Serge verkostet: Liechtenstein, Österreich, Frankreich

Beginnen wir den Newstag mit einem Nachtrag der Tasting Notes von Serge Valentin von gestern: Trotz Feiertages widmete er sich verschiedenen Abfüllungen von Whiskys aus Liechtenstein, Österreich und Frankreich.

Wer aus diesem Wettstreit dreier Länder als Sieger hervorging? Nun, im Durchschnitt die Nase vorne hatten die beiden Whiskys aus Liechtenstein, ganz knapp gefolgt vom österreichischen Whisky. Abgeschlagen auf den letzten Plätzen landeten die französischen Beiträge. Hier die Punktewertungen aus der Verkostung:

  • Telser ‘X+1 Pinot Noir’ (52.9%, OB, Liechtenstein, +/-2016): 82 Punkte
  • Telser ‘Chardonnay 17’ (49%, OB, Liechtenstein, +/-2016): 84 Punkte
  • Guglhof 2012 ‘TauernRogg’ (42%, OB, Austria, Sauternes, cask #91, +/-2016): 82 Punkte
  • Prohibition (41%, OB, France, single malt, vin jaune cask, +/-2013?): 45 Punkte
  • Prohibition (41%, OB, France, single malt, vin de paille cask, +/-2013?): 65 Punkte

The Scotsman: Interview mit Stephen Rankin (Gordon & MacPhail)

Ein ausführliches Interview mit einer der maßgeblichen Personen beim größten unabhängigen Abfüller Schottlands, Gordon & MacPhail, können Sie in der Onlineausgabe von The Scotsman nachlesen. Das Magazin sprach mit dem Ur-Urenkel des Mitbegründers John Urquhart, Stephen Rankin, seines Zeichens UK Sales Director, über das Unternehmen und die Whiskybranche im Generellen.

Gordon & MacPhail hat momentan über 150 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von über 25 Millionen Pfund im letzten Jahr. Man bringt jährlich über 300 verschiedene Abfüllungen auf den Markt und besitzt Fasslager, die in der Größe und Diversität ihresgleichen suchen. Kein Wunder also, dass das Unternehmen zu den gewichtigsten „Kleinen“ im Business gehört. Die Rolle der großen Unternehmen wird von Rankin im Interview aber ebenso betont:

“The bigger companies can create a trend,” he says. “Everyone plays their part in developing the world of malt whisky and Gordon & MacPhail brings something different to it.“

Das gesamte Interview finden Sie hier.

Gordon & MacPhail in Elgin

Neu: Bunnahabhain Stiùireadair

In diversen englischen Onlineshops findet man den Hinweis auf einen neuen Whisky aus der Destillerie Bunnahabhain: Bunnahabhain Stiùireadair. Der neue Bunnahabhain, der offiziell wohl ab 6. Juni erhältlich sein wird (und den es neben dem Erscheinen in Großbritannien zumindest auch auf dem belgischen Markt geben wird) ist wie alle nicht fassstarken Bottlings der schottischen Destillerien der Distell-Gruppe (Bunnahabhain, Deanston und Tobermory) mit 46.3% abgefüllt (ab dieser Stärke ist keine Kältefiltration mehr nötig).

Der Bunnahabhain Stiùireadair (ausgesprochen: Stu-Radhur) ist als neue, alterslose Einsteigerabfüllung der Islay-Destillerie gedacht und stammt aus First Fill und Second Fill Sherry Casks. Ihr Preis ist unter 50 Euro angesetzt.

Eine offizielle Mitteilung über ein Erscheinen in Deutschland haben wir noch nicht erhalten – es ist aber anzunehmen, dass der Bunnahabhain Stiùireadair auch hierzulande auftauchen wird.

