PR: Paul John Single Malts auf der Siegerstraße

Das Bremer Spirituosen Contor hat uns eine Presseinformation über die indischen Single Malts von Paul John übermittelt, die in letzter Zeit bei diversen Wettbewerben viele Preise einheimsen konnten. Zudem wurde auch Paul P. John persönlich ausgezeichnet. Details dazu im nachfolgenden Pressetext:

Paul John Single Malts auf der Siegerstraße

Bremen, 24. April 2017. Die aus dem indischen Urlaubsparadies Goa stammenden Indian Single Malts der John Distilleries Ltd sind unter Kennern schon längst kein Geheimtipp mehr. Erst fünf Jahre auf dem Markt, wurde die indische Brennerei bereits mit unzähligen internationalen Preisen ausgezeichnet. Auch seit Beginn dieses Jahres setzen die Paul John Single Malts ihren siegreichen Lauf mit einem ganzen Schwung an Awards für ihre Abfüllungen fort. Die jüngsten Ehrungen wurden dem indischen Whisky bei den World Whiskies Awards 2017 zuteil. Hier wurde der Paul John Peated Select Cask als bester indischer Single Malt Whisky ausgezeichnet sowie Paul John Brilliance mit Gold und Paul John Classic Select Cask mit Silber prämiert. Der internationale Wettbewerb „World Whiskies Awards“  wurde am Abend des 30. März in London vergeben und zeichnet die besten Whiskys der Welt aus.

Eine weitere große Ehre wurde zudem Paul P. John persönlich zuteil. Der Geschäftsführer der John Distilleries und Mann hinter der Marke Paul John Indian Single Malts wurde beim diesjährigen internationalen „Icons of Whisky Awards“ zum „World Whisky Brand Ambassador des Jahres“ ernannt. Der „Icons of Whisky Awards“ prämiert Personen aus der Branche für ihre jahrelange harte Arbeit und den unermüdlichen Einsatz für innovative Produkte. Ebenso einen großartigen Erfolg konnte der indische Premium Whisky auch bei den „Wizards of Whisky Awards 2017“ verbuchen, bei dem das Unternehmen zum dritten Mal in Folge den begehrten Titel „Asian Distiller of the Year“ sowie weitere Auszeichnungen für die einzelnen Abfüllungen erhielt.

Geschäftsführer Paul P. John zu den Ehrungen:

„Es ist in der Tat eine große Ehre, auf einer so globalen Ebene anerkannt zu werden und ich hoffe, wir schaffen es weiter, großartige Whiskys zu kreieren, die auf der ganzen Welt anerkannt werden.“

Paul John Indian Single Malt ist im gut sortierten Spirituosenfachhandel erhältlich.

CMB: Sechs Gründe, warum man Campbeltown besuchen sollte

Caledonian MacBrayne Hebridean & Clyde Ferries haben vor kurzem eine neue Fährroute von Ardossan, westlich von Kilmarnock, nach Campbeltown eröffnet, und auf ihrem Blog einen Artikel online gestellt, der nicht nur die Überfahrt mit der Fähre von dort, sondern auch generell einen Besuch von Campbeltown, der für die Whiskyregion namensgebenden Stadt, schmackhaft machen soll.

Die – im Artikel natürlich ausführlicher beschriebenen Gründe sind:

  1. Die Überfahrt selbst, bequem und mit wunderbaren Aussichten
  2. Die Geschichte der Stadt, von Wikingerzeiten an
  3. Whisky. Natürlich Whisky.
  4. Die vielen Einkaufsmöglichkeiten
  5. Das Umland mit seinen Naturschönheiten
  6. Die Möglichkeit, von dort andere Fährverbindungen zu nutzen

Insgesamt ein, nicht nur für vielleicht den einen oder anderen in diesem Jahr nach Schottland reisenden Leser, interessanter Artikel.

Photo credit: whiper via Visualhunt.com / CC BY-SA

Whiskyfun: Verkostungen aus Limburg

Serge Valentin konnte diesmal die Messe in Limburg nicht besuchen, aber sein neuer Co-Autor, Angus MacRaild, konnte es, und er hat von dort jede Menge Verkostungsnotizen mitgebracht. Alle Abfüllungen waren in Limburg zu verkosten, und der eine oder andere unserer Leser hat vielleicht hier die Möglichkeit, Angus‘ Eindrücke mit den eigenen zu vergleichen.

