Ein sehr interessantes Projekt startete die Firma Traverse Image aus Colorado. In ihrem „The Whiskey Film“ werden die Menschen und Geschichten unterschiedlicher amerikanischer Craft Whiskeys dargestellt. Wie so oft bei solchen Projekten, ist die Finanzierung die erste hohe Hürde, die übersprungen werden muss. Auf Indiegogo läuft deshalb seit knapp einem Monat eine Fundraising-Kampagne, welche wie üblich unterschiedliche Möglichkeiten und Beträge der Unterstützung anbietet. Einen Eindruck des später fertigen Films gibt ein Trailer, welcher die Colorado Malting Company, Distillery 291, und die Deerhammer Distilling Company porträtiert.
Natürlich dürfen ein Facebook-Auftritt sowie eine Website bei einem solchen Projekt nicht fehlen. Wir wünschen Traverse Image, dass sie ihren anvisierten Fertigstellungstermin (April 2018) realisieren können. Viel Erfolg.
Wie wir auf der Website der Irish Whiskey Association lesen können, trafen sich gestern die Mitglieder dieser Vereinigung, um mit einem Mentoren-Programm dem Irish Whiskey zu einem neuen Höhenflug zu verhelfen. Als Teil dieses Programms werden die erfahrenen Brennereien wie Bushmills und Irish Distillers ihr Wissen und ihre Fähigkeiten Teilen der 27 neuen Destillerien in Irland zur Verfügung stellen. Ziel ist es, in den nächsten 3 Jahren den Export auf 144 Millionen Flaschen zu verdoppeln, und den Whiskey-Tourismus bis 2025 auf fast zwei Millionen sogar zu verdreifachen. Bis 2013 produzierten nur vier Brennereien Irish Whiskey (Cooley, Kilbeggan, New Midleton und Old Bushmills), auf der interaktiven Karte der Irish Whiskey Association wird der Boom des Irish Whiskeys deutlich: demnach sind 12 neue hinzu gekommen, weitere 15 Destillerien sind geplant.
Heute Morgen sind Whiskys ohne Altersangabe Thema bei Serge Valentin. Und in der Einleitung zu seiner heutigen Verkostung differenziert er zwischen Marken, die eine solche Abfüllung als Ergänzung ihres Portfolios verstehen, und solchen, welche in einer recht hohen Taktzahl unterschiedliche Abfüllungen ohne Altersangabe veröffentlichen.
Neben Macallan und Laphroaig fällt hier besonders Glenmorangie auf, die durch die Kombination unterschiedlicher Fass-Arten eine Vielzahl unterschiedlicher Abfüllungen auf den Markt bringen. Das Trio der heutigen Verkostung kommt aus der Glenmorangie-Serie „Legends“, welche mit einem Testlauf im Travel Retail Bereich startete. Die Bewertungen bewegen sich im unteren 80er-Bereich, bei „The Tayne“ gefällt Serge der deutliche Amontillado-Einfluss, so dass diese Abfüllung hier ein wenig heraussticht.
Das heutige Glenmorangie-Trio und die Bewertungen in der Kurzübersicht:
Glenmorangie ‘The Duthac’ (43%, OB, +/-2015) 80 Punkte
Glenmorangie ‘The Tarlogan’ (43%, OB, +/-2016) 81 Punkte
Glenmorangie ‘The Tayne’ (43%, OB, +/-2016) 84 Punkte
Im neuesten Newsletter von Kilchoman, der heute versendet wurde, wird nicht nur der neue Kilchoman 100% Islay 7th Edition vorgestellt (wir berichteten darüber schon gestern), die Destillerie informiert auch darüber, dass der hauseigene Anbau der Gerste nun begonnen hat.
In diesem Jahr hat man knapp 400.000 Quadratmeter Concerto-Gerste angebaut, knapp 10% der Anbaufläche hat man für eine für Kilchoman neue Sorte, Laureate, angebaut, von der man sich in Zukunft ebenso gute Resultate erhofft.
