Südöstlich von London, in der Grafschaft Kent, entsteht gerade eine neue Destillerie, die neben anderen Spirituosen auch Single Malt Whisky produzieren wird. Die Copper Rivet Distillery (die Website ist noch im Aufbau) in den historischen Chatham Dockyards (siehe auch unser Titelbild) ist eine kleinere Craft Distillery, die für den nationalen und internationalen Markt produzieren soll.
Wie Drinks Business berichtet, wird die Copper Rivet Distillery von Head Distiller Abhishek Banik geleitet. Gegründet wurde sie von Bob Russell und seinen Söhnen Stephen und Matthew. Die Destillerie wird im August 2016 mit der Produktion beginnen und dann auch ihre Pforten für Besucher öffnen. Mehr dazu und ein Bild der Stills finden Sie im zitierten Artikel.
Was macht einen Whisky besonders und speziell? Sein außergewöhnlicher Geschmack, zum Beispiel, oder sein Alter. Andere Whiskys werden durch ihre Geschichte etwas Besonderes, oder durch ihre Seltenheit.
Wert ist etwas, was wir Dingen beimessen und nichts, was ihnen von sich aus innewohnt. Wert entsteht in unseren Köpfen, und dadurch ist es auch möglich, Wert zu erzeugen oder zu unterstützen. Zum Beispiel mit besonderen Verpackungen.
In Forbes.com ist vor kurzem ein Artikel erschienen, der fünf Whiskys und ihre Verpackungen und Flaschen vorstellt. Jeder dieser Whiskys hat eine besondere Geschichte und eine aufwendig designte Verpackung. Die vorgestellten Whiskys sind:
Rolling Stones 50th Anniversary Whisky
Bowmore 1957 – 54 year old
Highland Park 50 Year Old
Macallan 1946
Diamond Jubilee Blended Scotch Whisky
Sollte jemand die Idee haben, zum Beispiel den Macallan 1946 in einer Flaschenteilung zu versampeln: Um knapp 30.000 Euro für 5cl wäre man dabei 🙂
Noch ein Label ist auf der TTB-Datenbank aufgetaucht (wie üblich entdeckt von Sku’s Recent Eats) und deutet auf ein baldiges Erscheinen eines neuen Whiskys hin: Die Destillerie Glengyle, zu Springbank gehörig und bislang durch die sogenannte WIP-Serie (WIP steht für Work in Progress) bei uns bekannt, wird wohl in Bälde einen 12jährigen Whisky auf den Markt bringen, der dann die bislang älteste Abfüllung aus der Destillerie ist. Laut Label wird der Kilkerran 12yo mit 46% abgefüllt werden. Hier die beiden Labels von der Vorder- und Rückseite der Flasche:
Obwohl die Labels für eine US-Importversion gestaltet sind, ist doch anzunehmen, dass Glengyle den neuen Whisky auch in Europa zugänglich machen wird.
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Freunde von Lost Distilleries haben Grund zur Vorfreude: Sku’s Recent Eats hat auf der TTB-Datenbank in den USA drei neue Abfüllungen des unabhängigen Abfüllers Gordon & MacPhail entdeckt, die darauf hinweisen, dass das Haus aus Elgin jeweils einen neuen Port Ellen, einen neuen Brora und einen neuen Rosebank in ihrer Rare Old Serie veröffentlichen wird. Als kleine Erinnerungsstütze hier ein Bild der Verpackung der Rare Old Serie (Foto: Potstill Vienna):
Pars pro toto haben wir das Label des erwarteten 35jährigen Port Ellen für Sie ausgesucht:
Die Label des Brora 33yo und des Rosebank 25yo finden Sie hinter unseren Links auf der TTB-Datenbank.
