Gewinnen Sie mit Suntory Whisky ein japanisches Luxustasting + Übernachtung

Japan vom Feinsten, in einer exklusiven Location in Ludwigslust bei Hamburg samt An- und Abreise sowie Übernachtung und Frühstück – das können eine glückliche Leserin oder ein glücklicher Leser von Whiskyexperts gemeinsam mit ihrer oder seiner Begleitung erleben.

Gemeinsam mit Suntory Whisky verlosen wir eine Degustation ausgesuchter japanischer Whiskys mit Tanja Bempreiksz, Brand Ambassador Rare Collection, in der Sie nicht nur die hervorragende Qualität der edlen Abfüllungen, sondern auch japanische Küche in Reinkultur erleben können. Alles, was Sie dazu brauchen ist etwas Glück – und Zeit am 24. Februar ab 17 Uhr. Erfahren Sie hier alles über Ihren traumhaften Gewinn:

Gewinnen Sie das Suntory Japan-Whisky-Tasting mit Übernachtung im Hotel de Weimar

1923 hatte Shinjiro Torii die Idee, einen Whisky zu schaffen, der das innerste Wesen der japanischen Natur in sich tragen sollte.

Shinjiro Torii © Suntory

Hergestellt von den besten Handwerksmeistern mit viel Geduld und dem Willen, das Werk der Natur weiter zu vervollkommnen. Er träumte von einem feinen, nuancierten und dennoch komplexen Whisky, der den sehr anspruchsvollen Geschmack der  Japaner zufriedenstellen würde.

Inspiriert von der schottischen Whiskytradition, unternahm Torii einen japanischen Annäherungsversuch an den traditionellen Scotch, und das obwohl sich Boden- und Klimaverhältnisse von den schottischen grundlegend unterschieden. Torii wählte die Region Yamazaki in der Nähe von Kyoto als Geburtsstätte des japanischen Whiskys.

Yamazaki. Bild © Roman Hurth
Yamazaki. Bild © Roman Hurth

Die Resultate dieser faszinierenden Verbindung von japanischer Natur und Seele können Sie nun bei einem exklusiven Event entdecken:

Am Samstag, dem 24. Februar 2018, lädt Sie Suntory Whisky um 17 Uhr ins Hotel de Weimar in die Schlossstraße 15, 19288 Ludwigslust, um dort gemeinsam mit der Brand Ambassador Rare Collection, Tanja Bempreiksz, ausgesuchte Whiskys zu kostbaren Kreationen der japanischen Küche zu verkosten. 

Anschließend können Sie und Ihre Begleitung im Hotel de Weimar entspannt übernachten, um am nächsten Tag nach einem ausgedehnten Frühstück ausgeruht die Heimreise antreten zu können.

Übrigens: Auch die An- und Abreise von Ihrem Heimatort zum Tasting sind inkludiert!

Freuen Sie sich auf die exquisite Abfolge der Speisen und japanischen Whiskys während der Degustation:

Empfang

Sushi Interpretation
Glania-Brachmann 98
The Chita Single Grain

Suntory-Menü

Kyushu
Matcha-Tee

Shikoku
Sud, Ente, Koriander, Lorbeer, Japan-Pilz
Yamazaki 12 Jahre

Hokkaido
Skrei, Kürbis, Spargel, Kaviar
Hakushu 12 Jahre

Honshu
Rind & Hummer, Schwarzer Pfeffer
Hibiki 12 Jahre

Der letzte Samurai
Mango, Erdnuss, Pflaume, Tonka
Hibiki 17 Jahre

Begleitende Weine

Mosel
Albrecht Kallfelz, Zell-Merl
Kallfelz Riesling-Hochgewächs 2016

Ahr
Meyer-Näkel, Dernau
Spätburgunder G 2015

An der Bar

Hibiki Harmony

Und so gewinnen Sie das Suntory Japan-Whisky-Tasting mit Übernachtung im Hotel de Weimar, Ludwigslust am 24. 2. 2018 für 2 Personen:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Welche Region gilt als Geburtsstätte des japanischen Whiskys (kleiner Hinweis: lesen Sie unseren Artikel aufmerksam)?

a) Yamazaki
b) Honda
c) Shitake

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Japan“!

3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.

Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 28. Januar 2018, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner des Preises und geben sie oder ihn am 29. Januar 2018 bekannt.

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „Japan“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab 22. Januar 2018 bis 28. Januar 2018, 23:59. Der Preisträger wird am 29. Januar 2018 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Beam Suntory Deutschland sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

Yamazaki. Bild © Roman Hurth
Yamazaki. Bild © Roman Hurth

Serge verkostet: Glenturret im Duett

Glenturret steht heute auf dem Programm bei Serge Valentin, in Form einer Verkostung von zwei unabhängigen Abfüllungen aus dieser interessanten Highland-Destillerie, die die Heimat des Famous Grouse Blends ist – und der berühmten, ja fast legendären Destilleriekatze „Towser the Mouser“ die laut dem Guinness Book of Records exakt 28,889 Mäuse zur Strecke gebracht hat. Man fragt sich dabei allerdings schon, wie man diese Zahl nun tatsächlich ermittelt hat – aber bei solchen Dingen ist Präzision eher Beiwerk ;-).