Exklusiv: Gewinnen Sie mit Whiskyexperts den Arran Smugglers‘ Series Volume 2

Und wieder können Sie, wie wir schon vor dem Pfingstwochenende angekündigt haben, bei Whiskyexperts einen ganz besonderen Tropfen gewinnen. Für unser Gewinnspiel im Juni verlosen wir eine Abfüllung aus unseren Redaktionsbeständen, die Sammlerherzen wie Genießer höher schlagen lässt: Gewinnen Sie mit Whiskyexperts den Arran Smugglers‘ Series Volume 2: The High Seas.

Arran Smugglers‘ Series Volume 2

Nach dem ersten Teil, The Illicit Stills, erschien im Vorjahr Teil 2 der dreiteiligen Smugglers‘ Series namens The High Seas. Abgefüllt ist der „The High Seas“ in Fassstärke mit 55.4% – die dafür verwendeten Fässer, die alle mit ca. 200 Litern gefüllt waren, sind bunt gemischt: Einige haben ein Rum-Finish, manche sind mit 50ppm getorft, manche ungetorft. Es sind American oak, ex-bourbon und ex-bourbon 1st fill Fässer. Insgesamt wurden davon 8700 Flaschen abgefüllt.

Auch wenn der Whisky zu den wohl ungeöffnetsten Abfüllungen der letzten Zeit zählt, weil er vor allem ein Sammelobjekt ist, kann er auch geschmacklich gefallen: Die verschiedenen Fässer geben ihm eine Menge Nuancen mit, die insgesamt deutlich abgegrenzt und damit ungewöhnlich auftreten. Ein interessanter Malt mit viel Kraft.

 

 

Dieser Whisky war erwartungsgemäß, wie Teil 1, rasch nach dem Erscheinen ausverkauft – wer ihn heute erstehen und ausprobieren oder seiner Sammlung einverleiben will, muss bereits mehr als 200 Euro dafür auf den Tisch legen.

Nicht so bei uns. Bei Whiskyexperts erhalten Sie den Arran Smugglers‘ Series Volume 2 für lau – falls Sie bei unserem Gewinnspiel das nötige Quentchen Glück haben – und unsere, wie immer nicht allzu schwere, Gewinnfrage beantworten können.

Und so gewinnen Sie den Arran Smugglers‘ Series Volume 2:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Wieviele aktive Whiskydestillerien gibt es momentan auf der Insel Arran ?

a) drei
b) eine
c) zwei

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Arran“!

3. Wenn Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken teilen, würden wir uns sehr darüber freuen. Danke. Es ist aber natürlich keine Bedingung für die Teilnahme.

Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 18. Juni 2017, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner des Preises und geben sie oder ihn am 19. Juni bekannt.

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „Arran“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 18. Juni 2017, 23:59. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird am 19. Juni auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Flasche erfolgt durch Whiskyexperts.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

Whisky im Bild: Lindores Abbey Distillery, 28. Mai 2017

Unser Leser Kurt Rottenfusser hat uns drei hochaktuelle Bilder zur Verfügung gestellt, die den Baufortschritt bei der Lindores Abbey Distillery zeigen. Die Aufnahmen stammen vom letzten Sonntag, dem 28. Mai. Die Stills ‚Pops‘ ‚Dodo‘ und ‚Gee‘ von Forsyth sind sechs Tage zuvor in der Destillerie eingetroffen (wir haben hier berichtet), stehen aber offensichtlich noch „originalverpackt“ auf ihren Halterungen.

Die Eröffnung der Destillerie ist offiziell für den ersten August 2017 geplant, Kurt Rottenfusser hat erfahren, dass es August oder September werden könnte. Auch sei ein Bauantrag für eine Brauerei in Sichtweite der Destillerie eingereicht worden. Dabei soll eine Allee mit Apfelbäumen gepflanzt werden, damit auch Cider hergestellt werden kann.

Eine unabhängige Bestätigung dieser Informationen haben wir noch nicht erhalten, versuchen aber, diese von anderer Quelle – den journalistischen Gepflogenheiten entsprechend – zu verifizieren.