Ebenfalls im Newsletter zeigt man ein schönes schematisches Video über die Whiskyproduktion – ein Clip, den die Destillerie bereits im Jahr 2014 entwickelt hat (und über den wir schon damals berichteten), wir zeigen ihn hier aber gerne wieder, da er den Ablauf der Whiskyerzeugung schön verdeutlicht. Bei uns oben zu sehen in der Originalfassung mit englischsprachigem Kommentar.
Man findet die beiden Blends Pig’s Nose und Sheep Dip von Ian Macleod Distillers auch bei uns im Handel, und jetzt werden sie mit einem neuen Packungsdesign ausgestattet.
Pig’s Nose zeigt nun den Namensgeber groß auf der Überverpackung und dem Label (der Whisky ist laut dem Hersteller „weich wie eine Schweinenase“). Weiters wird auf der Verpackung erstmals angeführt, dass der Grain-Anteil des Whiskys aus der Destillerie Invergordon stammt.
Bei Sheep Dip deklariert man auf der Verpackung, dass die Whiskys aus 16 verschiedenen Destillerien stammen. Das bislang dominante Schaf wurde verkleinert und mit einer antik anmutenden Landschaftsdarstellung ergänzt.
Die neuen Verpackungen, die von dem in London ansässigen Designstudio Stranger and Strange gestaltet wurden, werden ab Mai auf den Markt kommen, berichtet The Whisky Business.
Von Zeit zu Zeit wollen wir hier bei Whiskyexperts ein wenig über den Tellerrand des klassischen Genusses von Whisk(e)y hinausblicken und Ihnen Rezepte für schnell zubereitete Cocktails präsentieren. Den Beginn der wärmeren Jahreszeit nehmen wir da gerne zum Anlass, uns wieder vermehrt – in lockerer Abfolge – diesem Thema zu widmen.
Anfangen wollen wir mit einem Klassiker, der leicht von der Hand geht und bittere Noten und Süße perfekt ausbalanciert: Eine Variation des klassischen Whisky Sour mit Maker’s Mark. Sie brauchen für dieses Rezept, das uns Beam Suntory zur Verfügung gestellt hat nur absolute Basics – und mixen im Handumdrehen einen tollen Sour:
Maker’s Mark Sour
Zutaten
6 cl Maker’s Mark® Bourbon
3 cl frischer Zitronensaft
2 cl Zuckersirup
1 Eiweiß (auf Wunsch)
2 Maraschino-Kirschen zur Garnitur
Zubereitung
Alle Zutaten mit viel Eis kräftig in einem Shaker mixen und in einen Tumbler auf frische Eiswürfel abseihen. Mit zwei in Maker’s Mark® Bourbon eingelegten Kirschen garnieren.
Für einige Zeit war der Strom von unabhängigen Abfüllungen aus der Destillerie Caol Ila ins Stocken geraten und diese waren seltener und seltener geworden. Dann änderte sich die Situation wieder, und eine Menge an jungen Abfüllungen aus der Islay-Destillerie kam wieder in die Geschäfte.
Drei dieser jungen Unabhängigen aus Caol Ila hat Serge Valentin heute verkostet, und alle drei erhalten von ihm recht gute Bewertungen. Sie sind alle drei fassstark, und können durch ihren Druck und die typische Stilistik der Brennerei, die ja hauptsächlich für die Blends von Diageo produziert, überzeugen:
Caol Ila 10 yo 2006/2016 (50.8%, Club Qing, hogshead, cask #302870, 119 bottles): 87 Punkte
Caol Ila 10 yo 2006/2017 (53.6%, Whisky-Fässle, for Maltes Vänner, hogshead): 85 Punkte
Caol Ila 12 yo 2002/2014 (56.2%, Gordon & MacPhail for The Whisky Exchange, refill hogshead, cask #8389): 88 Punkte
Wie mehrere englischprachige Medien, darunter auch der Moodie Davitt Report, berichten, erweitert Diageo seine Blenders‘ Batch Serie für Johnnie Walker mit einer zweiten Abfüllung, die im Travel Retail erscheinen wird.
Der Johnnie Walker Blenders’ Batch Bourbon Cask & Rye Finish wird umgerechnet 52.50 Dollar in ausgewählten Travel Retail Stores weltweit kosten. Er reifte in First Fill Bourbon Casks, um danach für sechs Monate in ehemaligen Rye Casks abgerundet zu werden. In ihm finden sich Whiskys aus fünf verschiedenen Destillerien, darunter Dufftown und die geschlossene Grain Distillery Port Dundas.