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Von Tobermory gibt es Neues zu vermelden: Zwei neue Abfüllungen, die zu einer Serie von sechs Abfüllungen über die nächsten beiden Jahre gehören und die jetzt in Deutschland erscheinen – mit einem zusätzlichen Gewinnspiel verknüpft. Hier der Pressetext mit den offiziellen Tasting Notes und den Preisen:
TOBERMORY 18 Jahre und 20 Jahre – Der Start einer Raritätensammlung
Mit diesen beiden einzigartigen Abfüllungen startet die Tobermory Distillery ein faszinierende
Raritätensammlung. Die Ausstattung der insgesamt 6 einmaligen Abfüllungen sollen hier die
berühmten farbigen Häuserfronten der Bay nachempfinden. Gleichzeitig besteht die
Möglichkeit, durch das Sammeln aller 6 Qualitäten eine Flasche des „Once in a life“ Whiskys
Tobermory 42 Jahre zu gewinnen. Denn in jeder Geschenkbox befindet sich ein kleines
Heftchen mit einem bunten Perforationsstreifen, der sich je nach Qualität in der Farbe
unterscheidet. Gleichzeitig sind die Streifen auch nummeriert. Sendet man alle 6 Streifen an
die Destillerie, hat man die Chance auf diese unvergleichliche Qualität. Alle 6 Qualitäten
werden nach und nach in den nächsten 2 Jahren abgefüllt.
Tobermory 18 Jahre
Ex-Bourbon casks
Nase: Leicht, frisch und blumig. Mit Akazienhonig, Getreidenoten und Malzzucker. Vanillenoten und weißer Pfeffer und ein Hauch von Eukalyptus. Geschmack: Süß und blumig zu Beginn verändert sich sein sanfter Körper zu einem mehr eichigen und salzigen Charakter. Finish: Süße Lakritze mit Zimt, gekochten Äpfeln und einem Hauch von wilder Minze.
46,3 % vol. unchillfiltered 0,7 L
UVP 135,00 €
Tobermory 20 Jahre
Sherry cask finish
Nase: Reich und warm mit Melasse und goldenem Sirup. Glühwein, Muskat und Weihnachtsgewürze mit Walnüssen, Sultaninen und Datteln. Geschmack: Starke Eichenaromen mit karamellisierter Orange und Marmelade. Noten von Vanille, getrockneten Früchten, Haselnüssen und dunkler Schokolade. Finish: Lang, süß und nussig mit nachhaltigen Noten von Aprikosen- und Orangenkonfekt
Whisky wird seit jeher nicht nur getrunken, sondern auch gesammelt – sei es, um besondere Tropfen für später aufzuheben oder rein des Sammelns willen. Immer schon, und verstärkt in den letzten Jahren, war Whisky auch ein Gegenstand der Wertanlage – begünstigt durch den Umstand, dass ältere Jahrgänge immer rarer werden und sich der Markt für Whisky global ausweitet.
Märkte sind dynamisch und ändern sich. Gastautor Marco Jansen von der Whisky Investments GmbH wird ab sofort für uns vierteljährlich einen Blick auf den Sammlermarkt werfen und über relevante Ereignisse und Entwicklungen berichten. Hier ist sein erster Beitrag:
Der Whisky-Sammlermarkt – Quartalsbericht für Juli 2016
Das allüberscheinende Ereignis der letzten Wochen war auch für den Whiskymarkt sicherlich das „Brexit“-Votum in Großbritannien. Direkt folgend auf die Abstimmung brachen weltweit die Aktienmärkte deutlich ein und es kam zu Turbulenzen an den Zins- und Währungsmärkten. Bei den Whiskypreisen hat sich so kurzfristig – zumindest bei den Verkaufspreisen – nichts getan. Auf mittel- bis langfristige Sicht jedoch wird ein Ausscheiden Großbritanniens aus der EU steigende Whiskypreise mit sich bringen, in diesem Punkt sind sich fast alle Marktteilnehmer einig.
Bei den Whiskyraritäten setzte sich der Favoritenwechsel vom Jahresanfang weiter fort. Waren in 2015 noch japanische Abfüllungen die Highflyer mit Preissteigerungen im hohen zweistelligen Prozentbereich, konnte man hier eher Stagnation bzw. teilweise sogar leichte Preisrückgänge beobachten. Ob dies nur ein Zeichen für Überhitzung ist oder mittlerweile Preisniveaus erreicht wurden, die die Sammler und Investoren nicht mehr bereit sind zu bezahlen, bleibt abzuwarten.