Lindores Abbey Distillery © Kurt Rottenfusser
Lindores Abbey Distillery © Kurt Rottenfusser
Lindores Abbey Distillery © Kurt Rottenfusser

Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche (26)

Neue Woche, neue Videos: Sonntag ist Vloggertag bei Whiskyexperts. Wir haben wie immer Videos und Audiobeiträge, die uns von den Vloggern und Podcastern zur Veröffentlichung zugesendet wurden, gesammelt und in einem Beitrag zusammengefasst. In der 26. Episode möchten wir Ihnen die nachfolgenden Beiträge vorstellen:

Alle Videos aus dieser Liste können Sie ab sofort auch als Playlist auf unserer Youtube-Seite abrufen. Dort finden Sie auch die vergangenen Folgen ab Episode 25.

Wie jede Woche ergeht hier auch unser Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird.

Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Video: Bruichladdich Feis Ile 2017 Masterclass mit Adam Hannett (75 min, Full HD)

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Unser Sonntagsvideo von heute ist etwas Besonderes: Wir zeigen Ihnen die gesamte Bruichladdich Masterclass vom Feis Ile 2017, unter der Leitung von Master Distiller Adam Hannett. Fast 75 Minuten lang sind Sie bei dieser Veranstaltung dabei und lernen dabei nicht nur viel über die verschiedenen Abfüllungen, sondern mindestens ebenso viel über Whisky und Bruichladdich im Speziellen.

Wir wünschen Ihnen interessante Minuten mit dem wirklich unterhaltsamen und lehrreichen Video von Bruichladdich! 

PR: Mystische Fabelwesen beim Ardbeg Day 2017 in Berlin

Gerade erreichen uns von Ardbeg Deutschland die offizielle Pressemitteilung zum Ardbeg Day in Berlin und die offiziellen Tasting Notes für den Ardbeg Kelpie – unsere Tasting Notes haben wir ja heute bereits hier veröffentlicht :

Mystische Fabelwesen beim Ardbeg Day 2017 in Berlin

Islay, München 3. Juni 2017. Entlegen auf der schottischen Hebrideninsel Islay (gesprochen „Eila“) ist die Destillerie Ardbeg für ihre rauchig-torfigen Single Malt Whiskys bekannt. Als Hommage an das Meer, dass die Insel umgibt, feiert Ardbeg in diesem Jahr den traditionell letzten Tag des legendären Islay Festival of Music & Malt als maritimen „Ardbeg Day“ in der ganzen Welt. In Deutschland finden sich rund 500 Teilnehmer am heutigen 3. Juni 2017 in Berlin ein. Ardbeg Embassies, ausgewählte Whisky-Fachgeschäfte, feiern ebenfalls den Ardbeg Day mit eigenen Veranstaltungen und einer neuen, limitierten Abfüllung, dem Ardbeg Kelpie. Er ist benannt nach einem mystischen, schottischen Wassergeist, der seine Gestalt verändern kann. Ein Teil der Abfüllung reifte erstmals in neuen Eichenfässern, die von der Schwarzmeerküste der Nordkaukasischen Republik Adygea stammen. Bekannt für seine tiefe Aromenvielfalt, wurden solche Fässer bislang nur sehr selten zur Whiskyreifung genutzt und verleihen dem Single Malt eine unvergleichbare Intensität. Weitere Informationen unter http://Ardbeg.com

Ardbeg Kelpie (46,0 Vol.% Alkohol) Verkauf in den Ardbeg Embassies ab dem 3. Juni 2017 und im Fachhandel ab dem 12. Juni 2017 zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 92,00€, solange der Vorrat reicht. (Preis gilt für Deutschland) 

 

Ardbeg Kelpie 46,0 % Vol. Alk. – Tasting Notes

Die Farbe: Wie poliertes Gold.