Zurück aber zum Whisky: Eine der beiden Abfüllungen ist vom unabhängigen Bottler Gordon & MacPhail und 12 Jahre alt. Abfüllung Nummer 2 ist mit 8 Jahren deutlich jünger, dafür fassstark und stammt aus einem Einzelfass. In die Flasche gebracht hat sie der unabhängige Abfüller North Star Spirits.

Hier die Details der Verkostung:

  • Glenturret 2004/2016 (43%, Gordon & MacPhail, The MacPhail’s Collection): 85 Punkte
  • Glenturret 8 yo 2007/2017 (57.1%, North Star Spirits, refill bourbon hogshead, 330 bottles): 88 Punkte
Glenturret, im Besitz von Edrington

Hier ist der Gewinner des „kriminellen“ Fassdeckels

Kurz aber knackig: Eine Woche lang haben wir gemeinsam mit unserem Partner Whiskyfässer.com aus Deutschland einen Fassdeckel verlost, der ein Stück eines Kriminalfalls war und deshalb ein ganz besonderes Stück Whiskygeschichte darstellt. Er ist nicht das, was er zu sein scheint, und er hat viele Leute um ihr Geld gebracht. Aber alles der Reihe nach.

Auch wenn der Deckel eine dubiose Geschichte hat, so ist die Quelle höchst seriös: Über 30 original schottische Whiskyfässer hat das Team von Whiskyfässer.com momentan im Onlineshop im Angebot und damit verfügt das kleine Mecklenburger Unternehmen über das größte Angebot an Whiskyfässern im gesamten deutschsprachigen Raum. Die meisten Fässer sind Ex-Bourbon Fässer, aber Whiskyfässer.com hat auch einige Ex-Sherry Fässer im Angebot. Dabei kommen diese naturbelassenen Fässer sogar aus allen Regionen Schottlands. Von den Lowlands bis zu den Highlands, über die Speyside bis zu den Inseln und natürlich Islay.

Nebenbei wird auch eine große Menge an Originaldeckeln von Whiskyfässern aus den verschiedensten Brennereien angeboten. Hier geht es von Highland Park über Caol Ila bis Glenlivet und Jura.

Der „kriminelle“ Fassdeckel:

Bei dem Originaldeckel handelt es sich um einen „Betrugsdeckel“ der Grandtully Distillerie aus dem Jahr 1993.

Die Grandtully Distillery produzierte ab 1825 und lag in der Nähe von Aberfeldy, Perth und Kinross und gehörte zu einer Reihe von Kleinbetrieben von denen nur noch Edradour übergeblieben ist. Die Brennerei schloss 1910 für immer ihre Türen und stellte die Produktion ein.

Berühmt wurde die Brennerei jedoch erst 2004, denn es lag ein riesiger Betrugsfall vor. Stephen Jupe, der mit seiner Firma mit Wein handelte und Pleite ging, kaufte ab 1992 in der Speyside Distillerie einige Fässer auf, lackierte die Deckel neu und bot sie als Originalfässer aus der Grandtully Distillerie an. Er gewann zahlreiche Investoren die in Grandtully Single Malt Scotch Whisky investieren sollten. Er versprach ein ausgezeichnetes Wachstumspotenzial mit „sehr wenigen Risiken“ und 2000 Investoren, von denen viele im Ruhestand waren, taten es.

Natürlich flog der Betrug auf und 2004 wurde der Betrüger Stephen Jupe dann vom Londoner Richter Neil Steward zu einer 5 jährigen Haftstrafe verurteilt. In seinem Schlußwort sagte der Richter zum Angeklagten: „Ich habe keinen Zweifel, dass dies von Anfang an ein unehrliches Unternehmen war.“

Und wer gewinnt ihn nun, den betrügerischen Fassdeckel? Per Zufallszahlengenerator hat das Schicksal entschieden:

Herzlichen Glückwunsch an Dirk Heidtmann aus Köln-Porz!

Der Fassdeckel wird Ihnen in den nächsten Tagen von unserem Partner Whiskyfässer.com zugesendet werden. Geben Sie ihm einen Ehrenplatz, er hat es sich verdient!

Und gleich heute geht es weiter mit einem ebenso tollen Gewinnspiel, bei dem sich sogar zwei Glückliche über einen ganz besonderen Preis freuen können.

Mehr dazu in Kürze!