Kräftig angezogen sind hingegen die Preise von Macallan-Abfüllungen aus früheren Jahren. Insbesondere die 18- und 25-jährigen Abfüllungen sind begehrte Sammlerobjekte und hatten sich im letzten Jahr preistechnisch gesehen eher unterdurchschnittlich entwickelt.
Der Reigen an neuen Abfüllungen setzte sich auch im abgelaufenen Quartal fort und kaum eine Woche verging ohne neue Releases – nichts zu spüren von kleiner werdenden Beständen seitens der Destillerien. Vielmehr könnte man den Eindruck gewinnen, dass alle Marktteilnehmer die Gunst der Stunde nutzen wollen und von steigenden Preisen und weiter deutlich wachsendem Interesse an Single Malt Whisky profitieren wollen.
Und so bleibt festzuhalten, dass die Entwicklung am Whiskymarkt – zumindest was das Mittel- bis Hochpreissegment angeht – losgelöst von allen politischen Entwicklungen weiter sehr robust ist. Auch in den nächsten Monaten wird aus unserer Sicht kaum eine Veränderung dieses Zustandes zu erwarten sein.
Autor Marco Jansen, Gesellschafter der Whisky Investments GmbH, arbeitet seit 16 Jahren in der Finanzbranche und sein Betätigungsfeld – neben der Betreuung von vermögenden Privatkunden- sind die internationalen Kapitalmärkte. Vor etwa 10 Jahren entdeckte er bei einer Reise nach Schottland seine Leidenschaft für Single Malt Whisky. Seitdem verfolgt er mit Interesse die Whiskymärkte und eine kleine Sammlung erlesener Tropfen füllt die speziell dafür eingerichtete Vitrine in seiner Heimat am Niederrhein.
(Unser Titelbild zeigt die Catedral do Whisky, die größte Whiskysammlung der Welt)
Ein Duett finden wir heute bei der ersten Verkostung von Serge Valentin im Juli: Zwei unterschiedliche unabhängige Abfüllungen der Speyside-Destillerie Craigellachie. Beide stammen aus dem Vorjahr und sind eher jüngere Whiskys (12 und 14 Jahre alt), aber beide können dem Altmeister der Verkostungsnotizen durchaus ein Lächeln des Gefallens entlocken: Der eine wegen seiner mögbaren Durchschnittlichkeit, der andere wegen seiner völligen Freiheit von Eiche und Dominanz der Gerste.
Craigellachie 14 yo 2000/2015 (50%, Hunter Laing, Old Malt Cask, sherry, cask #2439): 85 Punkte
Craigellachie 12 yo 2003/2015 (59.9%, Ceder & Tjeder, Dram Good Whisky, refill bourbon hogshead, cask # 124/2003, 299 bottles): 88 Punkte
Craigellachie Destillerie, Foto von Christopher Gillan, CC-Lizenz
Monat für Monat stellen wir Ihnen auf Whiskyexperts einen Whisky vor, den wir beachtenswert finden. Nach vierzig verschiedenen Vorschlägen ist das nicht mehr ganz so einfach, denn die Kriterien sind nicht wirklich so, dass es unendlich viele Whiskys gibt, die den Ansprüchen genügen, die wir an sie für diese Auszeichnung stellen: Der Whisky muss uns nicht nur schmecken, sondern auch landläufig erhältlich sein – und zusätzlich in einem leistbaren Preisrahmen liegen. Und diesmal wollten wir auch einen Whisky küren, der zur warmen Jahreszeit passt. Entschieden haben wir uns diesmal für den Tomatin Cù Bòcan, und zwar vornehmlich für die ganz normale Standardausgabe.
Der Tomatin Cù Bòcan war bei seinem Erscheinen im Jahr 2013 eine echte Überraschung. Die Highland-Destillerie, die eher für die Noten von exotischen Früchten in ihren Whiskys bekannt war, entschloss sich, eine leicht getorfte Abfüllung auf den Markt zu bringen. Das Ganze wurde von einer etwas aufgesetzten Marketing-Geschichte rund um einen Geisterhund begleitet, die mittlerweile schon ziemlich in Vergessenheit geraten ist. Kein wirklicher Verlust, denn der Whisky kann durch seine Eigenart ganz gut für sich selbst sprechen und bestehen.
