Serge verkostet: Glen Mhor 1937 und Glenury Royal 1966

0

Nein, kein Tippfehler: Serge Valentin hatte für die Verkostung von heute zwei alte Schätze im Glas – aus Destillerien, die es längst nicht mehr gibt und die einen Whisky produziert haben, der für viele der Inbegriff des „alten Stils“ bei Whisky ist: Glenury und Glen Mhor. Von beiden Destillerien tauchen nur mehr ganz selten neue Bottlings auf, vor allem von Glenury Royal hat man seit Jahren nichts mehr Neues gesehen, bei Glen Mhor sind es höchstens ein oder zwei pro Jahr.

Schade, denn wenn man sich die beiden Wertungen von heute ansieht, möchte man gerne öfter mal was von den beiden Losts verkosten:

  • Glen Mhor 1937/1959 (18UP, Angus, Phil & Simon, ex-stone flagon, 39 bottles): 94 Punkte
  • Glenury Royal 13 yo 1966/1979 (80 proof, Cadenhead, sherry wood, black dumpy): 93 Punkte
Hier stand bis 1986 die Destillerie Glen Mhor – Foto von Potstill
Glenury Royal Destillerie, Foto von Potstill

Whisky im Bild: The Fairy Pools, Skye (Wallpaper)

Unser heutiges Wallpaper für Sie stammt von der Insel Skye und dem Fotografen Thomas Tucker. Er hat für Sie die Fairy Pools bei Glen Brittle aufgenommen – in einer etwas ungewöhnlichen Perspektive ohne die Kaskaden. Das Bild ist im Format 5472 × 3648 Pixel hier zum Herunterladen für Sie bereitgestellt (5MB), untenstehend können Sie es einfach anklicken und im Format 1920 x 1080 Pixel betrachten…

Serge verkostet: Glen Grant, alt und neu alt

Wieder gibt es heute ein Vorweihnachtsduo in der Verkostung bei Serge Valentin – zwei Abfüllungen aus der Speyside-Destillerie Glen Grant. Zwei Arten von „alt“ sind es, die hier gegeneinander oder miteinander antreten: ein 25jähriger Whisky, der in den Siebzigerjahren abgefüllt wurde, und ein Glen Grant aus dem Jahr 1949, der 2014 abgefüllt und Teil der unlängst erschienenen Speyside Collection um ca. 12.000 Euro ist. Fazit? Man könnte beide mögen 🙂

  • Glen Grant 25 yo (70 proof, Gordon & MacPhail, early to mid 1970s): 89 Punkte
  • Glen Grant 1949/2014 (40%, Gordon & MacPhail, Speyside Collection, 653 bottles): 92 Punkte
Glen Grant. Bildrechte: Lars Pechmann

 

Johnnie Walker wird Sponsor von Force India (Formel 1)

Ein zweites Team wird in der nächsten Saison von Johnnie Walker in der Formel 1 gesponsort werden: Neben McLaren wird laut Informationen von Motorsport-Total.com auch das Team von Force India (unser Bild der beiden Boliden stammt aus der Saison 2013) den Schriftzug von Johnnie Walker tragen – anstelle von Smirnoff Wodka, bislang einer der Hauptsponsoren des Teams und ebenfalls im Besitz von Diageo.

By MorioOwn work, CC BY-SA 3.0, Link

Diageo und das Team des Formel 1-Rennstalls haben sich laut dem Bericht auf eine mehrjährige Zusammenarbeit geeinigt. Detail am Rande: Der Getränkekonzern hat im Frühjahr dem Besitzer des Rennstalls, Vijay Mallya, 75 Millionen Dollar gezahlt, damit er als Vorstand von United Spirits zurücktritt, das er 2012 an Diageo verkaufte.

Exklusiv: Audiointerview mit Ian McWilliam (Glenfarclas)

Eine der bekanntesten Destillerien Schottlands ist Glenfarclas. Das Familienunternehmen in der Speyside ist durch ihre Whiskys aus dem Sherryfass berühmt und bietet mit ihrer umfassenden Produktlinie Whiskys für jeden Geschmack und Geldbeutel, vom günstigen Zehnjährigen bis hin zu sehr alten und entsprechend teuren Abfüllungen.

Wir haben heute ein Skype-Interview mit Ian McWilliam, dem Marketing Executive von Glenfarclas, geführt und ihn zu verschiedensten Themen rund um die Destillerie befragt. Im englischsprachigen Interview ging es vor allem um die Bedeutung des europäischen und asiatischen Markts (mengenmäßig ist Deutschland für Glenfarclas der größte Einzelmarkt, wertmäßig ist es Asien), um die Schwierigkeit, gutes Fassmanagement zu betreiben, die besten Abfüllungen zum Kennenlernen der Destillerie und um eine mögliche neue Abfüllung im Jahr 2017: einen neuen Glenfarclas 105, der wahrscheinlich, aber noch nicht sicher ist. Das Interview können Sie hier hören:

Ian McWilliam. Bild: Glenfarclas

PR: Was zählt an Weihnachten und Silvester? Eine Studie von Pernod Ricard

Vielleicht keine „echte“ Whiskynachricht, aber im Zusammenhang mit dem Wasser des Lebens sicher interessant, ist eine Studie von Pernod Ricard, deren Ergebnisse heute als Presseaussendung veröffentlicht wurden. Es geht um Geselligkeit, wie die Deutschen gerne feiern und das Miteinander – etwas, das wir auch und gerade an einem solchen Tag wie diesem immer und überall pflegen sollten. Denn Geselligkeit und Miteinander sind Werte, die uns in allen Kulturen und über alle Kulturen verbinden. Hier die Aussendung von Pernod Ricard:

Was zählt an Weihnachten und Silvester? – Die Festtage leben vom persönlichen Miteinander und besonderen Genussmomenten

Köln, 20.12.2016. Für die einen ist es die Familie, für die anderen der Freundeskreis – gerade an Weihnachten und Silvester verbringen die Deutschen gerne Zeit mit ihren Liebsten. Das persönliche Miteinander und die gemeinsame Zeit sind für viele eng mit dem Genuss von guten Lebensmitteln und Getränken verknüpft. Das ist das Ergebnis der Trendstudie: „Convivialité – Gemeinsame Zeit ist schöne Zeit“, die das Meinungsforschungsinstitut Statista im Auftrag des Premium-Spirituosen- und Wein-Anbieters Pernod Ricard Deutschland in diesem Jahr durchgeführt hat. Diese Genusskultur fördert Pernod Ricard Deutschland mit einem breiten Portfolio an hochwertigen Getränken. Das Unternehmen bietet damit stets das passende Getränk für besondere Genussmomente und kreiert auf diese Weise ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und Lebensfreude. Der Gedanke der „Convivialité“ ist fest in der französischen Unternehmensphilosophie verankert und wird innerhalb der Pernod Ricard-Gruppe gelebt.

Gemeinsame Zeit zelebrieren: 91 Prozent der Deutschen schätzen den Austausch mit ihren Freunden

Pernod Ricard Deutschland wollte deshalb herausfinden, wie die Deutschen Geselligkeit leben und was für sie eine schöne Zeit ausmacht. Dazu wurden im Rahmen der Studie mehr als 1.000 Personen ab 18 Jahren befragt.

Das Ergebnis: Für 91 Prozent der Deutschen braucht echte Freundschaft auch den persönlichen Austausch. Zeit mit Freunden und Bekannten zu verbringen wird dabei unabhängig von Alter und Wohnort als sehr wichtig bewertet. Bei den Befragten im Alter von 35 bis 65 Jahren und älter sehen 40 Prozent einen echten Gewinn in gemeinsam verbrachter Zeit, bei den Jüngeren liegt der Wert sogar noch höher: Für 54 Prozent der 18- bis 34-Jährigen hat das Treffen mit Freunden höchste Priorität. Hier bieten die Feiertage am Ende des Jahres viele Möglichkeiten, dem Bedürfnis nach gemeinsamer Zeit und Austausch nachzukommen, beispielweise in der alten Heimat Schulfreunde zu treffen oder auch Weihnachten sowie Silvester mit guten Freunden zu verbringen.

Die Studie zeigt auch, dass selbst heute in der digital vernetzten Gesellschaft die persönliche Begegnung wichtig ist, um Freundschaften zu pflegen. So gaben 71 Prozent der Befragten an, dass Kontakte in sozialen Netzwerken das persönliche Treffen mit Freunden und Familie nicht ersetzen können.

Gute Getränke gehören bei besonderen Anlässen dazu

Um Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen, sind die Deutschen gerne auch selbst Gastgeber. Mehr als die Hälfte lädt gerne zu sich ein, wobei Frauen mit 59 Prozent öfter die Gastgeberrolle übernehmen als Männer (48 Prozent). Zu besonderen Anlässen wie Weihnachten und Silvester nutzen 60 Prozent der Frauen und 63 Prozent der Männer die Gelegenheit, mit der Familie und Freunden anzustoßen. Die Studie belegt, dass in diesen Momenten der Genuss alkoholischer Getränke für den Großteil dazugehört. Zwei Drittel der Frauen stoßen zu dieser Gelegenheit gerne mit „prickelnden“ Getränken wie beispielsweise Champagner, Sekt und Prosecco an. Wein bevorzugen mit über 50 Prozent sowohl Männer als auch Frauen gleichermaßen. Longdrinks sind vor allem bei der jungen Generation beliebt: Mehr als ein Viertel der Befragten in der Altersgruppe bis 34 Jahre genießen zu besonderen Anlässen gerne einen Longdrink.

„Das Leben zu genießen, indem wir besondere Momente der Geselligkeit kreieren, ist eines der Ziele unserer täglichen Arbeit. Genau diese Kultur von ,Convivialité‘ leben wir bei Pernod Ricard seit jeher. Die Studienergebnisse bestätigen damit nicht nur unsere Unternehmensphilosophie, sondern auch die Ausrichtung unseres Portfolios auf hochwertige Produkte. So unterstützt Pernod Ricard Deutschland schöne Anlässe und einzigartige Genussmomente und bietet durch ein breit aufgestelltes Spirituosen-, Wein- und Champagnersortiment seinen Kunden die Möglichkeit, die gemeinsame Zeit genussvoll zu gestalten“, sagt Nicole Lichius, Head of Communication/CSR, Pernod Ricard Deutschland GmbH.

Die Studie von Pernod Ricard zeigt, dass für den Großteil der Deutschen die gemeinsame Zeit mit Freunden und Familie sehr wichtig ist. Für sechs von zehn Befragten gehören auch hochwertige Getränke und gutes Essen zu den besonderen Momenten am Jahresende dazu.

Unter www.pernod-ricard.de gibt es weitere Ergebnisse der Studie sowie eine grafische Darstellung der wichtigsten Erkenntnisse. Weiterhin finden Sie hier auch eine Auswahl an Rezepten für die geselligen Abende rund um den Jahreswechsel.

Zwei neue Bushmills Small Batch Single Malt Whiskeys

Von Bushmills werden noch vor Jahreswechsel bei ausgesuchten Händlern zwei neue Single Malts erscheinen, die allerdings nur in begrenzter Stückzahl angeboten werden.

Der Bushmills 16yo Small Batch lagerte zunächst 16 Jahre in einer Kombination aus Bourbon casks und Oloroso Sherry Butts, bevor er für weitere neun Monate in Port Pipes lagern durfte. Er ist mit 40% abgefüllt.

Der Bushmills 21yo Small Batch wurde ebenso mit 40% abgefüllt und reifte 19 Jahre in amerikanischer Eiche und alten Oloroso Sherry Casks. Dann wurde er für zwei Jahre in Madeirafässern gelagert. 

Die Verfügbarkeit am deutschen Markt ist uns nicht bekannt, ebenso wurde bislang kein Preis für die beiden Abfüllungen angegeben. Wenn wir mehr wissen, berichten wir natürlich darüber.

PR: Goldregen für Premium-Spirituosen von Beam Suntory

0

Die Whisk(e)ys – und auch Cognacs – aus dem Hause Beam Suntory wurden im Jahr 2016 mit einer großen Zahl an Preisen ausgezeichnet, darüber informiert uns heute die österreichische Pressestelle von Beam Suntory. Ihre Pressemitteilung teilen wir hier mit Ihnen ungekürzt, das heißt, heute mit ein klein wenig Cognac:

Wien, 19. Dezember 2016. Auch 2016 haben Experten-Jurys die hochwertigen Spirituosen von Beam Suntory mit einer Vielzahl an Awards ausgezeichnet. So wurde Booker’s Rye aus der Jim Beam Destillerie in Jim Murrays Whisky Bible zum World Whisky of the Year ausgezeichnet. Weitere Top-Platzierungen gab es in diesem Jahr bei der San Francisco World Spirits Competition, der International Spirits Competition sowie im Falstaff Bar & Spirits Guide 2017.

Beam Suntory konnte auch dieses Jahr auch wieder die – inoffiziell – höchste Whisky-Auszeichnung von Whisky-Papst Jim Murray nach Hause holen. Nach The Yamazaki Sherry Cask 2013 als Gewinner im Vorjahr stand dieses Jahr ein Rye Whiskey aus dem Hause Jim Beam am Podium. Booker’s Rye wurde zum World Whisky of the Year ausgezeichnet.

Medaillenregen bei internationalen Wettbewerben
2016 war ein Jahr voller Auszeichnungen für das Whisk(e)y- und Cognac-Angebot von Beam Suntory. Die dunklen Spirituosen des weltweit drittgrößten Spirituosenherstellers konnten sowohl bei der San Francisco World Spirits Competition als auch der International Spirits Competition die Experten-Jurys überzeugen. Beide gehören zu den weltweit prestigeträchtigsten Spirituosenwettbewerben, bei denen eine hochkarätige Jury die besten internationalen Destillate kürt. So wurden Abfüllungen von den Bourbon Whiskeys Jim Beam, Knob Creek, den Single Malt Whiskys Laphroaig, Auchentoshan, Bowmore und Hibiki sowie des Cognacs Courvoisier mit Gold bzw. Double Gold bei mindestens einem der internationalen Wettbewerbe ausgezeichnet.

„Diese hochrangigen Auszeichnungen unterstreichen die Premium-Qualität unserer Produkte. Es spiegelt auch den weiterführenden Premium-Trend wider, den wir seit einigen Jahren sowohl in der Gastronomie als auch in Einzelhandel bemerken. Der Konsument stellt mittlerweile auch einen erhöhten Anspruch auf Geschmacksausprägungen der besonderen Art, wie wir sie unter anderem mit The Yamazaki Distillers Reserve und Laphroaig Triple Wood im Sortiment anbieten,“ freut sich Sabrina Ratschnig, Marketingverantwortliche bei Beam Suntory Austria, über die Award-Erfolge.

Hoch im Kurs im Falstaff Bar & Spirits Guide 2017
Aber auch im deutschsprachigen Raum konnten Beam Suntory mit seinen Innovationen die Experten überzeugen. Im kürzlich erschienenen Falstaff Bar & Spirits Guide 2017 rangieren die Spirituosen von Beam Suntory ganz vorne. So wurde der torfig-rauchige Laphroaig Triple Wood mit 95 Punkten als bester Islay/Islands Whisky Schottlands gekürt, gefolgt von Laphroaig Lore aus derselben Familie. Ebenfalls als bester Whisky landete The Yamazaki Distillers Reserve für die Region Japan & International mit 94 Punkten auf dem ersten Platz. Bei den irischen Whiskys landeten Connemara 12 Years und Connemara Original auf Platz 2 und 3 mit jeweils 92 Punkten. Booker’s Bourbon wurde als zweitbester American Whiskey ausgezeichnet (94 Punkte). Ebenso wie Courvoisier XO, der mit 93 Punkten den 2. Platz bei Cognac und Weinbrand verbuchen konnte.

PR: Christopher Stagg wird Nachfolger von Veronika F. Rost als Country Director von Diageo D/A/CH

Von Diageo haben wir soeben eine Presseinfo über einen Wechsel an der Spitze der Organisation für Deutschland, Österreich und die Schweiz erhalten. Veronika F. Rost wird den Konzern verlassen, Christopher Stagg wird ihr Nachfolger:

Christopher Stagg wird Nachfolger von Veronika F. Rost als Country Director von Diageo Deutschland, Österreich und Schweiz

Hamburg, 19.12.2016 – Christopher Stagg (44) wird zum 1. Februar 2017 neuer Country Director von Diageo Deutschland, Österreich und Schweiz in Hamburg. Er löst damit Veronika F. Rost ab, die seit Januar 2014 das Geschäft führte und sich nun neuen beruflichen Herausforderungen stellen möchte.

Stagg war zuletzt als General Manager für Innovationen bei Diageo im afrikanischen Markt mit Sitz in London tätig, wo er in den vergangenen drei Jahren mit großem Erfolg eine ambitionierte Agenda in verschiedenen Kategorien führte. Davor war er als Global Marketing Director in Amsterdam für die Premium Core Marken von Diageo tätig. Er begann seine Karriere bei Diageo in Großbritannien bereits im Jahr 1999 und durchlief seither verschiedene Positionen in den Bereichen Commercial, Marketing und Innovation. Darüber hinaus bringt er weitreichende Erfahrungen aus verschiedenen leitenden Marketing- und Innovationsfunktionen bei AB Inbev und Britvic mit.

christopher-stagg

Claudia Schubert, General Manager Continental Europe bei Diageo, zur Ernennung von Stagg:

„Wir freuen uns sehr, mit Christopher Stagg eine dynamische und strategisch starke Führungspersönlichkeit innerhalb Diageos gefunden zu haben, die langjährige und internationale Erfahrungen in der Getränkeindustrie mitbringt. Unter der Führung von Christopher Stagg werden wir unseren Erfolgskurs und unsere ambitionierte Wachstumsstrategie weiter vorantreiben.“

Veronika F. Rost, Geschaeftsfuehrerin der DIAGEO Germany GmbH, 11.03.2015, Foto: Eberhard J. Schorr
Veronika F. Rost, Geschaeftsfuehrerin der DIAGEO Germany GmbH, 11.03.2015, Foto: Eberhard J. Schorr

Gleichzeitig würdigt sie die bisherige Arbeit von Veronika Rost:

„Ich möchte Veronika Rost für die letzten erfolgreichen drei Jahre danken. Sie hinterlässt ein gestärktes Geschäft und ein ausgesprochen wirkungsvolles, hoch motiviertes Team. Durch ihre Führung haben wir in den vergangenen 18 Monaten ein zweistelliges Rekordwachstum und eine Steigerung unserer Marktanteile erzielen können, wodurch sich diese drei Länder zu den wichtigsten Wachstumstreibern des europäischen Marktes entwickelt haben.“

Wir möchten Veronika F. Rost viel Erfolg bei ihrer weiteren Laufbahn wünschen – und Christopher Stagg in seiner neuen Position.

Neue Deutsche Whiskyvideos der Woche (2)

Willkommen bei der zweiten Folge unserer neuen Rubrik, die jede Woche einen kurzen Überblick über die in den letzten Tagen veröffentlichten deutschsprachigen Tastingvideos oder Videos zum Thema Whisky im Allgemeinen gibt und es Ihnen ermöglichen soll, entweder Neues kennenzulernen oder Ihre Geschmackseindrücke mit jenen der deutschen Vlogger zu vergleichen. Hier sind ein Podcast und die Videos, die an uns herangetragen wurden:

Hier nochmals unser Aufruf an alle Vlogger: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird.

Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

whisky

Titelbild: rbrwr via VisualHunt / CC BY-SA

Serge verkostet: Caol Ila alt vs. jung

Die vorweihnachtlichen Duos bei Serge Valentin werden heute mit einer Islay-Paarung fortgesetzt: Es tritt ein junger Caol Ila (destilliert im Jahr 2005) gegen einen laut Serge wahrscheinlich noch nicht veröffentlichten Caol Ila aus dem Jahr 1980 an (wie wir gerade erfahren haben, wird er in Kürze an deutsche Händler ausgeliefert – das Kontingent für Deutschland beträgt 27 Flaschen, für Österreich gibt es beim Vorarlberger Importeur bereits – aber leider nur – 3 Flaschen). Ersterer stammt von Gordon & MacPhail, der zweite von Douglas Laing. Und ob alt oder jung: Es ist momentan eher schwer, einen nicht guten Caol Ila zu finden, wie auch diese Verkostung zeigt:

  • Caol Ila 2005/2016 (57.3%, Gordon & MacPhail, Cask Strength, casks #301521, 301523, 301524, 301527): 89 Punkte
  • Caol Ila 36 yo 1980/2016 (around 57.4%, Douglas Laing, Xtra Old Particular): 91 Punkte

Und hier noch einige Bilder von Caol Ila, die wir in diesem Frühjahr vor Ort aufgenommen haben:

WP_20160504_14_04_29_Pro WP_20160504_14_48_46_Pro WP_20160504_14_48_26_Pro WP_20160504_14_51_07_Pro WP_20160504_14_44_41_Pro WP_20160504_14_07_00_Pro WP_20160504_14_06_45_Pro

WP_20160504_14_49_55_Pro WP_20160504_14_47_09_Pro

Tasmanische Sullivans Cove Distillery an private Investoren verkauft

Wie Executive Style heute berichtet, ist die tasmanische Destillerie Sullivans Cove an eine private Investorengruppe aus Melbourne verkauft worden. Das Familienkonsortium rund um Adam Sable hat die Destillerie für eine unbekannte Summe erworben. Sable ist übrigens für Whiskyfreunde kein Unbekannter – er war Managing Director bei Bladnoch, jener Lowland-Destillerie, die vom australischen Millionär David Prior im Vorjahr gekauft wurde.

Bislang gehörte die Destillerie einer Investorengruppe um Patrick Maguire, der das Unternehmen in den letzten 13 Jahren zu der Marke mit Weltbekanntheit machte, die sie heute ist. Er und sein bisheriges Team werden die Destillerie weiter betreiben. Nach seinen Worten war der Verkauf unumgänglich, da frisches Kapital benötigt wurde, um die Erfolge der letzten Jahre weiter fortzuführen.

Der Verkauf von Sullivans Cove ist der dritte Besitzerwechsel einer australischen Destillerie in den letzten 12 Monaten, nach dem Einstieg von Diageo bei Starward und dem Kauf von der Nant Distilling Company durch Australian Whisky Holdings.

Danke unter anderem an Simon Weiss für den Hinweis auf die Nachricht.

sullivans cove

Video: GoPro Goes Scotland – Islay

0

Für jeden Sonntag bereiten wir bei Whiskyexperts ein Video vor, das Sie nach Schottland oder in ein anderes Whiskyland entführt, Ihnen eine Destillerie oder eine Gegend vorstellt, Wissenswertes über Land und Leute zeigt, oder einfach im weiten Feld unseres gemeinsamen Interesses kurzweilige Minuten bereiten soll.

Auch heute ist es wieder soweit, und wir denken, dass Ihnen unser Video von heute besondere Freude machen wird, denn in ihm steckt viel Arbeit und Leidenschaft, wie man schon an den nackten Daten erkennen kann. Insgesamt wurden dafür 2.108 (85,28 GB) Einzelclips in der Gesamtlänge von fast sechs Stunden verwendet, und man hat dafür 2500 Kilometer zurückgelegt, 8 Destillerien besucht und noch dazu 42 Liter Whisky eingekauft :-).

Genießen Sie „GoPro Goes Scotland – Islay“, ein traumhaftes Stück Whiskybegeisterung mit großartigen Aufnahmen und toller Musik – 11 Minuten Islay pur (nicht nur, wie der Titel vermuten ließe, aus der Luft), entweder hier bei uns oder auf Vimeo. Wir wünschen einen schönen vierten Adventsonntag!

Video: The Sound of Whisky – Eine Destillerie als Instrument

0

Am Wochenende, wenn die stete Flut an Nachrichten, die auf die Redaktion zuströmt, etwas nachlässt, hat man auch Zeit, andere Aspekte unseres gemeinsamen Interesses in den Mittelpunkt zu stellen.

Heute möchten wir Ihnen eine sehr kreative Annäherung an die Insel und Destillerie Jura zeigen. Der Musiker und Klangkünstler Yann Seznec hat während seines Aufenthalts bei Jura vor zwei Jahren mit Geräuschen der Insel und Destillerie ein Musikstück komponiert und es gemeinsam mit Erik Ravaglia in einem Video festgehalten. Bäche, Fähren, Fässer, Washbacks, Leitungen, Gitter – alles durfte als Klangquelle fungieren und gemeinsam das Musikstück ergeben. Erleben Sie eine Destillerie, wie Sie sie noch nie erlebt haben.