Hier ist die recht lange Liste von Abfüllungen, die Angus in Limburg probiert und zu denen er Verkostungsnotizen geschrieben hat (die ersten fünf allerdings stammen von der Fähre, die er zur Anreise benutzt hat):

  • Strathisla 18 yo 1991 (57.8%, Embassy Collection, cask #2729. 185 bottles): 83 Punkte
  • Bowmore 14 yo 1996 (59.7%, Embassy Collection, cask #1332): 85 Punkte
  • Glen Grant 13 yo 1980/1993 (55.1%, Cadenhead, Authentic Collection): 87 Punkte
  • Caperdonich 35 yo 1972/2008 (48.7%, Duncan Taylor, cask #7431, 181 bottles): 91 Punkte
  • Balmenach 25 yo 1977/2002 (58%, OB for Golden Jubilee): 91 Punkte
  • Springbank 1974/1999 (46.3%, OB for Germany, cask #152, 280 bottles): 88 Punkte
  • Oykel 1923/1934 ‘Best Highland Malt Whiskey’ (86 US proof, Balnagown Estates Company Ltd.): 92 Punkte
  • Ireland 27 yo 1990/2017 (48.1%, The Whisky Agency, bourbon barrel): 90 Punkte
  • King George V Coronation Decanter 1911: 88 Punkte
  • Bowmore 19 yo 1975 ‘Largiemeanoch’ 1975 (52.9%, The Whisky Connoisseur, cask #1886): 91 Punkte
  • Glen Grant 43 yo 1966/2010 (52.1%, Gordon & MacPhail, Book Of Kells for Japan Import System, cask #2928, 130 bottles): 89 Punkte
  • Port Ellen 15 yo 1969 (62.2%, Gordon & MacPhail Connoisseur’s Choice): 93 Punkte
  • Port Ellen 15 yo 1969 (64.7%, Gordon & MacPhail. Connoisseur’s Choice): 95 Punkte

Und illustrieren wollen wir den Artikel heute mit dem Bild von der Destillerie des höchstbewerteten Whiskys – Port Ellen, oder dem, was davon noch übrig ist…

Port Ellen Distillery. Im Hintergrund die Port Ellen Maltings. Bild: Whiskyexperts

NNP: Nachbericht zur Whisky Fair Limburg

Die Nassauische Neue Presse bringt heute in ihrer Online-Ausgabe einen Nachbericht zur Whisky Fair Limburg, die am letzten Wochenende der Magnet für Whiskyfreunde aus dem In- und Ausland war. Aus der Sicht einiger Besucher und Aussteller lässt man dort das Wochenende Revue passieren, so kommt zum Beispiel Corinna Schwarz von Alba-Import (u.a. Wolfburn, Kilchoman) zu Wort:

Zum zehnten Mal ist Corinna Schwarz aus Nottensdorf in Norddeutschland dabei. Die Geschäftsführerin betreibt seit 2006 einen Großhandel und möchte ihre exklusiven Marken dem Fachhandel näherbringen. Zehn bis 15 Messen besucht die Firma pro Jahr, für Limburg ist sie voll den Lobes. „Das hat noch keine Großstadt geschafft“, zieht sie Vergleiche zu der von Jens-Uwe Altmann und Carsten Ehrlich organisierten Messe.

Mehr dazu und zur Messe finden Sie im oben zitierten Artikel.

Exklusiv: Gewinnen Sie mit Whiskyexperts den Springbank Local Barley 11yo

Kein besonderer Anlass, einfach nur aus Spaß an der Freude: Wir starten für unsere Leser ein neues Gewinnspiel. 

Diesmal haben wir für Sie einen Whisky aus Redaktionsbeständen ausgesucht, der nicht mehr so leicht zu bekommen ist und das Herz von Whiskyfreunden höher schlagen lassen sollte: Gewinnen Sie mit Whiskyexperts einen Springbank Local Barley 11yo.

Springbank Local Barley 11yo

Der Springbank Local Barley 11yo wurde mit Gerste von der Aros Farm nahe dem Machrihanish Airport gebrannt. Dabei handelt es sich um Bere Barley. Abgefüllt wurde er mit 53.1%  – 13 Tonnen Gerste wurden verarbeitet und der so gewonnene Spirit in 26 Bourbon Casks gelagert. Die Ausbeute waren dabei ca. 9000 Flaschen, die weltweit verkauft wurden. In den Geschäften taucht er nur mehr selten auf, und am Sekundärmarkt zahlt man bereits einen beachtlichen Aufschlag auf den Ausgabepreis.

Hier die Tasting Notes im Originaltext:

Nose: Freshly baked bread with sweet notes of sun dried bananas to contrast with the salted caramel topping
Taste: The promise given in the nose delivers, a lovely creaminess and sweetness of grapes, custard, honeycomb and marshmallow.
Finish: There’s a nutty quality about this, almonds, hazelnuts and walnuts as wellness an air of indulgence, rich and buttery with an elegant finish that keeps on giving.

Bei uns gibt es den Springbank Local Barley 11yo für lau – falls Sie bei unserem Gewinnspiel das nötige Quentchen Glück haben – und unsere auch diesmal nicht allzu schwere Gewinnfrage beantworten können.

Und so gewinnen Sie den Springbank Local Barley 11yo:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Welche der unten angeführten Namen ist keine AKTIVE Destillerie in der Region Campbeltown?

a) Springbank
b) Longrow
c) Glengyle
d) Glen Scotia

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Local Barley“!

3. Wenn Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken teilen, würden wir uns sehr darüber freuen. Danke. Es ist aber natürlich keine Bedingung für die Teilnahme.

Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 7. Mai 2017, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner des Preises und geben sie oder ihn am 8. Mai bekannt.

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „Local Barley“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 7. Mai 2017, 23:59. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird am 8. Mai auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Flasche erfolgt durch Whiskyexperts.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

Whisky im Bild: Ein Besuch bei Ben Nevis

Ben Nevis ist der höchste Berg Schottlands, und ihn kann man von der gleichnamigen Destillerie, die allerdings fast auf Meeresniveau liegt, auch sehen – wenn das Wetter dies zulässt.

Ben Nevis hat aber natürlich noch wesentlich mehr interessante An- und Einblicke zu bieten, wie die Fotos von Gerhard Kreutz von Genuss am Gaumen in Götzis dokumentieren. Er hat uns die nachfolgenden 16 Aufnahmen freundlicherweise zur Verfügung gestellt:

Ben Nevis. © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Ben Nevis. © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Ben Nevis. © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Ben Nevis. © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Ben Nevis. © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Ben Nevis. © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Ben Nevis. © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Ben Nevis. © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Ben Nevis. © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Ben Nevis. © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Ben Nevis. © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Ben Nevis. © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Ben Nevis. © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Ben Nevis. © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Ben Nevis. © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Ben Nevis. © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen

Zum Nachsehen: „Im Wasser des Lebens Erkenntnis finden“ jetzt online abrufbar

In der Sendereihe „Alpha & Omega“, die auf verschiedenen Privatsendern zur Ausstrahlung kommt, war vor einiger Zeit der als „Whiskyvikar“ bekannte Priester Dr. Dr. Wolfgang F. Rothe unter dem Titel „Im Wasser des Lebens Erkenntnis finden – Ein katholischer Priester als Whisky-Experte“ zu Gast und erzählte dort über die Verbindung von Spiritualität und Whisky. Hier die Beschreibung der Sendung von der Seite von Kip-TV:

Die Beschäftigung mit Whisky kann helfen, das Leben besser zu verstehen, meint Studiogast Wolfgang F. Rothe. Der katholische Priester hat ein Buch über die Spiritualität des Whiskys geschrieben. Die Entstehung des Whiskys ist für ihn destillierte Kirchengeschichte. Für die Zuschauer und Moderator Volker Farrenkopf macht er eine Flasche auf und erläutert, wie man das Getränk richtig und maßvoll verkostet.

Die Sendung ist zur Zeit auf der Seite des Senders abrufbar.

SF&D: Wie die Gebrüder Pattison die Whiskyindustrie fast zerstörten

Die Geschichte der schottischen Whiskyindustrie ist ein kontinuierliches Auf und Ab, Boomzeiten und Epochen, in denen die Destillerien sterben. Mit dem vorletzten Crash der Whiskyindustrie, der gegen Ende des 19. Jahrhunderts stattfand, sind zwei Namen untrennbar verbunden: Robert und Walter Pattison.

Das Briefpapier der Pattisons.

Ihr kometenhafter Aufstieg, der auch die erste Sternstunde des Whiskymarketings war, und tiefer Fall, der ein Wirtschaftskriminalfall besonderen Ausmaßes war und durch Gier und Betrügereien bestimmt wurde, ist Gegenstand eines interessanten Artikels in Scotsman Food and Drink, eine Sonntagslektüre, die so spannend wie lehrreich ist.

Erfahren Sie, wie die Pattisons mit Werbung ein Imperium begründeten, wie ihr Lebensstil mitschuld an ihrem Untergang hatte und warum das Platzen der Blase damals so verheerend war, dass fast 50 Jahre lang keine einzige neue Destillerie in Schottland gebaut wurde…

Eine Anzeige für Pattison Whisky

Neu in der TTB-Datenbank: Blair Athol 23yo (Diageo Special Release 2017?)

Eine viertes mögliches Bottling aus der Diageo Special Release 2017 ist auf der TTB-Datenbank aufgetaucht – und zwar diesmal eine 23jährige Abfüllung aus Blair Athol.

Laut dem Etikett wird es 5514 Flaschen vom Blair Athol 23yo geben, abgefüllt mit 58.4%. Tasting Notes oder Informationen zu den Fässern sind diesmal nicht auf den Etiketten zu finden.

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche (20)

Zwanzig Wochen präsentieren wir Ihnen nun schon jeden Sonntag jene Videos und Audiobeiträge, die uns von den Vloggern und Podcastern zur Veröffentlichung zugesendet wurden. Und auch dieses Mal haben wir wieder viele interessante Beiträge bekommen, die den Sonntag mit Infos rund um verschiedene Abfüllungen begleiten:

Hier ergeht auch unser wöchentlicher Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird.

Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

whisky

Titelbild: rbrwr via VisualHunt / CC BY-SA

Video: Die Hebriden mit dem Fahhrad

Guten Morgen und willkommen zu unserem Sonntagsvideo. Wir möchten Sie heute auf eine 18tägige Fahrradrundreise über die Hebriden schicken – Ihr Gastgeber wird Barry Godin sein, der diese seine Reise im Vorjahr auf Video aufgezeichnet hat – in wunderschöner 4k-Auflösung (vegessen Sie nicht, oben auf die beste Auflösung umzuschalten).

Über 25 Minuten dauert das Vimeo-Video, und es ist voller schöner Eindrücke einer wunderbaren Landschaft. Freuen Sie sich darauf, und genießen Sie einen traumhaften Sonntag, wo immer Sie auch sein mögen!

Neu in der TTB-Datenbank: Highland Park Full Volume

Nicht nur die ersten Etiketten der Special Release 2017 von Diageo sind gestern in der US-Datenbank aufgetaucht (wir berichteten hier), auch ein neues Label der nördlichsten Destillerie Schottlands hat den Weg in die Öffentlichkeit gefunden – über die Website Sku’s Recent Eats.

Der Highland Park Full Volume wurde laut dem Artwork in der TTB-Datenbank im Jahr 1999 destilliert und 2017 mit 47.2% abgefüllt. Er bietet laut den musikalisch gehaltenen Tasting Notes „Zitrone in den Höhen, Vanille im Bass und sanften, süßen Rauch“. Interessant auch, dass am Frontlabel der Lautstärkeregler eines Gitarrenverstärkers (?) abgebildet ist, sowie das gesamte Design ein wenig an einen alten Marshall-Verstärker erinnert. Mehr Informationen ist den kleinen Etiketten nicht zu entlocken – und natürlich können wir über die Abfüllung und ob und wann und wo sie erscheint, zur Zeit nicht mehr sagen.

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

PR: Mackmyra eröffnet LAB Distillery

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Die schwedische Destillerie Mackmyra hat uns in einer Aussendung mitgeteilt, dass man am ursprünglichen Standort der Destillerie eine experimentelle Brennerei einrichten wird, um dort gemeinsam mit anderen Craft Distillern an neuen Produkten zu arbeiten. Alles über das interessante Projekt können Sie untenstehendem Pressetext entnehmen:

MACKMYRA ERÖFFNET LAB DISTILLERY

Mackmyra Swedish Whisky kündigt die bevorstehende Eröffnung von der Mackmyra LAB Distillery in Mackmyra Bruk an. Ziel ist es, neue und innovative Craft Spirits in Zusammenarbeit mit Craft Distillern zu entwickeln.

Pionier Mackmyra, welcher die erste Single Malt Whisky Destillerie in Schweden ins Leben gerufen hat, geht nun den nächsten Schritt, mit der Eröffnung der innovativen LAB Distillery in Mackmyra Bruk, zwischen Gävle und Sandviken, ein paar Autostunden nördlich von Stockholm, wo der Erste Mackmyra Single Malt Whisky produziert wurde.

Die letzten Jahre gab es eine explosionsartige Zunahme an Interesse für innovative, kleine Craft Spirits in Europa und dem Rest der Welt, und neben dem Whisky sehen wir ein riesiges Wachstum in einigen anderen interessanten Kategorien von Spirituosen.

Gleichzeitig gibt es viele junge Destillerien da draußen mit erstaunlichen Produktideen, die keine eigene Brennerei besitzen. Um deren Träume in die Realität umzusetzen, haben wir den Vorteil, indem wir die Kraft der Innovation und unser umfangreiches Wissen der Destillation und Produktentwicklung nutzen, sagt Magnus Dandanell, Gründer und CEO von Mackmyra.

Die Brennerei in Mackmyra Bruk wurde 2002 eröffnet und ist noch eine vollausgestatte Pot Still Brennerei. Hier hat Mackmyra seinen Single Malt Whisky noch bis 2011 destilliert, bis die Gravity Destillerie im Mackmyra Whisky Village eröffnet wurde und die Produktion nach dort verlegt wurde.

Seitdem liegt die Brennerei in Mackmyra Bruk still und wartet auf eine neue Herausforderung.

Wir reaktivieren nun die Brennerei und präsentieren die erste Produktidee auf unserem jährlichen Fest, dem Mackmyratag. Es ist eine unglaublich aufregende Zeit in der Spirituosenindustrie und wegen unserer Liebe zum Detail, Rückverfolgbarkeit und lokaler Produktion, sind wir genau an der richtigen Stelle, um großartige, neue Craft Spirits den Kennern in Schweden, Europa und dem Rest der Welt zu präsentieren, setzt Magnus fort.

Mackmyra LAB Distillery wird eigenständig geführt, wird aber auch in der Lage sein, den Vorteil durch Mackmyras akkumuliertes Wissen und der Organisation in der Entwicklung und dem Vertrieb neuer Produkte zu nutzen.

Mackmyra LAB Distillery wird während des Mackmyra-Tages am Samstag, den 20. Mai eröffnet. Gleichzeitig wird auch die erste Produktidee von dem ersten Craft Distiller Rickard Aldén präsentiert.

Serge lässt verkosten: Drei Bowmore aus den Jahren 1998-2000

Die Überschrift heute bedeutet eine kleine Revolution und einen Bruch mit der bestehenden Tradition: Serge Valentin wird seine Seite Whiskyfun ab sofort nicht mehr alleine führen. Er schreibt, dass die Menge an Neuerscheinungen seine Leber überfordern würde, und er sich abgesehen davon mehr und mehr seinem Business zuwenden muss – daher wird ab sofort sein Freund Angus MacRaild einen Teil der Verkostungen übernehmen. Wenn Angus, dem Serge attestiert, dass sich deren beider Geschmäcker fast aufs Haar gleichen, auf Whiskyfun schreibt und nicht Serge, so werden wir dies natürlich auch in unserer Headline kenntlich machen.

Für heute hat sich Angus drei Bowmore aus den Jahren 1998-2000 eingeschenkt und diese verkostet: Zweivon der SMWS und einen aus der Destillerie selbst, von Hand abgefüllt. Hier die Wertungen:

  • Bowmore 17 yo 1998 (58.6%, Scotch Malt Whisky Society, #3.290, ‘In a shaman’s teepee’, refill barrel, 150 bottles): 91 Punkte
  • Bowmore 18 yo 1999/2017 ‘Hand Filled’ (51%, OB, bourbon hogshead): 91 Punkte
  • Bowmore 15 yo 2000 (54.5%, Scotch Malt Whisky Society, #3.272, ‘Perfect Potted Plants’, first fill barrel, 222 bottles): 88 Punkte
Bowmore – Foto Copyright Ernie Ernst J. Scheiner. Alle Rechte vorbehalten