Der Geruch – wundervolle, intensiv“tanzende“ Aromen an der Nase, vielschichtig und ineinander verflochten von kräftig, öligem Torf, dunkler Schokolade, geräuchertem Fisch, Seetang und einer intensiven, scharfen Kräuternote. Wellen von würzigem, schwarzem Pfeffer folgen. Ein Spritzer Wasser bringt einige klassische Ardbeg-Noten hervor, dazu cremiger Kaffee, geräucherter Buttertoffee und Kiefernharz. Ferner ein Anklang geräucherter Kokosnuss.

Am Gaumen ein pfeffriges Mundgefühl, gefolgt von einem Crescendo reichhaltiger Aromen: Melasse-Toffee, türkischer Kaffee, rauchiger Speck und viel dunkle, dunkle Schokolade. Fruchtige, leicht überreife Noten von Pfirsich, Hickory-Holz, Nelkenöl und ein Hauch schwarzer Oliven im Nachgeschmack.

Das Finish ist scheinbar unendlich mit tiefen Aromen von Gewürznelke, Teer und festem Toffee.

Wir verkosten: Ardbeg Kelpie, 46%

Ardbeg Kelpie
Islay Single Malt, Release zum Ardbeg Day
46% Vol Alk.
Verkoster: Bernhard Rems
Sample von Ardbeg

Nase: Zunächst, kurz nach dem Öffnen, sehr verhalten. Der Whisky öffnet sich aber sehr rasch und bietet dann den typischen Torf, maritime, algige Noten, dazu ein intensives Kräuterbouquet. Tang am Rand des Hafens, deutliches Harz und etwas butterige Süße vermischen sich zu einem recht intensiven Eindruck.

Gaumen: Der Kelpie beginnt unerwartet süß, dann wird er schnell pfeffrig und torfig. Nelkenöl, etwas Schokolade, holzige Noten, die sich irgendwo zwischen Eichenwürze und frisch gebrochenen Ästen einpendeln. Sehr dunkle Schokolade, ummantelt von hauchzartem Rauchspeck, hinten nach dann leichte, schwer zu greifende Fruchtnoten und wieder das Nelkenöl.

Finish: Ölig und dicht im Abgang, Rauch, Teer und Süße sowie etwas Pfeffrigkeit changieren in beeindruckender Länge. Ganz hinten dann bleiben Jod und wieder das Nelkenöl.

Alles in allem: Der Kelpie verträgt nach dem Öffnen Zeit im Glas – nein, er fordert sie. Gleich getrunken liegt die Pfeffrigkeit über allem, aber nach einigen Minuten geht sie zurück, der Whisky öffnet sich und zeigt seine gesamte Bandbreite. Mit seinen 46% kommt er nicht ganz so wuchtig wie die Committee-Abfüllung, aber den grundsätzlichen Charakter von ihr hat er durchaus behalten (unsere Besprechung dazu finden Sie hier). Ein typischer Ardbeg – mit einem interessanten, maritimen Twist – ganz dem Namen entsprechend. Falls Sie heute eine Veranstaltung zum Ardbeg Day besuchen: Freuen Sie sich auf ihn. Er weiß zu gefallen.

Der Ardbeg Kelpie wird heute am Ardbeg Day offiziell vorgestellt. In den Shops in Deutschland ist er ab dem 12. Juni 2017 zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 92,00€ zu erhalten – solange der Vorrat reicht.

Seit 2016 verzichten wir in unseren Tasting Notes auf numerische Bewertungen und geben unseren Eindruck nur mehr über die Beschreibung wieder. Wir tragen damit unserem Gefühl Rechnung, dass man mit einem starren Punkteschema Vergleiche forciert, die den Whiskys nicht gerecht werden. PS: Wir haben Geschmack. Unseren. Nicht Ihren. Unsere Verkostungsnotizen sind also kein richterliches Urteil, sondern unser persönlicher Eindruck.

Whiskyfun: Angus verkostet Laphroaig vertikal

Samstag scheint sich als fixer Tag für Serge Valentins Gastautor Angus MacRaild eingebürgert zu haben – auch heute können wir wieder seine Anmerkungen zu verschiedenen Abfüllungen lesen. Thema diesmal: Laphroaig.