Ihr
Whiskyexperts-Team

Whisky im Bild: Die zwölf Diageo-Destillerien mit Besucherzentrum

Wir haben von Diageo UK eine Pressemitteilung erhalten, die davon berichtet, dass die zwölf schottischen Brennereien des Konzerns, die mit einem Besucherzentrum ausgestattet sind, einen neuen Besucherrekord erzielen konnten. Wir möchten sie zum Anlass nehmen, Ihnen diese 12 Destillerien einmal gesammelt in unserer Rubrik „Whisky im Bild“ vorzustellen.

440.260 Besucher waren bei den zwölf Brennereien zu Gast (die restlichen 16 Destillerien von Diageo in Schottland sind offiziell nicht öffentlich zugänglich) – das ist die Rekordzahl, die das Unternehmen heute veröffentlichte. Sie bedeutet ein sattes Plus von 15.2% im Vergleich zum Vorjahr und die höchste Zahl bislang überhaupt.

Die meistbesuchte Destillerie war Blair Athol mit 86.019 Besuchern, einem Plus von 23%. Andere Erfolgsstories kommen von Clynelish (höchstes Besucherplus mit 127% im Vergleich zu 2016) und Lagavulin, wo man ein Plus von 50% verzeichnen konnte.

Wer übrigens am 8., 10. oder 11. Februar in Schottland ist, der kann die Brennereien zur Feier des zweiten International Scotch Days gratis besuchen.

Hier aber einmal unsere Bildergalerie:

Blair Athol. Bild © Diageo
Caol Ila. Bild © Diageo
Cardhu. Bild © Diageo
Clynelish. Bild © Diageo
Cragganmore. Bild © Diageo
Dalwhinnie. Bild © Diageo
Glen Ord. Bild © Diageo
Glenkinchie. Bild © Diageo
Lagavulin. Bild © Diageo
Oban. Bild © Diageo
Royal Lochnagar. Bild © Diageo
Talisker. Bild © Diageo

Neue Deutsche Whiskyvideos der Woche (59)

Wir wollen Ihnen, wie jeden Sonntag, Videos und Podcasts, die wir von den Erstellern der Beiträge selbst zur Veröffentlichung erhalten haben, präsentieren –  und Sie dazu einladen, mit Ihnen auf geschmackliche Entdeckungsreise zu gehen. Die Vlogger haben sich wieder verschiedenste Abfüllungen ins Glas geschenkt (die Podcaster sind uns mit Bier untreu geworden und nächste Woche wieder dabei) und beschreiben den Geschmack der Whiskys – dazu gibt es interessante Hintergrundinfos und allerlei Unterhaltsames zum Thema Whisky. Hier sind die Videos und Podcasts des 59. wöchentlichen Beitrags unserer Serie:

Alle Videos aus dieser Liste können Sie bei uns auch als Playlist komplett ansehen, entweder hier auf der Seite oder auch auf Youtube  – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.

Wie jede Woche ergeht hier auch unser Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird.

Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Video: Islay – Glasgow mit einer Saab 340

Unser Sonntagsvideo von heute entführt Sie zunächst auf die Insel Islay – um Sie aber gleich wieder von dort fortzubringen und in Glasgow abzusetzen. Es zeigt einen Flug vom Inselflughafen mit einer Saab 340 der Fluglinie Flybe, der Islay mit Glasgow verbindet. Entstanden sind die Aufnahmen im Mai 2016 bei unserem Besuch der Destillerie Lagavulin anlässlich der Feiern zum 200. „Geburtstag“ der Destillerie.

Die Aufnahmen in HD zeigen zunächst einen 180° Schwenk auf der Startbahn mit einem Blick auf die Küste, dann den Start in südlicher Richtung. Die Flugrichtung führt zunächst der Straße nach Port Ellen entlang. Im Hintergrund können Sie die Paps of Jura erkennen. Kurz nach dem Start schwenkt die Maschine nach Westen.

Nach etwa 4:30 sehen Sie die letzten 10 Minuten des Landeanflugs auf Glasgow. Wir überfliegen dann Teile der Stadt in leider schlechter gewordenem Wetter, bevor die Propellermaschine sicher aufsetzt. Der Flug dauert insgesamt ca. 40 Minuten, 15 davon können Sie in unserem Video sehen. Viel Vergnügen dabei und einen schönen Sonntag!

Express: Islay ist nicht nur Whisky – ein Reisebericht

Islay besuchen die meisten hier bei uns aus einem bestimmten Grund: Whisky. Fragt man in Großbritannien nach, so gesellt sich zum Whisky eine zweite Vorliebe dazu, die die Menschen auf die Insel bringt: Vogelbeobachtung. Ein nicht zu vernachlässigender Teil der Briten reist genau dafür an – und findet auf Islay ein wahres Vogelparadies.

Aber es gibt noch mehr gute Gründe, einen Urlaub auf Islay zu planen – und diese gelten für Whiskyfreunde natürlich auch, denn wer die Insel nicht auch abseits der Destillerien mit allen Sinnen erkundet, dem entgeht viel vom Flair des wunderbaren Eilands vor der Westküste.