Die Kombination aus zartem Rauch und exotischen Früchten, das Ganze in einen sehr leichten Körper gebunden, macht ihn für uns gerade als Sommerwhisky interessant – auch bei wärmeren Temperaturen erschlägt einen der Whisky nicht. Seine doch etwas spürbare Jugend tut das Übrige dazu, ihn insgesamt leichtfüßig und sommertauglich zu machen.
Der Tomatin Cù Bòcan stammt aus verschiedensten Fässern: Virgin Oak, Bourbon und Sherry Casks. Diese sind in seiner Standardabfüllung gemischt, aber über die Jahre sind auch Batches aus den einzelnen Fasstypen veröffentlicht worden. Sie sind alle gefällig, Virgin Oak, also unbenutzte Fässer, kommt bei ihm unserem Empfinden nach besser als bei anderen Destillerien, die mit diesem Fasstyp experimentiert haben.
Für die etwas dickere Brieftasche gibt es auch noch zwei Vintage-Abfüllungen: Tomatin Cù Bòcan 1989 und Tomatin Cù Bòcan 1988, wobei letzterer erst vor kurzem auf dem Markt erschienen ist. Über ihn können wir mangels Verkostung nichts sagen, der 1989er ist jedenfalls ein charaktervoller, komplexer und schöner Whisky, der zu gefallen weiß.
Mit der Cù Bòcan-Serie hat die experimentierfreudige Highland-Destillerie jedenfalls eine sehr interessante und eigenständige Erweiterung ihrer Range geschaffen. Schmecken Sie sich mal rein!
Von Tomatin haben wir soeben die Information über eine neue Abfüllung erhalten, die ab sofort weltweit bei ausgesuchten Händlern erhältlich sein wird: Der Tomatin 1971.
Der neue Whisky der Highland-Destillerie wurde von Distillery Manager Graham Eunson in London vor ausgesuchtem Publikum vorgestellt. Er stammt aus Oloroso Sherry Casks und wurde mit 45.8% in Fassstärke abgefüllt.
Geschmacklich wird der 44 Jahre alte Tomatin 1971 so beschrieben: Aromen von Mandeln, Pflaumen, Ingwerkuchen und Marzipan, vermengt mit Karamell, dunkler Schokolade, Kaffee und Winterfrüchten mit einem reichhaltigen, anhaltenden Finish.
Der Whisky ist die erste Abfüllung in der neuen Warehouse 6 Collection von Tomatin. Er kommt in einem Kristalldecanter und in einer aufwendigen Box aus Holz und Plexiglas und mit zwei Gläsern.
Insgesamt 252 Flaschen davon gibt es – Kostenpunkt: 3000 Euro.
Die News scheinen heute Sommerpause zu machen, es ist ungewöhnlich ruhig, was Whisky betrifft.
Sicher ist aber, dass die Destillerie Tobermory auf der Insel Mull tatsächlich heute mit ihrer jährlichen Sommerpause beginnt. Dass die Pause im Sommer gemacht wird, hat nachvollziehbar praktische Gründe: Über diese Jahreszeit wird auf der Insel das Wasser für die Destillerie viel schneller knapp als sonst (in den letzten Jahren war es allerdings bereits im Frühjahr soweit, was zu einer außerplanmäßigen Stilllegung im April führte – wir haben hier darüber berichtet), und nachdem die Destillation ein sehr wasserintensiver Prozess ist, ist eine vorsorgliche Stilllegung, in der man dann auch sehr gut diverse Wartungsarbeiten durchführen kann, gerade im Sommer sinnvoll.
Wer noch Besuche bei der Destillerie eingeplant hat, der kann allerdings weiter beruhigt auf die Insel reisen: Die Führungen sind vom Produktionsstopp nicht betroffen und finden wie üblich statt.
Ein halbes Dutzend Abfüllungen aus der Destillerie Glenfarclas, ohne Ordnung und System zusammengestellt – so sieht die Verkostung von heute bei Serge Valentin aus. So unordentlich übrigens, dass ihm auch ein Glentauchers ins Lineup gerutscht ist, wie er erst später bemerkt.
Hier die Bottlings und ihre Wertungen:
Glenfarclas 1991/2014 ‚Family Casks‘ (53.8%, OB, for The Whisky Shop Dufftown, sherry, cask #5691): 90 Punkte
Glenfarclas 2001/2014 ‘Family Casks’ (60.2%, OB for TSMC, cask #3922, 574 bottles): 86 Punkte
Haben Sie Urlaubsgeld bekommen? Das wird nicht reichen. Auch mit einem Lotto-Vierer wird es sich noch nicht ausgehen, ab einem guten Fünfer dürfen Sie dann schon mal am unteren Ende der Liste einkaufen: Moneyinc.com hat eine Galerie der 10 teuersten Whiskyflaschen aller Zeiten veröffentlicht.
Einsteigen können Sie ab 58.000 Dollar mit einem Dalmore (im Artikel leider mit falschem Bild), einen Springbank aus dem Jahr 1919 gibts für 78.000 Dollar. Wenn Ihnen gar nichts zu teuer sein kann, dann können Sie Ihr Geld auch für den Decanter ausgeben und den Inhalt – naja, wer braucht um das Geld schon Inhalt: 6.200.000 Dollar muss man für Isabella’s Islay auf den Tisch legen.
Interessant übrigens, diese Liste mit einer aus dem Jahr 2013 zu vergleichen, die Sie auf TheRichest.com finden. Da hat sich einiges verändert, und einiges wiederum nicht.
Ach ja, falls Ihnen der Sinn nach dem Springbank 1919 steht – den können Sie tatsächlich hier online kaufen :-).
Von The Balvenie haben wir eine Presseinformation über eine bevorstehende Veranstaltungsserie in Deutschland erhalten, die sich mit dem Thema Handwerkskunst beschäftigt und auch in diesem Jahr die Qualitätsansprüche von The Balvenie in den Mittelpunkt stellen will. Zusätzlich geht es in der Presseaussendung um die Ordensverleihung für Master Blender David Stewart, die am 5. Juli stattfinden wird. Alles Weitere entnehmen Sie bitte untenstehendem Text:
AUS LEIDENSCHAFT FÜR HÖCHSTE HANDWERKSKUNST
Oberhaching, Juni 2016. Für ein perfektes Ergebnis bedarf es Leidenschaft, Hingabe und Herzblut. Diese Zutaten stecken in jeder Flasche The Balvenie. Die Traditionsmarke aus den schottischen Highlands widmet sich seit rund 130 Jahren der Perfektionierung des Whisky-Handwerks. Um passioniertes Handwerk weltweit zu fördern, bietet die Single Malt-Marke eine einzigartige Plattform: The Balvenie Commission. Sie unterstützt Handwerkskünste aus aller Welt. In diesem Jahr wird in Kooperation mit leidenschaftlichen Bartendern und regionalen Handwerkskünstlern eine einzigartige Bar-Kollektion entwickelt, deren Entstehung auf der The Balvenie 5 Crafts Tour in fünf deutschen Städten mit verfolgt werden kann.
Eine Plattform für das traditionelle Handwerk
Wie keine andere Destillerie legt The Balvenie besonderen Wert auf und großes Vertrauen in das traditionelle Handwerk. Nirgendwo sonst wird die Gerste noch eigenhändig angebaut und auf speziellen Malzböden von Hand gemälzt. In der hauseigenen Schmiede werden die kupfernen Brennblasen gefertigt und in der anliegenden Küferei die Fässer hergestellt und gewartet, in denen der Single Malt reift und seine komplexe Aromenstruktur erhält. So wird Leidenschaft, Tradition und Qualität gebündelt: „From barley to bottle“. Auf dieser Leidenschaft für höchste Handwerkskunst beruht die Idee der The Balvenie Commission. Die Plattform ermöglicht die Entstehung einzigartiger Handwerksstücke, dokumentiert die kreativen Prozesse und präsentiert die Ergebnisse sowie ihre Schöpfer. Auf diese Weise werden Engagement, Können und die handwerkliche Freiheit gefördert und gewürdigt. So entstand beispielsweise in Kooperation mit der britischen Morgan Motor Company der The Balvenie Morgan – ein V6 Roadster mit vier Sitzen und 3,7 Liter-Motor. Die limitierten Automobile der Morgan Motor Company werden mit ebenso viel Leidenschaft und handwerklichem Geschick wie die Single Malts von The Balvenie gefertigt. Mark Turner, Meister der Teleskopherstellung, ließ mit Unterstützung der The Balvenie Commission ein einzigartiges Kupferteleskop entstehen, das nun nacheinander verschiedenen Bars weltweit zur Verfügung gestellt wird und einen besonderen Blick in den Himmel ermöglicht.
Vereinte Kreativität und Handwerkskunst: Die exklusive The Balvenie 5 Crafts Collection
Mit der 5 Crafts Tour 2016 geht auch die The Balvenie Commission auf Tour durch Deutschland. Die Gäste können an fünf Abenden in fünf deutschen Städten einen Blick hinter die Kulissen der Whiskyherstellung werfen und die 5 rare Crafts der The Balvenie Destillerie entdecken. Sie erleben hautnah, wie leidenschaftliche Bartender und regionale Handwerkskünstler Außergewöhnliches schaffen. Mit Unterstützung von der The Balvenie Commission werden exklusive Unikate entwickelt und damit das Barhandwerk geehrt: die 5 Crafts Collection, bestehend aus fünf Tools für meisterliches Barhandwerk. Der Tourauftakt findet am 5. Juli in München in der Bar Herzog statt, wo Florian Saxinger seine Drink-Interpretationen von Single Malt präsentiert und Silberschmiedemeister Denis Aubeck das erste Tool der 5 Crafts Collection vorstellt.
Der 5. Juli – ein besonderes Datum
Am Tag des ersten The Balvenie 5 Crafts Tour Events wird Malt Master David Stewart mit dem MBE Orden für seine Dienste in der schottischen Whisky-Industrie ausgezeichnet. M.B.E. ist die Abkürzung für „Member of the Order of the British Empire“ (Mitglied des Ordens des Britischen Königreichs). Der MBE Orden ist ein Abzeichen, das von Königin Elizabeth II an Persönlichkeiten verliehen wird, die eine bedeutende Errungenschaft oder einen herausragenden Dienst innerhalb ihres Berufes oder einer Gemeinschaft erbracht haben. Er wird so zu einem Mitglied des Ordens des Britischen Empires – ein außergewöhnlicher Beleg dafür, welch außerordentliche Leistungen er für die Entwicklung des Whisky-Handwerks erbracht hat. Am Abend des 5. Juli wird um 19.45 Uhr (angelehnt an das Geburtsjahr von David Stewart) ein Toast ausgesprochen, dem sich Whisky-Liebhaber aus aller Welt mit dem Hashtag #RaiseADram anschließen können.
Außerdem macht die Tour noch Halt in Hamburg, Köln und Frankfurt. Am Ende der Tour wird im Rahmen eines großen Abschlussevents die gesamte 5 Crafts Collection vorgestellt. Weitere Informationen rund um die 5 Crafts Tour sowie die weiteren Tourstopps erfahren Sie auf facebook.com/TheBalvenie.
Irischer Whiskey erlebt laut den neuesten Zahlen einen Höhenflug in den USA. In den letzten 10 Jahren haben sich die Exporte volumensmäßig dahin um 409% erhöht, und im letzten Jahr waren es 19%, wie die Zahlen, die von der International Wine and Spirits Research (IWSR) publiziert wurden, erkennen lassen.
Unser Titelbild haben wir nicht umsonst ausgewählt: Wachstumstreiber war Jameson. Die Marke besitzt in den USA bei irischen Whiskeys einen Marktanteil von 78.3%.
Überhaupt ist der Markt in den USA volumensmäßig extrem dynamisch. Bourbon wuchs um 4.6%, kanadischer Whisky um 9.8% – Scotch allerdings gerade einmal um 0.3% (wobei das Wachstum nach den letzten Jahren durchaus positiv zu vermerken ist).