Fünf verschiedene Abfüllungen aus der Islay-Destillerie werden in der Verkostung besprochen. Die Bandbreite reicht vom zehnjährigen Standard bis zu einem 35jährigen unabhängigen Laphroaig aus dem Jahr 1976. Die Punktewertungen:

  • Laphroaig 10 yo (40%, OB, -/+ 2016): 84 Punkte
  • Laphroaig 10 yo (43%, OB, Spirit Import, Italy, -/+ 1990): 91 Punkte
  • Laphroaig 7 yo (54.5%, OB for Dr Jekyll’s Pub, PX Sherry Hogshead, 300 bottles, 2012): 82 Punkte
  • Laphroaig 21 yo (51.6%, Scotch Malt Whisky Society, #29.111, PX sherry finish, ‚Jazzy Jousting Hastlitude‘, 228 bottles): 89 Punkte
  • Laphroaig 35 yo 1976 (43.4%, Scotia Royale, refill sherry cask, 211 bottles, +/-2011): 91 Punkte

In eigener Sache: Vorfreude

Bevor Sie ins Wochenende gehen (in dem wir Sie natürlich wie immer mit News und Infos zum Thema Whisky begleiten werden), kommen Sie doch einmal bitte näher. Ganz nahe, bitte: So nahe, dass wir Ihnen DAS zeigen können:

Was das ist? Nun, in der Werbung nennt man es „Teaser“ – ein Neugierigmacher für etwas. Und zwar für unser nächstes Gewinnspiel, das wir am Montag starten (und darum sind Montage auch manchmal etwas Schönes). Nach dem Springbank Local Barley 11yo, den es im Mai zu gewinnen gab, verlosen wir wieder einen nicht ganz einfach zu bekommenden Whisky unter unseren Lesern. Manche werden ihn bereits an dem kleinen Ausschnitt erkannt haben, andere werden rätseln, welcher es sein könnte. Es darf geraten werden 🙂

Am Montag gibt es die Auflösung – und den Start unseres neuen Gewinnspiels. Wir freuen uns, wenn Sie dann dabei sind!

Herzlichst,
Ihre Whiskyexperts-Redaktion

TSB: Erinnerungen von Richard Paterson (The Dalmore)

Vor kurzem hat Richard Paterson, Master Distiller bei The Dalmore und wohl eine der berühmtesten Persönlichkeiten in der schottischen Whiskyindustrie, sein 50jähriges Dienstjubiläum gefeiert. Grund genug für The Spirits Business, ihn zu seinen Erinnerungen an den Anfang seiner Karriere und die darauffolgenden Entwicklungen zu befragen.

Der daraus entstandene Artikel ist höchst lesenswert, zeigt er doch einen Blick auf die jüngste Whiskygeschichte, der von innen und von berufener Stelle kommt. 11 Übernahmen und 19 Bosse hat der Master Distiller während seiner Laufbahn erlebt – genug, um einige faszinierende Geschichten erzählen zu können.

Auch auf neue Abfüllungen bei Dalmore wirft der Artikel einen Blick – und auf die im Jahr 2014 herausgebrachte Paterson Collection um ca. eine Million Euro, die laut Paterson seit damals noch keinen einzigen Käufer gefunden hat.

Flaschenteilung, anyone?

PR: Siebter Responsib’ All Day bei Pernod Ricard Deutschland – Lokales Engagement stärkt das Gemeinschaftsgefühl

Schon zum 7. Mal veranstaltet Pernod Ricard mit seinen Mitarbeitern in Deutschland den Responsib’ All Day – und auch wenn er nicht direkt etwas mit Whisky zu tun hat, finden wir die Initiative gut und daher auch in diesem Jahr wieder berichtenswert. Hier die Pressemitteilung, die wir vom Unternehmen dazu bekommen haben:

Siebter Responsib’ All Day bei Pernod Ricard Deutschland – Lokales Engagement stärkt das Gemeinschaftsgefühl