Ein Bericht von einer Reise von London nach Islay, den Sie heute auf der Webseite von express.co.uk finden können, beschreibt beides: Destillerien und sonstige „Erlebenswürdigkeiten“ auf Islay – ist bebildert und kurzweilig zu lesen. Er erzählt von der Anreise mit dem Zug und dem Flugzeug, der Unterbringung im Port Charlotte Hotel, den Destilleriebesichtigungen mit Christine Logan und unter anderem einem Besuch bei der Woolen Mill.

Hier noch das, was die beiden Autoren über die Reise als Zusammenfassung meinen:

It’s beautiful. Every car journey is like driving through a movie set with mile upon mile of open grassland giving way to stunning coastline and the open sea. 

Yes, the weather is unpredictable. And yes, a lot of the tourist attractions are centred around whisky. But taking a moment to just absorb the calm, warm nature of the Islay folk is all a city-dweller needs to truely settle into island life. 

Und dem kann man sich nur anschließen…

An der Südküste von Islay. Im Hintergrund Laphroaig. Photo credit: travelmag.com on VisualHunt / CC BY

Whiskyfun: Angus verkostet Bruichladdich Rare Cask Series

Langsam aber sicher kehrt wieder die gewohnte Routine auf der Seite von Serge Valentin ein: Unter der Woche regelmäßige Tasting Notes von ihm, samstags die Gastbeiträge von Angus MacRaild, am Sonntag Malternatives, also Spirituosen, die nicht mit Whisky zu tun haben.

Und nachdem heute Samstag ist, können wir über eine Verkostung von Angus berichten, der sich diesmal drei Abfüllungen von Bruichladdich eingeschenkt hat. Es sind nicht irgendwelche, sondern drei Jahrgangsabfüllungen aus der Bruichladdich Rare Cask Serie, über die wir schon vor einiger Zeit hier berichtet haben und die aus den ältesten Fässern stammten, die in den Lagerhäusern von Bruichladdich noch lagerten.

Wie kommen sie nun bei Angus weg? Lesen Sie es selbst in seinen Verkostungsnotizen:

  • Bruichladdich 30 yo 1986/2017 (44.6%, OB, Rare Casks Series, Oloroso sherry casks and PX sherry butts, 4200 bottles): 85 Punkte
  • Bruichladdich 32 yo 1985/2017 (48.7%, OB, Rare Casks Series, Bourbon, Fresh Bourbon, French Oak, 4200 bottles): 86 Punkte
  • Bruichladdich 32 yo 1984/2017 (43.7%, OB, Rare Casks Series, Bourbon, 3000 bottles): 90 Punkte

Eine Karte der Lowland-Destillerien

Dank unseren Freunden beim Alba Collection Verlag, den Spezialisten für Whiskykarten aller bedeutenden Whiskyregionen rund um den Globus, können wir Ihnen heute eine Karte im Multimedia-Format der bestehenden, geplanten und gewesenen Destillerien in den Lowlands präsentieren. 

Die Lowlands gehören mit Campbeltown zu den beiden Regionen, die von Whiskykrisen am stärksten betroffen waren und eine Unzahl von Lost Distilleries aufweisen. Im Gegensatz zu Campbeltown, wo gerade einmal drei Destillerien bestehen und keine weiteren geplant sind, sind die Lowlands aber die Region, in der sich die meisten neuen Brennereien im Bau oder in Planung befinden. Für viele ist es damit die zur Zeit spannendste Region in Schottland, was Whisky angeht.

Warum diese Karten, von denen wir einige ausgesuchte für Sie bringen? Der Verlag schreibt dazu:

Mit diesen Charts unterstützen wir seit Jahren kostenfrei interessierte Tastingveranstalter, Whisky Club’s und Händler, welche unsere Karten gerne in ihren MultiMedia-Präsentationen nutzen wollen. 

Das bedeutet, dass Sie diese von uns veröffentlichten Karten bei uns herunterladen und sie in Multimedia-Präsentationen verwenden dürfen. Wenn Sie Interesse an den ausgedruckten und plastifizierten Karten in größeren Formaten haben, schauen Sie doch einfach bei der Alba Collection vorbei.

Untenstehend also die Lowlands-Karte etwas komprimiert zum Ansehen. Sie können sie unkomprimiert unter diesem Link für sich herunterladen.

Nochmals herzlichen Dank an den Alba Collection Verlag!

Nur bis Sonntag: Gewinnen Sie einen „kriminellen“ Fassdeckel

Kurz aber knackig: Wir verlosen nur noch bis Sonntag gemeinsam mit unserem Partner Whiskyfässer.com aus Deutschland einen Fassdeckel, der ein Stück eines Kriminalfalls war und deshalb ein ganz besonderes Stück Whiskygeschichte darstellt. Er ist nicht das, was er zu sein scheint, und er hat viele Leute um ihr Geld gebracht. Aber alles der Reihe nach.