Im Geschmack soll der Johnnie Walker Blenders’ Batch Bourbon Cask & Rye Finish intensive Honignoten bieten. Die Abfüllung wird als limitiert angekündigt, eine genaue Flaschenanzahl ist allerdings nicht angegeben.
Hier noch der soeben erschienene deutschsprachige Pressetext dazu:
Der Geschmack von Innovation: Johnnie Walker Blenders‘ Batch Bourbon Cask & Rye Finish wird bei Diageo Global Travel eingeführt
London – Die Herausforderung? Stellen Sie sich eine Welt vor, in der Whisky wirklich anders schmecken könnte; in der Sie jedesmal eine überraschende Geschmackssensation erleben würden, die von der intensiven Süße des Rye Whisky in Verbindung mit der Tiefe und dem Raffinement eines sorgsam hergestellten Scotch beinflusst wäre.
Dies ist die Herausforderung, der sich das erfinderische Blending-Team bei Johnnie Walker, der weltweit bestverkauften Marke von Scotch Whisky[1], gestellt hat, um Johnnie Walker Blenders‘ Batch Bourbon Cask & Rye Finish zu kreieren. Die Limited Edition dieses neuen Blend ist die zweite und neuste Innovation aus der Produktreihe Johnnie Walker Blenders‘ Batch – eine Serie von experimentellen Scotch Whiskys, die Konvention auf den Prüfstand stellt und die Fähigkeiten und die niemals endende Suche nach Geschmacksnoten entfesselt, die das kleine Teams von fachmännischen Blendern bei Johnnie Walker seit mehr als 200 Jahren antreibt.
Inspiriert von der Zeit in den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts, in der Master Blender Dr. Jim Beveridge, dessen persönlicher Werdegang in der Whisky-Herstellung vor mehr als 40 Jahren begann, Bourbons und Ryes verschnitt, erweitert Johnnie Walker Blenders‘ Batch Bourbon Cask & Rye Finish den Horizont des Blendings wie nie zuvor.
Der nur in einer kleinen Anzahl ausgewählter Märkte wie dem Reiseeinzelhandel verfügbare Johnnie Walker Blenders‘ Batch Bourbon Cask & Rye Finish wurde aus der Verkostung von mehr als 200 Whiskys gewonnen, die zuerst in Bourbon-Fässer abgefüllt wurden und dann bis zu sechs Monate lang in früheren Rye-Fässern gereift sind. Mit Whiskys aus nur fünf Destillerien, darunter Dufftown und die mittlerweile geschlossene Destillerie Port Dundas, ist der neue Blend vollmundig und verfügt über eine intensive Honigsüße.
Die Magie, Kreativität und Experimentierfreudigkeit, die im Whisky-Herstellungsprozess zum Tragen kommt, ist das, was das Blending-Team bei Johnnie Walker dazu antreibt, mit neuen und überraschenden Geschmackserlebnissen zu spielen. So ist die neuste Hinzufügung zur Serie Johnnie Walker Blenders‘ Batch entstanden. Das fortwährende Experiment mit Geschmacksnoten, an dem Beveridge und sein Team in der Heimat der Marke in Schottland forschen, ist ein entscheidender Bestandteil ihrer Arbeit und konzentriert sich auf die Entwicklung und das Verständnis von alternativen Geschmacksrichtungen wie Wein, Kaffee und Schokolade.
„Experimentierfreudigkeit ist der Schlüssel zu Innovation“, so Dr. Beveridge. „Es ist etwas, das Johnnie Walker seit Anbeginn am Herzen gelegen hat und was es uns ermöglicht hat, perfekte Whiskys wie Johnnie Walker Red Label und Johnnie Walker Black Label über Generationen hinweg herzustellen.
„Was wir heute tun, ist das, was wir seit fast 200 Jahren tun – mit Aromen und Geschmackseinflüssen zu experimentieren, um sicherzustellen, dass der Whisky, den wir jeden Tag herstellen, so gut ist, wie er nur sein kann. Im Moment ist das Interesse an Whisky so groß wie noch nie und es ist die richtige Zeit, um Menschen einige der innovativen – manchmal seltsam anmutenden – Dinge probieren zu lassen, mit denen wir experimentieren. Wir glauben, dass Menschen diese Whiskys lieben werden, und darüber hinaus werden sie die Geschichten lieben, wie diese zustande gekommen sind.
Dayalan Nayager, Managing Director von Diageo Global Travel, kommentierte: „Johnnie Walker Blenders‘ Batch Bourbon Cask & Rye Finish ist der perfekte Kauf für Reisende, die auf der Suche nach neuen und aufregenden Geschmacksrichtungen sind, für Fans von Johnnie Walker oder Käufer, die diese Kategorie erkunden möchten.
„Reisende suchen nach Marken, die für Entdeckung, Authentizität, Handwerkskunst und echte menschliche Geschichten stehen. Johnnie Walker hat eine wirklich einzigartige Geschichte zu erzählen und wie sind begeistert, Käufern einen Einblick in die Welt der Geschmackserkundungen von einer der größten Marken von Scotch Whisky zu bieten. Da dies außerdem ein Limited-Edition-Produkt ist, ist es eine wirklich spannende Ergänzung des Sortiments von Johnnie Walker im zollfreien Handel.“
Bei der Herstellung von Scotch Whisky versuchen die Blender von Johnnie Walker „vom Barregal“ aus zu denken und dafür zu sorgen, dass Bartender und Whisky-Fans zu Hause die besten Flüssigkeiten zur Hand haben, um sie pur, auf Eis oder als Grundlage eines einwandfreien Cocktails zu servieren, der auf Scotch Whisky basiert.
Inspiriert vom aktuellen Erfolg von Johnnie WalkerSelect Casks – Rye Cask Finish können Reisende jetzt in ausgewählten Duty-Free-Geschäften weltweit eine Flasche Johnnie Walker Blenders‘ Batch Bourbon Cask & Rye Finish kaufen und mitnehmen.
Schottlandfans aufgepasst: Morgen, am Mittwoch um 11:10 zeigt der Bayerische Rundfunk die Dokumentation „Britanniens Berge: Cairngorms – Wo Schottland wild und rau ist„. In dem 45minütigen Feature geht es um die Landschaft im Herzen der Highlands, die als Schottlands beliebteste Schiregion gilt, aber auch zu den anderen Jahreszeiten Naturbegeisterte anzieht. Hier die kurze Beschreibung des Inhalts von der BR-Seite:
Arktische Temperaturen, dramatische Felsen, Urwald: Die Cairngorms sind das wilde und archaische Herz des schottischen Hochlandes.
Großbritanniens größter Nationalpark ist die Heimat der seltensten Wildtiere des Landes, hier leben Steinadler, Auerhähne und Rotwild. Ein Filmteam hat ein Jahr lang Mensch und Tier begleitet und zeigt in faszinierenden Bildern ein Stück Großbritannien, das hierzulande kaum jemand kennt.
Auch heute möchten wir Sie mit den Bildern von Gerhard Kreutz von Genuss am Gaumen in Vorarlberg wieder in eine Destillerie entführen, diesmal an die südliche Grenze der Highlands. Die Destillerie Glengoyne liegt genau nördlich der Straße, die die Highlands von den Lowlands trennt – die Lagerhäuser allerdings befinden sich auf der anderen Seite in den Lowlands und damit in einer anderen Region als die Brennerei, die als Highland-Destillerie geführt wird.
Dass nicht nur diese geografische Besonderheit einen Besuch der Destillerie rechtfertigt, können Sie an den nachfolgenden 15 Bildern sehen:
Pernod Ricard Deutschland hat uns eine Pressemitteilung über strukturelle und personelle Veränderungen im Unternehmensbereich On-Trade übermittelt. In ihr werden drei neue regionale Key Account Manager mit Fokus auf Fachgroßhändler vorgestellt. Untenstehender Text präzisiert die Veränderungen, zu denen wir den neuen Verantwortlichen herzlich gratulieren und viel Erfolg wünschen:
Pernod Ricard Deutschland stärkt seine Organisation im On-Trade Bereich
Drei neue regionale Key Account Manager mit Fokus auf Fachgroßhändler
Köln, 25.04.2017. Der Premium-Spirituosen-Anbieter Pernod Ricard Deutschland verstärkt sein Engagement im On-Trade Bereich und optimiert zum 1. Juni 2017 seine Organisationsstruktur. Mit drei neu geschaffenen Positionen „Regionale Key Account Manager FGH (Fachgroßhändler)“ baut das Unternehmen seine Kompetenzen im On-Trade Bereich mit Fokussierung auf Fachgroßhändler weiter aus. Ziel ist es, noch besser auf Kundenbedürfnisse einzugehen, gemeinsam mit den Händlern Potenziale zu erschließen und Maßnahmen zu entwickeln.
Die drei neuen Positionen sind Teil des On-Trade Teams und werden intern besetzt. Holger Kaden, langjähriger Gebietsleiter in Dresden, verantwortet als regionaler Key Account Manager FGH die Region Nord-Ost. Die Region West übernimmt Kathrin Meyer, die aktuell als Gebietsleiterin für den Raum Düsseldorf bei Pernod Ricard Deutschland tätig ist. Für das Gebiet Süd wird Alexander Münich verantwortlich sein. Er ist zurzeit als Gebietsleiter in München für das Unternehmen tätig. Die drei Regionalen Key Account Manager FGH werden direkt an den jeweiligen Verkaufsleiter berichten.
Holger Kaden, Kathrin Meyer und Alexander Münich bei Pernod Ricard Deutschland
„Die neue Struktur ist ein logischer Schritt und ein echter Meilenstein für uns im On-Trade Bereich. Mit der Implementierung eines leistungsfähigen regionalen Key Account Managements ist Pernod Ricard Deutschland bestens aufgestellt, um seine Marktführerschaft im Bereich Fachgroßhändler langfristig zu sichern und weiter auszubauen. Wir freuen uns daher sehr, dass wir diese wichtigen Positionen mit unseren eigenen Mitarbeitern optimal besetzen können“,
sagt Leon Semunovic, Head of On-Trade bei Pernod Ricard Deutschland.
Die Fusion der französischen Familienunternehmen Pernod und Ricard legte 1975 den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft. Heute vertreibt und vermarktet Pernod Ricard mit insgesamt 18.500 Mitarbeitern in 85 Ländern Spirituosen und Weine. Damit ist die Gruppe mit Sitz in Paris der zweitgrößte Spirituosen und Weinkonzern. Auf dem deutschen Markt wird die Gruppe durch Pernod Ricard Deutschland GmbH mit Sitz in Köln repräsentiert und vermarktet ein Portfolio von bekannten Premium- und Prestige-Spirituosen und Weinen. Das Sortiment umfasst unter anderem die Marken Ramazzotti, Havana Club, Absolut, Ballantine´s, Chivas Regal, Jameson, The Glenlivet, Malibu und Lillet. Mit 223 Mitarbeitern konnte Pernod Ricard Deutschland im Geschäftsjahr 2015/16 einen Bruttoumsatz von 720 Millionen Euro verzeichnen und damit seine Marktführerposition weiter stärken. Pernod Ricard Deutschland ist sich seiner unternehmerischen und gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und setzt sich aktiv für einen verantwortungsvollen Genuss von Alkohol ein. Für seine Präventions-Kampagnen wurde Pernod Ricard Deutschland bereits mehrfach ausgezeichnet. Außerdem widmet sich Pernod Ricard mit viel Engagement dem Thema Umweltschutz. So stammt das gesamte Wellpappe-Verpackungsmaterial aus verantwortungsvoller Waldbewirtschaftung und ist FSC-zertifiziert.
Nicht mehr lange, dann wird die 7. Ausgabe des Kilchoman 100% Islay am Markt erscheinen. Das neue Bottling, das – dem Namen entsprechend – mit Rohstoffen hergestellt wurde, die zu 100% von Islay stammen, wurde im Jahr 2010 destilliert und reifte in refill ex Buffalo Trace Bourbon Barrels.
Schmecken wird der Kilchoman 100% Islay, der immer etwas weniger stark getorft ist als die anderen Abfüllungen aus der jüngsten Islay-Destillerie, wie folgt: In der Nase Vanille, mit zestigen, leichten Fruchtnoten und malzigen Tönen. Am Gaumen soll der Eindruck frisch und zitronig sein, mit starken Noten von Butterscotch und leichtem Rauch. Ein langes, rauchiges und süßes Finish soll den Gesamteindruck abrunden.
Der offizielle Verkaufsstart ist der 1. Mai, einen Preis werden wir nachreichen, wenn wir ihn erfahren.
Benromach hat sich mit seinen Standardabfüllungen und dem ganz eigenen, den 60er Jahren nachempfundenen, Stil (typisch Speyside mit einem Hauch Rauch) eine beachtliche Fanbasis geschaffen. Auch die Abfüllungen mit Weinfinishes haben viele Freunde, obschon sich an ihnen die Geister mehr scheiden als zum Beispiel am Benromach 10yo mit 57%.
Serge Valentin hat heute vier Abfüllungen aus der zu Gordon & MacPhail gehörigen Speyside-Destillerie verkostet, darunter zwei Weinfinishes, den Zehnjährigen und den Benromach 1975, der sich auch durch eine aufwendige Verpackung und einen recht stolzen Preis auszeichnet. Die Resultate reichen von Zurückhaltung bis zu Begeisterung:
Benromach 10 yo (43%, OB, +/-2017): 88 Punkte
Benromach 2009/2017 ‘Sassicaia’ (45%, OB, 8000 bottles): 78 Punkte
Benromach 2007/2006 ‘Hermitage’ (45%, OB): 78 Punkte
Benromach 1975/2017 (49.9%, OB, refill American hogshead, cask #3434, 162 bottles): 91 Punkte
Über Diageos Special Releases konnten wir schon Details veröffentlichen. So tauchten letzte Woche in der amerikanischen TTB-Datenbank schon drei dazu gehörige Labels auf (diese finden Sie hier). Heute dürfen wir weitere Details bekannt geben, von 9 Abfüllungen sind Brennerei, Alter und weitere Angaben bekannt:
BLAIR ATHOL 23 year old
Destilliert 1993, mit 58,4% abgefüllt
Region: Highlands
Fass: Ex-Bodega European Oak Butts
Flaschenanzahl: 5,514
BRORA 34 year old
Destilliert 1982, mit 51,9% abgefüllt
Region: Coastal Highlands
Fass: Refill American Oak Hogsheads
Flaschenanzahl: 3,000
CAOL ILA 18 year old
mit 59,8% abgefüllt
Region: Islay
Fass: Refill American Oak Hogsheads
weltweit begrenzt verfügbar
CONVALMORE 32 year old
Destilliert 1984, mit 48,2% abgefüllt
Region: Speyside
Fass: Refill American Oak Hogsheads
Flaschenanzahl: 3,972
GLEN ELGIN 18 year old
Destilliert 1998, mit 54,8% abgefüllt
Region: Speyside
Fass: Ex-Bodega European Oak Butts
Flaschenanzahl: 5,352
LAGAVULIN 12 year old
mit 56,5% abgefüllt
Region: Islay
Cask: Refill American Oak Hogsheads
weltweit begrenzt verfügbar
PORT DUNDAS 52 year old
Destilliert 1964, mit 44,6% abgefüllt
Region: Lowlands
Fass: Refill American Oak Hogsheads
Flaschenanzahl: 752
PORT ELLEN 37 year old
Destilliert 1979, mit 51% abgefüllt
Region: Islay
Fass: Refill American Oak Hogsheads & Refill American Oak Butts
Flaschenanzahl: 2,988
TEANINICH 17 year old
Destilliert 1999 ABV: 55.9%
Region: Highlands Küste
Fass: Refill American Oak Hogsheads & Refill American Oak Barrels
weltweit begrenzt verfügbar
Es wird noch eine weitere Special Release erscheinen, nähere Angaben zu dieser Abfüllung werden, ebenso wie die UVPs der Diageo Special Release 2017, im Laufe des Jahres bekannt gegeben.