PR: Whisky Live Sopot (Polen) am 3. Juni 2017

Aufmerksamen Lesern wird der Eintrag in unserem Eventkalender schon seit einiger Zeit augefallen sein: In Polen etabliert sich neben der Whisky Live in Warschau auch eine zweite Veranstaltung aus der Reihe: Die Whisky Live in Sopot, nahe Danzig. Die Veranstalter haben uns dazu eine deutschsprachige Pressemitteilung übermittelt, die wir gerne für Sie veröffentlichen:

Die Whisky-Welt wird im Dreistädteverbund einkehren

Whisky Live ist ein renommierter Zyklus von Whisky-Festivals, die alljährlich in den größten Städten der Welt (u.a. London, New York, Hongkong oder Paris) organisiert werden. Vor drei Jahren kam Warschau zu den Veranstaltern hinzu. Jetzt kam die Zeit für Sopot. Das Event wird am 3. Juni fast im Zentrum des Dreistädteverbunds, in der unmittelbaren Nähe der Mole in Sopot, im Sheraton – Hotel stattfinden.

Sopot. Bild. Google Maps

„Seit ein paar Jahren haben wir es mit einem systematischen Zuwachs der Liebhaber des Bernstein-Trunks im ganzen Land zu tun. Auch im Dreistädteverbund ist es nicht anders. Das ist eine Region, die sich in der letzten Zeit wirtschaftlich dynamisch entwickelt. Es entstehen viele Firmen, und nichts begünstigt Geschäftsgespräche so gut wie ein Glas eines guten Whiskys“

meint Jarosław Buss, Veranstalter des Festivals sowie der einzige Pole – Juror im renommierten Wettbewerb World Whiskies Awards.

Sopot. By MARELBU, CC BY 3.0, Link

Landespremieren von ausländischen Neuigkeiten

Die Festivalbesucher werden etwa 100 Whisky-Gattungen aus einigen zehn Ländern probieren können. Es werden Vertreter aus der Wiege des Whiskys – Irland sowie Schottland – aber auch Vertreter aus solch exotischen Regionen wie Schweden, Indien, Italien, Taiwan sowie Island anwesend sein. Es sind auch Landespremieren der ausländischen Neuigkeiten – darunter unter anderem FLOKI, des ersten isländischen Alkohols, der aus isländischer Gerste durch die  Destillerie Eimwerk Distillery produziert wird – eingeplant. Interessant ist die Tatsache, dass die isländische Gerste im Polarkreis angebaut wird, wo sie sich wegen schwieriger klimatischer Verhältnisse (in dieser Region herrschender kurzer kalter Sommer) durch einen viel niedrigeren Stärkegehalt als in schottischer Gerste kennzeichnet.

Auch Italien, das mehr mit Wein als mit Whisky assoziiert wird, wird seinen Vertreter haben. In Sopot werden Produkte aus der italienischen Destillerie PUNI, lokalisiert in den Alpen im Südtirol, gekostet werden. Die Kupfer-Alembik wurden in der schottischen Fabrik Forsyths gekauft und zur Whisky-Produktion wird einzigartig eine Maische verwendet, die eine Mischung von Gerste, Weizen und Roggen darstellt. Deshalb wird auch die finale Aroma-Palette bedeutend bereichert. Es lohnt sich, an dieser Stelle hinzuzufügen, dass im Jahr 2016 PUNI Alba die höchste Auszeichnung für das Projekt der Verpackung World’s Best Design auf den World Whiskies Awards 2016 in London erhalten hat.

Eine der Attraktionen des Festivals wird der Whisky Motorhead Single Malt XXXX darstellen. Das ist ein ideales Angebot für Fans von Hardrock sowie der legendären Band mit dem exzentrischen, Ende 2015 verstorbenen Frontmann Lemmy Kilmister. Die Musiker haben nicht nur ihr Image verliehen, sondern sie haben auch aktiv am Prozess seiner Entstehung mitgewirkt. Wie der Produzent angibt, haben die britischen Rockmen selbstständig die Fässer ausgewählt und die Finishes mit dem Master Blender in der Destillerie, Angela D’Orazio, abgestimmt. Obwohl der Whisky in 2015 zum 40-jaehrigen Jubiläum der Bandgründung entstanden ist, kommt er erst jetzt nach Polen. Für die ersten 15 Personen, die sich zum Kauf des Motorhead-Whiskys im Festivalshop entschließen werden (der Preis wird um 23 Prozent niedriger sein), ist ein Andenken in Form eines T-shirts der Kultband vorgesehen.

Andere Attraktionen

Im Ticketpreis werden auch Kostproben von achtzehnjährigen Whisky-Varianten enthalten sein. Sie werden alle zum speziellen, niedrigeren Preis im für Whisky Live Sopot vorbereiteten Festivalshop gekauft werden können. Darüber hinaus wurde für diejenigen, die – außer einem reichen Aroma und Geschmack – im Whisky auch ein Anlageinstrument sehen, eine spezielle Schulung „Wie kann man an Whisky verdienen“ eingeplant. Sie stellt eine Antwort auf das wachsende Interesse an alternativen Investitionen, die in der Zeit von niedrigen Zinssätzen und einer hohen Unbeständigkeit auf Finanzmärkten immer populärer werden, dar. Darüber hinaus sind spezialisierte Master Class – Sessionen eingeplant.

Auf dem Festivalgelände wird auch eine spezielle Relax- und Networking-Zone entstehen.

„Das wird ein idealer Ort für den Meinungsaustausch in Sachen von Trends und Perspektiven des Whisky-Marktes sowie für die Knüpfung von Geschäftsbeziehungen sein“ 

fügt Jarosław Buss hinzu.

Mehr Informationen über das Festival auf www.whiskylivesopot.com.

Destillerie Arran mit Besucherrekord

Stetig bergauf geht es mit den Besucherzahlen bei der Destillerie Arran auf der gleichnamigen Insel. 104.000 Menschen haben im vergangenen Jahr die nun seit mehr als 20 Jahren bestehende Brennerei besucht, das ist ein Plus von 18% zu 2015 und eines von 93% zu 2012.

Nachdem laut Euan Mitchell, Managing Director der Destillerie, das Besucherzentrum einen großen Anteil am Erfolg der Destillerie als Touristenattraktion hat, hat man es unlängst um 1 Million Pfund renoviert und gemeinsam mit der Destillerie ausgebaut, wo zwei Brennblasen ersetzt und zwei neue installiert wurden.

Ein neuer Empfangsbereich mit dem alten Spirit Safe wurde gebaut, auch eine neue Tasting Bar kann nun mehr Besucher aufnehmen. Hier einige Bilder, die das Besucherzentrum nach dem Umbau zeigen (alle Bilder © Isle of Arran Distillery):

Hier noch ein Bild, das die neuen Stills der Destillerie zeigt:

PR: Die 10 „Must-know“ Fakten über Glenfiddich

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Glenfiddich hat uns eine Information zum World Whisky Day am 20. Mai gesendet, die auch ein Infosheet als PDF mit zehn interessanten Fakten zur Marke und zum Whisky enthält. Wir bringen für Sie natürlich beides – das PDF auch zum Download:

World Whisky Day 2017: Glenfiddich feiert den Maverick-Spirit

Liebe Whisky-Liebhaber,

am 20. Mai wird überall auf der Welt ein ganz besonderer Tag gefeiert: der World Whisky Day

Um diesen Tag zu würdigen, möchte Glenfiddich seine Leidenschaft für die edle Spirituose mit allen Whisky-Fans, vom Einsteiger über den Enthusiasten bis hin zum Experten, teilen.

Seinen einzigartigen Erfolg verdankt Glenfiddich dem Maverick-Spirit, der seit Gründung der Destillerie durch William Grant von Generation zu Generation weitergetragen wird: Der unbändige Wille, neue Wege zu gehen, den Status Quo herauszufordern und mit gängigen Konventionen zu brechen, und dadurch etwas noch nie Dagewesenes zu kreieren.

Um diesen Spirit am World Whisky Day zu feiern, werfen Sie mit den zehn „Must-Know“-Fakten einen Blick hinter die Kulissen der innovativsten schottischen Destillerie. Öffnen Sie einfach die downloadbare Infografik und erfahren Sie spannende Whisky-Fakten rund um den meistausgezeichneten schottischen Single Malt.

Wir wünschen Ihnen schon jetzt einen genussvollen World Whisky Day mit Glenfiddich.

PR: Chivas Masters 2017 – Daniel Schievelbein und Roger Grüter fliegen zum Finale nach Tokio

Die Chivas Masters begleiten wir hier auf Whiskyexperts schon einige Zeit – nun hat uns eine Pressemitteilung über die Vorentscheidung in Schottland erreicht, bei der sich ein deutscher und ein schweizer Barkeeper das Ticket zum Finale in Japan sichern konnten. Hier alle relevanten Infos dazu, samt den beiden Cocktail-Rezepten, die die Entscheidung brachten:

Chivas Masters 2017: Daniel Schievelbein und Roger Grüter erkämpften sich die begehrten Tickets für das internationale Finale in Tokio

Der deutsche Bartender Daniel Schievelbein von der Auroom Bar in München und der Schweizer Roger Grüter, Mastermind der Angels´ Share Bar in Basel, gewannen mit ihren Cocktailvariationen den exklusiven Vorentscheid in Schottland. Beide reisen im Juli in die japanische Hauptstadt Tokio, wo sie ihr Land bei der globalen Entausscheidung vertreten werden.

Chivas Masters Vorentscheid zum ersten Mal in Schottland

In diesem Jahr wurden acht deutsche und vier schweizer Bartender ausgewählt, die erstmalig zum Vorentscheid in die Heimat von Chivas Regal nach Schottland reisen durften. Es ging für die Finalisten in die Highlands und die Strathisla Destillerie. Vor Ort erwartete sie vom 9. bis 11. Mai 2017 eine Kombination aus Education, Networking und Experience. Mit der Zubereitung von gleich drei Cocktails, mussten die Teilnehmer im Wettbewerb ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen: „The Classic Way“ – ein Cocktail klassischer Art aus New York, der thematisch einen Bezug zu Schottland aufweisen und Chivas Regal Extra enthalten muss; „The Local Way“ – ein durch die nationale Kultur und Cocktail-Szene inspirierter Cocktail mit Chivas Regal 12 Years Old und „The Japanese Way“ – ein Cocktail mit modernen japanischen Geschmacksnoten, der mit Chivas Regal 18 Years Old zubereitet wird. In dieser Vielfalt repräsentieren die Drinks den nationalen sowie internationalen Auftritt von Chivas Regal.

„Als zeitlose Whisky-Marke steht Chivas Regal in enger Verbindung mit der klassischen und modernen Barkultur – eine Kombination, die wir auch in diesem Jahr mit dem Wettbewerb zelebrieren. Dabei liegt der Fokus der Chivas Masters zum einen auf den handwerklichen Skills sowie auf den Gastgeber-Qualitäten der Bartender, die sie in den Challenges unter Beweis stellen mussten“,

so Martin zum Felde (Education & Advocacy Specialist von Pernod Ricard Deutschland).

Nach einem harten Wettbewerb überzeugten letzlich Daniel Schievelbein und Roger Grüter mit ihren Signature Drinks die Experten-Jury, bestehend aus Lukas Motejzik (Deutscher Chivas Master 2016 & Deutscher Mixologe des Jahres 2017), Max Warner (Chivas Global Brand Ambassador) und Dirk Hany (Prestige Manager bei Pernod Ricard Swiss). Die beiden Bartender ziehen mit ihren lokalen Cocktailvariationen ins Finale ein. Dabei präsentierte Daniel Schievelbein als lokalen Drink seinen Cocktail namens Bella Donna – eine Variation aus Chivas Regal 12, Johannisbeersirup, Cherrybrandy, Verjus, Absinth und Tonic Water. Der Schweizer Roger Grüter hingegen konnte die Jury mit seiner Kreation namens Rheingold, bestehend aus Chivas Regal 12, Weisflog, Chocolate Bitters und Lackerlipulver von sich überzeugen. 

Das internationale Finale in Tokio

Die Gewinner fliegen im Juli für eine Woche nach Tokio. Dort lernen sie die beeindruckende Cocktail- und Barkeeper-Szene der japanischen Hauptstadt kennen und treten im Kampf um den Titel „Chivas Master 2017“ gegen 15 weitere Finalisten aus aller Welt an. Im Wettbewerb müssen die Bartender nicht nur ihre individuellen Barkeeper-Skills unter Beweis stellen, sondern auch in der Chivas Masters Team Challenge mit ihren Fähigkeiten überzeugen, erfolgreich in einem internationalen Team zusammen zu arbeiten.

„Die Chivas Masters 2017 sind darauf ausgerichtet, Chivas Regals Hingabe für Gastfreundschaft und Zusammenarbeit – beides zentrale Eigenschaften der Bartender-Kultur – weiter auszubauen und zu stärken. Als perfekte Kulisse dafür dient Tokio, eines der Cocktail-Epizentren der Welt.“,

so Max Warner (Chivas Regal Global Brand Ambassador).

Der Chivas Master 2017 erhält die einmalige Chance eine ikonische Bar in einer Stadt seiner Wahl zu besuchen, um dort mit den Besten seiner Zunft zusammenzuarbeiten.

Weitere Informationen zu den Chivas Masters 2017 gibt es unter: www.chivas.com/chivasmasters
#ChivasMasters

Über Daniel Schievelbein (Deutscher Finalist)

Bar: Auroom in München

Lokal Drink: Bella Donna

Zutaten: 50ml Chivas Regal 12, 20ml Johannisbeer Sirup, 10ml Cherrybrandy, 20ml Verjus, 2 Spritzer Absinth, 20ml Tonic Water, schwarze Johannisbeeren als Garnitur

Über Roger Grüter (Schweizer Finalist)

Bar: Angels´ Share

Lokal Drink: Rheingold

Zutaten: 50ml Chivas Regal 12, 20ml Weisflog, 2 Spritzer Chocolate Bitters, 1 Barlöffel Lackerlipulver
Alle Zutaten werden geshaked und im Tinbecher abgefühlt.

Serge verkostet: Auchroisk

Relativ jung ist die Speyside-Destillerie Auchroisk, die erst 1972-1974 in der Nähe von Mulben erbaut wurde, unweit der Destillerie Glentauchers. Sie steht im Besitz von Diageo, und der Konzern hat auch einige recht schöne Abfüllungen in der Reihe der Special Releases von dort auf den Markt gebracht.

Nicht um diese, sondern um drei Unabhängige geht es in der Verkostung bei Serge Valentin heute. Sie sind allesamt jung, keine zehn Jahre alt, das hält aber Serge nicht davon ab, sie recht gut zu bewerten:

  • Auchroisk 8 yo 2008/2016 (46%, Douglas Laing, Provenance, cask #11469, 249 bottles): 86 Punkte
  • Auchroisk 8 yo 2008/2016 (46%, Douglas Laing, Provenance, refill hogshead, cask #11190): 86 Punkte
  • Auchroisk 9 yo (46%, James Eadie, 1st fill bourbon, cask #804015, 296 bottles, 2017): 84 Punkte
The copyright on this image is owned by Anne Burgess and is licensed for reuse under the Creative Commons Attribution-ShareAlike 2.0 license.

15x Gold für Beam Suntory bei der International Spirits Challenge (ISC)

Ein echter Goldregen ging bei der International Spirits Challenge (ISC) in Großbritannien nieder. Gleich 15x konnte der Konzern für seine Whiskys das goldene Edelmetall einheimsen. 