Köln, 02.06.2017. Zusammen etwas bewegen, Menschen zusammen bringen und überGesellschaftsbereiche hinweg ein Gemeinschaftsgefühl entstehen lassen – das war in diesem Jahr Ziel des „Responsib’All Day“ des Premium-Spirituosenherstellers Pernod Ricard. Unter dem weltweiten Motto „Sharing Convivalité with the community“ haben sich 18.500 Mitarbeiter von Pernod Ricard am 1. Juni vielfältig gesellschaftlich engagiert. Die Mitarbeiter von Pernod Ricard in Deutschland unterstützten gemeinsam mit der Kölner Freiwilligen Agentur e.V. in diesem Jahr gleich drei lokale Organisationen. So verbrachten die Mitarbeiter mit den Bewohnern der Behinderteneinrichtung „Haus Lebenshilfe Köln – Franz Goebbels“ einen Tag im Sportmuseum, halfen bei der Organisation eines Musiknachmittags in der Senioreneinrichtung AWO Maria Juchacz. und unterstützten den Bürgerverein Köln-Volkhoven-Weiler e.V. tatkräftig bei der Verschönerung des Generationenparks Volkhoven Weiler. Mit dem Engagement setzt Pernod Ricard Deutschland ein Zeichen für mehr nachhaltiges Miteinander und gesellschaftliche Verantwortung am Standort Köln. Den Tag ließen alle Beteiligten und Helfer bei einem Dankeschön-BBQ im Bürgerpark ausklingen.

„Mit der Aktion im Rahmen unseres ,Responsib’All Day‘ wollen wir vor Ort ein positives Zeichen setzen und zeigen, dass unser Unternehmensmotto Créateurs de Convivialité viel mehr umfasst als Genussmomente mit unseren Produkten zu kreieren. Unser Leitspruch transportiert ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und Gemeinschaft, welches wir am Responsib’All Day mit unserem Einsatz weiter geben wollen. Die Kölner Freiwilligen Agentur leistet hier als Mittler einen wichtigen Beitrag und wir freuen uns besonders, ihre tolle Arbeit zu unterstützen“,

sagte Nicole Lichius, Head of Communication der Pernod Ricard Deutschland GmbH.

  • Pernod Ricard’s Responsib’All Day key facts:
  • Bereits die 7. Auflage des Responsib’All Days
  • 18.500 engagierte Mitarbeiter
  • 103 lokale Projekte weltweit umgesetzt mit 84 Partnern und Vereinen
  • Weltweit 150.000 Stunden für den Einsatz in den Bereichen Nachhaltigkeit & Verantwortung
  • 1 Millionen Stunden seit der ersten Auflage des Responsib’All Day im Jahr 2010.
Die Mitarbeiter von Pernod Ricard Deutschland haben im Generationenpark Volkhoven Weiler viel bewegt.

Whisky im Bild: Besuch bei Knockdhu (anCnoc)

Auch heute nehmen wir Sie mit zu einer Destilleriebesichtigung – diesmal zu einer nicht ganz so bekannten Destillerie an der Grenze der Highlands zur Speyside: Knockdhu. Der Whisky von dort trägt den Namen anCnoc – und in letzter Zeit hat man aus der Brennerei hauptsächlich getorfte Whiskys bekommen, die nach Werkzeugen aus der Torfverarbeitung benannt waren.

Gerhard Kreutz von Genuss am Gaumen hat sich in Knockdhu umgesehen, und uns jede Menge Bilder von dort übermittelt, die wir Ihnen hier gerne zeigen:

Knockdhu © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Knockdhu © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Knockdhu © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Knockdhu © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Knockdhu © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Knockdhu © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Knockdhu © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Knockdhu © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Knockdhu © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Knockdhu © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Knockdhu © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Knockdhu © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Knockdhu © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Knockdhu © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Knockdhu © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Knockdhu © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen