Whisky im Bild: Der Hafen von Tobermory

Es gibt Bilder, die stehen für eine Landschaft wie eine Ikone. Unser heutiges Bild gehört dazu – und wieder stammt es von Marcel Freudenstein. Er hat für Sie den Hafen von Tobermory auf der Isle of Mull abgelichtet, sehr stimmungsvoll, wie wir finden. Typisch für den Hafen: die bunt bemalten Häuser.

Die Isle of Mull und dort der Ort Tobermory sind Heimat der Destillerie Tobermory, die eine Hälfte des Jahres unter ihrem Namen ungetorften Whisky herstellt, die andere Hälfte dann torfigen Whisky unter dem Namen Ledaig.

Der Hafen von Tobermory. Bildrechte: Marcel Freudenstein
Der Hafen von Tobermory. Bildrechte: Marcel Freudenstein

Neu: Labels von Highland Park Fire Edition?

Im Frühjahr hat die Destillerie Highland Park den Highland Park Ice Edition veröffentlicht und dazu gesagt, dass er ein Teil einer Serie sein wird. Zur Erinnerung: Er stammte rein aus Bourbonfässern, war mit 53.9% abgefüllt und es gab 30.000 Flaschen davon.

Nun hat Jan Smits auf Facebook zwei Labels gepostet (wahrscheinlich wieder von der TTB-Datenbank), die den Nachfolger, den Highland Park Fire Edition zieren sollen. Interessant: Es sind diesmal 28.000 Flaschen (also durchaus wieder eine stattliche Menge), aber mit 45.2% abgefüllt. Auch er ist wieder 15 Jahre alt, wenn die Infos so stimmen:

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Mehr Infos geben die Labels noch nicht her – aber wenn wir Genaueres dazu herausfinden können, werden wir Sie natürlich darüber informieren.

In eigener Sache: Serverumzug abgeschlossen

Wie angekündigt haben wir heute den Umzug auf den neuen Server durchgeführt – und soweit wir das jetzt schon beurteilen können, ist er reibungslos über die Bühne gegangen. Alle Benutzer sollten Whiskyexperts bereits von unserem neuen physischen Standort in Deutschland abrufen können – und zwar mit deutlich mehr Geschwindigkeit, was Seitenaufbau und Datenbankabfragen betrifft.

Wir hoffen, dass die Verbesserungen ihnen das Lesen und Durchstöbern unserer Nachrichten noch angenehmer machen. Danke für Ihre Geduld bislang, und viel Spaß mit dem „neuen“ Whiskyexperts!

Neu: Zwei Wemyss-Abfüllungen exklusiv für das Kingsbarns Visitor Centre

Die Kingsbarns Distillery in Fife (Lowlands) und der unabhängige Abfüller Wemyss sind im Besitz der selben Familie – so ist es also kein Wunder, dass man in Kingsbarns nun zwei exklusive Einzelfassabfüllungen von Wemyss erhalten kann. Kingsbarns füllt ja bislang auch keinen eigenen Whisky ab, dazu ist sie noch nicht lange genug in Betrieb.

East Neuk Dunes“ ist ein Bunnahabhain aus dem Jahr 1990 und 25 Jahre alt. 267 Flaschen dieses nach einem lokalen Küstenstreifen benannten Malts  sind um je 139.95 Pfund erhältlich. Abgefüllt wurde er mit 46%. Er ist nur leicht rauchig, hat aber eine distinktive Salznote.

East Neuk Dunes single cask exclusive

Lime Tea Infusion“ stammt aus Glenrothes und wurde 1997 ins Fass geben, ist also 19 Jahre alt. Auch er ist mit 46% abgefüllt und um 84.95 Pfund zu haben. Von ihm gibt es 337 Flaschen.

Lime Tea Infusion sigle cask exclusive

Beide Abfüllungen sind entweder direkt im Destillerieshop zu kaufen, oder auch online unter www.kingsbarnsdistillery.com/shop

Kingsbarns single cask exclusives text

Serge verkostet: Alte Abfüllungen aus Longmorn

Longmorn ist eine Destillerie, die Freunden von typischen Speysidern ziemlich viel Freude bereiten kann, besonders dann, wenn es um gut gereifte Abfüllungen geht – aber nicht nur dann.

Serge Valentin verkostet heute einige Bottlings aus der Speyside-Destillerie, aus den Jahren 1987, 1973, 1972 und 1964 (und schon vor einiger Zeit abgefüllt) – und besonders die alten Whiskys haben es ihm angetan:

  • Longmorn 17 yo 1987/2003 (58.3%, OB, Cask Strength, batch #LM17 003): 82 Punkte
  • Longmorn 1973/2003 (45%, Samaroli, 35th Anniversary): 90 Punkte
  • Longmorn 1972/2002 (43%, MacKillop’s Choice, sherry wood, cask #1099): 89 Punkte
  • Longmorn 21 yo 1964 (86 US proof, Duthie for Corti Bros, Sacramento, USA): 92 Punkte
Longmorn. Bildrechte bei Lars Pechmann.
Longmorn. Bildrechte bei Lars Pechmann.

Blogrundschau – englischsprachige Verkostungsnotizen

Die neue Woche beginnt, und zum Start haben wir uns wieder einmal auf englischsprachigen Blogs nach aktuellen Verkostungsnotizen umgesehen. Wie üblich haben wir eine subjektive Auswahl interessanter Einträge zusammengestellt – ohne weiteres System. Hier unsere Funde:

  • Malt Review: Clynelish 2001 von Gordon & MacPhail in Fassstärke – großes Lob für die Harmonie aller Eindrücke
  • WhiskyIsrael: Ardbeg Ar6 von Elements of Islay – macht Spaß!
  • Malt Desk: Glenturret 2002/2015 von Gordon & MacPhail – schöner Alltagsdram
  • Master Quill: Angels Envy “Port Cask Finished” (43.3%, Batch #113) – in Europa zu teuer für das, was er kann
  • Words of Whisky: Teaninich 1976/2001 von Hart Brothers – Ganz ok, aber auch nicht mehr
  • und nochmals Malt Review: Glengoyne 12yo OA – unkompliziert, schön, gut

Whiskyfanblog: Besuch bei der Shinshu Mars Destillerie in Japan

Nachdem im ersten Teil des Japanreiseberichts auf Whiskyfanblog.de über einen Besuch in der Chichibu-Destillerie zu lesen war, geht es im heute erschienenen zweiten Teil um den Rundgang in der Shinshu Mars Destillerie, die seit 1985 (mit Unterbrechungen) in der Region Shinshu Whisky produziert (und, so nebenbei, auch ein Dunkles Weizenbier). Jörg Bechthold schreibt wieder sehr anschaulich und lesenswert, wie unser kleiner Ausschnitt zeigt:

Die Destillerie ist mit 40.000 Litern Kapazität eher klein, wirkt mit ihren langgestreckten Gebäuden aber viel größer. Neben Whisky produziert sie auch Bier, darunter ein recht gutes Dunkles Weizen, das tatsächlich auch so heißt. Die Führung übernahm der Destilleriemanager Takehira-san höchstpersönlich. Erst entschuldigte er sich für sein schlechtes Englisch und begann die Tour auf Japanisch, dann bekam er doch immer mehr englische Brocken heraus und am Ende konnten wir uns gut verständigen.

Mehr zur Destillerie (und auch einige schöne Bilder) auf Jörgs Blog.

 

Video: Isle of Skye – Zeitraffer

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Was erhält man, wenn man eine ganze Woche auf der Isle of Skye verbringt und dabei 11.000 Einzelbilder an verschiedenen Plätzen der Insel aufnimmt, um sie danach in dreiwöchiger Arbeit zu montieren? Man erhält einen faszinierenden Film von fast fünf Minuten Länge über ein wunderschönes Stück Schottland – und eine Ernennung zu Whiskyexperts Sonntagsvideo.

Genießen Sie diesen traumhaften Film von herrherrmannphotography entweder hier bei uns oder auf Vimeo – und den Sonntag, der hoffentlich für Sie ein warmer, angenehmer Sommertag ist…

Whisky im Bild: Ein Blick ins Paradies

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Einen Blick ins Paradies für Whiskyfreunde werfen wir mit dem Whisky im Bild von heute: Marcel Freudenstein hat für uns bei Tomatin ein Regal voller Fasssamples fotografiert.

Schön darauf zu sehen, wie unterschiedliche Fässer und unterschiedliche Lagerungszeiten die Farbe des Whiskys bestimmen – natürlich hat kein einziges dieser Samples aus der Highland-Destillerie Tomatin, einstmals (in den frühen Sechzigern des vorigen Jahrhunderts) die größte Destillerie Schottlands, einen Tropfen Farbstoff gesehen.

Weit über 100 verschiedene Fassproben sind auf dem Foto zu sehen – wäre das nicht eine interessante vertikale Verkostung? 🙂

Fassproben aus der Destillerie Tomatin. Bildrechte: Marcel Freudenstein
Fassproben aus der Destillerie Tomatin. Bildrechte: Marcel Freudenstein

Gordon & MacPhail mit neuem International Sales Director

Gordon & MacPhail hat nach einem Bericht von Press and Journal die Position eines International Sales Director geschaffen und mit David King, dem früheren Präsidenten von Anchor Distilling (San Francisco) besetzt.

King, der über 20 Jahre in der Getränkeindustrie tätig war, darunter über 11 Jahre bei Berry Bros & Rudd aus London, wird sich auf internationale Geschäfte konzentrieren, mit einem starken Fokus auf die Destillerie Benromach, die ja dem unabhängigen Abfüller aus Elgin gehört. Benromach hat allein in den letzten 12 Monaten die Verkäufe um 36% gesteigert.

David King schien dem Unternehmen auch deshalb der ideale Kandidat zu sein, weil er profundes Wissen um Scotch mit jenem um den US-Markt, ein wichtiger Markt für die Ambitionen von Gordon & MacPhail, kombiniert.

Benromach Distillery ist im Besitz der unabhängigen Abfüller Gordon & MacPhail aus Elgin. Foto Copyright Ernie - Ernst J. Scheiner 2014. Alle Rechte vorbehalten.
Benromach Distillery ist im Besitz der unabhängigen Abfüller Gordon & MacPhail aus Elgin. Foto Copyright Ernie – Ernst J. Scheiner 2014. Alle Rechte vorbehalten.

A&C International: Investieren in Whisky – ein Leitfaden für Einsteiger

Die stetigen und enormen Preissteigerungen bei manchen Whiskys über die letzten Jahre haben natürlich auch das Thema „Investieren in Whisky“ in den Fokus rücken lassen – man liest darüber nicht nur in Whiskypublikationen, sondern auch in Medien, die sich sonst weniger mit dem Wasser des Lebens beschäftigen.

Der neueste uns bekannte Artikel zum Thema findet sich in Arts & Collections International, einer Zeitschrift, die sich sonst eher mit Kunstsammlungen beschäftigt. Der Artikel basiert auf Informationen von Rare Whisky 101, einem Unternehmen, das sich auf Investitionen in Whisky in der englischsprachigen Welt spezialisiert hat. Er gibt Hinweise, worauf man sich als Investor konzentrieren sollte und von welchen Flaschen man lieber die Finger lässt. Und er erklärt auch recht gut, warum nicht jeder Sammler ein Investor sein muss und umgekehrt.

Wenn Sie das Thema näher interessiert: Auch wir bringen seit kurzem quartalsweise einen Überblick über die Entwicklungen am Whisky-Sammlermarkt – unseren Beitrag von Anfang Juli finden Sie hier.

(Unser Titelbild zeigt die Catedral do Whisky, die größte Whiskysammlung der Welt)

Beam Suntory: Gemischte Zahlen, gute Dynamik

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Während Beam Suntory laut einem Report auf The Spirits Business unter schwankenden Wechselkursen und einer generell etwas orientierungslosen Weltwirtschaft leidet, deuten doch einige Schlüsselfaktoren auf eine unmittelbar gute Entwicklung hin.

Konkret gesagt: Im ersten Halbjahr 2016 fielen die Nettoverkäufe im alkoholischen Segment des Giganten von 4.7 Milliarden Dollar auf 4.6 Millarden Dollar – dies ist aber, wie schon gesagt, nicht schwachen Verkaufszahlen, sondern den Verhältnissen der Währungen verschiedener Märkte zueinander geschuldet.

Sieht man sich nämlich die Verkäufe in den Regionen selbst an, so ist die Performance zumeist gut. In den USA läuft es blendend, auch Europa zeigt Stärke (nicht nur bei Bourbon und Whisky, sondern bei den Spirituosen des Konzerns generell). Und in Japan sind die Umsätze von Jim Beam sogar um 49% gestiegen.

Insgesamt erwarte man für das Jahr 2016 eine Steigerung der Verkäufe um 1.6 Prozent, so Beam Suntory.

In eigener Sache: Das Warten hat ein Ende

Es gibt eine Sache, die wir selbst an Whiskyexperts nicht mögen: Die Lahmheit, mit der sich die Site zumeist aufbaut. Das ist nämlich nicht nur beim Ansehen der News, sondern auch in unserem Redaktionssystem beim Erstellen derselben etwas mühsam.

Die Gründe für die Langsamkeit sind historisch: Wir sitzen immer noch auf dem Server, auf dem wir vor mehr als drei Jahren das Projekt Whiskyexperts begonnen haben. Aber seit damals haben sich nicht nur die vom System zu verarbeitenden Datenmengen, sondern natürlich auch die Zugriffszahlen gewaltig gesteigert. Und das spürt man.

Im Hintergrund haben wir schon seit April nach Lösungen gesucht. Aber alle Optimierungen, die wir auf dem Server vorgenommen haben, haben nur zu bescheidenen Verbesserungen geführt, die in der Sache nichts änderten. Aus einem Lada wird bei allem Tuning kein Maserati, so sehr man sich auch anstrengt.

Also haben wir beschlossen, radikal etwas zu ändern. Seit einiger Zeit bereiten wir den Umzug auf einen neuen Server vor. Und in diesen Tagen ist es soweit.

Von einem Rechner in Holland, dessen Ressourcen wir uns mit vielen anderen Benutzern teilten, übersiedeln wir auf einen leistungsstarken Server in einem der modernsten Serverparks in Deutschland. Die Box ist zu unserer alleinigen Nutzung vorgesehen, mit genügend RAM, um die Site komplett im Speicher zu halten, mit SSDs als Speichermedien und einem schnellen Prozessor, der auch viele konkurrierende Anfragen bewältigen kann.

Den Umzug selbst werden Sie hoffentlich nicht merken, sondern nur das Resultat. Während des Migrationsvorganges werden wir keine News posten können, und sollten Sie in dieser Zeit Kommentare schreiben, kann es sein, dass diese in der Übersiedlung verloren gehen. Das wird aber höchstens einige Stunden betreffen. Wenn alles klappt, dann sollten wir unserem Prinzip treu bleiben können, dass wir an jedem einzelnen Tag seit unserer Gründung Nachrichten gepostet haben.

Erste Tests am neuen Server haben gezeigt, dass sich die Geschwindigkeit von Whiskyexperts deutlich verbessern wird. Wir hoffen, dass Sie das ebenso mit Freude feststellen werden wie wir.

Wenn der Umzug über die Bühne gegangen ist, werden wir Ihnen das natürlich sofort mitteilen. Bis dahin: Viel Freude mit unseren Berichten und bis bald!

Titelbild: By Matt HowardNanoscience High-Performance Computing Facility (Carbon), CC BY-SA 2.0

PR: Die Highlights der 15. Auktion bei Kirschner & Sons

Die 15. Auktion des Auktionshauses Kirschner & Sons ist in diesen Minuten online gegangen, und wie immer sind wir vorab über einige besondere Flaschen in der Versteigerung informiert worden. Ab sofort können Sie um die Auktionslots mitbieten – das Auktionsende ist am Sonntag, dem 14. August. Hier vier der Highlights, die so wie alle anderen Flaschen mit einem Ausrufpreis von einem Euro starten, in einer Kurzvorstellung:

Highlight Flaschen der Auktion Nr. 15 (05.08.2016 – 14.08.2016)

 

Glenfiddich 40 Years Old

GlenfiddichBeginnen möchten wir unsere Vorstellung der 15. Auktion mit diesem 40-jährigen Whisky aus der Speyside. Genauer gesagt von der weltbekannten Brennerei Glenfiddich. Seine Reifezeit verbrachte dieser Whisky in europäischen wie auch amerikanischen Eichenfässern. Abgefüllt wurde dieses selten gewordene Sammlerstück im Jahr 2013 in eine exklusive Flasche und dazu gibt es eine hochwertige Lederverpackung.

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Hibiki 30 Years Old

HibikiDieser alte japanische Blend enthält u.a. Whiskys aus den Brennereien Yamazaki und Hakushu. Man sagt, dass er seinen Grain-Anteil er aus der Chita Brennerei erhält. Ein Whisky, welcher zahlreiche Auszeichnungen und Preise erhielt und nicht mehr auf dem Markt erhältlich ist. Somit haben wir es hier mit einem echten Sammlerstück zu tun.

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 Michter’s 20 Years Old Single Barrel

Michter'sIn der 15. Auktion hat es dieser 20-jährige Bourbon in unsere Highlight-Liste geschafft. Eine solch lange Reifezeit ist für einen Bourbon Whiskey eher ungewöhnlich und deswegen gab das Barrel am Ende auch nicht mehr als 100 Flaschen her. Bei uns haben Sie die seltene Gelegenheit einer dieser besonderen Flaschen (mit der Nummer 74) zu ersteigern.

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Karuizawa 42 Years Old Single Cask 1969/2012

Karuizawa8183 lautet die Fassnummer eines weiteren japanischen Highlights unserer Auktion. Ein 42 (!) Jahre alter Karuizawa, welcher aus einem Einzelfass abgefüllt wurde. Nach Schließung der Brennerei im Jahr 2011 blieben nur sehr wenige Fässer übrig. Was letztlich auch zur Folge hat, dass solche alten Abfüllungen bei Sammlern auf der ganzen Welt sehr stark nachgefragt werden.

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summe15