Die Preisverleihung basiert übrigens auf Blind Tastings, die von ungefähr zehn Jurymitgliedern vorgenommen werden. Sie stammen alle aus der Branche und sind zum Beispiel Blender oder Distillery Manager. Anhand ihrer Bewertungen werden dann die Preise vergeben.

Hier die Liste der 15 Goldmedaillengewinner von der Suntory Website:

  • Suntory Whisky Hibiki 21 Years Old
  • Suntory Whisky Hibiki Japanese Harmony Master’s Select
  • Yamazaki Single Malt Whisky Mizunara 2014
  • Yamazaki Single Malt Whisky Limited Edition 2016
  • Hakushu Single Malt Whisky 25 Years Old
  • Hakushu Single Malt Whisky 18 Years Old
  • Suntory Single Grain Whisky Chita Distillery
  • Jim Beam Devil’s Cut
  • Knob Creek Rye
  • Auchentoshan 12 Year Old
  • Bowmore 12 Year Old
  • Bowmore 18 Year Old – Travel Retail Exclusive
  • Glen Garioch 12 Year Old
  • Glen Garioch Founder’s Reserve
  • Ardmore 12 Year Old Port Wood Finish

Wir gratulieren recht herzlich!

Whisky im Bild: Besuch bei Tullibardine

Mit unserem heutigen fotografischen Destillerienbesuch begeben wir uns in die schottischen Highlands, auf das Gelände der Destillerie Tullibardine. Die 1949 gegründete Destillerie an den Ochil Hills produziert eine Reihe interessanter Single Malts, darunter einige mit Finishes in verschiedenen Wein- und Sherryfässern.

Bernd Scheer hat von seinem Besuch dort einige Bilder mitgebracht – 14 davon präsentieren wir Ihnen in unserem heutigen „Whisky im Bild“. Vielen Dank, Bernd!

Tullibardine. Bild © Bernd Scheer
Tullibardine. Bild © Bernd Scheer
Tullibardine. Bild © Bernd Scheer
Tullibardine. Bild © Bernd Scheer
Tullibardine. Bild © Bernd Scheer
Tullibardine. Bild © Bernd Scheer
Tullibardine. Bild © Bernd Scheer
Tullibardine. Bild © Bernd Scheer
Tullibardine. Bild © Bernd Scheer
Tullibardine. Bild © Bernd Scheer
Tullibardine. Bild © Bernd Scheer
Tullibardine. Bild © Bernd Scheer
Tullibardine. Bild © Bernd Scheer
Tullibardine. Bild © Bernd Scheer

Cocktail: Chablue (Champagner Blue)

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Whisky macht nicht nur pur und aus dem Nosingglas Freude, sondern auch in Drinks – nicht umsonst haben Generationen von Barkeepern immer wieder neue und besondere Cocktail-Rezepte erschaffen, die auf Whisky basieren und mit seiner Hilfe neue Geschmackserlebnisse ermöglichen. Wir bei Whiskyexperts sind zwar einerseits Puristen, andererseits aber immer auf der Suche nach den besonderen Facetten unserer Lieblingsspirituose. Und darum bringen wir in lockerer Folge auch Rezepte für Cocktails mit Whisky.

Unser heutiger Cocktailvorschlag benötigt etwas ausgefallenere Zutaten und einen Shaker samt Sieb – ist aber sonst nicht schwer zu machen. Es ist eine Drink Kreation der Münchner Worldclass Bartenderin Meike Zimmermann und nennt sich Chablue. Das Rezept und das Bild wurden uns von Diageo Deutschland zur Verfügung gestellt – vielen Dank!

Chablue (Champagner Blue)

Rezeptur:

  • 5 cl Johnnie Walker Blue Label
  • 3 cl van Nahmen Pflaumensaft
  • 3 cl frisch gepresster Zitronensaft
  • 2 cl Zuckersirup
  • 1 Eiweiß
  • 4 Stück Kardamom

Zubereitung:

Alle obengenannten Zutaten (bis auf den Champagner) shaken und in ein mit Eis gefülltes Weißweingas abseihen. Mit Champagner aufgießen und die Beeren ins Glas geben.

Viel Spaß und Genuss beim Mixen!

Einzigartige Flasche Brora (44yo) wird am 19. Mai in Hong Kong versteigert

Die älteste offizielle Abfüllung der Destillerie Brora, die jemals zur Versteigerung kam, wird am 19. Mai von Bonhams in Hong Kong versteigert. Sie ist aber nicht nur deshalb besonders: Sie ist eine „Einzelflaschenabfüllung„, also die einzige Flasche, die jemals aus dem entsprechenden Fass gezogen wurde.

Die als Brora bekannte Destillerie war die alte Clynelish-Destillerie, die im Jahr 1819 eröffnet wurde. Eine neue Clynelish-Destillerie wurde gebaut, die alte Clynelish produzierte im Jahr 1972, in dem die Flasche abgefüllt wurde, rauchigen Malt Whisky für Blends. Erst ab 1975 wurde sie in Brora umbenannt und arbeitete neben der neuen Clynelish-Destillerie, bevor sie 1983 endgültig geschlossen wurde.

Die Flasche aus Fass 4817 wurde mit 58.6% abgefüllt. Ihr Geschmack wird wie folgt beschrieben:

“a massive, brooding and drying old Brora that it is seemingly made of smoke, oak, pepper, dark fruit all encrusted in sea-salt then wrapped in seaweed and oilskins”

Es ist anzunehmen, dass dieser besondere Brora auf der Auktion einen beachtlichen Preis erzielen wird – ob der Käufer dann auch die Flasche verkosten wird?

Wer mitbieten möchte: Die Flasche Brora 1972 ist Lot 328a bei der Auktion von Bonhams Hong Kong und wird am 19. Mai um 19.00 Uhr HKT (16.00 Uhr unserer Zeit) versteigert.

Diageo muss in UK 107 Millionen Pfund Steuern nachzahlen

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Dass Konzerne zur Senkung der zahlbaren Steuern ihre Gewinne gerne zwischen Gesellschaften in verschiedenen Ländern verschieben, ist so wenig ein Geheimnis, so sehr es gängige Praxis ist. Der Gesetzgeber versucht diesen Handlungen durch Gesetze einen Riegel vorzuschieben – schließlich möchte man die Gewinne dort versteuert sehen, wo man selbst davon profitiert.

In so einem Fall fordert nun der britische Fiskus die Summe von 107 Millionen Pfund von Diageo, dem weltgrößten Getränkekonzern, nach. Konkret geht es um die Verschiebung von Gewinnen zwischen Großbritannien und den Niederlanden, die nach Auffassung der britischen Steuerbehörde einem dementsprechenden Gesetz aus dem Jahr 2015 widersprechen.

Diageo sieht dies anders und will den Bescheid anfechten, schreibt BBC, aber die Anfechtung scheint laut dem Artikel keine aufschiebende Wirkung zu haben.

Die Aktie von Diageo fiel nach der Verlautbarung der Entscheidung um 1% auf 22.68 Pfund.

Serge verkostet: Glen Grant, nochmals x6

Der zweite Teil der langen Sample-Reihe aus der Speyside-Destillerie Glen Grant steht heute bei Serge Valentin auf dem Programm, diesmal mit durchwegs gereiften und alten Abfüllungen aus diversen Quellen. Es beginnt gleich mit einem Hammer, einem Glen Grant-Glenlivet 10yo, wohl aus den Fünfzigern des vorigen Jahrhunderts, der locker 94 Punkte einheimsen kann. Aber auch besonders der letzte in der Verkostung kann Serge überzeugen, der Glen Grant 1954, der auch unser Titelbild ziert…

  • Glen Grant-Glenlivet 10 yo (75° proof, Army & Navy Stores Ltd., 1950s?): 94 Punkte
  • Glen Grant 21 yo 1995/2016 (51.5%, Douglas Laing, Old Particular, cask #11332, 206 bottles): 85 Punkte
  • Glen Grant 20 yo 1996/2016 (54.4%, Liquid Treasures, bourbon): 83 Punkte
  • Glen Grant 20 yo 1996/2016 (50%, The Single Cask, cask #67183, 101 bottles): 83 Punkte
  • Glen Grant 22 yo 1961/1983 (45%, Nadi Fiori, 350 bottles): 87 Punkte
  • Glen Grant 1954/2014 (40%, Gordon & MacPhail, Rare Vintage, casks #1821-1822): 91 Punkte

Visitscotland: Welche schottischen Destillerien eröffnen 2017?

VisitScotland, das Fremdenverkehrsportal des Landes, hat vor kurzem einen interessanten Übersichtsartikel über sieben Destillerien geschrieben, die im Jahr 2017 ihre Pforten öffnen werden. Diese sieben Destillerien sind:

  • Torabhaig auf Skye
  • Isle of Raasay Distillery auf Raasay
  • Toulvaddie
  • Dornoch Distillery
  • Lindores Abbey Distillery
  • Clydeside Distillery in Glasgow und
  • Bladnoch Distillery (altes Gebäude, neue Ausrüstung)

Der Artikel ist ein schöner und kompakter Überblick nicht nur für die, die auf ihrer Reise nach Schottland die eine oder andere neue Brennerei besuchen wollen.

Die Clydeside Distillery in Glasgow

Neu von Hunter Laing: The Kinship

Zum Feis Ile wird Hunter Laing, das Unternehmen hinter der gerade im Bau befindlichen Islay-Destillerie Ardnahoe (Berichte darüber können Sie hier lesen) eine neue Abfüllungsserie namens „The Kinship„, auf Deutsch „Die Verwandtschaft„, auf den Markt bringen – und die hat es in sich:

The Kinship sind Abfüllungen von den anderen auf Islay ansässigen Destillerien, so zum Beispiel Bunnahabhain, Bowmore, Ardbeg oder Port Ellen, die sozusagen die Nachbarschaft von Ardnahoe feiern. Insgesamt sechs Abfüllungen sind heute vorgestellt worden, und alle zeichnen sich durch ein beachtliches Alter aus:

  • Bunnahabhain 28yo
  • Bowmore 30yo
  • Caol Ila 33yo
  • Laphroaig 30yo
  • Ardbeg 26yo
  • Port Ellen 34yo

Jim McEwan hat die Abfüllungen ausgesucht und seine Tasting Notes befinden sich auf den Etiketten, die im übrigen die verschiedenen Stufen des Herstellungsprozesses des Whiskys zeigen.

Am 30. Mai und 1. Juni wird Jim McEwan diese Whiskys in Verkostungen beim Feis Ile präsentieren, Tickets dazu gibt es hier – zum Preis von je 150 Pfund.

Preise der Abfüllungen wurden noch nicht genannt, das Alter lässt jedoch den Gedanken an lockere Leistbarkeit gar nicht erst aufkommen.

Neu in der TTB-Datenbank: Glen Scotia 25yo

Beim Stöbern in der amerikanischen TTB-Datenbank kann man seit dem 5. Mai auch auf ein neues Label für eine 25jährige Originalabfüllung aus der Destillerie Glen Scotia stoßen. Das mögliche Bottling der Campbeltown-Destillerie ist mit 48.8% ohne Kühlfiltrierung abgefüllt und stammt aus amerikanischen Eichenfässern. Da diese in der Mehrzahl angeführt sind, wird es sich vermutlich nicht um eine sehr limitierte Einzelfassabfüllung handeln – aber wie üblich sind solche Labels im Alcohol and Tobacco Trade and Tax Bureau zunächst einmal nicht mehr als Indizien, um es in der Kriminalistensprache zu sagen.

Hier die Labels des Glen Scotia 25yo, wie sie sich auf der Seite des TTB präsentieren – zuvor aber:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.