieren will, der kann das mit einem interessanten, englischsprachigen Artikel in Malt-Review.com tun, der von der Co-Direktorin des Fife-Festival und Einwohnerin der Leith-Küste, Justine Hazlehurst, geschrieben wurde und sehr fundierte Einblicke in das Projekt gewährt. So erfahren wir zum Beispiel, dass für die Betreiber nicht so sehr die Ergiebigkeit der Gerste im Vordergrund stehen wird, sondern die Fermentation in ihren Augen das Entscheidende sein wird, um dort zu experimentieren und das Eigenständige herauszuarbeiten.

Als Beispiel für die Qualität des Artikels mag der letzte Absatz dienen, den wir hier als kleinen Appetithappen zitieren:

It’s admittedly difficult to keep track of all of the new distilleries either currently being built, or in the pipeline, but Ian maintains that this is an exciting time for Scotch whisky. Or at least it could be, I think. Those new distilleries like the Port of Leith, willing to embrace innovation and diversity, where the aim is to create a small, quality-focused operation and where the emphasis is on being distinctive without compromising the quality of the end product, should be applauded. In an ever more imminent post-Brexit industry, those Scotch whisky producers who release end products, simply to fit around some tenuous brand marketing, need to up their game.

Port Leith Photo credit: Spixey via Visualhunt.com / CC BY
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