Auch wenn der Deckel eine dubiose Geschichte hat, so ist die Quelle höchst seriös: Über 30 original schottische Whiskyfässer hat das Team von Whiskyfässer.com momentan im Onlineshop im Angebot und damit verfügt das kleine Mecklenburger Unternehmen über das größte Angebot an Whiskyfässern im gesamten deutschsprachigen Raum. Die meisten Fässer sind Ex-Bourbon Fässer, aber Whiskyfässer.com hat auch einige Ex-Sherry Fässer im Angebot. Dabei kommen diese naturbelassenen Fässer sogar aus allen Regionen Schottlands. Von den Lowlands bis zu den Highlands, über die Speyside bis zu den Inseln und natürlich Islay.

Nebenbei wird auch eine große Menge an Originaldeckeln von Whiskyfässern aus den verschiedensten Brennereien angeboten. Hier geht es von Highland Park über Caol Ila bis Glenlivet und Jura.

Der „kriminelle“ Fassdeckel:

Bei dem Originaldeckel handelt es sich um einen „Betrugsdeckel“ der Grandtully Distillerie aus dem Jahr 1993.

Die Grandtully Distillery produzierte ab 1825 und lag in der Nähe von Aberfeldy, Perth und Kinross und gehörte zu einer Reihe von Kleinbetrieben von denen nur noch Edradour übergeblieben ist. Die Brennerei schloss 1910 für immer ihre Türen und stellte die Produktion ein.

Berühmt wurde die Brennerei jedoch erst 2004, denn es lag ein riesiger Betrugsfall vor. Stephen Jupe, der mit seiner Firma mit Wein handelte und Pleite ging, kaufte ab 1992 in der Speyside Distillerie einige Fässer auf, lackierte die Deckel neu und bot sie als Originalfässer aus der Grandtully Distillerie an. Er gewann zahlreiche Investoren die in Grandtully Single Malt Scotch Whisky investieren sollten. Er versprach ein ausgezeichnetes Wachstumspotenzial mit „sehr wenigen Risiken“ und 2000 Investoren, von denen viele im Ruhestand waren, taten es.

Natürlich flog der Betrug auf und 2004 wurde der Betrüger Stephen Jupe dann vom Londoner Richter Neil Steward zu einer 5 jährigen Haftstrafe verurteilt. In seinem Schlußwort sagte der Richter zum Angeklagten: „Ich habe keinen Zweifel, dass dies von Anfang an ein unehrliches Unternehmen war.“

Einer dieser höchst kriminellen Deckel wird nun hier verlost.

Und so gewinnen Sie den „kriminellen“ Fassdeckel:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Wann begann die echte Destillerie Grandtully mit der Produktion?

a) 1811
b) 1817
c) 1825

Kleine Hilfe: Einfach diesen Text hier aufmerksam lesen 😉

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Fassdeckel“!

3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.

Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 21. Januar, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner des Preises und geben sie oder ihn am 22. Januar 2018 bekannt. Der Gewinn wird durch Whiskyfässer.com versendet.

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „Fassdeckel“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab 15. Januar 2018 bis 21. Januar 2018, 23:59. Der Preisträger wird am 22. Januar auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Whiskyfässer.com sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand erfolgt durch Whiskyfässer.com.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

Whiskyfälschungen: Wie man sie erkennt und was die Industrie dagegen tut

Whiskyfälschungen sind besonders im High End Markt ein drängendes Problem, wie man nicht erst seit dem Fall des gefälschten Macallan 1878 weiß, über den wir ausführlich berichtet haben.

Besonders, aber nicht nur dort. Denn wo es um Geld geht, ist die Verlockung des Betrugs nie weit, und das gilt durchaus auch für Preiskategorien, in denen man sich als „normaler“ Whiskyliebhaber ebenfalls bewegt. Nicht umsonst gibt es auf zum Beispiel Ebay einen gewissen Markt für leere Whiskyflaschen höherwertiger Produkte, für die nicht nur sporadisch Preise gezahlt werden, die leises Kopfschütteln hervorrufen. Dass diese dann ausschließlich zur Dekoration herumstehen oder zu Lampenständern verarbeitet werden, darf angezweifelt werden.

Umso wichtiger ist es, Fälschungen erkennen zu können. Mit etwas Wissen und der Suche nach den richtigen Anhaltspunkten ist dies gar nicht so schwer – gerade dann, wenn es nicht um sehr viel Geld geht, arbeiten die Fälscher nicht immer mit größter Sorgfalt.

Auf Whiskyadvocate können Sie heute einen sehr hilfreichen Artikel finden, in dem beschrieben wird, welche Merkmale einer Flasche darauf hindeuten können, dass etwas nicht in Ordnung ist. Absolut lesenswert, vor allem dann, wenn Sie Whisky auch auf dem Sekundärmarkt von nicht direkt bekannten Quellen kaufen.

Begleitet wird dieser Artikel von zwei anderen: Ein Bericht listet auf, was die Whiskyindustrie unternimmt, um es Fälschern schwer zu machen. Der zweite Artikel dann beschreibt einen Fall aus dem Jahr 2012, in dem ein Fälscher mit seiner Werkstatt aufflog – nicht ohne vorher ziemlichen Schaden angerichtet zu haben.

Und hier können Sie die Geschichte des 10.000 Franken teuren Drams aus dem Macallan 1878 nachlesen, der sich ebenfalls als Fälschung erwiesen hat. Die Geschichte beginnt hier, und endet mit der Aufklärung hier.

So einfach machen es einem Fälscher leider nicht 🙂
Bild © Hotel Waldhaus, St. Moritz

Wir verkosten: Springbank Starkicker 21yo Fresh Sherry Port Finished vs. Fresh Sherry

„Oh brother where art thou?“ – Ein Geschwister Tasting

Immer wieder schon war an dieser Stelle von Starkicker zu lesen.

Ein bunter Haufen whisky-enthusiastischer Genießer, einander und dem Lebenswasser in Freundschaft verbunden.

Diese unabhängigen Abfüllungen der Springbank Destillerie haben in unterschiedlichen Spielarten zuletzt jährlich ihren Weg in die Flasche gefunden, ehe wissende Käufer den wohlfeilen Geist aus der ebensolchen lassen durften.

Stets von exzellenter Qualität, bietet Starkicker immer wieder einen neuen Akkord im destillierten Grund-Wohlklang des Campbeltown Parade Orchesters „Springbank“.

Einem großartigen 13-jährigen Portfass-gereiften folgte eine nicht minder spektakuläre 18-jährige Abfüllung, einem frischen Sherry Pipe entstammend, auf 140 Flaschen limitiert, von betörendem Charme und Cremigkeit.

Kürzlich legte man mit Editionen nach, die alterstechnisch sogar schon in den Vereinigten Staaten legal dem Alkoholgenuss frönen dürften.

Zwar auch in früheren Spielarten durchaus erwachsen, präsentieren sich die letzten Starkicker Whiskys definitiv volljährig und mit 21 mehr als nur mündig und reif.

Denkt man heute an das Jahr 1995 zurück, so wähnt man sich bereits in längst vergangenen Tagen eines anderen Jahrhunderts. Österreich tritt der EU bei, Greenpeace Aktivisten besetzen die Brent Spar Ölplattform, während Boris Jelzin am Atomkoffer herumspielt, dem „norwegischen Raketenzwischenfall“ sei Dank. Die Stadt Srebrenica erlangt unrühmliche Bekanntheit, Windows 95 erblickt das Bildschirm-Licht der Welt – vermutlich ähnlich unrühmlich. Den Euro einzuführen beschließen die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union, während BackRub als Google Vorläufer den Start einer Ära markiert. Michael Schumachers zweiter WM Titel ist nur ein weiterer Baustein einer ebensolchen.

Der Autor dieser Zeilen kratzt mit Ach und Weh an der Volksschul-Reife.

Am wichtigsten jedoch: in Campbeltown läuft jener güldene Saft durch die Brennblasen, der schließlich 2016 als Starkicker 21y old seine Vollendung erleben sollte. Ursprünglich im frischen Sherry Hogshead gereift ehe ein Portwein Finish zusätzliche Dimension verleiht.

Das Jahr darauf bringt die Schwesternedition hervor: einen 1996 destillierten, 2017 abgefüllten Starkicker 21y old, der sich mit Sherry Fass ohne Finish zufrieden gibt. Dafür darf’s etwas mehr Speck auf den Rippen sein mit stattlichen 56% Volumen Alkohol.

Zu einem spannenden Vergleichstasting treffen sie sich also wieder, die zwei 21er Geschwister. Eine Familienzusammenführung der besonders delikaten Art.

Starkicker Springbank 21y old, 1995/2016, fresh sherry, port finished, 48% vol. alc

Sehr helles, verhalten blasses, goldgelbliches Schimmern, dicht viskos mit engmaschiger Corona am Glas.

Ein markant fruchtiger erster Duft steigt aus dem Glas. Roter Apfel, vollreif, gerade bevor er zu Boden zu fallen gedenkt. Da sind auch gleich die ersten Rauchzeichen, sämig, engmaschig, fein verwoben. Betörend elegant, doch mit einem Statement von Charakterstärke, Oppulenz und Kraft, Cassis schwingt mit, etwas Mandelgebäck, angeröstet, mit Zuckerkaramell glaciert.

Im zweiten Aromaanflug machen sich grünliche Akzente breit. Seetang, der maritime Auftritt gibt sein Stelldichein. Da ist Kafir Limette, da ist Nougat ebenso wie Salzgebäck und Nori Alge. Immer und immer wieder will sich aber der Fruchtschmelz nach vorne drängen. Kaum hat sich der Rauch etwas Gehör verschafft buhlt die Birnenquitte um Aufmerksamkeit, der saftige Waldbeeren Mix deutet dunkle Süße an, ehe sich ein weißer Anflug von Asche und glimmenden Kohlescheitern beimischt. Es ist ein bunter Reigen der Düfte, eine komplexe Nase, ebenso weich wie dicht, filigran wie gehaltvoll, fett ölig und doch grazil.

Am Gaumen ein tiefer Basston von Petrol, buttrig fette Süße, ein Gaumenschmeichler, der vor lauter Dahinschmelzen die Knie weich werden lässt, Butterbrioche, eine dicke Schnitte saftigen Milchbrötchens, dick beschmiert mit Erdnussbutter, Marillenmarmelade und Haselnusscreme. Frühstück vom Allerfeinsten, oder doch Late Night Dram vor dem Kamin?

Ein After Dinner Schoko Delight, mousse-artig, mundfüllend, weich, komplex, mit der gerade nötigen alkoholischen Substanz unterlegt, sodass markantes Profil, Gewicht und Akzent zu tragen kommen.

Dann spielt auch die Frucht wieder mit, analog zur Nase betören Beerenconfit und eingekochter Apfel die Geschmacksknospen.

Und weil nur schön ja auch zu schnell fad wäre, drückt die leise Schärfe von Ingwer-Prickeln auf den Komplexitätsknopf und verwandelt die süßlich weiche Geschmeidigkeit in einen lebendigen Tanz von Würze und Eleganz. Nicht über-alkoholische „Ich-kann-auch-Fassstärke“ Muskelspielchen, sondern erhabenes Selbstbewusstsein von Größe und Imposanz.

Lange klingt die Vielfalt nach, da ist noch einmal die Erinnerung an Dörrobst, dichte Teeblatt Adstringenz und verkohlte Birkenholzscheiter. Es bleibt ein Hin-und-her von Fruchtsüße, engmaschigster Textur und komplexer Subtilität.

Ein Whisky der dahinschmilzt, zum dahinschmelzen.

Sehr lang, sehr eindrucksvoll.

Starkicker Springbank 21y old, 1996/2017, fresh sherry, 56% vol. alc

Deutlich dunkler, röstiges Mahagoni, satt schwer im Glas hängend, dicht ablaufende Tränen.

Sherry! brüllt die erste Nase, ein von spanischer Finesse triefender Opener, ein Anflug von salzig komplexer Palo Cortado Signatur, super dicht verwobene Würze jahrzehntelanger Oxidation, konzentrierte Säure nebst dichten Holz- und Reifetönen, uralte Ledergerbung voller Patina, wie eine Handtasche, die alles gesehen und alles erlebt zu haben scheint.

Verlieren könnte man sich in der Komplexität der andalusischen Handschrift alleine, ehe man beginnt Zwiebelschalen-gleich die tieferliegenden Komponenten zu entdecken.

Fast scheu lugt da die Springbank Charakteristik hervor, ein wenig von dem Rauch und aschig-grünlichem Algen Touch, Nori, Seetang, maritim salzige Frische, alle sind sie da, aber noch so verhalten und leise, dass man ganz fein hinhören muss.

Auch hier zeigt sich Petrol, eine ölig-cremige Finesse die sogar an die hell-herben Akkorde eines hochqualitativen Olivenöls erinnert. Salzmandeln, ein wahrer Tapas-Umami-Reigen. Sogar die dicke Salzschicht von Bacalhau könnte man vermuten. Das Sherry Fass hat so etwas von ganzer Arbeit geleistet, deutlich vordergründiger als beim früher geborenen Geschwisterchen.  Hier kommen die Sherry Fans auf ihre Rechnung. In einer Komplexität und dichtest verwobenen Fülle jedoch, dass man nur den Hut ziehen und um mehr bitten könnte. Also mehr im Glas, nicht vom Sherry.

Wie grazil doch Opulenz und Eleganz Hand in Hand in den Sonnenuntergang reiten können.

Am Gaumen das nächste Feuerwerk, und was für eines. Sofort schießt der Whisky aus vollen Rohren und bietet ein mundfüllendes Erlebnis erster Güte. Die alkoholische Stärke ist präsent und wärmend spürbar, jedoch so fein eingebaut, dass man den Kollegen auch gegen den Durst trinken würde – viel zu schade, natürlich.

Langsam und behutsam sollte man sich dem zweiten Schluck nähern. Denn die Farbpalette auf der Zunge bietet plötzlich eine Vielfalt, die zu begeistern weiß. Hinter dem nussig-dichten Sherryton sind schwarze Ledernoten, dicht verkohlte Asche Akkorde, sanft ausrollende Fruchtsüße, Dörrobst diesmal, weniger die frische, saftige Variante. Da sind kandierte Orangenzesten, da ist dunkles Pflaumenmus nebst zur Unkenntlichkeit getrockneten Feigen, würzig eingelegte Umeshu, auch Salzzitrone.

Von funky herbem Urwaldboden bis zu teeblättriger Bitternote und gepopptem Genmaicha bietet der Starkicker Springbank alles feil.

Mit einem langen Nachhall verabschiedet er sich in die unendlichen Weiten des Malt-Happy-Endings und kokettiert noch einmal frech mit der andalusischen Abendstimmung, ehe sie einträchtig  in den interkulturellen Whiskyhimmel entschwinden.

Und die Moral …

Es ist ein so spannendes und faszinierendes Erlebnis, zwei vermeintliche Geschwister Whiskys nebeneinander im Glas zu genießen. Findet man bei beiden Abfüllungen doch eine klar erkennbare Handschrift der Destillerie, so zeigen die unterschiedlichen Fasstypen doch wie markant sich ihr Einfluss über zwei Jahrzehnte zu manifestieren weiß. Während sich der 2016er mit sehr sanften Sherrytönen zufrieden gibt und vom Portfass noch einen super subtilen Fruchtsüße-Touch mitbekommt, hat der 2017 die volle Wucht Andalusiens zu spüren bekommen. Hier braucht es kein Finish, keine weitere Akzentuierung mehr, nur volle Aufmerksamkeit und große Freude.

Denn Spaß machen sie beide, die Starkicker, und das in gehörigem Ausmaße und mit kolossaler Ausdauer.

Geschmäcker und Watschen, sie seien bekanntlich verschieden.

Ob Sie nun mit dem etwas sanfteren, endlos-schmeichelhaften Lover von 1995/2016 liebäugeln oder sich doch in die breiten, sicheren Arme des 1996/2017 legen wollen, Potenzial zur großen Liebe haben beide.

Mit den besten Spirits
Reinhard Pohorec

Seit 2016 verzichten wir in unseren Tasting Notes auf numerische Bewertungen und geben unseren Eindruck nur mehr über die Beschreibung wieder. Wir tragen damit unserem Gefühl Rechnung, dass man mit einem starren Punkteschema Vergleiche forciert, die den Whiskys nicht gerecht werden. PS: Wir haben Geschmack. Unseren. Nicht Ihren. Unsere Verkostungsnotizen sind also kein richterliches Urteil, sondern unser persönlicher Eindruck.

Gordon & MacPhail unterstützt Verkaufsstrategie durch Restrukturierung

Wie uns Gordon & MacPhail in einer Aussendung informierte, hat man beim unabhängigen Abfüller und Besitzer der Speyside-Destillerie Benromach das Salesteam neu strukturiert, um damit einer veränderten Strategie bei der Vermarktung der Produkte Rechnung zu tragen.

Neu ist, dass UK nicht mehr als gesonderter Bereich betrachtet wird, sondern in das globale Saleskonzept eingebunden wird. Das ist auch eine Reaktion auf das Wachstum von 11% im letzten Jahr, schreibt das Unternehmen.

David King, der International Sales Director, wird nun die Gesamtverantwortung für den Salesbereich, inklusive GB, übernehmen. Stuart Ellis, der UK Sales Manager, wird nun als der direkte Ansprechpartner für Großhändler fungieren.

Managing Director Ewen Mackintosh hebt hervor, dass diese Restrukturierung auch ein direkter Ausfluss der Bestrebungen ist, Gordon & Macphail in Hinkunft mehr auf das Luxussegment für Single Malts auszurichten und die Marke Benromach global aufzubauen.

Von links nach rechts: Stuart Ellis – UK Sales Manager, Ewen Mackintosh – Managing Director and David King – International Sales Director bei Gordon & MacPhail. Bild © Gordon & MacPhail

Eine Karte der Destillerien auf Islay

Dank unseren Freunden beim Alba Collection Verlag, den Spezialisten für Whiskykarten aller bedeutenden Whiskyregionen rund um den Globus, können wir Ihnen heute eine Karte der bestehenden, geplanten und gewesenen Destillerien auf der Insel Islay präsentieren. Acht sind es, die momentan produzieren, drei in Planung (eine davon bereits im Bau) – und jede Menge Lost Distilleries, allen voran natürlich Port Ellen. Der Verlag schreibt dazu:

Mit diesen Charts unterstützen wir seit Jahren kostenfrei interessierte Tastingveranstalter, Whisky Club’s und Händler, welche unsere Karten gerne in ihren MultiMedia-Präsentationen nutzen wollen. 

Das bedeutet, dass Sie diese Karte (sowie weitere, die wir in den nächsten Tagen veröffentlichen werden) bei uns herunterladen und sie in Multimedia-Präsentationen verwenden dürfen. Wenn Sie Interesse an den ausgedruckten und plastifizierten Karten in größeren Formaten haben, schauen Sie doch einfach bei der Alba Collection vorbei.

Untenstehend die Islay-Karte etwas komprimiert zum Ansehen. Sie können sie unkomprimiert unter diesem Link für sich herunterladen.

Nochmals herzlichen Dank an den Alba Collection Verlag!